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Heinz Pürer gibt einen kompakten Überblick über die Entwicklung des deutschen Mediensystems ab 1923 (Rundfunk) bzw. 1945 (Presse), vor allem aber der gegenwärtigen Strukturen von Presse, Rundfunk (Radio wie Fernsehen) und digitalen bzw. Onlinemedien. Der Finanzierung dieser Medien sind jeweils eigene Abschnitte gewidmet. Das Buch gibt auch Auskunft über den strukturell wie konjunkturell bedingten Wandel des Mediensystems in den zurückliegenden zwanzig Jahren. Von diesem Wandel sind alle Medien betroffen, besonders aber die Printmedien.
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Veröffentlichungsjahr: 2015
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Heinz Pürer
Medien in Deutschland
Presse – Rundfunk – Online
UVK Verlagsgesellschft mbH · Konstanz mit UVK/Lucius · München
Prof. Dr. Heinz Pürer lehrte 1986–2012 Kommunikationswissenschaft an der Universität München.
Online-Angebote oder elektronische Ausgaben sind erhältlich unter www.shop.de.
Im Buch werden bei Berufsbezeichnungen nur die männlichen Formen verwendet. Selbstverständlich sind die weiblichen Formen jeweils mit gemeint.
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
Das Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
© UVK Verlagsgesellschaft mbH, Konstanz und München 2015
Einband: Atelier Reichert, Stuttgart Einbandfoto: © psdesign1 · Fololia.com Satz: Klose Textmanagement, Berlin
eBook-Herstellung und Auslieferung: Brockhaus Commission, Kornwestheimwww.brocom.de
UVK Verlagsgesellschaft mbH Schützenstr. 24 · D-78462 Konstanz Tel.: 07531-9053-0 · Fax: 07531-9053-98www.uvk.de UTB-Nr. 4262
Inhalt
Vorwort
1
Medienforschung
1.1
Begriff »Medium«
1.1.1
Medien – gesellschaftliche Instrumente
1.1.2
Medien – (neue) Begriffsdifferenzierungen
1.1.3
Medium – Dienst(e) – Diensteanbieter
1.2
Zur Geschichte der Massenmedien
1.3
Eigengesetzlichkeiten der Medien
1.4
Organisationsformen der Massenmedien
2
Medienstrukturen in Deutschland
2.1
Presse in Deutschland
2.1.1
Presse in der Bundesrepublik 1945–1989
2.1.2
Presse in der DDR
2.1.3
Presse zwischen Wende und Wiedervereinigung
2.1.4
Presse nach der Wiedervereinigung
2.1.5
Entwicklungen der Presse ab 1995
2.1.6
Gegenwärtige Lage der Tagespresse
2.1.7
Zeitschriften
2.2
Rundfunk in Deutschland
2.2.1
Zum Rundfunkbegriff
2.2.2
Öffentlicher Rundfunk ab 1923
2.2.3
Rundfunk im Nationalsozialismus (1933–1945)
2.2.4
Der Rundfunk der Besatzungsmächte
2.2.5
Öffentlich-rechtlicher Rundfunk
2.2.6
Privater Rundfunk
2.2.7
EU und Rundfunk
2.3
Die »neuen Medien« in Deutschland
2.3.1
Multimedia, Digitalisierung, Datenkompression
2.3.2
Internet
2.3.3
Web 2.0, Social Web, User-generated Content
2.3.4
Onlinezeitungen – Onlinezeitschriften
2.3.5
Rechtliche Aspekte von Multimedia
3
Zur Finanzierung der Medien
3.1
Finanzierung der Presse
3.2
Finanzierung des Rundfunks
3.2.1
(Misch-)Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
3.2.2
Finanzierung des privaten Rundfunks
3.3
Finanzierung der Onlinemedien
3.4
Marktzutritt in gesättigten Medienmärkten
Abbildungen
Literatur
Links
Personenindex
Sachindex
Vorwort
Die Publizistik- und Kommunikationswissenschaft hat einen umfassenden Untersuchungsgegenstand: Sie befasst sich als Sozialwissenschaft primär mit allen Formen öffentlicher Kommunikation, insbesondere mit klassischer Massenkommunikation (Print, Radio, Fernsehen) sowie mit öffentlicher und teil-öffentlicher Kommunikation in und mittels Onlinemedien. Im Zentrum des Lehr- und Forschungsfeldes stehen in Analogie zum Ablauf publizistischer bzw. massenkommunikativer Prozesse die Kommunikator-, die Aussagen-, die Medien(struktur)- sowie die Rezipienten- und Wirkungsforschung. Diesen Feldern kann man sich aus unterschiedlichen Fachperspektiven nähern wie etwa der politologischen, der psychologischen und soziologischen Perspektive. Zur Klärung offener wissenschaftlicher Fragestellungen bedient sich das Fach weitgehend quantitativer und qualitativer sozialwissenschaftlich-empirischer Forschungstechniken.
In meinem 2003 erstmals publizierten sowie 2014 umfassend überarbeiteten und erweiterten Lehrbuch »Publizistik- und Kommunikationswissenschaft« habe ich versucht, das Lehr- und Forschungsfeld dieser Disziplin inhaltlich zu strukturieren und möglichst umfassend aufzubereiten. Es erscheint nun, neu konfektioniert, auch in Teilbänden. Der vorliegende Band enthält den Abschnitt über »Medienforschung – Medienstrukturen«, der sich mit Presse, Rundfunk (Radio, TV) und Onlinemedien in Deutschland befasst. Eingangs beschäftige ich mich mit dem im Fach teils unterschiedlich definierten und gebrauchten Begriff Medium. Es folgt ein kurz gehaltener Blick auf die Geschichte öffentlicher Kommunikation, insbesondere der (Massen-)Medien. Ausführungen über die weitgehend technisch bedingten Eigengesetzlichkeiten der Print-, Funk- und Onlinemedien schließen daran an, ehe im Weiteren wichtige Organisationsformen der Massenmedien in westlichen Demokratien vorgestellt werden. Der Schwerpunkt des Buchs liegt auf einer Beschreibung der gegenwärtigen Strukturen der Medienlandschaft Deutschlands sowie der Finanzierung von Druck-, Funk- und digitalen Medien. Die Daten geben, sofern nicht anders vermerkt, den Stand zur Jahreswende 2012/13 wieder; stellenweise konnten darüber hinaus noch Ereignisse und Daten aus dem ersten Halbjahr 2013 berücksichtigt werden.
Neben zahlreichen Hinweisen im Text auf weiterführende Literatur enthält der Band ein umfangreiches Literaturverzeichnis sowie Links zu ausgewählten Institutionen und Organisationen der Massenmedien und deren Online-Auftritte, denen aktuelle Daten und Informationen über das deutsche Medienwesen und seinen raschen Wandel zu entnehmen sind.
Weitere Teilbände sind Grundbegriffen der Kommunikationswissenschaft, der Kommunikator- bzw. Journalismusforschung, der Rezipientenforschung sowie der Kommunikationswissenschaft als interdisziplinärer Sozialwissenschaft gewidmet. Ebenso gibt es einen Band zu den empirischen Forschungsmethoden. Alle Bände erscheinen auch als E-Books. Mit diesem Publikationsprogramm sollen Interessenten angesprochen werden, die sich ein Teilgebiet der Publizistik- und Kommunikationswissenschaft erschließen wollen.
Ich danke Rüdiger Steiner, dem Verlagslektor von UVK, für die gute Zusammenarbeit bei der Entstehung des vorliegenden Buches.
München, im Januar 2015
Heinz Pürer
