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Beschreibung

Soziale Ungleichheit, Globalisierung und die demographische Entwicklung - allein diese drei globalen Trends eröffnen Perspektiven für eine Fülle von Themen. Wie lässt sich das Zusammenspiel kultureller, ethnischer und religiöser Vielfalt regeln? Wie kann Bildung chancengerecht gestaltet werden? Wie verändert sich das Leben der Menschen in den Städten und auf dem Land? Der vorliegende E-Book-Reader ergänzt die Schwerpunktausgabe "Megatrends" unseres Magazins change im März 2015. Die Beiträge beleuchten den Wandel von Integrationsdebatten, zeigen aktuelle Entwicklungen zu den Themen Bildung und Teilhabe und stellen Gestaltungsmöglichkeiten für zukunftsfähigere Gesellschaften vor. Bei den Texten handelt es sich um Auszüge aus Büchern des Verlags Bertelsmann Stiftung.

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Veröffentlichungsjahr: 2015

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change|reader

Megatrends

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbiografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet unter http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Reihe change | reader

Band Megatrends

E-Book zum Magazin change Ausgabe 1/2015

© 2015 E-Book-Ausgabe

Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

Verantwortlich: Christiane Raffel

Umschlaggestaltung: Bertelsmann Stiftung

Umschlagabbildung: Weerayut Kongsombut/123RRF

ISBN 978-3-86793-672-9 (PDF)

ISBN 978-3-86793-673-6 (EPUB)

www.bertelsmann-stiftung.de/verlag

Inhalt

Vorwort

Eine demographische Reise durch Deutschland

Vorwort

Megatrend demographischer Wandel

Reportagen

Zukunft durch Bildung

Mit 136 Pferdestärken unterwegs

Das Dorf in der Stadt

Vater, Mutter, Kind?

Vorwort

Zusammenfassung

Auf dem Weg zum gemeinsamen Unterricht?

Inklusion konsequent denken

Grußwort

Inklusion bedeutet: Teilhabe maximieren und Diskriminierung minimieren

Chancenspiegel 2014 – Zusammenfassung zentraler Befunde

Faire Chancen nur durch Transparenz und gemeinsame Verantwortung

Der Chancenspiegel im Überblick

Chancengerechtigkeit zwischen Stagnation und Fortschritt: Der deutsche Weg der kleinen Schritte

Die unterschiedlichen Chancenprofile der Bundesländer

Regionale Disparitäten in den Bundesländern bei Durchlässigkeit und Zertifikatsvergabe

Warum Sparen in der Bildung teuer ist

Unzureichende Bildung – Folgekosten durch Kriminalität

Deutschland, öffne dich!

Wie geht die deutsche Gesellschaft mit Vielfalt um? Das Beispiel Muslime

Vielfalt in Deutschland: Wider die Angst

Wer gehört dazu?

Der Stand der Antidiskriminierungsgesetze in Europa

Zugänge zum Arbeitsmarkt und Präsenz in der Gesellschaft – Diskriminierungserfahrungen von Migranten und People of Color

Brücken bauen – Perspektiven aus dem Einwanderungsland Deutschland

Sozialer Wandel und gesellschaftliche Vielfalt – Markenzeichen der Moderne

Vielfältiges Deutschland

Einwanderungs- und Integrationsdebatten seit der Jahrtausendwende: Zwischen Islamangst und Fachkräftebedarf

Wer gewinnt, wer verliert?

Vorwort

Veränderte Struktur der Arbeitsnachfrage

Megatrends in Global Interaction

Introduction

Economic Globalization

Vorwort

Soziale Ungleichheit, Globalisierung und die demographische Entwicklung – allein diese drei Megatrends eröffnen Perspektiven für eine Fülle von Themen. Wie lässt sich das Zusammenspiel kultureller, ethnischer und religiöser Vielfalt regeln? Wie kann Bildung chancengerecht gestaltet werden? Wie verändert sich das Leben der Menschen in den Städten und auf dem Land?

Der vorliegende E-Book-Reader ergänzt die Schwerpunktausgabe »Megatrends« unseres Magazins change im März 2015. Die Beiträge beleuchten den Wandel von Integrationsdebatten, zeigen aktuelle Entwicklungen zu den Themen Bildung und Teilhabe und stellen Gestaltungsmöglichkeiten für zukunftsfähigere Gesellschaften vor. Bei den Texten handelt es sich um Auszüge aus Büchern des Verlags Bertelsmann Stiftung. Weitere Informationen zu unseren Verlagsprodukten finden Sie unter: www.bertelsmann-stiftung.de/verlag.

Wir freuen uns über Ihr Interesse und wünschen Ihnen eine anregende Lektüre.

Christian Rickerts

Leiter Corporate Communications

Bertelsmann Stiftung

Eine demographische Reise durch Deutschland (Leseprobe)

Auszug aus:

Bertelsmann Stiftung (Hrsg.)

Eine demographische Reise durch Deutschland

Trends und Perspektiven

Gütersloh 2014

ISBN 978-3-86793-507-4 (PDF)

ISBN 978-3-86793-610-1 (EPUB)

© Verlag Bertelsmann Stiftung, Gütersloh

Vorwort

Es sind vier große Trends, die unser Leben zukünftig in Deutschland und auch weltweit bestimmen werden: die Globalisierung, die Digitalisierung, eine zunehmende soziale Ungleichheit und die wachsenden Herausforderungen durch den demographischen Wandel. Gerade Letzterer fordert die Kommunen auf vielfältige Weise in Deutschland heraus, gemeinsam zu handeln.

Wer Zukunft gestalten will, braucht verlässliche Fakten, eine solide Informationsbasis, um die Veränderungsprozesse zu gestalten und zu begleiten, und eine weitsichtige politische Steuerungskompetenz auf allen Ebenen.

Schwierige Entscheidungen müssen vor Ort angesprochen, bewältigt und umgesetzt werden. Die entscheidenden Fakten dafür liefert der Wegweiser Kommune mit mehr als 300 Indikatoren. Sie bilden die analytische Basis für die Erfassung und Beschreibung der demographischen und sozioökonomischen Situation aller Kommunen.

In die Zukunft weisende Handlungsempfehlungen und gute Beispiele aus der kommunalen Praxis sollen helfen, mit den Herausforderungen in der Demographie und Integration, der Bildung, den kommunalen Finanzen, der sozialen Lage in den Städten und Regionen umzugehen.

Manches muss man sehen, um die Dimension von Herausforderungen und die Tragweite der Entscheidungen nachvollziehen zu können. Diesen Eindruck erhält nur, wer mit den Menschen redet, sie trifft und sieht, wie sie sich in einer verändernden Umgebung und Welt organisieren – ob in alternativen Wohnprojekten, mit dem Ausbau des Gesundheitstourismus oder als Händler und Seelentröster in rollenden Supermärkten.

Vor diesem Hintergrund ist das E-Book »Eine demographische Reise durch Deutschland« entstanden. Die Reise ist eine Chance, Menschen in ihrem Kontext und mit ihren Anliegen zu verstehen und Zukunft für die Regionen und Kommunen zu gestalten. Wir wünschen Ihnen viele neue Impressionen durch die Lektüre dieses Buches und freuen uns über ein Feedback.

Dr. Brigitte Mohn

Vorstand

Bertelsmann Stiftung

Dr. Kirsten Witte

Programmleiterin LebensWerte Kommune

Bertelsmann Stiftung

Megatrend demographischer Wandel

Wer sich mit dem demographischen Wandel beschäftigt, kann mittlerweile schnell mal den Überblick verlieren. Zahlreiche Studien haben in den vergangenen Jahren das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven aufgegriffen. Umfangreiche Datensammlungen spiegeln mit Zeitreihen die bisherigen Entwicklungen oder bieten mit Bevölkerungsvorausberechnungen einen Blick in die Zukunft. Auch die Bertelsmann Stiftung hat diverse Publikationen zum Thema veröffentlicht und stellt eine Menge an Daten in ihrem Informationsportal »Wegweiser Kommune«1 zur Verfügung. Daten und Fakten sind unzweifelhaft ein wichtiges Fundament für alle kommunalen Planungen.

Ebenso wichtig ist es aber, sich ein Bild davon zu machen, was diese Daten und Fakten ganz konkret für die Menschen in den Städten und Gemeinden heute schon bedeuten. Beispielsweise für das Leben einer Familie in einer wachsenden Metropolregion wie Hamburg: Wie leicht ist es dort, eine ausreichend große und bezahlbare Wohnung zu finden? Wie sieht es mit Kita-Plätzen oder Einkaufsmöglichkeiten aus? Wie anders gestaltet sich dagegen das Leben der Einwohner2 in schrumpfenden, ländlichen Regionen: Können gerade ältere Menschen noch gut selbstständig leben, und gibt es eine ausreichende ärztliche Versorgung? Wie leicht finden kleinere und mittlere Unternehmen in solchen Regionen qualifizierte Arbeitskräfte?

In diesem E-Book entwickeln wir Bilder zum demographischen Wandel, die über Daten und Fakten hinausreichen. Ein sozial-ökologisches Wohnprojekt, Mehrgenerationentourismus oder rollende Supermärkte – in kurzen Reportagen entsteht ein »demographisches Patchwork« zum Leben und Arbeiten der Menschen. Wir sind vom Norden über den Osten nach Süden und über den Westen zurück in den Norden Deutschlands gereist und haben mit Frauen und Männern in großen Städten und kleinen Dörfern gesprochen. Entstanden sind diese Reportagen zwischen dem Frühjahr 2012 und dem Herbst 2013. Thomas Orthmann hat sie im Auftrag der Bertelsmann Stiftung recherchiert, er hat Interviews vor Ort geführt und zu Papier gebracht.

Menschen erzählen hier aus dem privaten oder beruflichen Leben in ihrer Kommune. Die einzelnen Geschichten sind authentische Fälle. Mit Rücksicht auf die Situation vor allem im ländlichen Raum, wo »jeder jeden kennt«, wurden einige Namen und Örtlichkeiten verändert. So persönlich die Geschichten manchmal auch sind, stehen sie doch für Entwicklungen, wie sie hierzulande überall zu finden sind. Sie stehen außerdem für Entwicklungen, die uns weiterhin stark beschäftigen werden – und für Herausforderungen, die wir meistern müssen. Ideen und Ansätze dazu sind in diesen Geschichten enthalten oder wurden ergänzt um gute Beispiele aus der kommunalen Praxis, die wir ebenfalls zu unterschiedlichen Themen rund um den demographischen Wandel unter www.wegweiser-kommune.de veröffentlichen.

Zukunft durch Bildung

Sachsen ist ein Transitland. Zumindest aus der Perspektive gut ausgebildeter Fachkräfte aus Ländern wie Polen, Tschechien, Ungarn oder Lettland. Seitdem unsere osteuropäischen Nachbarn ohne Beschränkungen in Deutschland arbeiten dürfen, ist ihr Anteil in vielen Bundesländern gestiegen. Allein in Bayern gab es 2011 mit +31.800 Arbeitskräften einen Zuwachs von über 80 Prozent unter den neuen »Gastarbeitern«. In Sachsen dagegen waren es im gleichen Jahr gerade mal 7.500 Ost-Arbeitskräfte, die hier insgesamt sozialversicherungspflichtig beschäftigt waren. Nur wenige Osteuropäer setzten auf der A15 oder A72 den Blinker, um abzufahren und im Freistaat zu arbeiten. Die meisten rauschten einfach durch.

Sachsen ist ein Auswanderungsland. Zumindest aus der Perspektive von über 133.000 Berufspendlern, die den Freistaat täglich oder wöchentlich verlassen, um in anderen Bundesländern zu arbeiten. Zwar gibt es auch mehr als 90.000 Menschen, die nach Sachsen einpendeln, doch das Pendlersaldo ist negativ. So negativ, dass die Chemnitzer Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft versucht, Pendler auf jede erdenkliche Weise wieder zur Heimkehr zu bewegen – mit Radiospots, Infomaterial in Kneipen oder persönlichen Gesprächen am Bahnhof.

Die Sache mit dem Auswanderungsland stimmt so natürlich nicht ganz. Schließlich wohnen und leben die sächsischen Berufspendler immer noch im Freistaat. Abends oder am Wochenende kehren sie dorthin zurück. Die Bevölkerungszahl liegt bei knapp über vier Millionen. Und auch wenn es in naher Zukunft nicht mehr zu großen Wanderungsverlusten kommen wird, geht die Zahl der Sachsen stetig zurück – bis zum Jahr 2030 auf voraussichtlich 3,7 Millionen Menschen.

Der Einwohnerschwund von –10,4 Prozent (zwischen 2009 und 2030) liegt um das fast Dreifache höher als der Bundesdurchschnitt (–3,7 %). Ein Grund dafür ist, dass Sachsens Elterngeneration um mehr als ein Viertel zurückgeht. Gleichzeitig wird die Bevölkerung immer älter: 2030 ist jeder zehnte Sachse über 80 Jahre alt. Und Sachsen verliert von 2010 bis 2030 mehr als 524.000 Personen dadurch, dass mehr Menschen sterben als geboren werden.

Die Frage, die sich Kreise und Kommunen überall in der Republik stellen, lautet: Wie bekomme ich wieder mehr Menschen in meine Region? Wie kann ich Neubürger gewinnen und wie halte ich die, die noch da sind? Gerade über die Zu- und Abwanderung darf man sich hier nichts vormachen. Viele Regionen werden künftig kein Plus mehr auf ihrem Haben-Konto verbuchen können. Anders ginge die demographische Gleichung nämlich nicht auf. Menschen, die irgendwo hinziehen, müssen irgendwo herkommen – der Überschuss der einen ist das Defizit der anderen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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