Mein Vater und sein Sohn - Hans Fallada - E-Book
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Beschreibung

"Ein sehr anrührendes Dokument." DIE WELT Als der zehnjährige Uli im April 1940 ins Internat gegeben wird, schreibt der Vater ihm jeden Sonntag einen Brief: liebevoll, aufmunternd, mitunter auch ermahnend. Und der Sohn gibt wöchentlich Nachricht. Beinahe sieben Jahre lang. Der Kriegsalltag, aber auch das Glück und die Nöte eines Heranwachsenden spiegeln sich in diesen ergreifenden Briefen, die Hans Fallada von einer bisher unbekannten Seite zeigen: als Vater, der sich überzeugend als Freund zu geben weiß.

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MOBI

Seitenzahl:306


Hans Fallada / Ulrich Ditzen

Mein Vater und sein Sohn

Briefwechsel

Herausgegeben von Uli Ditzen

Aufbau-Verlag

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Impressum

Mit Anmerkungen von Hartmut SchönfußMit 22 Abbildungen

ISBN E-Pub 978-3-8412-0260-4ISBN PDF 978-8412-2260-2ISBN Printausgabe 978-3-7466-2145-3

Aufbau Digital,veröffentlicht im Aufbau Verlag, Berlin, 2010© Aufbau Verlag GmbH & Co. KG, BerlinDie Erstausgabe erschien 2004 bei Aufbau, einer Marke der Aufbau VerlagGmbH & Co. KG

Dieses Werk ist urheberrechtlich geschützt. Jegliche Vervielfältigung und Verwertung ist nur mit Zustimmung des Verlages zulässig. Das gilt insbesondere für Übersetzungen, die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen sowie für das öffentliche Zugänglichmachen z.B. über das Internet.

Umschlaggestaltung gold, Fesel/Dieterichunter Verwendung eines FotosHans Fallada (Rudolf Ditzen) und sein Sohn Uli(Archiv Uli Ditzen)

Konvertierung Koch, Neff & Volckmar GmbH,KN digital – die digitale Verlagsauslieferung, Stuttgart

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Inhaltsübersicht

Vorwort

1940

1941

1942

1943

1944

1945

1946

Anhang

Anmerkungen

Zu dieser Ausgabe

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|5|Vorwort

I

Mein Vater ist seit über fünfzig Jahren tot. Die Erinnerung ist längst verschwommen. Manche Gesten meine ich mir noch vorstellen zu können. Und Fotografien, die er in großer Zahl hinterlassen hat, halten seine äußere Erscheinung im Bewußtsein. Doch seine Körpergröße habe ich nicht mehr in Erinnerung, vor allem die Stimme meines Vaters kenne ich nicht mehr, sie ist verklungen – wie so vieles vergangen ist von dem, was er neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit noch tat und war.

Als dann auch meine Mutter gestorben war, mehr als vierzig Jahre später, kamen ihre persönlichen und persönlichsten Dinge in den Besitz der beiden Söhne. Lange sahen wir davon ab, den Schriftverkehr zu sichten. Schließlich ließ die Pietät nach, das Interesse nahm zu. Neben manchem, was noch heute verschlossen ist, fand sich ein alter Leitz-Ordner (»D. Reichspatent, Konventionsqualität 1«), handbeschriftet: »Kinder«. Ein alter, abgegriffener Ordner.

Meine Mutter – die Mummi, wie sie von Ehemann, Kindern, Freunden und vielen ihr sonst Nahestehenden genannt wurde –, die Mummi also muß ihn oft in der Hand gehabt haben. Nach meiner Vorstellung auf der Suche nach der früh gestorbenen Tochter Mücke, die ihr immer das liebste Kind war, aber wohl auch nach den beiden Söhnen, die ihr, wie üblich, eines Tages aus Haus, Fürsorge und Leben entwachsen waren.

Jetzt also liegt dieser Ordner vor mir. Sein Inhalt: 461 Blatt Korrespondenz aus dem Zeitraum 1940 bis 1946. Korrespondenz hauptsächlich zwischen dem Vater, manchmal |6|auch der Mutter, mit dem Sohn Uli, der anfangs zehn Jahre alt war und zum Ende sechzehn, dazu auch Korrespondenz, in geringerem Umfang, mit Mücke (damals neun und zehn Jahre alt). Meistens Briefe im Vollformat DIN A4, gegen Kriegsende im Zeichen des Papiermangels häufiger im Halbformat, gelegentlich auch nur Postkarten. Der Vater schrieb jahrelang auf seiner Reiseschreibmaschine Remington mit der kleinen Type Pica und engzeilig, erst in der Endphase öfter mit der Hand; die Kinder gaben ihre Berichte handschriftlich, meist mit Tinte. Lange Texte, einiges an Leerformeln, ganz überwiegend aber Substanz. Für mich tat sich, als ich die alten Briefe las, eine verlorene, eine neue Welt auf.

II

Im Normalfall gibt es zwischen Eltern und Kindern in diesem Alter keinen Briefwechsel. Hier war es anders – der Schule der Kinder wegen.

Nach dem Erfolg des »Kleinen Mannes« im Jahre 1932, der ihm zugestandenermaßen in bezug auf seine Lebensführung und Sparsamkeit eher wenig gut bekam, hatte sich mein Vater aus der Großstadt geflüchtet, weg von Berlin aufs Land. Carwitz bei Feldberg in Mecklenburg war weit weg genug. Ein Ort mit damals nicht einmal 300 Einwohnern. Heute wird manchmal von einem Fischerdorf gesprochen, doch das trifft es nicht – der eine Fischer namens Haase, den es gab, bestimmte nicht den Charakter von Carwitz. Eher die Bauern, die sich mit wenig genug Hektar von armem Endmoränen-(Sand-)Acker mühsam ernähren mußten, und die Waldarbeiter.

Und dort, praktisch am Ende der Welt, lag, noch hinter dem Dorf, die Büdnerei Nummer 17. Sie wurde für Familie Ditzen zur Heimat, für die Kinder zum Paradies – mit einem |7|Vater, der nach seiner nächtlich-morgendlichen Schreiberei für sie Zeit hatte, sie auf den Acker, in den Stall mitnahm, mit ihnen im Kahn zum Schwimmen fuhr und mit dem Sohn dann auch über Krieg und Politik sprach, über das, was im Staatsrundfunk und im »Völkischen Beobachter« verkündet wurde, ebenso wie über das, was die Feindsender sagten (der Sohn hatte zuletzt 52 aufgelistet). Dieser Vater war schon ein Traumvater!

Das Dorf hatte eine Schule, mit einem einzigen ofenbeheizten Klassenraum, in dem alle acht Altersklassen unterrichtet wurden. Von dem einzigen Lehrer des Ortes, dem Herrn Schwoch, der später auch Ortsgruppenleiter der Partei und Bürgermeister wurde.

Für die ersten drei Schuljahre sahen meine Eltern diese Schule als ausreichend an. Gerade auch, weil Mücke und mir beim Schulbesuch im Dorf die unbeschwerte Kindheit erhalten blieb, wie sie uns in Carwitz geprägt hat. Doch ausreichende Vorbereitung für das Gymnasium, auf das wir mit zehn Jahren sollten, konnte Herr Schwoch nicht bieten. Deswegen hieß es schließlich: Ab in die Verbannung!

Zuerst kam ich auf ein Jahr zu guten Freunden des Vaters nach Berlin, damit ich dort einmal richtigen Schulbetrieb mit seinen Anforderungen kennenlernen konnte, dann 1940 nach Templin in der Uckermark, ins Joachimsthalsche Gymnasium und dessen Internat. Der Schwester Mücke ging es zwei Jahre später ebenso, sie fand in einem Internat bei Potsdam Aufnahme.

Mein Vater – der Papa (mit Ton auf der ersten Silbe) – hatte uns eingeschärft, jede Woche einmal zu schreiben. Genauso, wie er uns jede Woche schreiben würde. Ausgenommen natürlich Ferien und Wochenendbesuche.

Letztere boten sich für mich an. Templin lag zwar für Bahn und Post runde hundert Kilometer von Carwitz entfernt (bei zweimaligem Umsteigen); doch für mich als Radfahrer |8|waren es nur gut zwanzig Landstraßen- und Waldweg-Kilometer. Das war ein Klacks von keinen zwei Stunden.

Doch gleichwohl – während der längsten Zeit des Jahres war Alltag die Briefschreiberei. So brachten es der Vater und ich auf die genannten 461 Blatt.

III

Mit diesem Briefwechsel hat mein Vater sich mir wiedergegeben, über ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod.

Zum Verlust des ursprünglich so geliebten Vaters war es in seinen letzten beiden Lebensjahren gekommen, mit seinem Tode. Der war einsam, arm und würdelos. Niemand, von dem ich wüßte, hat seine letzten Stunden begleitet. Auch mich, den damals Sechzehnjährigen, drängte es nicht mehr täglich an sein Krankenlager. Er lag im Pankower Hilfskrankenhaus Blankenburger Straße 21–23. Es war die kümmerlichste Station auf den vielfachen Morphium-Entziehungskuren, denen er sich immer wieder ebenso freiwillig wie schließlich ergebnislos unterzog. Ich verstand nicht, warum das sein mußte.

Im zerstörten Nachkriegs-Berlin hatte er es mit seiner Familie an sich nicht schlecht getroffen. Obdach in einem vom Luftkrieg unberührten Einzelhaus in Pankow am Eisenmenger Weg; ein Keller voller Braunkohle im bitterkalten Winter 1946/47; genug zu essen mit der Schwerarbeiter-Lebensmittelkarte der »Kulturschaffenden« und mit zusätzlichen Pajoks der sowjetischen Militärverwaltung; und an seiner Seite seine fünfundzwanzigjährige zweite Ehefrau Ulla, die mit enormer Tatkraft und Freude am Organisieren manches möglich machte, was für den Normalbürger unerreichbar war. Um aber auch als letztes das für ihn immer wichtigste zu erwähnen: die Arbeitsmöglichkeit. Was er |9|jetzt schrieb, wurde ihm gewissermaßen aus den Händen gerissen, für Honorare, die sich selbst in Reichsmark sehen lassen konnten.

Das alles, aber auch die Sucht nach Morphium, die sein Leben und das seiner Frau gleichwohl zerstörte, konnte ich hautnah verfolgen. Nach Trennung und Scheidung meiner Eltern im Jahre 1944 war ich bis Kriegsende im Internat geblieben, nach dem Zusammenbruch in Mecklenburg. Dort gelang es 1945/46 zunächst nicht, die weiterführenden Schulen wieder zu öffnen; so nahm mein Vater zunächst mich und dann die Mücke im Eisenmenger Weg auf, so konnten wir in Pankow zur Schule gehen. Als ich frohgemut im zerstörten und doch hochinteressanten Berlin ankam, ahnte ich nicht, daß ich bald über Monate hinweg zum De-facto-Haushaltsvorstand werden würde

Das familiäre Chaos, in das ich kam, traf mich unvorbereitet. Von den Gründen der Trennung und von der Scheidung hatte ich kaum etwas gehört, und was, in verharmlosenden Worten. Von der Suchtgefährdung meines Vaters bis zur Zeit der Gründung unserer Familie wußte ich gar nichts – eine Fallada-Biographie gab es bis zum Erscheinen der Monographie von Jürgen Manthey 1963 nicht. Nun aber, 1946, entdeckte ich plötzlich, daß die Jagd nach Morphium Hauptziel der »Eltern« war. Aufgabenteilig: Für die Finanzierung war der Vater zuständig, für die Beschaffung Ulla. Mit Charme wie mit Schönheit beliehen (wenn auch nur bis zum jeweils nächsten Zusammenbruch mit nachfolgendem Klinik-Aufenthalt), war Ulla bei der Erfüllung ihrer Aufgabe verblüffend erfolgreich. Dabei war das Problem offensichtlich nicht der Ankauf des Stoffes – Morphium, meist in 100-ccm-Flaschen, war aus Beständen der zusammengebrochenen Wehrmacht am Schwarzen Markt massenhaft vorhanden –, Ullas eigentliches Problem war die Beschaffung auf Pump. Denn der Bedarf an Stoff eilte |10|dem Zufluß der Mittel immer spürbar voraus; seltsame Gestalten erschienen manches Mal am Eisenmenger Weg, feierten mit den Falladas. Die Hilflosigkeit des Süchtigen, der Stunde für Stunde auf die nächste Lieferung wartet, ist jämmerlich. Die Haltlosigkeit des Süchtigen, der den soeben angelieferten Schuß feiert, kaum minder.

Von Familienleben, wie ich es aus Carwitz gewöhnt war, konnte keine Rede sein. Keine gemeinsamen Mahlzeiten zu festen Stunden mehr, kaum Kontakte innerhalb der Familie. Ulla war fast immerzu unterwegs; kam sie nach Hause, wollte sie gelobt werden für den Erfolg des jeweils letzten Organisationszuges, war es nun die Beschaffung eines ganzen frischen Brotes oder die Aufhebung der Stromabschaltung, nachdem das amtliche Verbrauchskontingent mit abenteuerlich vielen Kilowattstunden überschritten war.

Und wie habe ich den Vater in Erinnerung? Aus dieser Zeit kaum. Konnte er arbeiten, so war er im Arbeitszimmer und arbeitete wie besessen. Konnte er es nicht, so war er meist im Schlafzimmer, verfallen und hungrig nach der nächsten Spritze, oder glücklich von der letzten.

So kam mir die Achtung vor meinem Vater abhanden.

Noch in den fünfziger Jahren, das berichtete kürzlich eine Freundin jener Zeit, habe ich von meinem Vater nur als von »diesem Mann« gesprochen.

IV

Der Wandel der Einstellung dauerte Jahrzehnte.

Als erstes stellte ich fest, nicht ohne Verwunderung, daß das Werk Falladas nicht vom Markt verschwand. In den ersten Jahren nach seinem Tode war für mich fast selbstverständlich, daß die Bücher eines Versagers keinen Erfolg mehr haben konnten. Jedenfalls nicht auf Dauer.

|11|Doch die Rowohlt-Taschenbücher mit vielen Fallada-Titeln kamen und blieben, der »Kleine Mann« wurde zur Nummer 1 der flexiblen Serie, die nach der Währungsreform die großformatigen Rotationsdrucke ablöste. Parallel dazu pflegte der Aufbau-Verlag das Werk kontinuierlich und langfristig. Die gebundene Ausgabe, die von den sechzigern bis in die achtziger Jahre erschien, war der verlegerische Höhepunkt. Den Nachworten des Herausgebers Günter Caspar entnahm ich Informationen und Wertungen, die mir in meiner jugendlichen Ignoranz fremd und unbekannt gewesen waren.

Stärker noch trugen zum Umdenken die Fallada-Freunde bei, die sich ab 1983 in Ostberlin trafen und die sich dann zur Hans-Fallada-Gesellschaft e. V. zusammenschlossen – jedes Mitglied ein Individualist, gleichwohl aber bereit zur Zusammenarbeit in dem Bemühen, die Erinnerung an einen großen deutschen Erzähler zu pflegen (mag er auch unter anspruchsvollen Germanisten noch bis heute nicht so recht ernstgenommen werden).

Aber wie vielen Autoren der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist es schon gelungen, mit ihrem erzählerischen Werk bis zum Beginn des 21. präsent zu bleiben?!

Während ich derart allmählich den Autor Fallada wiederentdeckte und akzeptierte, blieb der menschliche Bereich ausgespart. Um diese Lücke zu füllen, bedurfte es der Kenntnis der Korrespondenz. Sie mag im folgenden für sich selbst sprechen.

V

Heute bin ich rund zwanzig Jahre älter als mein Vater geworden ist. Aus meiner Sicht eines Siebzigers stand er, als er mit 53 Jahren starb, noch in seinen besten Jahren. Wenn es, abgesehen von den zwölf guten Carwitzer Jahren, dennoch |12|kein ordentliches, gutes Leben geworden ist, so lag es gewiß nicht an mangelndem Streben.

Mein Vater hatte ein besonderes Gespür für Menschen, für Situationen, einen feinfühligen Nerv, der ihm erlaubte, die Welt um sich herum zu erfassen – das erweist sein Werk. Nur war dieser Nerv nicht bloß rezeptiv, sondern auch reaktiv: Die Welt seiner Tage griff zu auf ihn, ließ ihn mitten darin stehen, nicht darüber. Stärke war sein Haupt-Charakterzug wohl nicht.

Aber manches Mal bedenke ich, wie ich selbst wohl, wie jeder andere heutige Normalbürger, die Zeit um 1945 mit ihrem Zusammenbruch aller bisherigen Lebensverhältnisse überstanden hätte, wie ich wohl mit dem Charme und der Verführung einer halb so alten Frau umgegangen wäre, die für ihren Partner durch dick und dünn ging, mochte das gemeinsame Ziel auch nur die leichte Flucht in den Rausch sein. Für mich selbst, denke ich dann, wollte ich keine Gewähr des guten Ausganges übernehmen.

So hat der Sohn schließlich sein Verständnis der Dinge und seinen Frieden gefunden mit dem Vater. Und den Gehalt einer Kindheit, die über lange Jahre hinweg aus der Erinnerung geraten war.

Uli Ditzen

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|13|1940

Der Sohn, gerade zehn Jahre alt, hat die Aufnahmeprüfung für das altsprachliche Joachimsthalsche Gymnasium bestanden. Am 3. April hat ihn der Vater, auf dem vom Carwitzer Gastwirt Utnehmer gemieteten Pferdewagen, aus Carwitz nach Templin gebracht. Dort ist er nun nach lateinischem Sprachgebrauch Alumne, erhält also Unterkunft, Kost und Unterricht, wie insgesamt rund 150 Heimschüler, die auf sechs Alumnate verteilt sind. Und die neuen werden, wie im Nationalsozialismus selbstverständlich, gleich im Deutschen Jungvolk (DJ) organisiert.

Templin, den 18.4.40

Lieber Papa!

Wie geht es Dir? Mir gut! Hier ist noch kein schönes Wetter. Und vielen Dank für die Eier, Butter, Zeitungen. Sage mir bitte, wie lange der Brief braucht um anzukommen? Wir stehen sehr zeitig auf. Dann kommt Frühsport. Es ist schade, das hier schlechtes Wetter ist. Am Sonntag habe ich einen Film gesehen, Feuertaufe. Er war aus dem Polenfeldzug. Wir haben heute in der Schule das erste lateinische Dicktat geschrieben, im nächsten Brief schreibe ich Dir die Nummer. Im Rechnen habe ich eine 2. Morgen ist meine Aufnahmefeier in der DJ. Vor ein paar Tagen hatte ich Taufe. Da kam ich in den dunklen Waschsaal, da hat einer irgendetwas zu mir gesagt, dann wurde ich untergetaucht und mußte rumgehen. Da kriegte ich Wasser über den Kopf und wurde mit Handtüchern gekloppt. Wir haben in der |14|Schule fast jeden Tag Turnen. Ich wünsche mir einen Photoapparat, wenn Du nichts für die Eisenbahn kriegst. Für nun genug, und grüße Alle.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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