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Jung, heiß und immer geil: "Meine unersättliche Schwester" von Martin Renz jetzt als eBook bei venusbooks Nadine ist blutjung. Ihr Bruder kaum älter. Als sie eines Nachts ängstlich wegen eines Gewitters in seinem Bett Unterschlupf findet, entdeckt sie die Wölbung in seinem Schritt, die sich unter der Decke abzeichnet. Neugierig tastet sie sich vor und findet seinen herrlich steifen Schwanz. Ab diesem Moment ist es um die junge Frau geschehen. Sie will ihn. Sie will ihn verwöhnen. Sie will ihn ficken … Jetzt als eBook kaufen und genießen: "Meine unersättliche Schwester" von Martin Renz. Lesen ist sexy: venusbooks – der erotische eBook-Verlag. Jugendschutzhinweis: Im realen Leben dürfen Erotik und sexuelle Handlungen jeder Art ausschließlich zwischen gleichberechtigten Partnern im gegenseitigen Einvernehmen stattfinden. In diesem eBook werden fiktive erotische Phantasien geschildert, die in einigen Fällen weder den allgemeinen Moralvorstellungen noch den Gesetzen der Realität folgen. Der Inhalt dieses eBooks ist daher für Minderjährige nicht geeignet und das Lesen nur gestattet, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind.
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Seitenzahl: 224
Veröffentlichungsjahr: 2020
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Über dieses Buch:
Nadine ist blutjung. Ihr Bruder kaum älter. Als sie eines Nachts ängstlich wegen eines Gewitters in seinem Bett Unterschlupf findet, entdeckt sie die Wölbung in seinem Schritt, die sich unter der Decke abzeichnet. Neugierig tastet sie sich vor und findet seinen herrlich steifen Schwanz. Ab diesem Moment ist es um die junge Frau geschehen. Sie will ihn. Sie will ihn verwöhnen. Sie will ihn ficken …
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eBook-Neuausgabe September 2015
Ein eBook des venusbooks Verlags. venusbooks ist ein Verlagslabel der dotbooks GmbH, München.
Dieses Buch erschien bereits 2011 unter dem Titel Hüttenzauber bei Edition Combes im Verlag Frank de la Porte
Copyright © der Originalausgabe 2011 Edition Combes im Verlag Frank de la Porte, 96328 Küps
Copyright © der eBook-Neuausgabe 2015 venusbooks GmbH, München
Copyright © der aktuellen eBook-Neuausgabe 2020 venusbooks Verlag. venusbooks ist ein Verlagslabel der dotbooks GmbH, München.
Alle Rechte vorbehalten. Das Werk darf – auch teilweise – nur mit Genehmigung des Verlages wiedergegeben werden.
Titelbildgestaltung: Nele Schütz Design unter Verwendung von shutterstock/NAS CRETIVES
eBook-Herstellung: Open Publishing GmbH
ISBN 978-3-96898-013-3
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Im realen Leben dürfen Erotik, Sinnlichkeit und sexuelle Handlungen jeder Art ausschließlich zwischen gleichberechtigten Partnern im gegenseitigen Einvernehmen stattfinden. In diesem eBook werden erotische Phantasien geschildert, die vielleicht nicht jeder Leserin und jedem Leser gefallen und in einigen Fällen weder den allgemeinen Moralvorstellungen noch den Gesetzen der Realität folgen. Es handelt sich dabei um rein fiktive Geschichten; sämtliche Figuren und Begebenheiten sind frei erfunden. Der Inhalt dieses eBooks ist für Minderjährige nicht geeignet und das Lesen nur gestattet, wenn Sie mindestens 18 Jahre alt sind.
Martin Renz
Meine unersättliche Schwester
Erotischer Roman
venusbooks
»Oh, ja, ja, mach weiter so, weiter, super, ja, das ist geil! Oh mein … ah, meine Güte, ja, ja!«
Sie war hektisch und schrie wie am Spieß, dabei hatte ich ihr extra gesagt, dass wir leise sein müssten. Immerhin war dies meine alte Garchinger Studentenbude und zugleich mein Elternhaus am nördlichen Rand von München, und es wohnten nicht nur meine ein wenig verknöcherten Eltern hier, sondern auch meine siebzehnjährige, überaus neugierige Schwester Nadine.
Ich hatte die rassige Schwarzhaarige in der berühmten »Naga« aufgegabelt, der »Nachtgalerie« in der Arnulfstraße, zur Zeit die angesagteste Disco in München. Es hatte nicht viel Mühe gekostet, sie zu überreden, mit zu mir nach Hause zu kommen. Ich hatte sie beim Tanzen schon fleißig im Schritt begrapscht und ihre Feuchtigkeit gespürt, im Vorraum zu den Toiletten zwischen den beiden großen Kondomautomaten mit dem Zeigefinger bis kurz vor den Höhepunkt gebracht und dann die alte Frage gestellt: »Zu mir oder zu dir?«
»Zu dir«, hatte sie gesagt, »oder meinst du, ich will meinem Mann und seiner Geliebten begegnen?«
Sie fand es spannend, dass ich noch bei meiner Familie wohnte und ihr die Seele aus dem Leib vögeln wollte, während nebenan meine Eltern und auf der anderen Seite meine kleine Schwester schliefen. Ich hatte angenommen, sie hätte von selbst begriffen, dass man in so einer Situation so leise wie möglich sein müsse, aber jetzt schrie sie das ganze Einfamilienhaus zusammen. Da sie Italienerin war, kannte sie jede Menge schmutziger Wörter, die sich in deutschen Ohren äußerst romantisch anhörten.
Zugegeben, leise zu sein war auch schwierig. Ich vögelte sie immerhin im Stehen und hatte mir ihren schwarzen Tanga-Slip und dazu einen Strauß bunter, weicher Vogelfedern um den Schwanz gebunden, die ich im vergangenen Jahr auf dem Oktoberfest an einer Schießbude von der Wand heruntergeknallt hatte. Nicht dass mir solche Vergnügungen etwas bedeuteten. Ich hatte rein beruflich einen Spaziergang durch die weltgrößte Versammlung besoffener Irrer gemacht, an der Schießbude diesen Federwisch gesehen und mir gleich gedacht, wozu er gut war. Es war nicht schwer, ihn mit einem einzigen sicheren Treffer in meinen Besitz zu bringen.
Jetzt, während ich diese nasse, schreiende Frau im Stehen fickte – Stella hieß sie, oder Beatrice, ich weiß es nicht mehr genau – kitzelten die Federn die zarte Haut links und rechts ihrer nassen Muschi bis zur Weißglut, wenn ich ein und aus fuhr. Und dann kam es ihr so unvermittelt, dass mich der plötzliche harte Zugriff ihrer Mösenmuskeln, die sich wie ein nasser Schraubstock um meinen harten Schwanz zusammenzogen, völlig überraschte.
»Jaaa!«, schrie sie, »ist das heftig! Komm, spritz auch, jetzt, sofort, mach mich voll!«
»Ja, ich komme!« Stöhnend pumpte ich in völliger Raserei meinen prallen Riemen in sie hinein. Ich war unmittelbar vor dem Platzen. »Jetzt! Achtung, ich bin so weit!«
»Dann spritz doch endlich! Mach mich voll!«
»Da! Ja, ja, jaaa!« Es schoss mit so gewaltigem Strahl aus mir heraus, dass es mich fast von den Füßen riss. Ich konnte nicht anders als brüllen wie ein Stier.
Ich glaube, ich habe in den letzten zehn Jahren nicht ein einziges Mal so heftig gespritzt wie in diesem Moment. Es kam und kam und kam, die Soße quoll an meinem Schaft vorbei aus ihr heraus und strömte mir klebrig an beiden Eiern hinunter. Ihr Slip, der um meinen Sack und meine Schwanzwurzel geknotet war, erwies sich dabei als völlig wirkungslos für einen Tropfenfänger. Als ich meinen Stöpsel aus ihrem bebenden Unterleib zog, schoss noch viel mehr von dieser heißen Flut aus ihr hervor und strömte an ihren Beinen hinunter.
Es klopfte an meiner Tür – nachts um drei. Mir schwante schon Böses.
»Roland!«, rief es von draußen.
»Ja, sofort!« Ich riss das zerwühlte Laken vom Bett und reichte es meiner Besucherin, damit sie sich eiligst darin einwickeln konnte. Ich selbst streifte mir ein langes Oberhemd über, das mir bis fast an die Knie reichte. So ging ich öffnen.
»Roland!« Vor mir stand meine Mutter im Morgenmantel, die Lockenwickler wie groteske Stacheln um den Kopf drapiert, und starrte mich durch ihre dicken Brillengläser an, ihr Blick ein einziger großer Vorwurf. »Ich habe gehört, dass du Besuch hast. Du musst doch wenigstens etwas zu essen und zu trinken anbieten, Junge. Vater und ich haben dich dein Leben lang zu einem höflichen Menschen zu erziehen versucht.«
Mit diesen Worten nahm sie etwas von der Anrichte, die im Flur neben meiner Zimmertür stand, und reichte mir ein Tablett mit zwei Tellern und Besteck – Sülze mit Resten vom Nudelsalat, den es zum Abendessen gegeben hatte.
»Willst du mir die Dame eigentlich nicht erst einmal vorstellen?«, bohrte sie nach.
Ich seufzte entnervt. »Mutter, das ist Stella Torrini, eine bekannte Schauspielerin vom hiesigen Staatstheater«, erklärte ich geistesgegenwärtig und vermied es, die Augen nach oben zu verdrehen wie ein Pubertierender. »Du weißt doch, ich schreibe an diesem modernen Bühnenstück über den Untergang der Nashörner, und du hast uns mitten in der Probe unterbrochen.«
»Ja, ja, schon gut«, wiegelte sie ab, wobei ihr Blick auf den Fußboden fiel. »Was ist denn da passiert? Das ist ja alles nass! Ist dir ein Glas hingefallen? Moment, ich hole einen Aufwischlappen.«
»Nicht nötig, ich bitte Sie!«, rief meine Besucherin aus. »Das ist nur ein rohes Ei! Das gehört zur Szene! Ein Symbol des Lebens als ein Hinübergleiten vom Embryonalzustand in die Ewigkeit! Ich mache das alles gleich spurlos wieder weg, versprochen!«
Aber meine Mutter war schon verschwunden, und meine siebzehnjährige, überaus neugierige Schwester Nadine tauchte auf, mit wild zerzaustem Haar und nur mit einem knappen Tanga bekleidet, der etwa so groß war wie die Lasche an einer Getränkedose. Jedenfalls war rund um ihren Doppelspalt deutlich zu erkennen, dass sie nicht ein einziges Haar da unten hatte. Ich konnte gar nicht anders als hinsehen. Wie peinlich!
Nadine ging vor uns in die Hocke, tippte prüfend mit der Fingerspitze in die Nässe und roch daran. »Oha! Das ist ja Sperma!«, zischte sie flüsternd. »Meine Güte, Roland, ist das alles von dir?« Ihre Augen leuchteten dabei.
»Verschwinde!«, zischte ich zurück. »Das geht dich gar nichts an.« Meine jüngere Schwester hatte immer schon ein aufdringliches Interesse an meinem Liebesleben gehabt, und sie hatte ein besonderes Talent für Momente, in denen sie störte.
Mutter kam kurz darauf mit einem Schrubber und einem Lappen wieder, der so intensiv nach Putzmittel roch, dass sie keinesfalls merken konnte, was sie da aufwischte. Trotzdem sagte ich: »Lass das. Ich mache das schon.«
Meine Besucherin nutzte den Moment, um an ihr vorbei ins Bad zu huschen, ihre Kleidung zusammengerafft in der Hand. Meine Schwester gehorchte mir ausnahmsweise und verzog sich, und die rassige Italienerin habe ich seitdem nicht wieder gesehen. Ihren schwarzen Slip habe ich aber noch.
Ich sammle so was. Ich habe gelesen, sechzig Prozent aller Männer behalten von jedem One-Night-Stand ein Souvenir zurück, und meistens ist es ein Slip. Bei mir jedenfalls.
Dass ich noch immer in meiner Studentenbude bei meinen Eltern wohne, ist eine falsche Annahme, zumindest das »Noch immer«. Besser sagt man: Ich wohne wieder da. Ich war nämlich direkt nach dem Studium einmal verheiratet, was sich ziemlich schnell als großer Irrtum herausstellte, und als Gisela mich hinauswarf, um mich gegen einen gut verdienenden Architekten einzutauschen, zog ich vorübergehend in mein altes Domizil. Ich habe in München mein Studium der Geografie und Journalistik abgeschlossen und lebe seitdem als freier Schriftsteller. Das ist einer der Traumberufe, in dem man als Anfänger erst mal gar nichts und später sogar noch weniger verdient, es sei denn, man hat das seltene Glück einer guten Agentur und eines begeisterten Publikums.
Ich hatte zumindest die Agentur. Ich bekam laufend Aufträge, und es waren sogar oft Themen darunter, die mich tatsächlich interessierten, und daher stammen so berühmte Werke wie Die Geschichte der erotischen Literatur des Fernen Ostens oder Die Kunst der praktischen Pornografie aus meiner Feder. Ich schrieb Vorworte für die Kataloge der großen Erotik-Museen in Amsterdam, Barcelona und Hamburg und habe sogar so etwas hoch Wissenschaftliches wie Die bedeutende Rolle des Inzests in der Sittengeschichte des Hochgebirges verfasst. Dieses Standardwerk steht sogar in der Staatsbibliothek.
Mein Hobby ist allerdings der erotische Roman, den ich zur Entspannung zwischen meinen wissenschaftlichen Werken verfasse. Inzwischen gibt es über zwanzig heiße Pornos von mir, in denen ich kein Blatt vor den Mund nehme. Ich lese auch gern in historischen Erotikromanen, die im Laufe der Jahrhunderte von großen Geistern verfasst wurden. Ich habe immer davon geträumt, einige meiner Funde in alten Archiven einem größeren Publikum vorzustellen.
Folglich fand mein Agent kürzlich einen renommierten Verlag, der sich anregen ließ, eine Luxusausgabe großer einschlägiger Literatur auf den Markt zu bringen, schöne Bücher mit edlen erotischen Texten von bekannten Meistern, ganz in dunklem lila Wildleder eingebunden, jeweils mit einer einzigen Abbildung zu Anfang des Buches, einem sogenannten Frontispiz. Echt nobel, so etwas! Es sollte schließlich eine edle Sammler-Edition werden, die Auswahl der Texte und die Vorworte würden jeweils von mir sein. Dazu musste ich natürlich eine Menge lesen.
Bevor ich allerdings anfangen konnte, an dieser Werkausgabe zu arbeiten, rief mich mein Agent an. Es war nur wenige Tage nach dem denkwürdigen Ereignis mit der Italienerin, und das Katergefühl zwischen meinen Beinen war noch nicht ganz weg. Er druckste herum. »Keine Sorge«, sagte er, »der Verlag will diese Edition natürlich machen, braucht aber vorher ein wenig Geld dafür.«
Ich rieche den Braten immer schon, bevor er anbrennt, und antwortete deshalb: »Nicht von mir. Auch nicht geliehen. Ich erwarte sogar ein gutes Honorar, verstanden?«
»Ja sicher«, erwiderte er eifrig. »Der Verlag denkt auch nur daran, vorher ein paar Taschenbücher auf den Markt zu bringen, um das Publikum seelisch vorzubereiten. Es sollen breitere Bevölkerungsschichten angesprochen werden, auch die Menschen, die es etwas deftiger lieben.«
»Du meinst«, sagte ich, »ich soll wieder mal einen Roman schreiben, in dem solche Wörter wie Ficken, Möse, Schwanz und so weiter vorkommen? Schmutzige Romane?«
»Nicht schmutzig«, wandte er ein. »Schöne Dinge können nicht schmutzig sein, hast du selbst mal in einem Interview gesagt. Du sollst die Dinge nur beim Namen nennen, so wie es die Leute unter sich tun. Dein Roman Spritz mich voll, mein Engel war doch der Renner.«
Ich sah mich im Zimmer um und lauschte zur Tür, aber es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass ich heimliche Zuhörer hatte. »Du meinst also, ich soll wieder mal einen richtigen Porno schreiben, der das dicke Geld bringt? Mit heißen Sexszenen? Als Taschenbuch in hoher Auflage?«
»Sechs.«
»Ich weiß, dass es in Pornos um Sex geht«, zitierte ich einen uralten Kalauer.
Mein Agent merkte das nicht einmal. Er nimmt immer alles ernst. »Eine Folge von sechs Taschenbüchern«, erläuterte er. »Spannende Geschichten mit ziemlich viel Pfeffer dazwischen. Keine bloße Aneinanderreihung von Bettszenen wie in deinem Sextourist in Kenia. Das wäre heutzutage nur etwas für Internet-Konsumenten.«
Das war mein erster Pornoroman gewesen und der einzige, den ich von vorn bis hinten selbst erlebt hatte. Aber das glaubt mir nie einer, während ich bei den Büchern, die nur in meiner Phantasie spielen, oft gefragt werde: Hast du das etwa alles selbst erlebt? Toll!
»Wer sich die Mühe macht, ein Buch zu lesen, sucht heute etwas intelligentere Unterhaltung«, belehrte mich mein Agent weiter. »Es sollen zwar Pornos sein, die die Phantasie anregen, aber eben auch mehr. Scharfe Bettszenen in aller Deutlichkeit, aber mit einer geistvollen und spannenden Handlung dazwischen. Der Verleger, den ich an der Hand habe, will etwas über Verwandtenliebe. Tante/Neffe, Bruder/ Schwester, Vater/Tochter, lesbische Cousinen. Also irgendwas Scharfes, was dir selbst gut liegt. Ich weiß, du kannst das. Du hast das bewiesen.«
Er erinnerte mich daran, dass ich in meiner Hochgebirgs-Abhandlung ziemlich viel über Inzest in abgelegenen Dörfern geschrieben hatte, und etwas über japanische und chinesische Traditionen, die es durchaus wert waren, in anschauliche und spannende Szenen umgesetzt zu werden. Ich merkte gar nicht, wie ich mich überreden ließ, denn da er geschickt auf meine früheren, eher wissenschaftlichen Werke einging, hatte er mich sozusagen schon am Haken. Da war tatsächlich die eine oder andere Szene gewesen, die mich so fasziniert hatte, dass ich dabei onanieren musste – einmal sogar hinter einem selten besuchten Regal in der Uni-Bibliothek.
»Na schön«, sagte ich schließlich. »Ich schreibe also sechs Taschenbücher mit anschaulichen Szenen für ein größeres Publikum, und dann erst macht der Verlag die Luxus-Edition, wenn ich das richtig verstanden habe?«
»Nein«, gab er zurück. »Das hört sich ja an wie Erpressung. Der Verlag beginnt mit der großen Edition, sobald du etwas Passendes dafür abgeliefert hast, und zwischendurch machst du die Taschenbücher. Das sind doch sozusagen für dich reine Entspannungsübungen.«
Wie wahr, wie wahr, dachte ich und stellte mir vor, dass ich das mit den Entspannungsübungen wahrscheinlich hin und wieder sogar wörtlich nehmen musste. »Und wann soll ich abliefern?«
»In einem halben Jahr.«
»Na gut, ein schnelles Taschenbuch pro Halbjahr, das lässt sich machen.« Es würde zwar stressig werden, neben all der anderen Arbeit, aber so viel konnte ich ihm zusagen, ohne zu viel zu versprechen.
»Nein, alle.«
»Wie?« Ich dachte, ich höre nicht richtig.
»Sechs Taschenbücher in einem halben Jahr, das schafft ein Profi doch. Die wollen sie als Buchkassette auf den Markt bringen, und du sollst sie in einem großen Schwabinger Sexshop oder in einem bekannten Bordell dann persönlich dem interessierten Publikum vorstellen. Eine schöne Idee, findest du nicht auch?«
»Nun ja«, sagte ich und dachte an die viele Arbeit, die mir bevorstand.
»Du brauchst ja nichts zu recherchieren, du hast doch eine hübsche Schwester und dazu Wissen und Phantasie in einer Kombination, die …«
Bla, bla, bla. Mein Agent schüttete mich mit den gängigen Argumenten zu. Und ich kam bei diesem Redeschwall fast nicht zu Wort.
Ich ließ ihn reden und hatte am Ende doch zugesagt. Als ich den Hörer aufgelegt hatte, dachte ich darüber nach, wie ich das schaffen sollte.
Hier jedenfalls nicht, schloss ich, als meine Schwester Nadine ins Zimmer platzte.
Sie hatte also doch gelauscht. »Habe ich richtig gehört, du schreibst endlich wieder einen Porno?«, rief sie mir entgegen und versuchte, auf meinen Schoß zu klettern.
Ich schob sie von mir, denn das ist für ein Mädchen ihres Alters nicht mehr schicklich. Und für mich natürlich auch nicht, setzte ich in Gedanken hinzu. Sie könnte ja merken, dass sich bei mir in männlichen Regionen etwas bewegt, was eine Schwester nicht zu interessieren hat.
»Nein«, erwiderte ich, »ich schreibe gleich mehrere solcher Romane, aber nicht hier zu Hause. Ich kann mich nicht mittags nach einem Teller Erbsensuppe mit Wiener Würstchen an den Schreibtisch setzen und mir nachmittags von Mutter Kaffee und Kuchen hinstellen lassen, während ich … äh … über ausgesprochen intime Dinge schreibe.«
»Das kann ich ja machen«, sagte mein Schwesterchen mit Eifer in der Stimme. »Ich meine, das mit dem Kaffee und Kuchen.«
Ich schüttelte den Kopf. »Du schaust mir zu oft bei der Arbeit über die Schulter. Erstens bist du noch nicht volljährig, zweitens würde mich das in diesem Fall sehr beim Schreiben hemmen.« Das war nicht gelogen. Wie kann man scharfe Szenen verfassen und seine intimsten Phantasien zum Besten geben, wenn man weiß, dass es wenig später die eigene Schwester liest?
»Ooch!« Sie maulte. »Vor mir brauchst du dich doch nicht zu schämen! Ich bin ja deine Schwester. Außerdem ändert sich das mit der Volljährigkeit in wenigen Tagen.«
Eben, dachte ich. Meine Schwester. Und als solche rückst du mir manchmal viel zu dicht auf die Pelle. Und wie es aussieht, hast du meine Belegexemplare stibitzt und heimlich darin gelesen.
Das sagte ich natürlich nicht laut, aber ich hatte wirklich das Gefühl, dass Nadine versuchte, mir immer näher zu kommen. Ich hatte den deutlichen Eindruck, dass ich mich vor ihr besser in Sicherheit brachte.
In der Zeit, als ich in Asien unterwegs war, um dort in Bibliotheken nach alten Erotika zu forschen, hatte sie ihren ersten Freund gehabt, die erste große Liebe, und kaum war ich zurück, ging die Sache schief. Es würde wohl keinem auch noch so süßen Boy gelingen, in ihren Augen so großartig zu sein wie ich, ihr älterer Bruder. Das war nicht gut für ihre Entwicklung – sie war jung, sie war scharf, sie brauchte Sex, und den sollte sie sich bitteschön bei jemand anderem besorgen. Andere Männer hatten schließlich auch einen Schwanz.
»Du musst mehr unter die Leute«, empfahl ich ihr mit Nachdruck. »Während ich hier am Schreibtisch sitze und mir Geschichten ausdenke, solltest du öfter tanzen gehen.«
»Ist mir zu öde.«
»Oder in einen Sportverein.«
»Vereine sind spießig.«
»Oder such dir einen Freund.«
»Hä? Etwa einen völlig fremden Kerl? Oder einen dieser Pickelbubis, die behaupten, in meinem Alter zu sein?«
Sie hatte natürlich gegen jeden meiner Vorschläge etwas einzuwenden. Ich würde also meine Romane in irgendeiner Bibliothek schreiben müssen, was nicht einfach sein würde, wegen der Phantasien, die man zwangsläufig dabei hat und die sich gelegentlich auch körperlich zeigen. Das geht nicht in der Öffentlichkeit. Vielleicht sollte ich mir irgendwo eine Gartenlaube mieten und zu Hause kein Wort darüber verlieren. Ja, das war keine schlechte Idee. Morgens mit der Aktentasche zur Arbeit gehen, irgendwo in einer versteckten Laube Pornos schreiben, zwischendurch die eine oder andere Frau auf dem Sofa vernaschen und nach getanem Tagewerk abends erschöpft nach Hause kommen. Das würde wahrscheinlich auch meinen Eltern imponieren – von den Pornos und den Frauen müssten sie ja nichts wissen.
Wenn mir größere Veränderungen bevorstehen, kann ich meist nur schwer einschlafen. Ich denke nach und wälze mich von einer Seite auf die andere. Da hilft kein Schlummertrunk, und selbst das Fernsehprogramm schläfert mich nicht ein.
So lag ich also an diesem Abend in meinem Bett, drehte mich hin und her und überlegte, in welcher Umgebung ich meine Pornos am besten schreiben könnte. Wie kommt man an eine Gartenlaube? Ob ich mich nicht besser mit meinem Laptop in irgendeine Münchner Gaststätte zurückzog? Vielleicht in einen Biergarten? Das wäre eine Möglichkeit, aber es wäre besser, wenn ich mir beim Schreiben ein wenig Anschauungsmaterial auf den Schreibtisch legen könne. Die guten, alten Hochglanzmagazine sind ideal dazu, oder auch mal ein ausgedrucktes Foto aus dem Internet. Außerdem hätte ich bei der Arbeit mehr als die Hälfte der Zeit einen Steifen in der Hose, da war ich sicher. Doch das kann man selbst in München nicht öffentlich bringen.
Vielleicht wäre es nicht schlecht, für einige Tage in eine Pension zu ziehen, aber in der Umgebung der Großstadt war mir das zu teuer, und ich hatte mit Pensionen so manchen Reinfall erlebt. Da gab es mitunter nichts anderes als Möbel vom Sperrmüll oder als Beleuchtung winzige, unbrauchbare Funzeln, die gerade mal so viel Licht in den Raum brachten, dass man nicht stolperte, wenn man mal zum Klo wollte, und keine Steckdose, an der man eine eigene Lampe anschließen konnte. Hatte ich alles schon erlebt. Das war keine Lösung.
Ich beschloss, mir einen Schlummertrunk aus der Küche zu holen und stand auf. Ich erinnerte mich, im Kühlschrank noch zwei Flaschen Weißbier gesehen zu haben. Ein Glück, sie waren noch da. Ich goss mir ein großes Glas ein, löschte das Licht in der Küche und wollte gerade durch die dunkle Diele in mein Zimmer zurückkehren, da sah ich Licht unter der Türritze vom Schlafgemach meiner Schwester. Da zugleich die merkwürdigsten Geräusche an mein Ohr drangen, hielt ich inne.
Dieses Keuchen klang wirklich seltsam. Wie von jemandem, der tief in einem Alptraum steckt und nicht aufwachen kann. Ob ihr vielleicht schlecht war? Oder ob sie wegen irgendwas heulte? In diesem Fall würde ich anklopfen und sie trösten müssen.
Um nachzusehen, ob sie eventuell meine Hilfe brauchte, beugte ich mich ein Stückchen hinab und schaute durchs Schlüsselloch. Nicht aus Neugier, versteht sich, sondern aus selbstloser Hilfsbereitschaft.
Was ich sah, überzeugte mich, dass sie meine Hilfe mit Sicherheit nicht brauchte. Sie machte alles selbst. Trotzdem blieb ich in dieser anstrengenden Haltung, weil mich der Anblick fesselte.
Sie lehnte auf dem Bett an der Wand, genau gegenüber der Tür. Sie war völlig nackt, und ihre Hände spielten mit ihrem Körper, liebkosten Hüften und Brüste, streichelten ihren Bauch, wanderten in ihre Schamgegend und wieder hinauf, mal hierhin, mal dahin, bis die Bewegungen systematischer wurden. Mit einer Hand knetete und massierte sie ihre jungen, festen Brüstchen, wahre Filetstückchen, unter denen man die zarten Wellen ihrer Rippen sah, mit der anderen fuhr sie kreisend auf ihrem flachen Bauch hinab bis hinunter in ihre haarlose Scham. Ein schmaler Zeigefinger begann sanft zwischen ihren schneckenglatten Schamlippen zu spielen, und die schlüpfrige, schnelle Bewegung zeigte mir, dass sie enorm feucht sein musste – genau wie meine Hände, denn das Glas mit dem Weißbier wäre mir fast hingefallen.
Meine Schwester befriedigte sich selbst!
Natürlich hatte ich so etwas schon gesehen, aber irgendwie sieht es bei jeder Frau ein wenig anders aus, und das Zuschauen fasziniert mich immer wieder. Eigentlich hatte ich so schnell wie möglich in mein Zimmer zurückkehren wollen, aber ich war gebannt. Es kam mir so vor, als hätte ein starker Magnet mein Auge am Schüsselloch festgesaugt, und ich wünschte, ich hätte ein Vergrößerungsglas gehabt, um alles noch genauer zu sehen.
Ihr rot lackierter Fingernagel war ein Blickfang, der immer rascher auf und ab sprang, kurz zwischen den Lippen verschwand, wiederkehrte und weiter zuckte. Als meine Zunge unbewusst über meine trockenen Lippen fuhr, hatte ich das Gefühl, dringend meinen Mund auf diese süße, schmale Scham pressen zu müssen.
Nasse Schamlippen faszinieren mich immer wieder, und ich sehe gern, wie schlanke Finger um einen Kitzler kreisen. Man kann von masturbierenden Frauen sehr gut lernen, wo man beim Lecken am besten die Zunge ansetzt, wo es sich zu verweilen lohnt und wo man saugende Bewegungen strategisch sinnvoll einsetzt. Und das alles tat ich jetzt in meiner Phantasie – ich leckte und saugte, küsste und schmatzte und vergaß ganz, dass ich meine eigene Schwester beobachtete. Ich sah, wie sie sich allmählich in Ekstase brachte, immer heftiger, beinahe verzweifelt, immer näher und näher einem rasenden Höhepunkt zusteuerte, der dann mit aller Macht kam. Sie wurde aufs Heftigste von ihrer Lust geschüttelt wie von einem Starkstromschlag, so dass sie zur Seite fiel und ihren erhitzten Unterleib in einem stürmisch zuckenden Anfall von Lustkrämpfen durch die Kissen und Laken peitschte, wie ein Zitteraal, der plötzlich auf dem Trockenen gelandet war und um sein Leben kämpfte.
Ich keuchte. Ich hatte völlig unbewusst meine Hand an mir spielen lassen, wie es mir oft bei meiner Arbeit passiert, und nun kam es mir fast ebenso heftig wie meiner Schwester auf der anderen Seite der Tür. Ich geriet in Zuckungen und spritzte wild in die Gegend. Ich konnte das Glas nicht mehr halten, und es fiel mit einem heftigen Krach zu Boden. Schaum breitete sich um meine Füße aus.
Zum Glück bekam ich meinen noch halb steifen Schwanz schnell genug in die Pyjamahose zurück. Zwei Sekunden später riss meine Schwester ihre Zimmertür auf, ein Badetuch notdürftig um den Leib geschlungen, und von der anderen Seite tauchten meine Eltern auf. Plötzlich blendete mich grelles Licht, als irgendwer ohne jede Vorwarnung in der Diele die Deckenbeleuchtung einschaltete.
»Was soll der Krach!«, keifte meine Mutter. »Was schleichst du denn hier im Dunkeln herum? Sieh dir das mal an, was du da angerichtet hast!«
»Tut mir Leid«, entschuldigte ich mich und hob das Glas auf, das zum Glück nicht zerbrochen war. »Ich wollte mir nur ein Bier holen, weil es so furchtbar schwül ist und ich nicht einschlafen kann, und dann bin ich über meine eigenen Füße gestolpert.«
»Warum machst du kein Licht an?«, fragte Vater.
Ich hatte inzwischen die Tür zur Besenkammer geöffnet und mir einen Putzlappen genommen, bevor meine Mutter das tun konnte. »Ich wollte euch nicht wecken«, sagte ich zu ihm. »Mutter hat doch so einen leichten Schlaf, dass sie schon wach wird, wenn nur ein bisschen Licht unter der Tür durchscheint. Deswegen wurde ich doch früher immer so oft beim Naschen erwischt.«
»Ja, nicht nur einmal«, erinnerte Mutter sich, und an ihrem Unterton merkte ich, dass ihrer Laune die Erinnerung an den kleinen Jungen, der ich mal gewesen war, gut tat. »Dann geh mal wieder in dein Zimmer und versuche zu schlafen«, sagte sie und gähnte. »Ich lege mich auch wieder hin.«
Ich sagte gute Nacht, holte mir ein frisches Bier aus der Küche und kehrte in mein Zimmer zurück. Ein Glück, dachte ich, man hatte mich nicht beim Spannen erwischt, sondern mir meine Geschichte abgenommen.
Nur meine Schwester Nadine, die glaubte mir wieder mal nicht. Ihr süffisantes Lächeln, mit dem sie in ihrem Zimmer verschwand, war wie eine Drohung: Warte, Bürschchen, ich krieg’ dich noch.
