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M&A-Aktivitäten umfassen ein breites Themenspektrum, zu dem Unternehmenskäufe und -verkäufe, Beteiligungen, Fusionen und Joint Ventures genauso gehören wie strategische Allianzen. Die Motive für M&A-Aktivitäten können vielfältig sein, sie reichen von Wachstum über Restrukturierungen bis zu Nachfolgeregelungen. M&A haben sich zum einem Standardinstrument entwickelt und gehören heute sowohl für große Konzerne als auch für mittelständische Unternehmen zum strategischen Rüstzeug. Rund um die M&A-Aktivitäten hat sich ein M&A-Markt entwickelt. Renommierte Autorinnen und Autoren aus Unternehmens- und Rechtsberatung und aus der Wissenschaft analysieren in diesem Praxisbuch den M&A-Markt aus der Markt-, Transaktions- und Rechtsperspektive. Ihre Darstellungen umfassen gleichermaßen eine Bestandsaufnahme, Erfahrungswissen und Hilfestellungen für die Zukunft. Die 3. Auflage berücksichtigt die neueren Entwicklungen im M&A-Markt, bspw. im Kontext Nachhaltigkeit, und wurde hinsichtlich der regulatorischen Rahmenbedingungen auf den aktuellen Stand gebracht.
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Seitenzahl: 1764
Veröffentlichungsjahr: 2024
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Bestell-Nr. 20407-0100
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Bestell-Nr. 20407-0152
Günter Müller-Stewens/Christoph Schalast/Andreas Binder/Sven Kunisch
Mergers & Acquisitions
3. Auflage 2024, Juni 2024
© 2024 Schäffer-Poeschel Verlag für Wirtschaft · Steuern · Recht GmbH
www.schaeffer-poeschel.de
Bildnachweis (Cover): © Umschlag: Stoffers Grafik-Design, Leipzig
Produktmanagement: Anna Pietras
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Mergers & Acquisitions (M&A) gehören zu den vielbeachteten Wirtschaftsphänomenen unserer Zeit. Regelmäßig ist in der Wirtschaftspresse von großen M&A-Transaktionen zu lesen und zu hören. Unter M&A wird ein weites Spektrum an Themen erfasst, das Unternehmenskäufe und -verkäufe, Beteiligungen, Fusionen, Joint Ventures und strategische Allianzen einschließt. Die Motive für M&A sind vielfältig und reichen von Wachstum über Restrukturierungen bis zu Nachfolgeregelungen. Somit gehören M&A für große Konzerne, für kleine und mittelständische Unternehmen sowie für Finanzinvestoren zum Handwerkszeug.
M&A-Entscheidungen sind oft von großer Tragweite. Häufig muss in kurzer Zeit über hohe Investitionen mit erheblichen Risiken entschieden werden. Bei richtigen Entscheidungen können Unternehmen mittels M&A auf eine neue Stufe ihrer Entwicklung gelangen, da sie Zugang zu neuen Ressourcen und Märkten und externes Wachstum ermöglichen. Fehlentscheide hingegen können desaströse Auswirkungen auf die Entwicklung der involvierten Unternehmen auch noch Jahre nach einer Transaktion haben. M&A sind damit aus betriebswirtschaftlicher Sicht, aber auch aus volkswirtschaftlicher Perspektive von erheblicher Bedeutung, und Staaten sind gut beraten, für wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen ihres Marktes, auf dem diese Unternehmen gehandelt werden, Sorge zu tragen.
Aus inhaltlicher Sicht zielt das Buch somit auf zwei Themenschwerpunkte ab: Zum einen werden die Entwicklungen des M&A-Marktes vor allem seit den 1990er Jahren analysiert und interpretiert. Zum anderen werden Best Practices dargestellt, die sich über die Jahre bei im M&A-Bereich tätigen Unternehmen herauskristallisiert haben. Beide Themenschwerpunkte werden aus verschiedenen Perspektiven untersucht: Betriebswirtschaftliche Aspekte von Strategie, Planung, Durchführung und Integration werden ebenso beleuchtet wie rechtliche, steuerliche und politische Rahmenbedingungen.
Diese Themenschwerpunkte spiegeln sich in der Gliederung des Buches mit insgesamt drei Teilen wider: In Teil A betrachten wir M&A aus einer Marktperspektive. Dazu gehört auch ein Blick auf die in diesem Markt tätigen Akteure und Fachleute. In Teil B betrachten wir den Transaktionsprozess näher: die Planung und Durchführung von M&A-Deals sowie auch die Integration der involvierten Unternehmen. In Teil C nehmen wir die rechtliche Perspektive ein: Vertragsrecht, Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht, Übernahmerecht, Wettbewerbsrecht, Recht der Kontrolle ausländischer Direktinvestitionen, ESG-Recht und Steuerrecht. Dabei werden international gültige Aspekte ebenso wie landesspezifische Besonderheiten behandelt.
Insgesamt decken die Beiträge der zahlreichen Experten aus Wissenschaft und Praxis den Stand des Wissens und aktuelle Tendenzen aus einer problemorientierten Sichtweise und interdisziplinär ab. Damit richtet sich das Buch an M&A-Professionals aus den Bereichen Betriebswirtschaft sowie Recht und Steuern. Dazu zählen Berater oder Anwälte wie auch Praktiker aus M&A- und Strategieabteilungen. Auch Akademiker und Studierende finden darin wertvolle Inhalte.
Seit dem Erscheinen der 2. Auflage dieses Sammelbandes im Jahr 2016 hat sich vieles im Umfeld des M&A-Geschäfts sowie im M&A-Geschäft selbst verändert. Eine Reihe von Krisen und Megatrends erzeugt aktuell viele Unsicherheiten, die auch in M&A-Strategien mit einzubeziehen sind. Die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit im Zuge des fortschreitenden Klimawandels, geopolitische Spannungen sowie die fortschreitende Digitalisierung einschließlich der Künstlichen Intelligenz haben Einfluss auf das Transaktionsgeschehen. Sie beeinflussen aber auch, wie M&A-Prozesse professionell durchzuführen sind. Angesichts dieser und anderer Entwicklungen wurden bestehende Beiträge aktualisiert, neue Beiträge sind hinzugekommen und andere haben wir weggelassen.
Es gab aber auch eine Erweiterung der Herausgeberschaft. Mit Herrn Prof. Dr. Christoph Schalast konnten wir einen ausgewiesenen M&A-Experten hinzugewinnen, der seit vielen Jahren in der Lehre und in der Forschung an der Frankfurt School of Finance & Management tätig ist, aber auch in zahlreichen M&A-Transaktionen als Berater die M&A-Praxis bestens kennt.
Wie in den bisherigen Auflagen war wieder eine Vielzahl von Personen bei der Erstellung dieser 3. Auflage beteiligt. Ihnen gilt unser besonderer Dank: Zunächst danken wir den Autorinnen und Autoren, die sich trotz oft hoher Arbeitsbelastung im Alltag aufrafften, ihr Wissen und ihre Erfahrung mit unserer Leserschaft zu teilen. Ferner danken wir dem Verlag Schäffer-Poeschel, namentlich Frau Anna Pietras (Produktmanagement) und Frau Heike Münzenmaier (Lektorat) und ihren Teams dafür, dass er uns sachkundig und mit »sanfter Hand« durch diesen komplexen Prozess der Überarbeitung gesteuert hat. Schließlich bedanken wir uns bei Julian Gloria, der uns bei der redaktionellen Bearbeitung der Manuskripte und bei der Koordination der Autorinnen und Autoren umfangreich unterstützt hat.
St. Gallen, Frankfurt und Aarhus, im Januar 2024
Günter Müller-Stewens, Christoph Schalast, Andreas Binder, Sven Kunisch
Die erfreuliche Resonanz auf diesen Sammelband zu zentralen Themen zum Phänomen M&A hat uns mit Auslauf der 1. Auflage motiviert, das Buch für eine 2. Auflage zu überarbeiten. In diesem Sinne gebührt zuerst einmal unseren Lesern herzlicher Dank. Eine Überarbeitung bietet sich nach mehr als fünf Jahren auch an, da sich in der Zwischenzeit vieles verändert hat: Die Märkte für Unternehmenskontrolle haben sich weiterentwickelt, es kam zu neuen regulatorischen Rahmenbedingungen und die Professionalisierung des Managements von Transaktionsprozessen ist vorangeschritten. In diesem Sinne wurden bestehende Beiträge soweit erforderlich aktualisiert, neue Beiträge sind hinzugekommen, andere haben wir weggelassen. Dies führte zu einer neuen Struktur des Buches, bestehend aus drei Teilen: (A) M&A aus Marktperspektive, (B) M&A aus Transaktionsperspektive und (C) M&A aus rechtlicher Perspektive.
Bei einem Sammelband wie dem vorliegenden sind zahlreiche Personen bei der Entstehung involviert. Auch bei dieser Überarbeitung hat wieder eine große Zahl von Personen mitgewirkt. Ihnen gilt einmal mehr der besondere Dank der Herausgeber. Zunächst danken wir den Autorinnen und Autoren, die sich aufrafften, ihre Beiträge zu aktualisieren und zu hinterfragen oder mit neuen Beiträgen dieses Buch zu bereichern. Ferner danken wir dem Verlag Schäffer-Poeschel, namentlich Frau Mollenhauer und ihrem Team dafür, dass sie uns wieder kompetent und mit Geduld durch diesen aufwendigen Prozess der Neuauflage gesteuert haben. Schließlich bedanken wir uns bei Veronica Schaerer, die uns umsichtig bei der redaktionellen Bearbeitung der Manuskripte unterstützt hat.
St. Gallen, im Dezember 2015
Günter Müller-Stewens, Sven Kunisch,Andreas Binder
[...] Bei einem umfangreichen Werk wie dem vorliegenden sind zahlreiche Personen involviert. Ihnen gilt der besondere Dank der Herausgeber: Zunächst danken wir den zahlreichen Autorinnen und Autoren, die mit ihrem Engagement und ihren Beiträgen dieses Werk ermöglicht haben. Ferner danken wir dem Verlag Schäffer-Poeschel, namentlich Frau Mollenhauer und ihrem Team, für die kompetente Betreuung des gesamten Buchprojektes. Wir bedanken uns ebenfalls recht herzlich bei Francis Higiro und Martin Eschenmoser, die beide mit viel Fleiß und großer Sorgfalt durch die redaktionelle Bearbeitung der Manuskripte, ersterer bei allen Manuskripten und letzterer punktuell, einen wichtigen Beitrag zum Gelingen des Projektes geleistet haben. Schließlich danken wir dem Profilbereich Responsible Corporate Competitiveness der Universität St. Gallen, der dieses Buchprojekt finanziell gefördert hat.
St. Gallen, im Juli 2010
Günter Müller-Stewens, Sven Kunisch, Andreas Binder
Prof. em. Dr. Günter Müller-Stewens: 1991–2017 Professor an der Universität St. Gallen und Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft; 2005–2007 Dekan der betriebswirtschaftlichen Abteilung, 2003-2015 Gründer und akademischer Direktor des Master of Strategy and International Management und 2012–2015 des Masters für Unternehmensführung. Studium der Betriebswirtschaftslehre an der Universität Regensburg (1977 Dipl.-Kfm.), Promotion an der Universität München (1981 Dr. rer. pol.), Habilitation an der Universität Stuttgart (1987 Dr. rer. pol. habil). 1987–1991 o. Universitätsprofessor an der Universität Duisburg; 1991 Gründer und Herausgeber der M&A REVIEW; Forschungs- und Arbeitsschwerpunkt: Strategisches Management; zahlreiche Publikationen und Auszeichnungen; Beirat, Trainer und Berater internationaler Unternehmen.
Prof. Dr. Christoph Schalast: Seit 2002 Professor an der Frankfurt School of Finance & Management; 2005 Gründer und seitdem akademischer Direktor des Master of Mergers & Acquisitions, seit 1991 Rechtsanwalt und seit 2007 auch Notar in Frankfurt am Main. Gründer und Managing Partner von Schalast LAW | TAX. Seit 2016 Herausgeber der M&A REVIEW. Zahlreiche Publikationen; juristischer Berater von Finanzinvestoren/Private Equity, kleineren und größeren nationalen und internationalen Unternehmen bei mehr als 100 M&A-Transaktionen, Joint Ventures und Nachfolgelösungen.
Prof. Dr. Andreas Binder: Seit 2004 Honorarprofessor für Schuld- und Gesellschaftsrecht an der Universität St. Gallen; Direktor des Corporate Governance Centre des Research Institute for International Management; Mitglied der Core Faculty des Master of Strategy and International Management. Seit 2013 Mitglied des European Council on Corporate Governance des Conference Board. Seit 1984 praktizierender Wirtschaftsanwalt bei Binder Rechtsanwälte KLG, Zürich/Baden. Seit rund 30 Jahren Präsident und Mitglied verschiedener Verwaltungsräte von Industrie-, Handels- und Finanzunternehmen. Studium an der Universität St. Gallen mit Lizentiat in Wirtschaftswissenschaften (lic. oec., 1981) und Lizentiat in Rechtswissenschaften (lic. iur., 1983), Promotion an der Universität Basel (Dr. iur., 1987).
Prof. Dr. Sven Kunisch: Seit 2018 Associate Professor für Strategisches und International Management an der Universität Aarhus (Dänemark); von 2007 bis 2010 Chefredakteur der M&A REVIEW. Studium der Wirtschaftsinformatik an der Universität Rostock (2005 Dipl.-Wirt.-Inf.), Promotion an der Universität St. Gallen (2013 Dr. oec.), Habilitation an der Universität St. Gallen (2019 Dr. oec. habil).
Michael Adolf
Partner, Rechtsanwalt, Steuerberater
Transaction Tax Advisory
Ernst & Young
Eschborn/Frankfurt a.M.
Prof. Dr. Florian Bauer
Professor für Strategisches Management
Bristol University
Bristol
Dr. Martin Baumüller
CMO/Mitglied Konzernleitung
Geberit International AG
Rapperswil-Jona
Dr. Patrick Beitel
Managing Director
Yttrium
Frankfurt a.M.
Founding Partner und Managing Director
Digital Plus
Frankfurt a. M.
Prof. Dr. Wolfgang Berens
Seniorprofessor für BWL, insb. Controlling
Universität Münster
Dr. Philipp A. Bierl
Affiliated Researcher Institut für Familienunternehmen und Mittelstand
WHU – Otto Beisheim School of Management
Vallendar
Prof. Dr. Andreas Binder
Emeritierter Honorarprofessor für Schuld- und Gesellschaftsrecht,
Universität St. Gallen (HSG)
St. Gallen
Partner, Rechtsanwalt
Binder Rechtsanwälte KLG
Zürich/Baden
Lars-Michael Böhle
Gründer & Inhaber
Sålt Scaling GmbH (in Gründung)
Düsseldorf
Dr. Uwe Böning
Gründer und geschäftsführender Gesellschafter
BÖNING-CONSULT GmbH
Frankfurt a. M.
Dr. Jürg Borer
Rechtsanwalt
Borer Rechtsanwälte AG
Zürich
Dr. Matthias Bruse
Partner, Rechtsanwalt
POELLATH
München
Dominik Degen
Senior Director
Boston Consulting Group (BCG)
München
Philip Dexel
Director
Brunswick Group
Berlin
Siegfried L. Drueker
Geschäftsführer
Drueker & Co. GmbH
Frankfurt a. M.
Dr. Henning Düsterhoff
Head of Strategy & Business Development
Ringier Axel Springer Schweiz AG
Zürich
Florian Düvelius
Senior Manager Strategy and Transactions
EY-Parthenon
Hamburg
Simone Ehrsam
Partnerin, Rechtsanwältin
Lenz & Staehelin
Zürich
Prof. Dr. Timm Eichenberg
Professor für Personal- und Projektmanagement
Hochschule Weserbergland
Hameln
Wolfgang Eidt
Director Technology Consulting Cybersecurity
Ernst & Young
Berlin
Dr. Berthold Fürst
Co-Leiter Globales M&A-Geschäft
Deutsche Bank AG
Frankfurt a. M.
Julian Gloria
Wissenschaftlicher Mitarbeiter
Frankfurt School of Finance & Management
Frankfurt a. M.
Silke Grosse-Hornke
Partnerin
grosse-hornke
Münster
Dr. Roman S. Gutzwiller
Rechtsanwalt
Lehrbeauftragter und Habilitand
Universität St. Gallen (HSG)
St. Gallen
Martin Hampel
Director Strategy and Transactions
EY-Parthenon
Leipzig
Jana Herfurth
Associate Director
Boston Consulting Group (BCG)
Wien
Dr. Mariel Hoch
Partnerin, Rechtsanwältin
Bär & Karrer AG
Zürich
Birgit Hübscher-Alt
Rechtsanwältin
Hübscher-Alt Legal ENK
General Counsel (extern) Deloitte Broker & Advisory GmbH
München
Dr. Daniel Illhardt
Rechtsanwalt
Milbank LLP
München
Lehrbeauftragter Friedrich-Schiller-Universität
Jena
Dusan Ivanovic
Rechtsanwalt, Doktorand
Universität St. Gallen (HSG)
St. Gallen
Bär & Karrer AG
Zürich
Dr. Jens Kengelbach
Managing Director und Senior Partner, Global Head of M&A
Boston Consulting Group (BCG)
München
Daniel Kim
Knowledge Expert & Team Manager
Boston Consulting Group (BCG)
München
Prof. Dr. Thorsten Knauer
Lehrstuhlinhaber für Betriebswirtschaftslehre, insb. Controlling
Ruhr-Universität Bochum
Bochum
Johannes Korp
Partner
Hellman & Friedman
London
Prof. Dr. Sven Kunisch
Aarhus University (Dänemark)
Privatdozent für Internationales und Strategisches Management, Universität St. Gallen (HSG)
St. Gallen
Christof Lamberts
Rechtsanwalt, M&A Partner
Eversheds-Sutherland
München
Prof. Dr. Nikolaus Lang
Managing Director, Senior Partner und weltweiter Leiter Global Advantage Practice
Boston Consulting Group (BCG)
München
Dr. Wolfgang Lattacher
Senior Scientist
Institut für Innovationsmanagement und Unternehmensgründung
Universität Klagenfurt
Klagenfurt
Dr. Stephan Leithner
Mitglied des Vorstands
Deutsche Börse AG
Frankfurt a. M.
Hanna Löschan
Senior Associate, Rechtsanwältin
Schalast Law | Tax
Frankfurt a. M.
Dr. Alexander Lotz
Rechtsanwalt, Counsel
Herbst Kinsky Rechtsanwälte
Wien
Prof. Dr.-Ing. Kai Lucks
Vorsitzender
Bundesverband Mergers & Acquisitions e. V.
Geschäftsführer
MMI Merger Management Institut GmbH
München
Dr. Georg Lutz
Rechtsanwalt, Dipl. Steuerexperte, Partner Tax
EY
Zürich
Lehrbeauftragter für Steuerrecht, Universität St. Gallen (HSG)
Ersatzrichter am Steuerrekursgericht des Kantons Zürich
Felix Morlock
Partner
Brunswick Group
Frankfurt a. M.
Dr. Kai-Christian Muchow
Managing Director
Sirrah Partners GmbH
Cham
Founding Partner
Alumni Advisors LLP
London
Prof. em. Dr. Günter Müller-Stewens
Professor Emeritus für Strategisches Management
Universität St. Gallen (HSG)
St. Gallen
Andreas Mundt
Präsident
Bundeskartellamt
Bonn
Dr. Jörg Musshoff
Senior Partner
McKinsey & Company
Berlin
Nikola Pamler
Rechtsanwältin
Deloitte Broker & Advisory GmbH
München
Fabienne Perlini-Frehner
Counsel, Rechtsanwältin
Bär & Karrer AG
Zürich
Flurin Poltera
Rechtsanwalt, Dipl. Steuerexperte & Executive Master in Change (INSEAD)
Leitender Partner M&A Tax
Deloitte AG
Zürich
Frank Ponndorf
Projektmanager
Hamann Softwareentwicklung
Nidderau
Prof. Dr. Jörg Richard
Professor für betriebliche Finanzwirtschaft,
M&A, Corporate Finance, Private Equity
Hochschule der Wirtschaft – Nordakademie,
Hamburg
Dr. Juan Rigall
Managing Director
Santiago Advisor
Willich
Frédéric Rochat
Teilhaber
Lombard Odier
Genf
Dr. Hermann Rock
Rechtsanwalt
Rock Legal
Externer General Counsel
AFINUM Management GmbH
München
Kristin Alena Sadowski
Director
Brunswick Group
Frankfurt a. M.
Prof. Dr. Michael Saller
Professor für Wirtschaftsrecht
Ernst-Abbe University of Applied Science
Jena
Special Counsel
Schalast LAW | TAX
Frankfurt a. M.
Stefan Schaaf
Partner
EY-Parthenon
Düsseldorf
Prof. Dr. Christoph Schalast
Rechtsanwalt, Notar & Managing Partner
Schalast LAW | TAX
Academic Director M&A
Frankfurt School of Finance & Management
Frankfurt a. M.
Dr. Urs Schenker
Rechtsanwalt, Senior Counsel
Walder Wyss AG
Zürich
Stefan Schneider
Gründer und Geschäftsführer
M&A Media Services GmbH
Pullach im Isartal
Dr. Andreas Schreiner
SVP Corporate Controlling
adidas AG
Herzogenaurach
Dr. Markus Schragl
Partner, Steuerberater
Ernst & Young
Wien
Prof. Dr. Anja Schwering
Leiterin des Fachgebiets Betriebswirtschaftslehre, insb. Controlling
Universität Hohenheim
Stuttgart
Prof. Dr. Daniela Seeliger
Partnerin, Rechtsanwältin
Sozietät Linklaters LLP
Düsseldorf
Prof. Dr. Claus Steinle
Professor (em.)
Leibniz Universität Hannover
Hannover
Christian Strauß
Partner, Steuerberater
taxpro
Wien
Dr. Alexander Tarlatt
Managing Director
Santiago Advisors
Willich
Kai Tschöke
Leiter Deutschland/Österreich
Rothschild & Co.
Frankfurt a. M.
Michael Vogel
Partner, Steuerberater
Ernst & Young
Eschborn/Frankfurt a. M.
Philipp von Braunschweig
Partner, Rechtsanwalt
POELLATH
München
Prof. Dr. Rolf Watter
Partner, Rechtsanwalt
Bär & Karrer AG
Zürich
Yuxin Weirich
Managing Associate, Rechtsanwältin
Sozietät Linklaters LLP
Düsseldorf
Prof. Dr. Thomas Werlen
Rechtsanwalt, Partner
Quinn Emanuel Urquhart & Sullivan (Schweiz)
Zürich
Titularprofessor für Finanz- und Kapitalmarktrecht
Universität St. Gallen (HSG)
St. Gallen
Dr. Christoph Wildmoser
Rechtsanwalt, Partner
Herbst Kinsky Rechtsanwälte
Wien
Thomas Wirth
CEO
FFF Fresh & Frozen Food AG
Wohlen
Dr. Markus A. Wirth
CEO Goldbach Digital
CTO Goldbach Group AG
Matthias Wolf
Partner, Rechtsanwalt
Lenz & Staehelin
Zürich
a. A.
andere Ansicht
a. F.
alte Fassung
AbAG
Abgabenänderungsgesetz
ABC
Analyse Open Points (A), Break 4 Change (B), Concessions Package Procedure (C)
ABGB
Allgemeines bürgerliches Gesetzbuch (Österreich)
ABI
Amtsblatt der Europäischen Union
Abs.
Absatz
ADIA
Abu Dhabi Investment Authority (Staatsfonds)
AG
Aktiengesellschaft
AJP
Aktuelle Juristische Praxis (schweizerische juristische Fachzeitschrift)
AktG
Aktiengesetz
AMB
Anti-monopoly Bureau
AnsFug
Anlegerschutz- und Funktionsgesetz
AOL
America Online
ARAP
Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
ARD
Arbeitsgemeinschaft der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten der Bundesrepublik Deutschland
AROOI
abnormale operative Rendite
Art.
Artikel
AStG
Außensteuergesetz
ATAD
Gesetz zur Umsetzung der Anti-Steuervermeidungsrichtlinie der EU
AuM
Assets under Management
AusWG
Außenwirtschaftsgesetz
AWG
Außenwirtschaftsgesetz
AWV
Außenwirtschaftsverordnung
B. V.
Besloten Vennootschap (niederländisches Äquivalent zur GmbH)
B-VG
Bundes-Verfassungsgesetz (Österreich)
BaFin
Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Deutschland)
BATNA
Best Alternative to a Negotiated Agreement
BB
Betriebs-Berater (Fachzeitschrift)
BBI
Bundesblatt
BCA
Business Combination Agreement
BCG
The Boston Consulting Group
BCSM
Behavioral Change Stairway Model
BDI
Bundesverband der Deutschen Industrie e. V.
BEHG
Bundesgesetz über die Börsen und den Effektenhandel (kurz: Börsengesetz) (Schweiz)
BEHV-EBK
Verordnung der Eidgenössischen Bankenkommission über die Börsen und den Effektenhandel vom 25.06.1997
BEHV-FINMA
Verordnung der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht über die Börsen und den Effektenhandel vom 25.10.2008
BEPS
Base Erosion and Profit Shifting
BetrVG
Betriebsverfassungsgesetz
BFH
Bundesfinanzhof (Deutschland)
BGAV
Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag
BGB
Bürgerliches Gesetzbuch (Deutschland)
BGBl
Bundesgesetzblatt
BGE
Entscheidungen des Schweizerischen Bundesgerichts
BGH
Bundesgerichtshof (Deutschland)
BHAR
Abnormale Buy & Hold-Kapitalmarktrendite
BKR
Zeitschrift für Bank- und Kapitalmarktrecht
BMAG
Börsenmantelaktiengesellschaft
BMAW
Bundesministerium für Arbeit und Wirtschaft (Österreich)
BMF
Bundesministerium der Finanzen (Deutschland)
BMI
Bonding Mission Influence
BMJ
Bundesministerium der Justiz (Deutschland)
BMWK
Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (Deutschland)
BörsG
Börsengesetz
BRIC
Brasilien (B), Russland (R), Indien (I), China (C)
BSI
Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
BSI-Gesetz
Gesetz über das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik
BSK
Börsensachverständigenkommission
bspw.
beispielsweise
BVG
Bundesgesetzes über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge
BVK
Bundesverband Deutscher Kapitalbeteiligungsgesellschaften e. V.
BWL
Betriebswirtschaftslehre
bzgl.
bezüglich
bzw.
beziehungsweise
B2B
Business-to-Business
B2C
Business-to-Consumer
c. i. c.
culpa in contrahendo
c.p.
ceteris paribus
CAPM
Capital Asset Pricing Model
CAR
kumulierte abnormale Rendite
CBAM
Carbon Border Adjustment Mechanism
CC
Code Civil
CCC
Cash Conversion Cycle
CDD
Cultural Due Diligence
CDS
Credit Default Swaps
CEFS
Center for Entrepreneurial and Financial Studies
CEO
Chief Executive Officer
CFO
Chief Financial Officer
CEPS
Centre for European Policy Studies
CFIUS
Committee on Foreign Investment in the United States
CH
Schweiz
CH-IPRG
Bundesgesetz über das Internationale Privatrecht (Schweiz)
CH-ZPO
Schweizerische Zivilprozessordnung
CIArb
Chartered Institute of Arbitrators
CIC
China Investment Corp.
CIO
Chief Information Officer
CISO
Chief Information Security Officer
CIT
Commercial Investment Trust Group
COMECON
Council for Mutual Economic Assistance
CN
Crisis Negotiation
CNU
Crisis Negotiation Unit
CS3D
Corporate Sustainability Due Diligence Directive
CSRF
Corporate Sustainability Reporting Richtlinie
CTO
Chief Technology Officer
CUI
Controlled Unclassified Information
CVA
Cash Value Added
d. h.
das heißt
D&O Versicherung
Directors-and-Officers-Versicherung
DAC 6
Directive on Administrative Cooperation
DACH
Deutschland (D), Österreich (A), Schweiz (CH)
DAX
Deutscher Aktienindex
DB
Der Betrieb (Fachzeitschrift)
DB
Direkte Bundessteuer (Schweiz)
DBA
Doppelbesteuerungsabkommen
DBG
Bundesgesetz über die direkte Bundessteuer (Schweiz) vom 14.12.1990
DBVC
Deutscher Bundesverband Coaching e. V.
DCF
Discounted Cashflow
DCGK
Deutscher Corporate Governance Kodex
DD
Due Diligence
DDR
Deutsche Demokratische Republik
DDoS
Distributed Denial of Service
DE-ZPO
Zivilprozessordnung (Deutschland)
DHV
Deutsche Hochschule für Verwaltungswissenschaften
DIFC
Dubai International Financial Centre
DIH
Days Inventory Held
DIRK
Deutscher Investor Relations Verband e. V.
dit
Deutscher Investment Trust Gesellschaft für Wertpapieranlagen mbH
Div
Dividende
DM
Deutsche Mark
DNA
Deoxyribonucleic Acid (deutsch: Desoxyribonukleinsäure, kurz: DNS)
DOJ
Department of Justice
DoS
Denial of Service
DPO
Days Payables Outstanding
DPS
Dividend per Share
DSGVO
Datenschutz-Grundverordnung
DSO
Days Sales Outstanding
DStR
Das deutsche Steuerrecht (Fachzeitschrift)
DSVO
Drittstaatensubventionsverordnung
DTLs
Deferred Tax Liabilities
DVA
Deal Value Added
DVFA
Deutschen Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management
e. V.
Eingetragener Verein
EBIT
Earnings before Interest and Taxes
EBITDA
Earnings before Interest, Taxes, Depreciation, Amortization
EBK
Eidgenössische Bankenkommission
EBS
European Business School
EDF
Electricité de France
EDP
Energias de Portugal
EDS
Electronic Data Systems Corporation
EFTA
European Free Trade Association
EG
Europäische Gemeinschaft
EK
Eigenkapital
EMA
Europäische Arzneimittelagentur
EMAS
Eco Management and Audit Scheme
EMBL-HSG
Executive Master of European Business Law (der Universität St.Gallen)
EMC
Entreprise Minière et Chimique
ERP
Enterprise Resource Planning
Erw.
Erwägung
ESG
Environmental, Social, Governance
EStG
Einkommensteuergesetz
ESTV
Eidgenössische Steuerverwaltung (Schweiz)
etc.
et cetera
EU
Europäische Union
EuG
Europäisches Gericht
EuGH
Europäischer Gerichtshof
EU-MPfG
EU-Meldepflichtgesetz
EuZW
Europäische Zeitschrift für Wirtschaftsrecht
EV
Enterprise Value
EVA
Economic Value Added
EVCA
European Private Equity and Venture Capital Association
EWG
Europäische Wirtschaftsgemeinschaft
EWR
Europäischer Wirtschaftsraum
F&E
Forschung und Entwicklung
FBI
Federal Bureau of Investigation
FCF
Free Cashflow to the Firm
FDA
Food and Drug Administration
FDD
Financial Due Diligence
FDI
Foreign Direct Investments
FDP
Freie Demokratische Partei (Deutschland)
Fed
Federal Reserve System (US-Notenbank)
FinfraG
Finanzmarktinfrastrukturgesetz
FINMA
Eidgenössische Finanzmarktaufsicht
FINMAG
Finanzmarktaufsichtsgesetz (Bundesgesetz über die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht vom 22.06.2007)
FIP
Federal Information Processing
FKVO
EU-Fusionskontrollverordnung
Fn.
Fußnote
FPÖ
Freiheitliche Partei Österreichs
FRC
Financial Reporting Council
FStR
IFF Forum für Steuerrecht (Zeitschrift)
FTC
Federal Trade Commission
FTD
Financial Times Deutschland
FTE
Full Time Equivalent
FusG
Fusionsgesetz
GDP
Gross Domestic Product (englisch für Bruttoinlandsprodukt)
GDP
Gás de Portugal
GDPR
General Data Protection Regulation
GE
General Electric
GebG
Gebührengesetz (Österreich)
GesKR
Gesellschafts- und Kapitalmarktrecht (Schweiz)
GewStG
Gewerbesteuergesetz (Deutschland)
ggf.
gegebenenfalls
GIC
Government of Singapore Investment Corp.
GmbH
Gesellschaft mit beschränkter Haftung
GmbHG
Gesetz betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung
GPO
Government Printing Office
GRC
Governance, Risk & Compliance
GST
Generalized-Sign-Test
GUS
Gemeinschaft Unabhängiger Staaten
GuV
Gewinn- und Verlustrechnung
GWB
Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (Deutschland)
GwG
Geldwäschegesetz
h. m.
herrschende Meinung
HGB
Handelsgesetzbuch (Deutschland)
HHI
Herfindahl-Hirschman-Index
HIPAA
Health Insurance Portability and Accountability Act
HMG
Hendrix Meat Group
HP
Hewlett-Packard Co.
HR
Human Resources
HRE
Hypo Real Estate-Holding
Hrsg.
Herausgeber
HSG
Hochschule St. Gallen (Universität St. Gallen)
HWP
Schweizer Handbuch der Wirtschaftsprüfung
i. A.
im Allgemeinen
i. d. R.
in der Regel
i. e. S.
im engeren Sinne
i. F. d.
in Form des
i. H. v.
in Höhe von
i. S. d.
im Sinne des
i. S. v.
im Sinne von
i. V. m.
in Verbindung mit
IVSC
International Valuation Standards Council
i. w. S.
im weiteren Sinne
i. Z. m.
im/in Zusammenhang mit
IAR
Geschäftsbereich Inks and Adhesive Resins
IBA
International Bar Association
IBGYBG
I‹ll Be Gone, You‹ll Be Gone (engl. Akronym)
IBM
International Business Machines Corp.
ICB
Industry Classification Benchmark
ICN
International Competition Network
ICO
Information Commissioner‹s Office
IDW
Institut der Wirtschaftsprüfer
IFRS
International Financial Reporting Standards
IMO
Integration Management Office
ImmoEst
Immobilienertragsteuer
InvKG
Investitionskontrollgesetz
IO
Industrial Organization
IoT
Internet of Things
IP
Intellectual Property
IP
Internet Protocol
IPEV
International Private Equity and Venture Capital Valuation Guidelines
IPIC
International Petroleum Investment Company
IPO
Initial Public Offering
IRR
Internal Rate of Return (englisch für Interner Zinsfuß)
ISMS
Information Security Management System
IStR
Internationales Steuerrecht (Zeitschrift)
ISO
International Organization for Standardization (Internationale Organisation für Normung)
IT
Informationstechnologie
JV
Joint Venture
KartG
Kartellgesetz
KG
Kartellgesetz
KG
Kommanditgesellschaft
KGaA
Kommanditgesellschaft auf Aktien
KGV
Kurs-Gewinn-Verhältnis
KI
Künstliche Intelligenz
KKR
Kohlberg Kravis Roberts & Co.
KritisV
Kritisverordunung
KS
Kreisschreiben (Schweiz)
KStG
Körperschaftsteuergesetz
LL. M.
Legum Magister (engl.: Master of Laws; zu deutsch: Meister der Rechte)
LADY
Learn (L), Adapt (A), Discuss (D), Your Instinct (Y)
LBO
Leveraged Buyout
LG
Landgericht (Deutschland)
lit.
littera (lateinisch für Buchstabe)
LLC
Limited Liability Company
LMA
Loan Market Association
LOI
Letter of Intent
LP
Limited Partnership
LSE
London Stock Exchange
LSTA
Loan Syndications and Trading Association
Ltd.
Limited Company
LugÜ
Lugano-Übereinkommen
M & A
Mergers & Acquisition
m. w. H.
mit weiteren Hinweisen
m. w. N.
mit weiteren Nachweisen
MAC
Material Adverse Change
MAR
Marktmissbrauchsverordnung
MBA
Master in Business Administration
MBI
Management Buy-in
MBO
Management Buy-out
MDR
Mandatory Disclosure Rules
MEG
Mittelstandsentlastungsgesetz (Deutschland)
MES
Manufacturing Execution System
MGA
Managing General Agencies
MitbestG
Mitbestimmungsgesetz
MLE
Master in Law and Economics
MMVO
Marktmissbrauchsverordnung
MNE
Richtlinie zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für multinationale Unternehmensgruppen und große inländische Gruppen in der Union
MoMiG
Gesetz zur Modernisierung des GmbH-Rechts und zur Bekämpfung von Missbräuchen
MoU
Memorandum of Understanding
MSCI
Morgan Stanley Capital International (US-amerikanischer Finanzdienstleister)
MwSt
Mehrwertsteuer
MwStG
Mehrwertsteuergesetz
N. V.
Naamloze Vennootschap (niederländisches Äquivalent zur Aktiengesellschaft)
NAV
Net Asset Value (deutsch: Nettoinventarwert/Nettovermögenswert)
NBI
Non-Binding Indication
NBO
Non-binding Offer
NFRD
Non-Financial Reporting Directive
NIST
National Institute of Standards and Technology
NJW
Neue Juristische Wochenschrift
NOPLAT
Net Operating Profit Less Adjusted Taxes
NWC
Net Working Capital
NYPD
New York Police Department
NYSE
New York Stock Exchange
NZG
Neue Zeitschrift für Gesellschaftsrecht
NZZ
Neue Zürcher Zeitung
OCI
Organizational Culture Inventory
OCR
Office for Cicil Rights
OECD
Organisation for Economic Co-operation and Development (deutsch: Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung)
OeNB
Österreichische Nationalbank
OHI
Organizational Health Index
ÖIAG
Österreichische Industrieverwaltungs-AG
OLG
Oberlandesgericht
OLS
Ordinary Least Squares (Methode der kleinsten Quadrate)
OMV
Österreichische Mineralölverwaltung
OP
Operational Technology
OPEC
Organization of Petroleum Exporting Countries (deutsch: Organisation erdölexportierender Länder)
OR
Obligationenrecht (Schweiz)
OHSAS
Occupational Health and Safety Assessment Series
ÖVAG
Österreichische Volksbanken AG
ÖVP
Österreichische Volkspartei
p. a.
per annum
p. F. V.
positive Forderungsverletzung
PB
Private Banking
Pbb
Deutsche Pfandbriefbank
PCI-DSS
Payment Card Industry Data Security Standard
PD
Privatdozent
PE
Private Equity
PIMCO
The Pacific Investment Management Company
PIPE
Private Investment in Public Equity
PLC
Public Limited Company
PMI
Post Merger Integration
PMM
Post Merger Management
PPA
Purchase Price Allocation
PPT
Principal Purpose Tests
PR
Public Relations
PSD2
Payment Services Directive 2
PwC
PricewaterhouseCoopers
Q & A
Questions & Answers
QIA
Qatar Investment Authority
R & D
Research & Development (deutsch: Forschung & Entwicklung)
R&W
Reps & Warranty Inssurance
Raas
Ransomware as a Service
RBS
The Royal Bank of Scotland
RegE
Regierungsentwurf
resp.
respektive
RGZ
Entscheidungen des Reichsgerichtes in Zivilsachen (Amtliche Sammlung)
RIO
Regional Integration Office (lokales Integrationsbüro)
RKG
Gesetz über die Risikokapitalgesellschaften (Schweiz)
RMF
Risk Management Framework
Rn.
Randnummer
ROA
Return on Assets
ROI
Return on Investment
RONA
Return on Net Assets
ROS
Return on Sales
RS
Reasoned Submission
RVG
Rechtsanwaltsvergütungsgesetz
RWZ
Zeitschrift für Recht und Rechnungswesen
Rz
Randziffer
S. A.
Société Anonyme (französisches Äquivalent zur Aktiengesellschaft)
SAMR
State Administration for Market Regulation
SAS
Société par Actions Simplifiée (deutsch: Aktiengesellschaft in vereinfachter Form)
SBV
Schweizerischer Bankverein
SCA
Société en Commandite par Actions (französisches Pendant zur deutschen KGaA)
SCPA
Société Commerciale des Potasses et de l‹Azote
SDC
Securities Data Company
SE
Societas Europaea (Europäische Gesellschaft)
SEA
Securities Exchange Act
SEBG
Gesetz über die Beteiligung der Arbeitnehmer in einer Europäischen Gesellschaft
SEC
United States Securities and Exchange Commission (US-Börsenaufsichtsbehörde)
SFr.
Schweizer Franken
SIC
Standard Industrial Classification (Branchenklassifizierung)
SIEC
Significant Impediment of Effective Competition
SKW
Süddeutsche Kalkstickstoff-Werke
SLC
Substantial Lessening of Competition
SOA
Sarbanes Oxley Act
SOC
Security Operations Center
SoFFin
Finanzmarktstabilisierungsfonds
sog.
sogenannte
SPA
Share Purchase Agreement
SPAC
Special Purpose Acquisition Company
SPÖ
Sozialistische sowie später Sozialdemokratische Partei Österreichs
SPS
Speicherprogrammierbare Steuerung
SPV
Special Purpose Vehicle (Zweckgesellschaft)
SSCI
Social Science Citation Index
ST
Der Schweizer Treuhänder (Fachzeitschrift)
STAF
Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (Schweiz)
StG
Bundesgesetz über die Stempelabgaben (Schweiz)
StG
Steuergesetz (Schweiz)
StGB
Strafgesetzbuch
SWF
Sovereign Wealth Funds (deutsch: Staatsfonds)
SWK
Steuer- und Wirtschaftskartei (österreichische Zeitschrift)
SZW
Schweizerische Zeitschrift für Wirtschafts- und Finanzmarktrecht
TA
Telekom Austria
TARP
Troubled Asset Relief Programs
TKI
Thomas-Kilmann-Conflict Mode Instrument
TOM
Target Operating Model
TOP
Team (T), Optionen (O), Positionen (P)
TOP LADY
Team (T), Optionen (O), Positionen (P), Learn (L), Adapt (A), Discuss (D), Your Instinct (Y)
TPG
Texas Pacific Group (Beteiligungsgesellschaft)
TSA
Transfer/Transaction/Transitional Service Agreement
TSR
Total Shareholder Return
TUG
Transparenzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes
TV
Terminal Value
u. a.
unter anderem
u. U.
unter Umständen
UGB
Unternehmensgesetzbuch (Österreich)
UEV
Verordnung der Übernahmekommission über öffentliche Kaufangebote vom 21.08.2008
UEV-UEK
Verordnung der Übernahmekommission über öffentliche Kaufangebote vom 21.07.1997
UmwG
Umwandlungsgesetz
UmwStG
Umwandlungssteuergesetz (Deutschland)
UN
United Nations
UNIDROIT
International Institute for the Unification of Private Law
UPE
Ultimate Parent Entity
US
United States (Vereinigte Staaten)
US-GAAP
United States Generally Accepted Accounting Principles (deutsch: Allgemein anerkannte Rechnungslegungsgrundsätze der Vereinigten Staaten)
VAW
Vereinigte Aluminium-Werke AG
VC
Venture Capital
VDR
Virtueller Datenraum
VEB
Volkseigener Betrieb
VEBA
Vereinigte Elektrizitäts- und Bergwerks AG
VegüV
Verordnung gegen übermäßige Vergütungen bei börsenkotierten Aktiengesellschaften
VIAG
Vereinigte Industrieunternehmungen AG
VKU
Verordnung über die Kontrolle von Unternehmenszusammenschlüssen vom 17.06.1996
VR
Verwaltungsrat (Schweiz)
vs.
versus
VSOP
Virtual Stock Option Plan
VW
Volkswagen
VwGH
Verwaltungsgerichtshof (Österreich)
VwVG
Verwaltungsverfahrensgesetz (Schweiz)
W&I Versicherung
Warranty & Indemnity Versicherung
WACC
Weighted Average Cost of Capital
Weko
Wettbewerbskommission (Schweiz)
WiEReG
Wirtschaftliche Eigentümer Registergesetz
WM
Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht
WM
Wertpapier Mitteilungen (Fachzeitschrift)
WpAIV
Wertpapierhandelsanzeige- und Insiderverzeichnisverordnung
WpHG
Wertpapierhandelsgesetz (Deutschland)
WpÜG
Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetz (Deutschland)
WSF
Wirtschaftsstabilisierungsfonds
WSP
Wertsteigerungspotenzial
WuW
Wirtschaft und Wettbewerb (Fachzeitschrift)
z. B.
zum Beispiel
ZABIL-VO
ZABIL-Verordnung
ZDF
Zweites Deutsches Fernsehen
ZGB
Zivilgesetzbuch (Schweiz)
ZIP
Zeitschrift für Wirtschaftsrecht
ZOPA
Zone-of-possible-Agreement
ZPO
Zivilprozessordnung
ZuFinG
Zukunftsfinanzierungsgesetz
Günter Müller-Stewens/Sven Kunisch/Andreas Binder/Christoph Schalast1
1.1
M&A: Vom Einzelereignis zum Alltagsphänomen
1.2
Drei Perspektiven
1.2.1
Marktperspektive
1.2.2
Transaktionsperspektive
1.2.3
Rechtliche Perspektive
1.3
Fazit und Ausblick
1 Prof. em. Dr. Günter Müller-Stewens, emeritierter Professor für Strategisches Management, Universität St. Gallen (HSG), St. Gallen; Assoc.-Prof. Dr. Sven Kunisch, Aarhus University (Dänemark) und Privatdozent für Internationales und Strategisches Management, Universität St. Gallen (HSG), St. Gallen; Prof. em. Dr. Andreas Binder, emeritierter Honorarprofessor für Schuld- und Gesellschaftsrecht, Universität St. Gallen (HSG), und praktizierender Rechtsanwalt bei Binder Rechtsanwälte KLG, Zürich/Baden; Prof. Dr. Christoph Schalast, Rechtsanwalt, Notar & Managing Partner, Schalast LAW | TAX, Academic Director M & A, Frankfurt School of Finance and Management, Frankfurt a. M.
Wird heute das Kürzel »M&AM&A« verwendet, so weiß im Prinzip jeder, dass damit »Mergers&Acquisitions« (Fusionen und Übernahmen)2 gemeint ist. Während M&A-Transaktionen bis in die 1980er Jahre in Europa noch Einzelereignisse waren, mit denen sich nur Experten beschäftigt haben, sind sie mittlerweile Alltagsereignisse geworden. Im Rekordjahr 2021 gab es 2.910 Transaktionen mit Beteiligung deutscher Unternehmen, d. h. rund acht Transaktionen pro Tag. Im Jahr 2022 wurden trotz verschiedener Krisen 2.734 Transaktionen in Deutschland registriert.3 In der Schweiz fanden 647 Transaktionen mit Beteiligung hiesiger Unternehmen im Jahr 2022 statt.4 Wenn es zu nationalen Großakquisitionen kommt, wird sogar in den Abendnachrichten der Fernsehanstalten prominent dazu berichtet. So kam es in der Schweiz zu einer lang andauernden und breiten Debatte, als am 19.03.2023 bekannt gegeben wurde, dass die Großbank UBS die krisengeschüttelte Traditionsbank Credit Suisse für gerade noch 3 Mrd. CHF übernehmen würde. Kurzum, M&A ist zu einem der breiten Öffentlichkeit bekannten und zunehmend internationalen Phänomen geworden.
Dieses Interesse ergibt sich aus vielerlei Gründen: Einer davon sind die damit verbundenen Arbeitsplätze, da insbesondere dann, wenn sich eher gleichartige Unternehmen verbinden, der Abbau von Redundanzen und Kosten das Rational des Zusammenschlusses prägen, um dann darüber die Wettbewerbsfähigkeit des neuen Unternehmens zu stärken. Interesse besteht auch wegen der damit verbundenen Machtkämpfe und Einzelschicksale. Manche Fälle erinnern an die Qualität eines Shakespeare-Dramas: z. B. der Versuch von David Porsche in den Jahren 2007 bis 2009, den Goliath Volkswagen zu übernehmen (auch mit dessen Geld), was aber dann – nach dem finanziellen Desaster bei Porsche – im August 2009 genau mit dem Gegenteil endete, der Eingliederung von Porsche in den Volkswagenkonzern. Das Interesse ergibt sich aber auch daraus, dass es oft um sehr viel Geld geht, und dies nicht nur für die beteiligten Unternehmen, sondern auch für deren Akteure in den Führungsetagen. Die gewaltigen Kapitalvernichtungen bei den Transaktionen Siemens/Nixdorf, DASA/Fokker oder Vodafone/Mannesmann sind Beispiele dafür. Bei der Auflösung der Mesalliance Daimler/Chrysler wurde etwa der Wert, den Chrysler in die Fusion einbrachte, vernichtet – rund 30 Mrd. EUR. Natürlich gibt es daneben auch eine Vielzahl gelungener Transaktionen, bei denen sich Unternehmen über M&A in eine neue Phase ihrer Unternehmensgeschichte katapultiert haben.
Spezifisch am Phänomen M&A ist seine Vielschichtigkeit. Nahezu alle betriebswirtschaftlichen Teildisziplinen sind relevant. M&A sollte nicht Selbstzweck sein oder aus reinem Opportunismus verfolgt werden, sondern sich als Ausfluss unternehmensstrategischer Überlegungen ergeben. Bei der Integration werden organisationstheoretische und personalwirtschaftliche Kompetenzen relevant, fundiertes Know-how zur Finanzierung und zum ControllingControlling sind gefordert, aber auch juristische und steuerliche Kompetenzen sind gefragt. Der Erfolg einer Akquisition hängt wesentlich davon ab, alle erforderlichen Kompetenzen aufzubieten und diese insbesondere auch an ihren Schnittstellen zu orchestrieren.
Einige »SerienakquisiteureSerienakquisition, Akquisiteure« konnten sich über die Zeit, basierend auf einem kontinuierlichen Lernprozess, einen ständig wachsenden Erfahrungsschatz aufbauen, den sie auf neue Fälle übertragen können. Die Durchführung vieler Akquisitionen führt jedoch nicht automatisch zu einer höheren Erfolgsquote. Dies kann nur dann geschehen, wenn systematisch am Aufbau und an der Weiterentwicklung dieser M&A-KompetenzM&A, Kompetenz gearbeitet wird. Dazu gehört auch, aus Misserfolgen zu lernen. Hinzu kommt, dass jeder neue Fall seine Einzigartigkeit hat, was bedeutet, dass er nicht ohne Weiteres mit den aus der Vergangenheit heraus entwickelten Standards und Templates bewirtschaftet werden darf. Weiter muss Augenmaß bei der Frage bewiesen werden, welche bewährten Methoden übertragbar sind und welche nicht. Wer als Käufer sein M&A-RisikoM&A, Risiko einschätzen möchte, sollte sich vergewissern, dass er ausreichend über diese Kompetenz verfügt.
In großen Unternehmen ist die M&A-Kompetenz heute meist in einer eigenen Zentralabteilung beheimatet oder zumindest Teil in einer Zentralabteilung wie der Unternehmensstrategie Corporate, Strategy oder Unternehmensentwicklung. So gaben 67 % der 107 antwortenden Personen in einer europäischen Umfrage von Strategieverantwortlichen (Chief Strategy Officers) im Jahr 2015 an, dass für sie M&A eine wichtige bzw. besonders wichtige (24 %) Tätigkeit in ihrem Aktivitätenspektrum darstellt (Menz et al., 2015). 54 % der befragten Unternehmen gaben an, dass sie über eine eigene M&A-Abteilung verfügen. Angesichts der sehr unterschiedlichen Erfolgs- bzw. Misserfolgsquoten von M&A-TransaktionenM&A, Transaktionen bei den einzelnen Unternehmen stellt die M&A-Kompetenz eine Quelle für die Realisierung eines »Corporate AdvantageCorporate, Advantage« dar.5 Unternehmen wie Cisco oder Danaher, die in großer Regelmäßigkeit und hoher Sequenz Unternehmen akquirieren, versuchen, eine solche in der Zentrale beheimatete Kompetenz ständig weiterzuentwickeln (Voss/Müller-Stewens 2006a, 2006b). Insgesamt ist festzustellen, dass M&A in den letzten Jahren immer professioneller geworden ist, und je professioneller eine Transaktion angegangen wird, desto größer ist die Chance ihres Gelingens.
2 Vgl. zu den Begriffen Kap. 2.
3 Quelle: Oaklins (https://d21buns5ku92am.cloudfront.net/68812/documents/51080-1673856924-Oaklins%20Germany%20M%26A%20Marktbericht%20Jan2023_DE-7ab197.pdf; abgerufen am 21.07.2023).
4 Quelle: KPMG (https://assets.kpmg.com/content/dam/kpmg/ch/pdf/sector-report-clarity-mergers-acquisitions-switzerland-2022.pdf; abgerufen am 21.07.2023).
5 Damit ist ein Wettbewerbsvorteil gemeint, der sich im Wettbewerb der »Corporate Parents« auf der Gesamtunternehmensebene zum Vorteil der akquirierenden Tochtergesellschaften ergibt. Vgl. dazu Müller-Stewens/Brauer 2021.
