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"Schicksal ist das, dass einem passiert, während man andere Pläne macht." John Lennon
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Seitenzahl: 103
Veröffentlichungsjahr: 2016
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Vorwort
Meridian & Angels
+
Hintergründe
Tamriel & Rebi
+
Hintergründe
Dido´s Game
Die begehrenswerte Sara
+
Hintergründe
Merlin´s Neuer Anfang
Die Akte Derfel Charis
Danke Denise
Die Noblen Seiten unseres Wesens
Boyens - Der Geschichtenerzähler
+
Hintergründe
Sex ist was Wunderbares
Perfect World
Herausforderungen
In meinen Träumen
Jess & Enya
Wir
Nimm Dale´s Hand
Sophie Alma Cortana
+
Hintergründe
Die Ela Chroniken - Die Zusammenkunft
69
+
Hintergründe
11 Tage zur schicksalsbetonten Liebe
+
Hintergründe
Comet
Nicole´s Freundschaft
Noch einige Worte des Verfassers
Ich widme dieses Buch an alle Liebenden
"Schicksal ist das, dass einem passiert, während man andere Pläne macht."
So in etwa könnte ich mein Leben im positiven Sinne
beschreiben, dass diese Redewendung ursprünglich von
dem Beatles Sänger John Lennon kam.
(Sein Leben ist nicht mein Leben. Damit möchte ich
Nicht im Allgemeinen oder So enden wie er. Ich werde
auch niemanden dazu veranlassen.)
Man könnte es auch so beschreiben, wie in dem
Klassischen Kinofilm
"Der Zauberer von Oz". Ein Mädchen wird
unglücklicherweise von einem Wirbelsturm in einem
Zauberland versetzt. Dort trifft sie Gestalten wie einen
Löwen, der die Eigenschaft "Mut", einen Blechmann, der
ein "Herz", und einen Mann aus Stroh, der mehr
"Verstand" sucht. Gemeinsam bestehen sie Gefahren. Zum
Schluss begegnen sie den Zauberer von Oz, der die ganze
Maschinerie am Laufen hält.
So ist es auch mit meiner Phantasie. Ich befinde mich in
einem Zauberland, wo ich Konflikte mit mir Selbst &
auch den Mitmenschen austragen muss.
Und zugleich auch ein Zauberer bin, der die Konflikte &
Träume selbst hervorruft, um es für die Zukunft positiv
zu gestalten. So ist dieses Märchen im Grunde genommen
ein Ausdruck meiner Lebenssituation.
Jede/r Leser/in wird relativ rasch erkennen, dass dieses
Buch ein Produkt von Wahnvorstellungen ist, dass nur
von einem "Kranken Geist" geschrieben werden konnte.
Der Erzähler Merlin wird dem zustimmen. Aber Merlin
wird ebenso auch deutlich machen, dass in der Geschichte
solche Menschen mit kreativer Intelligenz Innovationen
in allen Bereichen der Welt gesetzt haben.
In einer amerikanischen HBO Fernsehserie, dass im
antiken Rom spielt, passenderweise sich "Rome" nennt,
spielen zwei römische Soldaten, einer den "Primi Pilum",
also den "Ersten Speerträger" der "Ersten Kohorte der
Legion" den charismatisch starken & überlegenen
Zenturio "Lucius Vorenus". Der andere Soldat, ein mutig
tapferer & draufgängischer Legionär "Titus Pullo". Beide
raufen sich zusammen, nachdem "Titus Pullo" in einer
sehr entscheidenden Schlacht von "Alesia" im antiken
Gallien, einen gewagten Vorstoß aus der römischen
Schildformation vorkämpft, um seinen Zenturio &
Soldaten seine Fähigkeiten hervorragend zu offenbaren.
Die Beiden werden dann sehr gute Freunde.
Ich sehe in diesem gewagten Vorstoß ein gutes Beispiel,
wie Individuen zusammen eine Sache positiv gestalten,
und dabei gute Freunde bleiben können.
STAR TREK ist ein gutes Beispiel wie Menschlichkeit &
Technologie zusammen harmonieren. Es gibt einige
Grundwerte im STAR TREK Universum, die sehr viele
Fans der Serie als ein Meilenstein der Science Fiction
Geschichte nennen würden.
Erforschung & Innovative Technologien, sowie
Völkerverständigung & Zusammenschluß verschiedener
Kulturen zu einer Föderation.
Ein wichtiges Thema, dass ich in den Erzählungen
miteingebracht habe, betrifft den Sezessionskrieg der
Vereinigten Staaten von 1861 - 1865. Ich beabsichtige
damit eine Lebenseinstellung zu generieren, dass man
schon zu Anbeginn sich kennenlernt, um zukünftige
Konflikte zu vermeiden. Und Bestenfalls zu
Freund/innen werden, sei es in Freundschaften oder
Beziehungen. Analogien zu meinem Buch über die
Lebensführung bzw. -hilfe, "Semper Invictus ~ Stets
Unbesiegt" sind gezogen worden.
Liebe, Sex & Leidenschaft sind wichtige Elemente meiner
Erzählungen. Weil es nicht immer selbstverständlich war,
und sonst keine Sucht im Leben habe, ist es umso mehr ein
Wunsch, den ich nach wie vor anstrebe.
Dass irgendwann eine Familie zustande kommt,
scheint mir eine willkommene Erfüllung meines
Lebenstraums zu sein.
Zum Schluss gebe ich den Leser/innen eine Anekdote vom
Erzähler "Shelby Foote" (1916 - 2005) mit auf der Reise
des Lesens mit:
"Ein unerfahrener amerikanischer Soldat des
Sezessionskrieg stand nachts Wache.
Da hörte er ein eulenartiges Geräusch eines Uhu´s von
seiner Umgebung mit den Lauten "WHO WHO". Da er
aber dieses Geräusch zuvor noch nicht kannte,
antwortete er,
"John Albert. Gut Freund!"
Simon Mihelic
Brühl, den 3. Oktober 2012
Meridian war ein Engel, der seine Existenz, wie auch alle
anderen Existenzen, sei es Engeln, Menschen und Tiere,
einem sogenannten Gott verdankte. Die Menschen auf
der Erde hatten im Laufe der Menschheitsgeschichte
schon sehr früh in der Entwicklung Religionen begründet,
die die Vorgänge in der Natur damit erklärten, sowie
Naturgewalten einen Sinn gaben. Sie schufen Götter, um
Ihnen Wohlbesonnenheit durch Opfer von ausgewählten
Priestern zu erlangen. Die Menschen brauchten schlicht
für alles eine Erklärung. Und schlug Donner und
Blitz ein, dann war es der Zorn eines Gottes, den man
mit Opfern zu besänftigen suchte. War die Ernte
ertragreich, dankte man einer Göttin mit Dankopfern.
Für alles gab es Götter. Die frühen antiken Jahrhunderte
hinweg etablierten sich die Religionen, die einen Gott
verehrten. Die ersten waren die Juden, die ihn in aller
Ehrfurcht Jahwe nannten. Daraus entstand eine neue
Religion, die des Christentums. Viel später, die des Islams.
In anderen Regionen der Erde entstanden die des
Buddhismus, Hinduismus, Schintoismus und noch viele
andere Glaubensrichtungen. Aber die drei Großen
Monotheistischen Religionen waren die Mächtigsten, und
im Einfluss der Kulturen, die die Völker im Leben
bestimmten.
Meridian war von Anbeginn der Zeit, seit der
Erschaffung der Erde, der evolutionären Flora und
Fauna in Jahrmillionen Jahren dabei gewesen.
Daraus resultierten die Menschen, die in der langen
Geschichte zu einer hochgradig intelligenten Lebensform
sich entwickelt hatten. Diese Entwicklung wurde durch
die Zeit vom allmächtigen Schöpfer beeinflusst. Dieser
Schöpfer war eine allumfassende Macht in Universum,
die Leben erschuf und Vernichtung bringen konnte.
Und die Menschen sollten nun zum Prüfstein werden.
Der Schöpfer der Erde veranlasste Meridian einen
Auftrag zu erfüllen.
Dieser beinhaltete die Menschen in verschiedenen
Situationen zu prüfen.
Meridian sollte die Empathie & die Fähigkeit zur
Vernunft testen.
Der Engel vernahm diesen Auftrag entgegen. Er wurde
Inne, besann sich der Bedeutung und die möglichen
Konsequenzen. Meridian faltete seine mächtigen Flügel
aus, und mit einem gewaltigen Flügelschlag schwang er
hinab in die Sphären des Planeten Erde. Er stürzte in
großer Geschwindigkeit, und seine Sinne nahmen alles
auf, was gegenwärtig auf der Erde geschah.
Er bremste seinen schwungvollen Sturz ab, und gleitete
über einen Walfangschiff vorbei, den Meridian in
Augenschein nahm. Die Menschen konnten seit jeher
Engeln weder sehen noch spüren, es sei denn sie würden
es zulassen und sich bemerkbar machen. Das
Walfangschiff schien seinen Kurs auf ein im Blickfeld
geratenen Wal zu nehmen. Dieser Wal hatte sein Kleines
mit dabei. Dieses Schiff, mit all den Seeleuten, waren
gewillt etwas zu tun, was aus einer
Scheinwissenschaftlichkeit zur Forschung dienen sollte,
aber im Grunde der preislichen hohen Nachfrage des
Walfleisches zur Ernährung gaben. Die Distanz
verringerte sich zwischen dem Schiff und den
Meeressäugetieren. Eine Harpunen-Vorrichtung zielte
mit möglichst großer Genauigkeit auf diese Meerestiere.
Der Mann drückte ab. Die Harpune, samt angebundenem
Seil, schoss mit seiner Flugbahn auf das Muttertier hinab.
Und traf den weiblichen Wal in den Rücken, als es zum
Luftholen aufgetaucht war. Die Spitze bohrte sich in das
Fleisch des Tieres. Die Widerhaken setzten sich fest,
sodass ein loslösen nur noch schlimmer für sie werden
würde. Blut floss in großen Mengen heraus. Sie wälzte
um sich, so dass das Seil um sie fester zog, während der
Mann die Harpunen-Vorrichtung darauf einstellte das
Tier zum Schiff zu ziehen. Dieses unglaubliche Leid
wurde Meridian bewusst. Der Engel flog in einem
ästhetischen leichten Bogen zum Muttertier. Umarmte sie
mit seinen gewaltigen Flügeln, und beendete dieses Leid
mit einem Kuss auf der Stirn des großen Wals. Und die
Qual des Sterbens endete ohne weitere Schmerzen. Die
Seeleute am Bordrand des Walfangschiffes wunderten
sich das keine Eigenbewegungen des Wales mehr zu
beobachten war. Das Wal-Kalb war nicht mehr zu sehen.
Meridian löste sich vom Muttertier, und schwang nun
unterhalb der Wasseroberfläche zum Wal-Kalb hinab.
Und Meridian berührte es an der Flosse, und flüsterte,
"Folge mir."
Nach einer gewissen Zeit im Ozean geleitete Meridian
das Jungtier zu einer Herde von Walen herüber. Da
überließ er es der Gruppe. Mit einem Wal-Gesang
verabschiedeten sich die Wale von Meridian.
Das mächtige geflügelte Engelswesen nahm einen
gewaltigen Schwung, und raste in den Lüften fort an
zum Festland. Die Zeit, den Meridian benötigte, ließ ihn
den nächsten Prüfstein aussuchen. Er gelangte zu einer
offenen Gänsestallung, die für die Besucher eines
Streichelzoos genutzt wurde.
Zwei Gänse, die in der überschaubaren Anzahl von
weiteren Gänsen im Stall watschelten, miteinander ins
Gespräch kamen. Die weibliche Gans schnatterte panisch
zu ihrem männlichen Pendant, "Siehst Du die Versorger?
Sie haben Säcke dabei. Und sie fangen uns ein. Du bist so
ruhig und gelassen." Der Gänserich schnatterte entgegen,
"Die Versorger bestimmen unser Leben. Jetzt geht es zum
Ende Hin. Daran ist nichts zu ändern. Nimm es so hin
wie es ist, dann wirst du gelassener."
Meridian beobachtete währenddessen die beiden Gänse.
Er war erstaunt, mit welcher Gleichmut und Tapferkeit
die männliche Gans das bevorstehende Schicksal hin
nahm. Er verfolgte das gesamte Geschehen, und bereitete
sich auf das Zusammentreffen vor.
Als einer der Versorger auf die Beiden zuging, und im
Begriff war eine von den Beiden einzufangen, reagierte
Meridian augenblicklich. In Sekundenbruchteile schwang
er sich vor ihm, und berührte ihn mit dem Finger an
seinem Körper. Sein Körper brach zusammen. Es war eine
plötzliche Müdigkeit, die ihn auf den Boden fallen ließ.
Meridian wollte diesen Mann nicht töten, weil es nicht in
seiner Verantwortung lag, diese furchtbaren Taten
durchzuführen. Meridian wusste, weil er die Gedanken
der Menschen erkennen konnte, dass das Aufsammeln der
Gänse in Hinblick einer Vogelgrippe geschah. Diese
gesunden Gänse sollten getötet werden, weil in der
gesamten Region diese Krankheit eine Gefahr für die
Menschen darstellte. Dass diese Gänse sterben sollten,
war nicht in seinem Sinne. Meridian packte in jeglicher
Sanftmut nur diese Beiden unter die Arme mit, weil sie so
Gelassen und Tapfer waren. Für die anderen Gänse ließ er
sie aus dem Stall watscheln, ohne dass sie wieder von den
anderen Versorgern eingefangen wurden. Denn Meridian
flüsterte ihnen zu, "Lasst sie fort gehen!" Und so geschah
es. Die Zwei Gänse rettete der Engel, und überbrachte sie
der landschaftlichen Natur, um unbehelligt in Freiheit
leben zu können.
Meridian spannte seine gewaltigen Flügel aus, um einen
großen Sprung in die Höhe zu vollziehen. In einem
raschen Flug gelangte er in großer Höhe. Er blickte um
sich, und sah einen betrieblichen Bauernhof. Es war ein
Vieh-Betrieb, die Kühe in Massentierhaltung hielten.
Und Schafe, die in auf der Wiese gehalten wurden.
Meridian sah die Menschen, die da arbeiteten, und
erkannte wiederum deren Gedanken. Es war Osterzeit.
Lämmer sollten für das Osterfest geschlachtet werden.
Nicht nur für das Osterfest der Christen, sondern auch
durch das Jahr hindurch für die Muslime. Die Kälber von
Kühen mussten ebenso durch das ganze Jahr hindurch
sterben. Meridian tat es Leid, dass so etwas geschah. Es
gab kein Mitgefühl mehr, für dieses massenhafte
Abschlachten von Jungtieren. Die nicht weiter leben
durften, weil es religiöse Bräuche und Feinschmecker für
die Küchen benötigt wurden. Sie waren zu jung, um zu
sterben. Meridian schwang sich hinab vor einem Zaun,
wo ein Kalb dahinter stand. Er reichte seine Hand vor.
Das Kalb leckte es vertrauensselig und arglos. Meridian
spürte diese unbekümmerte Hingabe. Eine kurze Zeit war
der Engel in Trauer versunken, weil es nur noch wenig
weiteres Leben für dieses Tier gab. Meridian bewegte sich
nicht, weil ihn seine Empathie in Starre stehen ließ.
Nach einer Weile gab Meridian einen stillen
Abschiedsgruß zum Kalb. Und gelangte zu den Lämmern,
die gesondert in einer eingezäunten Wiese zusammen
gepfercht standen. Die Menschen begannen gesondert
einzeln Lämmer herauszuholen. Sie begannen es
festzuhalten und nahmen ihr scharfes Schlachtermesser,
die sie zur Anwendung zum Schächten nahmen. Das
abebbende Schreien während dieses grauenvollen
Vorgangs war zermürbend für die Seele, und ein
emotionaler Schock. Meridian kamen die Tränen. Er
verhinderte es nicht. Er nahm in seinem Bewusstsein alles
auf. Diese Taten würden nicht ungesühnt bleiben.
Er breitete seine Flügel aus und mit einem Schwung raste
er in unglaublicher Geschwindigkeit in die äußersten
Sphären des Planeten Erde.
Meridian gelangte zum Schöpfer. Meridian berichtete das
was er gesehen und getan hatte. Alles was er im
Bewusstsein aufnahm. Auch das Abschlachten von
