Merlin's Erzählungen II - Simon Mihelic - E-Book

Merlin's Erzählungen II E-Book

Simon Mihelic

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Beschreibung

"Schicksal ist das, dass einem passiert, während man andere Pläne macht." John Lennon

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Seitenzahl: 103

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Meridian & Angels

+

Hintergründe

Tamriel & Rebi

+

Hintergründe

Dido´s Game

Die begehrenswerte Sara

+

Hintergründe

Merlin´s Neuer Anfang

Die Akte Derfel Charis

Danke Denise

Die Noblen Seiten unseres Wesens

Boyens - Der Geschichtenerzähler

+

Hintergründe

Sex ist was Wunderbares

Perfect World

Herausforderungen

In meinen Träumen

Jess & Enya

Wir

Nimm Dale´s Hand

Sophie Alma Cortana

+

Hintergründe

Die Ela Chroniken - Die Zusammenkunft

69

+

Hintergründe

11 Tage zur schicksalsbetonten Liebe

+

Hintergründe

Comet

Nicole´s Freundschaft

Noch einige Worte des Verfassers

Ich widme dieses Buch an alle Liebenden

Vorwort

"Schicksal ist das, dass einem passiert, während man andere Pläne macht."

So in etwa könnte ich mein Leben im positiven Sinne

beschreiben, dass diese Redewendung ursprünglich von

dem Beatles Sänger John Lennon kam.

(Sein Leben ist nicht mein Leben. Damit möchte ich

Nicht im Allgemeinen oder So enden wie er. Ich werde

auch niemanden dazu veranlassen.)

Man könnte es auch so beschreiben, wie in dem

Klassischen Kinofilm

"Der Zauberer von Oz". Ein Mädchen wird

unglücklicherweise von einem Wirbelsturm in einem

Zauberland versetzt. Dort trifft sie Gestalten wie einen

Löwen, der die Eigenschaft "Mut", einen Blechmann, der

ein "Herz", und einen Mann aus Stroh, der mehr

"Verstand" sucht. Gemeinsam bestehen sie Gefahren. Zum

Schluss begegnen sie den Zauberer von Oz, der die ganze

Maschinerie am Laufen hält.

So ist es auch mit meiner Phantasie. Ich befinde mich in

einem Zauberland, wo ich Konflikte mit mir Selbst &

auch den Mitmenschen austragen muss.

Und zugleich auch ein Zauberer bin, der die Konflikte &

Träume selbst hervorruft, um es für die Zukunft positiv

zu gestalten. So ist dieses Märchen im Grunde genommen

ein Ausdruck meiner Lebenssituation.

Jede/r Leser/in wird relativ rasch erkennen, dass dieses

Buch ein Produkt von Wahnvorstellungen ist, dass nur

von einem "Kranken Geist" geschrieben werden konnte.

Der Erzähler Merlin wird dem zustimmen. Aber Merlin

wird ebenso auch deutlich machen, dass in der Geschichte

solche Menschen mit kreativer Intelligenz Innovationen

in allen Bereichen der Welt gesetzt haben.

In einer amerikanischen HBO Fernsehserie, dass im

antiken Rom spielt, passenderweise sich "Rome" nennt,

spielen zwei römische Soldaten, einer den "Primi Pilum",

also den "Ersten Speerträger" der "Ersten Kohorte der

Legion" den charismatisch starken & überlegenen

Zenturio "Lucius Vorenus". Der andere Soldat, ein mutig

tapferer & draufgängischer Legionär "Titus Pullo". Beide

raufen sich zusammen, nachdem "Titus Pullo" in einer

sehr entscheidenden Schlacht von "Alesia" im antiken

Gallien, einen gewagten Vorstoß aus der römischen

Schildformation vorkämpft, um seinen Zenturio &

Soldaten seine Fähigkeiten hervorragend zu offenbaren.

Die Beiden werden dann sehr gute Freunde.

Ich sehe in diesem gewagten Vorstoß ein gutes Beispiel,

wie Individuen zusammen eine Sache positiv gestalten,

und dabei gute Freunde bleiben können.

STAR TREK ist ein gutes Beispiel wie Menschlichkeit &

Technologie zusammen harmonieren. Es gibt einige

Grundwerte im STAR TREK Universum, die sehr viele

Fans der Serie als ein Meilenstein der Science Fiction

Geschichte nennen würden.

Erforschung & Innovative Technologien, sowie

Völkerverständigung & Zusammenschluß verschiedener

Kulturen zu einer Föderation.

Ein wichtiges Thema, dass ich in den Erzählungen

miteingebracht habe, betrifft den Sezessionskrieg der

Vereinigten Staaten von 1861 - 1865. Ich beabsichtige

damit eine Lebenseinstellung zu generieren, dass man

schon zu Anbeginn sich kennenlernt, um zukünftige

Konflikte zu vermeiden. Und Bestenfalls zu

Freund/innen werden, sei es in Freundschaften oder

Beziehungen. Analogien zu meinem Buch über die

Lebensführung bzw. -hilfe, "Semper Invictus ~ Stets

Unbesiegt" sind gezogen worden.

Liebe, Sex & Leidenschaft sind wichtige Elemente meiner

Erzählungen. Weil es nicht immer selbstverständlich war,

und sonst keine Sucht im Leben habe, ist es umso mehr ein

Wunsch, den ich nach wie vor anstrebe.

Dass irgendwann eine Familie zustande kommt,

scheint mir eine willkommene Erfüllung meines

Lebenstraums zu sein.

Zum Schluss gebe ich den Leser/innen eine Anekdote vom

Erzähler "Shelby Foote" (1916 - 2005) mit auf der Reise

des Lesens mit:

"Ein unerfahrener amerikanischer Soldat des

Sezessionskrieg stand nachts Wache.

Da hörte er ein eulenartiges Geräusch eines Uhu´s von

seiner Umgebung mit den Lauten "WHO WHO". Da er

aber dieses Geräusch zuvor noch nicht kannte,

antwortete er,

"John Albert. Gut Freund!"

Simon Mihelic

Brühl, den 3. Oktober 2012

Meridian & Angels

Meridian war ein Engel, der seine Existenz, wie auch alle

anderen Existenzen, sei es Engeln, Menschen und Tiere,

einem sogenannten Gott verdankte. Die Menschen auf

der Erde hatten im Laufe der Menschheitsgeschichte

schon sehr früh in der Entwicklung Religionen begründet,

die die Vorgänge in der Natur damit erklärten, sowie

Naturgewalten einen Sinn gaben. Sie schufen Götter, um

Ihnen Wohlbesonnenheit durch Opfer von ausgewählten

Priestern zu erlangen. Die Menschen brauchten schlicht

für alles eine Erklärung. Und schlug Donner und

Blitz ein, dann war es der Zorn eines Gottes, den man

mit Opfern zu besänftigen suchte. War die Ernte

ertragreich, dankte man einer Göttin mit Dankopfern.

Für alles gab es Götter. Die frühen antiken Jahrhunderte

hinweg etablierten sich die Religionen, die einen Gott

verehrten. Die ersten waren die Juden, die ihn in aller

Ehrfurcht Jahwe nannten. Daraus entstand eine neue

Religion, die des Christentums. Viel später, die des Islams.

In anderen Regionen der Erde entstanden die des

Buddhismus, Hinduismus, Schintoismus und noch viele

andere Glaubensrichtungen. Aber die drei Großen

Monotheistischen Religionen waren die Mächtigsten, und

im Einfluss der Kulturen, die die Völker im Leben

bestimmten.

Meridian war von Anbeginn der Zeit, seit der

Erschaffung der Erde, der evolutionären Flora und

Fauna in Jahrmillionen Jahren dabei gewesen.

Daraus resultierten die Menschen, die in der langen

Geschichte zu einer hochgradig intelligenten Lebensform

sich entwickelt hatten. Diese Entwicklung wurde durch

die Zeit vom allmächtigen Schöpfer beeinflusst. Dieser

Schöpfer war eine allumfassende Macht in Universum,

die Leben erschuf und Vernichtung bringen konnte.

Und die Menschen sollten nun zum Prüfstein werden.

Der Schöpfer der Erde veranlasste Meridian einen

Auftrag zu erfüllen.

Dieser beinhaltete die Menschen in verschiedenen

Situationen zu prüfen.

Meridian sollte die Empathie & die Fähigkeit zur

Vernunft testen.

Der Engel vernahm diesen Auftrag entgegen. Er wurde

Inne, besann sich der Bedeutung und die möglichen

Konsequenzen. Meridian faltete seine mächtigen Flügel

aus, und mit einem gewaltigen Flügelschlag schwang er

hinab in die Sphären des Planeten Erde. Er stürzte in

großer Geschwindigkeit, und seine Sinne nahmen alles

auf, was gegenwärtig auf der Erde geschah.

Er bremste seinen schwungvollen Sturz ab, und gleitete

über einen Walfangschiff vorbei, den Meridian in

Augenschein nahm. Die Menschen konnten seit jeher

Engeln weder sehen noch spüren, es sei denn sie würden

es zulassen und sich bemerkbar machen. Das

Walfangschiff schien seinen Kurs auf ein im Blickfeld

geratenen Wal zu nehmen. Dieser Wal hatte sein Kleines

mit dabei. Dieses Schiff, mit all den Seeleuten, waren

gewillt etwas zu tun, was aus einer

Scheinwissenschaftlichkeit zur Forschung dienen sollte,

aber im Grunde der preislichen hohen Nachfrage des

Walfleisches zur Ernährung gaben. Die Distanz

verringerte sich zwischen dem Schiff und den

Meeressäugetieren. Eine Harpunen-Vorrichtung zielte

mit möglichst großer Genauigkeit auf diese Meerestiere.

Der Mann drückte ab. Die Harpune, samt angebundenem

Seil, schoss mit seiner Flugbahn auf das Muttertier hinab.

Und traf den weiblichen Wal in den Rücken, als es zum

Luftholen aufgetaucht war. Die Spitze bohrte sich in das

Fleisch des Tieres. Die Widerhaken setzten sich fest,

sodass ein loslösen nur noch schlimmer für sie werden

würde. Blut floss in großen Mengen heraus. Sie wälzte

um sich, so dass das Seil um sie fester zog, während der

Mann die Harpunen-Vorrichtung darauf einstellte das

Tier zum Schiff zu ziehen. Dieses unglaubliche Leid

wurde Meridian bewusst. Der Engel flog in einem

ästhetischen leichten Bogen zum Muttertier. Umarmte sie

mit seinen gewaltigen Flügeln, und beendete dieses Leid

mit einem Kuss auf der Stirn des großen Wals. Und die

Qual des Sterbens endete ohne weitere Schmerzen. Die

Seeleute am Bordrand des Walfangschiffes wunderten

sich das keine Eigenbewegungen des Wales mehr zu

beobachten war. Das Wal-Kalb war nicht mehr zu sehen.

Meridian löste sich vom Muttertier, und schwang nun

unterhalb der Wasseroberfläche zum Wal-Kalb hinab.

Und Meridian berührte es an der Flosse, und flüsterte,

"Folge mir."

Nach einer gewissen Zeit im Ozean geleitete Meridian

das Jungtier zu einer Herde von Walen herüber. Da

überließ er es der Gruppe. Mit einem Wal-Gesang

verabschiedeten sich die Wale von Meridian.

Das mächtige geflügelte Engelswesen nahm einen

gewaltigen Schwung, und raste in den Lüften fort an

zum Festland. Die Zeit, den Meridian benötigte, ließ ihn

den nächsten Prüfstein aussuchen. Er gelangte zu einer

offenen Gänsestallung, die für die Besucher eines

Streichelzoos genutzt wurde.

Zwei Gänse, die in der überschaubaren Anzahl von

weiteren Gänsen im Stall watschelten, miteinander ins

Gespräch kamen. Die weibliche Gans schnatterte panisch

zu ihrem männlichen Pendant, "Siehst Du die Versorger?

Sie haben Säcke dabei. Und sie fangen uns ein. Du bist so

ruhig und gelassen." Der Gänserich schnatterte entgegen,

"Die Versorger bestimmen unser Leben. Jetzt geht es zum

Ende Hin. Daran ist nichts zu ändern. Nimm es so hin

wie es ist, dann wirst du gelassener."

Meridian beobachtete währenddessen die beiden Gänse.

Er war erstaunt, mit welcher Gleichmut und Tapferkeit

die männliche Gans das bevorstehende Schicksal hin

nahm. Er verfolgte das gesamte Geschehen, und bereitete

sich auf das Zusammentreffen vor.

Als einer der Versorger auf die Beiden zuging, und im

Begriff war eine von den Beiden einzufangen, reagierte

Meridian augenblicklich. In Sekundenbruchteile schwang

er sich vor ihm, und berührte ihn mit dem Finger an

seinem Körper. Sein Körper brach zusammen. Es war eine

plötzliche Müdigkeit, die ihn auf den Boden fallen ließ.

Meridian wollte diesen Mann nicht töten, weil es nicht in

seiner Verantwortung lag, diese furchtbaren Taten

durchzuführen. Meridian wusste, weil er die Gedanken

der Menschen erkennen konnte, dass das Aufsammeln der

Gänse in Hinblick einer Vogelgrippe geschah. Diese

gesunden Gänse sollten getötet werden, weil in der

gesamten Region diese Krankheit eine Gefahr für die

Menschen darstellte. Dass diese Gänse sterben sollten,

war nicht in seinem Sinne. Meridian packte in jeglicher

Sanftmut nur diese Beiden unter die Arme mit, weil sie so

Gelassen und Tapfer waren. Für die anderen Gänse ließ er

sie aus dem Stall watscheln, ohne dass sie wieder von den

anderen Versorgern eingefangen wurden. Denn Meridian

flüsterte ihnen zu, "Lasst sie fort gehen!" Und so geschah

es. Die Zwei Gänse rettete der Engel, und überbrachte sie

der landschaftlichen Natur, um unbehelligt in Freiheit

leben zu können.

Meridian spannte seine gewaltigen Flügel aus, um einen

großen Sprung in die Höhe zu vollziehen. In einem

raschen Flug gelangte er in großer Höhe. Er blickte um

sich, und sah einen betrieblichen Bauernhof. Es war ein

Vieh-Betrieb, die Kühe in Massentierhaltung hielten.

Und Schafe, die in auf der Wiese gehalten wurden.

Meridian sah die Menschen, die da arbeiteten, und

erkannte wiederum deren Gedanken. Es war Osterzeit.

Lämmer sollten für das Osterfest geschlachtet werden.

Nicht nur für das Osterfest der Christen, sondern auch

durch das Jahr hindurch für die Muslime. Die Kälber von

Kühen mussten ebenso durch das ganze Jahr hindurch

sterben. Meridian tat es Leid, dass so etwas geschah. Es

gab kein Mitgefühl mehr, für dieses massenhafte

Abschlachten von Jungtieren. Die nicht weiter leben

durften, weil es religiöse Bräuche und Feinschmecker für

die Küchen benötigt wurden. Sie waren zu jung, um zu

sterben. Meridian schwang sich hinab vor einem Zaun,

wo ein Kalb dahinter stand. Er reichte seine Hand vor.

Das Kalb leckte es vertrauensselig und arglos. Meridian

spürte diese unbekümmerte Hingabe. Eine kurze Zeit war

der Engel in Trauer versunken, weil es nur noch wenig

weiteres Leben für dieses Tier gab. Meridian bewegte sich

nicht, weil ihn seine Empathie in Starre stehen ließ.

Nach einer Weile gab Meridian einen stillen

Abschiedsgruß zum Kalb. Und gelangte zu den Lämmern,

die gesondert in einer eingezäunten Wiese zusammen

gepfercht standen. Die Menschen begannen gesondert

einzeln Lämmer herauszuholen. Sie begannen es

festzuhalten und nahmen ihr scharfes Schlachtermesser,

die sie zur Anwendung zum Schächten nahmen. Das

abebbende Schreien während dieses grauenvollen

Vorgangs war zermürbend für die Seele, und ein

emotionaler Schock. Meridian kamen die Tränen. Er

verhinderte es nicht. Er nahm in seinem Bewusstsein alles

auf. Diese Taten würden nicht ungesühnt bleiben.

Er breitete seine Flügel aus und mit einem Schwung raste

er in unglaublicher Geschwindigkeit in die äußersten

Sphären des Planeten Erde.

Meridian gelangte zum Schöpfer. Meridian berichtete das

was er gesehen und getan hatte. Alles was er im

Bewusstsein aufnahm. Auch das Abschlachten von