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Beschreibung

Für eine präzisere Diagnose und gezieltere Therapie: neuroradiologisches Expertenwissen auf aktuellstem Stand. Denn wer über umfassendes klinisches Hintergrundwissen verfügt, kann das Krankheitsbild auf einer Augenhöhe mit dem Kliniker diskutieren. + Zum direkten Nachschlagen beim Befunden auch bei kniffligen Fällen + Detaillierte Antworten auf Fragen zur Technik und Geräteeinstellung + Schneller Zugriff auf Differenzialdiagnosen + Anatomie des Gehirns und des Rückenmarks mit Landmarken und Leitstrukturen + Mehr als 1200 brillante Abbildungen der neuesten Gerätegeneration in höchster Detailgenauigkeit + Neu: MR-Neurografie

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EPUB

Seitenzahl: 1189

Veröffentlichungsjahr: 2014

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MRT des Zentralnervensystems

Michael Forsting, Olav Jansen

Michael Forsting, Olav Jansen, Karsten Alfke, Philipp Bäumer, Benjamin Bender, Martin Bendszus, Arnd Dörfler, Ulrike Ernemann, Birgit Ertl-Wagner, Stefan Hähnel, Inga Harting, Michael Knauth, Inga Katharina Koerte, Rüdiger von Kummer, Jennifer Linn, Sven Mutze, Angela Müller, Mirko Pham, Andreas Pomschar, Axel C. Rohr, Marc Schlamann, Angelika Seitz, Martin Wiesmann, Ulf Ziemann,

2., vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage

1359 Abbildungen

Geleitwort

Was soll ich hier – nach meinem ausführlichen Geleitwort zur 1. Auflage – noch groß schreiben? Die 2., gleichsam generalüberholte, inhaltlich wie didaktisch auf den neuesten Stand gebrachte Auflage des von Michael Forsting und Olav Jansen herausgegebenen Werks liegt vor, und das spricht für sich – Bände, möchte man sagen. Kein Verlag denkt bei einem solchen Buch an eine 2. Auflage, wenn es keinen Markt dafür gibt. Und keine Leserin/kein Leser sieht einer 2. Auflage entgegen, wenn die 1. Auflage an grundsätzlichen, etwa konzeptuellen Mängeln gelitten hat. Als beruflich nicht mehr praktizierender Neuroradiologe, der noch die Zeit vor dem Aufkommen von CT und MRT kennt, somit auch die Belastung der Patienten durch die damals überwiegend invasive Diagnostik, freue ich mich besonders, dass die MRT in unserem Fach heute eine so herausragende Rolle spielt. Das vorliegende Buch scheint mir auf dem Weg zum Standardwerk zu sein, es wirkt ausgereift, komplett und benutzerfreundlich. Und wenn es in der 1. Auflage noch etwas gab, was zu korrigieren war, dann haben es die Herausgeber, so wie ich die beiden seit über 20 Jahren kenne, bestimmt gefunden und ausgemerzt. Beim Abfassen der 1. Auflage sagte ich eine 2. Auflage voraus. Dass es bis zu der gedauert hat, liegt sicherlich auch daran, dass die Entwicklung bei der MRT nicht mehr ganz so steil wie früher verläuft. Dennoch, weitere Auflagen sind keineswegs ausgeschlossen. Den Herausgebern und den Autoren gratuliere ich zu der Qualität ihres Werks, und den Leserinnen und Lesern wünsche ich, dass sie den erhofften Nutzen aus dem Text ziehen – und Freude beim Lesen und beim Nachschlagen haben.

Hamburg, im Juni 2014 Klaus Sartor

Geleitwort 1. Auflage

Das Schöne an der Radiologie des Zentralnervensystems ist, dass man sich auf die Konstanz der Anatomie von Gehirn und Rückenmark innerhalb des Quäntchens Evolution, das wir selbst erleben, einigermaßen verlassen kann, es in Sachen Darstellung aber immer wieder etwas Neues gibt. Auf kein Verfahren trifft das so zu wie auf die Magnetresonanztomographie (MRT). Anfangs war da nur die schiere Morphologie, dargestellt mit Geräten, deren Magnetfeld sich eher durch Schwäche als durch Stärke auszeichnete; trotz guter Kenntnisse der Neuroanatomie und der möglichen Pathologie haben wir in den Anfangsjahren – ab 1984 war ich mit von der Partie – an den neuartigen Bildern oftmals ziemlich herumgerätselt. Das wurde mit der Zeit besser und kulminierte klinisch schließlich in der exquisit klaren Darstellung der normalen und kranken Morphologie bei Magnetfeldern bis zu 3 Tesla. Welche neuralen Strukturdetails bei 7 Tesla oder mehr in Erscheinung treten, kann uns in der Routine zwar noch egal sein, wirft aber schon ein Licht auf die diagnostische Zukunft – wenn es bezahlbar wird.

Ja, anfangs war alles „nur“ Morphologie (und die steht nach wie vor im Vordergrund, wenngleich auf gehobenem Niveau), und dann kam – mit höheren Feldstärken, schnelleren Gradienten und immer raffinierteren Pulssequenzen – die Erfassung der Funktion. Ständig wurden neue, zunehmend tiefer in Stoffwechsel und Physiologie des ZNS eindringende MR-Verfahren entwickelt, die in Anwendung und Interpretation der Messergebnisse entsprechend anspruchsvoller waren als die einfache „Bildgebung“. So ist es nicht verwunderlich, dass es immer wieder Bedarf nach einer aktuellen, möglichst umfassenden und auch großzügig illustrierten Abhandlung der Materie gibt.

Im deutschsprachigen Raum war eine solche Abhandlung der MRT des gesamten ZNS seit längerem überfällig. Um die Aktualität gegenüber den Publikationen in Fachzeitschriften einigermaßen zu wahren, musste ein Weg gefunden werden, auf dem das benötigte Produkt – ein in Praxen wie Krankenhäusern gleichermaßen einsetzbares, hochinformatives Buch – in relativ kurzer Zeit entstehen würde. Das konnte nicht mehr der Weg sein, den ich selbst einmal – vor vielen Jahren und in einer anderen Sprache – gegangen war, nämlich praktisch allein und unter Freizeitverzicht für mehr Jahre als ich heute wahrhaben will. Das konnte nur ein Team fachlich höchst kompetenter, im Publizieren erfahrener, mit Blick auf die Manuskriptabgabe absolut verlässlicher und zudem wild entschlossener Neuroradiologen unter Führung anerkannter Kapazitäten als Herausgeber.

Es hat mich da doch sehr gefreut, dass mir der Thieme Verlag diese wilde Entschlossenheit noch zutraute. Einziger Wilder wollte ich aber nicht mehr sein (diese Zeit war definitiv vorbei), weshalb ich unverzüglich zum Telefon griff. Michael Forsting und Olav Jansen fanden die Idee gleich „super“ und sagten ohne Wenn und Aber zu. Da ich das Grobkonzept für ein solches Projekt schon in der Schublade hatte, machten wir uns alsbald an die Arbeit. Doch rasch wurde mir klar, dass es mit meiner Herausgeber-Wildheit nicht mehr so weit her war, ja es meldeten sich in meinem Inneren Stimmen, die immer eindringlicher wiederholten: Willst du das wirklich? Ja, entgegnete ich zunächst, ich will das wirklich! Aber nach einer Weile begann sich meine Antwort zu verändern, bis sie schließlich lautete: Ja, ich will, dass dieses Buch über die MRT des ZNS herausgebracht wird, aber das können zwei junge Wilde auch allein. Die Wahrheit ist also, es gab keine Hintergedanken; ich bin einfach aus dem Projekt ausgestiegen, weil ich sah, dass es auch ohne mich ging, und weil ich fest davon überzeugt bin, dass die Älteren den Jüngeren Platz machen sollten, sobald die es genauso gut können – wenn nicht besser. Platz konnte und wollte ich also noch schaffen, aber dann habe ich auch Platz gemacht.

Das Ergebnis bestätigt, dass ich mich richtig entschieden habe. Gemeinsam mit einem jungen, dennoch schon erfahrenen Autorenteam haben die beiden Herausgeber ein Werk zustande gebracht, das in mehrfacher Hinsicht besticht. Hervorzuheben sind besonders die klare Gliederung und Binnenorganisation des Buches, die umfassende Darstellung der Thematik und der frische, instruktive Schreibstil. Woran es in der 1. Auflage noch hapern könnte (auch kein Buch ist vollkommen!), kann in der 2. schon beseitigt sein. Dass es zu einer 2. Auflage kommt, daran zweifle ich nicht: Schon jetzt kann ich mir die 3., 4., … Auflage dieses gelungenen Bandes vorstellen – auch weil es in Sachen Darstellung immer wieder etwas Neues gibt (s.o.). Am meisten aber habe ich mich darüber gefreut, dass der größte Teil des Herausgeber- und Autorenteams – direkt oder indirekt – neuroradiologisch eine Heidelberger Anamnese hat. Offenbar hat doch einiges in Heidelberg Schule gemacht!

Heidelberg, im Herbst 2005 Klaus Sartor

Vorwort

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor Ihnen liegt die 2. Auflage des Buchs „MRT des Zentralnervensystems“. Als 2005 die 1. Auflage herauskam, haben wir beide nicht gedacht, dass wir je eine 2. Auflage anpacken würden: Irgendwie schien die Zeit der klassischen Lehr- und Fachbücher vorbei, schließlich kann man durch gezieltes „Stöbern“ im Internet fast auf jede Frage eine Antwort finden. Und trotzdem hat das Buch eine erfreulich große Nachfrage gehabt und wir sind immer wieder von Ihnen – den Leserinnen und Lesern – gefragt worden, ob wir nicht eine 2. Auflage machen wollen.

Und wer lässt sich dann schon lange drängen: Wir haben weitgehend mit derselben Autoren-Mannschaft eine 2. Auflage angepackt. Die Gliederung ist fast gleich geblieben, es ist lediglich ein Kapitel über die MR-Untersuchung der peripheren Nerven hinzugekommen. Im Grunde hätten wir auch den Titel des Buchs ändern müssen (z. B. in „Neuro-MRT“, damit man erkennt, dass es nicht nur um das ZNS geht), aber so kleinlich soll man ja nicht sein.

Insgesamt sind neue Erkenntnisse aus der Literatur in die einzelnen Kapitel eingeflossen, die entscheidenden Änderungen sind jedoch die Abbildungen, die größtenteils ausgetauscht wurden und somit dem heutigen technischen Standard entsprechen. Das Prinzip, dass wir mit ausführlichen Texten und guten Abbildungen einen möglichst umfassenden Überblick über die Krankheiten geben wollen, haben wir aber beibehalten. Das ist wahrscheinlich DER große Vorteil eines richtigen Buchs: Man kann in einem Buch alles nachschlagen und muss sich nicht am PC oder Tablet durch unzählige Links klicken, damit man einen Überblick bekommt.

Dieses Vorwort schließt – klingt paradox, ist aber so – die lange Arbeit an dem Buch für uns beide fast ab. Wir müssen am Ende noch die Druckfahnen lesen und korrigieren, aber dieses ist der letzte „Originaltext“. Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Autoren, die uns unsere Quengelei bei drohender Nichteinhaltung von Zeitvorgaben nicht übelgenommen und tolle Kapitel erstellt haben. Und wir bedanken uns sehr beim Thieme Verlag. Frau Susanne Huiss M. A. hat uns wieder vom ersten Tag an betreut, viele Ideen eingebracht, die Zeitachse und die Mengenvorgaben überwacht und am Ende einen sehr großen Anteil daran, dass es diese 2. Auflage gibt. Im Hintergrund agierte wie gewohnt Herr Dr. Christian Urbanowicz, der uns davon überzeugt hat, dass es auch 2014 und später noch Bücher geben wird.

Wir wünschen uns, dass auch die 2. Auflage den Leserinnen und Lesern Freude bereitet und das Buch seinen Sinn erfüllt: Gute neuroradiologische Befunde zu erstellen.

Essen und Kiel, im Sommer 2014

Michael Forsting

Olav Jansen

Vorwort 1. Auflage

Liebe Leserin, lieber Leser,

vor Ihnen liegt ein umfassendes Buch zur MRT des Zentralnervensystems. Es ist von vielen Kolleginnen und Kollegen geschrieben, mit allen Vor- und Nachteilen eines solchen „Viele-Autoren-Buches“. Für den nachschlagenden Nutzer ist es wichtig, unter dem gesuchten Stichwort seine Informationen zu finden. Für den lesenden Nutzer – und eigentlich sollte man das Buch auch einmal lesen, bevor man es als Nachschlagewerk benutzt – ist es aber viel spannender und interessanter, wenn die Individualität der einzelnen Autoren beim Lesen erkennbar ist. Manchmal wird ja so getan als sei die „Lehrbuchmeinung“ etwas objektivierbar Richtiges. In Wirklichkeit ist es doch aber so, dass in weiten Bereichen Subjektivität, die Erfahrung des Einzelnen, örtliche Gewohnheiten usw. unsere Vorgehensweisen bestimmen. Wenn es denn auch gelingt, das ein oder andere Mal beim Leser Nachdenken zu erzeugen, weil er ein bestimmtes Problem immer anders gesehen hat, an einige Fragestellungen ganz anders herangeht, andere Sequenzen bevorzugt, wäre es prima. Manchmal wird unsere Vorgehensweise richtiger sein, manchmal die des Lesers und dann und wann führen auch mehrere Wege nach Rom.

Ein solches Buch muss sicher dem Anspruch genügen, aus der Literatur bekannte Fakten kompakt zusammenzustellen. Dieses Buch ist aber keine wissenschaftliche Abhandlung, sondern soll die Erfahrungen der Autoren zu den einzelnen Krankheitsbildern mit gutem Bildmaterial illustrieren. Wir haben daher bewusst auf ausgedehnte Literaturzitate verzichtet.

Das Buch hat viele Abbildungen, auch solche, die seltene Krankheitsbilder illustrieren. Es wäre ein großer Erfolg, wenn sich im Alltag zeigt, dass die neuroradiologische Befundung an Qualität gewinnt, wenn man dieses Buch zur Hand hat.

Die ausführlichen Texte sollen nicht nur helfen, Befunde zu beschreiben, sondern so viel Hintergrundwissen vermitteln, dass der Diagnostiker mit dem Kliniker auf Augenhöhe ein Krankheitsbild diskutieren kann. Der Patient profitiert am meisten, wenn sich mehrere Experten mit seiner Erkrankung beschäftigen.

Wir sind glücklich, dass es uns gelungen ist, das Buch in einem sehr engen Zeitrahmen zu erstellen. Dafür gilt unser Dank in erster Linie den Autoren der einzelnen Kapitel. Dank aber auch an die hervorragende Betreuung durch den Verlag. Besonders hervorheben möchten wir Frau Susanne Huiss und Herrn Dr. Urbanowicz. Beide haben das Experiment gewagt, mit einem jungen Autoren- und Herausgeberteam ein solches Projekt anzupacken.

Last but not least: Der eigentliche „geistige Vater“ dieses Buches ist Prof. Dr. Klaus Sartor, Ordinarius für Neuroradiologie an der Universitätsklinik Heidelberg und ehemaliger Chef und Lehrer von uns beiden. Er hatte das gesamte Konzept für das Buch schon fertig als er beschloss, dass dieses Buch eigentlich eine Aufgabe für „die Jüngeren“ sei. Wahrscheinlich hatte er im Hinterkopf, dass es für die jetzigen Herausgeber ganz gut sein könnte, den Grundstock neuroradiologischen Wissens zusammenzutragen. Man lernt ja nie aus.

Uns beiden hat es jedenfalls Spaß gemacht, für dieses Buch zu schreiben und es herauszugeben. Wir wünschen uns, dass es den Lesern auch Freude bereitet. Wenn etwas nicht gelungen sein sollte, schreiben Sie uns: dann wird es in der nächsten Auflage besser.

Essen und Kiel, im Herbst 2005Michael ForstingOlav Jansen

Abkürzungen

A., Aa. 

Arteria, Arteriae

ADC 

Apparent Diffusion Coefficient

ADEM 

akute demyelinisierende Enzephalomyelitis

AIDS 

Immundefektsyndrom

ALS 

amyotrophe Lateralsklerose

a.-p. 

anterior-posterior

BSE 

bovine spongiforme Enzephalopathie

BWS 

Brustwirbelsäule

BWK 

Brustwirbelkörper

CADASIL-Erkrankung 

zerebrale autosomal-dominante Arteriopathie mit subkortikalen Infarkten und Leukoenzephalopathie

CBD 

kortikobasale Degeneration

CISS 

Constructive Interference in Steady State

CJD 

Creutzfeld-Jakob-Erkrankung

CMV 

Zytomegalievirus

COACH-Syndrom 

Syndrom mit zerebellärer Vermishypoplasie bzw. -aplasie, Oligophrenie, Ataxie, Kolobomen und hepatischer Fibrose

CRP 

C-reaktives Protein

CT 

Computertomografie/-tomogramm

CTA 

computertomografische Angiografie

DIR 

Doppelinversions-Recovery

DNA 

Desoxyribonukleinsäure

DNET 

dysembryoplastischer neuroepithelialer Tumor

DSA 

digitale Subtraktionsangiografie

DTI 

Diffusionstensorbildgebung

DVA 

kortikal-venöse Dysplasie; Developmental venous Anomaly

DWI 

diffusionsgewichtete Bildgebung

EBV 

Epstein-Barr-Virus

EDSS 

Expanded Disability Status Scale

EEG 

Elektroenzephalografie

EKG 

Elektrokardiografie

ELISA 

Enzyme-linked Immunosorbent Assay

EPI 

Echo Planar Imaging

FCD 

fokale kortikale Dysplasie, Focal Cortical Dysplasias

FDG-PET 

Fluorodesoxyglukose-Positronenemissionstomografie

FIESTA 

Fast Imaging Employing Steady-State Acquisition

FLAIR 

Fluid-attenuated Inversion Recovery

FLASH 

Fast low Angle Shot

FSME 

Frühsommermeningoenzephalitis

GRE 

Gradienten-Echo

HAART 

High effective antiretroviral Therapy

H-ABC 

Hypomyelinisierung mit Atrophie der Basalganglien und des Zerebellums

HASTE 

Half Fourier-acquired single Shot Turbo Spin Echo

HCC 

Hypomyelinisierung mit kongenitalem Katarakt

HCG 

humanes Choriongonadotropin

HIV 

Human Immunodeficiency Virus

4H-Syndrom 

hypomyelinisierende Leukodystrophie mit Hypodontie und hypogonadotropem Hypogonadismus

HSV 

Herpes-simplex-Virus

HWS 

Halswirbelsäule

HWK 

Halswirbelkörper

IFT 

Immunofluoreszenz

Ig 

Immunglobulin

INAD 

infantile neuroaxonale Dystrophie

IRIS 

entzündliches Immunrekonstitutionssyndrom

ISAT-Studie 

International Subarachnoid Aneurysm Trial

i.v. 

intravenös

Lig., Ligg. 

Ligamentum, Ligamenta

LSD 

Lysergsäurediethylamid

LWS 

Lendenwirbelsäule

LWK 

Lendenwirbelkörper

M., Mm. 

Musculus, Musculi

MCAP-Syndrom 

Syndrom mit Makrozephalie, kapillaren Malformationen und Polymikrogyrie

M-CMTC-Syndrom 

Syndrom mit Makrozephalie und Cutis marmorata teleangiectatica congenita

MEDIC 

Multi-Echo Data Image Combination

MELAS-Syndrom 

Syndrom der mitochondrialen Enzephalomyopathie mit Laktazidose und Schlaganfall

MERRF-Syndrom 

Syndrom aus Myoklonusepilepsie mit Ragged red Fibers

MIP 

Maximumintensitätsprojektion

MPNST 

maligner peripherer Nervenscheidentumor, sog. Neurofibrosarkom

MPPH-Syndrom 

Syndrom mit Makrozephalie, Polymikrogyrie, Polydaktylie und Hydrozephalie

MP-RAGE 

Magnetization Prepared Rapid Gradient Echo

MRA 

Magnetresonanzangiografie

MRN 

Magnetresonanzneurografie

MRS 

Magnetresonanzspektroskopie

MRT 

Magnetresonanztomografie/-tomogramm

MSA-A 

Multisystematrophie mit autonomen Dysfunktionen (früher: Shy-Drager-Syndrom)

MSA-C 

Multisystematrophie mit zerebellären Symptomen (früher: olivopontozerebelläre Atrophie)

MSA-P 

Multisystematrophie mit Parkinson-Syndrom (früher: striatonigrale Degeneration)

MSG 

Microcephaly with simplified gyral Pattern; Mikrozephalie mit reduzierter Gyrierung

MT 

Magnetisierungstransfer

mTOR 

Mammalian Target of Rapamycin

N., Nn. 

Nervus, Nervi

OEIS-Syndrom 

Syndrom aus Omphalozele, Ektrophie der Blase, inperforiertem Anus und spinalen Malformationen

p.-a. 

posterior-anterior

PAS 

periodische Schiff-Säure

PCR 

Polymerasekettenreaktion

PDL 

progressive diffuse Leukenzephalopathie

PDw 

protonendichtegewichtet

PET 

Positronenemissionstomografie

PKAN 

pantothenatkinaseassoziierte Neurodegeneration

PLIF 

Posterior lumbar Interbody Fusion

PML 

progressive multifokale Leukenzephalopathie

PNET 

primitiver neuroektodermaler Tumor

PP-MS 

multiple Sklerose mit progressiver neurologischer Verschlechterung

PRP 

Prionprotein

PSP 

progressive supranukleäre Parese

R., Rr. 

Ramus, Rami

RANO-Kriterien 

Response Assessment in Neuro-Oncology

RARE 

Rapid Acquisition with Relaxation Enhancement

RNA 

Ribonukleinsäure

RR-MS 

multiple Sklerose mit schubförmig remittierendem Verlauf

rt-PA 

rekombinanter gewebespezifischer Plasminogenaktivator

SCM 

Split-Cord-Malformation

SE 

Spin-Echo

SEGA 

Subependymal Giant Cell Astrocytoma

SHT 

Schädel-Hirn-Trauma

SPACE 

Sampling Perfection with Application optimized Contrasts using different flip Angle Evolutions

SPAIR 

Spectral adiabatic Inversion Recovery

SPECT 

Single-Photon-Emissionscomputertomografie

SP-MS 

multiple Sklerose mit sekundärer Progression

SSPE 

subakute sklerosierende Panenzephalitis

STIR 

Short-Tau Inversion Recovery

SWI 

suszeptibilitätsgewichtete Bildgebung

SWK 

Sakralwirbelkörper

Tesla (Einheit)

TBC 

Tuberkulose

TGF 

Transforming Growth Factor

TIRM 

Turbo-Inversion Recovery-Magnitude

TORCH-Syndrom 

Toxoplasmose + „Other Infections“ (Rubella, CMV, HSV)

True-FISP 

True fast Imaging with Steady State Precession

TSC 

Tuberöse-Sklerose-Komplex

TSE 

Turbo-Spin-Echo

T1w 

T1-gewichtet

T2w 

T2-gewichtet

T2*w 

T2*-gewichtet

VACTERL-Syndrom 

Syndrom aus Wirbelanomalien, anorektalen Malformationen, kardialen Fehlbildungen, tracheoösophagealen Fisteln, Nieren- und Extremitätenanomalien

vCJD 

neue Variante der Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung

WHO 

World Health Organisation

ZNS 

Zentralnervensystem

Inhaltsverzeichnis

Geleitwort

Geleitwort 1. Auflage

Vorwort

Vorwort 1. Auflage

Abkürzungen

Teil I Gehirn

1 Anatomie

1.1 Einleitung

1.2 Gehirnstrukturen

1.2.1 Großhirn

1.2.2 Kleinhirn

1.2.3 Hirnstamm

1.2.4 Magnetresonanztomografie der Gehirnstrukturen

1.3 Gehirnoberfläche

1.3.1 Fallbeispiele

1.4 Schnittbildanatomie

1.4.1 Weiße Substanz

1.4.2 Kommissuren

1.4.3 Tiefe graue Substanz

1.4.4 Hirnstamm und Kleinhirn

1.4.5 Hirnnerven

1.5 Varianten der Gehirnanatomie ohne klinische Relevanz

1.6 Literatur

2 Gefäßerkrankungen

2.1 Zerebrale Ischämie

2.1.1 Epidemiologie

2.1.2 Klinik und Therapie

2.1.3 Pathogenese und Pathophysiologie

2.1.4 Magnetresonanztomografische Befunde

2.2 Intrazerebrale Blutungen

2.2.1 Epidemiologie

2.2.2 Klinik und Therapie

2.2.3 Pathogenese und Pathophysiologie

2.2.4 Magnetresonanztomografische Befunde

2.3 Subarachnoidalblutungen

2.3.1 Epidemiologie

2.3.2 Klinik und Therapie

2.3.3 Pathogenese und Pathophysiologie

2.3.4 Magnetresonanztomografische Befunde

2.4 Sinus- und Hirnvenenthrombosen

2.4.1 Epidemiologie

2.4.2 Klinik und Therapie

2.4.3 Pathophysiologie und Pathogenese

2.4.4 Magnetresonanztomografische Befunde

2.5 Literatur

3 Hirntumoren

3.1 Einleitung

3.2 Astrozytäre Tumoren

3.2.1 Pilozytisches Astrozytom

3.2.2 Pleomorphes Xanthoastrozytom

3.2.3 Diffuses Astrozytom

3.2.4 Anaplastisches Astrozytom und Glioblastom

3.2.5 Gliosarkom

3.2.6 Gliomatosis cerebri

3.3 Nicht astrozytäre Gliome

3.3.1 Oligodendrogliom und anaplastisches Oligodendrogliom

3.3.2 Oligoastrozytärer Tumor

3.3.3 Ependymom

3.3.4 Subependymom

3.3.5 Anaplastisches Ependymom

3.4 Neuroepitheliale Tumoren

3.4.1 Gangliozytom und Gangliogliom

3.4.2 Desmoplastisches infantiles Gangliogliom

3.4.3 Zentrales Neurozytom

3.4.4 Dysembryoplastischer neuroepithelialer Tumor (DNET)

3.4.5 Dysplastisches zerebelläres Gangliozytom (Lhermitte-Duclos)

3.4.6 Hypothalamus-/Tuber-cinereum-Hamartom

3.5 Embryonale Tumoren

3.5.1 Medulloblastom

3.5.2 Supratentorieller primitiver neuroektodermaler Tumor

3.6 Meningeale Tumoren

3.6.1 Meningeom

3.6.2 Mesenchymaler, nicht meningealer Tumor

3.6.3 Hämangioperizytom

3.6.4 Primär melanozytische Läsion

3.7 Pinealistumoren

3.7.1 Pinealoblastom

3.7.2 Pinealozytom

3.7.3 Pinealiszyste

3.7.4 Germinom

3.7.5 Pinealisteratom

3.8 Tumoren der Sellaregion

3.8.1 Hypophysenadenom

3.8.2 Kraniopharyngeom

3.8.3 Fehlbildungstumor

3.8.4 Germinom

3.8.5 Chordom und Chondrom

3.8.6 Optikusgliom

3.8.7 Paragangliom

3.8.8 Infundibulärer Tumor

3.9 Metastasen

3.9.1 Meningeale Metastasen

3.9.2 Parenchymale Metastasen

3.10 Verschiedene Tumoren

3.10.1 Primär zerebrales Lymphom

3.10.2 Plexustumor (Plexuspapillom, Plexuskarzinom)

3.10.3 Plexuspapillom

3.10.4 Hämangioblastom

3.10.5 Peripherer Nervenscheidentumor

3.10.6 Ästhesioneuroblastom

3.11 Nicht neoplastische Zysten und tumorartige Läsionen

3.11.1 Arachnoidale Zyste

3.11.2 Neuroepitheliale Zyste

3.11.3 Kolloidzyste

3.11.4 Epidermoid

3.11.5 Dermoid

3.11.6 Lipom

3.12 Literatur

4 Schädel-Hirn-Trauma

4.1 Einleitung und Epidemiologie

4.2 Klassifikation des klinischen Schweregrads und der traumatischen Läsionen

4.3 Magnetresonanztomografie beim Schädel-Hirn-Trauma

4.3.1 Rolle der Magnetresonanztomografie innerhalb der Traumadiagnostik

4.3.2 Untersuchungstechnik

4.3.3 Magnetresonanztomografischer Nachweis von intrakraniellen Hämorrhagien

4.3.4 Prognostische Wertigkeit der Magnetresonanztomografie

4.4 Primäre traumatische Läsionen

4.4.1 Schädelfrakturen

4.4.2 Epiduralhämatome

4.4.3 Subduralhämatome

4.4.4 Subdurale Hygrome

4.4.5 Traumatische Subarachnoidalblutungen

4.4.6 Intraventrikuläre Blutungen

4.4.7 Hirnnervenverletzungen

4.4.8 Hirnkontusionen

4.4.9 Scherverletzungen (diffuser axonaler Schaden)

4.4.10 Intrazerebrale Hämatome

4.4.11 Traumatische Läsionen von Hirnstamm und Basalganglien

4.4.12 Primäre vaskuläre Läsionen

4.5 Sekundäre traumatische Läsionen

4.5.1 Hirnödeme

4.5.2 Herniationssyndrome

4.5.3 Sekundäre Hirnstammläsionen

4.5.4 Hirntod

4.5.5 Sekundäre vaskuläre Läsionen

4.5.6 Infektionen

4.5.7 Wachsende Fraktur

4.5.8 Chronische Veränderungen nach Schädel-Hirn-Verletzungen

4.6 Literatur

5 Infektionen

5.1 Infektiöse Erkrankungen der Meningen

5.2 Infektiöse Erkrankungen des Hirnparenchyms

5.2.1 Virusenzephalitis

5.2.2 Bakterielle Infektionen

5.2.3 Parasitäre Hirnerkrankungen

5.2.4 Pilzinfektionen

5.2.5 Rickettsiosen

5.2.6 Übertragbare spongiforme Enzephalopathien (Creutzfeldt-Jakob-Erkrankung)

5.3 Besonderheiten postnataler (kongenitaler) Infektionen

5.3.1 Infektiöse Meningitis

5.3.2 Tuberkulöse Meningitis

5.3.3 Hirnabszess

5.3.4 Enzephalitis bei Kindern

5.3.5 Seltenere kindliche Enzephalitiden

5.3.6 Pilzerkrankungen bei Kindern

5.4 Literatur

6 Multiple Sklerose und verwandte Erkrankungen

6.1 Einleitung

6.2 Epidemiologie

6.3 Klinik und Therapie

6.3.1 Klinischer Verlauf

6.3.2 Diagnosestellung

6.3.3 Therapie und Verlauf unter Therapie

6.4 Pathologie

6.5 Magnetresonanztomografie

6.5.1 Untersuchungstechnik

6.5.2 Befunde der Magnetresonanztomografie

6.6 Differenzialdiagnose

6.7 Literatur

7 Stoffwechselstörungen

7.1 Einleitung

7.2 Magnetresonanztomografie bei Stoffwechselerkrankungen des Gehirns

7.2.1 Diffusionswichtung

7.2.2 Magnetresonanzspektroskopie

7.3 Physiologische Myelinisierung im Kindesalter

7.4 Metabolische Erkrankungen primär der weißen Substanz

7.4.1 Leukodystrophien primär der tiefen weißen Substanz

7.4.2 Leukodystrophien primär der peripheren weißen Substanz

7.4.3 Hypomyelinisierungssyndrome

7.5 Metabolische Erkrankungen primär der grauen Substanz

7.5.1 Huntington-Erkrankung (Chorea Huntington)

7.5.2 Sydenham-Chorea (Chorea minor)

7.5.3 Neurodegeneration mit Eisenablagerungen

7.5.4 Neuronale Zeroidlipofuszinose

7.5.5 Kreatinstoffwechselstörungen

7.5.6 Aicardi-Goutières-Syndrom

7.5.7 Niemann-Pick-Erkrankung

7.5.8 Rett-Syndrom

7.5.9 Fukosidose

7.6 Metabolische Erkrankungen der weißen und grauen Substanz

7.6.1 Morbus Wilson

7.6.2 Mitochondriale Enzephalomyopathie mit Laktazidose und Schlaganfall

7.6.3 Myoklonusepilepsie mit Ragged red Fibers

7.6.4 Leigh-Erkrankung

7.6.5 Glutarazidurie

7.6.6 Kearns-Sayre-Syndrom

7.6.7 Zellweger-Syndrom

7.6.8 GM1- und GM2-Gangliosidose

7.7 Literatur

8 Degenerative Erkrankungen

8.1 Einleitung

8.2 Magnetresonanztomografie

8.3 Neurodegenerative Erkrankungen des zentralen motorischen Systems

8.3.1 Waller-Degeneration

8.3.2 Hypertrophe Olivendegeneration

8.3.3 Amyotrophe Lateralsklerose

8.3.4 Chorea Huntington

8.3.5 Morbus Fahr

8.3.6 Morbus Friedreich

8.4 Morbus Parkinson und atypische Parkinson-Syndrome

8.4.1 Morbus Parkinson

8.4.2 Multisystematrophie

8.4.3 Kortikobasale Degeneration

8.4.4 Progressive supranukleäre Parese

8.5 Neurodegenerative Formen der Demenz

8.5.1 Morbus Alzheimer

8.5.2 Lewy-Body-Demenz

8.5.3 Frontotemporale Demenz

8.6 Literatur

9 Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen

9.1 Embryologie

9.2 Fehlbildungen der Kortexentwicklung

9.2.1 Störungen der Gruppe I

9.2.2 Störungen der Gruppe II

9.2.3 Störungen der Gruppe III

9.3 Fehlbildungen des Balkens bzw. der Kommissuren

9.3.1 Mit einer Balkenagenesie assoziierte Malformationen und Syndrome

9.3.2 Intrakranielle Lipome mit Balkenagenesie

9.3.3 Interhemisphärische Zysten mit Balkendysgenesie

9.4 Holoprosenzephalie

9.4.1 Alobäre Holoprosenzephalie

9.4.2 Semilobäre Holoprosenzephalie

9.4.3 Lobäre Holoprosenzephalie

9.4.4 Septooptische Dysplasie

9.4.5 Arhinenzephalie

9.5 Enzephalozelen

9.5.1 Okzipitale Enzephalozelen

9.5.2 Frontoethmoidale Enzephalozelen

9.5.3 Nasopharyngeale Zelen

9.5.4 Atretische Zelen

9.6 Chiari-Malformationen

9.6.1 Chiari-Malformation Typ I

9.6.2 Chiari-Malformation Typ II

9.7 Dandy-Walker-Formenkreis

9.7.1 Klassische Dandy-Walker-Malformation

9.7.2 Hypoplasie des Vermis mit Rotation

9.7.3 Blake-Pouch-Zyste

9.7.4 Megacisterna magna

9.8 Hypogenesie, Atrophie und Dysplasie des Kleinhirns

9.9 Rhombenzephalosynapsis

9.10 Lhermitte-Duclos-Syndrom

9.11 Joubert-Syndrom und Molar-Tooth-Fehlbildungen

9.12 Neurokutane Syndrome

9.12.1 Tuberöse Sklerose

9.12.2 Neurofibromatose

9.12.3 Sturge-Weber-Erkrankung

9.12.4 Von-Hippel-Lindau-Erkrankung

9.12.5 Seltenere Phakomatosen

9.13 Literatur

10 Hydrozephalus und intrakranielle Hypotension

10.1 Kurzer historischer Abriss

10.2 Grundlegendes zur Anatomie und Physiologie

10.2.1 Funktionen des Liquors

10.2.2 Anatomie der Liquorräume

10.2.3 Liquorbildung und -bewegung

10.2.4 Liquorgleichgewicht und Hydrozephalus

10.2.5 Liquor und intrakranielle Hypotension

10.3 Epidemiologie

10.4 Bildgebung

10.4.1 Untersuchungsmodalitäten

10.4.2 Bildgebende Befunde

10.5 Literatur

Teil II Rückenmark

11 Anatomie

11.1 Untersuchungstechnik

11.1.1 Schichtführung der Magnetresonanztomografie

11.1.2 Sequenzen der Magnetresonanztomografie

11.1.3 Kontrastmittel

11.2 Wirbelsäule

11.2.1 Wirbelkörper

11.2.2 Bandscheiben

11.2.3 Bandstrukturen

11.2.4 Normvarianten und Fehlbildungen

11.3 Rückenmarkhäute und intraspinale Kompartimente

11.3.1 Epiduralraum

11.3.2 Subduralraum

11.3.3 Subarachnoidalraum

11.4 Spinale Liquorzirkulation

11.4.1 Subarachnoidalraum

11.4.2 Zentralkanal

11.5 Rückenmark und Spinalnerven

11.5.1 Anatomische Grundlagen

11.5.2 Normvarianten

11.5.3 Innerer Aufbau des Rückenmarks

11.6 Blutversorgung des Rückenmarks

11.7 Literatur

12 Degenerativ bedingte spinale und foraminale Stenosen

12.1 Einleitung

12.2 Bandscheibenvorfälle

12.2.1 Lumbale Bandscheibenvorfälle

12.2.2 Thorakale Bandscheibenvorfälle

12.2.3 Zervikale Bandscheibenvorfälle

12.2.4 Postoperative Befunde und Komplikationen

12.3 Spinalkanalstenosen

12.4 Literatur

13 Trauma

13.1 Einleitung

13.2 Untersuchungstechnik

13.3 Spinoligamentäre Verletzungen

13.3.1 Verletzungen an kraniozervikalem Übergang und oberer Halswirbelsäule

13.3.2 Verletzungen an unterer Halswirbelsäule, Brustwirbelsäule und Lendenwirbelsäule

13.3.3 Postoperative Untersuchungen und Kontrolle des Heilungsverlaufs

13.4 Verletzungen des Myelons

13.4.1 Akute Rückenmarkverletzungen

13.4.2 Chronische posttraumatische Rückenmarkveränderungen

13.4.3 Verletzungen der Nervenwurzeln

13.5 Literatur

14 Tumoren und tumorähnliche Raumforderungen

14.1 Einleitung

14.2 Extraduraler Raum

14.2.1 Benigne Tumoren

14.2.2 Maligne Tumoren

14.3 Intradural-extramedullärer Raum

14.3.1 Nervenscheidentumor

14.3.2 Meningeom

14.3.3 Paragangliom

14.3.4 Arachnoidalzyste

14.3.5 Kavernom und kapillares Hämangiom

14.3.6 Metastasen und Meningeosis

14.4 Intramedullärer Raum

14.4.1 Benigne Raumforderungen

14.4.2 Maligne Raumforderungen

14.5 Vorgehen bei intraduralen Raumforderungen

14.6 Nicht tumoröse Differenzialdiagnosen

14.6.1 Intraossärer Bandscheibenvorfall

14.6.2 Bandscheibensequester

14.6.3 Liquorpulsationsartefakt

14.6.4 Spinale Fisteln

14.6.5 Epidurales Hämatom

14.7 Literatur

15 Gefäßerkrankungen

15.1 Spinale arterielle Ischämien

15.2 Spinale Blutungen

15.2.1 Epidurale spinale Blutungen

15.2.2 Subdurale spinale Blutungen

15.2.3 Subarachnoidale spinale Blutungen

15.2.4 Intramedulläre Blutungen

15.2.5 Superfizielle Siderose des Zentralnervensystems

15.3 Kavernomatöse Hämangiome (= Kavernome)

15.4 Spinale Gefäßmalformationen mit arteriovenösem Shunt

15.4.1 Typ 1: Spinale durale arteriovenöse Fisteln

15.4.2 Typ 2–4: Spinale arteriovenöse Malformationen

15.5 Literatur

16 Entzündungen, Infektionen und verwandte Erkrankungen

16.1 Einleitung

16.2 Intramedullärer Raum

16.2.1 Multiple Sklerose und andere demyelinisierende Erkrankungen

16.2.2 Akute Myelitis transversa

16.2.3 Strahlenmyelopathie

16.2.4 Wichtige Differenzialdiagnosen

16.3 Intradural-extramedullärer Raum

16.3.1 Meningitis

16.3.2 Guillan-Barré-Syndrom

16.3.3 Sarkoidose

16.4 Extraduraler Raum

16.4.1 Spondylitis, Spondylodiszitis und Spondylarthritis

16.4.2 Epiduraler Abszess

16.5 Literatur

17 Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen

17.1 Einleitung

17.2 Embryologie

17.2.1 Gastrulation

17.2.2 Primäre Neurulation

17.2.3 Sekundäre Neurulation und retrogressive Differenzierung

17.3 Klassifizierung

17.4 Offene spinale Dysraphien

17.4.1 Myelozelen und Myelomeningozelen

17.4.2 Hemimyelozelen und Hemimyelomeningozelen

17.4.3 Postoperative Komplikationen

17.5 Geschlossene spinale Dysraphien

17.5.1 Geschlossene spinale Dysraphien mit subkutaner Schwellung

17.5.2 Geschlossene spinale Dysraphien mit kutanen Stigmata

17.5.3 Geschlossene spinale Dysraphien ohne kutane Stigmata

17.6 Literatur

Teil III Peripheres Nervensystem

18 Erkrankungen des peripheren Nervensystems

18.1 Einleitung

18.2 Technische Grundlagen der Magnetresonanzneurografie

18.3 Krankheitsbilder

18.3.1 Traumatische Neuropathien

18.3.2 Nervenkompressionssyndrome

18.3.3 Inflammatorische Neuropathien

18.3.4 Neoplasien des peripheren Nervs

18.3.5 Polyneuropathien

18.4 Magnetresonanztomografie der Muskulatur bei neurogenen Muskelerkrankungen

18.5 Zusammenfassung

18.6 Literatur

Anschriften

Sachverzeichnis

Impressum

Teil I Gehirn

1  Anatomie

2  Gefäßerkrankungen

3  Hirntumoren

4  Schädel-Hirn-Trauma

5  Infektionen

6  Multiple Sklerose und verwandte Erkrankungen

7  Stoffwechselstörungen

8  Degenerative Erkrankungen

9  Fehlbildungen und Entwicklungsstörungen

10  Hydrozephalus und intrakranielle Hypotension

1 Anatomie

A. Müller und R. von Kummer

1.1 Einleitung

Das Gehirn ist ein äußerlich komplexes Gebilde mit scheinbar unregelmäßig in allen 3 Raumebenen verlaufenden Wülsten (Gyri), die von Furchen (Sulki) getrennt werden. Im Inneren ergibt sich eine Ordnung aus Strukturen mit hoher Zelldichte (graue Substanz) und Strukturen mit hoher Faserdichte (weiße Substanz). Werden diese Strukturen auf Schnittbildern dargestellt, erscheinen sie selten in voller Ausdehnung, sondern meistens nur angeschnitten, gelegentlich auch an verschiedenen Stellen der Abbildung. Diese Bedingungen stehen der räumlichen Vorstellung und dem anatomischen Verständnis der Strukturen des Gehirns entgegen. Bei Darstellung mit der MRT kommt erschwerend hinzu, dass verschiedene Sequenzen einen unterschiedlichen Gewebekontrast bieten und die Wahl der Schichtebene entscheidend dazu beiträgt, ob sich ein anatomisches Gebilde oder eine Pathologie lokalisieren lässt oder nicht.

Nun wird gerade das von den Radiologen erwartet. Befunde, die sich in Allgemeinheiten ergehen, gern unter Verwendung des beliebten Begriffs „Bereich“, werden – zu Recht – von den zuweisenden Neuromedizinern nicht ernst genommen. Radiologen, die in ihren mündlichen oder schriftlichen Befunden durchblicken lassen, dass sie sich in der Region, die sie beschreiben und auf pathologische Veränderungen absuchen, nicht perfekt auskennen, stellen ihre berufliche Daseinsberechtigung infrage. Radiologen werden nicht gebraucht, um auf einem MRT lediglich „eine Raumforderung“ oder „eine Blutung“ „im Bereich der hinteren Schädelgrube“ zu erkennen. Gefragt ist neben der genauen Beschreibung der spezifischen Pathologie eine exakte Ortsbestimmung, die oft der Königsweg zur Diagnose ist und über die funktionelle Relevanz der Pathologie und operativer Zugangswege entscheidet.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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