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Beschreibung

In der Zeit des Wochenbetts finden physiologische Veränderungen im Körper der Frau statt. Lernen Sie mehr darüber und erfahren Sie, wie wichtig eine gezielte Rückbildungsgymnastik ist. Sehr praxisnah beschreibt Angela Heller die Befundaufnahme und Behandlung. Für die Gestaltung der Rückbildungsgymnastik erhalten Sie wertvolle Hilfe. Einzelne gezielte Übungen werden ebenfalls vorgestellt. Neben dem normalen Verlauf der Rückbildung sind auch Komplikationen und deren Therapie berücksichtigt z.B. bei:

  • Wundheilungsstörungen im Bereich des Beckenbodens,
  • Miktionsstörungen,
  • Symphysen- und Iliosakralgelenksprobleme,
  • urogynäkologischen und proktologischen Spätfolgen.

Darüber hinaus spricht die Autorin über Themen wie Partnerschaft und Sexualität nach einer Geburt, das Finden der Elternrolle, aber auch die Probleme der Frauen bei Früh- oder Totgeburten. Dieses Buch unterstützt alle, die Frauen im Wochenbett beraten und behandeln.

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EPUB

Seitenzahl: 895

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Nach der Geburt

Heller-Konzept: Therapie des weiblichen Beckenbodens

Angela Heller

Beate Carrière

3., Auflage

492 Abbildungen Abbildungen

Widmung

Für meine Mutter - die mich geboren hat,

für meinen Sohn Henry - den ich geboren habe.

Vorwort zur 3. Auflage

Nicht jedes Fachbuch bekommt innerhalb von 19 Jahren eine dritte Auflage! Den Georg Thieme Verlag Stuttgart bewog dazu die ungebrochende Nachfrage nach diesem Buch in Zeiten, in denen von vielen Lesern das "e-book" bevorzugt wird. Diese Buch ist als Handbuch und Nachschlagewerk mit 492 Abbildungen, die u.a. Übungen nachvollziehbar darstellen, konzipiert. Es ist sehr gut, dass es für alle, die betroffene Frauen therapieren, rasch und (be-)greifbar weiterhin auch in der übersichtlichen Printversion zur Hand bleibt.

So danke ich dem Thieme-Verlag und hier zuerst Rosi Haarer-Becker, meiner mir über mehr als zwei Jahrzehnte vertraut gewordenen Beraterin, sowie Sabrina Schickle, die sich in all dem, was heute bei einer neuen Buchauflage alles berücksichtigt werden muss, engagiert annahm.

Meine interessierten Leserinnen bitte ich dringend, mein 2. Vorwort von 2015 und mein 1. Vorwort von 2002 im Kontext mit dieser 3. Auflage aufmerksam zu lesen, denn alles darin von mir zu meiner Therapie mit Wöchnerinnen und Beckenbodenpatientinnen Geschriebene hat unverändert Gültigkeit! Mögen die Inhalte meines Lehr- und Lernbuches noch lange Zeit für Therapeuten und Hebammen von Nutzen und für Patientinnen Hilfe bringend sein. Es stellt einen wesentlichen Anteil meiner nunmehr 63 Jahre währenden beruflichen Lebensarbeit dar.

Ihre

Angela Heller

Mannheim, im Februar 2021

Vorwort zur 2. Auflage

Zwölf Jahre nach dem ersten Erscheinen dieses Buches darf ich nun das Vorwort zur 2.Auflage schreiben. Die 1. Auflage ist restlos vergriffen, die Nachfrage nach diesem Buch verstummt allerdings nicht. Ich danke daher dem Thieme Verlag und besonders meiner Ansprechpartnerin und langjährigen Kollegin Rosi Haarer-Becker sehr für die Weiterführung dieses Buches.

„Eigentlich wird ein Buch nie fertig!“, schrieb ich zur l.Auflage. In der Tat gäbe es heute, Jahre danach, viele Ergänzungen durch neue Einsichten und neue Ergebnisse aus der Forschung zu berücksichtigen. Das Wesentliche meiner Inhalte ist jedoch nach wie vor gültig. Das gilt ganz besonders für die Kernthemen in den Kapiteln 1 bis 4.

Ihre besondere Aufmerksamkeit, liebe Leserinnen und Leser, möchte ich auf folgende Inhalte des Buches lenken:

die reponierende Grifftechnik zum Schließen einer Rektusdiastase in den Kap.1.4.10.2 und 4.23.7. Nehmen Sie diese Technik, die das Alignement beider Rektusmuskeln wiederherstellt, dringend in Ihr Therapiekonzept auf. Über das Internet verbreitete sich diese „Heller-Griff-Technik“ so sehr, dass eine kleine Gruppe kundiger Therapeuten den Ansturm von Frauen (und Männern) therapeutisch gar nicht mehr bewältigen kann.

das Kapitel 5: Es führt Sie in das Zentrum meiner heutigen Arbeit, den Beckenboden von Frau (und Mann). Als das HELLER-KONZEPT fand diese Arbeit weite Verbreitung. Wer meine Fortbildungskurse kennt, weiß, dass meine Kursskripte, die ich kontinuierlich aktualisiere, diese thematischen Erweiterungen enthalten. Das Essenzielle meiner Arbeit finden Sie jedoch nach wie vor in diesem Buch.

Mir liegen im Rahmen des HELLER-KONZEPTS zwei Themen besonders am Herzen:

Die Kaiserschnitt-Entbindung und deren Auswirkungen haben heute in meiner Arbeit Geburtsvorbereitung - Methode Menne-Heller wie in Nach der Geburt - Wochenbett und Rückbildung größere Bedeutung. Die von der WHO als based evidence genannte Sectio-Rate von 10% bis 15%, welche als „Nothilfe bei allen mütterlichen und kindlichen Indikationen“ (emergency caesarean) immer und unbedingt gerechtfertigt ist, hat gegenwärtig mit dem elektiven (gewünschten) Kaiserschnitt im Durchschnitt eine Sectio-Rate von 30% bis 40% (teilweise regional noch höher) erreicht! Zu diesem brisanten Thema habe ich mich 2012 in der 2. Auflage von Carrière, Beckenboden, geäußert (erschienen bei Thieme, Kapitel 6.1).

Beckenboden-Funktionen, Dysfunktionen und Dysbalancen sind heute zentraler Bestandteil des HELLER-KONZEPTS. Ich referiere dazu in Fort- und Weiterbildungen für Physiotherapeuten und Ärzte der Urogynäkologie im gesamten deutschsprachigen Raum, aber auch mehrmals in Südkorea.

Bewährt hat sich meine strukturell-inhaltliche Unterscheidung der Beckenbodentherapie nach Schwerpunkt und Zielsetzung: Für die Lebensphasen einer Frau ergeben sich meines Erachtens unter Einbeziehung von Schwangerschaft, Geburt (vaginal wie auch abdominal beendet) und Wochenbett, aber auch unabhängig davon drei therapeutische Schwerpunkte.

Beckenbodenprävention während der Schwangerschaft für die Geburt mit dem Schwerpunkt: Öffnen für das Kind.

Beckenbodenrekonvaleszenz nach der Geburt im Wochenbett zur Rückbildung mit dem Schwerpunkt Wiederherstellen, Rehabilitation zur Funktionsnormalität.

Beckenbodentherapie konservativ, (prä-) und postoperativ mit dem Schwerpunkt Spezielle befundangepasste Therapiekonzepte.

Diese Definitionen aus dem HELLER-KONZEPT helfen beim Differenzieren befundabhängiger Ziele und beim Auswählen physiotherapeutischer Maßnahmen für die Arbeit mit dem Beckenboden.

Ich wünsche mir, dass Sie die Kapitel zu den Strukturverletzungen eingehend studieren. Nicht selten hinterlassen die Spätfolgen traumatischer Verletzungen der pelvinen Strukturen ihre Spuren bis ins hohe Alter; dann wird aber keine Kausalität mehr zu Geburt, Geburtsmanagement oder operativen Eingriffen gesehen.

Herzlichen Dank an alle, die mein Vorwort aufmerksam gelesen haben.

Ihre

Angela Heller

Physiotherapeutin und Fortbildungsreferentin, Januar 2015

Vorwort zur 1. Auflage

Jetzt, vier Jahre nach Erscheinen meines ersten Buches „Geburtsvorbereitung Methode MenneHeller“, liegt meine Arbeit „Nach der Geburt - Wochenbett und Rückbildung“ vor. Für mich persönlich ist mit diesem Ergebnis nunmehr die schriftliche Dokumentation meiner beruflichen Lebensarbeit, d. h. übervierjahrzehnte Schwangere auf ihre Geburt vorbereitet zu haben, Gebärende begleitet und Wöchnerinnen im Früh- und Spätwochenbett mit allen Facetten vom normalen Wochenbettverlauf bis zu pathologischen Abweichungen, aber auch Patientinnen mit Beckenbodendysfunktionen therapiert zu haben, abgeschlossen. Damit wird diese Arbeit gewissermaßen zum Schlussstein des Bogens.

Ich bin mir gewiss, es werden immer wieder aus gemachten Erfahrungen neue Erkenntnisse und daraus resultierend neue methodische Vorgehensweisen hinzugewonnen werden. Zugleich bin ich aber überzeugt, dass ein gutes Wissensfundament auch dafür eine Gewähr ist, Neues mit Erfolg auf dem Vorhandenen aufzubauen. So hoffe ich, dass auch meine Arbeit dieser Aufgabe gerecht wird.

In den zurückliegenden Jahren ist die Entwicklung, was den Tätigkeitsbereich meiner Berufsgruppe auf dem Felde der Leistungen um die Rückbildung der Frauen anbelangt, verstärkt in eine ungünstige Situation geraten. Die physiotherapeutische Leistung auf diesem Gebiet wird von den Kassen vieler Orts nicht honoriert, Physiotherapeuten werden so von jahrzehntelanger Arbeit mit Wöchnerinnen verdrängt, obwohl, wie ich in meinem Buch deutlich zeigen kann, ihr Einsatz oftmals dringend erforderlich wäre. Denn eine oft unzureichende oder gar falsche Behandlung aus körpertherapeutisch/orthopädischer Sicht der Frau im Wochenbett kann schließlich Spätfolgen hervorrufen, die, nur von der Kostenseite betrachtet, späterhin für die Kostenträger vielfach teurer werden können.

Ich bin der Meinung, dass die Leistungen der Hebammen im Bereich der individuellen Schwangerschaftsvorsorge, der Geburtshilfe und der Wochenbettbetreuung überhaupt nicht wegzudenken sind. Wer mein Buch aufmerksam liest, wird das bestätigt finden. Darüber hinaus aber sollte es m.E. keinen Wettbewerb um den ausschließlichen Zugang zu dem Tätigkeitsfeld der Rückbildungsgymnastik im Wochenbett geben. In meinen Fortbildungen versuche ich immer wieder den Blick dafür zu schärfen, dass es darum geht, die optimale Betreuung der Frauen im Wochenbett beiden Leistungserbringern zu überlassen, und zwar nach der Maßgabe des beruflichen Ausbildungsprofils und seiner daraus erwachsenden besonderen Stärken.

Mit meinem seit Jahrzehnten von mir vertretenen interdisziplinären Ansatz, habe ich dieses Buch wieder für beide Berufsgruppen der Physiotherapeuten und Hebammen geschrieben, wobei m. E. Gymnastiklehrerinnen mit pflegerischer Ausbildung durchaus eine Qualifikation haben, Rückbildungsgymnastikkurse anzubieten. Selbstverständlich freue ich mich auch, wenn interessierte Laien sich durch dieses Buch „kämpfen“, was dann durchaus eine anregende Lektüre sein kann.

Diese interdisziplinäre Aufgabenstellung hat letztlich auch dazu geführt, dass der ursprünglich geplante Umfang des Buches bei weitem überschritten wurde. In den einzelnen Ausführungen habe ich mich bemüht, eine Sachdarstellung zu finden, die es jeweils beiden Berufsgruppen erleichtert, gewisse ausbildungsbedingte Defizite auszugleichen. U.a. greife ich auf die eingeführten Begriffe der Funktionellen Bewegungslehre (FBL) immer wieder zurück, weshalb auch in den beiden Innenumschlagseiten wichtige Begriffe anhand von Zeichnungen für Hebammen erläutert werden.

Auch das Eingehen auf die vielen Facetten des Wochenbetts wäre mit einem ergänzenden Kapitel, wie im ersten Buch angedacht, nicht zu realisieren gewesen.

Wie kann das Buch richtig gelesen werden? Die Leserin, der Leser wird viele Querverweise zu korrespondierenden Kapiteln des jeweiligen Inhalts finden (Kapitel-Verweis). Das kann, wie ich aus eigener Erfahrung weiß, den Lesefluss unterbrechen. Diese Hürde ergibt sich aus dem Aufbau meines Buches in vier Säulen, die parallel abgehandelt werden:

Der theoretische Unterbau

Der normale Früh- und Spätwochenbettverlauf

Abweichungen von der Norm im Früh- und Spätwochenbett

Die Kaiserschnittentbindung.

Jeder Leserin, jedem Leser ist es überlassen, diese Kapitelverweise zu ignorieren.

Beim über das Lesen hinausgehenden Studium des Inhalts wird empfohlen, zur Verdeutlichung der Zusammenhänge den Querverweisen nachzugehen, um einen Gesamteinblick zu erhalten. In den Kapiteln 2. und 3. wird die Bündelung der vier Inhaltssäulen bei der „Befundaufnahme“ und den „Zielsetzungen“ hervorgehoben.

Wie ich weiß, ist die eine oder andere Leserin in der Art und Weise, wie sie angesprochen wird, sehr eigen und bedacht auf eine korrekte Berufsoder Geschlechtsbezeichnung. Ich bitte um Nachsicht, falls ich das nicht durchgängig berücksichtigt habe. In diesem Zusammenhang ist mir auch wichtig, dass sich jede der beiden Berufsgruppen angesprochen fühlt, wenn ich in den Kapiteln mit therapeutischen Übungen und Behandlungen für alle Ausführenden von „Therapeuten“ spreche.

Für erwähnenswert halte ich es auch, dass alle im Buch gezeigten fotografischen Abbildungen Frauen zeigen, welche Früh- und Spätwöchnerinnen waren oder den Zustand nach Sectio erlebt haben.

Eigentlich wird so ein Buch nie fertig. Mit jeder themenbezogenen Veröffentlichung kommen neue Ansichten und Einsichten zu Wort, neue Wege und Aspekte werden aufgezeigt. Irgendwann muss aber ein Schlussstrich gezogen werden und sei es nur aus ökonomischen Gründen. So endet auch mein Buch mit dem guten Willen, einen weit möglichst aktuellen Abschluss gefunden zu haben.

Während ich dieses Vorwort schreibe, begraben in New York die eingestürzten Trümmer des World-Trade-Centers Tausende von Menschen. Wie viele unschuldige ungeborene Kinder waren wohl dabei? Diesen Ungeborenen und ihrer Mütter möchte ich an dieser Stelle gedenken!

Mannheim im Herbst 2001 Angela Heller

Danksagung

Kein Buch kann ohne Hilfen geschrieben werden. Deshalb möchte ich all denen dafür danken, welche mir zu unterschiedlicher Zeit und zu den verschiedenen Themen meiner Ausführungen mit fachlicher Beratung und menschlicher Motivation zur Seite standen.

Meine tiefe Dankbarkeit gehört zuerst und vor allem meinem Mann, dem in so kurzem Zeitabstand der Entstehung zweier Bücher seine Freiräume zusammenschrumpften, wie er sich dies vor der Zeit seines Ruhestandes nicht erträumt hätte. Wieder unterstützte er mich mit allen denkbaren Hilfen und motivierte mich immer dann, wenn ich verzagt war.

Meine Kollegin Roswitha Bodenstein-Lukate (FBL-Instruktorin) stand mir jederzeit zur Seite. Ihr danke ich für ihre zeitaufwendige und kritische Durchsicht der Manuskript-Teile zur Rückbildungsgymnastik und ihre wertvollen Anregungen dazu; aber auch für ihre fürsorgliche Betreuung und Freundschaft während dieser ganzen Zeit.

Meine Kollegin Elvira Braun war immer wieder bereit, meine Texte gegenzulesen, besonders wenn es um Erlebensbereiche der Wöchnerinnen ging. Viele konstruktive Vorschläge und Anregungen und eine in 22 Monaten nicht nachlassende Motivationshilfe habe ich ihr zu danken. Ihre positive Einstellung zu meinen Texten baute mich immer wieder neu auf.

Meiner Kollegin Beate Carrière bin ich zu Dank verpflichtet, dass sie mir ihr umfangreiches Wissen zur Verfügung stellte und bereit war, im Kapitel 5 die Problematik in den späteren Lebensabschnitten der Frau zu beschreiben und Wege zur Abhilfe aufzuzeigen.

Meiner Kollegin Inge Deichelbohrer danke ich, dass sie bei der nicht einfachen Zusammenstellung der Kapitel 2 und 3 konstruktiv und kritisch, geduldig und hilfreich an meiner Seite war.

Mein großer Dank geht an die Hebamme Gabriele Krüger, die wieder, wie auch in meinem ersten Buch, bereit war, das Konzept für Stillen und Stillprobleme zu übernehmen und als erfahrene Hebamme die meisten Stillbilder dazu selbst fotografierte.

Hilfreiche Unterstützung bekam ich von meiner Wiener Kollegin Elisabeth Frank-Strobl und vom Team der Pysiotherapeutinnen der Universitäts

frauenklinik Graz, Gabi Lippitt, Birgit Fauland und Edith Kozar, welche für mich zu jeder Zeit ansprechbar waren.

Die Lehrhebamme Anna Hübner, Erlangen, war immer wieder bereit, meine hebammenspezifischen Ausführungen sorgfältig und kritisch durchzusehen und gab mir wertvolle Literaturempfehlungen. Ihrer fachlichen und menschlichen Unterstützung gilt mein besonderer Dank.

Auch den Hebammen Lydia Weber und Emmy Herberth danke ich, dass sie mich an ihrem reichen Erfahrungsschatz als Hebammen teilhaben ließen.

Ärzten, denen ich an dieser Stelle Dank sagen möchte:

Dem Frauenarzt Dr. H J. Krüger für seinen profunden Beitrag zum Thema Kaiserschnitt mit den unterschiedlichen operativen Verfahren und den dazugehörenden Originalfotografien, auch darüber hinaus für seine Durchsicht meiner Ausführungen zu diesem Thema.

Der Frauenärztin Dr. Maria Reihs von der Universitätsfrauenklinik Graz verdanke ich die verschiedenen Röntgenbilder zur Symphysenproblematik. Darüber hinaus konnte ich mit ihr viele einschlägige Fragen abklären.

Einen Großteil der fotografischen Arbeit übernahm mein Mann. Es waren viele Fototermine notwendig, um in zeitaufwendiger Arbeit die von mir extra einbestellten Wöchnerinnen in allen Übungsstellungen abzulichten. Für Spätwöchnerinnen wurde mir dies in den Praxisräumen meiner Kolleginnen Birgitt Jakob, Ludwigshafen, Eva Dumont, Mannheim, Petra Welz-Lechler, Mannheim, in der Hebammen-Praxis Manuela Kunze, Mannheim und in den Physiotherapieräumen der Orthopädie am Klinikum Mannheim ermöglicht. Die Frühwöchnerinnen konnten wir in der Geburtsklinik Altendorf-Groh und in der St. Hedwigsklinik, beide Mannheim, fotografieren. Allen danke ich für ihre Hilfsbereitschaft, mir dazu ihre Räume zur Verfügung gestellt zu haben.

Von meiner Grazer Kollegin Gabriele Lippitt wurden die Befundsituationen bei Wöchnerinnen mit viel Fachkenntnis in der Grazer Universitätsfrauenklinik aufgenommen. Auch für diese für das Buch wertvollen Aufnahmen danke ich ihr.

Besonders danke ich jenen Wöchnerinnen für ihre Offenheit, mit der sie ihre physisch/psychisch belastete oder traumatisierte Wochenbettzeit für mein Buch aufschrieben oder mich aufzeichnen ließen.

All den Früh- und Spätwöchnerinnen, welche spontan bereit waren, sich für dieses Buch, teils mit ihren Babys ablichten zu lassen, muss ich ganz besonders danken. Erst durch sie bekommen die Ausführungen in meinem Buch Lebendigkeit und Dynamik.

Nicht ohne Dank lassen möchte ich die Mainzer Ägyptologin Dr. Mechthild Schade-Busch, die für mich die „Wochenlaube“ aussuchte und bei allen Datierungen und Zuordnungen der in diesem Buch benutzten ägyptischen Abbildungen behilflich war.

Danken möchte ich auch den hier nicht namentlich genannten Helferinnen, die mich im Zusammenhang mit diesem Buch unterstützt haben.

... Last, but not least, möchte ich mich beim Team des Thieme Verlags für seine Professionalität und Geduld bedanken. Die Programmplanerin Rosi Haarer-Becker, die Buchherstellerin Dagmar Kleemann und Andrea Schwarz, welche als Sekretärin immer an meine Belange dachte, sind weit- gehendst auf meine Wünsche und Gestaltungsvorschläge eingegangen.

Angela Heller

Einleitung

Das vorliegende Buch „Nach der Geburt - Wochenbett und Rückbildung“ ist eine weiterführende Ergänzung zu meinem Buch „Geburtsvorbereitung Methode Menne-Heller“, wie ich dies schon in meinem damaligen Vorwort angekündigt hatte.

Obwohl ich bei der Abhandlung der beiden eng miteinander verzahnten Themen meiner Intention treu geblieben bin, ist es dennoch eine eigene abgeschlossene Arbeit, die ohne Kenntnis meines ersten Buches verstehbar ist. Darüber hinaus aber gilt: Was ich als Grundlagenwissen für die Geburtsvorbereitung für richtig halte, ist ebenso das Basiswissen für die Rückbildung.

Mit diesem Buch wende ich mich an all jene, die Frauen im Wochenbett betreuen und begleiten, an Hebammen, an Physiotherapeuten, an Ärztinnen und Ärzte der Geburtshilfe. Vor allem letzteren könnten meine Ausführungen eine Orientierungshilfe dafür sein, dass funktionell richtige Rückbildungsbehandlung und Rückbildungsgymnastik zum Vorteil für jede Wöchnerin, dringend aber für jene ist, die mit funktionellen und strukturellen Problemen nach der Geburt nicht allein gelassen werden sollten.

Für Lehrende und Lernende an den Schulen für Hebammen und Physiotherapeuten aber auch für Gymnastiklehrerinnen mit Schwerpunkt im prophylaktischen und therapeutischen Bereich soll es ein Leitfaden sein.

Mein Hauptanliegen ist aber, den vielen Kursteilnehmerinnen meiner Fortbildungskurse, auch den Hebammenschülerinnen, die ich unterrichte, damit eine Arbeitsunterlage an die Hand zu geben.

Ein wichtiges Anliegen ist mir auch, dass meinen Lesern bewusst wird, wie sie erfolgreich therapieren können aber ebenso, welche risikobehafteten Übungen sie besser zum Wohle der Wöchnerinnen unterlassen sollten.

Prämissen für mein Buch sind: Helfende Information und Orientierung. So werden für alle, welche mit der Terminologie der funktionellen Begriffsbestimmungen in Anlehnung an die Funktionelle Bewegungslehre von Klein-Vogelbach nicht vertraut sind, einige wichtige Begriffe in einer Übersicht aufgezeigt um die manchmal unerlässliche Funktionssprache zu verstehen. Ebenso dienen dieser Absicht eine tabellarische Übersicht zur Befundaufnahme sowie eine gestraffte Darstellung der Behandlungsziele, um schließlich die Auswahl zielgerichteter Übungen und Behandlungen zu erleichtern.

Während die von mir in meinem ersten Buch aufgezeigte Geburtsvorbereitung mit dem Ziel eines geburtserleichternden Verhaltens für die Gebärende die Bündelung verknüpfender Maßnahmen erforderte, stellen sich hier im Wochenbett für eine optimale Rückbildung die Maßnahmen als eine facettenreiche breite Fächerung von physiotherapeutischen Behandlungen und Übungen dar, die sich den unterschiedlichsten Rückbildungsbedingungen anpassen und auf Dysfunktionen und Dysbalancen eingehen.

Dabei kommen Methoden und Techniken im Früh- und Spätwochenbett zur Anwendung, deren Vielfalt ihre Wurzeln in der langen Geschichte von der Heilgymnastik bis zur heutigen Physiotherapie haben.

Zunächst wird der Vorgang der Rückbildung nach der Geburt behandelt, die im Normalverlauf eine Periode ist, in der sich strukturelle und funktionelle Veränderungen, die unter der Schwangerschaft und Geburt eingetreten sind, wieder in den nichtschwangeren Zustand umwandeln bzw. zurückbilden.

In einem weiteren Schritt werden die von mir durch mehrere Jahrzehnte bei Wöchnerinnen im Früh- und Spätwochenbett erprobten und mit Erfolg eingesetzten physiotherapeutischen Maßnahmen zur Unterstützung und Förderung des Vorganges der Rückbildung aber auch Behandlungskonzepte bei Beschwerden und Problemen vorgestellt. Dabei war und ist es für mich eine Selbstverständlichkeit, meine Arbeit da, wo es notwendig ist, immer wieder den neuen Erkenntnissen anzupassen, zu ergänzen und das, was funktionell nicht mehr dem aktuellen Wissensstand entspricht, wegzulassen.

Jahrzehnte hatte ich in der Frauenklinik Gelegenheit durch learning by doing von meinen besten Lehrmeisterinnen, den Wöchnerinnen, besonders bei den mich zum Nachdenken und Ausprobieren zwingenden „Spezialfällen“ wie z. B. extrem breite Rektusdiastase, Symphysenproblematik, tiefe Dammverletzung u.a. zu lernen. Für diese extremen körperlichen Probleme konnte ich nicht auf griffige festgeschriebene Therapiekonzepte zurückgreifen und suchte nach neuen Wegen. Die dabei von mir gewonnenen Ergebnisse und gemachten Erfahrungen stelle ich in diesem Buch vor.

Ein weiterer Schwerpunkt ist, nach operativer Geburtsbeendigung auch bei diesen Wöchnerinnen gezielte physiotherapeutische Maßnahmen einzusetzen, um strukturelle und funktionelle Veränderungen aufzufangen, bzw. richtig zu behandeln.

Die in Kapitel 1.5 bis 1.9 behandelten Themen schienen mir eine unerlässliche Ergänzung im Zusammenhang mit Wochenbett und Rückbildung und Mutterschaft zu sein.

Mit meinen Ausführungen will ich auch einen deutlichen Akzent auf die Prävention setzen, besonders was die weiteren Lebensabschnitte der Frau betrifft. Die negativen Auswirkungen einer unterlassenen oder nicht fachgerechten, falschen Behandlung im Wochenbett können die Rekonvaleszenz nach der Geburt erheblich verstören oder pathologische Spätfolgen hervorrufen, welche die so betroffenen Frauen gar nicht selten zu urogynäkologischer oder proktologischer Operation oder zu medizinischer Dauerbehandlung zwingen; in jedem Fall einen hohen psychophysischen Leidensdruck bewirken können.

Unter den Spätfolgen habe ich einen besonderen Platz der Beckenbodendysfunktion eingeräumt, weil dieses Thema immer aktueller wird und die Zahl der Betroffenen wächst, bzw. Betroffene beginnen, offener darüber zu sprechen.

Hinter dieser Arbeit stehe ich nicht allein und so war es mir wichtig, das derzeitige kollektive Wissen zu diesem Thema zu nutzen, schon allein deshalb, um nicht dem Verdacht einer einseitigen Sichtweise ausgesetzt zu sein. Es ging mir aber auch um eine kompetente Darstellung der neurophysiologischen Zusammenhänge dieses Problems. Ich denke, dass dies meiner Kollegin Beate Carrière im Kapitel 5 gut gelungen ist.

Zwei Hinweise zum Abschluss:

Zum Ersten biete ich kein starres Übungsprogramm an, sondern die hier vorgestellte Arbeit lebt von der Entwicklung der Therapiekonzepte, welche kritisch auf Funktionalität, individuellen Befund, spezielles Verhalten und Erleben der Wöchnerin abgestimmt sein sollten.

Zum Zweiten: Rückbildungsarbeit im Wochenbett ist weder ein einseitiges Betätigungsfeld für Hebammen noch für Physiotherapeutinnen, sondern gehört in die Hand derjenigen, die diese Arbeit zum Wohle aller Wöchnerinnen am fachgerechtesten und einfühlsamsten vermitteln können, dazu können auch besonders ausgebildete Gymnastiklehrerinnen gehören. Entscheidend ist die fachliche Kompetenz. Um diesem Anliegen gerecht zu werden, vertrete ich in diesem Zusammenhang seit Jahren die interdisziplinäre Zusammenarbeit. Die habe ich immer angestrebt wie ich dies auch versuche im vorliegenden Buch zu vermitteln.

Inhaltsverzeichnis

Titelei

Widmung

Vorwort zur 3. Auflage

Vorwort zur 2. Auflage

Vorwort zur 1. Auflage

Danksagung

Einleitung

1 Grundlagen zu Wochenbett und Rückbildung

1.1 Nach Schwangerschaft und Geburt: Wochenbett und Rückbildung

1.1.1 Was bedeutet Wochenbett?

1.1.2 Was bedeutet Rückbildung im Wochenbett

1.2 Physiologie des Wochenbetts

1.2.1 Physiologische Rückbildungsvorgänge nach Schwangerschaft und Geburt während des normalen Wochenbettverlaufs

1.2.2 Hormonelle Umstellung bis hin zur erneuten Ovarialfunktion, Menstruation, Fertilität

1.2.3 Genitale Rückbildungs-und Wundheilungsvorgänge (Involution)

1.2.4 Veränderte Physiologie bei Zustand nach Sectio caesarea

1.3 Extragenitale Rückbildungs- und Anpassungsvorgänge (Involution und Adaptation)

1.3.1 Körpergewicht, Körpertemperatur und Puls im Wochenbett

1.3.2 Kreislauf, Herz, Wasserretention

1.3.3 Hämodynamische Veränderungen an den venösen Blutgefäßen

1.3.4 Haut

1.3.5 Nieren-und Harnblasenfunktion (Harntrakt)

1.3.6 Darm- und Analfunktion

1.3.7 Funktionseinheit abdomino- pelvine Leibeshöhle (Rumpfkapsel)

1.3.8 Knöchernes Becken und seine Bedeutung für die Geburt

1.3.9 Laktation: Stillen

1.4 Beschwerden und Probleme im Früh- und Spätwochenbett

1.4.1 Rückbildungsstörungen des Uterus

1.4.2 Verstärkte vaginale Blutungen/ Hämatome

1.4.3 Erhöhte Temperatur bis Fieber (Puerperalfieber)

1.4.4 Wundheilung und Wundheilungsstörungen

1.4.5 Störungen und Erkrankungen der Bein- und Beckenvenen

1.4.6 Stillprobleme

1.4.7 Miktionsstörungen

1.4.8 Defäkationsstörungen

1.4.9 Funktionsstörungen im Vaginalbereich

1.4.10 Funktionseinschränkungen an der Bauchmuskulatur

1.4.11 Psychische Störungen

1.4.12 Beschwerden und Probleme am knöchernen Beckenring

1.5 Ernährung, Körperpflege, Sexualität und Partnerschaft

1.5.1 Ernährung*

1.5.2 Körperpflege

1.5.3 Sexualität und Partnerschaft

1.6 Finden in die Elternrolle

1.6.1 Leben mit dem Neugeborenen/ Säugling

1.6.2 Abweichung von der normalen Entwicklung erkennen

1.6.3 Wenn Kinder zu früh geboren werden

1.6.4 Geburtsverarbeitung/unver- arbeitete Geburtserlebnisse

1.7 „Gute Hoffnung - jähes Ende“

1.7.1 Hilfestellungen für betroffene Wöchnerinnen/Eltern

1.7.2 Plötzlicher Kindstod

1.8 Die Nachsorgehebamme/Wochenbetthebamme und ihre Aufgaben

1.8.1 Spezielle Aufgaben beim Wochenbettbesuch

1.9 Begleitende Anwendungs- und Behandlungsmethoden im Wochenbett

1.9.1 Akupunktur

1.9.2 Homöopathie

1.9.3 Reflexzonentherapie am Fuß

1.9.4 Babymassage

2 Befundaufnahme

2.1 Anamnese

2.2 Befundaufnahme Frühwochenbett

2.2.1 Vaginale Geburt

2.2.2 Befunderhebung bei Wöchnerinnen nach Sectio für die postoperativen Tage 1 bis 3 (s. Kap. 1.2.4, Kap. 1.4.4.4, Kap. 4.2.2)

2.3 Befundaufnahme Spätwochenbett

2.3.1 Befragen - Inspizieren - Palpieren

2.3.2 Abweichungen von dem normalen Befinden einer Spätwöchnerin

3 Behandlungsziele für die Rückbildung

3.1 Frühwochenbett (1. bis 10. Tag post partum)

3.1.1 Allgemeine Ziele (s. Kap. 4.2.1)

3.1.2 Hinweise bei Abweichungen von der Norm (s. Kap. 4.2.3)

3.1.3 Ziele für die ersten Tage bei Zustand nach Sectio caesarea (s. Kap. 4.2.2)

3.2 Spätwochenbett (s. Kap. 4.3)

3.2.1 Allgemeine Ziele

3.2.2 Hinweise bei Abweichung von der Norm (s. Kap. 4.2.3)

4 Therapiekonzepte zur Rückbildung im Früh- und Spätwochenbett

4.1 Grundlagen der Behandlungs- und Bewegungsangebote für Früh- und Spätwöchnerinnen nach der Geburt

4.1.1 Arbeitsweise der Muskulatur

4.1.2 Kriterien zur Auswahl der therapeutischen Übungen

4.1.3 Bewegung vermitteln und anleiten

4.2 Behandlung im Frühwochenbett

4.2.1 Was bei Behandlungsbeginn beachtet werden sollte

4.2.2 Behandlung bei normalemWochenbettverlauf

4.2.3 Behandlung bei Zustand nach Sectio caesarea

4.2.4 Behandlung bei Problemen im Früh- bis Spätwochenbett

4.2.5 Übungsanleitung nach Klinikentlassung bis zum Besuch der Rückbildungsgruppe oder zum Eigenüben

4.3 Rückbildungsgymnastik im Spätwochenbett

4.3.1 Anwendung von Lagerungshilfen, Spürhilfen und Übungshilfen

4.3.2 Schwerpunkte der Rückbildungsgymnastik

4.3.3 Ausblick für die Zeit nach der Rückbildungsgymnasti

5 Beckenbodendysfunktion in späteren Lebensabschnitten der Frau

5.1 Neurophysiologie des Beckenbodens

5.1.1 Zusammenwirken von Urethra (Harnröhre) - innerem Blasenschließmuskel - äußerem Blasenschließmuskel - Harnblase und deren autonomer Kontrolle

5.1.2 Innervation beim Ablauf einer normalen Miktion

5.2 Urogynäkologische Störungen bei Speicherung und Entleerung der Blase

5.2.1 Ursachen für unterschiedliche Störungen

5.2.2 Störungen bei der Blasenfüllung und Entleerung

5.3 Proktologische Störungen/ Defäkationsstörungen

5.4 Gynäkologische Störungen - Senkungen (Deszensus) bis Prolapse von Uterus und Vagina

5.4.1 Symptome und Beschwerden bei Senkungen und Prolaps von Uterus und Vagina

5.4.2 Mögliche Operationen bei Prolaps

5.5 Physiotherapeutische Maßnahmen

5.5.1 Übersicht der Behandlungsmöglichkeiten

5.5.2 Übungen bei Harninkontinenz

5.5.3 Übungen bei Stuhl- und Windinkontinenz

5.5.4 Biofeedback und Elektrotherapie

5.6 Literatur

6 Gestaltung der Rückbildungsgymnastik

6.1 Kursleitung

6.1.1 Trainingstherapie und zu beachtende Prinzipien

6.1.2 Einige Anmerkungen zu Gruppenleitung und Gesprächsführung

6.2 Organisation der Rückbildungskurse

6.2.1 Der Aufbau einer Rückbildungsgymnastik nach der Geburt

6.2.2 Baby dabei - ja oder nein?

6.2.3 Der Gymnastikraum und die Grundausstattung

6.2.4 Erfassen der Daten

7 Schlussbetrachtung

7.1 Literatur

Anschriften

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