Nachrichten aus dem Regenbogenland - Frank Moritz - kostenlos E-Book

Nachrichten aus dem Regenbogenland E-Book

Frank Moritz

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Beschreibung

Im Leben eines Katzenfreundes kommt leider oftmals viel zu schnell der Augenblick, an dem er sich von seiner Fellnase verabschieden muss, weil für sie der Tag gekommen ist, diese Welt zu verlassen. Auch für Alex, den getigerten Blendling, war es nach dreizehn Jahren an der Zeit, aufzubrechen. Doch zu seiner Überraschung endete das große Abenteuer des Lebens nicht mit dem Gang über die Regenbogenbrücke - im Gegenteil. Und so erhielten seine beiden Dosis ganz unerwartet "Nachrichten aus dem Regenbogenland". Die erste von insgesamt sechs Erzählungen als Leseprobe.

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EPUB

Seitenzahl: 20

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhalt

Vorbemerkung des Autors

Nachrichten aus dem Regenbogenland

Wie es weiter geht ...

Impressum

Vorbemerkung des Autors

Eines Abends, beim Aufräumen meiner Festplatte, fand ich den Text dieser Geschichte versteckt zwischen zahlreichen Fotos, die wir von unserem Sternenkater Alex in den letzten Jahren geschossen hatten. Ich habe keinerlei Ahnung, wie diese Datei auf meinen Rechner gekommen war. Der Text besaß weder einen Hinweis auf den Verfasser, noch war er mit einem Titel überschrieben. Allerdings bin ich mir ziemlich sicher, von wem die Geschichte stammt. Deshalb habe ich ihr diesen Titel gegeben:

Nachrichten aus dem Regenbogenland

I

Hallo ...

Ich bin Alex. So nennt man mich jedenfalls hier. Genauer gesagt heiße ich Alexander von Mauskowitz, Rufname Mäuschen.

Mäuschen! Man muss sich das Mal auf der Zunge zergehen lassen: M Ä U S C H E N ... als Name für eine Katze! Unglaublich! Ich weiß! Aber so haben mich meine beiden Dosenöffner jedenfalls genannt. Dosis halt, was will man erwarten.

Mein richtiger Katzenname lautet nämlich in Wahrheit Nifé-en-Ankh, das heißt übersetzt »Atem des Lebens«. Ich bin der 268. Nachfahre des Nifé-en-Ankh dem Ersten, Hofkater und Beschützer von Ramses dem II, Pharao von Ägypten. Nun, vielleicht klingt es, als wäre ich ein wenig stolz auf meine Abstammung, und so ist es wohl auch. Jedem, was ihm gebührt.

Eigentlich beginnt meine Geschichte ein wenig traurig. Denn am 6. Dezember 2005, genau am Nikolaustag, bin ich gestorben. Und nun befinde ich mich in der siebenten Dimension des Quantenuniversums zwischen ... ach ich glaube, das ist für euch Menschen alles ein wenig zu kompliziert und ihr würdet es doch nicht wirklich verstehen. Also sagen wir einfach, ich berichte aus dem Regenbogenland. Das kommt der Wahrheit eigentlich auch schon ziemlich nahe und ist bildlich genug, damit ihr es begreift. Ja ... Regenbogenland ... ich glaube, das ist ganz gut.

Mein Ende kam plötzlich und in Form einer Spritze. Ein kurzer Pieks und meine Schmerzen und die unsägliche Übelkeit, die mich seit Wochen immer heftiger quälten, wichen einer schnell ansteigenden Müdigkeit. Einen Augenblick lang bekam ich Panik. War es das jetzt? Ich lebte doch gerade mal erst für 23.700 Zyklen. Ihr müsst wissen, wir Katzen rechnen unsere Zeit nicht in Tagen sonder in Zyklen. Nach eurer Rechnung waren gut 13 Jahre vergangen, seitdem ich das Licht der Welt erblickt hatte, das jetzt ganz langsam aber stetig vor meinen Augen wieder zu verlöschen begann. Waren 13 Jahre denn wirklich genug?