Nackt - Jaqueline Claus - E-Book

Nackt E-Book

Jaqueline Claus

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Beschreibung

Nackt ist eine Gedichtsammlung voller unterschiedlichster Momente, die einen mitnimmt auf die Reise zu sich selbst und den eigenen Gefühlen. Sie lässt keine Gefühlslage aus und wirft jeden zurück auf seinen ganz eigenen Ursprung, auf das was uns alle eint, die Liebe, die Angst, die Hoffnung, unsere Zweifel, unsere Sehnsüchte und das Gefühl des Verloren seins, wenn plötzlich nichts mehr ist, wie es einmal war. Der einstige große Plan vom Glück, das geplante Ziel, plötzlich liegt alles in Scherben. Großes Gefühlskino und Gänsehaut Momente Jedes Wort trifft mitten ins Herz.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 39

Veröffentlichungsjahr: 2019

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In diesem Moment,

fühlte ich mich schutzlos und nackt,

das ist Fakt.

Nach all der Liebe,

gab es da nur noch diesen Schmerz,

in meinem Herz.

Wie sollte es bloß weitergehen,

sollte ich es je verstehen?

Darum soll es hier nun gehen.

Gedichtverzeichnis

Herr Kummer

Wenn du erkennst, dass du immer nur rennst

Ich kann dich noch immer sehen

Lebenshaus

Cape Reinga

Wunder

Die Tür ist zu

Die Erinnerung an uns

Ich und Du

Chaos

Wenn der Abschied naht

Ganz

Du bist nicht allein

Wenn es Zeit ist zu gehen

In der Stille

Kann ich wieder lieben?

Unser Gespräch

Was wäre, wenn?

Tal der Tränen

Wer bin ich?

Entscheidung

30 über Nacht

Satt

Schön?

Manchmal

Sprachlos

Leben oder so ähnlich

Reset Knopf gedrückt

Widerstand

Freie Sicht

Kennst du das?

Perfekt

An mein Herz

Lass los!

Es ist aus und vorbei

Ja

Hallo Leben

Mein Herz

Der Blick

Frei

Ich gehöre mir

Ein Leben

Liebe

Ich genüge

Leben in Sicht

Kompass

Das Glas

Der erste Schritt

Wir zwei

Der Seelenraub

Es ist mir so fremd

Das ist mein eigen

Lern mich kennen!

Der Moment des Glücks

Du wirst nie jemand anders sein können

Schäm dich!

Später

Kenne ich dich?

Eine Halluzination

Still und starr

… kein passendes Ende

Siehst du nichts?

Gefangen

Ohne Titel

Ich will dich

Wartebank

Liebe

Liebe….

DU

Liebe?

Herr Kummer

Lieber Herr Kummer,

gib mir endlich deine Nummer.

Dann kann ich dich endlich zurückrufen

und du hörst vielleicht auf mich ständig zu besuchen.

Ich kann das so nicht mehr,

wie lange ist es her?

Reicht nicht all die Zeit,

macht mich nun bereit.

Dass ich sobald ich uns erwähne,

verliere keine Träne

oder mich gar schäme?

Brauch ich am Ende gar viel zu lange?

Du bist da,

immer noch so nah.

Sobald ich nur daran denke,

all dem einen weiteren Gedanken schenke,

mir den Kopf wieder mal dabei zerdenke.

Wann gehst du für immer fort,

an einen ganz fernen Ort?

Soll ich es einfach weiter aushalten

oder gar anfangen mit allem etwas völlig Neues zu

gestalten.

Dann sollte ich aufhören,

mir mit alldem Widerstand

beim Benutzen des Verstands

mich selber weiter zu zerstören.

Wieder gelassen,

zulassen,

all den Schmerz,

der da noch ist in meinem Herz.

Egal wie sehr ich es nicht will,

manchmal braucht es dafür einfach die Still.

Zieh nicht mehr in die Schlacht

und nehm dir dadurch sämtliche Kraft.

Sonst kannst du ihn nie kriegen,

deinen endgültigen Frieden,

sondern wirst auf ewig nur dich selbst bekriegen,

um irgendwann allem zu erliegen.

Lieber Herr Kummer,

ich hab jetzt deine Nummer.

Wenn du erkennst, dass du immer nur rennst

Immer weiter und weiter,

selbst ganz ohne irgendeine Leiter.

Kein Ort mehr dort,

du bist völlig ohne irgendeinen Hort.

Fühlst dich so völlig ohne Schutz,

läufst einfach immer mehr,

all dem bist du dir nicht mehr gewahr.

Kannst dem die eigentliche Gefahr gar nicht

entnehmen.

Willst einfach nur noch gehen,

immer mehr,

immer weiter,

fort an einen anderen Ort,

auf der Suche nach einem neuen Hort.

Einem an dem du dich traust,

all die Mauern,

die du bisher erbaut

wieder fallen zu lassen.

Wo du kannst kommen zur Ruh,

stehen lassen endlich deine Schuh.

Mal bleiben,

statt gehen.

Eine Pause einlegen,

ohne schon wieder dem nächsten Ziel entgegen.

Wenn du weitergehst,

mit dieser Hast,

ganz ohne jegliche Rast,

weißt du was du davon hast.

Lange kann es so nicht weitergehen,

du musst endlich zu hören und verstehen.

Auch wenn es weh tut

und du glaubst dir fehlt der Mut.

Am Ende ist es das,

was dir allein tut gut.

Worin du wiederfinden wirst,

neue Kraft und neuen Mut.

Du musst anfangen mit dem aufhören,

sonst wirst du dich noch selbst zerstören.

Fang wieder an auf dich zu hören.

Lass zu was da ist,

hör auf dich zu wehren,

damit tust du es dir nur unnötig erschweren.

Niemanden musst du es erklären.

Die ganze Zeit ist es da,

so nah,

Teil deines Lebens,

schon klar.

Wir sind die,

die wir sind,

aus dem was war

und werden die,

aus dem was ist.

Also sei wer du bist,

weil du niemand anderen kriegst.

Hör in dich hinein,

lass die Vergangenheit rein,

auch der Schmerz geht vorbei,

macht dich letztlich sogar frei.

Statt weiter wegzurennen,

nehme ich mir nun Zeit,

anzuerkennen was war,