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Nackt ist eine Gedichtsammlung voller unterschiedlichster Momente, die einen mitnimmt auf die Reise zu sich selbst und den eigenen Gefühlen. Sie lässt keine Gefühlslage aus und wirft jeden zurück auf seinen ganz eigenen Ursprung, auf das was uns alle eint, die Liebe, die Angst, die Hoffnung, unsere Zweifel, unsere Sehnsüchte und das Gefühl des Verloren seins, wenn plötzlich nichts mehr ist, wie es einmal war. Der einstige große Plan vom Glück, das geplante Ziel, plötzlich liegt alles in Scherben. Großes Gefühlskino und Gänsehaut Momente Jedes Wort trifft mitten ins Herz.
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Seitenzahl: 39
Veröffentlichungsjahr: 2019
In diesem Moment,
fühlte ich mich schutzlos und nackt,
das ist Fakt.
Nach all der Liebe,
gab es da nur noch diesen Schmerz,
in meinem Herz.
Wie sollte es bloß weitergehen,
sollte ich es je verstehen?
Darum soll es hier nun gehen.
Herr Kummer
Wenn du erkennst, dass du immer nur rennst
Ich kann dich noch immer sehen
Lebenshaus
Cape Reinga
Wunder
Die Tür ist zu
Die Erinnerung an uns
Ich und Du
Chaos
Wenn der Abschied naht
Ganz
Du bist nicht allein
Wenn es Zeit ist zu gehen
In der Stille
Kann ich wieder lieben?
Unser Gespräch
Was wäre, wenn?
Tal der Tränen
Wer bin ich?
Entscheidung
30 über Nacht
Satt
Schön?
Manchmal
Sprachlos
Leben oder so ähnlich
Reset Knopf gedrückt
Widerstand
Freie Sicht
Kennst du das?
Perfekt
An mein Herz
Lass los!
Es ist aus und vorbei
Ja
Hallo Leben
Mein Herz
Der Blick
Frei
Ich gehöre mir
Ein Leben
Liebe
Ich genüge
Leben in Sicht
Kompass
Das Glas
Der erste Schritt
Wir zwei
Der Seelenraub
Es ist mir so fremd
Das ist mein eigen
Lern mich kennen!
Der Moment des Glücks
Du wirst nie jemand anders sein können
Schäm dich!
Später
Kenne ich dich?
Eine Halluzination
Still und starr
… kein passendes Ende
Siehst du nichts?
Gefangen
Ohne Titel
Ich will dich
Wartebank
Liebe
Liebe….
DU
Liebe?
Lieber Herr Kummer,
gib mir endlich deine Nummer.
Dann kann ich dich endlich zurückrufen
und du hörst vielleicht auf mich ständig zu besuchen.
Ich kann das so nicht mehr,
wie lange ist es her?
Reicht nicht all die Zeit,
macht mich nun bereit.
Dass ich sobald ich uns erwähne,
verliere keine Träne
oder mich gar schäme?
Brauch ich am Ende gar viel zu lange?
Du bist da,
immer noch so nah.
Sobald ich nur daran denke,
all dem einen weiteren Gedanken schenke,
mir den Kopf wieder mal dabei zerdenke.
Wann gehst du für immer fort,
an einen ganz fernen Ort?
Soll ich es einfach weiter aushalten
oder gar anfangen mit allem etwas völlig Neues zu
gestalten.
Dann sollte ich aufhören,
mir mit alldem Widerstand
beim Benutzen des Verstands
mich selber weiter zu zerstören.
Wieder gelassen,
zulassen,
all den Schmerz,
der da noch ist in meinem Herz.
Egal wie sehr ich es nicht will,
manchmal braucht es dafür einfach die Still.
Zieh nicht mehr in die Schlacht
und nehm dir dadurch sämtliche Kraft.
Sonst kannst du ihn nie kriegen,
deinen endgültigen Frieden,
sondern wirst auf ewig nur dich selbst bekriegen,
um irgendwann allem zu erliegen.
Lieber Herr Kummer,
ich hab jetzt deine Nummer.
Immer weiter und weiter,
selbst ganz ohne irgendeine Leiter.
Kein Ort mehr dort,
du bist völlig ohne irgendeinen Hort.
Fühlst dich so völlig ohne Schutz,
läufst einfach immer mehr,
all dem bist du dir nicht mehr gewahr.
Kannst dem die eigentliche Gefahr gar nicht
entnehmen.
Willst einfach nur noch gehen,
immer mehr,
immer weiter,
fort an einen anderen Ort,
auf der Suche nach einem neuen Hort.
Einem an dem du dich traust,
all die Mauern,
die du bisher erbaut
wieder fallen zu lassen.
Wo du kannst kommen zur Ruh,
stehen lassen endlich deine Schuh.
Mal bleiben,
statt gehen.
Eine Pause einlegen,
ohne schon wieder dem nächsten Ziel entgegen.
Wenn du weitergehst,
mit dieser Hast,
ganz ohne jegliche Rast,
weißt du was du davon hast.
Lange kann es so nicht weitergehen,
du musst endlich zu hören und verstehen.
Auch wenn es weh tut
und du glaubst dir fehlt der Mut.
Am Ende ist es das,
was dir allein tut gut.
Worin du wiederfinden wirst,
neue Kraft und neuen Mut.
Du musst anfangen mit dem aufhören,
sonst wirst du dich noch selbst zerstören.
Fang wieder an auf dich zu hören.
Lass zu was da ist,
hör auf dich zu wehren,
damit tust du es dir nur unnötig erschweren.
Niemanden musst du es erklären.
Die ganze Zeit ist es da,
so nah,
Teil deines Lebens,
schon klar.
Wir sind die,
die wir sind,
aus dem was war
und werden die,
aus dem was ist.
Also sei wer du bist,
weil du niemand anderen kriegst.
Hör in dich hinein,
lass die Vergangenheit rein,
auch der Schmerz geht vorbei,
macht dich letztlich sogar frei.
Statt weiter wegzurennen,
nehme ich mir nun Zeit,
anzuerkennen was war,
