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Beschreibung

Mit dem Neuen Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe, im Jahr 2002 komplett neu erarbeitet, steht Studierenden wie Praktikern ein umfassendes Nachschlagewerk zur Verfügung. Es trägt der Komplexität von Religion in unserer Kultur und Gesellschaft Rechnung und bietet für alle Felder religionspädagogischen Handelns grundlegende Orientierung: in Schule oder Gemeinde, in Jugendarbeit oder Erwachsenenbildung, in Studium, Aus- oder Fortbildung. Renommierte Autorinnen und Autoren stehen für Aktualität, Praxisnähe und wissenschaftliche Zuverlässigkeit der Artikel. Wesentlich ist dabei die grundsätzlich ökumenische Ausrichtung.

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Seitenzahl: 1038

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Neues Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe

Herausgegeben von Gottfried Bitter, Rudolf Englert, Gabriele Miller und Karl Ernst Nipkow

Redaktion: Dominik Blum

Kösel

Copyright © 2002 Kösel-Verlag, München,in der Verlagsgruppe Random House GmbHUmschlaggestaltung: Kaselow Design, MünchenISBN: 978-3-466-36598-2 (Gebundene Ausgabe)ISBN: 978-3-466-36597-5 (Kartonierte Ausgabe)ISBN: 978-3-641-10489-4 (E-Book)

www.koesel.de

Inhalt

Einleitung

I Grundlagen der Religionspädagogik

1 Religion, Glaube und Aufwachsen heute

Stefan Heil / Hans-Georg Ziebertz

2 Pädagogische Grundbegriffe – religionspädagogische Grundmuster

Karl Ernst Nipkow

3 Religiöse Bildung zwischen Subjekten und Strukturen

Norbert Mette

4 Die Bildungsverantwortung der Kirche in Staat und Gesellschaft

Reiner Preul

5 Geschichte der Religionspädagogik

Klaus Wegenast

6 Religionspädagogik – Begriff und wissenschaftstheoretische Grundlagen

Friedrich Schweitzer

7 Religionspädagogik im internationalen Vergleich

Ulrich Hemel

8 Ziele religionspädagogischen Handelns

Rudolf Englert

II Ausgangspunkte religionspädagogischen Handelns

1 Religiöse Phänomene

1.1 Zeichen – Riten – Symbolhandlungen

Michael Meyer-Blanck

1.2 Mythen und Märchen

Otto Betz

1.3 Literatur und Dichtung

Georg Langenhorst

1.4 Architektur und Kirchenraum

Roland Degen / Inge Hansen

1.5 Bildwerke

Günter Lange

1.6 Musik

Gottfried Bitter

2 Anthropologische Grundfragen und christliche Glaubenstraditionen

2.1 Religion – Religionskritik

Godwin Lämmermann

2.2 Gott – Gottesbilder

Werner H. Ritter

2.3 Evolution – Schöpfung

Guido Hunze

2.4 Leiden – Theodizee

Paul Petzel

2.5 Glück – Sinn – Heil

Gottfried Bitter

2.6 Gerechtigkeit – Frieden – Bewahrung der Schöpfung

Ulrich Becker

2.7 Liebe – Nächstenliebe – Gottesliebe

Gotthard Fuchs

2.8 Scheitern – Schuld – Vergebung

Reinhold Mokrosch

2.9 Jesus von Nazaret – Jesus Christus

Ingo Baldermann

2.10 Leistung – Gnade – Rechtfertigung

Christoph Bizer

2.11 Tod – Auferstehung

Franz-Josef Nocke

2.12 Hoffnung – Utopien – Reich Gottes

Henning Schröer

2.13 Gemeinschaft – Glaubensgemeinschaft / Kirche

Monika Scheidler

3 Gesellschaftliche Lebenswelten

3.1 Gesellschaft und Religion

Karl Gabriel

3.2 Sehnsucht und Sehnsüchte

Wilhelm Gräb

3.3 Interkulturalität

Peter Schreiner

3.4 Neue religiöse Bewegungen

Hanspeter Heinz

3.5 Arbeitswelt – Geld – Konsum

Thomas Ruster

3.6 Armut – Marginalisierung – Entfremdung

Ottmar Fuchs

3.7 Naturwissenschaft / Technik

Hans-Ferdinand Angel

3.8 Neue Medien – Virtualität – Wirklichkeitsverständnis

Klaus Müller

3.9 Kirche als Lebensraum und Institution

Jürgen Werbick / Reiner Preul

4 Lebensgeschichte

4.1 Lebensgeschichte(n) – Glaubensgeschichte(n)

Lothar Kuld

4.2 Religiöse Sozialisation

Ulrich Schwab

4.3 Konversion / Bekehrung

Hubert Knoblauch

4.4 Entwicklung und Identität

Friedrich Schweitzer

4.5 Religion in der Kindheit

Anton A. Bucher

4.6 Jugendliche und Religion

Ulrike Baumann

4.7 Gestalten erwachsener Religiosität

Walter Fürst / Andreas Wittrahm

4.8 Religiosität im Alter

Martina Blasberg-Kuhnke

III Dimensionen und Schwerpunkte religiösen Lernens

1 Überlieferung und Geschichte

1.1 Arbeit mit der Bibel / Bibeldidaktik

Horst Klaus Berg

1.2 Lernprozess Juden – Christen

Helga Kohler-Spiegel

1.3 Lernen aus der Geschichte des Christentums / Kirchengeschichtsdidaktik

Klaus König

2 Wahrnehmung und Handeln

2.1 Sprache / religiöse Sprache

Franz W. Niehl

2.2 Ästhetische Bildung

Gottfried Bitter

2.3 Ethisches und soziales Lernen

Gottfried Adam

2.4 Befreiungstheologisch orientiertes Lernen und politische Bildung

Josef Senft

2.5 Feministisch orientiertes Lernen

Silvia Habringer-Hagleitner

3 Gottesdienst und Glaubensreflexion

3.1 Spirituelle Bildung – Gebet – Meditation

Christian Grethlein

3.2 Liturgische Bildung

Dominik Blum

3.3 Theologische Bildung / Katechismusunterricht

Wolfgang Lentzen-Deis / Gabriele Miller

3.4 Ökumenisches Lernen / Lernen im Horizont der Einen Welt

Ralf Koerrenz

4 Pluralismus und Individualisierung

4.1 Pluralität und Pluralismus

Stefan Heil / Hans-Georg Ziebertz

4.2 Individualisierte Religiosität

Burkard Porzelt

4.3 Atheismus – Agnostizismus – Indifferentismus

Eberhard Tiefensee

4.4 Interreligiöses Lernen I: Islam

Johannes Lähnemann

4.5 Interreligiöses Lernen II: Hinduismus und Buddhismus

Hermann-Josef Frisch

IV Räume religiösen Lernens

1 Lernort Familie und Elementarbereich

1.1 Religiöse Erziehung in der Familie

Stephanie Klein

1.2 Kindergarten und Kindertagesstätte

Frieder Harz

2 Lernort Gemeinde

2.1 Katechese in der Gemeinde

Bernd Lutz

2.2 Familienkatechese

Herbert Bendel / Albert Biesinger

2.3 Sakramentenkatechese

Karl Heinz Schmitt

2.4 Erwachsenenkatechese / Katechumenat

Franz-Peter Tebartz-van Elst

2.5 Gemeindepädagogik

Karl Foitzik

2.6 Kindergottesdienst

Ulrich Walter

2.7 Christenlehre

Dieter Reiher

2.8 Konfirmandenarbeit

Volker Elsenbast

2.9 Gemeindebildungsarbeit

Jens Martin Sautter

2.10 Kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

Elsbe Goßmann

3 Lernort Schule

3.1 Schule – Schulentwicklung – Schulkultur

Christoph Th. Scheilke

3.2 Schulen in kirchlicher Trägerschaft

Martin Schreiner / Wilhelm Wittenbruch

3.3 Schulseelsorge

Harmjan Dam

3.4 Religionsunterricht in staatlichen Schulen

Werner Simon

3.5 Grundschulreligionsunterricht

Dietlind Fischer

3.6 Religionsunterricht in der Sekundarstufe I

Matthias Hahn

3.7 Religionsunterricht in der Sekundarstufe II (Gymnasium)

Frauke Büchner

3.8 Religionsunterricht in der Sekundarstufe II (Berufsschule)

Gerd Birk

3.9 Sonderschulreligionsunterricht

Stephan Leimgruber

3.10 Konfessionell-kooperativer Religionsunterricht

Reinhold Boschki / Claudia Schlenker

3.11 Alternative Organisationsformen (LER, Multi-faith Approach)

Raimund Hoenen / Werner Haußmann

3.12 Philosophie- / Ethikunterricht und Religionsunterricht

Barbara Brüning / Gisela Raupach-Strey

3.13 Religionslehrerinnen und Religionslehrer

Bernhard Dressler / Andreas Feige

4 Lernort Gesellschaft

4.1 Gesellschaftliche und ›religiöse‹ Milieus / Lernumwelten

Karl Gabriel

4.2 Basisgemeindliche Gruppen / Religiöse Bewegungen / Initiativen / Netzwerke

Michael Raske

4.3 Kirchliche Jugendarbeit

Werner Tzscheetzsch

4.4 Erwachsenenbildung

Rudolf Englert

4.5 Theologiestudium / Hochschulgemeinde

Ralph Güth

4.6 Religionspädagogische Fortbildung / Fernstudien

Dietlind Fischer

V Wege religiösen Lernens

1 Grundfragen der Religionsdidaktik

1.1 Lehr- und Lernbarkeit des Glaubens

Rainer Lachmann

1.2 Religionsdidaktische Konzeptionen

Peter Biehl

1.3 Korrelation von Glaube und Leben

Georg Baudler

1.4 Elementarisierung

Karl Ernst Nipkow

1.5 Symboldidaktik

Hubertus Halbfas

1.6 Geschlechtsspezifische religiöse Sozialisation

Sybille Becker

1.7 Richtlinien und Lehrpläne

Hans-Willi Winden

1.8 Lernerfolgskontrolle und Leistungsmessung

Bernhard Jendorff

2 Religionsmethodik

2.1 Gesprächsformen

Gabriele Faust-Siehl

2.2 Differenzierung und Sozialformen

Helmut Hanisch

2.3 Erzählen

Siegfried Zimmer

2.4 Umgang mit Texten

Franz W. Niehl

2.5 Umgang mit Bildern

Peter Orth

2.6 Umgang mit Lied und Musik

Ilse Kögler

2.7 Umgang mit Filmen

Thomas Kroll

2.8 Kreatives Gestalten

Klaus Petzold

2.9 Anspiel – Rollenspiel – Bibliodrama

Heiner Aldebert

2.10 Themenzentrierte Interaktion

Matthias Scharer

2.11 Handlungsorientiertes Lernen und Projektarbeit

Wolfgang Konukiewitz / Hilbert Meyer

2.12 Freiarbeit

Horst Klaus Berg

2.13 Stilleübungen

Eva-Maria Bauer

3 Unterrichtsmedien

3.1 Kinderbibeln

Christine Reents

3.2 Schulbibeln

Christoph Dohmen-Funke / Markus Hartenstein

3.3 Religionsbücher

Gabriele Miller / Jörg Thierfelder

3.4 Kinder- und Jugendbücher

Gabriele Cramer

3.5 Audiovisuelle Medien

Hans Mendl

3.6 Computer und Internet im Religionsunterricht

Hans-Ferdinand Angel

Abkürzungsverzeichnis

Stichwortverzeichnis

Verzeichnis der Autorinnen und Autoren

Einleitung

Das erste »Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe« (1986) hat sich über fast zwei Jahrzehnte als ein Longseller erwiesen: aus den Impulsen des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) und der Würzburger Synode (1971–1975) entwickelt, in der Planungsphase noch mitgeprägt von Adolf Exeler († 1983), herausgefordert von Veränderungsschüben im Selbstverständnis von Familie und Schule, von Einzelchrist und Gemeinde, von Sozial- und Kulturwissenschaften und endlich vom Wandel der öffentlichen und privaten Umgangsformen mit Religion. Die damals ausdrücklich angezielte zeitgenössische Kontextualität hat ihren Preis: Viele Kontexte haben sich in knapp zwanzig Jahren verändert, darum ist es Zeit für eine Neukonzeption. – Hier nun einige Leitvorstellungen:

Ein Handbuch gesicherter Ergebnisse und tastender Versuche

Das »Neue Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe« erscheint in einer weitgefächerten kulturellen Umbauphase, in ihr treffen bewährte Wege und neue epochale Herausforderungen aufeinander. Einerseits kann das Handbuch gesicherte Erkenntnisse zusammentragen: In großer Breite werden theologisches und pädagogisches Denken miteinander verbunden; die Konsolidierung der Disziplin als Wissenschaft setzt sich fort. Andererseits stoßen Theorie und Praxis auf neue epochale Herausforderungen; zu ihnen zählt die religionspädagogische Arbeit unter den Bedingungen radikaler Diaspora und vor allem eines gesteigerten Pluralismus.

Als Handbuch versteht sich der Neuentwurf, weil er das Vielstimmige und Vielgestaltige religionspädagogischer Praxis und Theorie in ein offenes Rahmenkonzept stellt; und als Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe, weil er auf Plausibilität und Praktikabilität ausgelegt ist und darum die in der Religionspädagogik wichtigen Gegenstände vorführt: unter »Begriffen« im weiteren Sinn werden hier auch charakteristische Themen und Sachverhalte, Konzepte und Perspektiven gezählt. So will das Neue Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe, das ist sein ausdrückliches Ziel, Studierenden wie Praktikern als ein umfassendes, aktuelles, in gleicher Weise hermeneutisches wie pragmatisch orientiertes Nachschlagewerk (wortwörtlich!) »zur Hand gehen«.

Ein Handbuch, das sich dem Bestimmen und Durchleuchten von religionspädagogischen Grundbegriffen widmet, setzt voraus, dass sich die Religionspädagogik in ihrem Selbstverständnis als eigenständiges Wissenschaftsfeld mit einem eigenen Methodenregister ausweisen kann. – Christliches Leben und Glauben hat seit seinen Anfängen mit Lernen und Lehren, mit Unterricht und Erziehung, mit kulturell-religiöser Überlieferung und Bildung zu tun, denn das Bemühen, den Geist des Evangeliums in alle Generationen zu tragen, ist eine notwendige Lebensäußerung der Gemeinden und Kirchen. Nur so pflanzt sich christliches Leben und Glauben in der Zeit fort. Seit Reformation und katholischer Reform ist den Kirchen die Bedeutung christlicher Erziehung und Bildung neu bewusst geworden. Aber erst im 18. Jh. – abgesehen vom theologisch motivierten Bildungsdenken des Johann Amos Comenius im 17. Jh. – wird dieses Leben- und Glauben-Lernen in theoretische Überlegungen einbezogen; gewiss nicht zufällig präsentiert sich in jenen Jahrzehnten die Pädagogik erstmals ausdrücklich als selbstständige philosophische Disziplin.

Als Praxistheorie der religiösen Erziehung und Bildung formt sich nun Schritt für Schritt jenes Ensemble von spezifischen Fragestellungen heraus, das seit dem Anfang des 20. Jh. ausdrücklich (von evangelischen und katholischen Autoren) »Religionspädagogik« genannt wird; der bis dahin gängige Begriff »Katechetik« tritt mehr und mehr in den Hintergrund.

Religionspädagogik befasst sich mit der wissenschaftlichen Reflexion und Orientierung religiöser Lernprozesse. Die Wortverbindung »Religion« und »Pädagogik« hat insofern eine programmatische Qualität, als sie die immer gebotene Verbindung von Religion und Bildung, von christlicher Theologie und erziehungswissenschaftlicher Reflexion verspricht; wissenschaftspraktisch ist die Religionspädagogik in den Rahmen der theologischen Disziplinen, näherhin als Teildisziplin in die Praktische Theologie eingeordnet, die im engen interdisziplinären Austausch mit den benachbarten Sozialwissenschaften (Soziologie, Psychologie, Philosophie, Erziehungs- und Kommunikationswissenschaft) steht.

Ein Handbuch ökumenisch geprägter Religionspädagogik

Seit vielen Jahren ist eine selbstverständliche Ökumene zwischen der evangelischen und katholischen Religionspädagogik und auch in der Praktischen Theologie insgesamt herangewachsen. Dementsprechend ist das Neue Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe durchgehend ökumenisch angelegt: im Selbstverständnis der Religionspädagogik und in der Bearbeitung der Grundbegriffe wie in der Zusammensetzung der Autoren- und der Herausgeberschaft. Das gemeinsame Profil stärken, die je besonderen konfessionellen Akzente nachzeichnen, für andere Konfessionen und Religionsgemeinschaften offen sein, dies zusammen bestimmt den Gesamtduktus der Neuedition.

■•Ein Handbuch auf christlich-theologischer Grundlage meint eine Theologie, die – unbeschadet ihrer eigenen wissenschaftlichen Eigenständigkeit – im lebendigen Gespräch mit der Kirche fragt und prüft, entwirft und plant; eine ihrer Grundaufgaben ist die Verantwortung für die Erziehungs- und Bildungsprozesse in den Kirchen. Evangelische und katholische Religionspädagogik haben hier teil an der Bildungsverantwortung der Kirchen. Diese Formel ist geeignet, die verschiedenen Formen des pädagogischen Handelns der Kirchen im innerkirchlichen Bereich (z.B. als Katechese oder Gemeindepädagogik, als begleitende Schulpastoral, als kirchliche Jugendarbeit und Erwachsenenbildung) wie im öffentlichen Bildungssystem (z.B. schulischer Religionsunterricht, Schulen in kirchlicher Trägerschaft, theologische Fakultäten) sozialwissenschaftlich und theologisch zu bündeln, denn trotz aller Unterschiede der Lernräume und Lernsituationen muss ihr innerer Zusammenhang im Blick bleiben.

■•Die Alternative zu einem solchen Ansatz wäre ein Handbuch auf religionswissenschaftlicher Basis. Ihm entspräche in der Schule eine Religionskunde im Zeichen einer religionswissenschaftlichen Didaktik. Religionswissenschaftliche Kenntnisse sind zwar schon heute und in Zukunft verstärkt zu berücksichtigen; sie werden aber für sich genommen dem Ernst des Pluralismus nicht gerecht. In einem Glaubensdialog (»Glaube begegnet Glauben«) und analog im »interkonfessionellen« und »interreligiösen« Lernen (Lernen »zwischen« verschiedenen konfessionellen und religiösen Traditionen und Überzeugungen!) begegnen sich Menschen letztlich im Zeichen der Wahrheitsfrage. Ebenso wünschen junge Leute, dass es wahrhaftig und mit offen gelegten Positionen zugeht. Die vergleichende Religionswissenschaft und ihre Unterdisziplinen (Religionsphänomenologie, Religionsgeschichte etc.) sprechen über die Religionen und klammern die Wahrheitsfrage aus.

■•Das Neue Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe vertritt ein Verständnis von Bildung, das mit einem Ausklammern der Wahrheitsfrage schwer verträglich ist. Dieses Verständnis stützt sich auf ein theologisches und ein pädagogisches Argument. Der Sache, für die eine Religionsgemeinschaft einsteht, ist es angemessen, dass sie von dieser Religionsgemeinschaft authentisch selbst interpretiert und im Unterricht dargestellt wird. Den Kindern und Jugendlichen gegenüber ist es pädagogisch angemessen, dass die Heranwachsenden die evangelische und die katholische, die jüdische und die muslimische Glaubens- und Lebenssicht jeweils in eigenständigen Fächern aus erster Hand kennen lernen. Lehrende und Lernende können dann ein Gespräch führen, das das Zeugnis (Bekenntnis) einschließt, während ein staatliches religionskundliches Pflichtfach »bekenntnisfrei« zu sein hat.

Gleichzeitig kann ein kooperatives Unterrichten die Schülerinnen und Schüler zu bildenden Begegnungen konkret zusammenführen; es muss nicht bei der Anbahnung des Verständnisses für die anderen – aufgrund des ökumenischen Geistes des eigenen Religionsunterrichts – stehen bleiben. Identität und Verständigung, Beheimatung und Begegnung fördernde Prozesse religiöser Bildung sollten und können sich so miteinander verschränken. Entwicklungsoffene Weite und spirituelle Vertiefung sind wie für die Schule so auch für Gemeindebildungsangebote und kirchliche Erwachsenenbildung die der Zukunft gemäße leitende Perspektive.

■•Das Handbuch verbindet die fundierende theologische Verantwortung mit der ebenso konstitutiven pädagogischen Anwaltschaft für die Kinder und Jugendlichen; es will pädagogisch für sie einstehen, sonst ist der Begriff Religionspädagogik ein falsches Etikett. Es nimmt die seit den 1980er-Jahren stärker in den Blick gekommene Perspektive einer subjektorientierten Arbeit auf. Es ist ihm ein Anliegen, aus der Sicht konkreter Kinder, Jugendlicher und Erwachsener heraus zu verstehen, welche Bereicherung diese durch die jüdisch-christliche Tradition erfahren, in welcher Art Anverwandlung sie auf diese Tradition reagieren, aber auch welche Schwierigkeiten sie mit ihr haben bzw. warum diese Tradition sie vielleicht ganz gleichgültig lässt. Damit versteht es religiöses Lernen nicht mehr als einen normativen Prägevorgang, sondern, im Sinne des dynamischen Prinzips der Korrelation, als ein dialogisches und ergebnisoffenes Gespräch zwischen dem Glauben der Juden und Christen einerseits und den Erfahrungen und Lebensperspektiven der Menschen heute andererseits.

Ein Handbuch der Reflexion und Orientierung über religiöse Lernprozesse

In seiner weitgefächerten Anlage will das Handbuch der Praxis religiöser, christlicher Erziehungs- und Bildungsverantwortung in allen Bereichen religionspädagogischen Handelns und den unterschiedlichen Räumen religiösen Lernens dienen: in Familie und Kindertagesstätte, in der Gemeindepädagogik und Gemeindekatechese, im schulischen Religionsunterricht und in der kirchlichen Jugendarbeit, in der religiösen Erwachsenenbildung und in der Aus- und Fortbildung. Diese weitwinklige Perspektive kann nicht spezielle Handbücher ersetzen, wie sie zu einzelnen Tätigkeitsfeldern vorliegen (z.B. zur Didaktik und Methodik des schulischen Religionsunterrichts oder zur Konfirmandenarbeit); aber in seiner Eigengestalt halten wir das Handbuch für unersetzlich, weil es die Vielfalt religionspädagogischer Handlungsfelder im Überblick und im Verweisungszusammenhang integrierend vor Augen stellt und für eine Religion klärende, vermittelnde und begleitende Praxistheorie aufschließt.

Die fünfteilige Gliederung des Neuen Handbuchs religionspädagogischer Grundbegriffe und die Reihenfolge der Hauptteile bedeuten nicht, dass eine Benutzerin, ein Benutzer sich von vorne nach hinten durcharbeiten muss, dies widerspricht dem Charakter des Handbuchs. Gleichwohl ist der Aufbau nicht zufällig: eine religionspädagogische Logik bestimmt die Abfolge der Hauptteile und ihrer Untergliederungen:

(1) Teil I entfaltet Grundlagen der Religionspädagogik, die für alle Arbeitsfelder übergreifend grundsätzliche Orientierungen, Zuordnungen und Einordnungen ermöglichen. Sie wollen zeigen, worauf das eigene Tun fußt, welche Ziele in den Blick kommen, welche Spannungen auszugleichen sind und wo persönliche Entscheidungen getroffen werden müssen.

(2) »Aufmerksam wahrnehmen!« – Das Handbuch will im Teil II über Ausgangspunkte religionspädagogischen Handelns dazu verhelfen, auf die Menschen heute zu schauen und die Sachverhalte wahrzunehmen, ehe man vielleicht zu flink gängigen Mustern und Routinen folgt. Es gilt, die sich heute immer stärker pluralisierenden Voraussetzungen zu erkennen und ihre religionspädagogischen Herausforderungen zu bedenken:

■•die unmittelbar religiösen und die mittelbar religiös bedeutsamen Phänomene in der Kultur in Geschichte und Gegenwart (II.1),

■•die Erfahrungen des christlichen Glaubens und ihre Ausdrucksformen, gebündelt in theologischen Topoi bzw. Themen (II.2),

■•die Rolle von Religion inmitten herausfordernder neuer gesellschaftlicher Kontexte (II.3),

■•Religion im Lebenslauf, das Wechselverhältnis von Lebens- und Glaubensgeschichte in den Stadien des Lebens (II.4).

Mit dieser breiten Einführung stellt das Handbuch das Panorama religionspädagogischen Denkens und Handelns vor.

(3) Um die Fülle zu ordnen, konzentriert sich Teil III auf Dimensionen und Schwerpunkte religiösen Lernens. Diese Dimensionen und Schwerpunkte ergeben sich unter verschiedenen Gesichtswinkeln:

■•Sie zeigen sich geschichtlich als der Weg der geglaubten Offenbarungsgeschichte Gottes und der erzählten Erfahrungsgeschichte des Glaubens Israels und der Christen mit ihrem Niederschlag in der biblischen Überlieferung sowie in der Kirchen- und Christentumsgeschichte.

■•Sie werden sichtbar im Blick auf die politische, soziale, ethische, ästhetische und sprachliche Dimension menschlicher Existenz. Ferner erwachsen religionspädagogische Aufgaben in besonderen religiösen Situationen und Vollzügen (z.B. Liturgie, Spiritualität, Gebet) sowie aus neuen theologischen Aufbrüchen (z.B. Befreiungstheologie, Feministische Theologie) und

■•insbesondere im weltanschaulich-religiösen Pluralismus, in christlich-ökumenischen, in interreligiösen (Islam, fernöstliche Religionen) und in weltanschaulichen Kontexten (Humanismus, Liberalismus, Spätmoderne, Atheismus, Indifferentismus).

(4) Teil IV zu Räumen religiösen Lernens enthält als einziger an einigen Stellen Parallelbearbeitungen je nach den vorhandenen katholischen und evangelischen Institutionen im Feld von Gemeindekatechese (kath.) bzw. Gemeindepädagogik (ev.), denn hier werden die einzelnen Lernorte mit ihren räumlichen, atmosphärischen Vorgegebenheiten vorgestellt.

(5) Der Teil V endlich – überschrieben mit Wege religiösen Lernens – schreitet den weiten Kreis grundsätzlicher didaktischer Fragen und konkreter methodischer Formen ab. Hier tut sich der Reichtum der praktischen Möglichkeiten auf, in schulischer Hinsicht mit zahlreichen Überschneidungen zur allgemeinen Schul- und Unterrichtsarbeit und in Gemeindepraxis.

Ab Kapitel zwei bietet das Handbuch Mind-Maps an, die die Themenfelder grafisch strukturieren helfen und durch die von ihnen kenntlich gemachten Bezüge zwischen den einzelnen Artikeln zum Weiterlesen und zum Weiterdenken animieren wollen. Der Komplexität von Religion in Kultur und Gesellschaft stellt dieses Handbuch nicht eine vorgespiegelte Eindeutigkeit im konkreten religionsunterrichtlichen und katechetischen Alltag entgegen, wohl aber Klarheit in argumentativ entwickelten sozialwissenschaftlichen und theologischen Überlegungen. Die Vielfalt der Voraussetzungen wird nicht durch ein Rezeptdenken beantwortet, sondern durch die zu stärkende Selbstständigkeit derjenigen, die in der Praxis eine unvertretbare Verantwortung wahrzunehmen haben.

Ein Handbuch, das fragen und prüfen, antworten und einladen will

Das Neue Handbuch religionspädagogischer Grundbegriffe ist ausdrücklich auf die religionspädagogisch Handelnden ausgelegt; dementsprechend werden der Benutzerin und dem Leser Ansichten vorgestellt, die ihre jeweiligen Perspektiven nicht verstecken, sondern gerade mit ihrem persönlichen Profil zum aufmerksamen Mitdenken und Mitplanen einladen. Denn das Handbuch will die unsere Jahre markierenden Vieldeutigkeiten nicht in schlichte Lösungen pressen, vielmehr zu einer elementaren sozialwissenschaftlichen und theologischen Erörterung hinführen, die zum Unterrichten und Erziehen, Fördern und Begleiten religiöser Mündigkeit lockt. Das Handbuch will diesem Ziel in doppelter Weise dienen: Indem die Artikel die Fachkompetenz zur Phänomen-, Problem- und Sachanalyse bei den Lehrenden zu fördern versuchen – durch Beiträge, die nicht überreden, sondern klären und abwägen –, kann dieser das eigene Urteil freisetzende Stil in der religionspädagogischen Praxis analog auch den Lernpartnern (Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen) zugute kommen. Die Weite des Phänomenansatzes und das eben angedeutete Verständnis christlich inspirierender Bildungsverantwortung fügen sich organisch zusammen (und wehren einen platten religionspädagogischen Naturalismus genauso ab wie kerygmatistische Neigungen).

Die Herausgeber waren ehrgeizig genug, für jeden Beitrag jeweils kompetente Autorinnen und Autoren zu gewinnen (das ist uns wohl gelungen). Da aber weder ein wissenschaftstheoretisches Konzept noch gar eine religionspädagogische Denkrichtung vorgegeben wurde, ist eine unüberhörbare Vielstimmigkeit zusammengekommen – einzig in Form gebracht durch die äußeren Gliederungselemente. Auch etwas ungewöhnliche, vielleicht sogar schrille Stimmen werden nicht geglättet, denn wir Herausgeber rechnen mit der Lust der Leserinnen und Leser, zwar auch altbewährte, aber vor allem junge, frische Stimmen hören zu wollen (ein Handbuch ist ja kein wohltemperiertes Lehrbuch).

Nun ist es an der Zeit, den Autorinnen und Autoren aufrichtig Dank zu sagen, denn wir sind nicht nur ihrer erwarteten Fachkompetenz begegnet, sondern auch ihrem großzügigen Entgegenkommen: bei (notwendigen) Kürzungsvorschlägen, beim Drängen auf termingerechte Abgabe der Manuskripte wie zugleich auch beim Aushalten der langwierigen Entstehungsprozesse. Einen ganz ausdrücklichen Dank schulden die Herausgeber Dominik Blum, der als Redakteur alle logistischen Fragen erkannt, geklärt und gelöst hat, und zwar im Umgang mit etwa hundertzwanzig Autorinnen und Autoren; er begleitete die langen Wege von der Idee bis zum fertigen Manuskript; dass dabei auch seine ganz eigenen Stücke mit eingingen, versteht sich von selbst. Bei diesen schriftleiterischen Arbeiten standen ihm hilfreich zur Seite Sabine Bohrmann, Kerstin Usadel und Florian Müller, angeführt von Stefan Altmeyer, Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Religionspädagogischen Seminar Bonn; wir danken ihnen für die aktive Präsenz über zwei Jahre hin und mehr. Gleich bei den ersten Planungsgesprächen stand uns hilfreich Winfried Nonhoff als Lektor im Kösel-Verlag zur Seite; für die aktive Mitarbeit bei der Endredaktion haben wir Margarete Stenger kräftig zu danken.

Endlich wünschen wir uns für das Neue Handbuch neugierige Benutzerinnen und Benutzer, die sich rasch für eine geplante Unterrichtseinheit oder ein anstehendes Prüfungsgespräch kundig machen wollen. Außerdem wünschen wir uns aufmerksame Leserinnen und Leser, die über die dringliche Kurzinformation hinaus Lust und Zeit zum Weiterlesen, zum suchenden und zum entdeckenden Lesen mitbringen, vielleicht sogar der angegebenen Literatur in pragmatischem und hermeneutischem Interesse nachgehen, denn wir verstehen dieses neue Handbuch als religionspädagogischen Treffpunkt und als Ausgangspunkt beim Entdecken von Religion als Erinnerung und Versprechen.

Gottfried Bitter, Rudolf Englert, Gabriele Miller,KARL ERNST NIPKOW

I. Grundlagen der Religionspädagogik

Die Religionspädagogik hat es mit der Reflexion und Gestaltung religiöser Erziehung und Bildung zu tun. Das ist eine facettenreiche Aufgabe. Doch worum es im Einzelnen dabei auch immer geht – es gibt grundlegende Fragen, die durchgängig zu bedenken sind: Wie sind die Voraussetzungen zu beurteilen, unter denen die religionspädagogische Arbeit heute zu geschehen hat (Gegenwartsbewusstsein!, vgl. I.1), wie die Spannungen, die dabei zu bewältigen sind (etwa zwischen Subjekt und Strukturen: vgl. I.3, zwischen Kirche und Gesellschaft: vgl. I.4), wie die möglichen Zielperspektiven, an denen sich diese Arbeit orientieren kann (vgl. I.8)?

Für den sach- und situationsgerechten Umgang mit diesen Fragen kann die Religionspädagogik freilich auch auf grundlegende Ressourcen zurückgreifen: auf die Geschichte, die sie im Rücken hat (Wissenschaftsgeschichte, vgl. I.5), auf die fachliche Begrifflichkeit und das methodische Instrumentarium, mittels derer sich die einschlägigen Problemlagen »abbilden« und analysieren lassen (vgl. I.2/I.6), auf die Modelle, mit denen man jenseits des nationalen Tellerrandes gute Erfahrungen gemacht hat (vgl. I.7).

I.1Religion, Glaube und Aufwachsen heute

➝ I.3 Religiöse Bildung zwischen Subjekten und Strukturen

➝ II.2.1 Religion – Religionskritik

➝ II.3.1 Gesellschaft und Religion

➝ II.4.1 Lebensgeschichte(n) – Glaubensgeschichte(n)

➝ II.4.2 Religiöse Sozialisation

➝ III.4.1 Pluralität und Pluralismus

➝ III.4.2 Individualisierte Religiosität

1 Vom Lamento zur Herausforderung

Es besteht kein Zweifel: Aufwachsen heute ist nicht zwingend ein Aufwachsen mit Religion, schon gar nicht mit Glaube. Wenn wir einen kirchlich geprägten Begriff von Religion und Glaube zu Grunde legen, müssen wir eingestehen: Es geht ohne! Die Bedeutung, die dem Christentum als Religion und den Kirchen als institutionellen Religionsträgern im Gemeinwesen insgesamt zugemessen wird, ist schwächer geworden. Religionspädagogische Konzepte, die ihre Wünsche für die Gegenwart und Zukunft aus der Vergangenheit ableiten, sind nicht mehr tragfähig. So, wie ehemals Heranwachsende religiös erzogen werden konnten, ist es heute nicht mehr möglich. So, wie vormals ein persönliches religiöses Bekenntnis und eine öffentliche Religionsausübung kulturell und sozial abgestützt wurden, ist es heute nicht mehr denkbar.

Das Lamento hilft jedoch nicht weiter, denn es erschließt kaum neue Handlungsmöglichkeiten für Gegenwart und Zukunft (vgl. Ziebertz 2001a). Für die jüngere Generation gibt es keinen normativen Fixpunkt, von dem aus bewertet werden könnte, was sich verbessert oder verschlechtert hat. Die Beantwortung der Frage, wie christliche Religiosität heute und in Zukunft gelebt werden kann, ist religionspädagogisch nicht hinreichend aus der Vergangenheit ableitbar. Es gilt, in unserer Zeit neue Wege zu finden, die religiöse Dimension des menschlichen Lebens kommunikativ zu verflüssigen und christliche Sprachangebote zu erschließen. Die zweitausendjährige Geschichte des Christentums gibt selbst das Beispiel, wie immer wieder neu versucht worden ist, die Möglichkeiten christlicher Existenz für den Einzelnen und das Zusammenleben auszuloten.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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