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Kompakt alle wichtigsten Informationen in Notaufnahme und Stroke Unit
Ob akuter Schlaganfall, epileptischer Krampfanfall, Meningitis oder Enzephalitis – bei vielen neurologischen Notfällen ist Eile geboten. Eine Verzögerung bedeutet häufig eine Verschlechterung des Behandlungsergebnisses. Es gilt, schnell richtig zu diagnostizieren und so rasch wie möglich mit der Therapie zu beginnen. Doch im Ernstfall den Überblick zu behalten ist nicht leicht. Wir helfen Ihnen dabei. Diese überarbeitete und aktualisierte Neuauflage bietet Ihnen rasche und kompetente Orientierung für den Notfall – damit Sie auch unter Zeitdruck die richtige Entscheidung treffen!
Die Autoren vermitteln Ihnen den aktuellen Stand der evidenzbasierten neurologischen Notfallmedizin mit hohem Praxisbezug. Es ist als Hilfestellung im Nachtdienst oder am Wochenende konzipiert – immer griff- und einsatzbereit dank des handlichen Kitteltaschenformats.
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Seitenzahl: 453
Veröffentlichungsjahr: 2023
Herausgegeben von
Helge Topka, Olaf Eberhardt
Sebastian Almer, Johanna Arnold, Andrea Bartels, Merangelis Yadira De Dios Ferreras, Olaf Eberhardt, Christopher Ebner, Dagmar Funke, Gregor von Gleichenstein, Lea Gonschor, Mirjam Hermisson, Julius Hübl, Clemens Krammer, Marianne Kürsten, Lydia Luya Yu, Ralph Schreiner, Florian Thanbichler, Helge Topka, Katharina von Rudno, Vincent Weber, Felizitas Zeller
2., überarbeitete Auflage
26 Abbildungen
Die Notaufnahmen der Kliniken erleben weiterhin einen starken Zuwachs der Patientenzahlen. Besondere Belastungen wie durch die SARS-CoV-2-Pandemie haben das Spektrum der Erkrankungen und die Aufgaben auch der Neurologie verändert, an der wesentlichen Rolle der Neurologie in den Notaufnahmen jedoch nichts geändert. Aktuelle Auswertungen des Robert-Koch-Instituts zeigen im Gegenteil, dass die Vorstellungen auf Grund von neurologischen Beschwerden am schnellsten wieder das Ausmaß vor der Pandemie erreicht haben. Die Herausforderungen für die Neurologie bleiben enorm, nicht nur was die Bereitstellung geeigneter Ressourcen, sondern auch den effizienten Umgang mit den medizinischen Fragestellungen angeht.
Etwa ein Fünftel aller Patienten einer Notaufnahme stellen sich mit neurologischen Beschwerden vor. Aktuelle Untersuchungen aus den USA bestätigen frühere Erfahrungen aus Deutschland, wonach neurologische Symptome für den Notfallmediziner am schwierigsten zu deuten sind und im Vergleich zu anderen Symptomen die größte Gefahr einer Fehleinschätzung bergen. Neurologische Symptome wie zum Beispiel der Schwindel sind oft vieldeutig und auch zunächst harmlos erscheinende Beschwerden können auf schwerwiegende behandlungsbedürftige Erkrankungen hinweisen. Nichtsdestotrotz müssen Notfallärztinnen und -ärzte in der Notfallsituation oft zügig entscheiden und dies nicht selten auch auf der Grundlage von rudimentären Informationen. Es ist daher nicht überraschend, dass insbesondere der Schlaganfall und spinale Erkrankungen die größten Herausforderungen im Hinblick auf die rasche und korrekte diagnostische Zuordnung darstellen.
Diese Entwicklungen in der Notfallmedizin und der Erfolg der ersten Auflage unseres Leitfadens zur neurologischen Notfallmedizin haben uns ermutigt, das sich rasch weiterentwickelnde Wissen ebenso wie Anregungen von Nutzern in einer zweiten Auflage aufzunehmen. Die bewährte Struktur mit einer Aufteilung in Leitsymptome, Therapieschemata für neurologische und internistische Notfallbehandlungen, auch mit Wegweisungen bei besonderen Herausforderungen wie der Behandlung von Schwangeren oder Intoxikationen, und einer Zusammenfassung der wichtigsten Informationen zur notfall-relevanten Anatomie, Skalen, Notfallmedikamenten und Normwerten wurde beibehalten.
Mit großer Freude konnten wir bei der Erstellung der einzelnen Kapitel wieder auf die Unterstützung vieler junger Kolleginnen und Kollegen setzen, die ihre täglichen Erfahrungen aus Nacht- und Wochenenddiensten und der Arbeit in unserer interdisziplinären Notaufnahme haben einfließen lassen. Wir hoffen, dass diese zweite Auflage wie die erste einen Beitrag dazu leisten kann, die Versorgung neurologischer Notfallpatientinnen und -patienten weiter zu verbessern.
München, im März 2023
H. Topka
O. Eberhardt
Titelei
Vorwort
Teil I Organisatorisches
1 Organisatorische Hinweise zur Notfallneurologie
1.1 Rolle der Neurologie in der Notaufnahme
1.2 Strukturen der Notfallversorgung in Deutschland
1.3 Strukturen der neurologischen Notfallversorgung
1.4 Quellenangaben
Teil II Leitsymptome
2 Akute Bewusstseinsstörung
2.1 Definition
2.2 Epidemiologie
2.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
2.2.2 Prädisponierende Faktoren
2.3 Ätiologie und Pathogenese
2.4 Klassifikation und Risikostratifizierung
2.5 Symptomatik
2.6 Diagnostik
2.6.1 Diagnostisches Vorgehen
2.6.2 Anamnese
2.6.3 Körperliche Untersuchung
2.6.4 Pupillo- und Okulomotorik
2.6.5 Labor
2.6.6 Bildgebende Diagnostik
2.6.7 Instrumentelle Diagnostik
2.7 Differenzialdiagnosen
2.7.1 Zerebrovaskuläre Komaursachen
2.7.2 Enzephalopathien
2.7.3 Posteriore reversible Leukenzephalopathie
2.7.4 Wernicke-Enzephalopathie
2.7.5 Intrakranielle Druckerhöhung
2.7.6 Epilepsie
2.7.7 ZNS-Infektionen
2.8 Therapie
2.8.1 Therapeutisches Vorgehen
2.8.2 Allgemeine und konservative Maßnahmen
2.8.3 Pharmakotherapie
2.8.4 Interventionelle Therapie
2.8.5 Operative Therapie
2.9 Quellenangaben
3 Paroxysmale Bewusstseinsstörung
3.1 Differenzialdiagnosen
3.2 Epileptischer Anfall
3.2.1 Definition
3.2.2 Epidemiologie
3.2.3 Ätiologie
3.2.4 Klassifikation
3.2.5 Symptomatik
3.2.6 Diagnostik
3.2.7 Therapie
3.2.8 Fahreignung
3.3 Synkope
3.3.1 Definition
3.3.2 Epidemiologie
3.3.3 Ätiologie und Pathogenese
3.3.4 Klassifikation
3.3.5 Symptomatik
3.3.6 Diagnostik
3.3.7 Therapie
3.3.8 Fahreignung
3.4 Quellenangaben
4 Akute Amnesie
4.1 Definition
4.2 Epidemiologie
4.2.1 Häufigkeit
4.2.2 Altersgipfel
4.2.3 Geschlechtsverteilung
4.2.4 Prädisponierende Faktoren
4.3 Ätiologie und Pathogenese
4.4 Symptomatik
4.5 Diagnostik
4.5.1 Diagnostisches Vorgehen
4.5.2 Anamnese
4.5.3 Körperliche Untersuchung
4.5.4 Labor
4.5.5 Mikrobiologie und Virologie
4.5.6 Bildgebende Diagnostik
4.5.7 Instrumentelle Diagnostik
4.6 Differenzialdiagnosen
4.7 Therapie
4.7.1 Therapeutisches Vorgehen
4.7.2 Pharmakotherapie
4.8 Quellenangaben
5 Akuter Kopf- und Gesichtsschmerz
5.1 Definition
5.2 Epidemiologie
5.2.1 Häufigkeit
5.2.2 Altersgipfel
5.2.3 Geschlechtsverteilung
5.2.4 Prädisponierende Faktoren
5.3 Ätiologie und Pathogenese
5.4 Klassifikation und Risikostratifizierung
5.5 Symptomatik
5.6 Diagnostik
5.6.1 Diagnostisches Vorgehen
5.6.2 Anamnese
5.6.3 Körperliche Untersuchung
5.6.4 Labor
5.6.5 Mikrobiologie und Virologie
5.6.6 Bildgebende Diagnostik
5.6.7 Instrumentelle Diagnostik
5.7 Differenzialdiagnosen
5.7.1 Häufige Kopfschmerzsyndrome
5.8 Therapie
5.8.1 Therapeutisches Vorgehen
5.9 Besonderheiten bei Schwangeren
5.10 Quellenangaben
6 Akuter Schwindel und akute Hörminderung
6.1 Definition
6.2 Epidemiologie
6.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
6.2.2 Prädisponierende Faktoren
6.3 Ätiologie und Pathogenese
6.4 Klassifikation und Risikostratifizierung
6.5 Symptomatik
6.6 Diagnostik
6.6.1 Diagnostisches Vorgehen
6.6.2 Anamnese
6.6.3 Körperliche Untersuchung
6.6.4 Labor
6.6.5 Bildgebende Diagnostik
6.6.6 Instrumentelle Diagnostik
6.7 Differenzialdiagnosen
6.8 Therapie
6.8.1 Therapeutisches Vorgehen
6.9 Quellenangaben
7 Meningismus
7.1 Definition
7.2 Epidemiologie
7.2.1 Häufigkeit
7.3 Prädisponierende Faktoren
7.4 Ätiologie und Pathogenese
7.5 Symptomatik
7.6 Diagnostik
7.6.1 Diagnostisches Vorgehen
7.6.2 Anamnese
7.6.3 Körperliche Untersuchung
7.6.4 Labor, Mikrobiologie und Virologie, bildgebende und weitere Diagnostik
7.7 Differenzialdiagnosen
7.8 Therapie
7.8.1 Therapeutisches Vorgehen
7.9 Besonderheiten bei Kindern
7.10 Quellenangaben
8 Akute Sehstörungen
8.1 Definition
8.2 Epidemiologie
8.2.1 Häufigkeit
8.2.2 Altersgipfel
8.2.3 Geschlechtsverteilung
8.2.4 Prädisponierende Faktoren
8.2.5 Ätiologie und Pathogenese
8.3 Symptomatik
8.4 Diagnostik
8.4.1 Diagnostisches Vorgehen
8.4.2 Anamnese
8.4.3 Körperliche Untersuchung
8.4.4 Labor
8.4.5 Bildgebende Diagnostik
8.4.6 Instrumentelle Diagnostik
8.4.7 Histologie
8.4.8 Augenärztliches Konsil
8.5 Differenzialdiagnosen
8.6 Therapie
8.6.1 Therapeutisches Vorgehen
8.7 Quellenangaben
9 Akute Aphasie
9.1 Definition
9.2 Epidemiologie
9.2.1 Häufigkeit
9.3 Prädisponierende Faktoren
9.4 Ätiologie und Pathogenese
9.5 Klassifikation und Risikostratifizierung
9.6 Symptomatik
9.7 Diagnostik
9.7.1 Diagnostisches Vorgehen
9.7.2 Anamnese
9.7.3 Labor
9.7.4 Bildgebende Diagnostik
9.7.5 Instrumentelle Diagnostik
9.8 Differenzialdiagnosen
9.9 Therapie
9.9.1 Therapeutisches Vorgehen
9.10 Quellenangaben
10 Akute Lähmungen der Extremitäten
10.1 Definition
10.2 Epidemiologie
10.2.1 Häufigkeit
10.3 Prädisponierende Faktoren
10.4 Ätiologie und Pathogenese
10.5 Klassifikation und Risikostratifizierung
10.6 Symptomatik
10.7 Diagnostik
10.7.1 Diagnostisches Vorgehen
10.7.2 Anamnese
10.7.3 Körperliche Untersuchung
10.7.4 Labordiagnostik
10.7.5 Bildgebende Diagnostik
10.7.6 Instrumentelle Diagnostik
10.8 Differenzialdiagnosen
10.9 Differenzialdiagnostische Tipps bei peripheren Läsionen
10.10 Hinweise auf funktionelle Parese
10.11 Therapie
10.11.1 Therapeutisches Vorgehen
10.12 Quellenangaben
11 Akute Fazialisparese
11.1 Definition
11.2 Epidemiologie
11.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
11.2.2 Prädisponierende Faktoren
11.3 Ätiologie und Pathogenese
11.4 Symptomatik
11.5 Diagnostik
11.5.1 Diagnostisches Vorgehen
11.5.2 Anamnese
11.5.3 Körperliche Untersuchung
11.5.4 Labor- und Liquordiagnostik
11.5.5 Bildgebende Diagnostik
11.5.6 Instrumentelle Diagnostik
11.5.7 Sonstige Diagnostik
11.6 Differenzialdiagnosen
11.7 Therapie
11.7.1 Therapeutisches Vorgehen
11.7.2 Allgemeine Maßnahmen
11.7.3 Pharmakotherapie
11.7.4 Operative Therapie
11.8 Quellenangaben
12 Akutes Querschnittssyndrom
12.1 Definition
12.2 Epidemiologie
12.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
12.3 Präsdisponierende Faktoren
12.4 Ätiologie und Pathogenese
12.5 Symptomatik
12.6 Diagnostik
12.6.1 Diagnostisches Vorgehen
12.6.2 Anamnese
12.6.3 Körperliche Untersuchung
12.6.4 Labor
12.6.5 Mikrobiologie und Virologie
12.6.6 Bildgebende Diagnostik
12.6.7 Instrumentelle Diagnostik
12.6.8 Liquordiagnostik
12.7 Differenzialdiagnosen
12.7.1 Weitere Ursachen einer Myelopathie
12.7.2 Erkrankungen, die eine akute spinale Läsion imitieren können
12.8 Therapie
12.8.1 Therapeutisches Vorgehen
12.8.2 Allgemeine Maßnahmen
12.8.3 Pharmakotherapie
12.8.4 Operative Therapie
12.8.5 Therapie einzelner Krankheitsentitäten
12.9 Quellenangaben
13 Akuter Rückenschmerz
13.1 Definition
13.2 Epidemiologie
13.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
13.2.2 Prädisponierende Faktoren
13.3 Ätiologie und Pathogenese
13.4 Klassifikation und Risikostratifizierung
13.5 Symptomatik
13.6 Diagnostik
13.6.1 Diagnostisches Vorgehen
13.6.2 Anamnese
13.6.3 Körperliche Untersuchung
13.6.4 Labor- und Liquordiagnostik
13.6.5 Bildgebende Diagnostik
13.7 Differenzialdiagnosen
13.8 Therapie
13.9 Quellenangaben
14 Akute Okulomotorikstörung
14.1 Definition
14.2 Epidemiologie
14.2.1 Häufigkeit, Altergipfel, Geschlechtsverteilung
14.2.2 Präsdisponierende Faktoren
14.3 Ätiologie und Pathogenese
14.4 Klassifikation und Risikostratifizierung
14.5 Symptomatik
14.6 Diagnostik
14.6.1 Diagnostisches Vorgehen
14.6.2 Anamnese
14.6.3 Körperliche Untersuchung
14.7 Differenzialdiagnosen
14.8 Therapie
14.8.1 Therapeutisches Vorgehen
14.9 Quellenangaben
Teil III Therapieschemata Notaufnahme
15 Ischämischer Schlaganfall und transitorische ischämische Attacke
15.1 Definition
15.2 Epidemiologie
15.2.1 Häufigkeit
15.2.2 Altersgipfel
15.2.3 Geschlechtsverteilung
15.2.4 Prädisponierende Faktoren
15.3 Ätiologie und Pathogenese
15.4 Symptomatik
15.5 Diagnostik
15.5.1 Diagnostisches Vorgehen
15.5.2 Anamnese
15.5.3 Körperliche Untersuchung
15.5.4 Labor
15.5.5 Bildgebende Diagnostik
15.5.6 Instrumentelle Diagnostik
15.6 Differenzialdiagnosen
15.7 Therapie
15.7.1 Therapeutisches Vorgehen
15.7.2 Rekanalisierende Pharmakotherapie: systemische Thrombolyse
15.7.3 Endovaskuläre Rekanalisation bei zerebraler Ischämie
15.7.4 Erweiterte Notfallmaßnahmen und Erstversorgung auf Stroke Unit (<24h)
15.7.5 Internistische Begleitmaßnahmen
15.7.6 Besondere Therapieprobleme
15.7.7 Operative Therapie
15.7.8 Nicht evidenzbasierte Schlaganfalltherapie
15.8 Quellenangaben
16 Intrazerebrale Blutung
16.1 Definition
16.2 Epidemiologie
16.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel und Geschlechtsverteilung
16.2.2 Prädisponierende Faktoren
16.3 Ätiologie und Pathogenese
16.4 Klassifikation und Risikostratifizierung
16.5 Symptomatik
16.6 Diagnostik
16.6.1 Diagnostisches Vorgehen
16.6.2 Anamnese
16.6.3 Körperliche Untersuchung
16.6.4 Labor
16.6.5 Bildgebende Diagnostik
16.6.6 Instrumentelle Diagnostik
16.7 Differenzialdiagnosen
16.8 Therapie
16.8.1 Therapeutisches Vorgehen
16.8.2 Allgemeine Maßnahmen
16.8.3 Pharmakotherapie
16.8.4 Blutdrucksteuerung
16.8.5 Hirndrucktherapie
16.8.6 Interventionelle Therapie
16.8.7 Operative Therapie
16.8.8 Nicht sinnvolle Akuttherapien
16.9 Quellenangaben
17 Subarachnoidalblutung (SAB)
17.1 Definition
17.2 Epidemiologie
17.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
17.2.2 Prädisponierende Faktoren
17.3 Ätiologie und Pathogenese
17.4 Symptomatik
17.5 Diagnostik
17.5.1 Diagnostisches Vorgehen
17.6 Differenzialdiagnosen
17.7 Therapie
17.7.1 Allgemeine Maßnahmen
17.7.2 Aneurysmaausschaltung
17.7.3 (Früh-)Komplikationen und Therapie
17.8 Quellenangaben
18 Sinus- und Hirnvenenthrombose
18.1 Definition
18.2 Epidemiologie
18.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
18.2.2 Prädisponierende Faktoren
18.3 Ätiologie und Pathogenese
18.4 Symptomatik
18.5 Diagnostik
18.5.1 Anamnese
18.5.2 Labor
18.5.3 Bildgebende Diagnostik
18.5.4 Sonstige
18.6 Differenzialdiagnosen
18.7 Therapie
18.7.1 Akuttherapie
18.7.2 Therapie im Verlauf
18.8 Quellenangaben
19 Hirndruckerhöhung
19.1 Definition
19.2 Epidemiologie
19.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
19.2.2 Prädisponierende Faktoren
19.3 Ätiologie und Pathogenese
19.4 Klassifikation
19.5 Symptomatik
19.6 Diagnostik
19.6.1 Diagnostisches Vorgehen
19.6.2 Anamnese
19.6.3 Körperliche Untersuchung
19.6.4 Bildgebende Diagnostik
19.6.5 Instrumentelle Diagnostik
19.6.6 Sonstige
19.7 Differenzialdiagnosen
19.8 Therapie
19.8.1 Allgemeine Maßnahmen und konservative Therapie
19.8.2 Pharmakotherapie
19.8.3 Operative Therapieoptionen
19.9 Quellenangaben
20 Akuter Schwindel und akute Hörminderung
20.1 Diagnostik
20.2 Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPLS)
20.3 Neuritis vestibularis
20.4 Morbus Menière
20.5 Zerebrovaskuläre Erkrankungen mit Schwindel
20.6 Andere Schwindelursachen
20.7 Akute Hörminderung (Hörsturz) und Tinnitus
20.8 Fahreignung
20.9 Quellenangaben
21 Epileptischer Anfall
21.1 Diagnostik
21.2 Therapie
21.2.1 Behandlungsziel in der Notfallsituation
21.2.2 Sofortmaßnahmen
21.2.3 Pharmakotherapie
21.2.4 Prognose bei adäquater Therapie
21.3 Besonderheiten bei Schwangeren
21.4 Quellenangaben
22 Status epilepticus
22.1 Definition
22.2 Epidemiologie
22.2.1 Häufigkeit
22.2.2 Prädisponierende Faktoren
22.3 Ätiologie
22.4 Klassifikation
22.5 Symptomatik
22.6 Diagnostik
22.6.1 Diagnostisches Vorgehen
22.7 Differenzialdiagnosen
22.8 Therapie
22.8.1 Behandlungsziele
22.8.2 Allgemeinmaßnahmen
22.8.3 Pharmakotherapie
22.8.4 Prognose
22.9 Quellenangaben
23 Meningitis und Enzephalitis
23.1 Definition
23.2 Epidemiologie
23.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
23.2.2 Prädisponierende Faktoren
23.3 Ätiologie und Pathogenese
23.4 Symptomatik
23.5 Diagnostik
23.5.1 Anamnese
23.5.2 Diagnostisches Vorgehen
23.6 Differenzialdiagnosen
23.7 Therapie
23.7.1 Therapeutisches Vorgehen
23.8 Quellenangaben
24 Alkoholintoxikation
24.1 Definition
24.2 Epidemiologie
24.2.1 Häufigkeit
24.2.2 Altersgipfel
24.2.3 Geschlechtsverteilung
24.2.4 Prädisponierende Faktoren
24.3 Ätiologie und Pathogenese
24.4 Klassifikation und Risikostratifizierung
24.5 Symptomatik
24.6 Diagnostik
24.6.1 Diagnostisches Vorgehen
24.6.2 Anamnese
24.6.3 Körperliche Untersuchung
24.6.4 Labor
24.6.5 Bildgebende Diagnostik
24.6.6 Instrumentelle Diagnostik
24.7 Differenzialdiagnosen
24.8 Therapie
24.8.1 Therapeutisches Vorgehen
24.8.2 Allgemeine Maßnahmen
24.8.3 Pharmakotherapie
24.8.4 Sonstige
24.9 Quellenangaben
25 Intoxikationen (außer Alkohol)
25.1 Definition
25.2 Epidemiologie
25.2.1 Häufigkeit
25.2.2 Prädisponierende Faktoren
25.3 Ätiologie und Pathogenese
25.4 Risikostratifizierung
25.5 Symptomatik
25.6 Diagnostik
25.6.1 Diagnostisches Vorgehen
25.6.2 Anamnese
25.6.3 Körperliche Untersuchung
25.6.4 Labor
25.6.5 Bildgebende Diagnostik
25.7 Differenzialdiagnosen
25.8 Therapie
25.8.1 Therapeutisches Vorgehen
25.8.2 Supportive Allgemeintherapie und Pharmakotherapie
25.8.3 Verfahren der Giftelimination
25.8.4 Antidota
25.9 Quellenangaben
26 Delir
26.1 Definition
26.2 Epidemiologie
26.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
26.2.2 Prädisponierende Faktoren
26.3 Ätiologie und Pathogenese
26.4 Klassifikation
26.5 Symptomatik
26.6 Diagnostik
26.6.1 Diagnostisches Vorgehen
26.6.2 Anamnese und neuropsychologisches Screening
26.6.3 Körperliche Untersuchung
26.6.4 Labor
26.6.5 Bildgebende Diagnostik
26.6.6 Instrumentelle Diagnostik
26.7 Differenzialdiagnosen
26.8 Therapie
26.8.1 Therapeutisches Vorgehen
26.8.2 Allgemeine Maßnahmen zur Delirprävention
26.8.3 Konservative Therapie
26.8.4 Pharmakotherapie
26.9 Quellenangaben
27 Wernicke-Enzephalopathie
27.1 Definition
27.2 Epidemiologie
27.2.1 Häufigkeit
27.2.2 Prädisponierende Faktoren
27.3 Ätiologie und Pathogenese
27.4 Symptomatik
27.5 Diagnostik
27.5.1 Diagnostisches Vorgehen
27.5.2 Labor
27.5.3 Bildgebende Diagnostik
27.6 Differenzialdiagnosen
27.7 Therapie
27.8 Quellenangaben
28 Akuter Kopfschmerz
28.1 Definition
28.2 Therapie häufiger Kopfschmerzsyndrome
28.2.1 Akuter Spannungskopfschmerz
28.2.2 Migräneattacke
28.2.3 Trigeminusneuralgie
28.2.4 Clusterkopfschmerz
28.3 Besonderheiten bei Schwangeren
28.4 Quellenangaben
29 Polymyalgia rheumatica und Riesenzellarteriitis
29.1 Definition
29.2 Epidemiologie
29.2.1 Häufigkeit
29.2.2 Altersgipfel
29.2.3 Geschlechtsverteilung
29.3 Ätiologie und Pathogenese
29.4 Symptomatik
29.5 Diagnostik
29.5.1 Diagnosekriterien
29.5.2 Anamnese
29.5.3 Körperliche Untersuchung
29.5.4 Labor
29.5.5 Temporalarterien-Biopsie
29.5.6 Farbkodierte Duplexsonografie der Aa. temporales
29.5.7 Fakultative Diagnostik
29.6 Differenzialdiagnosen
29.7 Therapie
29.7.1 Therapeutisches Vorgehen
29.8 Quellenangaben
30 Akute Polyradikuloneuritis (Guillain-Barré-Syndrom)
30.1 Definition
30.2 Epidemiologie
30.2.1 Häufigkeit
30.2.2 Prädisponierende Faktoren
30.3 Ätiologie und Pathogenese
30.4 Risikostratifizierung
30.5 Symptomatik
30.6 Diagnostik
30.6.1 Diagnostisches Vorgehen
30.6.2 Anamnese
30.6.3 Körperliche Untersuchung
30.6.4 Labor
30.6.5 Bildgebende Diagnostik
30.6.6 Instrumentelle Diagnostik
30.7 Differenzialdiagnosen
30.8 Therapie
30.8.1 Allgemeine Maßnahmen
30.8.2 Pharmakotherapie
30.8.3 Immuntherapie
30.9 Quellenangaben
31 Myasthene Krise
31.1 Definition
31.2 Epidemiologie
31.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
31.2.2 Prädisponierende Faktoren
31.3 Ätiologie und Pathogenese
31.4 Symptomatik
31.5 Diagnostik
31.5.1 Diagnostisches Vorgehen
31.5.2 Anamnese
31.6 Differenzialdiagnosen
31.7 Therapie
31.7.1 Allgemeine Maßnahmen
31.7.2 Pharmakotherapie
31.8 Besonderheiten bei Schwangeren
31.9 Quellenangaben
32 Akuter Rückenschmerz und akuter radikulärer Schmerz
32.1 Einteilung
32.2 Therapie
32.2.1 Unspezifische Rückenschmerzen ohne Red Flags
32.2.2 Kausale Therapie spezifischer Rückenschmerzen
32.3 Quellenangaben
33 Leichtes Schädel-Hirn-Trauma
33.1 Definition
33.2 Epidemiologie
33.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
33.3 Prädisponierende Faktoren
33.4 Ätiologie und Pathogenese
33.5 Risikostratifizierung
33.6 Symptomatik
33.7 Diagnostik
33.7.1 Diagnostisches Vorgehen
33.7.2 Anamnese
33.7.3 Körperliche Untersuchung
33.7.4 Labor
33.7.5 Bildgebende Diagnostik
33.7.6 Instrumentelle Diagnostik
33.8 Komplikationen
33.9 Therapie
33.9.1 Allgemeine Maßnahmen
33.9.2 Pharmakotherapie
33.9.3 Hirndruckmanagement
33.9.4 Operative Therapie
33.9.5 Entlassungsprozedere
33.10 Quellenangaben
34 Akute Notfälle bei Bewegungsstörungen
34.1 Definition
34.2 Epidemiologie
34.2.1 Häufigkeit
34.2.2 Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
34.2.3 Prädisponierende Faktoren
34.3 Ätiologie und Pathogenese
34.4 Klassifikation
34.5 Symptomatik
34.5.1 Wichtigste Bewegungsstörungen
34.5.2 Sonstige
34.6 Diagnostik
34.6.1 Diagnostisches Vorgehen
34.6.2 Anamnese
34.6.3 Bildgebende Diagnostik
34.6.4 Sonstige
34.7 Differenzialdiagnosen
34.8 Therapie
34.8.1 Therapeutisches Vorgehen
34.8.2 Allgemeine Maßnahmen
34.8.3 Pharmakotherapie
34.9 Quellenangaben
35 Singultus
35.1 Definition
35.2 Epidemiologie
35.2.1 Häufigkeit
35.2.2 Altersgipfel
35.2.3 Geschlechtsverteilung
35.2.4 Prädisponierende Faktoren
35.3 Ätiologie und Pathogenese
35.4 Symptomatik
35.5 Diagnostik
35.5.1 Diagnostisches Vorgehen
35.5.2 Anamnese
35.5.3 Körperliche Untersuchung
35.5.4 Labor
35.5.5 Mikrobiologie und Virologie
35.5.6 Bildgebende Diagnostik
35.6 Differenzialdiagnosen
35.7 Therapie
35.7.1 Therapeutisches Vorgehen
35.7.2 Allgemeine Maßnahmen
35.7.3 Pharmakotherapie
35.7.4 Interventionelle Therapie
35.8 Quellenangaben
36 Herpes Zoster
36.1 Definition
36.2 Epidemiologie
36.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
36.2.2 Prädisponierende Faktoren
36.3 Ätiologie und Pathogenese
36.4 Symptomatik
36.5 Diagnostik
36.5.1 Diagnostische Vorgehen
36.5.2 Anamnese
36.5.3 Körperliche Untersuchung
36.5.4 Labor und Liquordiagnostik
36.5.5 Bildgebende Diagnostik
36.5.6 Weitere Diagnostik
36.6 Differenzialdiagnosen
36.7 Therapie
36.7.1 Pharmakotherapie
36.7.2 Umgang mit Kontaktpersonen und Impfung
36.8 Quellenangaben
37 Neurologische Notfälle in der Schwangerschaft
37.1 Definition
37.2 Epidemiologie
37.2.1 Häufigkeit
37.2.2 Altersgipfel
37.2.3 Prädisponierende Faktoren
37.3 Ätiologie und Pathogenese
37.4 Symptomatik
37.4.1 Spezielle Krankheitsbilder
37.5 Diagnostik
37.5.1 Diagnostisches Vorgehen
37.5.2 Anamnese
37.5.3 Labor
37.5.4 Bildgebende Diagnostik
37.5.5 Instrumentelle Diagnostik
37.6 Differenzialdiagnosen
37.7 Therapie
37.7.1 Therapeutisches Vorgehen
37.7.2 Pharmakotherapie
37.7.3 Schwangerschaftsspezifische Aspekte
37.8 Quellenangaben
38 Notfallpsychiatrie: akuter Erregungszustand und Suizidalität
38.1 Akuter Erregungszustand
38.1.1 Definition
38.1.2 Epidemiologie
38.1.3 Ätiologie und Pathogenese
38.1.4 Symptomatik
38.1.5 Diagnostik
38.1.6 Differenzialdiagnosen
38.1.7 Therapie
38.2 Akute Suizidalität
38.2.1 Definition
38.2.2 Epidemiologie
38.2.3 Ätiologie und Pathogenese
38.2.4 Symptomatik
38.2.5 Diagnostik
38.2.6 Differenzialdiagnosen
38.2.7 Therapie
38.3 Quellenangaben
39 Palliative Therapie
39.1 Definition
39.2 Ätiologie und Pathogenese
39.3 Diagnostik
39.4 Therapie
39.4.1 Allgemeine Prinzipien von Symptomkontrolle und Sterbebegleitung
39.4.2 Therapie häufiger palliativmedizinischer Symptome
39.5 Quellenangaben
Teil IV Häufige internistische Probleme
40 Hypertensive Entgleisung
40.1 Definition
40.2 Epidemiologie
40.2.1 Häufigkeit, Geschlechtsverteilung
40.2.2 Prädisponierende Faktoren
40.3 Ätiologie und Pathogenese
40.4 Klassifikation und Risikostratifizierung
40.5 Symptomatik
40.6 Diagnostik
40.6.1 Diagnostisches Vorgehen
40.6.2 Anamnese
40.6.3 Körperliche Untersuchung
40.6.4 Labor
40.6.5 Weitere Diagnostik
40.7 Therapie
40.7.1 Konservative Therapie
40.7.2 Pharmakotherapie
40.7.3 Pharmakotherapie
40.7.4 Blutdrucktherapie
40.8 Besonderheiten bei Schwangeren
40.9 Quellenangaben
41 Diabetische Entgleisung
41.1 Hypoglykämie
41.1.1 Definition
41.1.2 Epidemiologie
41.1.3 Ätiologie und Pathogenese
41.1.4 Symptomatik
41.1.5 Diagnostik
41.1.6 Differenzialdiagnosen
41.1.7 Therapie
41.2 Hyperglykämische Entgleisungen
41.2.1 Epidemiologie
41.2.2 Ätiologie und Pathogenese
41.2.3 Symptomatik
41.2.4 Diagnostik
41.2.5 Differenzialdiagnosen
41.2.6 Therapie
41.3 Quellenangaben
42 Akute Herzrhythmusstörungen
42.1 Definition
42.2 Epidemiologie
42.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel
42.2.2 Prädisponierende Faktoren
42.3 Ätiologie und Pathogenese
42.4 Symptomatik
42.5 Diagnostik
42.5.1 Diagnostisches Vorgehen
42.5.2 Anamnese, körperliche Untersuchung
42.5.3 Bildgebende Diagnostik
42.5.4 Instrumentelle Diagnostik
42.6 Differenzialdiagnosen
42.7 Therapie
42.7.1 Basismaßnahmen bei akut bedrohlichen Herzrhythmusstörungen
42.7.2 Therapie bradykarder Herzrhythmusstörungen
42.7.3 Therapie tachykarder Herzrhythmusstörungen
42.8 Quellenangaben
43 Dyspnoe und respiratorische Insuffizienz
43.1 Definition
43.2 Epidemiologie
43.2.1 Häufigkeit
43.2.2 Prädisponierende Faktoren
43.3 Ätiologie und Pathogenese
43.4 Symptomatik
43.5 Diagnostik
43.5.1 Diagnostisches Vorgehen
43.5.2 Anamnese
43.5.3 Körperliche Untersuchung
43.5.4 Formulierung einer ersten diagnostischen Hypothese
43.5.5 Apparative und laborchemische Stufendiagnostik
43.6 Differenzialdiagnosen
43.7 Therapie
43.7.1 Allgemeine Maßnahmen
43.7.2 Therapeutische Optionen bei einzelnen Erkrankungen
43.8 Quellenangaben
44 Sepsis und häufige Infektionen
44.1 Definition
44.2 Epidemiologie
44.2.1 Häufigkeit
44.2.2 Altersgipfel
44.2.3 Geschlechtsverteilung
44.2.4 Prädisponierende Faktoren
44.3 Ätiologie und Pathogenese
44.4 Symptomatik
44.5 Diagnostik
44.5.1 Diagnostisches Vorgehen
44.6 Differenzialdiagnosen
44.7 Therapie
44.7.1 Vorgehen bei Verdacht auf Sepsis
44.7.2 Unbekannter Fokus: empirische antimikrobielle Sepsistherapie
44.7.3 Zusätzliche Therapieempfehlungen
44.7.4 Bekannter Infektfokus: empirische antimikrobielle Therapie
44.7.5 Verdacht auf infektiöse Endokarditis
44.7.6 Verdacht auf Harnwegsinfekt
44.7.7 Verdacht auf Pneumonie
44.7.8 Phlebitis durch peripheren Venenkatheter
44.8 Quellenangaben
45 Elektrolytstörungen
45.1 Definition
45.2 Epidemiologie
45.2.1 Häufigkeit
45.2.2 Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
45.2.3 Prädisponierende Faktoren
45.3 Ätiologie und Pathogenese
45.4 Symptomatik
45.5 Diagnostik
45.5.1 Diagnostisches Vorgehen
45.5.2 Anamnese
45.6 Hyponatriämie
45.6.1 Definition
45.6.2 Therapie
45.7 Hypernatriämie
45.7.1 Definition
45.7.2 Therapie
45.8 Hypokaliämie
45.8.1 Definition
45.8.2 Therapie
45.9 Hyperkaliämie
45.9.1 Definition
45.9.2 Therapie
45.10 Hypokalziämie
45.11 Hyperkalziämie
45.12 Hypomagnesiämie
45.13 Hypermagnesiämie
45.14 Quellenangaben
46 Kardiopulmonale Reanimation
46.1 Definition
46.2 Epidemiologie
46.2.1 Häufigkeit, Altersgipfel, Geschlechtsverteilung
46.2.2 Prädisponierende Faktoren
46.3 Ätiologie und Pathogenese
46.4 Symptomatik
46.5 Diagnostik
46.5.1 Diagnostisches Vorgehen
46.5.2 Anamnese
46.5.3 Differenzialdiagnosen
46.6 Therapie
46.7 Quellenangaben
Teil V Skalen, Schemata, Referenztabellen
47 Skalen (GCS, FOUR, NIHSS, ASPECT, CHA2DS2-VASC, Hunt & Hess)
47.1 Glasgow Koma Skala (GCS)
47.2 Full Outline of UnResponsiveness (FOUR) Score
47.3 National Institutes of Health Stroke Scale (NIHSS)
47.4 ASPECT-Score
47.5 CHA2DS2-VASC-Score
47.6 Hunt-Hess-Skala
47.7 Quellenangaben
48 Antiepileptika
48.1 Pharmakologie
48.2 Unerwünschte Wirkungen der Antiepileptika
48.3 Quellenangaben
49 Umgang mit Kontrastmitteln
49.1 Definition
49.2 Epidemiologie
49.2.1 Häufigkeit
49.2.2 Prädisponierende Faktoren
49.3 Ätiologie und Pathogenese
49.4 Prophylaxe bei bekannter Kontrastmittelallergie
49.5 Therapie der Kontrastmittelreaktion je nach Symptomatik
49.6 Einsatz von jodhaltigem KM bei Niereninsuffizienz
49.7 Einsatz von Gadolinium bei Niereninsuffizienz
49.8 Einsatz von jodhaltigem KM bei Hyperthyreose
49.8.1 Manifeste Hyperthyreose
49.8.2 Subklinische Hyperthyreose
49.9 Einsatz von jodhaltigem KM bei Metformineinnahme
49.10 Besonderheiten bei Schwangeren
49.11 Quellenangaben
50 Schnellübersicht über wichtige Notfallmedikamente
51 Umrechnungstabelle wichtiger Medikamente
52 Liquoruntersuchung und -befunde
52.1 Definition
52.2 Epidemiologie
52.3 Indikationen
52.4 Risiken und Komplikationen
52.5 Voraussetzungen
52.6 Durchführung
52.7 Normwerte und pathologische Befunde
52.8 Quellenangaben
53 Gefäßterritorien
53.1 Arterielle Versorgung des Gehirns
53.2 Sinus und Hirnvenen
54 Dermatome und Kennmuskeln
54.1 Dermatome und sensible Areale peripherer Nerven
54.2 Kennmuskeln
54.3 Quellenangaben
55 Juristische Aspekte der Behandlung
55.1 Grundsätze der Arzthaftung
55.2 Behandlung minderjähriger Patienten
55.3 Behandlung einwilligungsunfähiger Patienten
55.4 Behandlung in Notfallsituationen
55.5 Entlassung gegen ärztlichen Rat
55.6 Quellenangaben
56 Wichtige Internetadressen
56.1 Literatur und News
56.2 Leitlinien
56.3 Studienregister
56.4 Notfallmedizin
56.5 Infektiologie
56.6 Pharmakologie und Toxikologie
56.7 Weitere nützliche Links
57 Abkürzungsverzeichnis
Sachverzeichnis
Impressum/Access Code
1 Organisatorische Hinweise zur Notfallneurologie
Helge Topka
Die Notfallversorgung in Deutschland verteilt sich auf mehrere Schultern. Neben den Notaufnahmen in den Kliniken, die in 2019 ca. 20 Mio. Patienten ambulant und stationär versorgt haben, übernehmen die Rettungsdienste, die Bereitschaftsdienste der Kassenärztlichen Vereinigungen und die niedergelassenen Ärzte die Versorgung von vor allem ambulanten Notfällen.
Im Jahr 2019 sind in Deutschland ca. 19 Mio. Patienten in Praxen und Notfallambulanzen gesehen worden.
In den vergangenen Jahren ist die Inanspruchnahme in Notaufnahmen und Praxen kontinuierlich gestiegen. Während der Corona-Pandemie ist bei weiterhin intensiver Inanspruchnahme ein leichter Rückgang zu beobachten. Ob dieser Rückgang anhaltend sein wird, lässt sich noch nicht abschätzen. Auffallend ist eine Zunahme von neurologischen und kardiologischen Beschwerden während der Pandemie.
Es kann davon ausgegangen werden, dass etwa 20% der ambulant und stationär als Notfall vorgestellten Patienten ein neurologisches Leitsymptom aufweisen.
Gleichzeitig ist die Sicherheit der Ersteinschätzung eines neurologischen Symptoms durch Notärzte im Hinblick auf die später gestellte Diagnose im Vergleich zu anderen, z.B. internistischen Leitsymptomen am schlechtesten.
Zahlreiche Studien belegen, dass die diagnostische Sicherheit und damit auch die Qualität der Versorgung durch die Hinzuziehung neurologischer Expertise in der Notaufnahme deutlich verbessert werden.
Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat 2018 die Regelungen für ein Stufenmodell der stationären Notfallversorgung in Deutschland festgelegt ( ▶ Abb. 1.1). Dieses Modell definiert die grundsätzlichen Voraussetzungen für die Teilnahme eines Klinikums an der stationären Notfallversorgung. Festgelegt sind außerdem die Voraussetzungen für die Einstufung zur Basisversorgung, der erweiterten Notfallversorgung und der umfassenden Notfallversorgung. Verbunden mit diesem Stufenmodell ist ein gestaffeltes System der finanziellen Zuschläge für die Teilnahme an der Notfallversorgung. Kliniken, die die Voraussetzungen für die Teilnahme an der gestuften Notfallversorgung nicht erfüllen, erhalten hierfür keine gesonderte Finanzierung.
Die Ausgestaltung obliegt den Ländern und kann daher abweichen.
Die Neuordnung der Strukturen für die vorstationäre/ambulante Notfallversorgung wird aktuell diskutiert. Favorisiert wird derzeit ein Triage-System, das den nicht lebensbedrohlich erkrankten Patienten bei der Auswahl der versorgenden Struktur (niedergelassene Praxis, Bereitschaftsdienst, Kliniknotaufnahme) unterstützt.
Entlastet werden sollen die Zentralen Notaufnahmen der Kliniken durch Bereitschaftspraxen in räumlicher Nähe zur oder in der Klinik, wie sie in manchen Einrichtungen bereits umgesetzt wurden.
Stufenmodell des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) zur stationären Notfallversorgung.
Abb. 1.1 Basisversorgung; 24/7: Vorhaltung 24h täglich an 7 Tagen in der Woche.
Die Strukturen in der Versorgung neurologischer Notfallpatienten in Deutschland sind ausgesprochen heterogen. Dies ist unter anderem darin begründet, dass neurologische Kliniken sehr unterschiedliche Schwerpunkte aufweisen. Das Spektrum umfasst große Abteilungen in Allgemein- oder Universitätskliniken der Maximalversorgung, neurologische Abteilungen in kleineren Krankenhäusern oder angeschlossen an Psychiatrische Kliniken und Kliniken mit besonderen Schwerpunkten, wie MS-Kliniken, Parkinson-Kliniken oder auch Schmerzkliniken.
Entsprechend heterogen sind die Inanspruchnahme in der Notfallversorgung und die jeweilige personelle, apparative und strukturelle Ausstattung. Die neurologische Notfallversorgung ist daher in Abhängigkeit von den lokalen Strukturen, auch der internistisch-chirurgischen Notaufnahmestruktur, abzustimmen. In allen Fällen ist eine gute interdisziplinäre Abstimmung erforderlich, da die Notfallversorgung wesentlich von der berufsgruppenübergreifenden Zusammenarbeit der beteiligten Fachdisziplinen abhängt.
Bislang ist die Rotation in die Zentrale Notaufnahme des Klinikums während der Facharztweiterbildung Neurologie laut Musterweiterbildungsordnung und den Weiterbildungsordnungen der Bundesländer nicht verpflichtend, aber fakultativ in manchen Kliniken möglich. Eine solche Rotation über 6 Monate ist auch geeignet, die spätere Zusatzweiterbildung Klinische Akut- und Notfallmedizin zu erlangen, die eine der Voraussetzungen ist, die entsprechend den Regelungen des G-BA zur Leitung einer Zentralen Notaufnahme qualifizieren.
[1] Mangiapane S, Czihal T, von Stillfried D. Entwicklung der ambulanten Notfallversorgung in Deutschland von 2009 bis 2020. Zi-Paper 6/2021; https://www.zi.de/fileadmin/images/content/Publikationen/Zi-Paper-16–2021-Notfallversorgung.pdf
[2] Messerle R, Schreyögg J, Gerlach FM. Patientenorientierte Notfallsteuerung. Krankenhaus-Report 2021: 43–67
[3] Regelungen des Gemeinsamen Bundesausschusses zu einem gestuften System von Notfallstrukturen in Krankenhäusern gemäß §136c Absatz 4 des Fünften Buches Sozialgesetzbuch (SGB V) in der Fassung vom 19. April 2018, veröffentlicht im Bundesanzeiger BAnz AT 18.05.2018 B4, in Kraft getreten am 19. Mai 2018, zuletzt geändert am 20. November 2020, veröffentlicht im Bundesanzeiger (BAnz AT 24.12.2020 B2), in Kraft getreten am 1. November 2020
[4] Topka H, Pfefferkorn T, Andres F et al. Online Umfrage zur Struktur der Notfallneurologie in Deutschland 2016. Nervenarzt 2017; 88: 625–634
2 Akute Bewusstseinsstörung
3 Paroxysmale Bewusstseinsstörung
4 Akute Amnesie
5 Akuter Kopf- und Gesichtsschmerz
6 Akuter Schwindel und akute Hörminderung
7 Meningismus
8 Akute Sehstörungen
9 Akute Aphasie
10 Akute Lähmungen der Extremitäten
11 Akute Fazialisparese
12 Akutes Querschnittssyndrom
13 Akuter Rückenschmerz
14 Akute Okulomotorikstörung
Ralph Schreiner
Die wichtigsten Differenzialdiagnosen einer paroxysmalen Bewusstseinsstörung sind epileptischer Anfall, Synkope und dissoziativer Anfall, bei schlafgebundenen Anfällen auch die REM-Schlaf-Verhaltensstörung und Non-REM-Parasomnien ( ▶ Tab. 3.1 ).
Tab. 3.1
Differenzialdiagnose paroxysmaler Bewusstseinsstörungen.
Diagnose
epileptischer Anfall*
Synkope*
dissoziativer Anfall
Dauer
<2min (generalisierter tonisch-klonischer Anfall <1min)
<1min
>2min (fluktuierend)
Provokation
gelegentlich, meist spontan
z.B. Stehen, Schlucken, Miktion
in Anwesenheit anderer Personen
motorische Aktivität
möglich, dann stereotyp bzw. rhythmisch
Kloni häufig (>80%), Dauer <10s**
bizarre Bewegungen
Auftreten im Schlaf
möglich
nein
nein
Augen
offen, Blickdeviation
offen, Blickdeviation
meist geschlossen, zugekniffen
Zungenbiss
bei motorischen Anfällen lateral
selten, eher apikal
möglich, eher apikal
Enuresis
möglich
selten
selten
Verletzung
möglich
möglich
selten
postiktale Erholung
oft langsam, Amnesie
schnell
variabel
Myalgien
möglich, im Verlauf
selten
selten
* für einen epileptischen Anfall können außerdem sprechen: Aura/Initialschrei/Kopfwendung, für eine Synkope: Schwitzen
** meist asymmetrisch, arrhythmisch, multifokal oder kurze tonische Anspannung, nach Beginn der Bewusstlosigkeit
Relevante Fragen in der Notfallsituation
Handelt es sich überhaupt um eine Bewusstseinsstörung?
Handelt es sich überhaupt um einen epileptischen Anfall?
Die zuverlässige Anamnese/Fremdanamnese ist entscheidend!
Handelt es sich bei einer anhaltenden Bewusstseinsstörung um einen (nicht konvulsiven) Status epilepticus (Red Flags: Verhaltensänderung, Blickwendung, motorische Phänomene)?
Besteht eine primär behandlungsbedürftige Ursache?
Handelt es sich um einen akut symptomatischen Anfall (z.B. bei Entzündung, Schädel-Hirn-Trauma, Schlaganfall, Sinusthrombose, metabolische Entgleisung, Alkoholentzug)?
Liegt eine kardial bedingte Synkope, relevante Anämie oder Elektrolytstörung vor?
Sind vergleichbare Episoden bekannt (Archiv)?
plötzliche Funktionsstörung des Gehirns durch abnorme Entladung unterschiedlich großer Gruppen kortikaler Nervenzellen
Epilepsie bezeichnet die andauernde Neigung des Gehirns zu epileptischen Anfällen. Die Diagnose ist gerechtfertigt, wenn mindestens ein gesicherter epileptischer Anfall aufgetreten ist und Befunde (EEG, Bildgebung) vorliegen, die weitere epileptische Anfälle wahrscheinlich machen.
8–10% aller Menschen erleiden mindestens einen epileptischen Anfall, kein Geschlechterunterschied.
Epileptische Anfälle sind für 1–2% der Notfallaufnahmen in Kliniken verantwortlich.
Etwa 3% der Bevölkerung erkranken im Laufe des Lebens an einer Epilepsie.
Ein Drittel beginnt vor dem 18. Lebensjahr, ein weiteres Drittel jenseits des 60. Lebensjahres (Tendenz steigend).
akute symptomatische Anfälle (ASA): Elektrolytstörungen, Hypoglykämie, Intoxikation, Medikamente (Psychopharmaka, Antibiotika), Alkohol und Drogen, akute Schlaganfälle, Schädel-Hirn-Trauma, ZNS-Infektionen, hypoxische Enzephalopathie, posteriore reversible Enzephalopathie, Eklampsie
genetische Epilepsien: mangelnde Therapieadhärenz, Schlafentzug, Alkoholkonsum
strukturelle Epilepsien: mangelnde Therapieadhärenz, Ausmaß und Lokalisation der ursächlichen Läsion
vielfältige Ursachen: genetische Disposition, verschiedene Stoffwechseldefekte, angeborene und perinatal erworbene Hirnfehlbildungen/-schäden, Entzündungs- und Traumafolgen, Hirntumoren und vaskuläre Läsionen
Klassifikation epileptischer Anfälle nach klinischer Phänomenologie
generalisierte Anfälle
motorisch (z.B. tonisch-klonisch, klonisch, tonisch, myoklonisch, atonisch)
nicht-motorisch (Absencen)
fokale Anfälle (Beschreibung nach Glossar, Blume et al. 2001)
ohne Einschränkung des Bewusstseins (früher: einfach-fokal)
mit Einschränkung des Bewusstseins (früher: komplex-fokal)
Beginn mit motorischen Symptomen (z.B. Automatismen, klonisch, myoklonisch, hyperkinetisch)
Beginn mit nicht-motorischen Symptomen (z.B. autonom, Verhaltensarrest, sensorisch, kognitiv)
mit Entwicklung von fokal zu bilateral tonisch-klonisch (früher: sekundär-generalisiert)
Anfälle mit unklarem Beginn
motorisch (z.B. tonisch-klonisch)
nicht-motorisch (z.B. Verhaltensarrest)
unklassifizierbare Anfälle (unzureichende Informationen)
Klassifikation der Epilepsien nach Syndromen unter Berücksichtigung von Anfallsform, EEG-Befund und Bildgebung
genetisch (früher: idiopathisch)
strukturell, infektiös, metabolisch, autoimmun (früher: symptomatisch)
unbekannt (früher: kryptogen)
Phänomenologie je nach Ursprungsort sehr variabel: von subjektiv veränderter Wahrnehmung (Auren) über passagere Abwesenheiten (dyskognitive Anfälle, Absencen) oder Zuckungen einer Extremität bis zu komplexen Bewegungs- und Bewusstseinsphänomenen und klassischen tonisch-klonischen Anfällen
Dauer eines Anfalls in der Regel maximal 2–3min, generalisierte tonisch-klonische Anfälle meist nur etwa 1min (= iktale Phase). Meist Nachphase (postiktale Phase) mit Funktionseinschränkungen, vor allem im höheren Lebensalter und bei zerebraler Vorschädigung auch über Stunden bis Tage
Anamnese (s. auch ▶ Tab. 3.1 )
körperliche Untersuchung
Labor
Bildgebung (akut cCT, bei unbekannten Anfällen: primär oder elektiv MRT)
EEG-Diagnostik
akute Grunderkrankung (Kopfschmerz, Fieber, Psychosyndrom, Meningismus, fokale neurologische Zeichen)
Alter bei Auftreten des ersten Anfalls
mögliche Auslöser: Fieber, Schlafmangel, metabolische Entgleisung, Alkoholentzug, Drogen, Medikamente (s. ▶ Prädisponierende Faktoren)
Anfallssemiologie (Fremdanamnese wichtig!): Prodromi, Aura, Bewusstseinsstörung, Augen offen/geschlossen, Gesicht blass/zyanotisch, motorische Symptomatik (Myoklonien, tonisch, klonisch, Verteilung), Automatismen, Zungenbiss lateral, Urin- oder Stuhlabgang, Dauer, Frequenz, Dauer der Reorientierungsphase, postiktale Defizite (Aphasie, Parese, Amnesie)
Hinweis auf angeborene bzw. frühere Hirnschädigung, Fieberkrämpfe (6. Lebensmonat bis 6. Lebensjahr), Vorerkrankungen, Medikation, tageszeitliche Bindung, Familienanamnese
Na, Ca, CK (24–48h nach tonisch-klonischem Anfall meist erhöht), BZ, CRP, Leber- und Nierenwerte, Blutbild, Gerinnung, D-Dimer (bei V.a. Sinusthrombose), ggf. Mg, Laktat (innerhalb von 30min nach tonisch-klonischem Anfall meist erhöht); Prolaktin differenziert nicht zwischen epileptischem Anfall und Synkope
Antiepileptika-Spiegel (Adhärenz, Orientierung für weitere Dosierung)
falls unklar → Toxikologie, Drogenscreening und Alkoholspiegel
bei V.a. Meningitis oder Enzephalitis → ergänzend Liquordiagnostik
cCT/CTA zur Notfalldiagnostik bei Trauma, anhaltender Bewusstseinsstörung oder Fokalneurologie (z.B. Raumforderung, Schlaganfall, Sinusthrombose)
MRT in der Notfallsituation nur falls cCT nicht sinnvoll oder möglich (z.B. Schwangerschaft, DD: Sinusthrombose oder PRES); sonst im Verlauf bei erstem Anfall oder ungeklärter Epilepsie nach epileptologischen Gesichtspunkten (3-Tesla)
