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Nuklearmedizin für Einsteigerinnen und Einsteiger
Sie sind in der Fort- oder Weiterbildung, im Studium oder in der Ausbildung im Bereich MTR/RT? Dann ist dieses Lehrbuch ein Must-have. Mit diesem Referenzwerk arbeiten Sie sich spielend in die Grundlagen und klinischen Anwendungen der Nuklearmedizin ein. Es berücksichtigt die aktuellen Leitlinien und Entwicklungen. Neu in dieser 9. Auflage sind Kapitel zur konventionellen Nuklearmedizin und zur PET. Die Therapiekapitel wurden erweitert und sozialmedizinische Aspekte bei onkologischen Fragestellungen ergänzt.
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Seitenzahl: 947
Veröffentlichungsjahr: 2023
Herausgegeben von
Markus Dietlein, Klaus Kopka, Matthias Schmidt
Robin Bacher, Thilo van Eimeren, Stefan Wagner, Matthias Weckesser, Markus Dietlein, Norbert Galldiks, Melanie Hohberg, Carsten Kobe, Klaus Kopka, Bernd Neumaier, Matthias Schmidt, Philipp Täger
Redaktion: Dr. Doris Kliem, Urbach
9., aktualisierte und erweiterte Auflage
491 Abbildungen
Begründet von Herrn Univ.-Prof. Dr. med. Harald Schicha und Herrn Univ.-Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Otmar Schober, ist das Lehrbuch für Nuklearmedizin in seiner 9. Auflage im Thieme Verlag durch die u.g. Herausgeber neu aufgelegt worden. Über alle Buchkapitel hinweg wurden sowohl der Text als auch das Bildmaterial erweitert und aktualisiert. Adaptiert an die klinische Weiterentwicklung des Fachgebiets Nuklearmedizin werden in der 9. Auflage die konventionelle Nuklearmedizin, die PET/CT-Diagnostik und die nuklearmedizinische Therapie in zahlreichen aktualisierten oder neu erstellten Kapiteln abgebildet. Das bewährte einführende Kapitel zur Pathophysiologie der funktionellen Tumorbildgebung blieb erhalten, in der 9. Auflage mit eigenständigen Kapiteln für die konventionelle Nuklearmedizin und für die PET/CT.
Bei der konventionellen Nuklearmedizin wurden die aktuellen Leitlinien berücksichtigt, unter anderem bei der Indikationserweiterung der Herzbildgebung (Amyloidose, Sarkoidose, Entzündungsdiagnostik) und bei der gastrointestinalen Diagnostik. Aktuelle Entwicklungen bei der neurologischen Diagnostik wurden aufgenommen.
Jede Tumorentität, bei der die PET/CT eine klinische Bedeutung in der Patientenversorgung erlangt hat, wurde mit einem eigenen Kapitel berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Erstellung der 9. Auflage hat der Gemeinsame Bundesausschuss für inzwischen 9 Fachgebiete die PET/CT in der „Ambulanten Spezialärztlichen Versorgung“ für dezidierte Indikationen zugelassen. Diese sozialmedizinischen Aspekte werden in dem Kapitel zur PET/CT bei onkologischen Fragestellungen abgehandelt.
Die Therapiekapitel wurden erweitert und aktualisiert. Für jedes etablierte nuklearmedizinische Therapieverfahren wurde ein separates Kapitel geschaffen. Dabei hat das verlängerte Gesamtüberleben in der Zulassungsstudie für 177Lu-PSMA-617 beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom (VISION-Studie) eine weitere, breite Therapieoption für die Nuklearmedizin erschlossen.
Durch diese Umstrukturierung gewinnt das Lehrbuch in seiner 9. Auflage an Aktualität und Übersichtlichkeit. Trotz zahlreicher neuer Kapitel wurde der Umfang des Lehrbuchs konstant gehalten. Dieses Konzept eines handhabbaren Lehrbuchs hat sich über mittlerweile 3 Dekaden für die diversen Zielgruppen – Ärztinnen und Ärzte mit speziellem Interesse für das Fach Nuklearmedizin, Ärztinnen und Ärzte in Weiterbildung, Ärztinnen und Ärzte anderer Fachgebiete, Medizinstudierende, MTR/RT, Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler – bewährt. Die Herausgeber danken dem Thieme Verlag und den Leserinnen und Lesern für das nachhaltige Interesse an dem Querschnittsfach Nuklearmedizin.
Köln/Rossendorf, im Sommer 2023
Markus Dietlein
Klaus Kopka
Matthias Schmidt
Die Nuklearmedizin umfasst die Anwendung offener radioaktiver Stoffe und von Kernphänomenen zu diagnostischen und therapeutischen Zwecken am Menschen. Diese bieten die einzige Möglichkeit, auf eine wenig invasive Weise am intakten Organismus physiologische und biochemische Prozesse bzw. ihre krankhaften Veränderungen lokalisiert und differenziert zu untersuchen.
Der Nuklearmediziner muss sich mit folgenden Gebieten beschäftigen: Kernphysik und Gerätetechnik einschließlich elektronischer Datenverarbeitung, Biochemie und Radiopharmazeutik, Pathophysiologie, Strahlenbiologie und Strahlenschutz. Im Einsatzbereich der klinischen Medizin setzt sich die Nuklearmedizin mit allen übrigen Fächern auseinander, so z.B. mit der Endokrinologie, Onkologie, Kardiologie und Neurologie. Die Anwendung nuklearmedizinischer Methoden setzt die Kenntnis der ihnen zugrunde liegenden pathophysiologischen Prozesse voraus, ein Wissen um die Einordnung im Spektrum der gesamten Diagnostik und um therapeutische Konsequenzen.
Sie erfordert die optimale technische Durchführung unterschiedlicher Untersuchungen und die richtige Interpretation der Ergebnisse im Spektrum aller übrigen Untersuchungsverfahren. Schließlich umfasst sie die Einhaltung des Strahlenschutzes für Patient, beruflich strahlenexponiertes Personal und die Allgemeinheit.
Aus folgenden Gründen hat sich die Nuklearmedizin in zahlreichen Ländern, auch in Deutschland, als eigenes Fachgebiet etabliert:
Zusammenfassung der Fachkenntnisse: Indikationsstellung, Auswahl der geeigneten Methoden, Beurteilung der Risiken für den Patienten, fachübergreifende Interpretation der Resultate
optimale technische Voraussetzungen: Ausnutzung und Auslastung der teuren Geräte, optimale Durchführung der z.T. komplizierten Untersuchungen
Eigeninteresse des professionell im Strahlenschutz erfahrenen Personals, die berufliche Strahlenexposition so niedrig wie möglich zu halten, und deren Überwachung in zentralen Einheiten
möglichst niedrige Strahlenexposition der Allgemeinheit durch abgeschlossene zentrale Einheiten
Allgemeinärzte, Fachärzte und Spezialisten müssen über Grundsätze, Indikationen sowie Aussagefähigkeit und Limitierungen nuklearmedizinischer Diagnostik allgemein informiert sein und auch spezielle Kenntnisse über häufig angewandte nuklearmedizinische Untersuchungsverfahren besitzen. Dies betrifft z.B. den onkologisch tätigen Arzt hinsichtlich Skelett- und Knochenmarkszintigrafie sowie Immun-Tumor-Szintigrafie, den kardiologisch tätigen Arzt hinsichtlich der Myokardszintigrafie, den endokrinologisch tätigen Arzt hinsichtlich der Szintigrafie der Schilddrüse und anderer endokriner Drüsen usw. Eine Reihe von nuklearmedizinischen Untersuchungen gehört zur Routinediagnostik, d.h., sie werden bei bestimmten Fragestellungen frühzeitig im diagnostischen Verlauf und bei einem hohen Prozentsatz der Patienten eingesetzt. Andere Untersuchungen werden selten oder nur bei diagnostischen Problemfällen angewandt, wenn andere Methoden nicht zum Ziel geführt haben. Ob und wann nuklearmedizinische Verfahren eingesetzt werden, hängt allerdings nicht nur von deren Stellenwert ab, sondern von ihrer Verfügbarkeit, von der Möglichkeit des Einsatzes anderer diagnostischer Verfahren sowie von der Qualität der Durchführung aller angebotenen Methoden. Wegen unterschiedlicher regionaler Gegebenheiten ist es nicht immer möglich, einen genauen diagnostischen Stufenplan allgemeinverbindlich aufzustellen.
Selten angewandte und sehr spezielle nuklearmedizinische Untersuchungsmethoden müssen vom Allgemeinarzt und vom Studierenden im Einzelnen nicht gekannt werden, sie sollten aber um die Möglichkeit solcher Untersuchungen wissen.
Die physikalischen Grundkenntnisse in der Nuklearmedizin, die die allgemeinen Grundlagen der Kernphysik, der Messtechnik und der Dosimetrie betreffen, sollten vom Studierenden zumindest in den groben Grundzügen verstanden werden. Ein Formelwissen ist im Einzelnen nicht erforderlich. Jedoch sollten Grundlagen z.B. zum Zerfallsverhalten radioaktiver Stoffe, zur physikalischen, biologischen und effektiven Halbwertszeit bekannt sein, ferner die physikalischen Halbwertszeiten der in der Nuklearmedizin gebräuchlichsten Radionuklide (z.B. 99mTc, 131I, 123I, 201Tl).
Sinn dieses Kompendiums ist es, Ärzten und Studierenden einen allgemeinen Überblick über die Nuklearmedizin zu verschaffen. Wichtige, häufig angewandte nuklearmedizinische Verfahren werden ausführlich beschrieben. Selten eingesetzte Methoden erfahren oft nur kurze Erwähnung. Spezielle Methoden, wie die Positronenemissionstomographie, die nur an wenigen Zentren vorgenommen werden kann, oder die Kernspintomographie, die häufig fachübergreifend zugeordnet ist, werden zur Abrundung erwähnt. Dieses Kompendium wurde bewusst nicht unter Hinzuziehung zahlreicher Experten für die einzelnen Kapitel konzipiert. Es stammt vielmehr aus einer einzelnen Klinik für Nuklearmedizin. Aus diesem Grunde ist es möglich, dass Schwerpunkte und Auffassungen zu Diagnostik und Therapie in Teilbereichen andernorts gewisse Abweichungen aufweisen. In jedem Fach der klinischen Medizin spielen neben den objektiv gesicherten und anerkannten Kenntnissen auch subjektive Einstellungen eine wesentliche Rolle, auch wenn dies durch uniforme Gegenstandskataloge und Prüfungsverfahren in der Medizin häufig aus dem Bewusstsein verschwindet. Eingeflossen in dieses Kompendium sind über 20 Jahre Erfahrung in der Nuklearmedizin mit Patientenversorgung, Forschung und Lehre, weiterhin eine mehrjährige Gutachtertätigkeit im Prüfungsinstitut in Mainz im Rahmen der Erstellung von Prüfungsfragen.
Auf die Abbildung von Original-Szintigrammen wurde zugunsten von Schemazeichnungen weitgehend verzichtet, weil die Dokumentationstechnik sehr unterschiedlich ist und die Interpretation von Szintigrammen einer größeren Erfahrung bedarf.
Weitere Informationen sind weiterführenden und anderen Lehrbüchern zu entnehmen. Eine Liste solcher Bücher und von Übersichtsarbeiten sowie weiterführender, umfangreicherer Bücher der Nuklearmedizin findet sich im Anhang.
Harald Schicha
Titelei
Vorwort zur 9. Auflage
Vorwort zur 1. Auflage
Teil I I Grundlagen
1 Prinzipien der Nuklearmedizin
1.1 Einführung
1.2 Geschichtlicher Überblick
1.3 Nobelpreise
1.4 Molekulare Bildgebung
1.4.1 Notwendigkeit
1.4.2 Sensitivität
1.4.3 Tracerprinzip
1.4.4 Präklinischer und klinischer Stellenwert
1.4.5 Zukünftige Entwicklungen
2 Physikalische Grundlagen
2.1 Nuklide
2.2 Radioaktivität
2.3 Wechselwirkung zwischen Strahlung und Materie
2.3.1 Energieübertragung durch Alphastrahlen
2.3.2 Energieübertragung durch Betastrahlen
2.3.3 Energieübertragung durch Gammastrahlen (Photonen)
2.3.4 Schwächungsgesetz
3 Radiopharmazeutische Chemie
3.1 Einführung
3.2 Radiopharmaka
3.2.1 Vorbemerkung zur Nomenklatur
3.2.2 Begriffsbestimmungen
3.2.3 Anwendung
3.2.4 Grundgerüst und Entwicklung
3.2.5 Ausnutzung natürlicher Anreicherungsmechanismen und biologischer Zielstrukturen (In-vivo-Targeting)
3.2.6 Radionuklide
3.2.7 Einteilung
3.3 Radiotoxizität
3.4 Gesetzliche Aspekte
3.5 Qualitätssicherung und -kontrolle
3.5.1 Grundlagen
3.5.2 Ausgewählte Aspekte der Qualitätskontrolle
3.6 Produktionsablauf zur Herstellung von 18F-FDG
3.6.1 Radionuklidproduktion
3.6.2 Radiomarkierung der Vorläuferverbindung (Radiosynthese) und Formulierung
3.6.3 Abfüllung des Radiopharmakons
3.6.4 Qualitätskontrolle
4 Messtechnik
4.1 Grundlagen
4.2 Detektoren für Gammastrahlung
4.3 Gammaspektrometer
4.4 Sondenmessplatz
4.5 Gammakamera
4.6 SPECT
4.7 SPECT/CT
4.8 PET
4.9 PET/CT
4.9.1 Energie
4.9.2 Kontrastmittel
4.9.3 Bewegung
4.10 PET/MRT
4.10.1 MRT
4.10.2 Schwächungskorrektur
4.11 Bildverarbeitung und Kommunikation
5 Nuklearmedizinische Untersuchungen
5.1 Kinetische Untersuchungen
5.1.1 Stoffwechselkinetik
5.1.2 Pharmakokinetik
5.2 Szintigrafische Untersuchungen
5.2.1 Planare Szintigrafie und SPECT
5.2.2 Statische Szintigrafie
5.2.3 Sequenz- und Funktionsszintigrafie
5.2.4 Semiquantitative und quantitative Szintigrafie, SPECT und PET
5.2.5 Belastungsmessungen und Funktionsreserve
5.3 Kriterien für den klinischen Einsatz
5.3.1 Sensitivität, Spezifität und prädiktiver Wert
5.3.2 Früherkennung, Screening und Vorsorgeuntersuchungen
5.3.3 Verlaufs- und Therapiekontrolle
5.3.4 Nutzen-Risiko-Analyse
6 Qualitätssicherung
6.1 Nutzenbewertung diagnostischer Verfahren
6.1.1 Gesundheitsökonomische Methoden
6.1.2 Datenlage zur PET/CT
6.2 Evidenzbasierte Medizin und Bias-Formen
6.2.1 Grenzen des Goldstandards
6.2.2 Stadienmigration durch neue Untersuchungsverfahren
6.3 Ärztliche Stelle
6.3.1 Aufgaben
6.3.2 Beurteilungsgrundlagen
6.3.3 Gegenstand der Überprüfungen
6.3.4 Anwendungsgebiet medizinische Röntgenuntersuchungen (CT-Komponente eines PET/CT-Geräts)
6.3.5 Anwendungsgebiet Nuklearmedizin
7 Dosimetrie
7.1 Dosisbegriffe
7.1.1 Energiedosis
7.1.2 Äquivalent- und Organdosis
7.1.3 Effektive Dosis
7.1.4 Weitere Begriffe
7.2 Dosis und Dosisleistung
7.3 Klinische Dosimetrie
7.3.1 Medical internal Radiation Dose
7.3.2 MIRD-Formalismus am Beispiel der Radioiodtherapie
7.4 Strahlenschutz
7.4.1 Gesetzliche Grundlagen
7.4.2 Strahlenschutzgrundsätze
7.4.3 Medizinphysikexperte
7.4.4 Behandlungen mit radioaktiven Stoffen
7.5 Strahlenrisiken
7.5.1 Verschiedene Risikobetrachtungen
7.5.2 Strahleneffekte
7.6 Strahlenexposition des Patienten
7.7 Nutzen-Risiko-Betrachtungen
7.8 Strahlenexposition von Personen
7.8.1 Nuklearmedizinisches Personal
7.8.2 Personal auf Allgemein- und Intensivstationen sowie Angehörige von Patienten
Teil II II Diagnostik
8 Untersuchungsverfahren für die Schilddrüse
8.1 Einführung
8.1.1 Molekulare Grundlagen und Iodmetabolismus
8.1.2 Pathophysiologie
8.1.3 Funktion, Morphologie und diagnostische Abklärung
8.2 In-vitro-Diagnostik
8.2.1 Fehlermöglichkeiten
8.2.2 Zentrale und periphere Resistenz, T3- und T4-Antikörper
8.2.3 Immunologische Schilddrüsenparameter
8.2.4 Thyreoglobulin
8.2.5 Calcitonin
8.3 In-vivo-Diagnostik
8.3.1 Schilddrüsensonografie
8.3.2 Quantitative Schilddrüsenszintigrafie mit 99mTc
8.3.3 Schilddrüsenszintigrafie mit Radioiodisotopen
8.3.4 Schilddrüsenszintigrafie mit Isonitrilen (99mTc-MIBI)
8.4 Zusammenfassung
8.5 Kasuistiken
9 Untersuchungsverfahren für die Nebenschilddrüsen (Hyperparathyreoidismus)
9.1 Einführung
9.1.1 Funktion und Morphologie
9.1.2 Pathophysiologie
9.2 In-vivo-Diagnostik
9.2.1 Prinzip
9.2.2 Radiopharmaka
9.2.3 Untersuchungsverfahren
9.2.4 Indikationen und Ergebnisse
10 Tumordiagnostik mittels Gammakamera / SPECT/CT
10.1 Onkologische Fragestellungen
10.1.1 Okkulter Primärtumor (erhöhter Tumormarker)
10.1.2 Prätherapeutische Festlegung des Tumorstadiums und Charakterisierung der funktionellen Eigenschaften von Metastasen
10.1.3 Vorbereitung auf eine intraoperative Sondenmessung
10.1.4 Rezidivverdacht
10.2 Prinzip und molekulare Grundlagen
10.2.1 Tumorspezifische Anreicherung
10.2.2 Unspezifische Tumoranreicherung
10.3 Indikationen
10.4 Radiopharmaka
10.5 Durchführung
10.6 Geräte
10.7 Ergebnisse
10.7.1 Tumordiagnostik (Gammakamera) über tumortypspezifische Radiopharmaka
10.7.2 Tumordiagnostik (Gammakamera) über Radiopharmaka mit unspezifischer Anreicherung
10.8 Zusammenfassung
10.9 Kasuistiken
11 Untersuchungsverfahren für Skelett und Gelenke
11.1 Einführung
11.2 Skelettszintigrafie
11.2.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
11.2.2 Indikationen
11.2.3 Patientenvorbereitung
11.2.4 Radiopharmaka
11.2.5 Untersuchungsdurchführung
11.2.6 Auswertung
11.2.7 Befundung
11.2.8 Fehlermöglichkeiten und Besonderheiten
11.3 PET/CT mit 18F-FDG oder 18F-NaF
11.3.1 Tumordiagnostik
11.3.2 Osteomyelitis/Spondylodiszitis
11.3.3 Hüft-TEP-Lockerung/Protheseninfektion
11.4 Zusammenfassung
11.5 Kasuistiken
12 Untersuchungsverfahren bei Entzündungen
12.1 Einführung
12.1.1 Floridität der Entzündung
12.1.2 Lokalisation der vermuteten Entzündung
12.1.3 Immunstatus des Patienten
12.2 Entzündungsszintigrafie und PET/CT
12.2.1 Prinzip und molekulare bzw. zelluläre Grundlagen
12.2.2 Indikationen
12.2.3 Radiopharmaka
12.2.4 Durchführung
12.2.5 Geräte
12.2.6 Auswertung
12.2.7 Ergebnisse
12.3 Zusammenfassung
12.4 Kasuistiken
13 Wächterlymphknoten-Szintigrafie
13.1 Einführung
13.1.1 Prinzip
13.1.2 Radiopharmaka
13.1.3 Indikation und Durchführung
13.1.4 Fehlermöglichkeiten
13.2 Malignes Melanom und andere Hauttumoren
13.3 Mammakarzinom
13.4 Tumoren im kleinen Becken
13.5 Primäres oder sekundäres Lymphödem und Lipödem
13.6 Chylothorax und chylöser Aszites
13.7 Zusammenfassung
13.8 Kasuistiken
14 Untersuchungsverfahren für das Herz-Kreislauf-System
14.1 Einführung
14.2 Funktions-, Perfusions- und Stoffwechselreserve
14.3 Geräteausstattung
14.4 Myokard-Perfusions-SPECT
14.4.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
14.4.2 Indikationen
14.4.3 Ausstattung des Belastungsplatzes
14.4.4 Vorbereitung des Patienten
14.4.5 Radiopharmaka
14.4.6 Untersuchungsdurchführung
14.4.7 Spezielle Verfahren
14.4.8 Datenakquisition
14.4.9 Datenauswertung
14.4.10 Befundung
14.4.11 Vorgehen und klinische Konsequenzen
14.5 Radionuklidventrikulografie
14.6 Diagnostik der transthyretinassoziierten kardialen Amyloidose
14.7 Diagnostik der Sarkoidose mit Herzbeteiligung
14.8 Kardiale Entzündungsdiagnostik
14.9 Gefäßszintigrafie bei Takayasu-Arteriitis
14.10 Zusammenfassung
14.11 Kasuistiken
15 Untersuchungsverfahren für die Lunge
15.1 Einführung
15.2 Ventilations- bzw. Inhalationsszintigrafie und Perfusionsszintigrafie/-SPECT
15.2.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
15.2.2 Radiopharmaka
15.2.3 Patientenauswahl
15.2.4 Vorabinformationen zur V/P-SPECT
15.2.5 Durchführung der V/P-SPECT
15.2.6 Befundmuster der V/P-SPECT
15.2.7 Strahlenexposition
15.2.8 Ergebnisse
15.2.9 Bestimmung der mukoziliären Clearance
15.3 Quantitative Messungen
15.3.1 Berechnung der Shunt-Größe eines Rechts-links-Shunts
15.3.2 Voraussage der postoperativen Lungenfunktion
15.4 Zusammenfassung
15.5 Kasuistiken
16 Untersuchungsverfahren für das Zentralnervensystem
16.1 Einführung
16.2 Untersuchungsprinzip
16.3 Diagnostik bei Bewegungsstörungen
16.3.1 Einführung
16.3.2 Sicherung eines neurodegenerativen Parkinson-Syndroms
16.3.3 Differenzialdiagnose atypische Parkinson-Syndrome
16.4 Demenzdiagnostik
16.4.1 Einführung
16.4.2 Biomarker
16.5 Epilepsiediagnostik
16.5.1 Einführung
16.5.2 Prinzip und physiologische Grundlagen
16.6 Feststellung des Hirntods
16.6.1 Prinzip
16.6.2 Durchführung
16.6.3 Ergebnisse
16.7 Nachweis eines Liquorverlusts
16.7.1 Durchführung
16.7.2 Auswertung
16.8 Kasuistiken
17 Untersuchungsverfahren für die Nieren und ableitenden Harnwege
17.1 Einführung
17.2 Kombinierte Nierenperfusions- und Nierenfunktionsszintigrafie
17.2.1 Prinzip
17.2.2 Indikationen
17.2.3 Radiopharmaka
17.2.4 Durchführung
17.2.5 Geräte
17.2.6 Auswertung
17.2.7 Ergebnisse
17.3 Statische Nierenszintigrafie
17.4 Zusammenfassung
17.5 Kasuistiken
18 Untersuchungsverfahren für den Gastrointestinaltrakt
18.1 Untersuchung der Speicheldrüsen
18.1.1 Einführung
18.1.2 Speicheldrüsenszintigrafie
18.2 Untersuchung des Ösophagus
18.2.1 Einführung
18.2.2 Ösophagusfunktionsszintigrafie
18.3 Untersuchung des Magens
18.3.1 Einführung
18.3.2 Magenszintigrafie
18.4 Untersuchung der Leber und der Gallenwege
18.4.1 Einführung
18.4.2 Leberszintigrafien
18.5 Untersuchung des Pankreas
18.6 Resorptionstests
18.6.1 Vitamin-B12-Resorptionstest (Schilling-Test)
18.6.2 75Selen-Homotaurocholsäuretest
18.7 Untersuchung bei gastrointestinaler Blutung
18.7.1 Einführung
18.7.2 Blutungsszintigrafie
18.8 Meckel-Szintigrafie
18.9 Zusammenfassung
18.10 Kasuistiken
19 Sonstige szintigrafische Untersuchungsverfahren
19.1 Einführung
19.2 Szintigrafie der Tränenwege
19.3 Hodenszintigrafie
Teil III III Spezielle Diagnostik:
20 PET/CT von Tumoren allgemein
20.1 Onkologische Fragestellungen
20.1.1 Dignitätsbeurteilung
20.1.2 Okkulter Primärtumor (Carcinoma of unknown Primary)
20.1.3 Prätherapeutische Festlegung des Tumorstadiums (Staging)
20.1.4 Charakterisierung von Malignomen
20.1.5 Therapiemonitoring und Therapiekontrolle
20.1.6 Rezidivverdacht
20.2 Prinzip und molekulare Grundlagen
20.2.1 Tumortypspezifische Anreicherung
20.2.2 Unspezifische Tumoranreicherung
20.3 Indikationen
20.3.1 18F-FDG-PET/CT
20.4 Radiopharmaka
20.5 Durchführung
20.6 Geräte
20.7 Auswertung
20.8 Sozialmedizinische Regelungen
20.9 Zusammenfassung
20.10 Kasuistiken
21 PET/CT bei Lymphomen
21.1 Einführung
21.2 Stadienzuordnung
21.3 Therapieansprechen
21.4 Nachsorge
21.5 Kasuistiken
22 PET/CT bei dermatologischen Tumoren
22.1 Indikationen
22.2 Patientenlagerung
22.3 Malignes Melanom
22.3.1 Einführung
22.3.2 Tracer
22.3.3 Staging
22.3.4 Therapieüberwachung
22.3.5 Nachsorge
22.3.6 Fehlermöglichkeiten
22.4 Merkel-Zell-Karzinom
22.4.1 Einführung
22.4.2 Tracer
22.4.3 Staging
22.4.4 Therapieüberwachung
22.4.5 Nachsorge
22.5 Kasuistiken
23 PET/CT bei Knochen- und Weichteiltumoren
23.1 Einführung
23.2 Ewing-Sarkom
23.3 Osteosarkom
23.4 Weichteilsarkom
23.5 Kasuistiken
24 PET/CT bei neuroendokrinen Tumoren
24.1 Indikationen
24.2 Grundlagen neuroendokriner Tumoren
24.2.1 Differenzierungsgrad
24.2.2 Somatostatinrezeptor-PET/CT und FDG-PET/CT bei neuroendokrinen Neoplasien
24.2.3 Hormonelle Aktivität
24.2.4 Tumormarker
24.2.5 MEN-1-Syndrom
24.3 Gastroenteropankreatische neuroendokrine Neoplasien
24.3.1 Gut differenzierte gastroenteropankreatische neuroendokrine Tumoren G1 und G2
24.3.2 Schlecht differenzierte gastroenteropankreatische neuroendokrine Tumoren G3 und neuroendokrine Karzinome
24.4 Neuroendokrine Neoplasien der Lunge
24.5 Neuroendokrine Neoplasie mit unklarem Primärtumor
24.6 Kasuistiken
25 PET/MRT bei neoplastischen Erkrankungen des Zentralnervensystems
25.1 Einführung
25.2 Wichtigste Radiopharmazeutika für die PET
25.2.1 Glucoseanaloga
25.2.2 Aminosäuren
25.3 Häufige klinische Anwendungen der Aminosäure-PET
25.3.1 Identifikation von Tumorgewebe zur Differenzialdiagnostik
25.3.2 Bestimmung der Tumorausdehnung
25.3.3 Differenzierung zwischen Tumorprogression und posttherapeutischen Veränderungen
25.3.4 Beurteilung von Effekten medikamentöser Tumortherapie
25.4 Kasuistiken
26 PET/CT bei Kopf-Hals-Tumoren
26.1 Einführung
26.2 Indikationen
26.2.1 Konsentierte Indikationen
26.2.2 Planung einer Strahlentherapie
26.2.3 Planung einer Operation
26.2.4 Therapiemonitoring
26.2.5 Rezidivdiagnostik
26.2.6 Carcinoma of unknown Primary
26.3 Durchführung und Interpretation
26.4 Kasuistiken
27 PET/CT bei Schilddrüsenkarzinomen
27.1 Einführung
27.2 Indikationen
27.2.1 18F-FDG
27.2.2 124I-Natriumiodid
27.2.3 18F-DOPA/68Ga-Somatostatinanaloga/18F-FDG
27.3 Inzidentalome
27.4 Differenziertes Schilddrüsenkarzinom
27.4.1 Nutzen der 18F-FDG-PET/CT bei unklarer Zytologie von Schilddrüsenknoten
27.4.2 Präoperativer Nutzen der PET/CT beim differenzierten Schilddrüsenkarzinom
27.4.3 Nutzen der PET/CT nach der initialen chirurgischen und nuklearmedizinischen Therapie
27.4.4 Dosimetrie vor Radioiodtherapie
27.4.5 Nachsorge
27.5 Schlecht differenziertes bzw. anaplastisches Schilddrüsenkarzinom
27.6 Medulläres Schilddrüsenkarzinom
27.7 Kasuistiken
28 PET/CT bei Tumoren der Lunge und des Mediastinums
28.1 Einführung
28.2 Indikationen
28.2.1 Lungenrundherd
28.2.2 Bronchialkarzinom
28.3 Zusammenfassung
28.4 Kasuistiken
29 PET/CT bei Ösophagus-, Gastrointestinaltrakt-, Leber- und Pankreastumoren
29.1 Indikationen
29.2 Tumoren des Ösophagus
29.2.1 Primär-Staging
29.2.2 Restaging
29.2.3 Prognoseabschätzung
29.2.4 Nachsorge und Rezidivdiagnostik
29.3 Tumoren des Magens
29.3.1 Primär-Staging
29.3.2 Restaging
29.3.3 Nachsorge und Rezidivdiagnostik
29.4 Gastrointestinale Stromatumoren
29.5 Tumoren der Leber
29.5.1 Hepatozelluläres Karzinom
29.5.2 Gallengangskarzinom
29.6 Tumoren des Pankreas
29.6.1 Primär-Staging und Restaging
29.7 Tumoren des Darmes
29.7.1 Dünndarmkarzinom
29.7.2 Kolorektales Karzinom
29.8 Kasuistiken
30 PET/CT beim Mammakarzinom und bei gynäkologischen Tumoren
30.1 Mammakarzinom
30.2 Ovarialkarzinom
30.3 Zervixkarzinom
30.4 Kasuistiken
31 PET/CT bei urologischen Tumoren
31.1 Radionuklide
31.1.1 PSMA-bindende Radioliganden
31.1.2 Cholinbasierte Radioliganden
31.1.3 Natriumfluorid
31.2 Indikationen
31.2.1 Prostatakarzinom
31.2.2 Hodentumoren
31.2.3 Harnblasenkarzinom
31.3 Durchführung und Interpretation
31.4 Kasuistiken
Teil IV IV Therapie
32 Radioiodtherapie bei benignen Schilddrüsenerkrankungen
32.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
32.2 Indikationen
32.3 Kontraindikationen
32.4 Durchführung
32.5 Ergebnisse
32.6 Nebenwirkungen und Begleiteffekte
32.7 Zusammenfassung
32.8 Kasuistiken
33 Radioiodtherapie beim Schilddrüsenkarzinom
33.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
33.2 Indikationen
33.2.1 Konstellationen mit Indikation zur Radioiodtherapie
33.2.2 Konstellationen ohne Indikation zur Radioiodtherapie
33.3 Durchführung
33.4 Nebenwirkungen und Begleiteffekte
33.5 Zusammenfassung
33.6 Kasuistiken
34 Radionuklidtherapie von Skelettmetastasen
34.1 Radionuklidtherapie von Skelettmetastasen mit Betastrahlern
34.1.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
34.1.2 Indikationen
34.1.3 Kontraindikationen
34.1.4 Durchführung
34.1.5 Ergebnisse
34.1.6 Risiken
34.2 Radionuklidtherapie von Skelettmetastasen mit dem Alphastrahler Radium-223-dichlorid
34.2.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
34.2.2 Indikationen
34.2.3 Kontraindikationen
34.2.4 Durchführung
34.2.5 Ergebnisse
34.2.6 Risiken
34.3 Radionuklidtherapie mit Lu-177-markierten PSMA-Liganden
34.4 Zusammenfassung
34.5 Kasuistiken
35 131I-mIBG-Therapie beim Neuroblastom im Stadium III/IV und beim metastasierten Phäochromozytom
35.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
35.2 Klinik und Indikationen
35.2.1 Neuroblastom
35.2.2 Metastasiertes Phäochromozytom und metastasiertes medulläres Schilddrüsenkarzinom
35.3 Durchführung
35.4 Nebenwirkungen
35.5 Ergebnisse
35.6 Zusammenfassung
35.7 Kasuistiken
36 Peptidrezeptor-Radionuklidtherapie von gastroenteropankreatischen neuroendokrinen Neoplasien und neuroendokrinen Tumoren der Lungen
36.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
36.2 Klinik
36.3 Indikationen
36.4 Durchführung
36.5 Ergebnisse und Nebenwirkungen
36.6 Zusammenfassung
36.7 Kasuistiken
37 177Lu-PSMA-Ligandentherapie des metastasierten Prostatakarzinoms
37.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
37.2 Indikationen
37.3 Kontraindikationen
37.4 Durchführung
37.5 Ergebnisse
37.6 Risiken und Nebenwirkungen
37.7 Zusammenfassung
37.8 Kasuistiken
38 Selektive interne Radiotherapie primärer oder sekundärer Lebertumoren
38.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
38.2 Indikationen
38.3 Kontraindikationen
38.4 Durchführung
38.5 Ergebnisse
38.6 Nebenwirkungen
38.7 Zusammenfassung
38.8 Kasuistiken
39 Radiosynoviorthese
39.1 Historie und Prinzip
39.2 Indikationen
39.3 Kontraindikationen
39.4 Durchführung
39.5 Ergebnisse
39.6 Risiken und Nebenwirkungen
39.7 Zusammenfassung
39.8 Kasuistiken
40 Sonstige nuklearmedizinische Therapien
40.1 Radioimmuntherapie maligner Lymphome
40.1.1 Prinzip und molekulare Grundlagen
40.1.2 Indikationen
40.1.3 Risiken und Kontraindikationen
40.1.4 Durchführung
40.2 Brachytherapie mit Phosphor-32-beladenen Siliziumpartikeln
40.3 Zusammenfassung
Teil V Anhang
41 Abkürzungen
42 SI-Einheiten
43 Weiterführende Informationen
43.1 Literatur
43.1.1 Allgemein
43.1.2 Strahlenschutz
43.1.3 Physik
43.1.4 Dosimetrie
43.1.5 Radiochemie
43.2 Literaturdatenbanken
43.3 Zeitschriften
43.4 Fachgesellschaften
43.5 Wissenschaftsorganisationen
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum/Access Code
1 Prinzipien der Nuklearmedizin
2 Physikalische Grundlagen
3 Radiopharmazeutische Chemie
4 Messtechnik
5 Nuklearmedizinische Untersuchungen
6 Qualitätssicherung
7 Dosimetrie
