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Operation Schwarzer Adler Ein Biowaffen-Thriller Berlin wird zum Schauplatz eines Albtraums. Als in der Charité plötzlich Patienten mit einem extrem aggressiven, hämorrhagischen Fieber eingeliefert werden, das weder Ebola noch Marburg gleicht, schrillen bei BND-Analyst Andreas von Hardenberg alle Alarmglocken. Die Spur führt zu einer illegal importierten BSL-4-Komponente aus dem Iran und zu einer genetisch optimierten Virus-Chimäre mit dem Codenamen Ahriman-1. Während die Bundeskanzlerin den Katastrophenfall ausrufen lässt, Berlin unter Quarantäne gestellt wird und Spezialkräfte von GSG 9 und KSK Jagd auf die Attentäter machen, breitet sich das künstlich geschaffene Killervirus rasend schnell aus. Die Täter haben nicht nur die U-Bahn, sondern auch das Berliner Trinkwassernetz infiziert. Die Stadt steht vor dem Kollaps. In einem Wettlauf gegen die Zeit muss ein deutsch-amerikanisches Team aus Elite-Soldaten und Wissenschaftlern das iranische Hochsicherheitslabor "Ahriman-Nest" im Elburs-Gebirge stürmen, um den Master-Code für ein Gegenmittel zu sichern,bevor das Virus ganz Europa erfasst und ein globaler Krieg ausbricht. Hart, realistisch und atemlos spannend erzählt Ralf Hagedorn einen hochaktuellen Techno-Thriller, der die Grenzen zwischen Fiktion und realer Bedrohung verschwimmen lässt. Von der BND-Zentrale in Pullach über das Robert Koch-Institut bis hin zu nächtlichen HALO-Sprüngen über dem Iran – Operation Schwarzer Adler zeigt gnadenlos, wie verwundbar unsere hochtechnisierte Gesellschaft gegenüber modernen Biowaffen wirklich ist. Für Fans von Tom Clancy, Andreas Eschbach und Marc Elsberg.
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Seitenzahl: 36
Veröffentlichungsjahr: 2026
Operation Schwarzer Adler
Ein Biowaffen- Thriller
IMPRESSUM:
Ralf Hagedorn
c/o IP-Management #4887
Ludwig-Erhard-Str. 18
20459 Hamburg
Ein Roman mithilfe von ChatGPT verfasst.
Coverbild Gemini.
Der Summton der Serverfarmen in Pullach war ein konstantes weißes Rauschen, das für Hauptmann d.R. Andreas v. Hardenberg zum Herzschlag seines Berufslebens geworden war. Vor ihm leuchteten drei EIZO-Monitore in einer Auflösung, die jedes digitale Staubkorn sichtbar machte. Hardenberg war kein Feldagent; er war ein „Daten-Wühler“, ein Analyst der Abteilung Technische Aufklärung.
Sein Fokus lag auf dem Projekt FERNGLAS. Es war ein Algorithmus, der Muster in Frachtpapieren, Funkverkehr und Finanztransaktionen suchte, die das Embargo gegen das iranische Atom- und Biowaffenprogramm umgingen.
Da ist es wieder“, murmelte er und rieb sich die geröteten Augen.
Auf dem linken Monitor flackerte eine Diskrepanz auf. Ein Containerschiff unter panamaischer Flagge, die MS Caspian Star, hatte im Hafen von Hamburg entladen. Offizielle Deklaration: Medizinische Zentrifugen für ein privates Labor in Berlin-Adlershof. Das Problem war nicht die Ware, Zentrifugen waren Standard. Das Problem war die Seriennummer der Steuereinheit. Laut der Datenbank des Herstellers in der Schweiz war dieses spezifische Modell, eine Zentri-Max 9000, für die Anreicherung von hochpathogenen Substanzen in Sicherheitsstufe-4-Laboren (BSL-4) modifiziert worden.
Hardenberg tippte einen Befehl in sein Terminal. Er griff auf die Metadaten der Logistikfirma zu. Die Firma „Aria Logistik GmbH“ hatte ihren Sitz in einer Briefkastenfirma in Berlin Neukölln. Die Spur des Geldes führte über eine Bank in Dubai direkt zum Setad, einem milliardenschweren Konglomerat, das direkt dem Obersten Führer in Teheran unterstellt war.
Das ist keine Krebsforschung“, sagte er leise. Er griff zum Hörer des roten Telefons. „Hier Hardenberg, Zimmer 412. Ich brauche eine Prioritätsverknüpfung zum Referat Gesundheitsschutz im Kanzleramt. Wir haben eine Unregelmäßigkeit bei einer BSL-4-Komponente.“
08:30 Uhr MEZ – Berlin, Charité-Universitätsmedizin (Campus Virchow-Klinikum)
Dr. Elena Rossi, Oberärztin für Infektiologie, starrte auf das Blutbild von Patient 14-B. Es ergab keinen Sinn.
Der Patient, ein 34-jähriger Kurierfahrer, war vor sechs Stunden eingeliefert worden. Symptome: Hohes Fieber
(40,2 °C), schwere Myalgie und Petechien kleine, punktförmige Blutungen unter der Haut. Innerhalb von zwei Stunden war sein Zustand eskaliert. Jetzt lag er auf der Intensivstation, und seine inneren Organe begannen zu versagen.
Elena, schau dir das an“, sagte ihr Assistent, Lukas Weber, und hielt ihr ein Tablet hin. Er trug bereits volle Schutzausrüstung. „Die Thrombozytenwerte sind im freien Fall. Wir sind bei unter 20.000 pro Mikroliter. Aber das hier ist das Seltsame: Die PCR auf Ebola war negativ. Marburg ebenfalls negativ. Aber das Elektronenmikroskop zeigt Filoviren.“
Rossi betrachtete die Aufnahme. Die charakteristische „Hirtenstab“-Form der Filoviren war deutlich zu erkennen. Doch die Oberflächenproteine, die Spitzen des Virus, sahen fremdartig aus. Es wirkte, als hätte jemand den Kern eines Ebola-Zaire-Virus genommen und ihn mit der Hülle des Marburg-Virus kombiniert.
Eine Chimäre?“, flüsterte sie. „Das kommt in der Natur nicht vor, Lukas. Nicht in dieser Kombination.“
In diesem Moment schrillte ihr Pager.
Notfallaufnahme. Drei weitere Patienten. Identische Symptome.
Rossi spürte eine Kälte, die nichts mit der Klimaanlage des Krankenhauses zu tun hatte. „Riegeln Sie die Station ab. Sofort. Rufen Sie das Robert Koch-Institut an. Sagen Sie ihnen, wir haben einen Ausbruch von unbekannter Ätiologie, vermutlich künstlichen Ursprungs. Wir brauchen das RKI-Krisenteam jetzt!“
10:15 Uhr MEZ – Berlin, Bundeskanzleramt (Lagezentrum)
Der Raum im Untergeschoss des Kanzleramts war fensterlos und schallisoliert. An der Stirnseite hingen Bildschirme, die Live-Feeds von Satelliten, Nachrichtensendern und internen Datenbanken zeigten.
Bundeskanzlerin Sophie von Straten, saß am Kopfende des Tisches. Vor ihr lagen zwei Akten: Die SIGINT-Warnung aus Pullach und der vorläufige Bericht der Charité.
Geben Sie mir die Fakten“, sagte sie kurz angebunden.
Generalmajor Wittkowski, Leiter des Kommandos Territoriale Aufgaben, räusperte sich. „Frau Bundeskanzlerin, wir haben zwei Puzzleteile, die perfekt ineinandergreifen. Wir haben die illegale Einfuhr von Biowaffen-Hardware durch iranische Agenten und wir haben den ersten klinischen Nachweis einer modifizierten hämorrhagischen Krankheit in der Hauptstadt. Die Inkubationszeit scheint durch die Modifikation extrem verkürzt zu sein. Wir reden von Stunden, nicht Tagen.“
Wie wurde es verbreitet?“, fragte die Kanzlerin.
Wir vermuten Aerosole“, antwortete der Chef des BND, Dr. Kahl. „Unsere Überwachung zeigt, dass die Verdächtigen sich gestern in der U-Bahn-Linie U2 und am Hauptbahnhof aufgehalten haben. Wenn sie dort Sprühvorrichtungen verwendet haben, könnten wir bereits Tausende Infizierte haben, die es noch nicht wissen.“ Optionen?“, fragte Sophie von Straten.
