•ProftippsfürIhrenHaushalt••ProftippsfürIhrenHaushalt•Ratschläge und Tipps, wie man Zimmer für Zimmer aufräumt
ORDNEN
UND AUFBEWAHREN
ZAUBERFRISCH
Isabelle LouetZAUBERFRISCH•ProftippsfürIhrenHaushalt•Ratschläge und Tipps, wie man Zimmer für Zimmer aufräumt
ORDNEN
UND AUFBEWAHREN
Einführung 61 LEITFADEN FÜR ERFOLGREICHES AUFRÄUMEN 8Erstes Aufräumen im eigenen Kopf 10 Die Kunst des Aufräumens 122 DIE GROSSEN BAUSTELLEN 14Diele16Wohnzimmer und Esszimmer 18Büro20Küche21Schlafzimmer28Kinderzimmer29Badezimmer323 DIE DREI STÜTZEN 34Bücherschrank36Ankleidezimmer38Computer44Unterlagen und Dokumente464ANHANG48Unterlagen aufbewahren 50Einstufung und Kennzeichnung von Chemikalien 56Wichtige Notrufnummern 59Sachregister60Danksagungen 63Impressum 63
INHALT
... DEN RAUM OPTIMAL NUTZEN UND DEN KOPF FREIBEKOMMENBücherstapel, massenhaft Dekoobjekte, ein hoffnungslos überladener Wohnzimmertisch, überquellende Schränke …Sie wissen nicht mehr, wo Sie Ihre Dingeunterbringen sollen? Nun ist es Zeit, zur Tatzu schreiten, denn das Gefühl überladen zu sein, ist schlecht fürden Geist. Im Feng Shui ist dies sogar wider der Natur, denn eines der Grundprinzipien dieser uralten Kunst liegt darin, alles zu tun, damit das Chi, der positive Energieuss, die Räume ungehindert durchziehen kann, ohne irgendwo anzustoßen. Freie Räume schaffen hat also oberste Priorität.ÎAlles eine Frage der TaktikAufräumen sieht man oft als lästige Picht an, in Wirklichkeit ist es aber ein hervorra-gendes Mittel gegen Stress. Es hebt sogarZUHAUSE AUFRÄUMEN, ORDNEN, AUFBEWAHREN …
die Stimmung. Je mehr man entsorgt, von je mehr Dingen sowie unnützem Papier-kram man sich trennt, je mehr Freiraum man schafft, desto mehr nimmt man sich selbst wieder wahr und bekommt einen klaren Kopf. Doch damit diese Aktionetwas bringt, sollte man nicht gleichzeitig in allen Räumen beginnen, sondern nach Plan vorgehen. fertig ist, wenn das letzte Paar Schuhe und das letzte T-Shirt aus unserem Blickfeld ver-schwinden, ist dies Freude pur! Jedes Ding hat seinen Platz gefunden. Das durch das „Zuviel“ entstandene Gefühl des Erstickens ist verschwunden. Man fühlt sich leicht, stolz und vor allem entspannt!ÎEine Frage des gesunden MenschenverstandsAufräumen ist etwas sehr Persönliches, denn nicht jeder funktioniert nach dersel-ben Logik. Linkshänder räumen Dinge auf die linke Seite, die Rechtshänder automatisch nach rechts räumen würden. Einige lieben es, Dinge in Schubladen zu verstauen, andere bevorzugen Regale… Das spielt jedoch keine Rolle, denn vorrangig ist es, ein durchgän-giges System zu haben, in dem Sie sichwiederfinden. Daher haben wir in diesem Büchlein Wert auf Tipps zum Ausräumen, Sortieren und Aufbewahren gelegt. In dem Teil über das Aufräumen war es uns wichtiger Tipps zu geben, wie Sie Platz gewinnen und optimieren können, als zu erklären, wie man einen Schrank oder eine Kommode einräumt.ÎEs lebe die UnordnungAufräumen bedeutet Aufwand, denn damit es gelingt, muss man sich dazu entschlie-ßen, überall für Unordnung zu sorgen. Man muss sich darauf einlassen, vom Kleider-berg auf dem Bett und den verstreut auf dem Boden herumliegenden Papieren kurz-fristig überrollt zu werden. Man muss damit einverstanden sein, je nach Bandbreite der Arbeit ein Wochenende lang in einem Haus zu leben, in dem ein großes Durcheinan-der herrscht. Doch man muss loslassen,um alles neu zu gestalten. Und wenn alles 7Einführung
Die Stunde des groen Aufräumens hat geschlagen? Um einem Nervenzusammenbruch vorzubeugen, sollten Sie einen Schlachtplan erstellen.
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LEITFADEN FÜR
ERFOLGREICHES AUFRÄUMEN
ERSTES AUFRÄUMEN IM EIGENEN KOPFBevor man alles aus den Schränken holt, sollte man zuerst den Kopf frei kriegen, so die Regel Nummer eins und das Erfolgs- geheimnis.ÎDie Stauräume optimierenEinen Platz für Dinge zu finden, die her-umliegen ist keine guteVorgehensweise.Effizientes Aufräumen besteht vor allem im Ordnung schaffen, um den Raum zu optimieren. Man muss sich also darauf einlassen, sich von manchen Dingen zutrennen … wie von der Jeans, die Sie mit18 getragen haben. Natürlich sind Sie stolz, dass sich deren Knopf immer noch schlie-ßen lässt, doch ziehen Sie sie niemals an, weil ihre Form aus der Mode gekommen ist. Wieso sie also behalten? Genauso sollteman sich fragen, wieso man Werkzeug in doppelter oder dreifacher Ausfertigung aufbewahren sollte, Decken für 15 Betten stapeln muss, obwohl man nur drei hat und man ausschließlich Federbetten benützt. Zur Optimierung der Stauräume entsorgt man alles Unnütze oder das, was unnütz gewor-den ist.ÎOrdnung und KohärenzBevor Sie beginnen, sollten Sie die Dauer der Arbeit abschätzen: Eine kleine Runde durchs Haus ist unerlässlich. Öffnen Sie Schränke, Kommoden sowie Kästen und Truhen, sehen Sie unterm Bett nach, werfen Sie einen Blick auf Regale, um abzuschät-zen, wie vollgestopft oder unordentlich sie sind. Legen Sie je nach Prioritäten eine Rei-henfolge fest. FallsSie beschließen, einen großen Frühjahrsputz zu starten, dannreicht ein Tagnicht aus. Beginnen Sie also mit dem Raum, der Sie am meisten stört.Kohärenz ist angesagt. Man sollte gleich-zeitig die Räume aufräumen, die sich in ihren Inhalten ergänzen. Wenn manauf-räumt, nimmt man etwas weg, löst sich los, schmeißt etwas weg, aber man räumt auch von einem Ort zum anderen. Der Bettbe-zug für den Winter hat große Chancen, von Ihrem Schlafzimmerschrank in den Schrank im Flur umzuziehen. Verbinden Sie Inhalte und nicht die Behältnisse miteinander. Im Klartext heißt das, die Schlafzimmer mitden Dielenschränken oder den Schränken im Flur (also alles was Kleidung und Haus-haltswäsche betrifft), die Küche mit den 101 - Leitfaden für erfolgreiches Aufräumen
Kommoden oder Büffets im Esszimmer (also alles, was Geschirr oder Küchenge-rätschaften enthält), dann die Büros mit den Schreibtischen, Regalen und Schrän-ken (also alles, was Verwaltungspapiere enthält) und schließlich WC und Badezim-mer.Die Kinderzimmer werden unabhängig davon aufgeräumt, denn was die Unord-nung angeht, sind sie meistens ein Kapitel für sich. Keller,Speicher und Garagen soll-ten Sie ebenfalls getrennt durchforsten. In Erinnerungen eintauchen erfordert Tage wenn nicht gar Monate!ÎEine Frage der ZeitSind Sie bereit, Berge zu versetzen? Sehen Sie Ihre Dinge durch und seien Sie rea-listisch bezüglich Ihrer Kapazitäten: Es reicht, einen Hügel bezwingen zu wol-len. Will man mehr erreichen, kann diessehr schnell zum Misserfolg führen. Groß-reinemachen ist ein Mittelstreckenlauf,man sollte sich an die Strecke halten.Es gibt nichts Schlimmeres, als am Ende des Nachmittags inmitten eines heillo-sen Durcheinanders zu sitzen und amAbend alles blitzeplank haben zu wollen. Diese Aktion erfordert Ruhe und Gelassen-heit. Es ist nicht einfach, alle Schränke zu leeren, wenn sichauch noch Stress dazuge-sellt …Wenn Sie diese Aufgabe erfolgreich zu Ende führen möchten, lassen Sie sich Zeit. Nehmen Sie einen Tagfrei, nutzen Sie die Ferien, einen Ruhetag. Ruhe ist eines derErfolgsgeheimnisse. ÎAlleine aufräumenWollen Sie die entspannende Wirkung des Großreinemachens erfahren, dann richten Sie es so ein, dass Sie Ihre Ruhe haben … kein Ehemann und keine Kinder. Ist Ihre Familie in Ihrer Nähe, werden Sie Ihren Ehe-mann nörgeln hören, dass hier alles rumliegt und Sie riskieren, dass er das wegräumt, was Sie durchsortieren wollten. Oder IhreKinder schreien, dass sie dieses T-Shirt oder diese alte Jeans behalten wollen. Stöpseln Sie auch das Telefon aus. Das Großreinemachen ist auch eine Art, Ihren Kopf frei zu bekommen. ÎAlles Notwendige vorbereiten•