Patchwork Poetry - Lina Wellisch - E-Book

Patchwork Poetry E-Book

Lina Wellisch

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Beschreibung

Lyrik ist- wenn die Sprache, einen Augenblick lang, zu tanzen beginnt. PATCHWORK POETRY präsentiert eine bunte Mischung von alten, neuen, deutschen und englischen Gedichten, mit 19 Lieblingsfotos der Autorin. ...Lichtäderchen, die die Vergangenheit durchzieh´n und weiterspringen... verloren-gefunden verloren-verschwunden

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 18

Veröffentlichungsjahr: 2015

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INHALTSVERZEICHNIS

DEUTSCHE GEDICHTE

WORTE

PLÄTSCHERNDE TAGE

MEIN URMISSTRAUEN

UNENDLICH WEIT

DAS FEUER IN MIR BRENNT NIEDER

WENN ICH ERWACHE

UNTERM SCHNEE

STILLLEBEN AUF EINEM BRAUNEN TISCH

WENN

ERWACHEN

ABENDSTIMMUNG

ETWAS TIEF IN MIR

DER STURM

DER WIND RAUSCHT

ÜBER DIE WARAO-INDIANER AM ORINOKO-DELTA

WORTSPIEGELUNGEN

DAS GANZE LEBEN LANG

ER UND SIE

RÜCKFLUG

ENGLISH POEMS

SOMEWHERE

UNDER THE VAIL OF THE NIGHT

QUIT FLOATING

AFRAID

A FRIEND LOST

ELEGY FOR A TREE

ABOUT MY MOTHER

I STILL DON´T KNOW

FLYING DREAM

HER FEELINGS

LOST

OLD LADY BLUE

OPEN UP

LOVE SONG

VISION

MIA IN THE CLOUDS

OLD DOLL MEETS NEW BEAR UNDER THE CHRISTMAS TREE

THE MONEY MAKERS

QUESTIONS

TIME FADING AWAY

BE RICH OR POOR

DEUTSCHE GEDICHTE

WORTE

Die Worte treiben in mir dahin,

wie Bootevom Ufer des Wissens,

zum Ufer des Seins unterwegs…

Die Worte strömen in mir,

wie Regen-

Wahrheit ertrinkt,

in dunklen Gewässern,

im Strom des Bewusstseins.

Plätschernde Tage

Die Tage

plätscherten dahin,

im Regen;

die Tage erstrahlten,

im Sonnenlicht-

„Folg ich,

der silbernen Spur,

der Schnecke, im Mondlicht“,

dachte der Traum

„führt sie vielleicht

bis in ein anderes Herz.“

Aber dann

riss die silberne Schnur

und der Traum,

der in einer Schnecke reiste,

kam nie an.

Mein Urmisstrauen

Mein Urmisstrauen ist erwacht

und lauert-

„Trau keinem Menschen“,

flüstert es

„und liebe keinen;

und glaube keinem Gefühl.“

„Ich hab dich lieb“,

sagt er zu mir

„Ich hab dich auch lieb“,

sage ich-

Und es ist nicht wahr;

-nicht in diesem Augenblick-

Und ich sage es trotzdem;

wie um

die Liebe zu beschwören.

Unendlich weit

Unendlich weit nach außen,

irgendwo im Raum,

bist du ein Stern.

Unendlich weit nach innen,

irgendwo in mir,

bist du ein Kern;

von einer Saat,

die kam

von diesem Stern-

so nah-

und so fern.

DAS FEUER IN MIR BRENNT NIEDER