Perry Rhodan 125: Fels der Einsamkeit (Silberband) - Leseprobe - William Voltz - kostenlos E-Book
Beschreibung

Man schreibt das Jahr 425 Neuer Galaktischer Zeitrechnung. Seth-Apophis bedroht die Milchstraße - eine sogenannte Superintelligenz mit unbegreiflichen Machtmitteln. Um das Überleben der Menschheit zu sichern, folgt Perry Rhodan einer Spur, deren Anfang tief in der Vergangenheit liegt. Die Suche führt den Terraner in einen unerforschten Sternhaufen in der Milchstraße. Dort verbergen sich angeblich die Angehörigen eines längst vergessenen Volkes, die Porleyter. Mit ihrer hoch entwickelten Technik könnte der drohende Krieg noch verhindert werden. Doch Seth-Apophis selbst greift nach den uralten Machtmiteln der Porleyter. Der Schiffbruch auf einer unbekannten Welt ist unausweichlich - und selbst für Perry Rhodan scheint der Tod plötzlich nahe zu sein ...

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Seitenzahl:28

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Liebe Leserinnen, liebe Leser,

mit Fug und Recht kann behauptet werden, dass die PERRY RHODAN-Serie die größte und umfangreichste Science-Fiction-Serie der Welt ist. Seit 1961 erscheinen Woche für Woche die fiktiven Romane von einem Autorenteam, das mit Leidenschaft und Ideenreichtum seine Geschichten verfasst.

Am 19. Juni 1971 startet Perry Rhodan mit einem Raumschiff namens STARDUST seine gefährliche Reise zum Mond. Auf dem Mond trifft er Außerirdische, und mit deren Technik gelingt es ihm, die Menschheit zu einigen ...

So beginnt die Geschichte des mutigen Raumfahrers, dessen Abenteuer in weit über 2700 Heftromanen und über 400 Taschenbüchern erzählt wird. Seit den späten 70er Jahren werden bis zu zehn Heftromanen zu Büchern zusammengefasst, den sogenannten Silberbänden. Bis heute sind in dieser Buchreihe sage und schreibe 124 Bände erschienen. Und im März 2014 erscheint ein weiteres PERRY RHODAN-Buch. Die Leseprobe, die Sie in der Hand halten, soll Sie auf diesen Silberband neugierig machen.

»Fels der Einsamkeit« ist ein kleines Jubiläum und durchaus ein Meilenstein. Perry Rhodan hat die Weihe zum Ritter der Tiefe erhalten. Die Zugehörigkeit zu dem uralten Wächterorden markiert jedenfalls einen besonderen Abschnitt für unseren potenziell unsterblichen Terraner. Sie wird ihm gleichermaßen Last und Lust sein und ihn tiefer in Geschehnisse von kosmischer Tragweite verstricken. Ihn, der eigentlich ein Kind unserer Tage ist.

Diese Leseprobe enthält Ausschnitte aus dem aktuellen Buch und lädt Sie ein, bei dieser Reise in die Unendlichkeit dabei zu sein.

Ich wünsche Ihnen viel Vergnügen bei der Lektüre!

Sabine Kropp

LESEPROBE

PERRY RHODAN-BUCH 125

Fels der Einsamkeit

Auszüge aus einem »kosmischen« PERRY RHODAN-Roman

Pabel-Moewig Verlag GmbH, Rastatt

1.

Khrat war eine Welt, die kosmische Geschichte atmete, ein Schnittpunkt universeller Ereignisse. Für Perry Rhodan war das längst spürbar. In den letzten Tagen hatte der Terraner sich von den Geschehnissen erholt, die ihn fast das Leben gekostet hätten – nun flog er an Bord einer Space-Jet auf den Dom Kesdschan zu. Die BASIS, das Fernraumschiff der Menschheit, stand weiterhin im Orbit über dem Planeten.

Rhodan erwartete die Weihe zum Ritter der Tiefe.

Ein starker Besucherstrom herrschte bereits. Aus allen Gebieten der Galaxis Norgan-Tur trafen Abgesandte ein, um an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Mit ihnen kam eine geradezu greifbar werdende Unruhe. Hektik war indes das Letzte, was Perry Rhodan bei seinem zunächst geplanten Vorstoß in das Gewölbe unterhalb des Domes brauchen konnte.

Er war nicht der erste Terraner, den die Aura eines Ritters der Tiefe auszeichnete und der die Weihe empfing. Jen Salik war vor ihm auf Khrat gewesen, ebenfalls in dem Gewölbe, von dem Gerüchte behaupteten, dass es Antworten auf elementare Fragen des Universums barg, dass dort aber zugleich unvorstellbare Gefahren lauerten. Anlass genug für Rhodan, den Dingen auf den Grund zu gehen ...

Wie ein halbes Riesenei aus leuchtendem Stahl ragte der Dom Kesdschan 156 Meter in die Höhe; er schien willkürlich in die Ebene gesetzt worden zu sein.

Jedes Haus von Naghdal, der Stadt, die unweit des Domes in Hufeisenform angelegt worden war – mit der Öffnung zum Dom hin –, sah ansprechender aus. Die Gebäude rund um den Dom, in denen Zeremonienmeister und Domwarte lebten, erschienen klein und unbedeutend.

Trotz dieser Einfachheit versetzte die Anlage jeden Besucher in eine besondere Art der Hochstimmung. Wäre man der Sache auf den Grund gegangen, hätte man wahrscheinlich nichts anderes entdeckt als das Gewicht von Legenden und Mythen.