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PLANDEMIC
100 % Zensiert. 0 % widerlegt.
Mehr als eine Milliarde Menschen aus aller Welt haben den ersten Teil von PLANDEMIC gesehen. Die 26 Minuten lange Dokumentation mit der angesehenen Virologin Dr. Judy Mikovits stellte damit einen historischen Rekord auf. Auch der Weltpremiere von PLANDEMIC 2 (auch bekannt als PLANDEMIC: Indoctornation) mit Dr. David Martin, einem Experten für die Bekämpfung von Wirtschaftskriminalität, gelang mit 2 Millionen Zuschauern ein Weltrekord für einen Livestream.
Die meistgesehene und gleichzeitig am häufigsten zensierte Dokumentation der Geschichte!
Die wahren Hintergründe jetzt enthüllt!
Rasch erklärten die Kritiker, die zweiteilige Serie sei widerlegt. Gleichzeitig beeilten sich die Torwächter der politischen Korrektheit mit beispiellosen Zensurmaßnahmen die »gefährliche Verschwörungstheorie« von den Bildschirmen verschwinden zu lassen.
Dieses Buch ist die Antwort darauf. Denn anders als Videos können Bücher nicht gelöscht werden!
Als Dr. Mikovits die vermeintlich gewagte Behauptung aufstellte, Covid-19 sei im Labor manipuliert worden, wurde sie als »verrückt« verspottet. Als Dr. Martin mithilfe von Patenten und Dokumenten aufdeckte, dass Dr. Fauci gefährliche »Gain-of-Function«-Forschung in den Labors von Wuhan finanziert, lachten die Kritiker nur. Inzwischen ist ihnen das Lachen vergangen. Glaubwürdige wissenschaftliche Untersuchungen haben jede einzelne zentrale Behauptung, die in den PLANDEMIC-Filmen aufgestellt wurde, als zutreffend bestätigt. PLANDEMIC gilt nun als eine der ersten und wichtigsten Warnungen vor dem Vorhaben, die Freiheit der Bürgerinnen und Bürger durch medizinische Tyrannei einzuschränken.
Aus erster Hand erleben Sie eine Unterwelt der Verderbtheit, der Lügen und der dunklen Geheimnisse. Das Ergebnis:
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2022
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»Am schwersten zu erklären ist das, was ins Auge sticht, jedoch keiner sehen möchte.«
Ayn Rand
Das Angebot, dieses Buch zu machen, kam kurz nach der Veröffentlichung von Plandemic: Indoctornation, während ich gerade im Auge eines medialen Sturms herumgewirbelt wurde. Ich würde das nicht schaffen. Ich musste ablehnen. Ich wusste: Würde ich ein wie auch immer geartetes Produkt erschaffen, würden sich die Medien darauf stürzen und den Massen zurufen: »Seht ihr, in Wirklichkeit ist persönliches Gewinnstreben sein einziger Antrieb.« Selbst ohne ein verkaufbares Produkt versuchten sie es ohnehin bereits mit diesem Ansatz.
Was keiner wusste: Wir weigerten uns, in irgendeiner Form aus dem Plandemic-Film Gewinn zu ziehen. Außer der Wahrheit hatten wir nichts zu verkaufen. Wir aktivierten keine einzige bezahlte Anzeige. Wir wiesen jedes Angebot zurück, Investitionen zu bekommen, und nahmen stattdessen an Spenden gerade genug ein, dass wir unsere Ausgaben decken konnten. Weil wir uns keine Gedanken um die finanziellen Erträge machen mussten, konnten wir den Film verschenken. Plandemic war unser Geschenk an die Menschen, und letzten Endes waren es die Menschen, die ihn in alle Welt hinaustrugen.
Nachdem der erste Plandemic-Film Rekorde brach, erhielt ich ein millionenschweres Angebot, die Marke zu lizenzieren. Hier ein Ausschnitt aus einem Interview, das ich 2021 mit dem Magazin Ojai führte. Mein Gesprächspartner war Reno Rolle, der Mensch, der das Geschäft einfädeln wollte:
»Im Anschluss an sein Plandemic-Projekt traten an mich Menschen heran, die darauf spezialisiert sind, Daten zu monetarisieren. Sie dachten, ich würde an Mikki herankommen können«, sagte er. »Sie betonten nachdrücklich, dass sie, wenn sie Zugang zu Mikkis Datenbank bekämen, diese Datenbank vermarkten würden, und sie garantierten einen siebenstelligen Betrag über den Verlauf einer Woche. Ich weiß, das klingt unglaublich, aber ich war im Direct-Response-Gemeindemarketing und weiß, dass diese Leute durchaus glaubwürdig und seriös sind. Mikki weigerte sich glattheraus, denn er befürchtete, die Leute würden denken, er habe Plandemic des Geldes wegen gemacht.« 1
Als unabhängiger Filmemacher hangelte ich mich damals von Scheck zu Scheck. Warum sollte ich eine mehrere Millionen schwere Zusage in den Wind schlagen? Einfach ist mir diese Entscheidung nicht gefallen und, um ganz ehrlich zu sein: Es gab durchaus Augenblicke, in denen ich diese Entscheidung hinterfragt habe. Vor der Veröffentlichung von Plandemic hatten meine Familie und ich während des Thomas Fire in Kalifornien unser Zuhause verloren, unser Arbeitsstudio, unser Auto und alles, was wir noch besaßen. Wir flohen mit unseren Handys, einigen Festplattenspeichern und der Kleidung, die wir am Leib trugen.
Unsere Feuerversicherung wies Mängel auf, insofern erhielten wir eine Summe, die knapp ein Sechzehntel dessen ausmachte, was wir verloren hatten. Es ist also nicht so, dass wir das Geld nicht gut hätten gebrauchen können. Aber ich konnte mich nicht dazu durchringen, aus einem Film dieser Art Kapital zu schlagen. Zum Glück stand meine Frau voll und ganz hinter meiner Entscheidung. Und übrigens: 100 Prozent meines Gewinnanteils aus dem Verkauf dieses Buchs gehen direkt an eine gemeinnützige Organisation, die neue Schulen und Bildungseinrichtungen für Kinder und junge Erwachsene errichtet.
Wenn Sie noch nicht die Erfahrung gemacht haben, wie es ist, komplett zensiert und mundtot gemacht zu werden und aus allen Formen digitaler Medien gelöscht zu werden, können Sie möglicherweise auch nicht nachvollziehen, was diese Art Knebelung mit einem Menschen anstellt. Die Kräfte, die die globalen Narrative kontrollieren, taten alles in ihrer Macht Stehende, um sicherzustellen, dass ich nicht die Möglichkeit habe, meinen guten Ruf zu verteidigen.
Man sagt uns stets, dass alles zwei Seiten hat, aber die Torwächter der Redefreiheit haben unglücklicherweise dafür gesorgt, dass wir nur eine Seite der Geschichte zu hören bekommen – ihre Seite. Ich machte mich auf die Suche nach einem alternativen Medium, das mir die Freiheit und die Reichweite geben würde, die Dinge richtigzustellen.
Mein Produzent Erik schlug mir vor, ein Buch zu schreiben. Ich hatte schon früher einige Angebote erhalten, aber »Autor werden« stand nicht auf meiner To-do-Liste. Zum Glück blieb Erik hartnäckig und ich willigte endlich ein, dass eine Enthüllungsjournalistin mit der Befragung wichtiger Interviewpartner und Teammitgliedern beginnt, um das Fundament für dieses Buch zu entwickeln.
Einige Wochen später rief Erik an. Er habe »gute und schlechte Neuigkeiten«, eröffnete er mir. »Zuerst die schlechten«, sagte ich.
Er erwiderte: »Ich habe gerade erfahren, dass unsere Autorin nicht auf unserer Seite steht. Sie glaubt dem Mainstream-Narrativ und hält uns für durchgeknallt.«
»Wunderbar«, sagte ich und stellte mich innerlich auf den nächsten Rufmord-Artikel ein. »Und was ist die gute Neuigkeit?«
Erik sagte: »Tatsächlich dachte sie, wir seien durchgeknallt. Jetzt denkt sie das nicht mehr. Was sie im Rahmen ihrer Recherchen herausfindet, haut sie um.«
Ich war erstaunt: Diese Journalistin, die aus guten Gründen anonym bleiben möchte, brachte den Mut und die Integrität auf, über die Schmierenkampagnen und den Rufmord hinwegzuschauen und mit offenen Augen weiter nach der Wahrheit zu suchen. Ihr erster Entwurf reichte mir als Inspiration, als Autor zu ihr zu stoßen.
Das heißt aber auch, dass ich dieses Buch niemals als »mein Buch« bezeichnen würde. Das allergrößte Lob für das Buch gebührt den feinen Leuten bei Skyhorse Publishing, Dr. Judy Mikovits, Dr. David Martin und meiner mysteriösen Co-Autorin, die ich vielleicht niemals kennenlernen werde. Genauso dankbar bin ich für mein unglaubliches Rechercheteam, mein mutiges Filmteam und die lange Liste kühner und brillanter Ärzte und Ärztinnen sowie Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, die mich auf jedem Schritt des Weges leiteten und dafür sorgten, dass die Plandemic-Reihe wasserdicht war. Ja, wasserdicht.
Egal, was die Kritiker auch bemängelten: Nicht eine einzige zentrale Behauptung aus einem der Plandemic-Filme wurde erfolgreich widerlegt. Kurz nach dem Start von Indoctornation habe ich online 10 000 Dollar dafür ausgelobt, eine einzige zentrale Behauptung als falsch zu entlarven. Nachdem ich 6 Monate lang die Herausforderung alle paar Tage erneuerte, ließ ich es schließlich bleiben.
Niemand, kein einziger Kritiker, kein Faktenchecker, kein Arzt war bereit, seinen Worten Taten folgen zu lassen. Daher auch unser Motto: »Zu 100 Prozent zensiert. Zu 0 Prozent entkräftet.«
Okay, werden wir persönlich.
Warum das so ist, weiß ich nicht, aber genau wie Forrest Gump stehe ich häufig im Mittelpunkt historischer Augenblicke. Hier nur einige der Höhepunkte: Ich arbeitete 1992 in South Central Los Angeles mit Jugendlichen aus Problemvierteln, als dort die Unruhen ausbrachen. Sehen Sie sich in den Nachrichtenarchiven an, wie Rodney King seine unvergesslichen Worte »Können wir nicht alle miteinander auskommen?« sagt. Direkt hinter ihm stehe ich und seine Frage verfolgt mich bis heute.
3 Jahre später hatte ich ein spontanes Abendessen mit O.J. Simp-son, kurz nachdem er vom Vorwurf des Mordes freigesprochen worden war. Ich war in der Nähe des World Trade Centers an dem Tag, als die Zwillingstürme einstürzten. Nachdem ich 3 Tage lang nach Überlebenden gegraben hatte, war ich ein anderer Mensch. Plötzlich wollte ich nichts mehr mit Hollywood zu tun haben. Nach einer radikalen Kurskorrektur richtete ich fortan meine Kameralinse auf Dinge von Bedeutung. Ich drehte mit der Schauspielerin Shailene Woodley gerade einen Werbespot für den Präsidentschaftskandidaten Bernie Sanders, als die Proteste gegen die Dakota Access Pipeline begannen.
Wir gingen direkt in die erste Reihe und stellten uns mehr als 2 Jahre lang in den Dienst der Menschen von Standing Rock. Ich filmte in der Nähe des Kapitols in Washington, als es am 6. Januar 2021 gestürmt wurde. Mehr dazu später. (Spoiler-Alarm: Warum ich dort war, steht im direkten Gegensatz zu dem, was die Medien verbreiteten.)
Das sind nur einige wenige der Ereignisse, denen ich es verdanke, dass sich mein Verständnis von Schicksal und Glaube erweitert hat. Ich wuchs ohne Religion auf. Keine Kirche. Keine Bibel. Kein Gebet vor dem Abendessen. Unser Gott war Liebe. Als ich auf die Welt kam, war der Mann meiner Mutter bereits seit Längerem tot und sie saß mit drei kleinen Kindern da.
Tief erschüttert darüber, die Liebe ihres Lebens verloren zu haben, und aus Angst, ihre Sozialhilfe einzubüßen, blieb meine Mutter allein. Als ihre drei Kinder in der Pubertät waren oder kurz davor, ermutigte eine Freundin sie, doch wieder öfter auszugehen. Sie gingen in einen örtlichen Nachtclub, wo sie einen attraktiven Matrosen mit durchdringenden blauen Augen kennenlernte. Eines führte zum anderen und meine Mutter war erneut schwanger. Da sie kaum in der Lage war, ihre drei Kinder durchzufüttern und zu versorgen, war ein weiteres Baby das Letzte, was sie brauchen konnte.
Eine Abtreibung brachte sie nicht über sich, stattdessen unternahm sie alles, was möglich war, um eine Fehlgeburt herbeizuführen. Aber sie konnte so viel reiten, wie sie wollte, nichts hinderte mich daran, auf die Welt zu kommen. Meine Großmutter allerdings war keineswegs glücklich darüber, dass ihre Tochter ein uneheliches Kind zur Welt brachte.
Um die Gleichgültigkeit meiner Großmutter zu kompensieren, überschüttete meine Mutter mich mit Liebe. Ich muss zugeben, ich war Mamas kleiner Liebling. Sie war meine beste Freundin. Als ich in der Grundschule war, wurde bei meiner Mutter Krebs diagnostiziert. Sie war in mehr als einer Hinsicht eine Kämpfernatur.
Bei meinem großen Bruder wurde Aids diagnostiziert, als ich noch ein Teenager war. 8 Jahre lang rang er mit seiner Krankheit, bis ein neues Medikament namens AZT ihm wieder Hoffnung schenkte. Auf uns alle wirkte es, als würde das neue Wundermittel mehr Schaden anrichten als Gutes bewirken, aber der Mann, der den Kampf gegen die Aidsepidemie anführte – Doktor Anthony Fauci –, erklärte der Welt, dass AZT unsere einzige Hoffnung sei.
Rasch verschlechterte sich der Gesundheitszustand meines Bruders. Aus der Schwulengemeinde waren mein Bruder und meine Mutter gewarnt worden: Es sei nicht das Virus, das meinen Bruder tötete, sondern die Arznei! Aber wann immer sie den Fernseher einschalteten, stand dort Amerikas Arzt Nummer eins, umgeben von den beliebtesten Stars, und versicherte aller Welt, dass sein Behandlungsprotokoll der einzig mögliche Weg sei.
AZT tötete meinen Bruder am 23. Mai 1994. Unfähig mit der Schuld zu leben, dass sie den Warnungen keinen Glauben geschenkt hatte, ließ meine Mutter zu, dass der Krebs zurückkehrte. Sie starb gerade einmal 34 Tage nach meinem Bruder, am 26. Juni 1994.
Etwas Vergleichbares hatte ich noch nie durchmachen müssen. Mir fehlten die Mittel, meine Gefühle verarbeiten zu können. Genau wie Forrest Gump rannte ich weg! Ich musste weg, weit weg von allem, das Erinnerungen in mir weckte. Ich ging an den Ort, an dem sich Waisen verstecken. Ich mietete mir in Hollywoods Magic Castle Hotel das günstigste Zimmer, das sie hatten. Mir stand der Sinn nicht danach, ein Star zu sein. Ich kam wegen der Familie. Denn da war sie doch, oder? Zumindest schien es so für ein Kind, das mit Sitcoms großgeworden war. Da sich mein Gesamtvermögen auf 1100 Dollar belief, musste ich den erstbesten Job annehmen, der mir angeboten wurde.
Knapp über 1 Jahr lang arbeitete ich in der Werbung als Model. Zum ersten Mal konnte ich nun reisen. Das gefiel mir, aber die Großspurigkeit der Branche raubte mir rasch alle Illusionen und ich sah mich nach etwas Echtem und Bedeutungsvollerem um, nach etwas mit mehr Sinnhaftigkeit. Also wurde ich Schauspieler in Hollywood. Was soll ich sagen: Ich war jung und naiv.
Ich ging zu Vorsprechen, war aber schlicht nicht gut genug. Mein erster großer Durchbruch kam, als ich eine Einladung erhielt, bei Sanford Meisner zu lernen, dem legendären Vater des Method Acting. Ich konnte es nicht fassen. Ich war doch so ein Grünschnabel! Warum wählte er mich aus? Das war die größte Leistung meines bisherigen Lebens und gab mir Zuversicht in einem Ausmaß, wie ich es bis dahin nicht gekannt hatte.
6 Monate nach Beginn meiner Ausbildung bat mich Sanford – oder »Sandy«, wie sie ihn nannten – im Theater zu bleiben, während alle anderen in die Pause gingen. Er ließ mich am Bühnenrand sitzen und unsere Knie berührten sich fast, während er mir in die Augen blickte. Mein Herz raste. Würde er mich jetzt vor die Tür setzen? Mich für meine harte Arbeit loben?
Er sog gurgelnd Luft durch das Tracheotomie-Loch in seinem Hals ein, dann erklärte er mir, er wolle Sex mit mir. Ich hielt das zunächst für eine Übung, denn ernst konnte er das doch gewiss nicht meinen, so alt und gebrechlich, wie er war. Das war doch bloß ein Test, oder? Ich lächelte ruhig, dann erwiderte ich: »Nein, vielen Dank.«
Er verzog keine Miene. Ich fuhr fort: »Es ist nicht so, als hätte ich Bedenken. Ich bin nur … einfach nicht schwul.« Noch immer keine Regung. Um die unangenehme Stille zu überspielen, sagte ich: »Ich habe keine Probleme mit … du weißt schon … Schwulen. Mein Bruder ist schwul … ich meine … war schwul … Er hatte Aids.«
Nach langem und intensivem Schweigen sagte Sandy schließlich »Okay« und wies mich mit einem Winken der Hand an zu gehen. Mir schwirrte der Kopf und ich war ganz verwirrt, als ich das Theater verließ.
Als wir alle aus der Pause kamen, beorderte Sandy mich auf die Bühne. Ich stand dort einen Augenblick in völliger Stille. Mit seinem Stock zog er seinen sterbenden Körper hoch, dann richtete er diesen zornigen Stock auf mich und knurrte: »Du hast auf der Bühne nichts zu suchen! Verschwinde hier! Sofort!«
Ich entwickelte daraufhin eine Lesestörung, wodurch meine Leistungen beim Vorsprechen noch schlimmer wurden. Das war’s für mich als Schauspieler. Wie geht der Spruch noch? »Kann man es nicht selbst, unterrichtet man andere darin.« Also begann ich, Kleinkinder in Schauspiel zu unterrichten. Na schön, es war eigentlich mehr wie eine Tagesstätte, aber ich liebte es! Ich fand es großartig, mit den Kindern zu arbeiten.
Das Unterrichten führte dazu, dass ich bei Einaktern die Regie übernahm. Ich wurde das jüngste Mitglied des Playwrights Kitchen Ensembles (PKE), wo mich Legenden der Bühne und der Leinwand unter ihre Fittiche nahmen. Das PKE war eine Erfindung des Hollywood-Moguls Steve Tisch, der neben zahlreichen weiteren Klassikern ironischerweise auch Forrest Gump produziert hatte.
Meine Liebe zum Theater brachte mich dazu, in North Hollywood mein eigenes Schauspielhaus aufzubauen, wo ich meine Fähigkeiten als Autor und Regisseur verfeinerte. Ich war begierig darauf, hinter der Kamera zu stehen, und kratzte ein paar Tausend Dollar zusammen, um praktisch ohne Budget mein erstes Mockumentary namens Shoeshine Boys zu drehen. Zu meiner Überraschung entwickelte sich dieser kleine Film zu einem Underground-Hit, der bei diversen Filmfestivals mit Preisen ausgezeichnet wurde.
2001 flog ich nach New York, weil ich mich dort mit einem potenziellen Verleiher treffen wollte. Ich lebte meinen Traum. Ich verhandelte über den Vertrieb meines ersten Films, aber nicht nur das: Ich verdiente auch Tausende Dollar täglich als Modefotograf und als Regisseur spanischsprachiger Musikvideos. Aber all das änderte sich am 11. September 2001.
An dem Morgen, als die Flugzeuge einschlugen, schlief ich bei einem Freund in Midtown auf dem Sofa. Mein Kumpel und ich brachen sofort zum Ort des Geschehens auf, wo wir 3 Tage lang nach Überlebenden suchten. Das war mein Weckruf.
Als ich da auf den Trümmern des World Trade Centers stand und auf die verstreuten Leichenteile hinunterblickte, geschah etwas mit mir. Etwas Mystisches. Ich konnte spüren, wie sich die Augen der ganzen Welt auf diesen einen Ort richteten. Der Planet schrumpfte. Nichts war mehr weit weg. Ich konnte buchstäblich die Anwesenheit jedes einzelnen Lebewesens spüren. Ich spürte unseren gemeinsamen Schmerz. Unsere Furcht. Unseren Wunsch, zu leben und zu lieben.
Eine Lautsprecherdurchsage zerstörte diesen Augenblick: Alle Helfer sollten ihre Maschinen abstellen, ihre Arbeit unterbrechen und zuhören. Man erklärte uns, dass der Staub, den wir einatmeten, mit extrem tödlichen Giftstoffen verseucht war. Alle, die nicht über eine geeignete Atemschutzmaske verfügten, sollten bitte die Gegend verlassen. Nicht ein Mann, nicht eine Frau ging weg.
Der Sprecher beschönigte nichts: »Was ihr da einatmet, wird euch früher oder später umbringen!«
Die Helfer sahen sich um, um zu sehen, ob irgendjemand den guten Rat annahm. Die ersten schweren Geräte sprangen wieder an und alle gingen zurück an die Arbeit. Kein Mensch ging. Ich stand da, den Blick voller Tränen, und sagte zu mir selbst: »Das ist es, was wir sind. Das ist es, was wir sind.«
Alle waren bereit, ihr Leben für die stetig schwindende Chance zu riskieren, einen wildfremden Menschen zu retten. Ein derartiges Maß an Selbstlosigkeit hatte ich noch nie zuvor erlebt. Danach begann ich die Menschen in einem neuen, helleren Licht zu sehen. All meine materiellen Ziele fühlten sich auf einen Schlag belanglos an. Ich konnte mir unmöglich vorstellen, nach Hollywood zurückzukehren und meine Arbeit dort fortzusetzen. Wie konnte ich jetzt noch Regie führen bei einem weiteren Werbespot für ein Produkt, das unsere Menschen und unseren Planeten vergiftet? Wie konnte ich jetzt noch Regie führen bei einem weiteren Musikvideo, bei dem das Ego vergöttert wurde und Frauen austauschbare Requisiten waren? Meine Karriere war vorbei.
Ich kehrte nach Kalifornien zurück, lagerte meinen gesamten Besitz ein und zog dann in die Gästehütte eines Freundes im Napa Valley. Und dennoch konnte ich der Schwerkraft Hollywoods nicht entkommen, sie schlug mich wieder in ihren Bann.
Ich erhielt das Angebot, das Drehbuch für den Nachfolger des 1960er-Jahre-Kultfilms Easy Rider zu schreiben und bei der Verfilmung auch Regie zu führen. Als ehemaliger Motocross-Fahrer und Liebhaber von Zweirädern aller Art konnte ich ein derartiges Angebot selbstverständlich nicht ablehnen. Ich unterzeichnete den Vertrag und schrieb das Drehbuch, aber kurz vor Beginn der Dreharbeiten warf ich das Handtuch. Ich konnte einfach nicht. Nicht nur, weil es von Anfang an eine schlechte Idee gewesen war, sondern weil ich jetzt wieder in ebenjenem Irrgarten steckte, aus dem ich doch gerade erst entkommen war. Ich wollte das nicht ein weiteres Mal durchmachen.
Ich verzichtete auf einen Scheck über 400 000 Dollar und habe es nie bereut. Sollte ich auch weiterhin als Filmemacher tätig sein, dann einzig und allein zu meinen Bedingungen. Meine neu erworbene Klarheit und der Wille, wahrhaftig zu leben, bereiteten mich darauf vor, die Liebe meines Lebens kennenzulernen. Nadia und ich verliebten uns 2003, die Hochzeit fand 2009 statt. Gemeinsam riefen wir das Elevate Film Festival ins Leben, das weltgrößte Filmfestival mit nur einer einzigen Leinwand. Nach einer 3-jährigen Tour beschlossen wir, das Festival in eine Filmproduktion zu verwandeln, die sich der Förderung des menschlichen Bewusstseins widmet.
Im Juli 2011 setzten bei Nadia die Wehen ein. Unseren Plan einer Hausgeburt mussten wir aufgrund von ernsten Komplikationen verwerfen. Wir rasten ins Krankenhaus, wo bei Nadia notfallmäßig ein Kaiserschnitt durchgeführt wurde. Nach enormen Anstrengungen zog man einen kleinen, blau angelaufenen Körper aus ihrem Bauch. Kein Weinen. Kein Atmen. Die Ärzte platzierten unseren leblosen Sohn auf einem kalten Gerät und begannen, hektisch um sein Leben zu kämpfen. Zum Glück konnte Nadia nicht sehen, was ich mit ansah. »Ist alles in Ordnung?«, fragte sie.
Es war das erste und einzige Mal, das ich meine Frau belogen habe: »Ja, Liebes, alles ist gut.« Sie lächelte und ihre wunderschönen Grübchen traten hervor. Ich rang mir ein Lächeln ab, dann verfolgte ich weiter das Drama, das sich auf der anderen Seite des Raums abspielte. Die Maschine machte jetzt ein Geräusch, das ich niemals vergessen werde. Den Klang des Todes. Der Gesichtsausdruck der Krankenschwester sagte alles. Sie bemühte sich nach Kräften, mir voller Zuversicht zuzulächeln, dann postierte sie sich so, dass ich nicht sehen konnte, wie die Ärzte meinem Baby etwas zum Absaugen in den Hals schoben.
Ich schloss die Augen und begann zu beten. Da ich nicht viel Erfahrung mit Gebeten hatte, wusste ich nicht so recht, an wen ich mich dabei wenden sollte. Vater? Mutter? Gott? Buddha? Krishna? Christus? So viel stand auf dem Spiel, dass ich zu ihnen allen betete. Ich betete mit ganzer Kraft. Es funktionierte nicht. Ich begann zu betteln. Ich machte Versprechungen an alle und alles, was mich vielleicht hören konnte. Nadia fragte: »Bist du sicher, dass alles in Ordnung ist?« Ich konnte nicht noch einmal lügen. Ich nahm ihr Gesicht in meine Hände und ließ sie mit meinem Blick die Wahrheit spüren. Mit brechender Stimme fragte sie: »Was ist denn? Schatz, was stimmt nicht?« Ich schloss erneut die Augen. Dieses Mal machte ich ein Angebot.
Ich sagte: »Bitte, Gott, lass dieses Baby atmen und ich schwöre dir hier und jetzt, dass ich den Rest meines Lebens diesem Kind und all deinen Kindern widmen werde.« Genau in diesem Augenblick begann ein schwaches Stimmchen zu schreien. Einer der Ärzte rief: »Genau das wollen wir hören! Das wollen wir von dir hören, kleines Kerlchen!« Die Maschine hörte auf, dieses furchtbare Geräusch zu machen. Offensichtlich von ihren Emotionen übermannt lächelte die Krankenschwester breit und sagte: »Hier ist Ihr Baby.«
»Das ist unser Baby?«, wiederholte Nadia. Ich nickte und sagte: »Das ist unser Baby.« Wir weinten zusammen. Das war der Tag, an dem ich lernte zu beten.
Während ich schreibe, bin ich mir des Risikos voll bewusst, das ich eingehe, wenn ich eine so persönliche Geschichte erzähle. Ich bin mir des Misstrauens und des Zynismus bewusst, die derzeit unser Land und unsere Welt plagen. Ich gehe davon aus, dass einige Leser das, was ich damit verdeutlichen wollte, und meine Beweggründe völlig missverstehen werden. In keinster Weise sehe ich mich als irgendeine Art Held oder Märtyrer. Mir geht es nicht um Mitleid oder Lob. Ich habe kein Interesse daran, jemandes Akzeptanz zu gewinnen. Ich habe mich entschlossen, diese Geschichten zu teilen, weil ich möchte, dass Sie die Wahrheit erfahren. Ich möchte, dass Sie die wahren Gründe kennen, warum ich den Sprung machte aus einer lukrativen und sicheren Karriere, um einen Film wie Plandemic zu produzieren. Anders als es in den gängigen Medien dargestellt wird, habe ich keinerlei Interesse daran, berühmt zu werden. Warum sollte jemand in diesem Zeitalter der Cancel Culture nach etwas derart Brüchigem und Toxischem streben? Und wenn es mir tatsächlich um Geld gegangen wäre, hätte ich das millionenschwere Angebot angenommen und mich aus dem Staub gemacht.
Die Medienkonzerne möchten Sie auch glauben machen, dass ich ein Radikaler der extremen Rechten bin. Dass ich bis vor Kurzem politisch so weit links stand, wie es nur ging, ohne über die Klippe zu fallen, störte sie dabei nicht im Geringsten. Nachdem ich einige Jahre lang hinter die Kulissen der Politik schauen konnte, fühle ich mich derzeit keiner politischen Richtung zugehörig. Ich habe das Drumherum der Identitätspolitik aus nächster Nähe erlebt und gelernt, politische Ziele anstelle von Persönlichkeiten zu wählen.
Ich bin auch kein »QAnon-Anhänger«. Tatsächlich habe ich bis heute noch nicht einen einzigen »Q-Drop« gesehen, wie die es nennen. Der Grund dafür ist einfach: Als jemand, der professionelle Recherche betreibt, achte ich einzig auf Informationen, die sich durch verifizierte Quellen bestätigen lassen. Zu den Mitgliedern dieser Bewegung habe ich keine Meinung. Die wenigen QAnon-Anhänger, die ich kennenlernen durfte, waren wirklich gute Menschen. Das ist es, was für mich zählt.
Bei all den Bemühungen, uns zu entmenschlichen und zu spalten, weigere ich mich, dieses zum Scheitern verurteilte Spiel mitzuspielen. Meine Arbeit als Interviewer hat mich gelehrt, wie wichtig es ist zuzuhören. In uns allen steckt eine Geschichte. Den Geschichten der anderen zuzuhören, bedeutet, sich als Menschen wieder miteinander zu verbinden. Verbindung ist lebenswichtig. Ich hoffe, die Geschichten in diesem Buch führen dazu, dass Sie besser mit sich selbst, Ihren Liebsten und der gesamten Menschheit verbinden.
Mikki Willis
»Unser Leben endet mit dem Tag, an dem wir über wichtige Dinge schweigen.«
Martin Luther King Jr.
Dieses Buch hätte niemals geschrieben werden dürfen.
Alles, was auf den nächsten Seiten beschrieben wird, hätte verhindert werden können. Sie werden im Verlauf der Lektüre die entscheidenden Punkte erkennen, an denen eine andere Entscheidung den weiteren Verlauf der Menschheitsgeschichte verändert hätte und Hunderttausende Leben hätten gerettet werden können.
Aber wirklich: Dieses Buch hätte nie geschrieben werden dürfen, denn ich hätte es niemals schreiben sollen. In den fast vier Jahrzehnten, die ich auf diesem Planeten lebe, hatte ich kaum je Anlass dazu, das medizinische Establishment in Frage zu stellen.
Ich habe die Empfehlungen der Food & Drug Administration (FDA) befolgt und den Kopf geschüttelt, was die »Impfgegner« anging. Als es bei dem Thema mehr um ein politisches Glaubensbekenntnis ging, konnte ich ohne zu zögern erklären, dass ich an die Wissenschaft (und Frauen, was das betrifft) glaubte. Ich hatte noch nie, nicht ein einziges Mal, Republikaner gewählt. Kurzum: Als das erste Plandemic-Video in meinen Social-Media-Feeds auftauchte, wandte ich den Blick ab und scrollte weiter. Diese Art Weltsicht war mir nicht sympathisch. Dachte ich zumindest.
Vielleicht ist das für den einen oder anderen von Ihnen bereits Grund genug, den Rest dessen zu ignorieren, was ich zu sagen habe. Die Welt ist dermaßen politisch aufgeladen und gespalten, dass bestimmte Wörter und Phrasen wie Trigger fungieren und jede Art von offenem Gespräch oder kritischer Nachfrage komplett verhindern. »Impfstoff« ist so ein Wort. »Demokrat« oder »Republikaner« auch. »Yes We Can«. »Make America Great Again«. Waffen. Wissenschaft. »Black Lives Matter«. »Believe All Women«. »Blue Lives Matter«. »Nicht mein Präsident«. Schurke. Manipuliert. Gestohlen. Lügner. Gibt es noch irgendjemanden, der das liest und bei keinem einzigen Punkt nicht zumindest ein wenig zusammengezuckt ist?
Doch bei allen Misstönen in unserer Nation findet sich unter all der Worte, mit denen wir versuchen, die Welt um uns herum zu verstehen, ein Fundament unerschütterlicher Fakten. (Und ich spreche nicht von alternativen Fakten.) Ich war mein Leben lang ein investigativ arbeitender Journalist, insofern ist es meine Leidenschaft und meine Pflicht, diese Fakten aufzudecken. Vor allem dann, wenn jemand daran interessiert ist, sie vor unserem Blick verborgen zu halten.
Weil auch die Begriffe »Journalist«, »Nachrichten« und »Fakten« heutzutage triggern können, möchte ich hinzufügen, dass ich niemals engagiertes Mitglied dessen war, was das eine oder andere politische Lager als »Mainstreammedien« bezeichnen würde. Meine Bücher sind bei Ihrem Buchhändler um die Ecke erhältlich und möglicherweise haben Sie auf der Titelseite Ihrer Tageszeitung auch schon einen Artikel von mir gelesen. Darüber hinaus habe ich es geschafft, vergleichsweise unabhängig zu bleiben. Ich bin zum jetzigen Zeitpunkt meiner beruflichen Karriere niemandem Rechenschaft schuldig, deshalb sind meine jüngsten Arbeiten größtenteils unbelastet von den Zwängen, den Geld, Politik und mächtige Unternehmen mit sich bringen können. Mein Motto habe ich mir beim guten alten George Orwell abgeschaut: »Journalismus bedeutet zu drucken, was jemand nicht gedruckt sehen möchte. Alles andere ist Public Relations.«
Aus diesem Grund begannen meine Alarmglocken zu schrillen, während die Pandemie uns durch das Jahr 2020 begleitete. Wenn es um die »Wahrheit« ging, nahmen die Fälle von offenkundiger Doppelzüngigkeit, von Zurückrudern und Kehrtwenden immer weiter zu. Weil ich die Reporter bei anderen Medien kannte (zum Teil persönlich), war mir auch klar, dass der Großteil von ihnen zu faul sein würde, um mehr zu tun, als wiederzukäuen, was immer ihnen auf Twitter oder in den Nachrichtentickern vorgesetzt wurde. Also startete ich meine eigene Recherche. Ich hoffte zu begreifen, warum es den Anschein hatte, als würde die Welt um uns herum in sich zusammenfallen.
Es war unvermeidbar, dass ich es im Verlauf meiner Recherchen auch mit Plandemic zu tun bekommen würde – und sei es einzig als kulturelles Artefakt, von dem ich annahm, es werde sich leicht widerlegen lassen. Ich war überzeugt, es werde sich um ein weiteres Beispiel für eine wahrheitsfeindliche, wissenschaftsfeindliche, hochgradig politisch aufgeladene Reaktion auf die Pandemie handeln. Ich tauchte ein in das Thema – und stellte fest, dass ich falsch lag. Es fiel mir schwer, irgendetwas zu finden, bei dem die Plandemic-Macher schlichtweg falsch lagen. Ich las die schlechten Kritiken, las auch zwischen den Zeilen und erkannte, dass den Kritikern in erster Linie die Botschaft nicht gefiel. Beweise dafür, dass es sich bei den Behauptungen im Film um Lügen handelt, lieferten sie keine.
Meine Neugier war geweckt: Wie hatten die Macher von Plandemic (sowohl für Teil eins als auch für den Nachfolger Plandemic: Indoctornation) einen Film erschaffen können, der zugleich dermaßen explosiv kontrovers wie hartnäckig geradlinig war? Wie wurde er zu einem derartigen Kulturphänomen, und was besagte das über die menschliche Erfahrung der Covid-19-Pandemie? Um Antworten darauf zu finden, kontaktierte ich die Macher.
Wenn Sie dieses Buch in Händen halten, glauben Sie vielleicht, die Antwort zu kennen, und möglicherweise haben Sie auch eine Meinung zu dem Film – selbst dann, wenn Sie ihn nie gesehen haben. Ganz egal, was Sie denken, ich habe dieselbe Bitte an alle: Versuchen Sie, möglichst aufgeschlossen zu bleiben und wenn eine Schranke in Ihrem Kopf runtergeht, machen Sie sich bewusst, dass Sie vermutlich getriggert wurden.
Für die meisten Menschen war Covid-19 die folgenreichste Erfahrung ihres Lebens. Wir sind es uns selbst ebenso schuldig wie den Millionen Menschen, die daran gestorben sind, und den folgenden Generationen, herauszufinden, was geschehen ist – und ob es wirklich auf diese Weise hätte passieren müssen. Wenn Sie mich fragen … nein, hätte es nicht.
Während die Lockdowns aufgehoben werden und die Fallzahlen zurückgehen, ist die Versuchung groß, einen Strich unter die ganze Sache zu ziehen und zu vergessen, was da überhaupt geschehen ist. Aber solange wir nicht dazu bereit sind, uns der Wahrheit dessen zu stellen, was wir alles erlebt haben, werden wir die Schrecken der vergangenen Zeit nicht abschütteln können. Sie werden vielmehr einen Anfang darstellen. Ob ich davon überzeugt bin, dass wir aus dieser gewaltigen menschlichen Tragödie lernen und in ein besseres Zeitalter aufbrechen können? Nein, da bin ich mir nicht so sicher. Aus diesem Grund finden Sie meinen Namen nicht auf dem Cover oder auf den Innenseiten dieses Buchs. Das liegt nicht daran, dass ich nicht zu dem stehe, was ich berichtet und geschrieben habe. Ich stehe dazu und tue das voller Stolz. Dass ich – zumindest für diese Ausgabe – anonym schreibe, hängt damit zusammen, dass ich nicht bereit bin, meine Sicherheit, meine Karriere und meine Familie durch die Meinung anderer Leute aufs Spiel zu setzen.
