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Planung und Management Ein Gemüse- und Obstgarten für den Eigenbedarf Dieser Plan folgt den Grundsätzen eines allgemeinen Projektmanagements, wie es auf verschiedenen Ebenen, auch in geschäftlichen Bereichen, Anwendung findet. Er dient daher zugleich der Aneignung von Projektmanagementfähigkeiten. Er ist nicht ausschließlich für Komplett-Eigenversorger gedacht, kann jedoch Aspekte beleuchten, die bei der Planung eines solchen Gartens sonst vielleicht übersehen werden. Von einem Büromanager und mehrjährigen Hobbygärtner. Zu diesem Buch können sie auch kleine Videoclips ansehen auf der im Buch angegeben Adressen
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 46
Veröffentlichungsjahr: 2025
Planungs- und Basismanagementkurs
1. Zeitaufwand und Investition
2. Verfügbare Helfer
3. Ertragserwartung
4. Flächengröße
5. Einbeziehung von Kleintieren
6. Zielsetzung des Anbaus
7. Umweltschutz und gesetzliche Vorgaben
8. Technische Ausstattung und Automatisierung
? Kleintierhaltung – Umweltfreundliche Technik
? Kombinierte Systeme & Digitalisierung
1. Kosten-Nutzen-Verhältnis beim Hobbygärtnern
Fazit
? 2. Umweltfreundliche Bodenaufwertung
3. Langfristige Bodenerhaltung – kein Neukauf nötig
10. Ernährungsphysiologische Aspekte
11. Einsatz von KI in Planung und Management
? Fazit
27 Gemüsesorten die oft angebaut werden und deren Bedarfswerten
Kräuter
Planung und Management
Ein Gemüse- und Obstgarten für den Eigenbedarf
Dieser Plan folgt den Grundsätzen eines allgemeinen Projektmanagements, wie es auf verschiedenen Ebenen, auch in geschäftlichen Bereichen, Anwendung findet. Er dient daher zugleich der Aneignung von Projektmanagementfähigkeiten.
Er ist nicht ausschließlich für Komplett-Eigenversorger gedacht, kann jedoch Aspekte beleuchten, die bei der Planung eines solchen Gartens sonst vielleicht übersehen werden.
Am Ende finden Sie eine Liste meiner publizierten Bücher, die bei Ihrer Planung hilfreich sein können.
Wichtige Überlegungen für Ihre Planung:
1. Zeitaufwand und Investition
Wie viel Zeit und Arbeit können und wollen bzw. können Sie in den Garten investieren, wenn keine vollständige Autonomie angestrebt wird?
2. Verfügbare Helfer
Wie viele Helfer (z.B. Familienmitglieder) stehen Ihnen zur Verfügung?
3. Ertragserwartung
Welchen Ertrag streben Sie an, damit jeder Beteiligte angemessen versorgt wird?
4. Flächengröße
Wie viel Grundstück steht für den Garten zur Verfügung?
5. Einbeziehung von Kleintieren
Planen Sie, Kleintiere wie Hühner oder Bienen mit einzubeziehen?
6. Zielsetzung des Anbaus
6.1 Hobby-Garten
Ziel: Spaß am Gärtnern, Lernen und kleine Ernten für den Eigengebrauch
Fokus auf einfache, pflegeleichte Pflanzen
Zeitlicher Aufwand gering bis moderat
Kosten überschaubar
Lernaspekt: Grundlagen der Gartenpflege, Beobachtung der Natur
Mögliche Herausforderungen: Wetter, Schädlinge, Motivation über längere Zeit
Praktische Übung: Anlage eines kleinen Beet mit saisonalem Gemüse
6.2 Teilversorgung
Ziel: Ergänzung der Ernährung durch eigenen Anbau, regelmäßiger Ertrag
Größere Fläche und intensivere Planung nötig
Pflanzenwahl mit hohem Ertrag und langer Erntezeit
Saisonverlängerung durch Techniken wie Frühbeet oder Gewächshaus
Zeitliche und finanzielle Investition höher als Hobbygarten
Mögliche Helfer sinnvoll (Familie, Freunde)
Beispielhafte Pflanzplanung für saisonale Vielfalt
Praktische Übung: Planung eines Beetplans für 6 Monate Ernte
6.3 Vollversorgung
Ziel: Hauptversorgung mit Gemüse und Obst aus eigenem Anbau
Großflächiger Anbau, intensive Planung, mehrjährige Fruchtfolge
Einbeziehung von Lagerung, Konservierung und Trocknung
Nutzung von Techniken wie Kompostierung, Bodenvorbereitung, Fruchtwechsel
Mögliche Einbindung von Kleintieren (Hühner, Bienen) zur Unterstützung
Zeit- und Kostenaufwand erheblich, evtl. Automatisierung und KI-Unterstützung
Praktische Übung: Erstellung eines Jahresplans mit Anbau- und Erntetermine
6.4 Gewerbliche Nutzung (Kleingärtnerei)
Ziel: Anbau mit Verkauf oder Tausch von Erzeugnissen
Rechtliche Rahmenbedingungen und Genehmigungen
Wirtschaftliche Planung, Kostenkalkulation, Marketing
Professionelle Anbaumethoden und Ertragsmaximierung
Qualitätsmanagement und Dokumentation
Praktische Übung: Erstellung eines Businessplans für Kleingärtnerei
7. Umweltschutz und gesetzliche Vorgaben
8. Technische Ausstattung und Automatisierung
9. Kosten-Nutzen-Verhältnis, Bodenqualität und -verbesserung
10.Ernährungsphysiologische Aspekte
11.Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Planung und Management
Wie viel Zeit und Arbeit können und wollen bzw. können Sie in den Garten investieren, wenn keine vollständige Autonomie angestrebt wird?
Videotext
Bevor Sie Ihren Garten planen, überlegen Sie genau, wie viel Zeit und Energie Sie realistisch investieren können. Es reicht nicht, einfach zu sagen: „Ich habe jeden Tag eine Stunde Zeit.“
Denn oft sind Sie müde nach der Arbeit oder müssen noch Haushalt und andere Aufgaben erledigen. Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Wann fühlen Sie sich am leistungsfähigsten?
Wie viele Tage in der Woche können Sie wirklich aktiv im Garten sein?
Diese realistische Einschätzung hilft Ihnen, den Garten so zu planen, dass er Freude macht und nicht zusätzlich belastet.
Begleitheft / Buchtext
Reflexion zum Zeitaufwand:
Notieren Sie Ihre durchschnittliche Arbeitszeit pro Tag.
Überlegen Sie, wie viel Energie Ihnen danach noch für Gartenarbeit bleibt.
Denken Sie an zusätzliche Verpflichtungen wie Haushalt, Familie oder Freizeit.
Planen Sie Pufferzeiten ein für besonders arbeitsintensive Phasen (Pflanzzeit, Ernte).
Wie viele Tage pro Woche können Sie tatsächlich aktiv im Garten arbeiten?
Halten Sie Ihre Einschätzung schriftlich fest – sie wird Ihre Planung maßgeblich beeinflussen.
Praxis-Tipp:
Fangen Sie klein an, gerade wenn Sie wenig Zeit haben. Ein überschaubares Beet oder ein kleiner Kräutergarten kann mit wenig Aufwand viel Freude bringen und erste Erfolge sichern.
Wie viele Helfer (z.B. Familienmitglieder) stehen Ihnen zur Verfügung?
Videotext und Begleitbuch (Theorie-Aufgabe)
Kinder und Jugendliche der Familie können auf vielfältige Weise eingebunden werden – unter Berücksichtigung von Zumutbarkeit, Spaßfaktor, individuellen Fähigkeiten und geeigneten Belohnungsformen. Wichtig ist es, Aufgaben altersgerecht zu verteilen und gezielt mit positiven Erfahrungen zu verknüpfen.
Beispiele für mögliche Aufgaben:
Saatgut ausbringen
Gießen und Ernten
Dokumentieren der Entwicklung in einem Gartentagebuch
Bau kleiner Rankhilfen oder Dekorationen
Pädagogische Hinweise:
Kinder dürfen nicht überfordert werden.
Die Freude am Entdecken, Wachsen und Ernten soll im Vordergrund stehen.
Belohnungen wie das gemeinsame Naschen frisch geernteter Früchte oder kleine Preise (z.B. Gartengerät in Kindergröße) motivieren zusätzlich.
Fotos im Blütenmeer, beim Ernten oder bei der Gartenpflege festigen das Erfolgserlebnis.
Die entstandenen Bilder können Teil des Begleitbuchs oder des Kursvideos werden, um Stolz, Engagement und Freude zu dokumentieren.
Aufgabe Theorie: Erstellen Sie einen Plan zur Einbindung eines Kindes in Ihre Gartenarbeit. Gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
Alter und Interessen des Kindes
Geeignete Aufgaben
Zeitrahmen und Regelmäßigkeit
Geplante Belohnung
Wie kann die Motivation durch Fotos, Lob und Anerkennung gestärkt werden?