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Dieses Buch enthält das Buch Planungs- und Basismanagementkurs mit einem Beispiel - Anlegen eines Gemüsegartens und - Gartenpavillon aus Holz Ein Gemüse- und Obstgarten für den Eigenbedarf Dieser Plan folgt den Grundsätzen eines allgemeinen Projektmanagements, wie es auf verschiedenen Ebenen, auch in geschäftlichen Bereichen, Anwendung findet. Er dient daher zugleich der Aneignung von Projektmanagementfähigkeiten. Er ist nicht ausschließlich für Komplett-Eigenversorger gedacht, kann jedoch Aspekte beleuchten, die bei der Planung eines solchen Gartens sonst vielleicht übersehen werden. Am Ende finden Sie eine Liste meiner publizierten Bücher, die bei Ihrer Planung hilfreich sein können. Dieses Buch ist kein reiner Bauplan für einen Gartenpavillon, dafür empfehle ich dir mein separates Werk, Gartenbauten aus Holz, Band 2, siehe Buchliste am Ende des Buches. Stattdessen führt dich dieses Buch durch die Projektplanung und das Management, Koordination eines praktischen Vorhabens. Dabei eignest du dir Fähigkeiten an, die sowohl im beruflichen Projektmanagement als auch im privaten Bereich wertvoll sind. Du lernst, wie du: ein Projekt strategisch planst, Ressourcen wie Material, Platz und Helfer gezielt koordinierst, moderne digitale Tools und Künstliche Intelligenz zur Unterstützung nutzt.
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Seitenzahl: 75
Veröffentlichungsjahr: 2025
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Planung und Management
6.1 Hobby-Garten
6.2 Teilversorgung
6.3 Vollversorgung
6.4 Gewerbliche Nutzung (Kleingärtnerei)
1. Zeitaufwand und Investition
2. Verfügbare Helfer
3. Ertragserwartung
4. Flächengröße
5. Einbeziehung von Kleintieren
6. Zielsetzung des Anbaus
6.1 Hobby-Garten
6.2 Teilversorgung
6.3 Vollversorgung
6.4 Gewerbliche Nutzung (Kleingärtnerei)
7. Umweltschutz und gesetzliche Vorgaben
8. Technische Ausstattung und Automatisierung
10. Ernährungsphysiologische Aspekte
11. Einsatz von KI in Planung und Management
Kapitel 1: Architektonische und nachhaltige Planung
Einleitung
1.1 Entwurf und erste Skizzen
1.2 Nachhaltigkeit in der Planung
1.3 Umweltschutz beachten
1.4 Behördliche Genehmigungen
1.5 Technische Planungswerkzeuge
Aufgabenstellung: Recherche und Dokumentation
Kapitel 2: Die Wahl des Standortes
Einleitung
2.1 Der richtige Platz – mehr als nur freie Fläche
2.2 Umwelterhalt und Rücksichtnahme
2.3 Nähe zum Haus – Strom, Wege, Kommunikation
2.4 Der Blick und das Grün – Schönheit und Nutzen
2.5 Lärmschutz, Privatsphäre und Nachbarschaft
Aufgabenstellung: Standortanalyse und Gestaltungsplanung
Kapitel 3: Platz für Materiallagerung
Einleitung
3.1 Maße und Mengen – wie viel Platz brauchst du wirklich
3.2 Der Lieferweg – was schafft das Fahrzeug
3.3 Vom Lieferpunkt zum Bauplatz – wie trägst du’s weiter
3.4 Der Lagerplatz – trocken, eben und sicher
3.5 Umweltfreundliche Lagerlogistik
Aufgabenstellung: Materiallager und Transportwege planen
Kapitel 4: Auswahl der Materiallieferanten
Einleitung
4.1 Holz ist nicht gleich Holz
4.2 Nachhaltigkeit auch beim Kauf
4.3 Onlinehandel, Baumarkt oder Sägewerk
4.4 Preisvergleich und Angebotsauswertung
Aufgabenstellung: Lieferantenvergleich und Auswahl
Kapitel 5: Zeitplan der Materiallieferung
Einleitung
5.1 Materialstaffelung statt Komplettlieferung
5.2 Problemfall: Der LKW-Fahrer weigert sich, auf den Hof zu fahren
5.3 Zeitpuffer einbauen – immer
5.4 Helfer- und Werkzeugbereitstellung zur Lieferung
5.5 Nachhaltiger Umgang mit Lieferzeit und Lagerung
Aufgabenstellung: Lieferplan und Notfallplanung
Kapitel 6: Planung und Koordination der Helfer
Einleitung
6.1 Wer kann helfen – und wann?
6.2 Motivation und Kommunikation
6.3 Unerwartete Absagen oder Probleme
6.4 Nachhaltigkeit im Team – ohne Chaos
Aufgabenstellung: Helferplanung mit Notfalllogik
Kapitel 7: Unvorhergesehene Flexibilitätsnotwendigkeiten
Einleitung
7.1 Was alles passieren kann – die Realität ist kreativer als dein Kalender
7.2 Was tun? Ruhe, Klarheit, Umplanen
7.3 Wie plant man mit Unerwartetem
Aufgabenstellung: Störungen kreativ und planvoll lösen
Kapitel 8: Technische Planungs-und Managementhilfen (Koordination)
Einleitung
8.1 Excel-Listen mit Struktur
8.2 Tools wie Trello, Notion oder Asana, google Kalender
8.3 Profi-Programme für den Bau- und Projektbereich
8.4 Wandkalender und Marker
8.5 Notizblock oder Klemmbrett
8.6 Taschenrechner & Lineal statt CAD
Aufgabenstellung: Deine Planungsmethode zusammenstellen
Kapitel 9: Projektabschluss und Rückblick
Einleitung
9.1 Dokumentation – deine Bauakte
9.2 Was lief gut – was lief anders als gedacht
9.3 Anerkennung – und Motivation für nächste Projekte
9.4 Weiterdenken: Aus dem Projekt lernen
Aufgabenstellung: Projektabschluss mit Reflexion
Abschließende Zusammenfassung – Dein Einstieg ins Projektmanagement
Ein Gemüse- und Obstgarten für den Eigenbedarf
Dieser Plan folgt den Grundsätzen eines allgemeinen Projektmanagements, wie es auf verschiedenen Ebenen, auch in geschäftlichen Bereichen, Anwendung findet. Er dient daher zugleich der Aneignung von Projektmanagementfähigkeiten.
Er ist nicht ausschließlich für Komplett-Eigenversorger gedacht, kann jedoch Aspekte beleuchten, die bei der Planung eines solchen Gartens sonst vielleicht übersehen werden.
Am Ende finden Sie eine Liste meiner publizierten Bücher, die bei Ihrer Planung hilfreich sein können.
Wichtige Überlegungen für Ihre Planung:
Zeitaufwand und Investition
Wie viel Zeit und Arbeit können und wollen bzw. können Sie in den Garten investieren, wenn keine vollständige Autonomie angestrebt wird?
Verfügbare Helfer
Wie viele Helfer (z.B. Familienmitglieder) stehen Ihnen zur Verfügung?
Ertragserwartung
Welchen Ertrag streben Sie an, damit jeder Beteiligte angemessen versorgt wird?
Flächengröße
Wie viel Grundstück steht für den Garten zur Verfügung?
Einbeziehung von Kleintieren
Planen Sie, Kleintiere wie Hühner oder Bienen mit einzubeziehen?
Zielsetzung des Anbaus
Ziel: Spaß am Gärtnern, Lernen und kleine Ernten für den Eigengebrauch
Fokus auf einfache, pflegeleichte Pflanzen
Zeitlicher Aufwand gering bis moderat
Kosten überschaubar
Lernaspekt: Grundlagen der Gartenpflege, Beobachtung der Natur
Mögliche Herausforderungen: Wetter, Schädlinge, Motivation über längere Zeit
Praktische Übung: Anlage eines kleinen Beet mit saisonalem Gemüse
Ziel: Ergänzung der Ernährung durch eigenen Anbau, regelmäßiger Ertrag
Größere Fläche und intensivere Planung nötig
Pflanzenwahl mit hohem Ertrag und langer Erntezeit
Saisonverlängerung durch Techniken wie Frühbeet oder Gewächshaus
Zeitliche und finanzielle Investition höher als Hobbygarten
Mögliche Helfer sinnvoll (Familie, Freunde)
Beispielhafte Pflanzplanung für saisonale Vielfalt
Praktische Übung: Planung eines Beetplans für 6 Monate Ernte
Ziel: Hauptversorgung mit Gemüse und Obst aus eigenem Anbau
Großflächiger Anbau, intensive Planung, mehrjährige Fruchtfolge
Einbeziehung von Lagerung, Konservierung und Trocknung
Nutzung von Techniken wie Kompostierung, Bodenvorbereitung, Fruchtwechsel
Mögliche Einbindung von Kleintieren (Hühner, Bienen) zur Unterstützung
Zeit- und Kostenaufwand erheblich, evtl. Automatisierung und KI-Unterstützung
Praktische Übung: Erstellung eines Jahresplans mit Anbau- und Erntetermine
Ziel: Anbau mit Verkauf oder Tausch von Erzeugnissen
Rechtliche Rahmenbedingungen und Genehmigungen
Wirtschaftliche Planung, Kostenkalkulation, Marketing
Professionelle Anbaumethoden und Ertragsmaximierung
Qualitätsmanagement und Dokumentation
Praktische Übung: Erstellung eines Businessplans für Kleingärtnerei
Umweltschutz und gesetzliche Vorgaben
Technische Ausstattung und Automatisierung
Kosten-Nutzen-Verhältnis, Bodenqualität und -verbesserung
Ernährungsphysiologische Aspekte
Einsatz von Künstlicher Intelligenz in Planung und Management
Wie viel Zeit und Arbeit können und wollen bzw. können Sie in den Garten investieren, wenn keine vollständige Autonomie angestrebt wird?
Bevor Sie Ihren Garten planen, überlegen Sie genau, wie viel Zeit und Energie Sie realistisch investieren können. Es reicht nicht, einfach zu sagen: „Ich habe jeden Tag eine Stunde Zeit.“
Denn oft sind Sie müde nach der Arbeit oder müssen noch Haushalt und andere Aufgaben erledigen.
Seien Sie ehrlich zu sich selbst: Wann fühlen Sie sich am leistungsfähigsten?
Wie viele Tage in der Woche können Sie wirklich aktiv im Garten sein?
Diese realistische Einschätzung hilft Ihnen, den Garten so zu planen, dass er Freude macht und nicht zusätzlich belastet.
Reflexion zum Zeitaufwand:
Notieren Sie Ihre durchschnittliche Arbeitszeit pro Tag.
Überlegen Sie, wie viel Energie Ihnen danach noch für Gartenarbeit bleibt.
Denken Sie an zusätzliche Verpflichtungen wie Haushalt, Familie oder Freizeit.
Planen Sie Pufferzeiten ein für besonders arbeitsintensive Phasen (Pflanzzeit, Ernte).
Wie viele Tage pro Woche können Sie tatsächlich aktiv im Garten arbeiten?
Halten Sie Ihre Einschätzung schriftlich fest – sie wird Ihre Planung maßgeblich beeinflussen.
Praxis-Tipp:Fangen Sie klein an, gerade wenn Sie wenig Zeit haben. Ein überschaubares Beet oder ein kleiner Kräutergarten kann mit wenig Aufwand viel Freude bringen und erste Erfolge sichern.
Wie viele Helfer (z.B. Familienmitglieder) stehen Ihnen zur Verfügung?
Videotext und Begleitbuch (Theorie-Aufgabe)
Kinder und Jugendliche der Familie können auf vielfältige Weise eingebunden werden – unter Berücksichtigung von Zumutbarkeit, Spaßfaktor, individuellen Fähigkeiten und geeigneten Belohnungsformen. Wichtig ist es, Aufgaben altersgerecht zu verteilen und gezielt mit positiven Erfahrungen zu verknüpfen.
Beispiele für mögliche Aufgaben:
Saatgut ausbringen
Gießen und Ernten
Dokumentieren der Entwicklung in einem Gartentagebuch
Bau kleiner Rankhilfen oder Dekorationen
Pädagogische Hinweise:
Kinder dürfen nicht überfordert werden.
Die Freude am Entdecken, Wachsen und Ernten soll im Vordergrund stehen.
Belohnungen wie das gemeinsame Naschen frisch geernteter Früchte oder kleine Preise (z.B. Gartengerät in Kindergröße) motivieren zusätzlich.
Fotos im Blütenmeer, beim Ernten oder bei der Gartenpflege festigen das Erfolgserlebnis.
Die entstandenen Bilder können Teil des Begleitbuchs oder des Kursvideos werden, um Stolz, Engagement und Freude zu dokumentieren.
Aufgabe Theorie: Erstellen Sie einen Plan zur Einbindung eines Kindes in Ihre Gartenarbeit. Gehen Sie dabei auf folgende Punkte ein:
Alter und Interessen des Kindes
Geeignete Aufgaben
Zeitrahmen und Regelmäßigkeit
Geplante Belohnung
Wie kann die Motivation durch Fotos, Lob und Anerkennung gestärkt werden?
Stellen sie einen Plan auf der Aufgaben auf einem Bunten Familienplaner.
Hier kann man Altersgerecht auch Verantwortung zu den Aufgaben lehren.
Beachten sie aber dabei das kleine Kinder auch mal keine Lust haben. Aber Blumen gießen die Schädlinge fernhalten geht meist immer.
Welchen Ertrag streben Sie an, damit jeder Beteiligte angemessen versorgt wird?
Machen sie sich aktiv Gedanken über die angestrebte Erntemenge und deren Verteilung. Dabei geht es nicht nur um die maximale Ausbeute, sondern auch um persönliche Präferenzen und realistische Erwartungen. Drei typische Motivationsrichtungen können sein:
Vielfalt statt Vollversorgung:
Von allem ein bisschen, um eine breite Auswahl zu haben, auch wenn nicht das ganze Jahr Eigenversorgung möglich ist.
Lieblingsgemüse:
Anbau jener Sorten, die besonders gern gegessen werden, unabhängig von Marktpreisen.
Kostenersparnis:
Fokussierter Anbau von Gemüsearten, die im Laden teuer sind, um gezielt das Haushaltsbudget zu entlasten.