Pralinen & Konfekt selber machen -  - E-Book

Pralinen & Konfekt selber machen E-Book

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Beschreibung

Süße Ideen aus Schokolade, Nüssen & Co. - Zauberhaftes Rezeptbuch mit mehr als 40 köstlichen Pralinen- und Konfekt-Ideen zum Selbermachen - Zahlreiche Schritt-für-Schritt-Anleitungen und Verpackungsideen Hier werden Schokoladenträume wahr! Ob Pralinen und Konfekt mit Schokolade, Nüssen und Mandeln, Kaffee oder Frucht – diese Rezeptsammlung mit über 40 wundervollen Leckereien macht glücklich. Denn auf 96 Seiten stecken die allerzartesten Kreationen zum Probieren, Genießen und Verschenken. Werden Sie schwach und probieren Sie unsere zart-süßen Versuchungen! Mit diesem zauberhaften eBook werden süße Träume wahr! Das eBook bietet Leckereien mit Schokolade, Nüssen und Mandeln, Kaffee oder Frucht zum Selbermachen - eine Rezeptsammlung mit mehr als 40 wundervollen Pralinen- und Konfektideen, die glücklich machen. Das sind wahre Pralinenträume zum Vernaschen und Verschenken!

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Seitenzahl: 40

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Pralinen & Konfekt

SELBER MACHEN

© Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH

Emil-Hoffmann-Straße 1, D–50996 Köln

Alle Rechte vorbehalten

Rezeptfotos:

Food Fotografie Michael Brauner, Karlsruhe: 6/7, 16, 19, 20, 24, 25, 27, 28/29, 30, 31, 32, 35, 38, 39, 49, 52/53, 55, 56, 57, 58, 61, 62, 63, 64, 67, 68, 69, 72, 74, 75, 77, 82, 87, 88, 91, 92

Studio Klaus Arras, Köln: 15, 23, 36, 41, 42, 45, 46, 50, 70/71, 78, 85, 95

Rezepte:

Jutta Gay, Köln: 14, 22, 37, 40, 43, 44, 47, 51, 79, 84, 94

Jutta Gay und Susanne Grüneklee, Köln: 31, 39, 54, 56, 57, 59, 60, 62, 63, 65, 66, 68, 69, 75, 76, 83, 89, 90

Gabrielle Jouet, Bern: 17, 18, 21, 24, 25, 26, 30, 33, 34, 38, 48, 73, 74, 86, 93

Layout und Satz: Rasterpixel Mediendesign, Neuss

Gesamtherstellung: Naumann & Göbel Verlagsgesellschaft mbH, Köln

ISBN 978-3-625-12909-7eISBN 978-3-8155-7988-6

www.naumann-goebel.de

Inhalt

Einleitung

Der Weg zum Glück: Wie die Praline entstand

In Hülle und Fülle: die Herstellung von Pralinen

Die perfekte Hülle: die Verarbeitung von Schokolade

Auf den Punkt: das exakte Temperieren

Aber jetzt vernasch ich’s!: Lagerung und Haltbarkeit

Das i-Tüpfelchen: eine schöne Verpackung!

Mit Schokolade

Schoko-Kirsch-Trüffel

Weiße-Schokolade-Trüffel

Schokoflakes

Schokoladentrüffel

Butter-Vanille-Trüffel

Amaretto-Pralinés

Rumkugeln

Butter-Kakaosplitter-Trüffel

Mit Nüssen, Mandeln & Co.

Cognac-Pralinés

Walnuss-Pralinen

Nougatspitzen

Pistazienmarzipan-Pralinés

Pistazienwölkchen

Krokant-Kaffee-Konfekt

Brasilianische Cashew-Zigarren

Krokant

Marzipan-Kaffee-Pralinen

Florentiner

Schokoladennüsse mit Karamell

Rotwein-Marzipan-Pralinés

Türkischer Honig mit Zimt

Mit Kaffee

Mandelberge mit Kaffee-Gewürz-Krokant

Espresso-Pralinen

Mokkatrüffel

Mokkabohnen

Kokos-Kaffee-Toffees

Mokka-Rumkugeln

Kaffeekrokant-Kugeln

Cappuccino-Krokant-Pralinés

Mokka-Luxemburgerli

Gestreifte Würfel

Sahne-Kaffee-Bonbons

Mit Frucht

Amarenakugeln

Schokoladenfrüchte

Kaffee-Orangen-Konfekt

Orangen-Mokka-Monde

Petit Fours

Trendy

Baileys-Pralinen

Trinkschokolade am Stiel mit Chili und Vanille

Minz-Schoko-Eiskonfekt

Kaffee-Cognac-Trüffel

Pfeffer-Espresso-Ganache

Champagner-Eispralinen

Rum-Kokos-Kugeln mit Mascarpone

Einleitung

Sie sind gefüllt mit Nougat, Nüssen, Likör, Marzipan oder anderen feinen Aromen. Wenn man sie zwischen Daumen und Zeigefinger zum Mund führt, huscht einem automatisch ein Lächeln übers Gesicht. Wenn ihre Hülle zerknackt, zergeht einem das Innere auf der Zunge ... Pralinen sind Glücksbringer und gelten als Krönung der Chocolatierskunst. Mit dieser Rezeptsammlung werden Sie ihr eigener Chocolatier.

Genießen Sie das Leben von seiner Schokoladenseite und probieren Sie Klassiker wie Rumkugeln, Butter-Vanille-Trüffel und Petit Fours, aber auch unsere Lieblingskreationen wie Cappuccino-Krokant-Pralinés, Sahne-Kaffee-Bonbons und Champagner-Eispralinen.

Der Weg zum Glück: Wie die Praline entstand

Eine Praline ist nur dann eine Praline, wenn ihr Schokoladenanteil mindestens 25 Prozent beträgt und das gute Stück in mundgerechter Form vernascht werden kann. Alles, was größer, breiter, länger ist, nennt sich Konfekt. Trüffel sind kugelige Pralinen mit einer Ganache-Füllung – einer Creme aus dunkler Schokolade, Butter, Sahne und aromatischen Zugaben wie Vanille, Honig oder alkoholischen Auszügen aus Früchten.

Erfunden wurde die süße Sünde 1673 von einem Koch, der für die Abgeordneten des Immerwährenden Reichstages in Regensburg ein Konfekt aus Schokolade, Mandeln und Zucker kreierte. Der Gesandte des Sonnenkönigs Ludwig XIV., Herzog César Choiseul du Plessis-Praslin, war von dieser neuen Köstlichkeit so begeistert, dass er ihr seinen Namen gab („Praslin“) und die Praline schon bald in aller Munde war.

Anfang des 20. Jahrhunderts verfeinerte Jean Neuhaus in Brüssel das Herstellungsverfahren der Pralinen, indem er kleine hohle Schokoladenkugeln mit feinsten Zutaten ausfüllte (siehe „Hohlkörperverfahren“). Von hier aus wurde das süße Rund in die Welt getragen. Die Kunst der belgischen Chocolatiers erlangte Weltruhm – und bis heute kommen die edelsten Pralinenkreationen aus den Häusern Leonidas, Neuhaus und Godiva in Brüssel.

In Hülle und Fülle: die Herstellung von Pralinen

Bei der Herstellung von Pralinen unterscheidet man drei klassische Verfahren: Beim Überzugsverfahren wird die Pralinenfüllung zu Kugeln geformt und mit Schokolade überzogen bzw. in Schokolade getaucht. Solange die Schokolade noch nicht erstarrt ist, können die Kugeln mit Puderzucker, Kakaopulver, Kokossplittern oder fein gehackten Nüssen dekoriert werden. Weitaus aufwendiger ist das Hohlkörperverfahren, bei dem flüssige Schokolade in Metallförmchen gegossen wird und sogleich erstarrt. Der entstandene Hohlkörper kann jetzt mit Nüssen, Likör und Cremes gefüllt werden, wird schließlich mit einem Schokoladenplättchen versiegelt und fertig aus der Form genommen. Beim Schichtverfahren werden verschiedenfarbige Schokoladen- und Nougatmassen übereinandergeschichtet und nach dem Erkalten in Würfel geschnitten. Mit wenig Aufwand erhält man so wirkungsvolle Effekte und edle Kreationen.

Die perfekte Hülle: die Verarbeitung von Schokolade

In der Chocolaterie verarbeitet man meist dunkle Schokoladen und Kuvertüren mit einem Kakaoanteil von 70 bis 75 Prozent. Der Unterschied zwischen Schokolade und Kuvertüre besteht im Anteil an Kakaobutter, der bei der Kuvertüre deutlich höher ist (mindestens 31 Prozent). Gerade beim Überziehen von Pralinen und Torten lässt sich Kuvertüre daher leichter verarbeiten. Ansonsten sagt der Kakaoanteil nichts über die Qualität der Schokolade aus, sondern nur, wie herb bzw. süß sie ist. Weiße Schokolade besitzt gar keinen Kakaoanteil, hier wird lediglich Kakaobutter mit Zucker und Milch verarbeitet. Wer Leckereien aus Schokolade herstellen möchte, sollte immer beste Schokoladen- und Kuvertürenqualitäten verwenden. Denn je feiner die Schokoladen und Kuvertüren, desto besser schmeckt auch das Endprodukt.

Auf den Punkt: das exakte Temperieren