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Das Praxishandbuch informiert prägnant und übersichtlich über die theoretischen Grundlagen und pathogenetischen Konzepte der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Diagnostische Methoden werden ebenso dargestellt wie evidenzbasierte Behandlungsstrategien, psychopharmakologische Ansätze, das Vorgehen in Notfallsituationen sowie rechtliche Aspekte. Ausführlich wird auf relevante psychiatrische Störungsbilder eingegangen. Praxisorientiert wird für jedes Störungsbild das diagnostische und therapeutische Vorgehen aufgezeigt. Das Praxishandbuch wendet sich an alle Berufsgruppen, die sich mit der Diagnostik und Therapie von Kindern und Jugendlichen mit psychischen Störungen beschäftigen. Zudem eignet es sich auch als Grundlage für die psychotherapeutische Aus-, Fort- und Weiterbildung von Medizinern und Psychologen. Die komprimierte Darstellung, die auch Hinweise auf Bezugsquellen von Testmaterialien und weiterführende Webseiten enthält, erlaubt eine rasche Orientierung bei allen praxisrelevanten Fragestellungen.
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Veröffentlichungsjahr: 2015
Praxishandbuch Kinder- und Jugendpsychiatrie
herausgegeben von
Gerd Lehmkuhl, Fritz Poustka, Martin Holtmann und Hans Steiner
unter Mitarbeit von Ulla Breuer
Mit Illustrationen von Wolf Erlbruch
Prof. Dr. med. Dipl.-Psych. Gerd Lehmkuhl, geb. 1948. 1988 – 2015 Direktor der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie der Universität zu Köln.
Prof. Dr. med. Fritz Poustka, geb. 1941. 1985–2008 Direktor der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters, Universitätsklinikum Frankfurt am Main. Seit Dezember 2008 Privatpraxis in Frankfurt am Main.
Prof. Dr. Dr. med. Martin Holtmann, geb. 1970. Seit 2010 Direktor der LWL-Universitätsklinik Hamm, Fachklinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychotherapie, Psychosomatik.
Prof. Dr. med. Hans Steiner, geb. 1946. Seit 2009 Professor emeritus der Psychiatrie, Stanford University, School of Medicine, 1995–2008 Professor für Psychiatrie des Kindes- und Jugendalters und Entwicklungswissenschaften an der School of Medicine der Stanford University.
Wichtiger Hinweis: Der Verlag hat gemeinsam mit den Autoren bzw. den Herausgebern große Mühe darauf verwandt, dass alle in diesem Buch enthaltenen Informationen (Programme, Verfahren, Mengen, Dosierungen, Applikationen etc.) entsprechend dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes abgedruckt oder in digitaler Form wiedergegeben wurden. Trotz sorgfältiger Manuskriptherstellung und Korrektur des Satzes und der digitalen Produkte können Fehler nicht ganz ausgeschlossen werden. Autoren bzw. Herausgeber und Verlag übernehmen infolgedessen keine Verantwortung und keine daraus folgende oder sonstige Haftung, die auf irgendeine Art aus der Benutzung der in dem Werk enthaltenen Informationen oder Teilen davon entsteht. Geschützte Warennamen (Warenzeichen) werden nicht besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann also nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.
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Illustrationen: Wolf Erlbruch, Wuppertal
Satz: ARThür Grafik-Design & Kunst, Weimar
Format: EPUB
Print: ISBN 978-3-8017-2538-9
E-Book-Formate: 978-3-8409-2538-2 (PDF), 978-3-8444-2538-3 (EPUB)
http://dx.doi.org/10.1026/02538-000
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Die kleinen Kröteriche von Wolf Erlbruch begleiten auch das vorliegende Praxishandbuch. Es soll eine kurze und pragmatische Einführung in die Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie mit ihren vielfältigen diagnostischen und therapeutischen Fragestellungen sein und die wichtigsten Fakten vermitteln. Wer sich in einzelne Themen weiter vertiefen möchte, findet entsprechende Hinweise auf Textstellen im zweibändigen Lehrbuch der Kinder- und Jugendpsychiatrie (Lehmkuhl et al., 2013).
Einleitend werden grundlegende Informationen über Krankheitskonzepte, diagnostische Methoden, Klassifikation und Befunderhebung, therapeutische Prinzipien, Behandlung mit Psychopharmaka, Umgang mit Notfällen und Krisen sowie über zu beachtende rechtliche Aspekte dargestellt. In 15 weiteren Kapiteln wird auf die psychischen Störungsbilder von A bis Z, von affektiven bis Zwangsstörungen näher eingegangen.
Warum erschien uns eine solche kompakte Zusammenfassung nach dem Erscheinen des Lehrbuches der Kinder- und Jugendpsychiatrie noch notwendig und sinnvoll? Das Praxishandbuch soll einerseits eine rasche Orientierung bei Fragestellungen in der täglichen klinischen Arbeit ermöglichen und andererseits als Einführung in die Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie dienen. Untersuchungen zur Prävalenz psychischer Störungen, z. B. die bundesweit durchgeführte „BELLA“-Studie (Ravens-Sieberer et al., 2008), belegen eindrucksvoll, dass bei ca. 15 % der Kinder und Jugendlichen Verhaltensauffälligkeiten vorliegen. Fuchs et al. (2013) weisen darauf hin, dass die Kenntnisse zu Häufigkeit, Bedeutung und weitreichenden Konsequenzen von psychischen Erkrankungen in dieser Altersgruppe im auffälligen Gegensatz zu dem ungenügenden Zugang und der mangelnden Inanspruchnahme von professioneller Hilfe stehen, denn weniger als die Hälfte der Betroffenen befindet sich in Behandlung. Dabei werfen psychische Erkrankungen in Kindheit und Jugend lange Schatten bis weit in das Erwachsenenalter hinein. Aus diesen Gründen kommt Prävention und sachgerechter Behandlung in dieser Lebensspanne, so Fuchs et al. (2013, S. 211), eine immense gesundheitliche und nicht zuletzt ökonomische Bedeutung zu. Ein solches Anliegen lässt sich jedoch nur umsetzen, wenn bereits im Medizinstudium kinder- und jugendpsychiatrische Themen ausreichend vermittelt werden und ein öffentliches Bewusstsein geschaffen wird, das die psychischen Belastungen dieser Altersgruppe ernst nimmt und nicht bagatellisiert. In diesem Sinne soll das Praxishandbuch alle Interessierten ansprechen und motivieren, sich mit Fragen der seelischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen zu beschäftigen.
Ein besonderer Dank gilt Frau Dipl.-Psych. Ulla Breuer für die kompetente redaktionelle Planung und Organisation sowie Frau Doris Bürgel für die unermüdliche |VI|Bearbeitung der Texte. Frau Gabriele Meyer-Enders erweiterte mit ihrem Wissen die Liste der „störungsspezifischen“ Kinderbücher. Vom Verlag haben Frau Dipl.-Psych. Susanne Weidinger und Herr Dr. Michael Vogtmeier unser Vorhaben bereitwillig und ermutigend unterstützt. Es bleibt zu hoffen, dass wir mit dem Praxishandbuch viele Leser erreichen und für kinder- und jugendpsychiatrische Themen interessieren können.
Köln, Frankfurt, Hamm und Stanford,
Gerd Lehmkuhl, Fritz Poustka,
im März 2015
Martin Holtmann und Hans Steiner
Fuchs, M., Hayward, Ch. & Steiner, H. (2013). Epidemiologie. In G.Lehmkuhl, F.Poustka, M.Holtmann & H.Steiner (Hrsg.), Lehrbuch der Kinder- und Jugendpsychiatrie.Band 1: Grundlagen (S. 196 – 215). Göttingen: Hogrefe.
Lehmkuhl, G., Holtmann, M., Poustka, F. & Steiner, H. (2013). Lehrbuch der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Band 1 und 2.Göttingen: Hogrefe.
Ravens-Sieberer, U., Wille, N., Erhart, M., Bettge, S., Wittchen, H.-U., Rothenberger, A.et al. (2008). Prevalence of mental health problems among children and adolescents in Germany: results of the BELLA study within the National Health Interview and Examination Survey. European Child and Adolescent Psychiatry, 17(Suppl. 1), 22 – 33. Crossref
Vorwort
Literatur
I. Allgemeine Grundlagen
Kapitel 1 Theoretische und klinische Grundlagen und pathogenetische Modelle
1.1 Fallbeispiel
1.2 Kommentar mit Verlaufs- und Prognoseaspekten
1.3 Nosologie und Epidemiologie: Was sind psychische Störungen und wie häufig sind sie?
1.4 Entwicklungspsychopathologie
1.4.1 Warum erkrankt dieses Kind?
1.4.2 Vulnerabilität und Resilienz: Was tut der Seele gut? Was schadet ihr?
1.5 Multifaktorielle Krankheitsentstehung
1.5.1 Wechselwirkungen von Genen und Umwelt
1.5.2 Adoptions- und Zwillingsstudien: Warum unterscheiden sich Menschen?
1.5.3 Umweltfaktoren
1.5.4 Äqui- und Multifinalität
1.6 Bindungsforschung und Selbstregulation
1.6.1 Welchen Einfluss haben frühe familiäre Interaktionen?
1.6.2 Emotions- und Selbstregulation
1.7 Komorbidität, Verlauf und Prognose
1.7.1 Komorbidität
1.7.2 Verlauf und Prognose
1.8 Fallstricke und Konsequenzen für die Therapie
Literatur
Literatur für Kliniker
Literatur für Eltern, Lehrer und Erzieher
Literatur für Kinder und Jugendliche/Bilderbücher
Hinweise auf Webseiten und Internetforen
Kapitel 2 Diagnostische Methoden und Untersuchungsverfahren
2.1 Fallbeispiele
2.2 Kommentar mit Verlaufs- und Prognoseaspekten
2.3 Konzept der multimodalen Diagnostik
2.4 Interview- und Fragebogenverfahren
2.4.1 Interviewverfahren
2.4.2 Fragebogenverfahren
2.5 Testpsychologische und neuropsychologische Verfahren
2.5.1 Testpsychologische Verfahren
2.5.2 Neuropsychologische Testverfahren
2.6 Körperliche Untersuchung
2.7 Neurophysiologische Verfahren
2.8 Befunderhebung und diagnostischer Prozess
Literatur
Literatur für Kliniker
Literatur für Eltern, Lehrer und Erzieher
Literatur für Kinder und Jugendliche/Bilderbücher
Hinweise auf Webseiten und Internetforen
Kapitel 3 Diagnostik, Befunddokumentation und Klassifikation
3.1 Fallbeispiele
3.2 Kommentar mit Verlaufs- und Prognoseaspekten
3.3 Vom Symptom zur Diagnose
3.4 Das Konzept der multimodalen Diagnostik
3.5 Multiaxiale Klassifikation
3.6 Dokumentationssysteme und Qualitätssicherung
Literatur
Literatur für Kliniker
Literatur für Eltern, Lehrer und Erzieher
Literatur für Kinder und Jugendliche/Bilderbücher
Hinweise auf Webseiten und Internetforen
Kapitel 4 Grundlagen für Therapie und Beratung
4.1 Fallbeispiele
4.2 Kommentar mit Verlaufs- und Prognoseaspekten
4.3 Diagnostische Voraussetzungen
4.4 Erstkontakt und therapeutische Haltung
4.5 Psychotherapeutische Fertigkeiten
4.6 Krankheitskonzept und Arbeitsbündnis
4.7 Therapieplanung und -durchführung
4.8 Allgemeine psychotherapeutische Prinzipien
Literatur
Literatur für Kliniker
Literatur für Eltern, Lehrer und Erzieher
Literatur für Kinder und Jugendliche/Bilderbücher
Hinweise auf Webseiten und Internetforen
Kapitel 5 Grundlagen der Psychopharmakotherapie
5.1 Fallbeispiele
5.2 Kommentar mit Verlaufs- und Prognoseaspekten
5.3 Voraussetzungen für eine Indikationsstellung
5.4 Vorbedingungen einer Psychopharmakotherapie bei Kindern und Jugendlichen
5.5 Aufklärung
5.6 Substanzgruppen
5.6.1 Antidepressiva
5.6.2 Neuroleptika
5.6.3 Stimmungstabilisierer/Phasenprophylaktika
5.6.4 Stimulanzien
Literatur
Literatur für Kliniker
Literatur für Eltern, Lehrer und Erzieher
Bücher für Kinder und Jugendliche/Bilderbücher
Kapitel 6 Psychiatrische Notfälle und Krisen
6.1 Fallbeispiel
6.2 Kommentar mit Verlaufs- und Prognoseaspekten
6.3 Definition
6.3.1 Der desorientierte Patient
6.3.2 Aggressiv-agitierte Patienten
6.3.3 Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten (NSSV) und Suizidalität
6.4 Rechtliche Grundlagen
Literatur
Literatur für Kliniker
Literatur für Eltern, Lehrer und Erzieher
Literatur für Kinder und Jugendliche/Bilderbücher
Hinweise auf Webseiten und Internetforen
Kapitel 7 Rechtliche Grundlagen
7.1 Fallbeispiel
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