Praxishandbuch Kindergarten -  - E-Book

Praxishandbuch Kindergarten E-Book

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Beschreibung

In diesem Praxishandbuch werden zunächst die wichtigsten Grundlagen der kindlichen Entwicklung behandelt. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Anwendung entwicklungspsychologischen Wissens in der Praxis und der Förderung von Entwicklungs- und Bildungsprozessen in der frühen Kindheit. Das Praxishandbuch wendet sich besonders an frühpädagogische Fachkräfte in Tageseinrichtungen und gibt Anregungen für die Gestaltung der pädagogischen Arbeit mit Kindern bis zum Alter von sechs Jahren. Das Praxishandbuch umfasst drei Teile: Im ersten Teil wird aktuelles Grundlagenwissen zu Entwicklungsverläufen im frühen Kindesalter vermittelt. Dies hilft frühpädagogischen Fachkräften, die kognitive, sprachliche, sozial-emotionale, motorische sowie Selbst- und Identitätsentwicklung von Kindern besser zu verstehen. Im zweiten Teil wird die Entwicklungsbegleitung und -dokumentation im Kindergarten thematisiert. Es werden praxisorientierte und anwenderfreundliche Verfahren zur Beobachtung und zum Screening von Entwicklungsverläufen vorgestellt, die von frühpädagogischen Fachkräften eingesetzt werden können. Der dritte und umfangreichste Teil des Praxishandbuches gibt Anregungen, wie die Entwicklung von Kindern in den verschiedenen Bildungsbereichen gefördert und damit verbessert werden kann. Darüber hinaus werden ausgewählte Fokusthemen (z.B. Inklusion, Resilienz, Mehrsprachigkeit) von Kindertageseinrichtungen aufgegriffen und die interdisziplinäre Vernetzung mit weiteren Arbeitsbereichen (z.B. Übergang zur Grundschule, Familienzentren, Jugendhilfe) aufgezeigt.

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Veröffentlichungsjahr: 2016

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Franz Petermann

Silvia Wiedebusch

(Hrsg.)

Praxishandbuch Kindergarten

Entwicklung von Kindern verstehen und fördern

Prof. Dr. Franz Petermann, geb. 1953. 1972–1975 Studium der Mathematik und Psychologie in Heidelberg. Wissenschaftlicher Assistent an den Universitäten Heidelberg und Bonn. 1977 Promotion. 1980 Habilitation. 1983–1991 Leitung des Psychosozialen Dienstes der Universitäts-Kinderklinik Bonn, gleichzeitig Professor am Psychologischen Institut. Seit 1991 Lehrstuhl für Klinische Psychologie an der Universität Bremen und seit 1996 Direktor des Zentrums für Klinische Psychologie und Rehabilitation.

Prof. Dr. Silvia Wiedebusch, geb. 1963. 1983–1988 Studium der Psychologie in Münster. 1991 Promotion. 2009 Habilitation. Wissenschaftliche Tätigkeiten am Zentrum für Klinische Psychologie und Rehabilitation der Universität Bremen sowie am Institut für Medizinische Psychologie der Universität Münster. Klinisch-psychologische Tätigkeiten in der Betreuung chronisch kranker Kinder und ihrer Familien. Seit 2008 Professorin für Entwicklungspsychologie an der Hochschule Osnabrück.

Wichtiger Hinweis: Der Verlag hat gemeinsam mit den Autoren bzw. den Herausgebern große Mühe darauf verwandt, dass alle in diesem Buch enthaltenen Informationen (Programme, Verfahren, Mengen, Dosierungen, Applikationen, Internetlinks etc.) entsprechend dem Wissensstand bei Fertigstellung des Werkes abgedruckt oder in digitaler Form wiedergegeben wurden. Trotz sorgfältiger Manuskriptherstellung und Korrektur des Satzes und der digitalen Produkte können Fehler nicht ganz ausgeschlossen werden. Autoren bzw. Herausgeber und Verlag übernehmen infolgedessen keine Verantwortung und keine daraus folgende oder sonstige Haftung, die auf irgendeine Art aus der Benutzung der in dem Werk enthaltenen Informationen oder Teilen davon entsteht. Geschützte Warennamen (Warenzeichen) werden nicht besonders kenntlich gemacht. Aus dem Fehlen eines solchen Hinweises kann also nicht geschlossen werden, dass es sich um einen freien Warennamen handelt.

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Fax: +49 551 999 50 111

E-Mail: [email protected]

Internet: www.hogrefe.de

Umschlagabbildung: © MNStudio – shutterstock.de

Satz: ARThür, Weimar

Format: EPUB

1. Auflage 2017

© 2017 Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Göttingen

(E-Book-ISBN [PDF] 978-3-8409-2714-0; E-Book-ISBN [EPUB] 978-3-8444-2714-1)

ISBN 978-3-8017-2714-7

http://doi.org/10.1026/02714-000

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Anmerkung:

Sofern der Printausgabe eine CD-ROM beigefügt ist, sind die Materialien/Arbeitsblätter, die sich darauf befinden, bereits Bestandteil dieses E-Books.

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Inhaltsverzeichnis

Vorwort

I. Entwicklungspsychologische Grundlagen

Kapitel 1 Kognitive Entwicklung

1.1 Einleitung

1.2 Kognitive Entwicklungsverläufe

1.2.1 Entwicklung des Denkens und der Intelligenz

1.2.2 Entwicklung des Gedächtnisses

1.2.3 Entwicklung von Aufmerksamkeit und Selbstregulation

1.3 Wichtige Vorläufermerkmale für die spätere schulische Entwicklung

1.3.1 Vorläufermerkmale des Schriftspracherwerbs

1.3.2 Vorläufermerkmale mathematischer Kompetenzen

1.4 Familiäre und außerfamiliäre Einflüsse auf den Entwicklungsverlauf

1.5 Anwendungsbezüge für die frühpädagogische Praxis

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 2 Sprach- und Literacyerwerb

2.1 Einleitung

2.2 Entwicklungsverlauf

2.2.1 Meilen- und Grenzsteine des Spracherwerbs

2.2.2 Meilen- und Grenzsteine des Literacyerwerbs

2.3 Bezüge zu anderen Entwicklungsbereichen

2.3.1 Sozial-emotionale Entwicklung

2.3.2 Kognitive Entwicklung

2.3.3 Schulleistungen

2.4 Familiäre Einflüsse auf den Entwicklungsverlauf

2.4.1 Genetische Einflüsse

2.4.2 Qualität und Quantität des sprachlichen Inputs

2.4.3 Sozioökonomischer Status

2.4.4 Literaler Anregungsgehalt der familiären Lernumgebung

2.5 Außerfamiliäre Einflüsse auf den Entwicklungsverlauf

2.6 Anwendungsbezüge für die frühpädagogische Praxis

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 3 Sozial-emotionale Entwicklung

3.1 Einleitung

3.2 Entwicklungsverlauf

3.2.1 Mimischer Ausdruck von Emotionen

3.2.2 Sprachlicher Ausdruck von Emotionen

3.2.3 Erkennen von Emotionen

3.2.4 Emotionsverständnis

3.2.5 Emotionsregulation

3.3 Bezüge zu anderen Entwicklungsbereichen

3.3.1 Bindungsentwicklung

3.3.2 Sprachentwicklung und Literacy-Fähigkeiten

3.3.3 Schulische Entwicklung

3.4 Familiäre Einflüsse auf den Entwicklungsverlauf

3.5 Außerfamiliäre Einflüsse auf den Entwicklungsverlauf

3.6 Anwendungsbezüge für die frühpädagogische Praxis

3.6.1 Förderung sozial-emotionaler Kompetenz von Kindern

3.6.2 Zusammenarbeit mit Eltern

3.6.3 Sozial-emotionale Kompetenz als Ressource für Bildungsprozesse

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 4 Motorische Entwicklung, Bewegung und Gesundheit

4.1 Einleitung

4.2 Entwicklungsverlauf

4.2.1 Definition: Motorik

4.2.2 Normaler Entwicklungsverlauf fein- und grobmotorischer Leistungen bis ins Vorschulalter

4.2.3 Auffälligkeiten in der motorischen Entwicklung – Die motorische Entwicklungsstörung

4.3 Bezüge zu anderen Entwicklungsbereichen

4.3.1 Kognitive Entwicklung

4.3.2 Psychische und soziale Entwicklung

4.3.3 Gesundheitliche Entwicklung

4.4 Familiäre Einflüsse auf den Entwicklungsverlauf

Migrationshintergrund

Soziale Schicht

Familiäre Situation

Wohnverhältnisse

4.5 Außerfamiliäre Einflüsse auf den Entwicklungsverlauf

4.6 Anwendungsbezüge für die frühpädagogische Praxis

4.6.1 Identifikation motorischer Entwicklungsstörungen im Kindergartenalltag

4.6.2 Konzept der Grenzsteine der Entwicklung

4.6.3 Motoriktest Movement ABC-2

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 5 Selbst- und Identitätsentwicklung

5.1 Einleitung

5.2 Entwicklungsverlauf

5.2.1 Ich-Umwelt-Differenzierung

5.2.2 Identifikation und Imitation

5.2.3 Schema- und Skriptausbildung

5.2.4 Aufforderungsgehalt der Umwelt

5.2.5 Elterliche Sensitivität

5.2.6 Trennungserfahrung

5.2.7 Theory of Mind

5.2.8 Körperbild

5.2.9 Handlungskompetenz

5.2.10 Selbstbeschreibung

5.2.11 Wissen und Wünschen

5.2.12 Lügen und Täuschen

5.2.13 Autobiografisches Gedächtnis

5.2.14 Selbstdifferenzierung

5.3 Bezüge zu anderen Entwicklungsbereichen

5.3.1 Kognitive Entwicklung

5.3.2 Sprachentwicklung

5.3.3 Emotionale Entwicklung

5.3.4 Selbstwertentwicklung

5.4 Familiäre Einflüsse auf den Entwicklungsverlauf

5.4.1 Familienverständnis

5.4.2 Familienklima

5.4.3 Erziehungsstil

5.4.4 Geschwisterbeziehungen

5.5 Außerfamiliäre Einflüsse auf den Entwicklungsverlauf

5.5.1 Betreuungspersonen

5.5.2 Gleichaltrige

5.6 Anwendungsbezüge für die frühpädagogische Praxis

5.6.1 Sprachförderung

5.6.2 Selbstständigkeitserziehung

5.6.3 Moralerziehung

5.6.4 Diversity Education

Weiterführende Literatur

Literatur

II. Entwicklungsbegleitung und -dokumentation

Kapitel 6 Entwicklungsdiagnostische Verfahren: Ressourcen- und Risikoerkennung

6.1 Einleitung

6.1.1 Möglichkeiten der Entwicklungsdiagnostik

6.1.2 Entwicklungsprognosen

6.2 Entwicklungsdiagnostische Fragestellungen

6.2.1 Aussagen über den Entwicklungsstand

6.2.2 Wichtige Informationen für eine Förder- oder Therapieplanung

6.2.3 Durchführung eines Entwicklungstests

6.3 Anwendungsbezüge in der frühpädagogischen Praxis

6.3.1 Verhaltensbeobachtungen im Kindergarten

6.3.2 Teilstandardisierte Beobachtungen im Kindergarten

6.3.3 Hochstandardisierte Entwicklungsdiagnostik: Entwicklungstests

6.4 Entwicklungsdiagnostik als Grundlage für die individuelle Förderung

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 7 Entwicklungsbeobachtung und -dokumentation (EBD 3-48 und 48-72)

7.1 Einleitung

7.2 Entwicklungsdiagnostische Grundlagen der EBD 3-48 und 48-72

7.3 Anwendung der EBD 3-48 und 48-72 in der frühpädagogischen Praxis

7.4 EBD 3-48 und EBD 48-72 als Grundlage für die individuelle Förderung

Elternarbeit mit der EBD

Beobachtungsbericht mit der EBD

7.5 Studien zur EBD

7.6 Ausblick

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 8 Milestones of Normal Development in Early Years (MONDEY)

8.1 Einleitung

8.1.1 Methoden zur Dokumentation frühkindlicher Entwicklung

8.1.2 Anforderungen an Verfahren zur Dokumentation frühkindlicher Entwicklung

8.2 Entwicklungsdiagnostische Grundlagen von MONDEY

8.3 Anwendung von MONDEY in der frühpädagogischen Praxis

8.4 MONDEY als Grundlage für die individuelle Förderung

8.4.1 Die Entwicklungsdomänen

8.4.2 Grundlagen und Gütekriterien

8.5 Schlussbemerkung

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 9 Kompetenzen und Interessen von Kindern (KOMPIK)

9.1 Einleitung

9.2 Aufbau und theoretischer Hintergrund von KOMPIK

9.2.1 Theoretischer Hintergrund

9.2.2 Die KOMPIK-Bereiche

9.2.3 Entwicklung des KOMPIK-Beobachtungsbogens

9.3 Anwendung von KOMPIK in der frühpädagogischen Praxis

Durchführung

Verwendung der KOMPIK-Software

Auswertung

Genauigkeit der KOMPIK-Ergebnisse

9.4 KOMPIK als Grundlage für die individuelle Förderung

Weiterführende Literatur

Literatur

III. Anwendungsbereiche

Bildungsbereiche im Kindergarten

Kapitel 10 Förderung von sprachlicher Bildung und Literacy

10.1 Einleitung

10.1.1 Sprache im Alltag von Kindertageseinrichtungen

10.1.2 Förderung von Literacy

10.2 Grundlagen

10.2.1 Bedeutung der Erwachsenen-Kind-Interaktion

10.2.2 Bedeutung der Peerinteraktion

10.3 Vorgehen in der frühpädagogischen Praxis

10.3.1 Unterstützung sprachlicher Fähigkeiten durch Fachkräfte

10.3.2 Unterstützung der Peerinteraktion

10.3.3 Gestaltung einer sprachförderlichen Umwelt

10.3.4 Beobachtung und Dokumentation

10.4 Empirische Absicherung

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 11 Förderung naturwissenschaftlicher Bildung

11.1 Einleitung

11.2 Grundlagen

11.2.1 Piagets Stadientheorie vs. Eriksons Entwicklungstheorie der Bewältigung von Krisen

11.2.2 Partizipation an Naturerfahrung – ein Instrument gegen Bildungsarmut

11.3 Vorgehen bei der Heranführung von Kindern an Themen der unbelebten Natur

11.3.1 Die Bedeutung des Experiments

11.3.2 Die naturwissenschaftliche Deutung des Experiments

11.3.3 Praktische Hinweise für die Durchführung von Experimentiereinheiten

11.4 Evaluationsstudien zu frühkindlichen Naturwissenschaftserfahrungen

11.4.1 Studien zur Legitimation frühkindlicher Naturwissenschaftserfahrung

11.4.2 Evaluationsstudien zur integrativen Naturerfahrung im Elementarbereich

11.5 Sprachförderung durch frühe naturwissenschaftliche Bildung

11.5.1 Sprechanlässe

11.5.2 Kinder brauchen Geschichten – auch beim naturwissenschaftlichen Experimentieren

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 12 Förderung mathematischer Bildung

12.1 Einleitung

12.2 Entwicklungspsychologische Grundlagen

12.2.1 Entwicklung mathematischer Kompetenzen

12.2.2 Erfassung der Zahl-Größen-Kompetenzen im Kindergartenalter

12.2.3 Bedeutung vorschulischer Zahl-Größen-Kompetenzen für die späteren mathematischen Schulleistungen

12.3 Vorgehen bei der Förderung

12.3.1 Allgemeine Prinzipien für eine kompetenzorientierte Förderung

12.3.2 Ungeeignete mathematische Förderung mit belebtem Kontext („Zahlenland“)

12.3.3 Auf dem ZGV-Modell basierende Förderung mit „Mengen, zählen, Zahlen“ (MZZ)

12.4 Wissenschaftliche Überprüfung des MZZ-Programms

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 13 Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen

13.1 Einleitung

13.2 Entwicklungspsychologische Grundlagen: Bedeutung sozial-emotionaler Kompetenzen

13.2.1 Sozial-emotionale Kompetenzen als Entwicklungsressource

13.2.2 Mangelnde sozial-emotionale Kompetenzen als Entwicklungsrisiko

13.3 Vorgehen bei der Förderung: Fördermaterialien und -programme

13.3.1 Fördermaterialien

13.3.2 Förderprogramme

13.4 Evaluation der Programme zur Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 14 Förderung kognitiver Kompetenzen und Lernförderung

14.1 Einleitung

14.2 Fördermaßnahmen und -programme

14.2.1 Intelligenzförderung

14.2.2 Förderung phonologischer Bewusstheit

14.2.3 Sprachförderung

14.3 Abschließende Bemerkungen

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 15 Förderung von Medienkompetenz

15.1 Einleitung

15.2 Entwicklungspsychologische Grundlagen

15.3 Vorgehen in der frühpädagogischen Praxis

15.3.1 Erwerb von Medienkompetenz

15.3.2 Medienpraxis: Sechs Bereiche frühkindlicher Medienbildung

15.4 Evaluationsstudien medienpädagogischer Projekte

15.4.1 Zuhören verbindet – mehrsprachige Medien im Projekt „Lilo Lausch“

15.4.2 Werbekompetenz von Vorschulkindern

15.4.3 KidSmart

15.4.4 Schlaumäuse-Studie

15.4.5 Vorschulkinder und Computer

15.4.6 Computer als lernintensives Angebot in Kitas integrieren

Weiterführende Literatur

Literatur

Fokusthemen im Kindergarten

Kapitel 16 Bindung und Eingewöhnung

16.1 Einleitung

16.2 Entwicklungspsychologische Grundlagen

16.2.1 Bindungstheorie

16.2.2 Der Übergang als Transitionsprozess

16.3 Vorgehen in der frühpädagogischen Praxis

16.3.1 Das Berliner Eingewöhnungsmodell

16.3.2 Das Münchener Eingewöhnungsmodell

16.3.3 Schlussfolgerungen für die Gestaltung der frühpädagogischen Praxis

16.4 Empirische Absicherung

Der Eintritt in die Kindertagesbetreuung als Stressfaktor

Der Bindungsaufbau zu pädagogischen Fachkräften

Effekte sicherer Fachkraft-Kind-Bindungen

Bindungsqualität und Eingewöhnung

Komplexität des Transitionsprozesses

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 17 Resilienz- und Gesundheitsförderung

17.1 Einleitung

17.2 Psychologische Grundlagen: Resilienz und Schutzfaktoren

17.3 Das Vorgehen bei der Resilienzförderung

17.3.1 Die Bedeutung eines strukturierten Vorgehens

17.3.2 Resilienzförderung durch ein umfassendes Mehrebenenkonzept

17.3.3 Das Kursprogramm „Prävention und Resilienzförderung in der Kindertageseinrichtung (PRiK)“

17.3.4 Weitere Konkretisierung: Resilienzförderung im (pädagogischen) Alltag mit PRiK

17.3.5 Fazit zur Resilienzförderung im Kindergarten

17.4 Evaluation des Konzepts „Kinder Stärken!“

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 18 Inklusion: soziales Lernfeld Kindergarten

18.1 Einleitung

18.2 Entwicklungspsychologische Grundlagen

18.2.1 Sozialkontakte von Kindern in inklusiven Gruppen

18.2.2 Wahl von Spielpartnern

18.2.3 Einstellungen von Eltern und frühpädagogischen Fachkräften

18.3 Umsetzung in der frühpädagogischen Praxis

18.3.1 Förderung sozial-emotionaler Kompetenz

18.3.2 Unterstützung beim Aufbau von Sozialkontakten

18.3.3 Erwerb und Vermittlung von Gestaltungskompetenz

18.4 Evaluationsstudien

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 19 Migration und Bildungschancen

19.1 Einleitung

19.1.1 Kinder und Familien mit Migrationshintergrund sind keine homogene Gruppe

19.1.2 Migrationshintergrund und Bildungschancen im OECD-Vergleich

19.1.3 Migrantengenerationen und Bildungsbeteiligung in Deutschland

19.2 Grundlagen

19.2.1 Beherrschung der Bildungssprache ist Voraussetzung für Bildungserfolg

19.2.2 Muttersprachlicher Unterricht und Förderung von Mehrsprachlichkeit

19.2.3 Sprache und Identität wirken sich auf den Bildungsprozess aus

19.2.4 Einfluss des Besuchs einer Kindertageseinrichtung

19.3 Vorgehen in der pädagogischen Praxis

19.3.1 Durchgängige Bildung für Kinder mit Migrationshintergrund

19.3.2 Einfluss des kulturellen Hintergrundes auf die Bildungspartnerschaft mit Eltern

19.4 Fazit

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 20 Sprachförderung und Mehrsprachigkeit

20.1 Einleitung

20.1.1 Mehrsprachigkeit als Alltag im Kindergarten

20.1.2 Rahmenbedingungen der Sprachstandsfeststellung und Sprachförderung in den Bundesländern

20.2 Entwicklungspsychologische Grundlagen

20.3 Vorgehen in der frühpädagogischen Praxis

20.3.1 Grundlagen der Sprachförderung

20.3.2 Alltagsintegrierte Sprachförderung

20.3.3 Additive Fördermaßnahmen

20.3.4 Elternzentrierte Sprachförderung im Vorschulalter

20.4 Empirische Absicherung

20.5 Abschließende Bemerkungen

Weiterführende Literatur

Literatur

Interdisziplinäre Themen im Kindergarten

Kapitel 21 Kindertagesbetreuung als Teil der Kinder- und Jugendhilfe

21.1 Einleitung

21.2 Grundlagen: Kinder- und Jugendhilfe als gesellschaftliches Handlungsfeld

21.3 Frühpädagogische Praxis und sozialpädagogische Implikationen

21.3.1 Der Bildungsauftrag von Kindertagesstätten

21.3.2 Der sozialkompensatorische Auftrag von Kindertagesstätten

21.3.3 Förderung und Unterstützung als Kinderschutz

21.3.4 Der Schutzauftrag der Kinder- und Jugendhilfe bei Kindeswohlgefährdung

21.4 Fazit und Diskussion

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 22 Frühförderung

22.1 Einleitung

22.2 Entwicklungspsychologische Grundlagen

22.2.1 Annahmen über Entwicklung – das transaktionale Entwicklungsmodell

22.2.2 Annahmen über die Entwicklung von Störungen – das biopsychosoziale Modell

22.2.3 Stärkende Konzepte – das Modell der Handlungsbefähigung

22.2.4 Ausgangspunkt von Entwicklung: Beziehung und Interaktion

22.2.5 Inklusion als Orientierungspunkt

22.3 Vorgehen in der Praxis der Frühförderung

22.4 Empirische Absicherung

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 23 Betreuung, Bildung und Beratung in Familienzentren

23.1 Einleitung

23.2 Konzeptionelle Grundlagen von Familienzentren

Das Modell der Familienzentren in Nordrhein-Westfalen

23.3 Aufgabenfelder von Familienzentren in der frühpädagogischen Praxis

23.3.1 Der Kontext Sprachentwicklung

23.3.2 Der Kontext Kindeswohlgefährdung

23.4 Funktionale Differenzierung als Organisationsprinzip von Familienzentren

23.4.1 Typische Kooperationsprobleme in Expertennetzwerken

23.4.2 Einflüsse von Familien auf Expertennetzwerke

23.5 Evaluation von Familienzentren

23.5.1 Bedeutung gesellschaftlicher Optimierungsanforderungen

23.5.2 Spannungsfeld multipler Erwartungsstrukturen

23.5.3 Leitung eines Familienzentrums als Management

23.5.4 Offenheit der Arbeitssituation

23.5.5 Systemisch-kontextuelles Denken

23.6 Fazit

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 24 Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule

24.1 Einleitung

24.2 Entwicklungspsychologische Grundlagen

24.3 Vorgehen in der frühpädagogischen Praxis

Didaktisch-methodisches Vorgehen

24.4 Empirische Absicherung

Weiterführende Literatur

Literatur

Kapitel 25 Qualitätssicherung in Kindertageseinrichtungen

25.1 Einleitung

25.2 Grundlagen der Qualitätsdebatte

25.3 Typen von Qualitätskonzepten

25.3.1 Allgemeine Steuerungsverfahren

25.3.2 Konzeptgebundene Steuerungsverfahren

25.3.3 Normierte Organisationsentwicklungsverfahren

25.3.4 Fachspezifische Organisationsentwicklungsverfahren

25.4 Evaluationsstudien und Perspektiven

Weiterführende Literatur

Literatur

Autorenverzeichnis

Stichwortverzeichnis

|9|Vorwort

Das vorliegende Praxishandbuch Kindergarten beschäftigt sich mit entwicklungspsychologischen Grundlagen des frühen Kindesalters sowie daraus abgeleiteten praxis- und anwendungsorientierten Themen. Es greift damit zentrale Fragen und komplexer werdende Handlungsbedarfe auf, die für frühpädagogische Fachkräfte bei der Betreuung, Erziehung und Bildung von Kindern im Elementarbereich relevant sind. Entsprechend stehen aktuelle entwicklungspsychologische Erkenntnisse, Konzepte und Methoden im Mittelpunkt der Beiträge, die sich auf die verschiedenen Entwicklungsverläufe von Kindern bis zum Alter von sechs Jahren, auf Verfahren zur Entwicklungsbegleitung und -dokumentation sowie auf Förderansätze in den verschiedenen Bildungsbereichen beziehen. Ferner werden Themen, die in Kindertageseinrichtungen aktuell im Fokus stehen und die mit besonderen Herausforderungen einhergehen, sowie Themen, bei denen eine interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit aller Beteiligten erforderlich ist, aufgegriffen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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