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Der Konzilsbeobachter und Jesuit Mario von Galli hat Franz von Assisi das heimliche Thema des Zweiten Vatikanischen Konzils genannt. Wie groß die Übereinstimmung zwischen diesem und wichtigen Dokumenten des Konzils ist und wie hochaktuell und brisant die Spiritualität von Franziskus, der 800 Jahre zuvor schon viele Entscheidungen des Konzils vorweggenommen und gelebt hat, das zeigen die Beiträge dieses Bandes. Sie möchten zweierlei: das Zweite Vatikanum wieder in Erinnerung bringen und darstellen, dass Franz von Assisi und seine Vision hilfreich sind für die Herausforderungen unserer Zeit, die mit Papst Franziskus einen franziskanisch-prophetischen Moment voller Hoffnungen und Erwartungen erlebt. Mit Beiträgen von Norbert Arntz, Mario Cayota, Jan Hoeberichts, Elmar Klinger, Hadrian Koch, Martina Kreidler-Kos, Othmar Noggler, Anton Rotzetter und Udo F. Schmälzle.
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Seitenzahl: 107
Veröffentlichungsjahr: 2014
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ANDREAS MÜLLER (HG.)
Franz von Assisials Impulsgeber fürKonzil und Kirche heute
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über ‹http://dnb.d-nb.de› abrufbar.
1. Auflage 2014© 2014 Echter Verlag GmbH, Würzburgwww.echter-verlag.de
Umschlag: wunderlichundweigand.de (Foto: gettyimages)
Satz: Hain-Team (www.hain-team.de)
Druck und Bindung: CPI – Clausen & Bosse, Leck
ISBN
978-3-429-03693-5 (Print)
978-3-429-04751-1 (PDF)
978-3-429-06165-4 (ePub)
Vorwort
I.
Erinnerung und Verpflichtung
Die Menschheit, Franz von Assisi und das Volk Gottes auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil(Elmar Klinger)
II.
Die Aktualität der franziskanischen Idee
Der Atheismus und Franz von Assisi. Zur Pastoralkonstitution „Freude und Hoffnung“ des Zweiten Vatikanischen Konzils, Nummer 19(Anton Rotzetter)
III.
Das Panorama der multireligiösen Realität
Franziskus und die Erklärung des Zweiten Vatikanischen Konzils „Nostra aetate“(Jan Hoeberichts)
IV.
Franziskus und die Armen
Franziskanische Prophetie der Armut in der Konzilsaula(Norbert Arntz)
V.
„Bei euch soll es nicht so sein!“
Bekehrung der Prälaten Eine Aktion des hl. Franziskus und eine Aufgabe nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil(Hadrian W. Koch)
VI.
Wie Franziskus die ersten Brüder in die Welt sandte
Kirche – das wandernde Volk Gottes in der Welt. Anmerkungen zum Konzilsjubiläum aus franziskanischer Sicht(Othmar Noggler)
VII.
„Die Zukunft, die wir wollen“
Ökologie – die fehlende Perspektive auf dem Zweiten Vatikanischen Konzil(Anton Rotzetter)
VIII.
Franziskus und Klara
„Ein und derselbe Geist hat Schwestern und Brüder bewegt“. Das Volk Gottes als geschwisterliche Kirche (Martina Kreidler-Kos)
IX.
Eine andere Spiritualität
Die Laien, die Franziskaner und das Zweite Vatikanische Konzil(Mario Cayota)
X.
Der ganz Andere
Die säkulare Welt und die frohe Botschaft des Evangeliums(Udo F. Schmälzle)
Nachwort
Abkürzungsverzeichnis
Autoren
Vor 50 Jahren fand das Zweite Vatikanische Konzil statt (11. Oktober 1962 bis 8. Dezember 1965). Papst Johannes XXIII. hat das Konzil einberufen mit dem Auftrag zur pastoralen und ökumenischen Erneuerung („Aggiornamento“) und er wies in seiner Eröffnungsansprache ausdrücklich darauf hin, dass es ein pastorales Konzil sei, das „die bleibende Wahrheit“ in unsere Zeit übersetzen soll.
Es folgte wirklich eine Zeit des Aufbruchs mit einem neuen Kirchenverständnis: Kirche als das wandernde Gottesvolk in der Welt, in der alle – Kleriker und Laien – teilhaben am Sendungsauftrag Christi. Vor allem auch die Orden wurden in die Pflicht genommen. Sie sollten sich zurückbesinnen auf die Wurzeln ihrer Charismen und diese mit neuem Leben füllen im Lichte des Konzils und der Zeichen der Zeit.
Die weltweite Franziskanische Familie hat das mit Begeisterung getan und die Aufbrüche und Neuanfänge auf vielfache Weise begleitet und inspiriert.
Fünfzig Jahre nach dem Zweiten Vatikanischen Konzil wollen wir (nun) an Beispielen zeigen, wie hochaktuell und brisant die Spiritualität des Franz von Assisi ist, hatte er doch 800 Jahre zuvor schon viele Entscheidungen des Zweiten Vatikanums gelebt und vorweggenommen. Er konnte dies, weil er sich radikal an der Botschaft des Evangeliums orientierte und sie zum Prinzip des Handelns machte. Der Schweizer Konzilsbeobachter und Jesuit Mario von Galli hat deshalb Franziskus das heimliche Thema des Konzils genannt. Wie groß die Übereinstimmung zwischen Franz von Assisi und wichtigen Dokumenten des Konzils ist, wollen wir in den hier vorliegenden Beiträgen aufzeigen.
Mit Papst Franziskus erleben wir nun einen franziskanisch-prophetischen Moment in der Kirche. Die Wahl des Namens Franziskus ist (nach eigener Aussage des Papstes) für ihn Programm und Verpflichtung. Wenn er das wahrmachen kann, wird sich die Vision des historischen Franziskus auf Leben und Strukturen der Kirche heute auswirken. Dessen Art zu „leben nach dem Evangelium“ wird damit zum Modell für eine Erneuerung der Kirche.
Papst Franziskus hat in den wenigen Monaten seiner Amtszeit gezeigt, dass es ihm ernst ist. Sein einfacher Lebensstil, die unkomplizierte Art, auf die Menschen zuzugehen, seine offensichtliche Vorliebe für die Armen und Ausgestoßenen, sein Einsatz für friedliche Lösungen von Konflikten und seine Sorge für die Bewahrung von Gottes Schöpfung zeigen, dass er sich nicht als gestrenger Glaubenswächter, sondern als der treusorgende Hirte und barmherzige Samariter versteht. Und das vermittelt er dann auch noch in einer Sprache, die alle verstehen können. In all dem ist er seinem Vorbild und Namenspatron sehr ähnlich.
Die kurzen Texte und Impulse dieses Buches wollen zweierlei: Sie wollen das Zweite Vatikanische Konzil wieder in Erinnerung bringen und zeigen, dass Franz von Assisi tatsächlich ein „Impulsgeber für Konzil und Kirche heute“ sein kann.
Die Texte wurden erstmals 2012 in den „CCFMC News“ veröffentlicht (Nachrichtenblatt für die Schwestern und Brüder, die am weltweiten CCFMC-Programm teilnehmen). Die Hinführungen zu den Texten stammen vom Herausgeber dieses Buches. Allen Autoren der Texte, den Übersetzern, Lektoren und Ideengebern sei herzlich gedankt.
Großkrotzenburg, im November 2013
Andreas Müller
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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