Prüfungsfragen Osteopathie -  - E-Book

Prüfungsfragen Osteopathie E-Book

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Beschreibung

Seit Wochen bereiten Sie sich auf die Osteopathieprüfung vor. Sie lesen, wiederholen, tauschen sich aus.

Trotzdem stellen Sie sich die Frage: Weiß ich alles? Gehen Sie perfekt vorbereitet in die Prüfung. Mit diesem Buch lernen und wiederholen Sie gezielt alle prüfungsrelevanten Themen.

  • Das gesamte Spektrum: Mehr als 1000 kommentierte Fragen sind in thematisch sortierten Fragekatalogen zusammengefasst.
  • Nicht nur auswendig lernen: Die Fragen regen zum eigenständigen Denken an und unterstützen Sie darin auch die Zusammenhänge zu verstehen.
  • Direkte Wissensüberprüfung: Wissenslücken identifizieren, systematisch lernen, den Erfolg überprüfen.
  • Aktualisierte Neuauflage: So bereiten Sie sich sicher und einfach auf Ihre Prüfung und die anschließende Zeit als Osteopath vor.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 346

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Prüfungsfragen Osteopathie

Torsten Liem, Marie-Louise Seyen, Cristian Ciranna-Raab,

Marie-Louise Seyen, Astrid Biermann, Peter Brechtenbreiter, Cristian Ciranna-Raab, Tobias K. Dobler, Marcus Fröhlich, Detlef Gerhardt, Oliver Hintz, Viktor Klabunde, Michael Kothe, Jana Lehmann, Christina Lenz, Robert Nier, Volker Och, Michel Puylaert, Bernd Speck, Ralf Vogt, Judith Weisz, Jörg Wentzel,

1

24 Abbildungen

Vorwort

Die Entwicklung der Osteopathie in den letzten 20 Jahren in Europa wurde u. a. von dem Eintritt in die akademische Welt geprägt. Heute haben zukünftige Osteopathen die Möglichkeit, über universitäre Studiengänge zu studieren und die professionelle Osteopathen-Welt auch im akademischen Sinne zu erobern.

Sogenannte Akademisierungsprozesse haben natürlich zur Folge, dass osteopathische Lehrinstitute sich den universitären Standards und Trends anpassen müssen. Eine nicht immer leichte Aufgabe, auch in Bezug auf die Strukturierung der Prüfungsmodalitäten. Und bekannter Weise sind Prüfungen vor allem für Studenten (fast) immer ein Grund für Schweißausbrüche oder ähnliche vegetative Erscheinungen.

Im vorliegenden Prüfungsbuch haben wir versucht, gängige theoretische Prüfungsfragen zu sammeln, damit sich jeder Student der Osteopathie besser vorbereiten kann. Für bereits tätige Osteopathen kann das Buch zur Vertiefung von Wissen oder als Nachschlagewerk genutzt werden.

Ähnliche Prüfungsvorbereitungswerke gibt es seit langem für Studierende der Medizin, für die Heilpraktiker- und Physiotherapieausbildung. Mit dem vorliegenden Werk wollen wir die „osteopathische Lücke“ schließen.

Das Buch ist sicherlich nicht komplett, obwohl es alle osteopathierelevanten Fächer abdeckt. Auf der einen Seite können Prüfungsfragen nie alles abdecken, auf der anderen unterliegen Prüfungsmodalitäten einer ständigen Evolution.

Wir hoffen, mit dem vorliegenden Buch die Prüfungsvorbereitung zu unterstützen und zu optimieren sowie die Freude am Osteopathie-Lernen zu fördern.

Keep on digging!

Hamburg, Leer und Mailand im Oktober 2013 Torsten Liem, Dr. Marie-Louise Seyen, Cristian Ciranna-Raab

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

1 Geschichte und Philosophie

2 Historische Persönlichkeiten der Osteopathie

3 Parietale Osteopathie: HWS

4 Parietale Osteopathie: BWS und Thorax

5 Parietale Osteopathie: LWS

6 Parietale Osteopathie: Becken und untere Extremität

7 Parietale Osteopathie: Schultergürtel und obere Extremität

8 Viszerale Osteopathie: Peritoneum, Ösophagus und Magen

9 Viszerale Osteopathie: Dünn- und Dickdarm

10 Viszerale Osteopathie: Leber, Gallenblase, Milz und Pankreas

11 Viszerale Osteopathie: Herz, Lunge, Pleura und Zwerchfell

12 Viszerale Osteopathie: Niere, Ureter, Harnblase und Uterus

13 Kraniosakrale Osteopathie: Hirnschädel

14 Kraniosakrale Osteopathie: Gesichtsschädel

15 Kraniosakrale Osteopathie: Kiefer und Orbita

16 Faszien

17 Pädiatrie

18 Gynäkologie

19 Lymph- und Gefäßsystem

20 Strain-Counterstrain

21 Osteopathische Fälle

22 Reflexe (Jarricot, Chapman)

23 Autonomes Nervensystem

24 Spezielle Techniken: GOT

25 Spezielle Techniken: HVLA-Techniken

26 Spezielle Techniken: MET

27 Spezielle Techniken: FPR (Facilitated Positional Release)

28 Spezielle Techniken: BLT (Balanced Ligamentous Tension)

Teil II Anhang

29 Abkürzungsverzeichnis

30 Literatur

30.1 Kapitel 1

30.2 Kapitel 2

30.3 Kapitel 3

30.4 Kapitel 4

30.5 Kapitel 5

30.6 Kapitel 6

30.7 Kapitel 7

30.8 Kapitel 8

30.9 Kapitel 9

30.10 Kapitel 10

30.11 Kapitel 12

30.12 Kapitel 13

30.13 Kapitel 14

31 Herausgeber- und Mitarbeiterverzeichnis

32 Abbildungsnachweis

Autorenvorstellung

Anschriften

Sachverzeichnis

Impressum

1 Geschichte und Philosophie

Cristian Ciranna-Raab

Frage 1

Welche Lebenskrise brachte Andrew Taylor Still dazu, sich von der seinerzeitigen Medizin abzuwenden?

der amerikanische Bürgerkrieg mit seinen vielen Toten und Verletzten

der Tod seiner Mutter nach einer schweren Geburt

der Tod seiner ersten Frau nach dem Kindbettfieber

der Tod drei seiner Kinder durch eine Meningitis

die Begegnung mit dem Arzt Dr. Smith

Lösung: Lösung D ist richtig.

Frage 2

Wer war der Begründer des Konzepts der kranialen Osteopathie?

John M. Neal

William Garner Sutherland

William Smith

Rollin E. Becker

Anne Wales

Lösung: Lösung B ist richtig.

Frage 3

Welche Besonderheit im Bereich der Osteopathie wurde 1910 öffentlich gemacht?

Der Heilungserfolg lag bei über 90 %.

20 % aller Osteopathen waren Frauen.

Die Osteopathie wurde neben der Medizin als vollständig akademisches Studium anerkannt.

Der PRM (primärer respiratorischer Mechanismus) wurde erstmalig beschrieben.

Die Osteopathie wurde in England anerkannt.

Lösung: Lösung B ist richtig.

Eine Besonderheit der Osteopathie als medizinische Therapie war, dass sie von Beginn an gleich für Frauen zugänglich war. Viele Frauen waren dann auch Schlüsselfiguren in der Entwicklung und Geschichte der Osteopathie.

Frage 4

Welchen Bereich stellte Andrew Taylor Still in den Mittelpunkt der osteopathischen Ausbildung?

Physiologie

Kräuterlehre

Anatomie

Biomechanik

Homöopathie

Lösung: Lösung C ist richtig.

Still war ein leidenschaftlicher Anatom. Zu seinen Zeiten hieß es, dass die Struktur die Funktion bedingt. Darunter ist zu verstehen, dass er über die Anatomie (und die Manipulation) die Selbstheilungskräfte in Bewegung setzen wollte.

Frage 5

Auf welchem philosophischen Konzept basiert das heutige medizinische Denken hauptsächlich?

auf den Ideen von René Descartes

auf dem Gesundheitsmodell von Sylvester Graham

auf dem goetheanischen Denken

auf dem ganzheitlichen Konzept von Leonardo da Vinci

auf den Gedanken von Galileo Galilei

Lösung: Lösung A ist richtig.

Die heutige Medizin beruht auf einem mechanistischen Ansatz. Dies hat zwar zu einer raschen Entwicklung der Medizin geführt, aber die Aufmerksamkeit wurde vom Menschen abgelenkt.

Frage 6

In welchem Jahr wurde die Osteopathie begründet?

1854

1874

1892

1907

1917

Lösung: Lösung B ist richtig.

Nach ungefähr 15 Jahren Forschung und Ablehnung von der Medizin entwickelte A.T. Still auf Empfehlung eines Freundes „seine“ Medizin, die er dann 1874 Osteopathie nannte.

Frage 7

Wie beschreibt Andrew Taylor Still in seiner Autobiographie seine erste osteopathische Behandlung?

Im Alter von 10 Jahren legte Still seinen schmerzenden Kopf über ein hängendes Seil und schlief ein. Nachdem er wieder erwacht war, waren die Kopfschmerzen weg.

1865 arbeitete Still als Chirurg im amerikanischen Bürgerkrieg. Dort begann er, die Chirurgie ohne Messer zu praktizieren.

1874 traf er auf der Straße eine Mutter mit 2 Kindern, die an einer schweren Durchfallerkrankung litten. Durch seine Hände schaffte er einen energetischen Ausgleich zwischen Rücken und Abdomen. Die Kinder wurden wieder gesund.

1882 traf A. T. Still auf John Martin Littlejohn, mit dem er das osteopathische Konzept entwickelte. Die beiden Männer prüften dieses durch gegenseitige osteopathische Behandlung.

1892 wurde die erste osteopathische Schule gegründet. Erst nach dieser offiziellen Veröffentlichung seiner Ideen sprach Still selbst von osteopathischer Behandlung.

Lösung: Lösung A ist richtig.

Frage 8

In welcher amerikanischen Stadt wurde die „American School of Osteopathy“ gegründet?

Kansas

Chicago

Kirksville

Minnesota

Baldwin

Lösung: Lösung C ist richtig.

Frage 9

Welcher Arzt bestärkte Still in seinem Glauben an die Selbstheilungskräfte des Körpers?

Sir William Osler

John Wesley

William Smith

John M. Neal

James Burnett Abbott

Lösung: Lösung D ist richtig.

Selbstheilungskräfte sind in der Geschichte der Medizin nichts Neues. J. M. Neal spielte aber für die Entwicklung des Konzeptes eine fundamentale Rolle, worauf sich dann Still stützte.

Frage 10

Von wem stammt die Aussage, dass „der Stärkere überlebt“?

Rudolf Virchow

Andrew Taylor Still

Charles Darwin

Herbert Spencer

René Descartes

Lösung: Lösung D ist richtig.

Die Aussage „the survival of the fittest“ stammt nicht von Charles Darwin, sondern von H. Spencer, der viel zur Evolutionstheorie des 19. Jahrhunderts beigetragen hat.

Frage 11

In welchem Jahr wurde die Amerikanische Schule für Osteopathie (ASO) gegründet?

1900

1912

1902

1892

1882

Lösung: Lösung D ist richtig.

Frage 12

In welchem Jahr wurde die Britische Schule für Osteopathie (BSO) gegründet?

1910

1912

1915

1917

1927

Lösung: Lösung D ist richtig.

Frage 13

Wann wurde die Osteopathie in England als eigenständiger Beruf im sogenannten „Osteopaths Act“ anerkannt?

1980

1993

1995

2000

2001

Lösung: Lösung B ist richtig.

Im Rahmen einer Gesundheitsreform wurde der Osteopaths Act eingeführt. Dieses Gesetz erkennt seit 1993 die Osteopathie als primären Heilberuf an, der heute vom General Osteopathic Council geregelt wird.

Frage 14

Wer brachte Anfang des 20. Jahrhunderts die Osteopathie nach Europa?

Charlotte Weaver

Charles Still

John Martin Littlejohn

William Sutherland

John Upledger

Lösung: Lösung C ist richtig.

J. M. Littlejohn, der direkt bei Still lernte und später Dozent der ASO wurde, kehrte Anfang des 20. Jahrhunderts in sein Heimatland zurück, ließ sich dann 1913 in London nieder und gründete die British School of Osteopathy.

Frage 15

Wer ersetze 1973 die Bezeichnung „osteopathische Läsion“ durch „somatische Dysfunktion“?

Robin Kirk

Ira M. Rummey

Jean-Pierre Barral

Irvin M. Korr

John Wernham

Lösung: Lösung B ist richtig.

Die Forschungen in der Neurophysiologie von I. M. Korr gelten als Basis für das Läsions-Konzept. Um Missverständnisse zu vermeiden, ersetze I. M. Rummey den Begriff „Läsion“ durch „somatische Dysfunktion“.

Frage 16

Worauf bezieht sich das Prinzip „das Gesetz der Arterie“?

auf die Rolle fluidaler Elemente im Körper, insbesondere bezogen auf die Drainage

auf die tägliche Einnahme von Wasser

auf die tägliche Miktionsmenge

auf die Durchblutung im Gehirn

auf die Durchblutung des Herzens

Lösung: Lösung A ist richtig.

Frage 17

Welcher Forscher war für die neurophysiologische Entwicklung des Konzeptes der „osteopathischen Läsion“ besonders wichtig?

Albert Einstein

Irvin M. Korr

Alan Stoddard

Harrison H. Fryette

Lawrence H. Jones

Lösung: Lösung B ist richtig.

I. M. Korr entdeckte die neurophysiologischen Mechanismen der Läsion.

Frage 18

Wann starb Andrew Taylor Still?

1915

1916

1917

1918

1919

Lösung: Lösung C ist richtig.

Frage 19

Wie lange dauerte die Ausbildung anfangs bei der ASO?

einige Jahre

einige Monate

einige Wochen

unbekannt

einige Tage

Lösung: Lösung B ist richtig.

Frage 20

An welchem Krieg nahm Andrew Taylor Still als Militärarzt teil?

1. Weltkrieg

Colorado Krieg (1863–1865)

2. Weltkrieg

Amerikanischer Bürgerkrieg (1861–1865)

an keinem

Lösung: Lösung D ist richtig.

Frage 21

Welche sind die osteopathischen Prinzipien?

Struktur und Funktion bedingen sich gegenseitig.

Es ist die Symmetrie im ganzen Körper zu finden.

Der Körper ist eine Einheit.

Das Gesetz der Arterie ist primär.

Der Körper besitzt Selbstheilungskräfte.

1, 2, 3 und 4 sind richtig.

2, 3, 4 und 5 sind richtig.

1, 3, 4 und 5 sind richtig.

1, 2, 3 und 5 sind richtig.

Alle Aussagen sind richtig.

Lösung: Lösung C ist richtig.

Zu 2: Die Symmetrie hat mit den osteopathischen Prinzipien nichts zu tun, denn es gibt keine Symmetrie im menschlichen Körper.

Frage 22

Von welchen Strömungen seiner Zeit wurde Andrew Taylor Still in seinem medizinischen Denken und Handeln beeinflusst?

Mesmerismus

Chiropraktik

allopathische Medizin

Spiritismus und Magnetismus

indianische Heilkunst

Zelllehre

Bonesetting

1, 2, 3, 6 und 7 sind richtig.

2, 4, 5 und 7 sind richtig.

1, 4, 5, 6 und 7 sind richtig.

2, 3, 6 und 7 sind richtig.

Alle Aussagen sind richtig.

Lösung: Lösung C ist richtig.

Frage 23

Was versteht man unter einer primären Dysfunktion?

Ist die Dysfunktion, die als allererstes behandelt werden muss.

Ist die signifikanteste somatische Dysfunktion des Körpers.

Ist die Dysfunktion, die den primären respiratorischen Mechanismus verändert.

Ist die am längsten bestehende somatische Dysfunktion des Körpers.

Ist eine Dysfunktion, die durch physiologische oder mechanische Verriegelungen entstehen kann.

1 und 5 sind richtig.

2, 4 und 5 sind richtig.

3 und 5 sind richtig.

1, 2 und 3 sind richtig.

3, 4 und 5 sind richtig.

Lösung: Lösung B ist richtig.

Frage 24

Welche Aussagen sind nicht korrekt?

Andrew Taylor Still war Atheist.

Andrew Taylor Still war ursprünglich Zahnarzt.

Stills Vater war ein Methodist.

Stills Schule wurde in Kirksville gegründet.

Sutherland studierte in Kirksville.

1 und 2 sind falsch.

3 und 4 sind falsch.

1 und 4 sind falsch.

2 und 5 sind falsch.

3 und 5 sind falsch.

Lösung: Lösung A ist richtig.

Frage 25

Andrew Taylor Still bezeichnete die Osteopathie als Philosophie. Was meinte er mit dieser Aussage?

Alle Studenten sollen vor der Osteopathie Philosophie studieren.

Die Osteopathen sollen philosophisch denken und die Ursache suchen.

Osteopathie basiert auf dem philosophischen Konzept von René Descartes.

Die Liebe zur Weisheit vergleicht er mit der christlichen Nächstenliebe.

Erfahrung ist ein wichtiges Fundament des Wissens.

1 und 2 sind richtig.

3 und 4 sind richtig.

1 und 4 sind richtig.

2 und 5 sind richtig.

3 und 5 sind richtig.

Lösung: Lösung D ist richtig.

Frage 26

Welche Aspekte werden beim osteopathischen Prinzip von Struktur und Funktion besonders beachtet?

Die Hypomobilität eines Gelenks verursacht eine Gewebsreaktion.

Durch die Propriozeption kann es zur funktionellen Kompensation kommen.

Bei einer vorhandenen Läsion findet eine Adaptation im Körper statt.

Adaptation und Kompensationen müssen immer beseitigt werden.

Der Osteopath untersucht das Gleichgewicht der Haltung und die allgemeine Beweglichkeit.

1, 2, 3 und 4 sind richtig.

2, 3, 4 und 5 sind richtig.

1, 3 und 4 sind richtig.

4 und 5 sind richtig.

Alle sind richtig.

Lösung: Lösung B ist richtig.

Frage 27

Welche Heilmethoden waren während Andrew Taylor Stills Zeiten besonders vertreten?

Thompsonische Medizin

botanische Medizin

Homöopathie

Mesmerismus und Magnetismus

Bonesetting

Aderlass

1, 2, 3 und 6 sind richtig.

2, 4, 5 und 6 sind richtig.

1, 4, 5 und 6 sind richtig.

3, 4 und 5 sind richtig.

Alle Aussagen sind richtig.

Lösung: Lösung E ist richtig.

Frage 28

Die somatische Dysfunktion kann durch welchen Begriff definiert werden?

Tenderness (Empfindlichkeit)

Asymmetry (Asymmetrie)

Restricted Range of Motion (eingeschränkter Bewegungsumfang)

Tissue Texture Changes (Veränderung der Gewebebeschaffenheit)

1, 2 und 3 sind richtig.

2, 4 und 5 sind richtig.

1 und 4 sind richtig.

3 und 4 sind richtig.

Alle Aussagen sind richtig.

Lösung: Lösung E ist richtig.

Frage 29

„Panta rhei hos potamos“ ist ein berühmter Aphorismus und klingt sehr osteopathisch. Was bedeutet er und von wem stammt er?

Heraklit

Andrew Taylor Still

Hippokrates

Alles fließt wie ein Fluss.

Alles rollt wie ein Ball.

Alles weht im Winde.

1 und 5 sind richtig.

2, 4 und 5 sind richtig.

3 und 5 sind richtig.

3, 4 und 6 sind richtig.

1 und 4 sind richtig.

Lösung: Lösung E ist richtig.

Frage 30

Welche Ähnlichkeiten gibt es zwischen Osteopathie und Chiropraxis?

Die Chiropraxis basiert auf einem ganzheitlichen Konzept.

Die Chiropraxis hat eine ähnliche Definition für die somatische Dysfunktion.

Die Osteopathie stammt von der Chiropraxis ab.

Die Chiropraxis wurde von einem Schüler von Still gegründet.

Historisch betrachtet gelten die Wirbelsäule und das Nervensystem als eine wichtige Körperregion für die Osteopathie und die Chiropraxis.

Die Osteopathie wurde von einem Schüler von Daniel David Palmer gegründet.

2, 4 und 5 sind richtig.

3 und 5 sind richtig.

1, 2 und 5 sind richtig.

3, 4 und 6 sind richtig.

1 und 4 sind richtig.

Lösung: Lösung C ist richtig.

Frage 31

Welche sind historisch betrachtet die Philosophien, die für die osteopathische Medizin relevant sind? Welche Strömungen sind wichtig?

Die osteopathische Medizin kann als holistische Medizin betrachtet werden. Sie basiert dennoch auf wissenschaftlichen Kenntnissen und wird sowohl von der kartesianischen als auch von goetheanischen Strömungen beeinflusst. Auch eine naturalistische Strömung ist durchaus in der Entwicklung des Konzeptes zu erkennen.

Frage 32

Welche Persönlichkeiten haben an der Kopernischen Revolution teilgenommen?

Nikolaus Kopernikus

Johannes Kepler

Galileo Galiei

René Descartes

Isaac Newton

Frage 33

Welche Philosophie wurde von Ralph Waldo Emerson, Henry David Thoreau, Margaret Fuller und Mark Twain entwickelt?

Der Transzendentalismus. Dies ist eine in der Mitte des 19. Jahrhunderts unter dem Einfluss von Kant, Schelling und Coleridge in den Vereinigten Staaten von Intellektuellen um Ralph Waldo Emerson, George Ripley, Amos Bronson Alcott, Theodore Parker, Henry David Thoreau, Elizabeth Palmer Peabody und Margaret Fuller gegründete neuidealistische Bewegung. Basis war die humanistisch geprägte Religion des Unitarismus.

Frage 35

Was wird unter dem Begriff „biogen“ verstanden?

Dies war Andrew Taylor Stills persönliche Philosophie, die inhaltlich schwer zu begreifen ist. Es ist seine philosophische Auseinandersetzung mit der Frage, was Leben ist. Die Quellen bleiben etwas kryptisch und schwer verständlich, sie sind ein Mix zwischen Naturgedanken und Religion.

Frage 36

In welchem amerikanischen Staat wurde Andrew Taylor Still geboren?

Virginia

Frage 37

Andrew Taylor Still war in dem sogenannten Nebraska-Act involviert. Erläutern Sie, wogegen sich das Schriftstück wandte!

Der Nebraska-Act in Kansas wandte sich gegen die Fortsetzung der Sklaverei.

Frage 38

Welche Pandemie zwischen 1917 und 1918 gab der Osteopathie eine große therapeutische Chance?

ein Influenza-Ausbruch

Frage 39

Welche Besonderheit war für die erste Klasse, die 1893 an der amerikanischen Schule graduierte, zu bemerken?

Viele Studenten waren Frauen.

2 Historische Persönlichkeiten der Osteopathie

Viktor Klabunde

Frage 40

Wer sind die Gründerväter der Osteopathie?

Andrew Taylor Still

William Garner Sutherland

John Martin Littlejohn

Frage 41

Wer erweiterte das osteopathische Konzept um den Bereich der viszeralen Manipulation?

Jean-Pierre Barral

Georges Finet und Christian Williame

Andrew Taylor Still

John Martin Littlejohn

Howard A. Lippincott

Lösung: Lösung A ist richtig.

Im Prinzip hatten alle Genannten mit viszeralen Techniken zu tun. Anfangs wurden diese „ventrale Techniken“ genannt. Später, in den 70er und 80er Jahren des 20. Jahrhunderts, wurde das Konzept der „viszeralen Manipulation“ von Jean-Pierre Barral entwickelt.

Frage 42

Wer war der Entwickler der MET (Muscle Energy Techniques bzw. Muskel-Energie-Techniken)?

Fred Mitchel sen.

Thomas Jefferson Ruddy entwickelte eine Art Vorläufer der MET, die er „Resistive Duction“ nannte. Jedoch war es Fred Mitchell sen., der die MET dann systematisch entwickelte. Nach seinem Tod setzte Mitchells Sohn Fred seine Bemühungen fort und veröffentlichte ein Handbuch über die MET. Fred Mitchell jun., Peter S. Moran und Neil A. Pruzzo verfeinerten die Methode der MET.

Frage 43

Wer entwickelte das Konzept Strain-Counterstrain?

Lawrence H. Jones

Lawrence H. Jones war der Entwickler bzw. Entdecker der osteopathischen Methode Strain-Counterstrain, die er zufällig fand, als er eine schmerzlose Schlafposition für einen Patienten suchte. 1964 veröffentlichte er den Artikel „Spontaneous Release by Positioning“ in „The DO“.

Frage 44

Wer entwickelte energetische Modelle im Bereich der kraniosakralen Osteopathie?

Beryl Arbuckle

Rollin Becker

Alan Becker

Robert Fulford

John Upledger

Lösung: Lösung D ist richtig.

R. Fulford entwickelte energetische Modelle und beschäftigte sich mit der Palpation und Behandlung von Energiefeldern.

Frage 45

Welche Aussagen über Harold I. Magoun sind zutreffend?

Er schrieb 1951 das Buch „Osteopathy in the Cranial Field“, das zu einem Standardwerk im Bereich der kraniosakralen Osteopathie geworden ist.

Er wurde von William Garner Sutherland dazu verpflichtet, die kraniale Osteopathie in Europa zu lehren.

Er erlangte zahlreiche Titel wie die A.T. Still-Ehrenmedaille, den William Garner Sutherland Award, den Academy Lecture Award und einen Master of Science (ehrenhalber) in Osteopathie.

Er entwickelte biomechanische Ansätze.

Er behandelte u.a. Präsident Dwight D. Eisenhower sowie dessen Frau.

1 und 4 sind richtig.

1, 2, 3 und 4 sind richtig.

Nur 1 ist richtig.

Nur 4 ist richtig.

Alle Aussagen sind richtig.

Lösung: Lösung E ist richtig.

Frage 46

Was entwickelten die Osteopathen Rollin E. Becker und Alan R. Becker?

wichtige parietale Behandlungsansätze

wichtige viszerale Behandlungsansätze

wichtige kraniosakrale Behandlungsansätze

philosophische und vitalistische Behandlungsansätze

Fulkrumtechniken

2, 4 und 5 sind richtig.

1 und 5 sind richtig.

3, 4 und 5 sind richtig.

3 und 5 sind richtig.

3 und 4 sind richtig.

Lösung: Lösung C ist richtig.

Frage 47

Charles Bowles war ein Weiterentwickler …

… des von John Martin Littlejohn entwickelten General Osteopathic Treatment.

… der von Harold Hoover entwickelten funktionellen Techniken.

… des von Lawrence H. Jones entwickelten Strain-Counterstrain Konzepts.

… der von Andrew Taylor Still gelehrten Still-Techniken.

… der von William Garner Sutherland entwickelten kranialen Techniken.

Lösung: Lösung B ist richtig.

Zu A: John Wernham entwickelte das Total Body Adjustment (TBA) bzw. General Osteopathic Treatment (GOT), das aus dem Modell von John Martin Littlejohn hervorging.

Zu B: C. Bowles entwickelte Palpationstests für Wirbelbewegungen und deren Auswertung. Auf Grundlage seiner Konzepte verfeinerte William L. Johnston die funktionellen Techniken.

Zu D: A. T. Still proklamierte nur allzu häufig, er unterrichte keine Techniken.

Frage 48

Wer war das erste weibliche Fakultätsmitglied der ASO (American School of Osteopathy), die erste Vizepräsidentin der AOA (American Osteopathic Association) und dreimalige Präsidentin der Osteopathic Women´s National Organization?

Louisa Burns

Charlotte Weaver

Anne Wales

Viola Frymann

Jenette H. Bolles

Lösung: Lösung E ist richtig.

Zu E: 1893 wurde J. H. Bolles von A. T. Still beauftragt, Anatomie an der ASO zu lehren, was sie zum ersten weiblichen Fakultätsmitglied machte.

Frage 49

Für die Fortführung welcher Konzepte setzte sich Anne Wales (1904–2005) ein?

das von John Martin Littlejohn entwickelte General Osteopathic Treatment

die von Harold Hoover entwickelten funktionellen Techniken

das von Lawrence H. Jones entwickelten Strain-Counterstrain-Konzept

die von Andrew Taylor Still gelehrten Still-Techniken

die von William Garner Sutherland entwickelten kranialen Techniken

Lösung: Lösung E ist richtig.

Frage 50

Charlotte Weaver ...

... wurde von William Garner Sutherland gebeten, herauszufinden, wie sich osteopathische Prinzipien auf das Kranium anwenden lassen.

... untersuchte die Beziehung zwischen Dysfunktionen der Synchondrosis sphenobasilaris und neuropsychiatrischen Störungen.

... widmete sich der Erforschung von nerval bedingten und seelischen Störungen.

... sah die Schädelknochen als modifizierte Wirbelkörper mit Gelenkflächen.

... vertrat die Ansicht, dass die Synchondrosis sphenobasilaris durch den Geburtsprozess traumatisiert werden kann.

Alle Aussagen sind richtig.

Alle Aussagen sind falsch.

1, 2, 3 und 4 sind richtig.

Nur 1 ist richtig.

Nur 1 ist falsch.

Lösung: Lösung E ist richtig.

Zu 1: Diese Aussage ist an sich richtig, jedoch war es A. T. Still, der sie beauftragte. W. G. Sutherland kannte C. Weaver und besuchte auch ihre Vorlesungen, aber sie hatten sehr unterschiedliche Herangehensweisen bei der Behandlung des Kraniums. Sie bezog das Modell des PRM (primärer respiratorischer Mechanismus) nicht in ihr Behandlungskonzept mit ein.

Frage 51

Wie nannten Stills Schüler den Entdecker der Osteopathie?

„Old Man“, da er bereits um die 70 war.

„Old Bone“, da er oft in Kirksville während des Spazierens Knochen studierte.

„Old Osteopath“, da er ein alter Osteopath war.

„Old Doctor“, da er von allen als der „alte Doktor“ angesehen wurde.

„Old Hat“, da er oft mit Schlapphut gesehen wurde.

Lösung: Lösung D ist richtig.

Dies war ein gängiger Begriff für A. T. Still, den er von Patienten, Studenten und Kollegen erhielt.

Frage 52

Was wird als Core-Link bezeichnet?

die Fascia thoracolumbalis

die Fascia praetrachealis

die Dura mater spinalis

das Lig. longitudinale anterius

die Zentralsehne

Lösung: Lösung C ist richtig.

Mit Core-Link ist die das Kranium und Os sacrum verbindende Dura mater spinalis gemeint, welche die Kernverbindung zwischen Schädel- und Beckenschale darstellt.

Frage 53

Welche Frauen beschäftigten bzw. beschäftigen sich intensiv mit dem pädiatrischen Bereich der Osteopathie?

Anne Wales

Charlotte Weaver

Beryl Arbuckle

Viola Frymann

Louisa Burns

1 und 4 sind richtig.

2 und 3 sind richtig.

4 und 5 sind richtig.

3 und 4 sind richtig.

2 und 4 sind richtig.

Lösung: Lösung D ist richtig.

Zu 3: B. Arbuckle studierte über 200 fetale Schädel und eröffnete 1947 in Philadelphia eine Klinik für Zerebralparesen. Für sie standen eher die ossären und ligamentären Strukturen im Vordergrund.

Zu 4: V. Frymann ist nach wie vor eine herausragende Persönlichkeit im kranialen Bereich der Osteopathie. Sie ist international als Dozentin tätig und eröffnete 1982 das Osteopathic Center for Children.

Frage 54

Wer versteckte sich hinter dem Pseudonym „Blunt Bone Bill“?

Andrew Taylor Still

John Martin Littlejohn

William Garner Sutherland

Harrison H. Fryette

Harold I. Magoun

Lösung: Lösung C ist richtig.

Unter diesem Pseudonym veröffentlichte W. G. Sutherland sechs Artikel im Jahre 1931 in der „The Northwest Bulletin“, einer Zeitschrift der Minnesota State Osteopathic Association. In seiner Kolumne „Schädel-Ideen“ beschrieb er Ideen über Dysfunktionsmöglichkeiten innerhalb kranialer Strukturen und deren mögliche physiologische Folgen.

Frage 55

Auf welche Osteopathen gehen die „Gesetze der Wirbelsäulenbewegung“ zurück?

Harrison Ford

Harrison Fryette

John Stedman Denslow

Charlotte Weaver

Andrew Taylor Still

Lösung: Lösung B ist richtig.

H. Fryette war Experte für osteopathische Techniken. Die physiologischen Prinzipien der Wirbelsäulenbewegung wurden 1918 publiziert.

Frage 56

Wer erlangte den Titel „Outstanding Educators of America“?

David L. Clark

Angus G. Cathie

Charles Bowles

Harold A. Blood

Wilbur V. Cole

Lösung: Lösung B ist richtig.

Da A. G. Cathie zeichnerisch und didaktisch sehr begabt war, verstand er es wie kein zweiter, die anatomischen Zusammenhänge so aufzubereiten, dass sie den Studenten von großem Nutzen bei der Anwendung der osteopathischen Prinzipien waren.

Frage 57

Wer hat sich im Rahmen der osteopathischen Forschung verdient gemacht, ohne dabei je Osteopath gewesen zu sein?

Irvin M. Korr

I. M. Korr war Professor für Physiologie (PhD). Er hat maßgeblich zur Grundlagenforschung im Bereich der osteopathischen Medizin beigetragen und war stets engagiert, die Osteopathen darin zu ermutigen, ihre osteopathischen Konzepte und Prinzipien auf ein wissenschaftliches Fundament zu bauen.

Frage 58

Wer entwickelte das „Polygon der Kräfte“, die Allgemeine Osteopathische Behandlung (AOB bzw. GOT) und brachte die Osteopathie nach Europa?

David Littlejohn

James Buchanan Littlejohn

John Martin Littlejohn

Andrew Taylor Still

Harrison H. Fryette

Lösung: Lösung C ist richtig.

Entgegen A. T. Stills Meinung, dass Anatomie das Wichtigste für eine Behandlung ist, vertrat J. M. Littlejohn die Ansicht, dass sich die Osteopathie auf die Physiologie stützen sollte.

Frage 59

Welche beiden osteopathischen Fachzeitschriften sind 1900 und 1901 entstanden?

Im April 1900 erschien erstmals das „Journal of the Science of Osteopathy“ in Chicago.

Im September 1901 wurde erstmals das „Journal of the American Osteopathic Association“ veröffentlicht.

Frage 60

Wer etablierte die Forschung innerhalb der Osteopathie?

Louisa Burns

1903 erlangte L. Burns den Titel D.O. und forschte im Bereich der Neurophysiologie, der Physiologie des Blutes und der knöchernen Läsionen („bony lesions“). Das von der AAO nach ihr benannte Forschungskomitee (The Louisa Burns Osteopathic Research Committee) ist nur eine von zahlreichen Ehrungen für ihre Pionierarbeit.

Frage 61

Wer hat sich intensiv mit der osteopathischen Forschung beschäftigt?

Andrew Taylor Still

John Stedman Denslow

Wilbur V. Cole

Charles Bowles

Jenette (Nettie) Hubbard Bolles

1 und 4 sind richtig.

1, 2 und 3 sind falsch.

2 und 3 sind richtig.

3, 4 und 5 sind falsch.

1 und 5 sind richtig.

Lösung: Lösung C ist richtig.

Zu 2: J. S. Denslow forschte im Bereich der osteopathischen Läsion mittels EMG. 1941 kam der Durchbruch mit einem Artikel („The Reflex Activity in the Spinal Extensors“), der im „Journal of Neurophysiology“ veröffentlicht wurde. Es war das erste Mal, dass ein osteopathischer Artikel in einem wissenschaftlichen Journal außerhalb des osteopathischen Bereichs veröffentlicht wurde.

Zu 3: W. V. Cole wurde bekannt für seine Forschung im Bereich der Morphologie, der neuromuskulären Verbindungen, der Nerv- und Muskelreflexaktivität sowie der somatoviszeralen und viszerosomatischen Regelkreise.

Frage 62

Wer schrieb das erste Buch über Osteopathie und wann ist es erschienen?

Andrew Taylor Still um 1873 mit dem Titel „Osteopathy“

Elmer Barber um 1898 mit dem Titel „Osteopathy Complete“

William Garner Sutherland um 1939 mit dem Titel „Cranial Bowl“

John Martin Littlejohn 1905 mit dem Titel „Osteopathic Therapeutics: Diagnosis“

Marion Edward Clark um 1906 mit dem Titel „Applied Anatomy“

Lösung: Lösung B ist richtig.

Mit Ausnahme von Lösung A sind Autor, Erscheinungsjahr und Titel korrekt.

Frage 63

Wer prägte den Begriff „Shotgun-Treatment“?

Charles Hazzard

Guy D. Hulett

Angus G. Cathie

Charles Bowles

Harold A. Blood

Lösung: Lösung A ist richtig.

C. Hazzard (1871–1938) verglich die Osteopathie mit einem Gewehr, eine Massagebehandlung mit einer Shotgun, was zu dem Ausdruck „Shotgun-Treatment“ führte. Er wollte damit den Mangel an Spezifität dieser Therapie zum Ausdruck bringen (ähnlich der Streuung bei einem Schuss mit einer Shotgun). Er war Autor von zwei Texten: „The Practice and Applied Therapeutics of Osteopathy“ (1905) und „The Principles of Osteopathy“. Anhand der Beschreibungen über Stills Techniken leitete Richard van Buskirk aus diesen Texten die Still-Techniken ab.

3 Parietale Osteopathie: HWS

Peter Brechtenbreiter

Frage 64

Was ist die Hauptbewegung zwischen C 0 und C 1 und wie groß ist das Ausmaß?

Flexion und Extension kombiniert insgesamt 25°, Lateralflexion zu jeder Seite 5 °und Rotation zu jeder Seite 5°.

Frage 65

Was ist die Hauptbewegung zwischen C 1 und C 2 und wie groß ist das Ausmaß?

40 °Rotation zu jeder Seite, Flexion und Extension kombiniert insgesamt 20 °und Lateralflexion zu jeder Seite 5°.

Frage 66

Welche Bandstrukturen befinden sich zwischen C 3 und C 7?

Lig. longitudinale posterius bzw. Lig. nuchae

Lig. longitudinale anterius

Lig. flavum

Ligg. intertransversaria

Ligg. interspinalia

Lig. supraspinale

Frage 67

Welche wichtigen Bandstrukturen befinden sich zwischen C 0 und C 2?

Ligg. alaria

Lig. transversum atlantis

Lig. apicis dentis

Frage 68

Welche wichtigen Nervenendäste gehen aus dem Plexus brachialis hervor?

N. axillaris

N. radialis

N. medianus

N. ulnaris

N. musculocutaneus

Frage 69

Wie lauten die wichtigsten Arterien im Bereich der HWS?

A. vertebralis

A. carotis communis, die sich in die A. carotis interna und A. carotis externa aufteilt

Frage 70

Aus welcher Arterie entspringt die A. vertebralis?

aus der A. subclavia

Frage 71

Aus welcher Arterie entspringt die A. carotis communis?

auf der linken Seite aus der Aorta

auf der rechten Seite aus dem Truncus brachiocephalicus

Frage 72

An welchen Bereichen der unteren Halswirbelkörper bestehen zusätzliche artikuläre Verbindungen außer den Artt. zygapophysiales?

an den Procc. uncinati

Frage 73

Wo treten die Spinalnerven an der HWS hervor?

an den Foramina intervertebralia

Frage 74

Welche Besonderheit weisen die Procc. spinosi der Halswirbelkörper C 2–C 6 auf?

Sie sind zweigeteilt.

Frage 75

Welche Besonderheiten weisen die Procc. transversi der Halswirbelkörper auf?

Die Procc. transversi C3–C7 sind in ein Tuberculum anterius und ein Tuberculum posterius geteilt mit einer dazwischen verlaufenden Rinne, dem Sulcus nervi spinalis. Die Procc. transversi der Halswirbelkörper C1–C6 besitzen ein Foramen transversarium für den Durchtritt der A. vertebralis.

Frage 76

Welche Venen an der HWS drainieren hauptsächlich den Kopf?

V. jugularis interna

V. jugularis externa

Frage 77

Durch welche Muskeln ist die hintere Skalenuslücke begrenzt und welche Strukturen ziehen dort hindurch?

Die hintere Skalenuslücke wird durch den M. scalenus anterior und den M. scalenus medius begrenzt.

A. subclavia und Plexus brachialis ziehen hindurch.

Frage 78

Wie heißen die kurzen posterioren Nackenmuskeln?

M. rectus capitis posterior minor

M. rectus capitis posterior major

M. obliquus capitis superior

M. obliquus capitis inferior

Frage 79

Was ist das Punctum nervosum und wo befindet es sich?

Am Punctum nervosum treten die sensiblen Nervenäste des Plexus cervicalis hervor. Es befindet sich lateral im oberen Halsdreieck am hinteren Rand des M. sternocleidomastoideus.

Frage 80

Welche Muskeln gehören zur tiefen Schicht der Halsmuskulatur?

anterior:

M. longus colli

M. longus capitis

M. rectus capitis anterior

M. rectus capitis lateralis

lateral:

M. scalenus anterior

M. scalenus medius

M. scalenus posterior

Frage 81

Welche Muskeln gehören zur oberflächlichen Schicht der Halsmuskulatur?

Platysma

M. sternocleidomastoideus

Frage 82

Welche Muskeln gehören zur mittleren Schicht der Halsmuskulatur?

M. omohyoideus

M. sternohyoideus

M. sternothyroideus

M. thyrohyoideus

Frage 83

Von welchen Segmenten wird die HWS sympathisch innerviert?

C 2–C 7

C 4–Th 1

C 7–Th 2

Th 1–Th 4

Th 2–Th 6

Lösung: Lösung D ist richtig.

Frage 84

Welcher Wirbelkörper wird als Vertebra prominens bezeichnet?

C 1

C 2

C 6

C 7

Th 1

Lösung: Lösung D ist richtig.

Frage 85

Aus welchen Spinalnerven wird der Plexus brachialis gebildet?

C 2–C 4

C 3–C 7

C 4–C 7

C 5–Th 1

C 6–Th 2

Lösung: Lösung D ist richtig.

Frage 86

Welches Lig. alare wird bei einer Rotation C 0–C 1 nach rechts gespannt?

das linke

das rechte

alle beide

gar keines

das kann man nicht genau sagen

Lösung: Lösung A ist richtig.

Zu A: Die Ligg. alaria ziehen von der dorsolateralen Fläche des Dens axis zum ventromedialen Rand des Foramen magnum. Somit wird bei einer Rotation des Kopfes nach rechts das linke Lig. alare gespannt.

Frage 87

Aus welchen Segmenten geht der N. medianus hervor?

C 3–C 5

C 4–C 6

C 5–Th 1

C 7–Th 2

Th 1–Th 4

Lösung: Lösung C ist richtig.

Zu C: Der N. medianus geht aus dem Fasciculus lateralis und dem Fasciculus medialis des Plexus brachialis hervor und entspringt aus den Segmenten C 5–Th 1.

Frage 88

Von welchem Nerv werden M. sternocleidomastoideus und M. trapezius motorisch versorgt?

N. occipitalis minor

N. auricularis magnus

N. occipitalis magnus

N. accessorius

Nn. supraclaviculares

Lösung: Lösung D ist richtig.

Zu D: Der N. accessorius ist der XI. Hirnnerv und verlässt zusammen mit dem N. vagus und dem N. glossopharyngeus den Schädel durch das Foramen jugulare. Er innerviert die innere Kehlkopfmuskulatur, den M. sternocleidomastoideus und den M. trapezius.

Frage 89

Welche Orientierung im Raum haben die Zygapophysealgelenke der HWS?

horizontale Ausrichtung

sagittale Ausrichtung

frontale Ausrichtung

vertikale Ausrichtung

unterschiedliche Ausrichtung

Lösung: Lösung A ist richtig.

Frage 90

Welche Symptome kann eine Schädigung des Ganglion stellatum auslösen?

Exophthalmus

Enophthalmus

Miosis

Mydriasis

Ptose des Augenlides

1 und 4 sind richtig.

1, 3 und 5 sind richtig.

2, 4 und 5 sind richtig.

2, 3 und 5 sind richtig.

Keine der Aussagen ist richtig.

Lösung: Lösung D ist richtig.

Als Ganglion stellatum wird der Zusammenschluss des Ganglion cervicale inferius und des Grenzstrangganglions von Th1 des Sympathikus vor dem Caput costae der 1. Rippe auf Höhe der oberen Thoraxapertur bezeichnet. Bei einer Schädigung des Ganglion stellatum oder auch bei einer therapeutisch angewendeten Stellatumblockade kommt es zu einem Horner-Syndrom. Dies ist eine Trias aus Pupillenverengung (Miosis), Herabhängen des Oberlids (Ptosis) und einem leicht in die Augenhöhle eingesunkenem Augapfel (Enophthalmus).

Frage 91

An welche Ursachen sollte man bei einem Horner-Syndrom immer denken?

Subluxation der 1. Rippe

Pancoast-Tumor

Hirnstamminfarkt

Fraktur der 1. Rippe

1 und 2 sind richtig.

3 ist richtig.

1, 2 und 4 sind richtig.

Keine Aussage ist richtig.

Alle Aussagen sind richtig.

Lösung: Lösung E ist richtig.

Zu 1, 2, 4: Ein Horner-Syndrom ist eine Trias aus Miosis, Ptosis und Enophthalmus, die durch eine Lähmung der durch den Sympathikus innervierten glatten Augenmuskulatur hervorgerufen wird. Eine Subluxation oder Fraktur der 1. Rippe sowie ein Pancoast-Tumor können eine Kompression auf das Ganglion stellatum ausüben und somit ein Horner-Syndrom auslösen.

Zu 3: Auch ein Hirnstamminfarkt kann ein Horner-Syndrom auslösen.

Frage 92

Welche Muskeln gelten als Kennmuskulatur für das Segment C 8?

M. deltoideus und M. supraspinatus

M. triceps brachii und M. biceps brachii

M. teres major und M. teres minor

Flexoren und Extensoren des Handgelenks

Flexoren und Extensoren der Finger

Lösung: Lösung D ist richtig.

Frage 93

Von was ist der Bizepssehnenreflex die neurologische Reflexprüfung?

C 3/C 4

C 4/C 5

C 5/C 6

C 6/C 7

C 7/C 8

Lösung: Lösung C ist richtig.

Zu C: Der Bizepssehnenreflex ist ein Eigenreflex, der durch Schlag auf die Sehne des M. biceps ausgelöst wird. Er dient als neurologischer Test für den N. musculocutaneus und die Segmente C 5/C 6. Für die Testung der Segmnete C 5/C 6 kann auch der Radiusperiostreflex durch Schlag auf die radiale Kante des Caput radii angewendet werden.

Zu D: Der Trizepssehnenreflex wird durch Schlag auf die Sehne des M. triceps brachii knapp oberhalb des Olekranons ausgelöst und dient zum Test für den N. radialis und die Segmente C 6/C 7.

Zu E: Für den Test des N. medianus, des N. ulnaris und der Segmente C 7/C 8 dient der Fingerbeugereflex.

Frage 94

Wo ist das Dermatom C 6 lokalisiert?

Medialseite vom Oberarm

Radialseite von Ober- und Unterarm zum Daumen

Teile von Handfläche und Handrücken, halber Zeigefinger, Mittelfinger und halber Ringfinger

mediale Handfläche und Handrücken, halber Ringfinger und Kleinfinger

ulnarer Unterarm

Lösung: Lösung B ist richtig.

Frage 95

Was versorgt der N. ulnaris?

Daumen, Zeige- und Mittelfinger von der volaren Seite

Handaußenseite, Klein- und Ringfinger

Zeige- und Mittelfinger

Außenseite vom Oberarm

keine der oberen Angaben stimmt

Lösung: Lösung E ist richtig.

Der N. ulnaris versorgt sensibel die Ulnarseite der Hand, volar den Kleinfinger und die ulnare Hälfte des Ringfingers, dorsal den Klein- und Ringfinger sowie die ulnare Hälfte des Mittelfingers.

Der N. medianus versorgt die Haut palmar der radialen Hälfte der Hand, des Daumens, Zeige-, Mittel- und Ringfingers, dorsal die Fingerkuppen der distalen Enden der Finger I–III ab etwa der Hälfte der Phalanx media sowie die radiale Hälfte der Phalanx distalis des Ringfingers.

Der N. radialis versorgt sensibel dorsal den Daumen, den Zeigefinger und die radiale Hälfte des Mittelfingers.

Frage 96

Was sind Kontraindikationen für eine Manipulationstechnik der HWS?

ein positiver A. vertebralis-Test

Tuberkulose

lange Kortisontherapie

Densfraktur

2, 3 und 4 sind richtig.

1, 2 und 3 sind richtig.

Nur 4 ist richtig.

Keine Aussage ist richtig.

Alle Aussagen sind richtig.

Lösung: Lösung E ist richtig.

Zu 1: Ein positiver A. vertebralis-Test kann eine arteriosklerotisch bedingte Gefäßstenose als Ursache haben und stellt somit eine absolute Kontraindikation für eine HWS-Manipulation dar.

Zu 2, 4: Bei der Tuberkulose kann es durch organische Ausbreitung zu einer Knochentuberkulose kommen, die ebenso wie eine Densfraktur, zu einer absoluten Kontraindikation für HWS-Manipulationen zählt.

Zu 3: Auch durch eine lange Kortisontherapie erhöht sich durch eine Osteoporose das Risiko einer Fraktur infolge einer Manipulation.

Frage 97

Für welche Segmente der HWS steht der Kennmuskeltest der Mm. interossei palmares?

C 5

C 6

C 7

C 8

Th 1

Lösung: Lösung E ist richtig.

Zu D: Die Kennmuskeln von C 8 sind M. abductor digiti minimi und Mm. flexores digitorum, die durch Kleinfingerabduktion und Fingerflexion getestet werden.

Zu E: Die Mm. interossei palmares werden durch den N. ulnaris (C 8/Th 1), der aus dem Plexus brachialis stammt, innerviert. Diese werden durch Fingeradduktion und -abduktion getestet und gelten als Kennmuskeln für Th 1.

Frage 98

Welche Segmente versorgen sensibel die Innenseite des Unterarms?

C 5/C 6

C 6/C 7

C 7/C 8

C 8/Th 1

Th 1/Th 2

Lösung: Lösung D ist richtig.

Frage 99

Welche Aussagen bezüglich des 1. Halswirbels (Atlas) sind richtig?

Er besitzt einen Dornfortsatz.

Er besitzt keine Foramina transversaria.

Er besitzt große Massae laterales.

Er hat einen kleinen Corpus vertebrae.

Er ermöglicht große Lateralflexionsbewegungen des Kopfes.

Keine Aussage ist richtig.

1, 2 und 4 sind richtig.

Nur 2 ist richtig.

Nur 3 ist richtig.

1, 4 und 5 sind richtig.

Lösung: Lösung D ist richtig.

Zu 1: Der erste Halswirbel besitzt keinen Dornfortsatz wie die unter ihm gelegenen, anstatt dessen hat dieser auf der Rückseite ein Tuberculum posterius.

Zu 2: Er verfügt über ein Foramen transversarium, durch das die A. vertebralis verläuft.

Zu 3, 4: Zur gelenkigen Verbindung mit dem Kopf verfügt der Atlas über 2 große Massae laterales.

Zu 5: Die größten Bewegungsmöglichkeiten zwischen Kopf und Atlas sind Flexion und Extension. Lateralflexion und Rotation zwischen C 0-C 1 betragen je ca. 5° zu jeder Seite.

Frage 100

Wohin rotiert der Axis bei einer Seitneigung des Kopfes nach rechts?

nach links

nach rechts

nirgends

nirgends, sondern flektiert

nirgends, sondern extensiert

Lösung: Lösung B ist richtig.

Frage 101

Aus welchem Spinalnerv stammt der N. occipitalis major?

C 1

C 2

C 3

C 4

C 5

Lösung: Lösung B ist richtig.

Frage 102

Von welchen Segmenten wird der M. levator scapulae versorgt?

C 3–C 4

C 4–C 5

C 5–C 6

C 6–C 7

C 7–C 8

Lösung: Lösung B ist richtig.

Frage 103

Welche(n) Muskel(n) innerviert der N. thoracodorsalis?

M. teres major

M. levator scapulae

M. latissimus dorsi

M. infraspinatus

Nur 1 ist richtig.

1 und 3 sind richtig.

1, 2 und 4 sind richtig.

1 und 4 sind richtig.

Alle Aussagen sind richtig.

Lösung: Lösung B ist richtig.

Frage 104

Wofür ist der Adson-Test ein Test?

hintere Skalenuslücke

kostoklavikuläre Lücke

vordere Skalenuslücke

korakopektorale Lücke

Funktion der Nebennieren

Lösung: Lösung A ist richtig.

Der Adson-Test wird zur Überprüfung der hinteren Skalenuslücke bei einem Thoracic-Outlet-Syndrom herangezogen. Der Puls der A. radialis der betroffenen Seite wird palpiert, während der Kopf des Patienten zur betroffenen Seite gedreht wird. Dadurch kommt es zu einer Verlängerung des M. scalenus medius und M. scalenus anterior, welche die hintere Skalenuslücke bilden. Die hier hindurchtretende A. subclavia und der Plexus brachialis können komprimiert werden. Im Normalbefund kommt es zu keiner Änderung des Radialispulses, hingegen kann es bei Erkrankungen in diesem Bereich zu einer Verminderung des Radialispulses kommen oder sogar zu neurologischen Ausfällen der oberen Extremität.

Frage 105

Durch welche Strukturen bestehen Verbindungen der HWS mit viszeralen Strukturen?

N. vagus

N. thoracicus longus

N. phrenicus

zentrale Faszienkette

N. thoracodorsalis

Nur 1 ist richtig.

1 und 3 sind richtig.

1, 2, 3 und 4 sind richtig.

1, 3 und 4 sind richtig.

Alle Aussagen sind richtig.

Lösung: Lösung D ist richtig.

Zu 1: Im Bereich der Halswirbelsäule übernimmt der N. vagus neben vegetativen Funktionen auch die motorische Steuerung von Kehlkopf und Rachen sowie des oberen Ösophagus. Er ist als X. Hirnnerv zwar kein Nerv des Plexus cervicalis oder Plexus brachialis, kann aber durch seinen anatomischen Verlauf in der Vagina carotica von der Halswirbelsäule beeinträchtigt werden.

Zu 2, 5: Der N. thoracicus longus (C 5–C 7) innerviert rein motorisch den M. serratus anterior. Der N. thoracodorsalis (C 6–C 8) innerviert rein motorisch M. latissimus dorsi und M. teres major. Beide haben somit keine Verbindung zu unseren viszeralen Strukturen.

Zu 3: Der N. phrenicus (C 3–C 5) stammt aus dem Plexus cervicalis und innerviert das Zwerchfell, das viszerale Verbindungen zu Ösophagus, Perikard und den abdominalen Organen besitzt.

Zu 4: Auch durch die zentrale Faszienkette als Verbindung aller Körperstrukturen besteht eine Verbindung der Halswirbelsäule zu den inneren Organen.

Frage 106

Was ist vor einer Manipulation an der HWS unerlässlich?

neurologische Tests

orthopädische Tests

vaskuläre Tests

Aufklärung des Patienten

1 und 2 sind richtig.

1, 2 und 4 sind richtig.

Keine Aussage ist richtig.

1, 2 und 3 sind richtig.

Alle Aussagen sind richtig.

Lösung: Lösung E ist richtig.

Frage 107

Wie wird der Test für die A. vertebralis durchgeführt?

Flexion, Seitneigung und Rotation der HWS zur gleichen Seite

Extension der HWS mit Seitneigung und gegensinniger Rotation

Extension der HWS mit Seitneigung und gleichsinniger Rotation

Flexion der HWS und Rotation zur gleichen Seite

Extension der HWS und Rotation zur Gegenseite

Lösung: Lösung C ist richtig.

Frage 108

Was macht man, wenn bei einer Manipulationstechnik an der HWS die Einstellung der HWS in die eingeschränkte Richtung schmerzhaft ist?

Keine Manipulation durchführen.

Trotzdem manipulieren.

Zuerst in die freie Richtung manipulieren.

In Rotation manipulieren.

In Extension manipulieren.

Lösung: Lösung C ist richtig.

Zu C: Grundsätzlich sollten eine Manipulation und deren Einstellung niemals schmerzhaft sein. Durch Manipulation des blockierten Segmentes in die freie Richtung kann eine schmerzfreie Einstellung in die eingeschränkte Richtung die Folge sein. Keinesfalls sollte jedoch bei bestehenden Schmerzen manipuliert werden.

Frage 109

Welche Aussagen für die Manipulation sind richtig?

Durch Einstellung des betroffenen Gelenks in Flexion/Extension, Seitneigung und Rotation wird Vorspannung aufgebaut.

Das entsprechende Gelenk wird maximal rotiert.

Am Ende der Bewegung wird ein Impuls mit geringem Bewegungsausmaß und hoher Geschwindigkeit ausgeführt.

Für den Erfolg ist es wichtig, mit großem Hebel zu arbeiten.

Wenn der Patient wegen Unbehaglichkeit anspannt, muss mehr Rotation angewandt werden.

2, 4 und 5 sind richtig.

1, 2 und 3 sind richtig.

1 und 3 sind richtig.

Keine Aussage ist richtig.

Alle Aussagen sind richtig.

Lösung: Lösung C ist richtig.

Frage 110

Auf welcher Höhe liegt das Os hyoideum?

C 2

C 3

C 4

C 5

C 6

Lösung: Lösung B ist richtig.

Frage 111

Welche Segmente der HWS sind gehäuft von Arthrose betroffen?

C 0/C 1

C 2/C 3

C 4/C 5

C 5/C 6

C 7/C 8

Lösung: Lösung D ist richtig.