Verlag: Jaron Kategorie: Krimi Sprache: Deutsch Ausgabejahr: 2013

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E-Book-Beschreibung Razzia - Horst Bosetzky

Deutschland und Berlin zerfallen im Jahre 1948 zunehmend in West und Ost. Die Berliner Polizei ist in mehrere Sektionen gespalten. Die politische wie ideologische Grenze verläuft auch quer durch die Familie Kappe: Während der altgediente Kommissar Hermann Kappe im amerikanischen und sein Neffe Otto im britischen Sektor der Stadt ihre Fälle lösen, arbeitet Hartmut, ältester Spross von Hermann, bei der Polizei Ost am Alexanderplatz. Der Schwarzmarkthandel allerdings blüht hüben wie drüben. Da werden zwei Schieber tot aufgefunden: Peter Rembowski in Pankow und Max Kallweit in Schöneberg. Es beginnen gefährliche Ermittlungen im Schwarzmarktmilieu, bei denen Hermann Kappe und sein kommunistischer Sohn kooperieren müssen – allen weltanschaulichen Gräben zum Trotz … Es geschah in Berlin, der große Kettenroman um Kommissar Hermann Kappe, spiegelt in fiktiven Kriminalfällen das Berlin des 20. Jahrhunderts wider. Im 20. Band der Reihe widmet sich Bestsellerautor Horst Bosetzky der unmittelbaren Nachkriegszeit, in der Berlins jahrzehntelange Teilung fundamentiert wurde und der Schwarzmarkt vielen Menschen zu überleben half.

Meinungen über das E-Book Razzia - Horst Bosetzky

E-Book-Leseprobe Razzia - Horst Bosetzky

Horst Bosetzky

RazziaKappes 20. Fall

Kriminalroman

Jaron Verlag

Horst Bosetzky alias -ky lebt in Berlin und gilt als «Denkmal der deutschen Kriminalliteratur». Mit einer mehrteiligen Familiensaga (schließend mit «Kartoffelsuppe oder Das Karussell des Lebens», 2012), zeitgeschichtlichen Spannungsromanen sowie biographischen Romanen (wie «Der König vom Feuerland. August Borsigs Aufstieg in Berlin», 2011) avancierte er zu einem der erfolgreichsten Autoren der Gegenwart. Neben der Romanserie »Wie Berlin und Brandenburg wurden, was sie sind: Unglaubliche Geschichten aus dem Mittelalter« verfasste er in den letzten Jahren unter anderem mehrere Bände zu den Krimireihen «Es geschah in Berlin» (zuletzt «Unterm Fallbeil», 2012) und «Es geschah in Preußen» (zuletzt «Mamsellenmord in der Friedrichstadt», 2012).

Originalausgabe

1. Auflage 2013

1. digitale Auflage 2013 Zeilenwert GmbH

© 2013 Jaron Verlag GmbH, Berlin Alle Rechte vorbehalten. Jede Verwertung des Werkes und aller seiner Teile ist nur mit Zustimmung des Verlages erlaubt. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Medien.

www.jaron-verlag.de

Umschlaggestaltung: Bauer + Möhring, Berlin

ISBN 9783955520205

Inhaltsverzeichnis

Cover

Titelseite

Impressum

EINS

ZWEI

DREI

VIER

FÜNF

SECHS

SIEBEN

ACHT

NEUN

ZEHN

ELF

ZWÖLF

DREIZEHN

VIERZEHN

FÜNFZEHN

SECHZEHN

SIEBZEHN

ACHTZEHN

NEUNZEHN

ZWANZIG

EINUNDZWANZIG

ZWEIUNDZWANZIG

QUELLEN

EINS

ES WAR DIE ZEIT der Künstler. Der Hungerkünstler. Das meinte jedenfalls Hermann Kappe, als er mit seinem Kollegen Gerhard Piossek auf dem Weg zum Mittagessen war. Der hatte im Hause Turmstraße 5 einen privaten Mittagstisch ausfindig gemacht.

« Eine Treppe rechts, Preisstufe 3, netter, gemütlicher Aufenthalt, Besteck mitbringen », referierte Piossek und las von einem kleinen Zettel ab, was an diesem Tage auf der Speisekarte stand und was dafür an Lebensmittelmarken abzuliefern war: « Jägersuppe (25 Br), Gemüsetopf, bürgerlich (25 N oder 50 Br, 5 F, 200 K), Ungarischer Gulasch mit Bayerisch-Kraut (50 Fl, 10 F, 400 K), Fruchtspeise mit Sauce (10 Z, 50 N). »

So ganz hatte Kappe das System der Lebensmittelmarken noch immer nicht begriffen, da das Einkaufen Sache seiner Frau war, aber er wusste immerhin, dass Br für Brot stand, F für Fett, N für Nährmittel, Fl für Fleisch und Z für Zucker. Nur was K meinte, wollte ihm in dieser Sekunde partout nicht einfallen. Käse, Kaffee-Ersatz, Kohlen?

«Mensch, Kartoffeln!», rief Piossek, als er ihn danach gefragt hatte.

Die beiden kamen aus dem Kriminalgericht, wo man sie in einem spektakulären Mordprozess angehört hatte, war es doch ihrer Arbeit zu verdanken, dass man der beiden Täter habhaft werden konnte und sie verhaftet hatte.

«Für die gilt Sartre», sagte Piossek, als sie am gedeckten Tisch Platz genommen hatten. «Les jeux sont faits.»

«Tut mir leid», brummte Kappe, «aber bei uns in Wendisch Rietz auf der Dorfschule hatten wir nur einen Französischlehrer, der kein Französisch konnte.»

«Das Spiel ist aus», übersetzte Piossek. «Bei uns ist ja gerade das Sartre-Fieber ausgebrochen, und der Film soll wirklich gut sein.»

«Wir waren gestern im Schlosspark-Theater», sagte Kappe. «Klara mit ihrem Kulturfimmel! Drei Mann auf einem Pferd. Mir wäre eine Portion Pferdefleisch lieber gewesen.»

Piossek lachte. «Vielleicht hast du das gleich auf dem Teller, deklariert als Schweinefleisch.»

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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