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Ein Nachschlagewerk, das urologische OP-Methoden umfassend behandelt und dabei übersichtlich bleibt?
Referenz Urologie – Operationsmethoden beweist, dass dies möglich ist. Gut verständlich und klar strukturiert beschreiben die Autoren den konkreten Ablauf und alles Wissenswerte für alle relevanten OP-Methoden in der Urologie: von der Anästhesie über den Zugang und die einzelnen Operationsschritte bis zum Nahtverschluss.
Referenz Urologie – Operationsmethoden kommt auf den Punkt und liefert konkretes Fachwissen auf höchstem Niveau, das Sie direkt im Arbeitsalltag anwenden können.
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Seitenzahl: 1092
Veröffentlichungsjahr: 2022
Herausgegeben von
Peter Albers, Axel Heidenreich
Mustapha Addali, Peter Albers, Ernst Peter Allhoff, Bastian Amend, Jens Bedke, Dietmar Betz, Anselm Boy, Moritz Braun, Fiona Burkhard, Jann-Frederik Cremers, Roland Dahlem, Patrick de Geeter, Udo H. Engelmann, Guido Fechner, Jan Fichtner, Marcel Fiedler, Margit Fisch, Marc Alain Furrer, Markus Giessing, Ali Serdar Gözen, Jürgen E. Gschwend, Axel Häcker, Axel Haferkamp, Oliver Hakenberg, Peter Hammerer, Axel Heidenreich, Julia Heinzelbecker, Ulrike Hundertmark, Sabine Kliesch, Luis A. Kluth, Darko Kröpfl, Markus A. Kuczyk, Rainer Matthias Kuntz, Isabelle-Joy Lang, Herbert Leyh, Mathias Löhnert, Mirko Maek, Evangelista Martinelli, Christina Maßmann, Sebastian W. Melchior, Christian Meyer, Stefan C. Müller, Carsten Ohlmann, Timo Ohrmann, David Pfister, Daniel Porres, Chris Protzel, Robert Rabenalt, Jens Jochen Rassweiler, Manuel Ritter, Sebastian Rogenhofer, Lena Rößing, David Schilling, Georg Schön, Fred Schuster, Victor Schüttfort, Roland Seiler-Blarer, Raimund Stein, Frank Steinbach †, Arnulf Stenzl, Joachim Wilhelm Thüroff, Igor Tsaur, Burkhard Ubrig, Christian Wagner, Sebastian Wille, Jörn H. Witt, Nina Younsi, Katrin Zahn
740 Abbildungen
Die chirurgische Therapie von Erkrankungen und anatomischen Anomalien des oberen und unteren Urogenitaltrakts repräsentiert einen der wesentlichen Eckpfeiler urologischer Tätigkeit im praktischen Alltag. Eine strukturierte und gewissenhafte Ausbildung in der operativen Urologie sowie eine kontinuierliche Fortbildung und Adaptation auch neuer operativer Techniken ist Grundlage einer optimalen Behandlung der uns anvertrauten Patienten. Diese Bausteine erlauben eine qualitativ hochwertige chirurgische Behandlung mit geringer Morbidität, niedriger Rate an chirurgischen Komplikationen und guten funktionellen und/oder onkologischen Behandlungsergebnissen. Dabei müssen wir immer wieder lernen, dass sich „alte“, tradierte operative Techniken zwar bewährt haben, das Feld der operativen Urologie sich aber kontinuierlich in den Bereichen der Endo-Urologie, der minimalinvasiven und roboterasisstierten, der uro-onkologischen und rekonstruktiven Urologie fortentwickelt, und wir diese neuen Techniken in den klinischen Alltag integrieren müssen.
Genau diese Aspekte sind in dieses Werk mit eingeflossen. Wir haben Wert darauf gelegt, neben den klassischen und seit längerem bewährten Operationstechniken ebenso neue und innovative Verfahren zur Therapie benigner und maligner Erkrankungen abzubilden, um die Optionen einer individualisierten und risikoadaptierten Vorgehensweise für den einzelnen Patienten darzustellen. Hierzu wurden Kapitel zu minimalinvasiven, vornehmlich roboterassistierten operativen Techniken integriert, die einen immer größeren Stellenwert in unserem Fachgebiet einnehmen. Dabei haben wir auf hochspezielle, selten durchgeführte operative Techniken verzichtet und uns auf die häufigsten Operationen fokussiert. Wir haben sowohl die kleinen bis mittelgroßen Operationen als auch die größeren, komplexen chirurgischen Eingriffe abgebildet, um eine Operationslehre zu schaffen, die allen Anforderungen der alltäglichen urologischen Chirurgie gerecht wird.
Die verschiedenen Eingriffe werden sowohl für den (noch) wenig erfahrenen Assistenten in Weiterbildung als auch für den bereits fortgeschrittenen urologischen Chirurgen detailgetreu in kleinen, strukturierten Schritten derart beschrieben, dass eine fundierte präoperative Vorbereitung des Operateurs mit Transfer in den OP unproblematisch möglich sein sollte. Die verschiedenen Kapitel wurden von Autoren mit langjähriger chirurgischer Expertise verfasst, die zusätzlich zur eigentlichen Operationstechnik ihre Erfahrungen im intra- und perioperativen Komplikationsmanagement sowie durch „Tipps und Tricks“ einfließen lassen und dadurch auch den Erfahrenen stimulierende Hinweise geben können.
Einige Kapitel dieses Buches basieren auf bereits publizierten Operationstechniken unter anderem von Professor Dr. Rudolf Hohenfellner, der damit die Basis für einige nicht nur in Deutschland standardisiert durchgeführte urologische Operationen legte. Im vorliegenden Buch gruppieren sich überarbeitete Beiträge aus den vorangegangenen Publikationen und neu erstellte Kapitel zu einem systematischen Ganzen. So soll sich der Leser schnell in den jeweils benötigten Kapiteln zurechtfinden und vielleicht sogar noch kurz vor dem anstehenden Eingriff, „auf die Schnelle“, die wesentlichen Schritte rekapitulieren können. Wir danken daher allen Autoren, die in bemerkenswerter zeitlicher Disziplin und Detailgenauigkeit ihre Beiträge überarbeitet oder neu erstellt haben. Die Autorenliste präsentiert einen Querschnitt durch die deutschsprachige Urologie in Europa und zeigt, wie sich in den letzten Jahrzehnten die urologische Chirurgie standardisiert und modernisiert hat. Basierend auf diesem Fundus ist unser Fachgebiet dank seiner Diversifizierung und hohen technischen Ansprüche für die Zukunft bestens gerüstet. Dank gebührt auch den Zeichnern der Grafiken in den neuen und überarbeiteten Kapiteln sowie dem Thieme Verlag, der dieses Projekt unter wie immer engen zeitlichen Vorgaben realisiert hat. Wir sind als Herausgeber für Ihre kritischen Kommentare sehr dankbar, denn wir wissen, dass Sie damit zur Verbesserung künftiger Auflagen beitragen. Wir hoffen, dass dieses Werk den Leserinnen und Lesern ein Fundament für ihre alltägliche chirurgische Tätigkeit bietet und eine strukturierte, anatomisch adäquate Vorgehensweise ermöglicht, die letztendlich allen unseren Patienten zu Gute kommt.
Im Sommer 2022Peter AlbersAxel Heidenreich
Titelei
Vorwort
1 Niere und Nebenniere
1.1 Radikale retroperitoneale Nephrektomie
1.1.1 Steckbrief
1.1.2 Synonyme
1.1.3 Keywords
1.1.4 Definition
1.1.5 Indikationen
1.1.6 Kontraindikationen
1.1.7 Anästhesie
1.1.8 Aufklärung und spezielle Risiken
1.1.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.1.10 Material
1.1.11 Durchführung
1.1.12 Mögliche Komplikationen
1.1.13 OP-Bericht
1.1.14 Postoperatives Management
1.1.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
1.2 Enukleationsresektion und organerhaltende Nierentumorchirurgie
1.2.1 Steckbrief
1.2.2 Aktuelles
1.2.3 Synonyme
1.2.4 Keywords
1.2.5 Definition
1.2.6 Indikationen
1.2.7 Kontraindikationen
1.2.8 Anästhesie
1.2.9 Aufklärung und spezielle Risiken
1.2.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.2.11 Material
1.2.12 Durchführung
1.2.13 Mögliche Komplikationen
1.2.14 OP-Bericht
1.2.15 Postoperatives Management
1.2.16 Literatur zur weiteren Vertiefung
1.3 Roboterassistierte organerhaltende Nierentumorchirurgie – transperitonealer Zugang
1.3.1 Steckbrief
1.3.2 Aktuelles
1.3.3 Synonyme
1.3.4 Keywords
1.3.5 Definition
1.3.6 Indikationen
1.3.7 Kontraindikationen
1.3.8 Anästhesie
1.3.9 Aufklärung und spezielle Risiken
1.3.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.3.11 Material
1.3.12 Durchführung
1.3.13 Mögliche Komplikationen
1.3.14 OP-Bericht
1.3.15 Postoperatives Management
1.3.16 Quellenangaben
1.3.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
1.4 Roboterassistierte organerhaltende Nierentumorchirurgie – retroperitonealer Zugang
1.4.1 Steckbrief
1.4.2 Aktuelles
1.4.3 Synonyme
1.4.4 Keywords
1.4.5 Definition
1.4.6 Indikationen
1.4.7 Kontraindikationen
1.4.8 Anästhesie
1.4.9 Aufklärung und spezielle Risiken
1.4.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.4.11 Material
1.4.12 Durchführung
1.4.13 Mögliche Komplikationen
1.4.14 OP-Bericht
1.4.15 Postoperatives Management
1.4.16 Quellenangaben
1.4.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
1.5 Thrombektomie bei Nierentumoren: Level-I-Thrombus
1.5.1 Steckbrief
1.5.2 Synonyme
1.5.3 Keywords
1.5.4 Definition
1.5.5 Indikationen
1.5.6 Kontraindikationen
1.5.7 Anästhesie
1.5.8 Aufklärung und spezielle Risiken
1.5.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.5.10 Material
1.5.11 Durchführung
1.5.12 Mögliche Komplikationen
1.5.13 OP-Bericht
1.5.14 Postoperatives Management
1.6 Thrombektomie bei Nierentumoren: Level-II-Thrombus
1.6.1 Steckbrief
1.6.2 Synonyme
1.6.3 Keywords
1.6.4 Definition
1.6.5 Indikationen
1.6.6 Kontraindikationen
1.6.7 Anästhesie
1.6.8 Aufklärung und spezielle Risiken
1.6.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.6.10 Material
1.6.11 Durchführung
1.6.12 Mögliche Komplikationen
1.6.13 OP-Bericht
1.6.14 Postoperatives Management
1.7 Thrombektomie bei Nierentumoren: Level-III-Thrombus
1.7.1 Steckbrief
1.7.2 Synonyme
1.7.3 Keywords
1.7.4 Definition
1.7.5 Indikationen
1.7.6 Kontraindikationen
1.7.7 Anästhesie
1.7.8 Aufklärung und spezielle Risiken
1.7.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.7.10 Material
1.7.11 Durchführung
1.7.12 Mögliche Komplikationen
1.7.13 OP-Bericht
1.7.14 Postoperatives Management
1.8 Thrombektomie bei Nierentumoren: Level-III-Thrombus. Alternative Technik der endoluminalen Kavaokklusion
1.8.1 Steckbrief
1.8.2 Synonyme
1.8.3 Keywords
1.8.4 Definition
1.8.5 Indikationen
1.8.6 Kontraindikationen
1.8.7 Anästhesie
1.8.8 Aufklärung und spezielle Risiken
1.8.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.8.10 Material
1.8.11 Durchführung
1.8.12 Mögliche Komplikationen
1.8.13 OP-Bericht
1.8.14 Postoperatives Management
1.9 Thrombektomie bei Nierentumoren: Level-IV-Thrombus
1.9.1 Steckbrief
1.9.2 Synonyme
1.9.3 Keywords
1.9.4 Definition
1.9.5 Indikationen
1.9.6 Kontraindikationen
1.9.7 Anästhesie
1.9.8 Aufklärung und spezielle Risiken
1.9.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.9.10 Material
1.9.11 Durchführung
1.9.12 Mögliche Komplikationen
1.9.13 OP-Bericht
1.9.14 Postoperatives Management
1.10 Thrombektomie bei Nierentumoren – Alternative Technik des transdiaphragmal-intraperikardialen Vorgehens mit manueller Reposition des Tumorthrombus
1.10.1 Steckbrief
1.10.2 Synonyme
1.10.3 Keywords
1.10.4 Definition
1.10.5 Indikationen
1.10.6 Kontraindikationen
1.10.7 Anästhesie
1.10.8 Aufklärung und spezielle Risiken
1.10.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.10.10 Material
1.10.11 Durchführung
1.10.12 Mögliche Komplikationen
1.10.13 OP-Bericht
1.10.14 Postoperatives Management
1.11 Pyeloplastik nach Anderson und Hynes
1.11.1 Steckbrief
1.11.2 Aktuelles
1.11.3 Synonyme
1.11.4 Keywords
1.11.5 Definition
1.11.6 Indikationen
1.11.7 Kontraindikationen
1.11.8 Anästhesie
1.11.9 Aufklärung und spezielle Risiken
1.11.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.11.11 Material
1.11.12 Durchführung
1.11.13 Mögliche Komplikationen
1.11.14 OP-Bericht
1.11.15 Postoperatives Management
1.11.16 Quellenangaben
1.11.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
1.12 Laparoskopische retroperitoneale Adrenalektomie
1.12.1 Steckbrief
1.12.2 Synonyme
1.12.3 Keywords
1.12.4 Definition
1.12.5 Indikationen
1.12.6 Kontraindikationen
1.12.7 Anästhesie
1.12.8 Aufklärung und spezielle Risiken
1.12.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.12.10 Material
1.12.11 Durchführung
1.12.12 Mögliche Komplikationen
1.12.13 Postoperatives Management
1.12.14 Literatur zur weiteren Vertiefung
1.13 Laparoskopische transperitoneale Nephrektomie und Nierenzystenresektion – transperitoneale laparoskopische Nephrektomie und Tumornephrektomie
1.13.1 Steckbrief
1.13.2 Aktuelles
1.13.3 Synonyme
1.13.4 Keywords
1.13.5 Definition
1.13.6 Indikationen
1.13.7 Kontraindikationen
1.13.8 Anästhesie
1.13.9 Aufklärung und spezielle Risiken
1.13.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.13.11 Material
1.13.12 Durchführung
1.13.13 Mögliche Komplikationen
1.13.14 OP-Bericht
1.13.15 Postoperatives Management
1.13.16 Quellenangaben
1.13.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
1.14 Laparoskopische transperitoneale Nephrektomie und Nierenzystenresektion – laparoskopische Nierenzystenresektion
1.14.1 Steckbrief
1.14.2 Synonyme
1.14.3 Keywords
1.14.4 Definition
1.14.5 Indikationen
1.14.6 Kontraindikationen
1.14.7 Anästhesie
1.14.8 Aufklärung und spezielle Risiken
1.14.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.14.10 Material
1.14.11 Durchführung
1.14.12 Mögliche Komplikationen
1.14.13 OP-Bericht
1.14.14 Postoperatives Management
1.14.15 Quellenangaben
1.14.16 Literatur zur weiteren Vertiefung
1.15 Retroperitoneoskopische Nephrektomie
1.15.1 Steckbrief
1.15.2 Synonyme
1.15.3 Keywords
1.15.4 Definition
1.15.5 Indikationen
1.15.6 Kontraindikationen
1.15.7 Anästhesie
1.15.8 Aufklärung und spezielle Risiken
1.15.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.15.10 Material
1.15.11 Durchführung
1.15.12 Mögliche Komplikationen
1.15.13 OP-Bericht
1.15.14 Postoperatives Management
1.16 Laparoskopische Adrenalektomie – lateraler transperitonealer Zugang
1.16.1 Steckbrief
1.16.2 Aktuelles
1.16.3 Synonyme
1.16.4 Keywords
1.16.5 Definition
1.16.6 Indikationen
1.16.7 Kontraindikationen
1.16.8 Anästhesie
1.16.9 Aufklärung und spezielle Risiken
1.16.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.16.11 Material
1.16.12 Durchführung
1.16.13 Mögliche Komplikationen
1.16.14 OP-Bericht
1.16.15 Postoperatives Management
1.16.16 Quellenangaben
1.16.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
1.17 Laparoskopische Adrenalektomie – retroperitonealer Zugang
1.17.1 Steckbrief
1.17.2 Aktuelles
1.17.3 Synonyme
1.17.4 Keywords
1.17.5 Definition
1.17.6 Indikationen
1.17.7 Kontraindikationen
1.17.8 Anästhesie
1.17.9 Aufklärung und spezielle Risiken
1.17.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
1.17.11 Material
1.17.12 Durchführung
1.17.13 Mögliche Komplikationen
1.17.14 OP-Bericht
1.17.15 Postoperatives Management
1.17.16 Quellenangaben
1.17.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
2 Ureter
2.1 Ureterolyse, Intraperitonealisierung, Ureter-Ileum-Interponat und pyelovesikaler Bypass (Detour) bei Morbus Ormond oder langstreckiger Ureterstriktur
2.1.1 Steckbrief
2.1.2 Synonyme
2.1.3 Keywords
2.1.4 Definition
2.1.5 Indikationen
2.1.6 Kontraindikationen
2.1.7 Anästhesie
2.1.8 Aufklärung und spezielle Risiken
2.1.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
2.1.10 Material
2.1.11 Durchführung
2.1.12 Mögliche Komplikationen
2.1.13 OP-Bericht
2.1.14 Postoperatives Management
2.1.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
2.2 Pyelovesikaler Bypass (Detour) bei Morbus Ormond oder langstreckiger Ureterstriktur
2.2.1 Steckbrief
2.2.2 Synonyme
2.2.3 Keywords
2.2.4 Definition
2.2.5 Indikationen
2.2.6 Kontraindikationen
2.2.7 Anästhesie
2.2.8 Aufklärung und spezielle Risiken
2.2.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
2.2.10 Material
2.2.11 Durchführung
2.2.12 Mögliche Komplikationen
2.2.13 OP-Bericht
2.2.14 Postoperatives Management
2.2.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
2.3 „Single-Incision“ – Nephroureterektomie mit transurethralem Ureterstripping
2.3.1 Steckbrief
2.3.2 Aktuelles
2.3.3 Synonyme
2.3.4 Keywords
2.3.5 Definition
2.3.6 Indikationen
2.3.7 Kontraindikationen
2.3.8 Anästhesie
2.3.9 Aufklärung und spezielle Risiken
2.3.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
2.3.11 Material
2.3.12 Durchführung
2.3.13 Mögliche Komplikationen
2.3.14 OP-Bericht
2.3.15 Postoperatives Management
2.3.16 Quellenangaben
2.3.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
2.3.18 Wichtige Internetadressen
3 Blase
3.1 Blasendivertikelresektion
3.1.1 Steckbrief
3.1.2 Synonyme
3.1.3 Keywords
3.1.4 Definition
3.1.5 Indikationen
3.1.6 Kontraindikationen
3.1.7 Aufklärung und spezielle Risiken
3.1.8 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
3.1.9 Material
3.1.10 Durchführung
3.1.11 Mögliche Komplikationen
3.1.12 Postoperatives Management
3.1.13 Quellenangaben
3.1.14 Literatur zur weiteren Vertiefung
3.2 Grundlagen der Darmchirurgie
3.2.1 Steckbrief
3.2.2 Aktuelles
3.2.3 Synonyme
3.2.4 Keywords
3.2.5 Definition
3.2.6 Indikationen
3.2.7 Kontraindikationen
3.2.8 Anästhesie
3.2.9 Aufklärung und spezielle Risiken
3.2.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
3.2.11 Material
3.2.12 Durchführung
3.2.13 Mögliche Komplikationen
3.2.14 OP-Bericht
3.2.15 Postoperatives Management
3.2.16 Quellenangaben
3.2.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
3.3 Radikale Zystoprostatektomie und pelvine Lymphadenektomie
3.3.1 Steckbrief
3.3.2 Aktuelles
3.3.3 Synonyme
3.3.4 Keywords
3.3.5 Definition
3.3.6 Indikationen
3.3.7 Kontraindikationen
3.3.8 Anästhesie
3.3.9 Aufklärung und spezielle Risiken
3.3.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
3.3.11 Material
3.3.12 Durchführung
3.3.13 Mögliche Komplikationen
3.3.14 OP-Bericht
3.3.15 Postoperatives Management
3.4 Vordere Exenteration der Frau
3.4.1 Steckbrief
3.4.2 Aktuelles
3.4.3 Synonyme
3.4.4 Keywords
3.4.5 Definition
3.4.6 Indikationen
3.4.7 Kontraindikationen
3.4.8 Anästhesie
3.4.9 Aufklärung und spezielle Risiken
3.4.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
3.4.11 Material
3.4.12 Durchführung
3.4.13 Mögliche Komplikationen
3.4.14 OP-Bericht
3.4.15 Postoperatives Management
3.4.16 Ergebnisse
3.4.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
3.4.18 Wichtige Internetadressen
3.5 Ileum-Neoblase nach Hautmann
3.5.1 Steckbrief
3.5.2 Synonyme
3.5.3 Keywords
3.5.4 Definition
3.5.5 Indikationen
3.5.6 Kontraindikationen
3.5.7 Anästhesie
3.5.8 Aufklärung und spezielle Risiken
3.5.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
3.5.10 Material
3.5.11 Durchführung
3.5.12 Mögliche Komplikationen
3.5.13 OP-Bericht
3.5.14 Postoperatives Management
3.5.15 Ergebnisse
3.5.16 Literatur zur weiteren Vertiefung
3.5.17 Wichtige Internetadressen
3.6 Orthotoper ilealer Blasenersatz
3.6.1 Steckbrief
3.6.2 Aktuelles
3.6.3 Synonyme
3.6.4 Keywords
3.6.5 Definition
3.6.6 Indikationen
3.6.7 Kontraindikationen
3.6.8 Anästhesie
3.6.9 Aufklärung und spezielle Risiken
3.6.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
3.6.11 Material
3.6.12 Durchführung
3.6.13 Mögliche Komplikationen
3.6.14 OP-Bericht
3.6.15 Postoperatives Management
3.6.16 Literatur zur weiteren Vertiefung
3.7 Supravesikale Harnableitung mit kontinentem Stoma
3.7.1 Steckbrief
3.7.2 Synonyme
3.7.3 Keywords
3.7.4 Definition
3.7.5 Indikationen
3.7.6 Kontraindikationen
3.7.7 Anästhesie
3.7.8 Aufklärung und spezielle Risiken
3.7.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
3.7.10 Material
3.7.11 Durchführung
3.7.12 Mögliche Komplikationen
3.7.13 OP-Bericht
3.7.14 Postoperatives Management
3.8 Ileum-Conduit
3.8.1 Steckbrief
3.8.2 Aktuelles
3.8.3 Synonyme
3.8.4 Keywords
3.8.5 Definition
3.8.6 Indikationen
3.8.7 Kontraindikationen
3.8.8 Anästhesie
3.8.9 Aufklärung und spezielle Risiken
3.8.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
3.8.11 Material
3.8.12 Durchführung
3.8.13 Mögliche Komplikationen
3.8.14 OP-Bericht
3.8.15 Postoperatives Management
3.8.16 Ergebnisse
3.8.17 Quellenangaben
3.8.18 Literatur zur weiteren Vertiefung
3.8.19 Wichtige Internetadressen
3.9 Blasenaugmentation und Blasenersatz mit kontinentem Appendixstoma
3.9.1 Steckbrief
3.9.2 Aktuelles
3.9.3 Synonyme
3.9.4 Keywords
3.9.5 Definition
3.9.6 Indikationen
3.9.7 Kontraindikationen
3.9.8 Anästhesie
3.9.9 Aufklärung und spezielle Risiken
3.9.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
3.9.11 Material
3.9.12 Durchführung
3.9.13 Mögliche Komplikationen
3.9.14 OP-Bericht
3.9.15 Postoperatives Management
3.9.16 Ergebnisse
3.9.17 Quellenangaben
3.9.18 Literatur zur weiteren Vertiefung
3.9.19 Wichtige Internetadressen
4 Prostata
4.1 Suprapubische Adenomektomie
4.1.1 Steckbrief
4.1.2 Aktuelles
4.1.3 Synonyme
4.1.4 Keywords
4.1.5 Definition
4.1.6 Indikationen
4.1.7 Kontraindikationen
4.1.8 Anästhesie
4.1.9 Aufklärung und spezielle Risiken
4.1.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
4.1.11 Material
4.1.12 Durchführung
4.1.13 Mögliche Komplikationen
4.1.14 OP-Bericht
4.1.15 Postoperatives Management
4.1.16 Ergebnisse
4.1.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
4.2 Nervschonende radikale retropubische Prostatektomie und pelvine Lymphadenektomie beim Prostatakarzinom
4.2.1 Steckbrief
4.2.2 Aktuelles
4.2.3 Synonyme
4.2.4 Keywords
4.2.5 Definition
4.2.6 Indikationen
4.2.7 Kontraindikationen
4.2.8 Anästhesie
4.2.9 Aufklärung und spezielle Risiken
4.2.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
4.2.11 Material
4.2.12 Durchführung
4.2.13 Mögliche Komplikationen
4.2.14 OP-Bericht
4.2.15 Postoperatives Management
4.2.16 Literatur zur weiteren Vertiefung
4.3 Roboterassistierte radikale Prostatektomie
4.3.1 Steckbrief
4.3.2 Synonyme
4.3.3 Keywords
4.3.4 Definition
4.3.5 Indikationen
4.3.6 Kontraindikationen
4.3.7 Anästhesie
4.3.8 Aufklärung und spezielle Risiken
4.3.9 Präoperative Diagnostik und Vorbereitung
4.3.10 Material
4.3.11 Durchführung
4.3.12 Mögliche Komplikationen
4.3.13 OP-Bericht
4.3.14 Postoperatives Management
4.3.15 Quellenangaben
4.3.16 Literatur zur weiteren Vertiefung
4.4 Radikale perineale Prostatektomie
4.4.1 Steckbrief
4.4.2 Synonyme
4.4.3 Keywords
4.4.4 Definition
4.4.5 Indikationen
4.4.6 Kontraindikationen
4.4.7 Anästhesie
4.4.8 Aufklärung und spezielle Risiken
4.4.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
4.4.10 Material
4.4.11 Durchführung
4.4.12 Mögliche Komplikationen
4.4.13 OP-Bericht
4.4.14 Postoperatives Management
4.4.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
5 Äußeres Genitale
5.1 Hydrozelektomie nach Winkelmann/von Bergmann
5.1.1 Steckbrief
5.1.2 Synonyme
5.1.3 Keywords
5.1.4 Definition
5.1.5 Indikationen
5.1.6 Kontraindikationen
5.1.7 Anästhesie
5.1.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.1.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.1.10 Material
5.1.11 Durchführung
5.1.12 Mögliche Komplikationen
5.1.13 OP-Bericht
5.1.14 Postoperatives Management
5.2 Epididymektomie
5.2.1 Steckbrief
5.2.2 Synonyme
5.2.3 Keywords
5.2.4 Definition
5.2.5 Indikationen
5.2.6 Kontraindikationen
5.2.7 Anästhesie
5.2.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.2.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.2.10 Material
5.2.11 Durchführung
5.2.12 Mögliche Komplikationen
5.2.13 OP-Bericht
5.2.14 Postoperatives Management
5.3 Hydatidenresektion
5.3.1 Steckbrief
5.3.2 Synonyme
5.3.3 Keywords
5.3.4 Definition
5.3.5 Indikationen
5.3.6 Kontraindikationen
5.3.7 Anästhesie
5.3.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.3.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.3.10 Material
5.3.11 Durchführung
5.3.12 Mögliche Komplikationen
5.3.13 OP-Bericht
5.3.14 Postoperatives Management
5.4 Spermatozelenresektion
5.4.1 Steckbrief
5.4.2 Synonyme
5.4.3 Keywords
5.4.4 Definition
5.4.5 Indikationen
5.4.6 Kontraindikationen
5.4.7 Anästhesie
5.4.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.4.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.4.10 Material
5.4.11 Durchführung
5.4.12 Mögliche Komplikationen
5.4.13 OP-Bericht
5.4.14 Postoperatives Management
5.5 Hodenbiopsie zur Spermienentnahme
5.5.1 Steckbrief
5.5.2 Synonyme
5.5.3 Keywords
5.5.4 Definition
5.5.5 Indikationen
5.5.6 Kontraindikationen
5.5.7 Anästhesie
5.5.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.5.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.5.10 Material
5.5.11 Durchführung
5.5.12 Mögliche Komplikationen
5.5.13 OP-Bericht
5.5.14 Postoperatives Management
5.6 Vasektomie
5.6.1 Steckbrief
5.6.2 Synonyme
5.6.3 Keywords
5.6.4 Definition
5.6.5 Indikationen
5.6.6 Kontraindikationen
5.6.7 Anästhesie
5.6.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.6.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.6.10 Material
5.6.11 Durchführung
5.6.12 Mögliche Komplikationen
5.6.13 OP-Bericht
5.6.14 Postoperatives Management
5.7 Einfache, subkapsuläre Orchiektomie
5.7.1 Steckbrief
5.7.2 Synonyme
5.7.3 Keywords
5.7.4 Definition
5.7.5 Indikationen
5.7.6 Kontraindikationen
5.7.7 Anästhesie
5.7.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.7.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.7.10 Material
5.7.11 Durchführung
5.7.12 Mögliche Komplikationen
5.7.13 OP-Bericht
5.7.14 Postoperatives Management
5.7.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
5.8 Ablatio testis
5.8.1 Steckbrief
5.8.2 Synonyme
5.8.3 Keywords
5.8.4 Definition
5.8.5 Indikationen
5.8.6 Kontraindikationen
5.8.7 Anästhesie
5.8.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.8.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.8.10 Material
5.8.11 Durchführung
5.8.12 Mögliche Komplikationen
5.8.13 OP-Bericht
5.8.14 Postoperatives Management
5.9 Enukleationsresektion testikulärer Keimzelltumoren
5.9.1 Steckbrief
5.9.2 Synonyme
5.9.3 Keywords
5.9.4 Definition
5.9.5 Indikationen
5.9.6 Kontraindikationen
5.9.7 Anästhesie
5.9.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.9.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.9.10 Material
5.9.11 Durchführung
5.9.12 Mögliche Komplikationen
5.9.13 OP-Bericht
5.9.14 Postoperatives Management
5.9.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
5.10 Mikrochirurgische Therapie der Varikozele
5.10.1 Steckbrief
5.10.2 Aktuelles
5.10.3 Synonyme
5.10.4 Keywords
5.10.5 Definition
5.10.6 Indikationen
5.10.7 Kontraindikationen
5.10.8 Anästhesie
5.10.9 Aufklärung und spezielle Risiken
5.10.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.10.11 Material
5.10.12 Durchführung
5.10.13 Mögliche Komplikationen
5.10.14 OP-Bericht
5.10.15 Postoperatives Management
5.10.16 Ergebnisse
5.10.17 Quellenangaben
5.10.18 Literatur zur weiteren Vertiefung
5.11 Perineale Urethrektomie beim Mann
5.11.1 Steckbrief
5.11.2 Synonyme
5.11.3 Keywords
5.11.4 Definition
5.11.5 Indikationen
5.11.6 Kontraindikationen
5.11.7 Anästhesie
5.11.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.11.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.11.10 Material
5.11.11 Durchführung
5.11.12 Mögliche Komplikationen
5.11.13 OP-Bericht
5.11.14 Postoperatives Management
5.11.15 Ergebnisse
5.11.16 Quellenangaben
5.11.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
5.11.18 Wichtige Internetadressen
5.12 Operative Therapie der kongenitalen und erworbenen Penisdeviation mittels Raffplastik
5.12.1 Steckbrief
5.12.2 Synonyme
5.12.3 Keywords
5.12.4 Definition
5.12.5 Indikationen
5.12.6 Kontraindikationen
5.12.7 Anästhesie
5.12.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.12.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.12.10 Material
5.12.11 Durchführung
5.12.12 Mögliche Komplikationen
5.12.13 OP-Bericht
5.12.14 Postoperatives Management
5.12.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
5.13 Korporoplastik bei Induratio penis plastica (IPP, Peyronie’s Disease)
5.13.1 Steckbrief
5.13.2 Synonyme
5.13.3 Keywords
5.13.4 Definition
5.13.5 Indikationen
5.13.6 Kontraindikationen
5.13.7 Anästhesie
5.13.8 Aufklärung und spezielle Risiken
5.13.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.13.10 Material
5.13.11 Durchführung
5.13.12 Mögliche Komplikationen
5.13.13 OP-Bericht
5.13.14 Postoperatives Management
5.13.15 Quellenangaben
5.13.16 Literatur zur weiteren Vertiefung
5.14 Peniskarzinom – Glansektomie
5.14.1 Steckbrief
5.14.2 Aktuelles
5.14.3 Synonyme
5.14.4 Keywords
5.14.5 Definition
5.14.6 Indikationen
5.14.7 Kontraindikationen
5.14.8 Anästhesie
5.14.9 Aufklärung und spezielle Risiken
5.14.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.14.11 Material
5.14.12 Durchführung
5.14.13 Mögliche Komplikationen
5.14.14 OP-Bericht
5.14.15 Postoperatives Management
5.14.16 Quellenangaben
5.15 Peniskarzinom – Partielle Penektomie
5.15.1 Steckbrief
5.15.2 Aktuelles
5.15.3 Synonyme
5.15.4 Keywords
5.15.5 Definition
5.15.6 Indikationen
5.15.7 Kontraindikationen
5.15.8 Anästhesie
5.15.9 Aufklärung und spezielle Risiken
5.15.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.15.11 Material
5.15.12 Durchführung
5.15.13 Mögliche Komplikationen
5.15.14 OP-Bericht
5.15.15 Postoperatives Management
5.16 Peniskarzinom – Penektomie
5.16.1 Steckbrief
5.16.2 Aktuelles
5.16.3 Synonyme
5.16.4 Keywords
5.16.5 Definition
5.16.6 Indikationen
5.16.7 Kontraindikationen
5.16.8 Anästhesie
5.16.9 Aufklärung und spezielle Risiken
5.16.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.16.11 Material
5.16.12 Durchführung
5.16.13 Mögliche Komplikationen
5.16.14 OP-Bericht
5.16.15 Postoperatives Management
5.17 Peniskarzinom – Gering invasive Lymphknotendiagnostik
5.17.1 Steckbrief
5.17.2 Aktuelles
5.17.3 Synonyme
5.17.4 Keywords
5.17.5 Definition
5.17.6 Indikationen
5.17.7 Kontraindikationen
5.17.8 Anästhesie
5.17.9 Aufklärung und spezielle Risiken
5.17.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.17.11 Material
5.17.12 Durchführung
5.17.13 Mögliche Komplikationen
5.17.14 OP-Bericht
5.17.15 Postoperatives Management
5.17.16 Quellenangaben
5.18 Peniskarzinom – Radikale inguinale Lymphadenektomie
5.18.1 Steckbrief
5.18.2 Aktuelles
5.18.3 Synonyme
5.18.4 Keywords
5.18.5 Definition
5.18.6 Indikationen
5.18.7 Kontraindikationen
5.18.8 Anästhesie
5.18.9 Aufklärung und spezielle Risiken
5.18.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
5.18.11 Material
5.18.12 Durchführung
5.18.13 Mögliche Komplikationen
5.18.14 OP-Bericht
5.18.15 Postoperatives Management
5.18.16 Quellenangaben
6 Retroperitoneale Lymphadenektomie
6.1 Nervenerhaltende retroperitoneale Lymphadenektomie (RLA) – rechtsseitige nervenerhaltende RLA
6.1.1 Steckbrief
6.1.2 Aktuelles
6.1.3 Synonyme
6.1.4 Keywords
6.1.5 Definition
6.1.6 Indikationen
6.1.7 Kontraindikationen
6.1.8 Anästhesie
6.1.9 Aufklärung und spezielle Risiken
6.1.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
6.1.11 Material
6.1.12 Durchführung
6.1.13 Mögliche Komplikationen
6.1.14 OP-Bericht
6.1.15 Postoperatives Management
6.1.16 Quellenangaben
6.1.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
6.1.18 Wichtige Internetadressen
6.2 Nervenerhaltende retroperitoneale Lymphadenektomie (RLA) – linksseitige nervenerhaltende RLA
6.2.1 Steckbrief
6.2.2 Synonyme
6.2.3 Keywords
6.2.4 Definition
6.2.5 Indikationen
6.2.6 Kontraindikationen
6.2.7 Anästhesie
6.2.8 Aufklärung und spezielle Risiken
6.2.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
6.2.10 Material
6.2.11 Durchführung
6.2.12 Mögliche Komplikationen
6.2.13 OP-Bericht
6.2.14 Postoperatives Management
6.2.15 Quellenangaben
6.3 Retroperitoneale Residualtumorresektion nach Chemotherapie maligner Hodentumoren
6.3.1 Steckbrief
6.3.2 Synonyme
6.3.3 Keywords
6.3.4 Definition
6.3.5 Indikationen
6.3.6 Kontraindikationen
6.3.7 Anästhesie
6.3.8 Aufklärung und spezielle Risiken
6.3.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
6.3.10 Material
6.3.11 Durchführung
6.3.12 Mögliche Komplikationen
6.3.13 OP-Bericht
6.3.14 Postoperatives Management
6.3.15 Quellenangaben
6.3.16 Literatur zur weiteren Vertiefung
6.4 Thorakoabdominale Resektion retrokruraler Residualtumoren
6.4.1 Steckbrief
6.4.2 Synonyme
6.4.3 Keywords
6.4.4 Definition
6.4.5 Indikationen
6.4.6 Kontraindikationen
6.4.7 Anästhesie
6.4.8 Aufklärung und spezielle Risiken
6.4.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
6.4.10 Material
6.4.11 Durchführung
6.4.12 Mögliche Komplikationen
6.4.13 OP-Bericht
6.4.14 Postoperatives Management
6.4.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
7 Gynäkologische Urologie
7.1 Kolposuspension nach Burch
7.1.1 Steckbrief
7.1.2 Aktuelles
7.1.3 Synonyme
7.1.4 Keywords
7.1.5 Definition
7.1.6 Indikationen
7.1.7 Kontraindikationen
7.1.8 Anästhesie
7.1.9 Aufklärung und spezielle Risiken
7.1.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.1.11 Material
7.1.12 Durchführung
7.1.13 Mögliche Komplikationen
7.1.14 OP-Bericht
7.1.15 Postoperatives Management
7.1.16 Quellenangaben
7.1.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
7.1.18 Wichtige Internetadressen
7.2 Faszienzügelplastik
7.2.1 Steckbrief
7.2.2 Aktuelles
7.2.3 Synonyme
7.2.4 Keywords
7.2.5 Definition
7.2.6 Indikationen
7.2.7 Kontraindikationen
7.2.8 Anästhesie
7.2.9 Aufklärung und spezielle Risiken
7.2.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.2.11 Material
7.2.12 Durchführung
7.2.13 Zugangswege
7.2.14 Mögliche Komplikationen
7.2.15 OP-Bericht
7.2.16 Postoperatives Management
7.2.17 Ergebnisse
7.2.18 Quellenangaben
7.2.19 Literatur zur weiteren Vertiefung
7.2.20 Wichtige Internetadressen
7.3 Alloplastische spannungsfreie Schlingenoperationen (TVT, TOT, TVT-O) – retropubische Technik: abdominaler Weg
7.3.1 Steckbrief
7.3.2 Aktuelles
7.3.3 Synonyme
7.3.4 Keywords
7.3.5 Definition
7.3.6 Indikationen
7.3.7 Kontraindikationen
7.3.8 Anästhesie
7.3.9 Aufklärung und spezielle Risiken
7.3.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.3.11 Material
7.3.12 Durchführung
7.3.13 Mögliche Komplikationen
7.3.14 OP-Bericht
7.3.15 Postoperatives Management
7.3.16 Quellenangaben
7.3.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
7.3.18 Wichtige Internetadressen
7.4 Alloplastische spannungsfreie Schlingenoperationen (TVT, TOT, TVT-O) – transobturatorielle Technik: „outside-in“
7.4.1 Steckbrief
7.4.2 Aktuelles
7.4.3 Synonyme
7.4.4 Keywords
7.4.5 Definition
7.4.6 Indikationen
7.4.7 Kontraindikationen
7.4.8 Anästhesie
7.4.9 Aufklärung und spezielle Risiken
7.4.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.4.11 Material
7.4.12 Durchführung
7.4.13 Mögliche Komplikationen
7.4.14 OP-Bericht
7.4.15 Postoperatives Management
7.4.16 Quellenangaben
7.4.17 Literatur zur weiteren Vertiefung
7.4.18 Wichtige Internetadressen
7.5 Die nichtadjustierbare, nichtkomprimierende urethrale Schlinge beim Mann
7.5.1 Steckbrief
7.5.2 Aktuelles
7.5.3 Synonyme
7.5.4 Keywords
7.5.5 Definition
7.5.6 Indikationen
7.5.7 Kontraindikationen
7.5.8 Anästhesie
7.5.9 Aufklärung und spezielle Risiken
7.5.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.5.11 Material
7.5.12 Durchführung
7.5.13 Mögliche Komplikationen
7.5.14 OP-Bericht
7.5.15 Postoperatives Management
7.5.16 Ergebnisse
7.5.17 Quellenangaben
7.5.18 Literatur zur weiteren Vertiefung
7.5.19 Internetadresse
7.6 Offene abdominale Kolposakropexie
7.6.1 Steckbrief
7.6.2 Synonyme
7.6.3 Keywords
7.6.4 Definition
7.6.5 Indikationen
7.6.6 Kontraindikationen
7.6.7 Anästhesie
7.6.8 Aufklärung und spezielle Risiken
7.6.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.6.10 Material
7.6.11 Durchführung
7.6.12 Mögliche Komplikationen
7.6.13 OP-Bericht
7.6.14 Postoperatives Management
7.6.15 Quellenangaben
7.7 Laparoskopische Kolposakropexie
7.7.1 Steckbrief
7.7.2 Synonyme
7.7.3 Keywords
7.7.4 Definition
7.7.5 Indikationen
7.7.6 Kontraindikationen
7.7.7 Anästhesie
7.7.8 Aufklärung und spezielle Risiken
7.7.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.7.10 Material
7.7.11 Durchführung
7.7.12 Mögliche Komplikationen
7.7.13 OP-Bericht
7.7.14 Postoperatives Management
7.7.15 Quellenangaben
7.8 Meatusplastik
7.8.1 Steckbrief
7.8.2 Synonyme
7.8.3 Keywords
7.8.4 Definition
7.8.5 Indikationen
7.8.6 Kontraindikationen
7.8.7 Anästhesie
7.8.8 Aufklärung und spezielle Risiken
7.8.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.8.10 Material
7.8.11 Durchführung
7.8.12 Mögliche Komplikationen
7.8.13 OP-Bericht
7.8.14 Postoperatives Management
7.9 Operation der Urethralkarunkel
7.9.1 Steckbrief
7.9.2 Synonyme
7.9.3 Keywords
7.9.4 Definition
7.9.5 Indikationen
7.9.6 Kontraindikationen
7.9.7 Anästhesie
7.9.8 Aufklärung und spezielle Risiken
7.9.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.9.10 Material
7.9.11 Durchführung
7.9.12 Mögliche Komplikationen
7.9.13 OP-Bericht
7.9.14 Postoperatives Management
7.10 Operation des Urethralprolapses
7.10.1 Steckbrief
7.10.2 Synonyme
7.10.3 Keywords
7.10.4 Definition
7.10.5 Indikationen
7.10.6 Kontraindikationen
7.10.7 Anästhesie
7.10.8 Aufklärung und spezielle Risiken
7.10.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.10.10 Material
7.10.11 Durchführung
7.10.12 Mögliche Komplikationen
7.10.13 OP-Bericht
7.10.14 Postoperatives Management
7.11 Operation des Urethraldivertikels
7.11.1 Steckbrief
7.11.2 Synonyme
7.11.3 Keywords
7.11.4 Definition
7.11.5 Indikationen
7.11.6 Kontraindikationen
7.11.7 Anästhesie
7.11.8 Aufklärung und spezielle Risiken
7.11.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.11.10 Material
7.11.11 Durchführung
7.11.12 Mögliche Komplikationen
7.11.13 OP-Bericht
7.11.14 Postoperatives Management
7.11.15 Quellenangaben
7.11.16 Literatur zur weiteren Vertiefung
7.12 Vesikovaginale Fisteln: vaginale operative Versorgung, ggf. mittels Martiuslappen – vaginaler Zugang
7.12.1 Steckbrief
7.12.2 Synonyme
7.12.3 Keywords
7.12.4 Definition
7.12.5 Indikationen
7.12.6 Kontraindikationen
7.12.7 Anästhesie
7.12.8 Aufklärung und spezielle Risiken
7.12.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.12.10 Material
7.12.11 Durchführung
7.12.12 Mögliche Komplikationen
7.12.13 OP-Bericht
7.12.14 Postoperatives Management
7.12.15 Ergebnisse
7.12.16 Literatur zur weiteren Vertiefung
7.13 Vesikovaginale Fisteln: transperitoneale operative Versorgung mit Netz- oder Peritonealinterponat
7.13.1 Steckbrief
7.13.2 Synonyme
7.13.3 Keywords
7.13.4 Definition
7.13.5 Indikationen
7.13.6 Kontraindikationen
7.13.7 Anästhesie
7.13.8 Aufklärung und spezielle Risiken
7.13.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
7.13.10 Material
7.13.11 Durchführung
7.13.12 Mögliche Komplikationen
7.13.13 OP-Bericht
7.13.14 Postoperatives Management
7.13.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
8 Kinderurologie
8.1 Antirefluxplastik nach Lich-Gregoir
8.1.1 Steckbrief
8.1.2 Aktuelles
8.1.3 Synonyme
8.1.4 Keywords
8.1.5 Definition
8.1.6 Indikationen
8.1.7 Kontraindikationen
8.1.8 Anästhesie
8.1.9 Aufklärung und spezielle Risiken
8.1.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
8.1.11 Material
8.1.12 Durchführung
8.1.13 Mögliche Komplikationen
8.1.14 OP-Bericht
8.1.15 Postoperatives Management
8.1.16 Ergebnisse
8.1.17 Quellenangaben
8.2 Harnleiterneueinpflanzung in Psoas-Hitch-Technik und Boari-Plastik
8.2.1 Steckbrief
8.2.2 Synonyme
8.2.3 Keywords
8.2.4 Definition
8.2.5 Indikationen
8.2.6 Kontraindikationen
8.2.7 Anästhesie
8.2.8 Aufklärung und spezielle Risiken
8.2.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
8.2.10 Material
8.2.11 Durchführung
8.2.12 Mögliche Komplikationen
8.2.13 OP-Bericht
8.2.14 Postoperatives Management
8.2.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
8.3 Zirkumzision mit Frenulumplastik
8.3.1 Steckbrief
8.3.2 Aktuelles
8.3.3 Synonyme
8.3.4 Keywords
8.3.5 Definition
8.3.6 Indikationen
8.3.7 Kontraindikationen
8.3.8 Anästhesie
8.3.9 Aufklärung und spezielle Risiken
8.3.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
8.3.11 Material
8.3.12 Durchführung
8.3.13 Mögliche Komplikationen
8.3.14 OP-Bericht
8.3.15 Postoperatives Management
8.3.16 Ergebnisse
8.3.17 Quellenangaben
8.3.18 Literatur zur weiteren Vertiefung
8.3.19 Wichtige Internetadressen
8.4 Orchidopexie und Funikulolyse
8.4.1 Steckbrief
8.4.2 Synonyme
8.4.3 Keywords
8.4.4 Definition
8.4.5 Indikationen
8.4.6 Kontraindikationen
8.4.7 Anästhesie
8.4.8 Aufklärung und spezielle Risiken
8.4.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
8.4.10 Material
8.4.11 Durchführung
8.4.12 Mögliche Komplikationen
8.4.13 OP-Bericht
8.4.14 Postoperatives Management
8.4.15 Quellenangaben
9 Endourologie
9.1 Die transurethrale Elektroresektion der Prostata (TURP)
9.1.1 Steckbrief
9.1.2 Aktuelles
9.1.3 Synonyme
9.1.4 Keywords
9.1.5 Definition
9.1.6 Indikationen
9.1.7 Kontraindikationen
9.1.8 Anästhesie
9.1.9 Aufklärung und spezielle Risiken
9.1.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
9.1.11 Material
9.1.12 Durchführung
9.1.13 Mögliche Komplikationen
9.1.14 OP-Bericht
9.1.15 Postoperatives Management
9.2 Holmium-Laser-Enukleation der Prostata (HoLEP)
9.2.1 Steckbrief
9.2.2 Synonym
9.2.3 Keywords
9.2.4 Definition
9.2.5 Indikationen
9.2.6 Kontraindikationen
9.2.7 Anästhesie
9.2.8 Aufklärung und spezielle Risiken
9.2.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
9.2.10 Material
9.2.11 Durchführung
9.2.12 Mögliche Komplikationen
9.2.13 OP-Bericht
9.2.14 Postoperatives Management
9.2.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
9.3 Die transurethrale Elektroresektion der Harnblase (TURB)
9.3.1 Steckbrief
9.3.2 Aktuelles
9.3.3 Synonyme
9.3.4 Keywords
9.3.5 Definition
9.3.6 Indikationen
9.3.7 Kontraindikationen
9.3.8 Anästhesie
9.3.9 Aufklärung und spezielle Risiken
9.3.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
9.3.11 Material
9.3.12 Durchführung
9.3.13 Mögliche Komplikationen
9.3.14 OP-Bericht
9.3.15 Postoperatives Management
9.4 Urethrotomia interna
9.4.1 Steckbrief
9.4.2 Aktuelles
9.4.3 Synonyme
9.4.4 Keywords
9.4.5 Definition
9.4.6 Indikationen
9.4.7 Kontraindikationen
9.4.8 Anästhesie
9.4.9 Aufklärung und spezielle Risiken
9.4.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
9.4.11 Material
9.4.12 Durchführung
9.4.13 Mögliche Komplikationen
9.4.14 OP-Bericht
9.4.15 Postoperatives Management
9.4.16 Ergebnisse
9.5 Ureterorenoskopie und Steinextraktion/Lithotripsie
9.5.1 Steckbrief
9.5.2 Aktuelles
9.5.3 Synonyme
9.5.4 Keywords
9.5.5 Definition
9.5.6 Indikationen
9.5.7 Kontraindikationen
9.5.8 Anästhesie
9.5.9 Aufklärung und spezielle Risiken
9.5.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
9.5.11 Material
9.5.12 Durchführung
9.5.13 Mögliche Komplikationen
9.5.14 OP-Bericht
9.5.15 Postoperatives Management
9.5.16 Literatur zur weiteren Vertiefung
9.6 Perkutane Nephrolitholapaxie (PCNL)
9.6.1 Steckbrief
9.6.2 Synonyme
9.6.3 Keywords
9.6.4 Definition
9.6.5 Indikationen
9.6.6 Kontraindikationen
9.6.7 Anästhesie
9.6.8 Aufklärung und spezielle Risiken
9.6.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
9.6.10 Material
9.6.11 Durchführung
9.6.12 Mögliche Komplikationen
9.6.13 OP-Bericht
9.6.14 Postoperatives Management
9.6.15 Quellenangaben
10 Diagnostik/Punktionen
10.1 Prostatastanzbiopsie
10.1.1 Steckbrief
10.1.2 Aktuelles
10.1.3 Synonyme
10.1.4 Keywords
10.1.5 Definition
10.1.6 Indikationen
10.1.7 Kontraindikationen
10.1.8 Anästhesie
10.1.9 Aufklärung und spezielle Risiken
10.1.10 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
10.1.11 Material
10.1.12 Durchführung
10.1.13 Mögliche Komplikationen
10.1.14 OP-Bericht
10.1.15 Postoperatives Management
10.1.16 Quellenangaben
10.2 Suprapubische Zystostomie
10.2.1 Steckbrief
10.2.2 Synonyme
10.2.3 Keywords
10.2.4 Definition
10.2.5 Indikationen
10.2.6 Kontraindikationen
10.2.7 Anästhesie
10.2.8 Aufklärung und spezielle Risiken
10.2.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
10.2.10 Material
10.2.11 Durchführung
10.2.12 Mögliche Komplikationen
10.2.13 OP-Bericht
10.2.14 Postoperatives Management
10.2.15 Literatur zur weiteren Vertiefung
10.3 Perkutane Nephrostomie
10.3.1 Steckbrief
10.3.2 Synonyme
10.3.3 Keywords
10.3.4 Definition
10.3.5 Indikationen
10.3.6 Kontraindikationen
10.3.7 Anästhesie
10.3.8 Aufklärung und spezielle Risiken
10.3.9 Präoperative/präinterventionelle Diagnostik
10.3.10 Material
10.3.11 Durchführung
10.3.12 Mögliche Komplikationen
10.3.13 OP-Bericht
10.3.14 Postoperatives Management
10.3.15 Quellenangaben
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum/Access Code
Axel Heidenreich
Das Indikationsspektrum zur offenen radikalen Nephrektomie ist im Zeitalter der laparoskopischen Chirurgie eingeschränkt und vornehmlich für die großen, komplexen Nierentumoren mit Beteiligung der Nachbarorgane oder Vorhandensein eines V.-cava-Thrombus reserviert. Dennoch stellt die offene radikale Nephrektomie eine klassische Lehroperation dar, die aufgrund der präparatorischen Schritte und der Notwendigkeit einer detaillierten Kenntnis der Anatomie des Retroperitoneums eine herausfordernde Operation für den Arzt in der Weiterbildung ist. Für die radikale Nephrektomie existieren verschiedene operative Zugangswege, die in Abhängigkeit von der Operationsindikation, der spezifischen Anamnese und dem Habitus des Patienten Vor- und Nachteile bieten.
radikale Nephrektomie
radikale Tumornephrektomie
retroperitoneale Nephrektomie
radikale Nephrektomie
Nierenzellkarzinom
bösartiger Nierentumor
Bei der radikalen Nephrektomie handelt es sich um eine offen-operative, retroperitoneale, komplette Resektion einer Niere.
Die Indikation zur radikalen Nephrektomie ist gegeben bei
allen malignen Tumoren der Niere, die nicht durch einen organerhaltenden Eingriff operiert werden können,
als zytoreduktive Nephrektomie eines metastasierten Nierenzellkarzinoms sowie
bei funktionslosen oder entzündlich veränderten, abszedierten Nieren.
Indikationen
maligne Nierentumoren > 7 cm bei gesunder Gegenniere
zentral gelegene Nierentumoren bei gesunder Gegenniere
fehlender Nachweis eines V.-cava-Thrombus ≥ Level 2
zytoreduktive Chirurgie vor Einleitung einer systemischen Therapie mit Multityrosinkinase-Inhibitoren oder antiangiogenetischen Medikamenten bei metastasiertem Nierenzellkarzinom und bei guter Prognose
sekundäre Nierentumoren, wenn Niere einziger Metastasierungsort
funktionslose Nieren verschiedener Genese
Donornephrektomie im Rahmen der Nierentransplantation
präoperativ existierende Nierenfunktionseinschränkung, die nach Nephrektomie zur Dialysepflichtigkeit führen würde
nicht beherrschbare Gerinnungsstörungen (besonders im Rahmen entzündlicher Prozesse)
schlecht eingestellte Gerinnungsparameter unter therapeutischer Antikoagulation
Kontraindikationen
absolute Kontraindikation
nicht beherrschbare Gerinnungsstörung
aktive oder nicht adäquat pausierte Antikoagulation mit Vitamin-K-Antagonisten
relative Kontraindikation
eingeschränkte Nierenfunktion
Allgemeinanästhesie
Der Patient sollte über die Möglichkeit der Anlage eines periduralen Schmerzkatheters zur Optimierung der perioperativen analgetischen Therapie aufgeklärt werden.
Pleuraverletzung: ggf. Notwendigkeit der Pleuradrainage (5–24 %)
Pankreasverletzung: Pankreasschwanzresektion bei Verletzung oder Infiltration (< 1 %)
Milzläsion (3–10 %, vorwiegend bei transperitonealer Nephrektomie)
Duodenalläsion: duodenale Fistel insbesondere bei großen rechtsseitigen Tumoren
Infiltration von Peritoneum und benachbarten Kolonstrukturen insbesondere bei großen Nierentumoren
Lymphozele, Lymphorrhoe bei ausgedehnter lokoregionaler Lymphadenektomie
Lokalrezidive bei organüberschreitendem Tumor
ipsilaterale Adrenalektomie mit der Gefahr der passageren adrenalen Insuffizienz (5 %)
Gefahr der renalen Insuffizienz mit Dialysepflichtigkeit (12 %)
Pneumonie
Lagerungsschäden: Plexus brachialis, N. peroneus communis, N. saphenus
Bauchwandrelaxation als Folge der Läsion interkostaler Nerven (bis zu 15 %), Interkostalneuralgie
allgemeine Labordiagnostik
harnpflichtige Substanzen, Transaminasen, Elektrolyte, Hämoglobin, Blutgruppe bei großen Tumoren
bildgebende Diagnostik
CT Abdomen mit und ohne orales sowie intravenöses Kontrastmittel
Kernspintomografie bei Verdacht auf V.-cava-Thrombus: kraniale Extension
MR-Urografie bei Mikro-/Makrohämaturie, Hydronephrose, anatomischen Pathologika
Ausscheidungsurogramm ist nicht mehr notwendig
kardiovaskuläre Diagnostik
Röntgen-Thorax: Metastasen, kardiovaskuläre Erkrankungen
Lungenfunktionstests bei chronisch-obstruktiver Lungenerkrankung, thorakaler Voroperation, restriktiven Lungenerkrankungen
EKG, Belastungs-EKG, Echokardiografie bei kardiologischen Risikofaktoren
Funktionsdiagnostik
seitengetrennte MAG3-Clearance bei kompensierter Niereninsuffizienz, Nierenarterienstenose, langjährigem Diabetes mellitus
spezielles Instrumentarium
Rippensperrer (z. B. Finocetto), selbsthaltende Wundsperrer bei anterior extendierter Schnittführung (z. B. Omnitract)
Gefäßklemmen verschiedener Größe, Satinsky-Klemmen
Clipzange, mittelgroße und große Gefäßclips
Nahtmaterial
Gefäßligaturen (Polyglyconat, z. B. Dexon 0, 1–0, 2–0), Durchstechungsligaturen (Polyglactin, z. B. Vicryl 2–0, JB-Nadel)
Gefäßnähte Polydioxanon, z. B. PDS 4–0, 5–0
Polyglactin, z. B. Vicryl 4–0 mit JB1-Nadel für Peritoneum und Pleura
Nähte Wundverschluss: Polyglyconat, z. B. Dexon 2–0 10-mal 45 subkutan, Polyglyconat, z. B. Dexon 1–0 10-mal 45 Muskulatur und Faszie
14-Ch-Robinson-Drainage (fakultativ)
Team-Time-Out mit Anästhesie, Urologie und Pflegepersonal zur Bestätigung des Patienten, des Eingriffs und der richtigen Seite des Eingriffs
Die zu operierende Seite wurde auf Station mit einem wasserfesten Farbstift gekennzeichnet.
CT- oder MRT-Aufnahmen sind im OP-Saal über das PACS-System geöffnet.
Blutkonserven werden bei einfachen Tumoren nicht benötigt.
Die Blutgruppe sollte im Vorfeld bestimmt worden sein.
Werden Blutkonserven benötigt?
Ein transurethraler Blasenkatheter wurde vor der Flankenlagerung unter sterilen Bedingungen platziert.
Rippenspitze der 12. bzw. 11. Rippe markiert eine anatomische Landmarke.
Es gibt keinen „Standardzugang“, der für alle Indikationsbereiche der Nierentumorchirurgie gleich gut angewendet werden kann.
Der Operateur wählt entsprechend einen an die individuellen Verhältnisse adaptierten Zugangsweg, um ein optimales chirurgisches Ergebnis mit minimaler Komplikationsrate zu erzielen:
Gerade in der renalen Chirurgie ist es aufgrund der oftmals komplexen anatomischen Verhältnisse notwendig, nicht nur einen, sondern mehrere operative Zugangswege optimal zu beherrschen.
Für die radikale Tumornephrektomie stehen zur Verfügung:
anteriorer transperitonealer Zugangsweg
lateraler supra- oder subkostaler retroperitonealer Zugangsweg
thorakoabdominaler Zugangsweg
nur in seltenen Fällen bei großen Oberpoltumoren indiziert
Nachfolgend wird die radikale retroperitoneale Tumornephrektomie mit frühzeitiger Gefäßligatur über den suprakostalen Zugangsweg anatomisch detailliert dargestellt.
Der suprakostale Zugang bietet den Vorteil eines Ein-Höhlen-Eingriffs:
Die Niere wird dort erreicht, wo sie der Oberfläche am nächsten ist.
Verletzungen intraperitonealer Organe werden vermieden.
Die Inzision kann, wenn notwendig, leicht in einen thorakoabdominalen Zugang konvertiert werden.
Eine sehr frühzeitige Oralisierung und Nahrungsaufnahme ist möglich.
Dieser Zugang ist insbesondere für sehr adipöse Patienten wie auch für Neugeborene und Säuglinge geeignet.
Flankenlagerung:
Die kontralaterale 12. Rippe liegt direkt auf dem extendierbaren Gelenk des OP-Tisches, das um 30–45° abgekippt wird.
Der ipsilaterale Arm wird nach oben gelagert, das kontralaterale Bein wird in Hüft- und Kniegelenk gebeugt ( ▶ Abb. 1.1).
ipsilateralen Arm nicht über 90° im Schultergelenk strecken → Plexus brachialis, Pars infraclavicularis
kontralaterales Knie abpolstern → N. peroneus communis
ipsilaterales Knie abpolstern → N. saphenus
Abb. 1.1 Flankenlagerung.
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
suprakostale Schnittführung beginnend an der Rippenspitze:
nach dorsal am Oberrand der Rippe bis ca. 2 Querfinger oberhalb des M. erector trunci,
nach ventrolateral S-förmig bis ca. 2 Querfinger lateral des M. rectus abdominis ( ▶ Abb. 1.1).
Schnittführung mit wasserfestem Stift einzeichnen:
bei langer 12. Rippe Inzision 11. ICR
bei kurzer 12. Rippe Inzision 10. ICR
Die Schnittführung kann mit wasserfestem Stift markiert werden, vertikal verlaufende Linien erleichtern die spätere Hautadaptation.
Konsekutive Durchtrennung von subkutanem Fettgewebe sowie der Muskelschichten mit dem Diathermiemesser dicht an der Spitze der Rippe. Von außen nach innen werden dorsolateral folgende Muskelschichten eröffnet: M. latissimus dorsi, M. serratus posterior inferior, und die Mm. intercostales externus et internus werden sichtbar. Darstellen der Rippenspitze ▶ Abb. 1.2).
Nach ventral werden Mm. obliqui externi, internus et transversalis abdominis in unmittelbarer Nähe zur Rippenspitze mit dem Diathermiemesser durchtrennt, Fascia thoracolumbalis nach ventral und Zwerchfell nach dorsal werden sichtbar ( ▶ Abb. 1.3).
Die Fascia thoracolumbalis wird an der Spitze der 11./12. Rippe über 1–2 cm inzidiert, das pararenale Fett wird sichtbar ( ▶ Abb. 1.4).
Mit der gegen die Dorsalfläche der Bauchmuskulatur gerichteten palmaren Fläche des gestreckten (!) Zeigefingers wird das an der Dorsalfläche der Fascia thoracolumbalis gelegene Peritoneum stumpf nach medial abgeschoben, sodass die laterale Bauchmuskulatur nachfolgend bis in den anteromedialen Wundwinkel eröffnet werden kann ▶ Abb. 1.4).
Direkt an der Rippenspitze wird die Interkostalmuskulatur über 1–2 cm streng am Oberrand der Rippe durchtrennt ( ▶ Abb. 1.5). Mit dem Zeigefinger werden die Muskelzüge stumpf nach dorsal abgeschoben bzw. streng am Oberrand der Rippe scharf durchtrennt, die Fascia thoracolumbalis wird vom inneren Rippenperiost abpräpariert.
Abb. 1.2 Darstellen der Rippenspitze.
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Abb. 1.3 Nach ventral werden Mm. obliqui externi, internus et transversalis abdominis in unmittelbarer Nähe zur Rippenspitze mit dem Diathermiemesser durchtrennt.
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Abb. 1.4 Die Fascia thoracolumbalis wird an der Spitze der 11./12. Rippe über 1–2 cm inzidiert, das pararenale Fett wird sichtbar.
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Abb. 1.5 Direkt an der Rippenspitze wird die Interkostalmuskulatur über 1–2 cm streng am Oberrand der Rippe durchtrennt:
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Landmarke: Pleura
Pleura und extrapleurale Faszie werden mit der Spitze des Zeigefingers nach medial bis zum dorsalen Rand der Schnittführung abgedrängt. Die silbrig glänzenden Ligg. costovertebralia werden scharf durchtrennt, um eine optimale Exposition zu erreichen ( ▶ Abb. 1.6).
Das Zwerchfell wird mit einem Stieltupfer von der Dorsalfläche der Rippe, dem lateralen Anteil des Lig. arcuatum über dem M. quadratus lumborum, abgeschoben, bevor es nahe seinem Ursprung durchtrennt wird ( ▶ Abb. 1.7). Es empfiehlt sich, die Muskelzüge mit einem Overholt zu unterfahren, schrittweise zu koagulieren und zu durchtrennen, um lästige Blutungen aus den Vasa phrenica zu vermeiden. Alternativ kann mit einer bipolaren Schere gearbeitet werden.
Gerade bei diesem Präparationsschritt kann es oftmals zu Pleuraläsionen kommen, sodass die Anatomie der unteren Pleuragrenze kurz rekapituliert werden soll ( ▶ Abb. 1.8 zeigt die Lungen- und Pleuragrenzen in Projektion auf den Thorax): Rechts schneidet die Pleura die 10. Rippe in der mittleren Axillarlinie, die 11. Rippe in der Skapularlinie und die 12. Rippe nahe der Wirbelsäule; links ist der Verlauf ähnlich, nur im Bereich der Axillarlinie etwas tiefer.
Einsetzen eines Wundsperrers (z. B. Finocetto) nach Umlegung der Wundränder mit feuchten Bauchtüchern zur Vermeidung von Wundheilungsstörungen. Die Branchen des Wundsperrers umfassen die 11./12. oder die 10./11. Rippe; um eine mediale Luxation des Sperrers zu vermeiden, wird der laterale Anteil mit einem gefalteten Bauchtuch unterlegt.
Abb. 1.6 Die silbrig glänzenden Ligg. costovertebralia werden scharf durchtrennt, um eine optimale Exposition zu erreichen.
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Abb. 1.7 Das Zwerchfell wird mit einem Stieltupfer von der Dorsalfläche der Rippe, dem lateralen Anteil des Lig. arcuatum über dem M. quadratus lumborum abgeschoben, bevor es nahe seinem Ursprung durchtrennt wird.
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Abb. 1.8 Lungen- und Pleuragrenzen in Projektion auf den Thorax:
Abb. 1.8a Ansicht von vorn (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Abb. 1.8b Ansicht von hinten (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Landmarke: Peritoneum
Nachfolgend wird das Peritoneum medial und kranial scharf vom Zwerchfell sowie der anterioren Fläche der Gerota-Faszie abgelöst.
Dabei ist es hilfreich, das Peritoneum mit Allis- oder Babcock-Klemmen zu fassen und nach mediokranial auszuspannen.
Die Präparation des Peritoneums erfolgt nach medial bis zur V. cava inferior bzw. Aorta abdominalis.
Gerade bei großen Nierentumoren kann in dieser eigentlich avaskulären Schicht eine Vielzahl von venösen Tumorgefäßen verlaufen, die selektiv versorgt werden müssen.
Bei entzündlicher oder tumoröser Infiltration sowie bei Adhäsion zu den Nachbarorganen (Milz, Leber, Colon ascendens oder descendens) sollte das Peritoneum eröffnet werden, um eine Inspektion der Peritonealhöhle (Resektion von Begleitstrukturen) oder eine komplette Tumorresektion zu gewährleisten.
Das Peritoneum wird nach medial abgehalten (Spatel, Kümmelhaken), der renale Gefäßstiel wird mit der anterior verlaufenden V. renalis und der dorsal verlaufenden A. renalis identifiziert ( ▶ Abb. 1.9).
Abb. 1.9 Das Peritoneum wird nach medial abgehalten; der renale Gefäßstiel wird mit der anterior verlaufenden V. renalis und der dorsal verlaufenden A. renalis identifiziert.
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Landmarke: Nierenhilus
Mittels Overholt werden die Gefäße voneinander separiert und angezügelt; linksseitig sollte die von dorsal einmündende Lumbalvene identifiziert und isoliert ligiert werden ( ▶ Abb. 1.10▶ Abb. 1.10a▶ Abb. 1.10b).
Im Idealfall erfolgt die Ligatur der A. renalis vor der V. renalis; eine Massenligatur beider Gefäße sollte aufgrund der späteren Gefahr einer Fistelbildung vermieden werden:
Die A. renalis wird aortenwärts doppelt, organwärts einfach ligiert (Polyglyconat, z. B. Dexon 1–0), die V. renalis wird kava- und organwärts einfach ligiert und durchtrennt.
In seltenen Fällen (großer Tumor, ventrale hiläre Lymphome, zentral gelegener Tumor) kann die ventrale Nierenvene vor der A. renalis ligiert werden. Voraussetzung: freigelegter Hilus, angezügelte Arterie.
Hilusversorgung links ( ▶ Abb. 1.10a▶ Abb. 1.10b)
Darstellen, Ligatur und Durchtrennen der V. testicularis insbesondere bei großen Nierentumoren mit präaortaler Durchtrennung der Nierenvene.
Die erste Lumbalvene mündet von dorsal unmittelbar im aortorenalen Winkel → Gefahr der massiven Blutungskomplikation: Die sichere Darstellung ist die beste Prophylaxe.
Der Ureter wird so weit distal wie möglich zwischen 2 Overholt-Klemmen durchtrennt und ligiert; die organwärtige Ligatur kann für die spätere Präparation lang gelassen werden.
Hilusversorgung rechts ( ▶ Abb. 1.10c▶ Abb. 1.10d)
Die kurze V. renalis dextra macht eine exakte anatomische Darstellung der renokavalen Einmündung notwendig; organnahes Absetzen der Nierenvene mit langem kavawärtigem Venenstumpf → ansonsten Gefahr des Abrutschens der Ligatur, Einriss der Kavawand bei Ligatur.
Ist ein längerer kavawärtiger Nierenvenenstumpf nicht machbar: → Setzen einer Gefäßklemme um die renokavale Einmündung, → proximale Ligatur und Durchtrennen der Nierenvene → fortlaufende Naht der V. cava mit Polydioxanon, z. B. PDS 5–0.
Mobilisierung der Niere (und ggf. der Nebenniere)
Zur besseren Darstellung der schwierigen Versorgung der rechtsseitigen Nebennierengefäße werden die nachfolgenden Schritte als rechtsseitige radikale Nephrektomie abgebildet.
Die Gerota-Faszie kann nun lateral am unmittelbaren Übergang zum M. psoas inzidiert und nach distal sowie kranial eröffnet werden ( ▶ Abb. 1.11).
Zur ipsilateralen Adrenalektomie (nur bei suspektem CT-Befund notwendig) erfolgt die mediokraniale Präparation entlang der V. cava inferior bzw. der Aorta abdominalis; Niere und Nebenniere werden dabei mit der linken Hand des Operateurs nach laterokaudal gehalten (Cave: Nebennierenläsion!), um die venösen (rechts) und arteriellen Gefäße darzustellen, die geclippt oder ligiert werden können ( ▶ Abb. 1.12).
Abb. 1.10 Mittels Overholt werden die Gefäße voneinander separiert
und angezügelt.
Abb. 1.10a Hilusversorgung links (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Abb. 1.10b Hilusversorgung links (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Abb. 1.10c Hilusversorgung rechts (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Abb. 1.10d Hilusversorgung rechts (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Abb. 1.11 Die Gerota-Faszie kann nun lateral am unmittelbaren Übergang zum M. psoas inzidiert und nach distal sowie kranial eröffnet werden.
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Abb. 1.12 Darstellen der venösen (rechts) und arteriellen Gefäße, die geclippt oder ligiert werden können.
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Landmarke: Nebennierengefäße
Nachfolgend werden Ureter und Nierenunterpol nach kranial gehalten, das Präparat wird in kaudokranialer Richtung Schritt für Schritt entwickelt; von dorsal einmündende Gefäße werden nach Koagulation ligiert.
Um das zwerchfellnahe Absetzen der Niere zu erleichtern, wird diese mit der linken Hand des Operateurs nach kaudal gezogen (Cave: Nebennierenläsion!), phrenikale Gefäße werden nach ihrer Darstellung selektiv versorgt und durchtrennt ( ▶ Abb. 1.13).
Abb. 1.13 Um das zwerchfellnahe Absetzen der Niere zu erleichtern, wird diese mit der linken Hand des Operateurs nach kaudal gezogen. Cave: Nebennierenläsion!
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Es erfolgt die Wundinspektion auf Bluttrockenheit, wobei ein besonderes Augenmerk auf die Nebennierenloge sowie den Nierenhilus gelegt werden sollte.
Der Wundverschluss erfolgt nach Einlage einer Wunddrainage (z. B. 20-Charr.-Robinson, Jackson-Pratt) zwei- bis mehrschichtig ( ▶ Abb. 1.14▶ Abb. 1.14c▶ Abb. 1.14b▶ Abb. 1.14a).
Abb. 1.14 Wundverschluss nach Einlage einer Wunddrainage.
Abb. 1.14a M. transversus abdominis (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Abb. 1.14b M. obliquus internus (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Abb. 1.14c M. obliquus externus (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Kleine Pleuraläsionen werden fortlaufend vernäht (Polydioxanon, z. B. PDS 4–0 oder Polyglactin, z. B. Vicryl 4–0 JB1-Nadel), der letzte Knoten wird nach Überblähung der Lunge zur Entlüftung des Pleuraspalts geknüpft.
Es ist auf eine ausreichende Mobilisation der Pleura von der dorsalen Rippenfläche zu achten, um ein weiteres Einreißen bei Naht unter Zug zu vermeiden.
Große Läsionen werden in aller Regel mit einer über den 2. ICR eingelegten Pleuradrainage versorgt (adäquate Entlüftung sowie Drainage des Pleuraspalts).
Verschluss ebenfalls fortlaufend wie oben, ggf. unter Einbeziehung der Interkostalmuskulatur sowie des Zwerchfells
kutane Fixation der Pleuradrainage mittels Tabaksbeutelnaht
unmittelbar postoperative Röntgen-Thorax-Kontrolle bei jeglicher Pleuraeröffnung
Parenchymverletzungen werden nach Aufbringen von Kollagenvlies übernäht, ggf. Adrenalektomie.
bei Blutungen nach Läsion der V. suprarenalis medialis:
Saugung zur besseren Exposition
Allis-Klemme zur Darstellung des lateralen Kavarandes
Durchstechung mit Polypropylen/Polydioxanon, z. B. Prolene/PDS 5–0
Intraoperative Blutungen können an 5 Prädilektionsstellen auftreten, die dem Operateur bekannt sein sollten, um dem Blutungsproblem vorzubeugen bzw. die Blutung sicher und schnell versorgen zu können.
Die Blutungen sind meist Folge einer schlechten anatomischen Übersicht oder zu starker Scher- und Zugkräfte durch manuelle Manipulation.
Lumbalvenenblutung ( ▶ Abb. 1.15):
Durchstechung an der V. cava inferior: Exposition des dorsomedialen Randes der V. cava mit 2 Allis-Klemmen, Durchstechung mit Polypropylen/Polydioxanon, z. B. Prolene/PDS 5–0
Durchstechung der Lumbalmuskulatur bei nicht mehr identifizierbarem Gefäßstumpf mit Polyglactin, z. B. Vicryl 3–0
Lumbalvenenblutung in Höhe des linken Nierenhilus ( ▶ Abb. 1.16):
Durchstechung an der V. renalis: Exposition des kaudalen Randes der V. renalis mit 2 Allis-Klemmen oder einem Lidhaken, Durchstechung mit Polypropylen/Polydioxanon, z. B. Prolene/PDS 5–0
Durchstechung der Lumbalmuskulatur bei nicht mehr identifizierbarem Gefäßstumpf mit Polyglactin, z. B. Vicryl 3–0
kavale Einmündung der V. testicularis dextra:
Durchstechung der V. cava inferior, Ligatur der V. testicularis
Nebennierenvenenblutung rechts:
Durchstechung an der V. cava inferior: Exposition des dorsolateralen Randes der V. cava mit 2 Allis-Klemmen, Durchstechung mit Polypropylen/Polydioxanon, z. B. Prolene/PDS 5–0
Läsion der anterioren V. cava inferior ( ▶ Abb. 1.17a–d):
Kompression der V. cava kranial und kaudal der Läsion mit einem Stieltupfer oder Anzügeln mit Mersilenebändern zur temporären Okklusion
Verschluss der iatrogenen Kavotomie mit feinen Allis- oder Babcock-Klemmen
sequenzielle fortlaufende Naht der V. cava mit Polydioxanon, z. B. PDS 5–0
Verletzung von viszeralen Nachbarstrukturen insbesondere bei großen Tumoren:
Intestinum, Leber, Milz
Abb. 1.15 Operative Technik der Versorgung ausgerissener Lumbalvenen.
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Abb. 1.16 Operative Technik der Versorgung bei Ausriss der ersten im Nierenhilus mündenden linken Lumbalvene.
(Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014)
Abb. 1.17 Schritt 6: Operative Versorgung einer anterioren V.-cava-inferior-Läsion.
Abb. 1.17a Läsion der anterioren V. cava inferior (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Abb. 1.17b Anzügeln der V. cava kranial und kaudal der Läsion mit Mersilenebändern zur temporären Okklusion (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Abb. 1.17c Verschluss der iatrogenen Kavotomie mit feinen Allis- oder Babcock-Klemmen (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
Abb. 1.17d Sequenzielle fortlaufende Naht der V. cava (Quelle: Quelle: Heidenreich A. Radikale retroperitoneale Nephrektomie. In: Albers P, Heidenreich A, Hrsg. Standardoperationen in der Urologie. 2. vollständig überarbeitete und erweiterte Auflage. Stuttgart: Thieme; 2014).
postoperative Nachblutung:
engmaschige Hb-Kontrollen
Durch ein intaktes Peritoneum und Retroperitonealraum komprimiert das entstandene Hämaton die aktive Blutung oft selbst.
Thrombose
entsprechende Prophylaxe
Pneumonie
zügige Mobilisation und Atemtraining
Datumsangabe und Patientendaten
Angabe der Indikation zum Eingriff der operierten Seite
intraoperative Besonderheiten
Komplikationen
OP-Zeit
Blutverlust
postoperatives Prozedere?
Wundschmerzbedingt Schonhaltung und flache Atmung:
suffiziente Schmerztherapie (z. B. Piritramid-Perfusor 30 mg/50 ml mit 2–4 ml/h, Oxicodon 2-mal 10 mg/d)
intensive Atemgymnastik
frühzeitige Mobilisation
Antithrombosestrümpfe, subkutane Gabe niedermolekularen Heparins risiko- bzw. gewichtsadaptiert zur Vermeidung tiefer Bein- und Beckenvenenthrombosen
Laborkontrolle:
Hb, Transaminasen, harnpflichtige Substanzen, Elektrolyte
Röntgen-Thorax nach jeder Pleuraläsion
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Frank Steinbach (†), Fred Schuster, Ernst Peter Allhoff
Retrospektive Studien ergaben zwischen der organerhaltenden Chirurgie kleiner Nierentumoren und der radikalen Nephrektomie keinen Unterschied hinsichtlich der tumorspezifischen Überlebensraten. Eine prospektive, multizentrische Studie erzielte mit der organerhaltenden und radikalen Tumorchirurgie exzellente onkologische Resultate. Beide Verfahren werden heute als onkologisch äquieffektiv bei Tumoren bis zum Stadium T1b angesehen. Die organerhaltende Nierentumorchirurgie ist mit einem signifikant geringeren Risiko der Entwicklung einer chronischen Niereninsuffizienz mit sekundären kardiovaskulären Komplikationen verbunden. Im klinischen Alltag wird die Entscheidung Organerhalt oder radikale Nephrektomie durch Patientenfaktoren entscheidend mitbeeinflusst.
In den aktuellen EAU-Guidelines sowie der S3-Leitlinie Nierenzellkarzinom wird die organerhaltende Nierentumorchirurgie – wenn technisch möglich – der radikalen Nephrektomie vorgezogen.
Nierenteilresektion
Nierentumor
organerhaltende Operation
Einzelniere
Bei der organerhaltenden Nierentumorchirurgie wird durch eine kurative Resektion der Tumor in toto aus dem verbleibenden Nierengewebe enukleiert bzw. reseziert.
Tumoren in anatomischen Einzelnieren (unilaterale Nierenagenesie, operativer Verlust der kontralateralen Niere)
signifikanter Funktionsverlust der kontralateralen Niere durch eine Nierenarterienstenose, Nephrolithiasis, Refluxnephropathie, chronische Pyelonephritis u.a.
synchrone bilaterale Nierentumoren
Lokalisierte Nierentumoren ˂ 7 cm und normale kontralaterale Niere (elektive Indikation), die in der Bildgebung für ein organerhaltendes Verfahren geeignet erscheinen.
Bei Patienten mit synchronen bilateralen Nierentumoren wird in der ersten Operation die Niere mit den besseren Aussichten auf einen erfolgreichen Organerhalt saniert, 6–8 Wochen später die kontralaterale Niere radikal nephrektomiert oder ebenfalls organerhaltend operiert.
Indikationen
Tumoren in anatomischen Einzelnieren (unilaterale Nierenagenesie, operativer Verlust der kontralateralen Niere)
signifikanter Funktionsverlust der kontralateralen Nieren durch eine Nierenarterienstenose
Nephrolithiasis, Refluxnephropathie, chronische Pyelonephritis u.a.
synchrone bilaterale Nierentumoren
Lokalisierte Nierentumoren ˂ 7 cm und normale kontralaterale Niere (elektive Indikation), die in der Bildgebung für ein organerhaltendes Verfahren geeignet erscheinen.
Kontraindikationen
Tumorinfiltration in den Nierenhilus
Vorhandensein eines Thrombus der V. renalis bzw. V. cava
Tumorinfiltration der Fettkapsel oder des Musculus psoas
histologischer Nachweis eines Urothelkarzinoms
Allgemeinanästhesie
Tumorrezidiv, insbesondere bei lokal fortgeschrittenem Tumor und imperativer Indikation
Verletzung der Pleura parietalis bei suprakostalem Zugang mit der Notwendigkeit einer Thoraxdrainage
Blutungskomplikationen
Urinfistel mit Urinom
Einlage einer Ureterschiene bei größerer Eröffnung des Nierenhohlraumsystems
ischämisch bedingte, meist temporäre Niereninsuffizienz mit der Notwendigkeit einer vorübergehenden oder dauerhaften Nierenersatztherapie
Einlage einer suprapubischen Zystostomie bei der Notwendigkeit einer permanenten Urindauerableitung über 3 Tage
obligate bildgebende und Funktionsdiagnostik
Spiral-Computertomografie (CT) des Abdomens oder Magnetresonanztomografie (MRT) mit Kontrastmittel
Im Anschluss an die CT-Untersuchung erfolgt eine konventionelle Übersichtsaufnahme zur Darstellung der Nierenhohlraummorphologie und der Ureteren.
fakultative bildgebende und Funktionsdiagnostik
Nierensequenzszintigrafie (MAG-III-Clearance) für die Bestimmung der Gesamtnierenfunktion und der seitengetrennten Funktionsanteile zur Klärung einer imperativen Indikation.
MRT bei Röntgenkontrastmittelallergie oder Verdacht auf einen Tumorthrombus in V. renalis oder V. cava inferior.
spezielles Instrumentarium für die offen-chirurgische Nierenteilresektion
Lagerung auf Vakuummatratze oder mit Keilkissen
Rippenretraktor (Finochetto)
Gefäßzügel, Bulldog-Klemmen
Crushed-Eis zur Nierenkühlung
Möglichkeit zur intraoperativen Sonografie (7,5-MHz-Schallkopf)
Nahtmaterial
monofiles resorbierbares Nahtmaterial 5–0, 4–0 und 3–0
hämostatisch wirkendes Vlies
monofile, resorbierbare Schlingennaht der Stärke 1 (z. B. Polydioxanon)
Einfachste und wichtigste präoperative Maßnahme ist eine ausreichende Hydrierung des Patienten (z. B. 1,5 l Ringer-Lactat-Lösung über 12 Stunden; beachte eine eventuelle bestehende kardiale Insuffizienz).
Der Anästhesist ist auf eine gute intraoperative Hydrierung hinzuweisen.
Bei zu erwartender größerer Eröffnung des Nierenhohlsystems ist die präoperative Einlage einer Ureterverweilschiene sinnvoll.
Projektion der bildgebenden Diagnostik im OP zur Identifikation der korrekten Seite
Mit Beginn der OP antibiotische Prophylaxe (z. B. Einmalgabe von 1,5 g Cefuroxim i. v.)
Welche Befunde (z.B. Röntgenbilder) müssen im OP sein? Bildgebung Sonografie, CT, MRT bereithalten.
Zwei Blutkonserven bereitstellen.
Zu operierende Flanke mit Permanent-Hautmarker präoperativ kennzeichnen.
Unmittelbar vor OP-Beginn Einlage eines Harnblasenkatheters (in Narkose).
Beide Nieren finden sich retroperitoneal gelegen auf dem Musculus psoas.
Die rechte Niere hat nach kranial Kontakt zur Leber und zur Gallenblase.
Ventral der rechten Niere findet sich das Colon ascendens mit der rechten Flexur. In unmittelbarer Nähe zum rechten Nierenbecken findet sich das Duodenum.
Die linke Niere hat nach kranial Kontakt zum Pankreas und zur Milzunterseite.
