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James M. Buchanan (1919–2013) trug mit seinen Werken viel zum Verständnis politischer und gesellschaftlicher Prozesse bei. Dabei ging er immer von der individuellen Freiheit aus, die geschützt werden muss. Das Brevier stellt den politischen Ökonomen und seine relevanten Ideen vor, die für das Verständnis von politischen Entscheidungen bedeutsam sind. Einleitung und Nachwort gehen auf Person, sein Schaffen und insbesondere die politische Aktualität seines Werkes ein. Sowohl die analytischen Erkenntnisse als auch die Vorschläge zur Gestaltung von Verfassungsordnungen, welche die individuelle Freiheit schützen, werden dabei behandelt. Die Schwerpunkte des Breviers sind: methodologischer Individualismus, Public Choice, Vertragstheorie, Verfassungstheorie, öffentliche Güter, Gerechtigkeit und Staatsfinanzen. Damit werfen die Herausgeber einen pointierten Blick auf die wichtigsten Thesen, Ideen und Werke des bekannten Nobelpreisträgers.
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Seitenzahl: 104
Veröffentlichungsjahr: 2014
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Meisterdenkerder Freiheitsphilosophie
Herausgegeben vonGerd Habermann und Gerhard Schwarz
Steffen Hentrich, Sascha Tamm (Hrsg.)
Regeln für eine freieGesellschaft
Ein James-Buchanan-Brevier
Verlag Neue Zürcher Zeitung
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.
© 2014 Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich
Der Text des E-Books folgt der gedruckten 1. Auflage 2014 (ISBN 978-3-03823-826-3)
Titelabbildung: George Mason University
Datenkonvertierung: CPI – Clausen & Bosse, Leck
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ISBN E-Book 978-3-03823-933-8
www.nzz-libro.ch NZZ Libro ist ein Imprint der Neuen Zürcher Zeitung
Vorwort
In unserer Brevier-Reihe stellen wir nun mit James M. Buchanan einen weiteren herausragenden «Meisterdenker der Freiheitsphilosophie» vor, der mit seiner Public-Choice-Theorie in den Staat hineingeleuchtet und die Entscheidungsmechanismen sowie die Eigeninteressen der «Staatsdiener» aufgezeigt hat. Sein oberstes Anliegen ist ähnlich wie das Friedrich August von Hayeks die Zähmung des Leviathans durch eine «Verfassung der Freiheit». Hayeks liberaler Evolutionismus unterscheidet sich allerdings in wichtigen Punkten vom Ansatz des vertragstheoretischen Konstitutionalismus. Dennoch sollte es möglich sein und wäre es, wie der führende deutsche Buchanan-Kenner Viktor Vanberg schon 1981 schrieb, wünschenswert, beide Positionen «im Interesse einer umfassenderen und in sich konsistenten individualistischen Konzeption» miteinander zu verbinden. Dieser Ansicht Vanbergs hat von Hayek auch selbst zugestimmt. Schließlich vertreten ja beide Denker eine Position, für die im 18.Jahrhundert David Hume, Adam Smith und die Gründerväter der Vereinigten Staaten von Amerika die bedeutendsten Namen sind. Und von Hayek würde sich gewiss heute wie damals der Mahnung Buchanans an die Liberalen anschließen, «sich nicht zurückzulehnen und so zu tun, als ob die Arbeit erledigt wäre […]. Wir brauchen die Diskussion zur Rettung und Wiederbelebung unserer Auffassung von der Seele des klassischen Liberalismus. Ohne das Verständnis der Öffentlichkeit für seine grundlegenden Prinzipien wird die Marktordnung nicht überleben […]». Und: «Nur durch das Verständnis des Funktionsprinzips oder der Ordnung des Marktes lässt sich der Mensch von den Torheiten der Politik abbringen. Unterstützer von Mindestlöhnen, Mietkontrollen, Mindestpreisen oder expansiver Geldpolitik sind schlichtweg nicht in der Lage, das Individuum oder den Markt zu verstehen. Für Wissenschaftler läuft das Verständnis dieser Zusammenhänge auf ein Eintreten für die Belange des klassischen Liberalismus hinaus. Doch Wirtschaftswissenschaftler allein besitzen nicht die Autorität, ihrer Auffassung öffentlich Geltung zu verschaffen, es kommt darauf an, die Bürger selbst zu überzeugen.» Genau aus dieser Überlegung heraus hat die Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft seinerzeit diese Brevierreihe ins Leben gerufen, die mit einer Auswahl besonders typischer oder besonders prägnanter Zitate die Ideenwelt bedeutender liberaler Denker auf leicht verdauliche Weise vermitteln soll.
Wir danken den Bandherausgebern, Steffen Hentrich und Sascha Tamm vom Liberalen Institut der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit in Potsdam, für die Zusammenstellung solcher zentraler und treffender Stellen aus den Werken Buchanans. Die Friedrich-Naumann-Stiftung hat zudem ebenso wie das Liberale Institut in Zürich die Friedrich-August-von-Hayek-Gesellschaft mit ihrer Stiftung bei der Drucklegung dieses Breviers unterstützt, wofür wir uns auch bedanken, genauso wie für den guten Willen und den verlegerischen Schwung von NZZ Libro unter der Leitung von Hans-Peter Thür.
Professor Dr.Gerd Habermann
Dr.Gerhard Schwarz
Zum Geleit
«Just as no physicist would claim that ‹water runs uphill›, no self-respecting economist would claim that increases in the minimum wage increase employment.» James M. Buchanan
James McGill Buchanan (1919–2013) gehörte noch zu jener Generation amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler, deren großes Werk aus der umfassenden Sicht einander bedingender sozialwissenschaftlicher Disziplinen entstand.
An der charmanten Melodie und am Tonfall seiner Sprache konnte man leicht erkennen, dass Jim Buchanan aus dem amerikanischen Süden stammte. In der Nähe von Nashville im US-Bundesstaat Tennessee geboren, wuchs er dort auf der bescheidenen Familienfarm heran. Sein Großvater, John P. Buchanan, war während der späten 1890er-Jahre Gouverneur von Tennessee. In seiner Autobiografie Better than Plowing and Other Personal Essays (1992) bietet Buchanan nicht nur einen Einblick in seine gewinnende Persönlichkeit und seine Ideen, dort schildert er ebenso eindrucksvoll das Leben in den Südstaaten während der 1920er- und 1930er-Jahre. Im Krieg war er in der US-Marine unter Admiral Nimitz im Pazifik eingesetzt.
Buchanan machte zunächst seinen Master in Economics an der University of Tennessee, schloss sein Studium der Wirtschaftswissenschaften dann aber an der University of Chicago 1948 mit einem Ph.D. ab. Als Buchanan Ende 1947 als «graduate student» an die University of Chicago kam, reichten seinem Lehrer Frank Knight (1885–1972) knapp sechs Wochen, um ihm die Reste seiner sozialistischen Ideen und vagen Vorstellung eines Wohlfahrtsstaates endgültig auszutreiben. Aber nicht nur der direkte wissenschaftliche Einfluss Knights machte Buchanan zu einem der führenden Liberalen unserer Zeit. Auch einige ältere Arbeiten italienischer Finanztheoretiker, insbesondere aber die Werke des Schweden Knut Wicksell (1851–1926), der bereits in den 1890er-Jahren argumentierte, dass nur einstimmig beschlossene Steuern und Staatsausgaben zu rechtfertigen sind, prägten Buchanans Denken. So wandte er sich schon früh gegen die weitverbreitete These, dass Steuern nicht nur als Instrument der Einkommensumverteilung benutzt werden sollten, sondern zwischen einer individuellen Steuerpflicht und der individuell erhaltenen staatlichen Leistung auch keinerlei Zusammenhang bestehen müsse. Während für Buchanan Steuern ausschließlich Preise für die Bereitstellung öffentlicher Güter sind, werden im heutigen Wohlfahrtsstaat Steuern fast ausschließlich als Mittel zur Umverteilung und als gemeinnütziger, solidarischer Beitrag dargestellt. Diesen muss der einzelne Bürger zur Finanzierung jener Aufgaben leisten, die der Staat dann im vermeintlichen Interesse eines kaum je definierten Gesamtwohls allen zur Verfügung stellt. Erfolgreich baute Buchanan die Theorie Wicksells weiter aus und begann sich zunehmend auf einen bisher weitgehend vernachlässigten Teil der Ökonomie zu konzentrieren, wobei er den neuen Teilbereich Constitutional Economics entwickelte. Buchanan unterscheidet hier im Wesentlichen zwischen zwei eminent wichtigen demokratischen Ebenen: Auf der ersten Ebene geht es darum, die Regeln einer Verfassung zu diskutieren, auszuhandeln und zu verabschieden, auf der zweiten geht es um die Erhaltung der individuellen Freiheit durch Einhaltung und Durchsetzung dieser Regeln.
Gemeinsam mit Gordon Tullock (1922–) veröffentlichte Buchanan 1962 The Calculus of Consent. The Logical Foundation of Constitutional Democracy. Mit diesem Buch, das schon bald zu einem Klassiker der politischen Ökonomie wurde, begründeten sie die Public-Choice-Theorie. Hier gelang es ihnen nicht nur zum ersten Mal, mit einer ökonomischen Analyse das den Märkten unterstellte Versagen mit dem Versagen des demokratischen Wohlfahrtstaates zu erklären. In The Calculus of Consent findet sich auch der Nachweis, dass das Eigeninteresse der Politiker schädliche Auswirkungen auf das öffentliche Leben hat. Schließlich wollen Politiker in der Regel wiedergewählt werden, und weil sie sich dabei (auf Kosten der Allgemeinheit) mit Steuergeschenken und allerlei Versprechungen für einzelne Wählergruppen beliebt und mitunter unentbehrlich zu machen versuchen, lehnen sie einfache und auf alle gleich wirkende Steuersysteme ab. Auch wenn diese Einsicht schon etwa in Machiavellis Der Fürst, in B. Mandevilles Bienenfabel oder in Adam Smiths Wohlstand der Nationen zu finden ist, gelang Buchanan hier der Nachweis, dass dieses politische Eigeninteresse in repräsentativen Demokratien meist zu schwerwiegenden staatspolitischen Problemen führen muss. In seinem fast ebenso berühmt gewordenen Buch The Limits of Liberty. Between Anarchy and Leviathan (1975) zeigt er dann, wie diese politischen Prozesse das demokratische Verständnis untergraben und die gegenwärtigen Wohlfahrtsstaaten immer mehr zu Schacher-Demokratien (nach F. A. von Hayek) verkommen lassen. Die Frage nach einer kurzen Beschreibung der Public-Choice-Theoriebeantwortete Buchanan in typischer Weise oft mit dem bekannten Hinweis auf den Fuchs, den man ja auch nicht das Bewachen des Hühnerstalles überlassen sollte.
In seinen Werken zur Methodologie der Wirtschaftswissenschaften, wie etwa What Should Economists Do? (1979) oder in seinem viel zu wenig beachteten Buch Cost and Choice (1999), kritisierte Buchanan den weitverbreiteten Ansatz, nach dem die Nationalökonomie eine Wissenschaft der Wahl oder der Allokation knapper Ressourcen ist. Fest auf dem Fundament der Austrian Economics ruhend argumentierte er überzeugend, dass die Ökonomie eine Theorie zur Erreichung von Zielen, nicht aber eine der richtigen Zielwahl ist. Individuelle Wertungen und Zielvorgaben sind somit immer subjektiv und liegen jenseits der Wissenschaftlichkeit. In den 1990er-Jahren führte Buchanan den Begriff des «generalized increasing returns» erfolgreich in die Diskussion um den Freihandel ein. Für Buchanan führt die zunehmende internationale Vernetzung zu immer weiterer Arbeitsteilung und somit zu immer größerer Produktivität mit höherem Wachstum. Diese Einsicht beeinflusste nicht nur die Globalisierungsdebatte, sondern ebenso tiefgreifend die Diskussion um Arbeitsmoral oder die gesetzlichen Beschränkungen der Arbeitszeiten.
Längst überfällig wurde James M. Buchanan 1986 der Nobelpreis in Ökonomie für die Entwicklung der kontrakttheoretischen und konstitutionellen Grundlagen der ökonomischen und politischen Beschlussfassung verliehen. In den rund 20Bänden der Gesamtausgabe seiner Arbeiten, die der Liberty Fund (Indianapolis) in dankenswerter Weise veröffentlichte, sind neben seinen 30Büchern auch rund 300Aufsätze und weitere Arbeiten enthalten. Sein Werk entstand aus einer seltenen umfassenden und tiefen humanistischen Bildung heraus. Die innere Kohärenz und systematische Entwicklung seines Œuvres, seine ehrliche Wissenschaftlichkeit und sein großer akademischer Einfluss, nicht zuletzt aber auch sein verhaltener Humor sind Legion.
Kurt R. Leube
Stanford, im März 2014
Ziele und Methoden
1. Individualismus
Personen als Grundeinheiten der Theorie
Die Grundeinheiten sind wählende, handelnde, sich verhaltende Personen, nicht organische Einheiten wie Parteien, Provinzen oder Nationen. Ja, wir können unseren Gegenstand hier legitimerweise als «eine individualistische Theorie der Politik» bezeichnen. (PÖV, 26)
Jeder Mensch zählt als Individuum
Jeder Mensch zählt nur als ein einzelner – das ist der entscheidende Punkt. Mit dieser Prämisse zeichnet sich, wenn man sie einmal voll anerkannt hat, ein Ausweg aus dem Zynismus ab. Ein Kriterium für eine «Verbesserung» bietet sich dann an. Eine Situation gilt so lange als «gut», wie sich die einzelnen ihre Wünsche, welcher Art auch immer, erfüllen können. Einzige Beschränkung ist das Prinzip gegenseitigen Einverständnisses. Die individuelle Freiheit wird dann zum überragenden Ziel jeder Gesellschaftspolitik, nicht als Instrument auf dem Weg zu wirtschaftlichen oder kulturellen Segnungen, auch nicht als ein im metaphysischen Sinne höherer Wert, sondern ganz einfach als notwendige Konsequenz einer individualistisch-demokratischen Methodologie. (GdF, 3)
Individuen handeln individuell
Der methodologische Individualismus kommt im Prinzip ohne eine Unterscheidung oder eine Differenzierung zwischen dem «öffentlichen» und «privaten» Sektor aus. Kollektives Handeln wird ebenso wie private Aktivitäten von individuellen Zielvorstellungen geleitet und ist erst möglich, nachdem die handelnden Individuen die Konsequenzen im Geiste durchgerechnet haben. Als Entscheidungsträger oder wählende Individuen unterscheiden die Menschen nicht zwischen privaten und öffentlichen Aktivitäten. Daher sind alle Versuche politischer Philosophen, zwischen «öffentlichem Recht» und «privatem Recht» trennscharf zu unterscheiden, dem methodologischen Individualismus fremd. (Übersetzung: CoC, 237)
Das Individuum als Quell von Werten
Die erste und wesentlichste Voraussetzung einer echten Demokratietheorie ist das Prinzip, dass Werte nur in Individuen ihren Ursprung haben. (PÖV, 60)
Kein Mensch ist wie der andere
Drei Grundelemente sind für die Position, die der einzelne erreicht, bestimmend: seine Präferenzen, seine Fähigkeiten und seine Umwelt. Es wäre völlig willkürlich anzunehmen, alle Individuen wären in dieselbe Umwelt hineingestellt. Dafür spricht genauso wenig wie für die Annahme, die Präferenzen und Fähigkeiten aller Menschen wären identisch. (GdF, 8)
2. Wissenschaft, Politik und Markt
Wissenschaft soll nach Wahrheit streben, Politik nicht
Wir können das Problem verdeutlichen, indem wir zwischen zwei Arten gesellschaftlicher Wechselwirkungen unterscheiden, und zwar zwischen Wissenschaft auf der einen und Politik auf der anderen Seite. Diese Unterscheidung ist hilfreich, denn Wissenschaft stellt eine gesellschaftliche Aktivität dar, bei der Personen aufeinander einwirken, die die Existenz eines nichtindividuellen, von allen akzeptierten Wertes, nämlich der Wahrheit anerkennen, und die darüber hinaus diesen Wert als ihr gemeinsames Ziel ansehen. Insofern kann Wissenschaft nicht mithilfe des vertragstheoretischen Paradigmas der komplexen Tauschbeziehung verstanden werden. «Wissenschaft» ist vom Interaktionssystem, das die Ökonomie untersucht, ganz und gar verschieden. (BvR, 50)
Politik ist weder Wissenschaft noch Wahrheitsfindung
Das Verständnis des gesellschaftlichen Interaktionsprozesses im Sinne des Modells der «Politik als Wissenschaft» oder der «Politik als Wahrheitsfindung» hat autoritäre und antiindividualistische Implikationen. […] Der autoritäre Imperativ ergibt sich unmittelbar aus der Idee, dass eine im Verhältnis zum Individuum externe Quelle das «Gemeinwohl» bestimmt. Ein von individuellen Bewertungen unabhängiges «Gemeinwohl» impliziert, dass jedes in der Sorge um die individuelle Freiheit vorgebrachte Argument gegen die Verwirklichung des Gemeinwohls in Widersprüche führt. (BvR, 53)
Der Unterschied zwischen Markt und Politik
