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Sternenkinder - sie werden auch Engelskinder, Himmelskinder und Schmetterlingskinder genannt. Es sind Kinder, die noch im Mutterleib, während der Geburt oder kurz nach der Geburt sterben. Betroffene Eltern, Angehörige oder nahestehende Menschen lassen ihre trauernde Seele sprechen. In diesem Buch leben die kleinen Sternchen weiter.
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Seitenzahl: 45
Veröffentlichungsjahr: 2019
Gedichte, Liedtexte und Wünsche an unsere Sternenkinder
Gewidmet:
allen Sternenkindern dieser Welt
Reise ins Land unserer Sternenkinder
Der Tränenstrom
Gedichte Lieder und Verse der Gegenwart
Unser kleiner Sonnenschein
Die Worte einer Ärztin
Kleiner zarter Schmetterling
Nur noch Tränen, Wut und Leere
Warum
Ihr Nichtbetroffenen
Wolkenland
Klagelied
In Liebe zu dir
An mein Sternenkind
Ein Engelein kehrt zurück
Schlaf Prinzesschen, schlafe süß
Ein Tag der Trauer
Mein liebstes Sternenkindelein
Die Seele des toten Kindes
Von Engeln getragen
Wo ist mein Kindlein?
Eine Schale voll Perlen
Eine kleine, zarte Knospe
Oh, süßer Schmerz
Nur ein Hauch von Leben
An meine kleine Cousine
Kleiner Stern
Kein Augenblick
Denk ich an Dich…
Ein kleines Sternchen
Mein geliebtes Kind
Weihnachten ohne dich
Geliebte Melissa-Maus
Für Emma
Die Insel hinter dem Horizont
Hell erleuchtet war die Nacht
Einen Atemzug lang nur
Unser Philipp
Meine liebste Melissa-Maus
Meiner lieben Sarah
Für meine Christina
Little tiny girl
Klitzekleines Mädchen
Gedichte, Lieder und Verse der Vergangenheit
Ballade vom toten Kind
Die junge Mutter
Der Tod und das Kind
Das sterbende Kind
Ach daß ohne Wehen
Du bist ein Schatten am Tage
Mein Engelchen, mein Engelchen
Es war kein Traum
Altes Lied
Auf den Tod
Schmetterlings Sterbelied
Der Augenblick
Auf meines Kindes Tod
Das Tränenkrüglein
Auf den Tod eines Kindes
Christiane
Daß er ganz ein Engel werde
O Glocken, böse Glocken
Trost
Abschied
Es weht der Wind ein Blatt vom Baum
Danke
Bildnachweis
Wer sind diese Sternenkinder, die auch Himmelskinder, Engelskinder oder Schmetterlingskinder genannt werden? Wo wohnen sie und wie geht es ihnen? Gibt es ein Leben nach dem Tod? Leben kleine Seelen weiter?
Unwiderlegbar ist die Existenz der Babys, die nicht die Chance auf ein Leben außerhalb des Mutterleibes hatten. Sie wurden still geboren, weil sie vor oder während der Geburt sterben mussten oder das kleine Herz kurz nach der Geburt aufhörte zu schlagen.
Sie haben von Anfang an unser Herz erobert und wir halten sie dort fest, für alle Zeit. Auch wenn sie nicht leben, so sehen wir sie dennoch aufwachsen. Manchmal weinen wir um sie. Das dürfen wir, es nimmt uns ein klein wenig den Schmerz.
Den Weg der Trauer muss jeder selbst finden. Aber er ist lang und steinig und birgt viele Hürden, die es zu überwinden gilt. Dabei darf man nicht vergessen, dass jeden Morgen erneut die Sonne am Horizont erscheint. Sie wärmt uns und gibt uns Kraft. Am Abend sind es die vielen kleinen Sternchen, die zu uns herableuchten und uns den Weg weisen.
Eine Art, unserer Babys zu gedenken sind Gedichte aus eigener oder fremder Hand. Sie lassen unsere Seele sprechen und drücken unsere Gefühle aus. Nicht nur die Betroffenen selbst trauern, auch andere, wie die Oma eines Sternchens, die Nachbarin, die Ärztin, der Cousin, die Patentante oder andere Menschen... Sie möchten mit uns fühlen und uns mit ihren Zeilen erfreuen und Trost spenden.
Machen wir uns auf die Reise in ein ganz besonders Land... das Land unserer Sternenkinder.
Eine Mutter hatte ihr Baby verloren. Nun weinte sie jeden Tag und der Kummer schien sie zu erdrücken. Ihr Mann machte sich große Sorgen. Er versuchte sie zu trösten, versprach immer für sie da zu sein. Doch sie nahm den Trost nicht an. Sie stieß ihn weg, entfernte sich immer mehr von ihm.
Die Mutter weinte und weinte. Die Tränen kullerten auf den Erdboden und bildeten eine kleine Pfütze. Die Pfütze wurde immer größer und bald begann ein kleines Bächlein zu fließen. Das sah die Mutter und dachte, wenn ich nicht mehr aufhöre zu weinen, dann entsteht ein tiefer Fluss und darin werde ich mich ertränken. Der Tod wird mich zu meinem Kind bringen und wir sind wieder vereint.
Verzweifelt streckte der Mann seine Hände nach seiner Frau aus. Er wollte sie fassen, aber sie ließ sich treiben, im Bächlein, das nun ein Fluss war.
Als der Fluss tief genug war, zögerte sie nicht mehr und tauchte unter. Doch das Wasser wollte den Tod nicht zulassen, ließ sie immer wieder auftauchen und zwang sie zu atmen. Vergeblich waren die Versuche sich zu ertränken.
Tränen, Tränen, Tränen, die den Fluss breiter und tiefer werden ließen. Die verzweifelte Mutter ließ sich treiben und sehnte sich nach ihrem Kind.
Plötzlich hörte sie ein Wimmern. Sie schaute sich um und erblickte eine junge Frau, die wie sie bitterlich weinte und vom Wasser getragen wurde. Sie fragte die junge Frau, warum sie denn weine und diese erzählte ihr, dass sie ihr Baby verloren habe und sich aus Kummer das Leben nehmen wolle. Die beiden umarmten sich, hatten sie doch das gleiche Leid zu tragen. Bisher dachte die Mutter immer, nur sie allein muss ein Kind beweinen.
So wurden sie von der Strömung des Flusses davongetragen. Sie wussten beide nicht, wo sie ankommen würden. Doch das war ihnen egal. Sie wollten nur Sterben, um bei ihren Kindern zu sein.
