54,99 €
Dein starker Einstieg in den Rettungsdienst
Damit bist du gut gewappnet für Ausbildung, Prüfung und Einsatz: Dieses Lehrbuch enthält alle medizinischen Grundlagen, die du als Rettungssanitäterin oder Rettungssanitäter brauchst.
Mit den Mindmaps am Kapitelanfang findest du dich schnell im jeweiligen Thema zurecht. Auch praxisnahe Fotos, zahlreiche Grafiken und leicht erfassbare Texte unterstützen dich beim Lernen.
Mit den RETTEN TO GO Lernkästen kannst du zentrale Fakten jederzeit schnell wiederholen. Vor allem kurz vor der Prüfung. Dieses Wissen hat du in der passenden App auch immer mit dabei: Die kostenlose App findest du unter RETTEN TO GO - RS in den Stores.
Tipp: Buche optional den retten Prüfungstrainer Rettungssanitäter dazu: Kreuze zu den Kapiteln passende Lernfragen und trainiere so für den "Ernstfall schriftliche Prüfung" (kostenpflichtig).
retten – Rettungssanitäter ist dein erfolgreicher Einstieg in einen verantwortungsvollen Beruf! Später ist es ein ideales Nachschlagewerk.
Neu in der 2. Auflage (u.a.):
Tipp: Buche optional den retten – Prüfungstrainer Rettungssanitäter dazu: Kreuze zu den Kapiteln passende Lernfragen und trainiere so für den "Ernstfall schriftliche Prüfung" (Stand Januar 2024: kostenpflichtig, 29,99 € / 4 Monate; 44,99 € /12 Monate).
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 1454
Veröffentlichungsjahr: 2024
Herausgegeben von
Kersten Enke, Sebastian Koch, Rico Kuhnke, Tatjana Köwing, Anna Möller
Alice Brand, Arne Conrad, Diana Drache, Kathrin Feyl, Tobias Fraatz, Jeannette Frenzel, Heike Heinrich*, Elisabeth Kaiserauer, Oliver Knappe, Sebastian Koch, Attila Koszik, Andreas Krebs, Yvonne Lenhardt-Pfeiffer, Matthias Lohölter, Martin Rief, Jens Schäper, Jan Frederik Schlie, Marco Steinkrauß, Maik Thomas, Jannis Trier, Michael Unseld, Marcus Wuttke
2., überarbeitete Auflage
679 Abbildungen
Titelei
Vorwort
Teil I Berufsbild
1 Berufsbild und psychologische Aspekte
1.1 Rettungsdienstpersonal
1.1.1 Rettungshelfer/in (RH)
1.1.2 Rettungssanitäter/in (RS, RettSan)
1.1.3 Rettungsassistent/in (RA, RettAss)
1.1.4 Notfallsanitäter/in (NotSan, NFS)
1.2 Rettungssanitäter/in – die Ausbildung
1.2.1 Zugangsvoraussetzungen
1.2.2 Ausbildungsorte
1.3 Rettungssanitäter/in – Tätigkeitsschwerpunkte
1.3.1 Einbindung in die Rettungsdienststrukturen
1.3.2 Aufgaben in Notfallrettung und Krankentransport
1.3.3 Weitere Tätigkeitsbereiche
1.3.4 Aufbauqualifikationen
1.4 Psychologische Aspekte im Einsatz
1.4.1 Positive Grundhaltung
1.4.2 Humanfaktoren, Kommunikation und Teamarbeit
1.4.3 Resilienz und Vulnerabilität
1.4.4 Stressbewältigung
2 Organisation des Rettungsdienstes
2.1 Aufgaben und Einrichtungen der Notfallversorgung
2.1.1 Aufgaben des Rettungsdienstes
2.1.2 Einrichtungen des Rettungsdienstes
2.1.3 Wichtige Schnittstellen
2.1.4 Weitere Einrichtungen der Notfallversorgung
2.2 Hilfsfristen und Rettungsdienstbereiche
2.2.1 Hilfsfristen
2.2.2 Rettungsdienstbereiche
2.3 Rettungsmittel und Rettungskette
2.3.1 Rettungsmittel
2.3.2 Rettungskette
2.4 Funk im Rettungsdienst
2.4.1 Rechtliche Grundlagen
2.4.2 BOS-Sprechfunkgeräte
2.4.3 Analog- und Digitalfunk
2.4.4 Vorgang des Funkens
2.4.5 Das Funkmeldesystem (FMS)
2.4.6 Störungen beim Funken
Teil II Medizinische Grundlagen
3 Anatomie und Physiologie
3.1 Einführung
3.2 Aufbau des Körpers
3.2.1 Organisationsebenen des Körpers
3.2.2 Die Zelle
3.2.3 Gewebe des Körpers
3.3 Blut und Immunsystem
3.3.1 Blut
3.3.2 Blutgerinnung
3.3.3 Immunsystem
3.3.4 Lymphatisches System
3.4 Herz-Kreislauf-System
3.4.1 Überblick
3.4.2 Herz
3.4.3 Blutgefäße
3.4.4 Blutkreislauf
3.5 Atmungssystem
3.5.1 Überblick
3.5.2 Nase und Nasennebenhöhlen
3.5.3 Rachen
3.5.4 Kehlkopf
3.5.5 Luftröhre
3.5.6 Bronchien
3.5.7 Lunge
3.5.8 Brustfell
3.5.9 Physiologie der Atmung
3.6 Verdauungssystem
3.6.1 Überblick
3.6.2 Mundhöhle
3.6.3 Speiseröhre
3.6.4 Magen
3.6.5 Dünndarm
3.6.6 Dickdarm
3.6.7 Bauchspeicheldrüse
3.6.8 Leber und Gallenwege
3.6.9 Bauchfell
3.7 Harnsystem
3.7.1 Überblick
3.7.2 Niere
3.7.3 Ableitende Harnwege
3.8 Wasser- und Elektrolyt-Haushalt
3.9 Säure-Basen-Haushalt
3.10 Genitalorgane und Schwangerschaft
3.10.1 Weibliche Genitalorgane
3.10.2 Menstruationszyklus
3.10.3 Schwangerschaft
3.10.4 Männliche Genitalorgane
3.11 Hormonsystem
3.12 Temperaturregulation
3.13 Bewegungssystem
3.13.1 Überblick
3.13.2 Knochen und Gelenke
3.13.3 Skelettmuskulatur
3.14 Nervensystem
3.14.1 Überblick
3.14.2 Zentrales Nervensystem (ZNS)
3.14.3 Peripheres Nervensystem
3.14.4 Vegetatives Nervensystem
3.15 Sinnesorgane
3.15.1 Auge
3.15.2 Ohr
3.15.3 Haut
4 Pharmakologie
4.1 Allgemeine Pharmakologie
4.1.1 Grundbegriffe der Pharmakologie
4.1.2 Rechtliche Grundlagen der Arzneimitteltherapie
4.1.3 Korrekter Umgang mit Arzneimitteln
4.1.4 Applikationsformen von Arzneimitteln
4.1.5 Allgemeine Pharmakokinetik
4.1.6 Allgemeine Pharmakodynamik
4.1.7 Besonderheiten bei bestimmten Patientengruppen
4.2 Spezielle Pharmakologie
4.2.1 Analgetika
4.2.2 Antikonvulsiva und Sedativa
4.2.3 Antiemetika
4.2.4 Narkose im Rettungsdienst
4.2.5 Pharmakologie des Herz-Kreislauf-Systems
4.2.6 Pharmakologie der Atmung
4.2.7 Substanzen zur Behandlung anaphylaktischer Reaktionen
4.2.8 Pharmakologie des Wasser- und Elektrolythaushalts
4.2.9 Pharmakologie der Gerinnung
4.2.10 Antidote
5 Infektionen und Hygiene
5.1 Einführung
5.2 Infektiologie
5.2.1 Grundlagen
5.2.2 Wichtige Infektionskrankheiten im Rettungsdienst
5.2.3 Infektionsschutzgesetz (IfSG)
5.3 Hygiene
5.3.1 Infektionsprophylaxe
5.3.2 Reinigung, Desinfektion und Sterilisation
5.3.3 Persönliche Hygiene
5.3.4 Vorgehen bei Kontamination
5.4 Infektionstransporte
5.4.1 Planung
5.4.2 Durchführung
Teil III Methoden und Arbeitstechniken
6 Kommunikation und Verhalten in Notfallsituationen
6.1 Die Notfallsituation
6.2 Stress in der Notfallsituation
6.3 Kommunikation in der Notfallsituation
6.3.1 Kommunikation mit Patienten
6.3.2 Kommunikation mit Kollegen und anderen Berufsgruppen
6.3.3 Kommunikation mit Angehörigen
6.3.4 Kommunikation mit besonderen Patientengruppen
7 Einsatztaktik und -ablauf
7.1 Definition und Ablauf eines Einsatzes
7.2 Verhalten an der Einsatzstelle
7.2.1 Prinzipielle Vorgehensweise
7.2.2 Vorgehen im Einzelnen
7.2.3 Eigenschutz
7.2.4 Weitere Schutzmaßnahmen
7.3 Teamarbeit und Führung im Einsatz
7.3.1 Teamarbeit
7.3.2 Führung im Einsatz
8 Die Untersuchung des Notfallpatienten
8.1 Einführung
8.2 Ersteinschätzung
8.3 Primary Survey: (c)ABCDE-Schema
8.3.1 Vorgehen
8.3.2 ABCDE-Schema: Fallbeispiel
8.4 Secondary Survey
8.4.1 SAMPLER-Schema
8.4.2 OPQRST-Schema
8.4.3 IPPAF-Schema
9 Notfallmedizinische Arbeitstechniken und Monitoring
9.1 Monitoring und apparative Diagnostik
9.1.1 Blutdruckmessung
9.1.2 Pulsoxymetrie
9.1.3 Elektrokardiogramm (EKG)
9.1.4 Blutzuckermessung
9.1.5 Kapnometrie und Kapnografie
9.1.6 Temperaturmessung
9.1.7 Blutgasanalyse (BGA)
9.1.8 Monitoringsysteme
9.1.9 Notfallsonografie
9.2 Atemwegsmanagement
9.2.1 Freimachen der Atemwege
9.2.2 Freihalten und Sichern der Atemwege
9.3 Sauerstofftherapie und Beatmung
9.3.1 Sauerstofftherapie
9.3.2 Beatmung
9.4 Injektionen und Infusionen
9.4.1 Vorbereiten von Injektionen
9.4.2 Periphere Venenpunktion
9.4.3 Vorbereiten und Anschließen von Infusionen
9.4.4 Weitere Applikationstechniken
9.5 Rettungstechniken
9.5.1 Helmabnahme
9.5.2 Rautek-Rettungsgriff
9.5.3 Schaufeltrage
9.5.4 Spineboard
9.5.5 Kombinationsgeräte
9.6 Ruhigstellungstechniken (Immobilisation)
9.6.1 Manuelle Inlinestabilisierung (MILS)
9.6.2 HWS-Stützkragen
9.6.3 Rettungskorsett
9.6.4 Rettungs-BOA
9.6.5 Vakuummatratze
9.6.6 Retention von Frakturen
9.7 Transport und Lagerung von Patienten
9.7.1 Rückenschonendes Heben und Tragen
9.7.2 Kinästhetik im Rettungsdienst
9.7.3 Führen von Patienten
9.7.4 Transport von Patienten mit Hilfsmitteln
9.7.5 Lagerungsarten
9.8 Wärmeerhalt und Kühlung
9.8.1 Wärmeerhalt
9.8.2 Kühlung
9.9 Todesfeststellung und Leichenschau
9.9.1 Todesfeststellung
9.9.2 Leichenschau
9.10 Weitere Arbeitstechniken
Teil IV Notfälle
10 Respiratorische Notfälle
10.1 Grundlagen
10.1.1 Leitsymptome
10.1.2 Anamnese und Untersuchung
10.1.3 Basismaßnahmen
10.2 Notfälle und Erkrankungen
10.2.1 Asthma bronchiale
10.2.2 COPD
10.2.3 Lungenentzündung
10.2.4 Lungenödem
10.2.5 Lungenembolie
10.2.6 Pneumothorax
10.2.7 Hyperventilation
10.2.8 Ertrinkungsunfälle
10.2.9 Aspiration
10.2.10 Kohlendioxid-Erstickung
10.2.11 Kohlenmonoxid-Intoxikation
10.3 Respiratorische Notfälle bei Kindern
10.3.1 Allgemeines
10.3.2 Bronchiolitis
10.3.3 Akute Epiglottitis
10.3.4 Pseudokrupp
10.3.5 Fremdkörperaspiration
11 Schock
11.1 Grundlagen
11.1.1 Schock und Schockformen
11.1.2 Schockstadien und Schocksymptome
11.1.3 Versorgung des Patienten
11.2 Besonderheiten der einzelnen Schockformen
11.2.1 Hypovolämischer Schock
11.2.2 Kardialer Schock
11.2.3 Allergische Reaktion und anaphylaktischer Schock
11.2.4 Sepsis und septischer Schock
11.2.5 Neurogener Schock
11.3 Besonderheiten bei Kindern
12 Herz-Kreislauf-Notfälle
12.1 Grundlagen
12.1.1 Leitsymptome
12.1.2 Anamnese
12.1.3 Untersuchung
12.1.4 Basismaßnahmen
12.2 Notfälle und Erkrankungen
12.2.1 Akutes Koronarsyndrom (ACS)
12.2.2 Lungenembolie
12.2.3 Herzinsuffizienz
12.2.4 Herzrhythmusstörungen
12.2.5 Hypertensive Entgleisung
12.2.6 Perikardtamponade
12.2.7 Akutes Aortensyndrom
12.2.8 Akuter peripherer arterieller Verschluss
12.2.9 Tiefe Venenthrombose (TVT)
12.3 Besonderheiten bei Kindern
13 Herz-Kreislauf-Stillstand und Reanimation
13.1 Herz-Kreislauf-Stillstand (HKS)
13.2 Reanimation
13.2.1 Grundlagen
13.2.2 Basischeck
13.2.3 Ablauf der Reanimation
13.2.4 Erfolgreiche Reanimation
13.2.5 Erfolglose Reanimation
13.3 Besonderheiten bei Kindern
13.3.1 Grundlagen
13.3.2 Feststellen eines HKS und Reanimation von Kindern
13.3.3 Beendigung einer Reanimation bei Neugeborenen
14 Gastrointestinale, endokrine und Stoffwechselnotfälle
14.1 Akutes Abdomen
14.1.1 Leitsymptome
14.1.2 Anamnese und Untersuchung
14.1.3 Versorgung des Patienten
14.2 Notfälle und Erkrankungen des Abdomens
14.2.1 Gastrointestinale Blutungen
14.2.2 Entzündliche Erkrankungen
14.2.3 Notfälle und Erkrankungen der Leber
14.2.4 Gallensteinleiden
14.2.5 Darmverschluss (Ileus)
14.2.6 Nieren-/Harnleiterkolik
14.2.7 Bauchaortenaneurysma
14.2.8 Akutes Abdomen bei Kindern
14.3 Diabetes mellitus
14.3.1 Grundlagen
14.3.2 Notfallsituationen bei Diabetes mellitus
14.4 Endokrine Erkrankungen und Notfälle
14.4.1 Schilddrüsenüberfunktion
14.4.2 Schilddrüsenunterfunktion
14.4.3 Unterfunktion der Nebennierenrinde
15 Traumatologische Notfälle
15.1 Einführung
15.1.1 Grundlagen
15.1.2 Rettung eingeklemmter Personen
15.2 Verletzungen der Extremitäten
15.2.1 Einführung
15.2.2 Verletzungen der Gelenke, Sehnen und Bänder
15.2.3 Frakturen
15.3 Wunden, Blutungen und Amputationen
15.3.1 Wunden
15.3.2 Blutungen und Blutstillung
15.3.3 Amputationen
15.4 Schädel-Hirn-Trauma
15.4.1 Grundlagen
15.4.2 Symptomatik und Verletzungsformen
15.4.3 Schweregrade
15.4.4 Versorgung des Patienten
15.5 Verletzungen des Halses und der Wirbelsäule
15.5.1 Verletzungen des Halses
15.5.2 Wirbelsäulenverletzungen
15.6 Thoraxtrauma
15.6.1 Grundlagen
15.6.2 Die „tödlichen Sechs“
15.6.3 Die „versteckten Sechs“
15.6.4 Versorgung des Patienten
15.7 Bauchtrauma
15.7.1 Grundlagen
15.7.2 Häufige Verletzungen
15.7.3 Versorgung des Patienten
15.8 Beckentrauma
15.8.1 Grundlagen
15.8.2 Symptomatik
15.8.3 Versorgung des Patienten
15.9 Polytrauma
15.9.1 Grundlagen
15.9.2 Versorgung des Patienten
15.10 Verbrennungen und Verbrühungen
15.10.1 Thermische Verletzungen
15.10.2 Verätzungen
15.11 Umweltbedingte Notfälle
15.11.1 Kälteschäden
15.11.2 Hitzenotfälle
15.11.3 Strom- und Blitzunfälle
15.11.4 Tauchnotfälle
15.11.5 Ertrinkungsunfälle
16 Neurologische Notfälle
16.1 Grundlagen
16.2 Leitsymptome
16.2.1 Bewusstseinsstörungen
16.2.2 Krampfanfälle
16.2.3 Synkope
16.2.4 Schlaganfall
16.2.5 Weitere Leitsymptome
16.3 Notfälle und Erkrankungen
16.3.1 Neurogener Schock
16.3.2 Verletzungen von Gehirn und Rückenmark
16.3.3 Hirnischämie und Hirninfarkt
16.3.4 Hirnblutungen
16.3.5 Sinus- und Hirnvenenthrombose
16.3.6 Bandscheibenvorfall
16.3.7 Meningitis und Enzephalitis
16.3.8 Neurologische Notfälle bei Kindern
17 Psychische Notfälle
17.1 Einführung
17.2 Grundlagen
17.2.1 Leitsymptome
17.2.2 Anamnese und Untersuchung
17.2.3 Krisenintervention
17.2.4 Unterbringung psychisch Erkrankter gegen ihren Willen
17.3 Psychische Notfälle
17.3.1 Delir
17.3.2 Suizidalität
17.3.3 Akute Erregungszustände
17.3.4 Akute Belastungsreaktion
17.3.5 Akute Hyperventilation
17.3.6 Akute Angst und Panikattacken
17.4 Wichtige psychische Grunderkrankungen
17.4.1 Demenz
17.4.2 Depression
17.4.3 Sucht und Abhängigkeit
17.4.4 Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)
17.4.5 Bipolare affektive Störung
17.4.6 Schizophrenie
17.4.7 Angststörungen
18 HNO-Notfälle
18.1 Grundlagen
18.1.1 Leitsymptome
18.1.2 Anamnese und Untersuchung
18.1.3 Basismaßnahmen
18.2 Notfälle
18.2.1 Nasenbluten (Epistaxis)
18.2.2 Blutungen aus dem Mund
18.2.3 Blutungen aus dem Ohr
18.2.4 Schwindel
18.2.5 Akustisches Trauma
18.2.6 Hörsturz
18.2.7 HNO-Notfälle bei Kindern
19 Augennotfälle
19.1 Grundlagen
19.1.1 Leitsymptome
19.1.2 Anamnese und Untersuchung
19.1.3 Basismaßnahmen
19.2 Notfälle
19.2.1 Augenverletzungen
19.2.2 Netzhautablösung
19.2.3 Glaukomanfall
19.3 Besonderheiten bei Kindern
20 Geburtshilfliche und gynäkologische Notfälle
20.1 Grundlagen
20.1.1 Leitsymptome
20.1.2 Anamnese und Untersuchung
20.1.3 Basismaßnahmen
20.2 Gynäkologische Verletzungen
20.3 Schwangerschaft
20.3.1 Physiologische Grundlagen
20.3.2 Mutterpass
20.4 Notfälle in der Schwangerschaft
20.4.1 Komplikationen in der Frühschwangerschaft
20.4.2 Komplikationen bei fortgeschrittener Schwangerschaft
20.5 Geburt und Neugeborenes
20.5.1 Physiologischer Ablauf der Geburt
20.5.2 Geburtsbegleitung im Rettungsdienst
20.5.3 Versorgung des Neugeborenen
20.5.4 Komplikationen während und nach der Geburt
20.6 Wochenbett
21 Nephrologische und urologische Notfälle, Störungen des Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalts
21.1 Einführung
21.2 Grundlagen
21.2.1 Leitsymptome
21.2.2 Untersuchung
21.3 Notfälle der Nieren und der ableitenden Harnwege
21.3.1 Akuter Harnverhalt
21.3.2 Urolithiasis und Nieren-/Harnleiterkolik
21.3.3 Akutes Nierenversagen
21.4 Notfälle der männlichen Geschlechtsorgane
21.4.1 Akutes Skrotum
21.4.2 Priapismus
21.4.3 Paraphimose
21.5 Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts
21.5.1 Störungen des Natrium- und Wasserhaushalts
21.5.2 Hyperkaliämie
21.5.3 Hypokaliämie
21.6 Azidosen und Alkalosen
21.6.1 Grundlagen
21.6.2 Symptomatik
21.6.3 Versorgung des Patienten
21.7 Besonderheiten bei Kindern
22 Intoxikationen
22.1 Allgemeine Toxikologie
22.1.1 Einführung
22.1.2 Aufnahme des Giftes
22.1.3 Entgiftung
22.2 Grundlagen
22.2.1 Anamnese
22.2.2 Untersuchung
22.2.3 Versorgung der Patienten
22.3 Spezielle Vergiftungen
22.3.1 Vergiftungen durch Medikamente und illegale Drogen
22.3.2 Vergiftungen durch Alkohol
22.3.3 Vergiftungen durch Pflanzen, Pilze und Tiere
22.3.4 Weitere Vergiftungen
23 Besondere Patientengruppen
23.1 Besonderheiten pädiatrischer Patienten
23.1.1 Grundlagen im Umgang
23.1.2 Kindliche Entwicklung
23.1.3 Anatomie und Physiologie
23.1.4 Beurteilung und Versorgung
23.1.5 Transport
23.1.6 Kindeswohlgefährdung
23.2 Besonderheiten geriatrischer Patienten
23.2.1 Grundlagen im Umgang
23.2.2 Anatomie und Physiologie
23.2.3 Beurteilung und Versorgung
23.3 Besonderheiten adipöser Patienten
23.3.1 Übergewicht und Risiko für Begleiterkrankungen
23.3.2 Beurteilung und Versorgung
24 Spezielle Einsatzsituationen
24.1 Einsätze mit einer großen Anzahl von Verletzten
24.1.1 Grundlagen
24.1.2 Maßnahmen des ersteintreffenden Rettungsmittels
24.1.3 Priorisierung und Sichtung (Triage)
24.1.4 Erstversorgung und Transport
24.2 CBRN-Lagen
24.2.1 CBRN-Gefahren
24.2.2 Vorgehen bei CBRN-Lagen
24.2.3 Dekontamination
24.2.4 Persönliche Schutzausrüstung bei CBRN-Einsätzen
24.3 Besondere Einsatzlagen und taktisches Vorgehen
24.4 Weitere spezielle Einsatzsituationen
24.4.1 Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen (SRHT)
24.4.2 Seenotrettung
24.4.3 Eisrettung
Teil V Rahmenbedingungen
25 Rechtliche Rahmenbedingungen und Qualitätsmanagement
25.1 Grundlagen der staatlichen Ordnung in Deutschland
25.2 Rechtliche Grundlagen für das Handeln im Rettungsdienst
25.2.1 Rechtsgebiete
25.2.2 Beispiele aus dem Rettungsdienstalltag
25.2.3 Straßenverkehrsrecht
25.2.4 Medizinproduktegesetz und Medizinproduktebetreiberverordnung
25.3 Qualitätsmanagement
25.3.1 Bewertungskriterien
25.3.2 Qualitätsstandards und Qualitätskontrolle
25.3.3 Der PDCA-Zyklus
26 Dokumentation im Rettungsdienst
26.1 Stellenwert
26.2 Rechtliche Grundlagen
26.3 Was wird dokumentiert?
26.4 Die „6 Gebote der Dokumentation“
Teil VI Interessantes zum Schluss
27 Orientierungshilfen, Begriffe, Abkürzungen, Größen und Einheiten
27.1 Orientierungshilfen am menschlichen Körper
27.2 Wichtige medizinische Begriffe und Silben
27.3 Wichtige in der Medizin verwendete physikalische Größen und Einheiten
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum/Access Code
1 Berufsbild und psychologische Aspekte
2 Organisation des Rettungsdienstes
S. Koch, T. Fraatz (2.4)
Definition
Notfallpatient
Die Rettungsdienstgesetze der Bundesländer definieren Notfallpatienten als Kranke oder Verletzte, die sich in Lebensgefahr (vitale Bedrohung) befinden oder bei denen schwere gesundheitliche Schäden zu befürchten sind, wenn sie nicht umgehend medizinische Hilfe erhalten.
Der Rettungsdienst ist eine staatliche Aufgabe der Daseinsvorsorge. Die Organisation des Rettungsdienstes in Deutschland fällt in die Zuständigkeit der Bundesländer und ist dementsprechend unterschiedlich ausgestaltet. In allen Bundesländern besteht derzeit ein boden- und luftgebundener Rettungsdienst (Krankentransport und Notfallrettung) in öffentlicher Trägerschaft (öffentlicher Rettungsdienst). Zur Regelung dieser Aufgaben haben die Bundesländer Rettungsdienstgesetze sowie Landesrettungsdienstpläne und rettungsdienstliche Verordnungen erlassen. Die wesentlichen Inhalte sind vergleichbar. Sie legen einheitliche Grundsätze und Maßstäbe für die Organisation des Rettungsdienstes fest, um eine bedarfsgerechte, flächendeckende und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Im engeren Sinne definieren sie u.a. Hilfsfristen für dicht und dünn besiedelte Regionen, regeln die Besetzung von Rettungsmitteln sowie die Aufgaben des Rettungsdienstes.
Die grundlegende Aufgabe des Rettungsdienstes ist die eigenverantwortliche Durchführung und teamorientierte Mitwirkung v.a. bei der notfallmedizinischen Versorgung, dem Transport und der Betreuung von Notfallpatienten.
Notfallrettung Sie umfasst folgende Aufgaben:
Durchführen von Maßnahmen zur Lebensrettung oder zur Verhinderung schwerer gesundheitlicher Schäden bei Notfallpatienten am Notfallort
Herstellen der Transportfähigkeit der Notfallpatienten
Beförderung erstversorgter Notfallpatienten unter fachgerechter Betreuung in dafür ausgestatteten ▶ Rettungsmitteln in eine für die weitere Versorgung geeignete Behandlungseinrichtung
Hilfe bei psychosozialen Notfällen (z.B. Depressionen mit Suizidabsichten, Schizophrenie, Denkstörungen)
Krankentransport und intensivmedizinischer Transport Der Krankentransport umfasst die Beförderung kranker, verletzter oder hilfsbedürftiger Personen („Nicht-Notfall-Patienten“), die nach ärztlicher Beurteilung während des Transports eine fachgerechte medizinische Betreuung oder ein besonders ausgestattetes Rettungsmittel benötigen oder bei denen dies aufgrund ihres Zustands zu erwarten ist. Solche Transporte sind grundsätzlich schnellstmöglich und von ordnungsgemäß geschultem Rettungsfachpersonal zum Zweck der Betreuung und Versorgung von Patienten durchzuführen. Der qualifizierte intensivmedizinische Transport ist eine spezielle Art des Krankentransports. Die dafür eingesetzten ▶ Rettungsmittel müssen besser ausgestattet sein als die für die rettungsdienstliche Basisversorgung vorgesehenen Rettungsmittel.
Merke
Prioritäten beim Transport
Die Versorgung und Beförderung von Notfallpatienten hat Vorrang vor Krankentransporten.
Sicherstellungstransport Eine weitere rettungsdienstliche Aufgabe ist der qualifizierte Transport von lebenswichtigen Medikamenten, Blut und Blutbestandteilen, Organen für Transplantationen, medizinisch-technischem Gerät sowie ggf. von Patienten und speziellem medizinischem Personal.
Abgrenzung KrankenfahrtHierbei werden kranke Personen befördert, die nach ärztlicher Beurteilung weder eine fachgerechte Betreuung und Hilfeleistung noch eine Beförderung in einem Rettungsmittel benötigen. Krankenfahrten werden nicht durch den Rettungsdienst, sondern mit öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln, Taxen oder Sondermietwagen (Liegentaxen) durchgeführt und unterliegen nicht den gesetzlichen Vorschriften für den Rettungsdienst.
RETTEN TO GO
Aufgaben des Rettungsdienstes
Notfallpatienten sind Kranke oder Verletzte, die sich in Lebensgefahr befinden oder bei denen schwere gesundheitliche Schäden zu befürchten sind, wenn sie nicht umgehend medizinische Hilfe erhalten.
Die Notfallrettung
