retten - Rettungssanitäter -  - E-Book

retten - Rettungssanitäter E-Book

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Beschreibung

Dein starker Einstieg in den Rettungsdienst

Damit bist du gut gewappnet für Ausbildung, Prüfung und Einsatz: Dieses Lehrbuch enthält alle medizinischen Grundlagen, die du als Rettungssanitäterin oder Rettungssanitäter brauchst.

Mit den Mindmaps am Kapitelanfang findest du dich schnell im jeweiligen Thema zurecht. Auch praxisnahe Fotos, zahlreiche Grafiken und leicht erfassbare Texte unterstützen dich beim Lernen.

Mit den RETTEN TO GO Lernkästen kannst du zentrale Fakten jederzeit schnell wiederholen. Vor allem kurz vor der Prüfung. Dieses Wissen hat du in der passenden App auch immer mit dabei: Die kostenlose App findest du unter RETTEN TO GO - RS in den Stores.

Tipp: Buche optional den retten Prüfungstrainer Rettungssanitäter dazu: Kreuze zu den Kapiteln passende Lernfragen und trainiere so für den "Ernstfall schriftliche Prüfung" (kostenpflichtig). 

retten – Rettungssanitäter ist dein erfolgreicher Einstieg in einen verantwortungsvollen Beruf! Später ist es ein ideales Nachschlagewerk.

  • Berufsfeld
  • medizinische Grundlagen
  • Methoden und Arbeitstechniken
  • Notfälle
  • Rechtliche Rahmenbedingungen

Neu in der 2. Auflage (u.a.):

  • nach den Empfehlungen zur Ausbildungsverordnung
  • Management von Notfällen im Zusammenhang mit Covid-19 und Infektionstransporte
  • Reanimationsleitlinien nach den aktuellen Empfehlungen
  • praxisnahe Informationen zum Thema „Geburt im Rettungsdienst“
  • mit Aggression und Gewalt im Rettungsdienst umgehen
  • mehr zum Thema "Psychische Notfälle"

Tipp: Buche optional den retten – Prüfungstrainer Rettungssanitäter dazu: Kreuze zu den Kapiteln passende Lernfragen und trainiere so für den "Ernstfall schriftliche Prüfung" (Stand Januar 2024: kostenpflichtig, 29,99 € / 4 Monate; 44,99 € /12 Monate).

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 1454

Veröffentlichungsjahr: 2024

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retten - Rettungssanitäter

Herausgegeben von

Kersten Enke, Sebastian Koch, Rico Kuhnke, Tatjana Köwing, Anna Möller

Alice Brand, Arne Conrad, Diana Drache, Kathrin Feyl, Tobias Fraatz, Jeannette Frenzel, Heike Heinrich*, Elisabeth Kaiserauer, Oliver Knappe, Sebastian Koch, Attila Koszik, Andreas Krebs, Yvonne Lenhardt-Pfeiffer, Matthias Lohölter, Martin Rief, Jens Schäper, Jan Frederik Schlie, Marco Steinkrauß, Maik Thomas, Jannis Trier, Michael Unseld, Marcus Wuttke

2., überarbeitete Auflage

679 Abbildungen

Vorwort

Inhaltsverzeichnis

Titelei

Vorwort

Teil I Berufsbild

1 Berufsbild und psychologische Aspekte

1.1 Rettungsdienstpersonal

1.1.1 Rettungshelfer/in (RH)

1.1.2 Rettungssanitäter/in (RS, RettSan)

1.1.3 Rettungsassistent/in (RA, RettAss)

1.1.4 Notfallsanitäter/in (NotSan, NFS)

1.2 Rettungssanitäter/in – die Ausbildung

1.2.1 Zugangsvoraussetzungen

1.2.2 Ausbildungsorte

1.3 Rettungssanitäter/in – Tätigkeitsschwerpunkte

1.3.1 Einbindung in die Rettungsdienststrukturen

1.3.2 Aufgaben in Notfallrettung und Krankentransport

1.3.3 Weitere Tätigkeitsbereiche

1.3.4 Aufbauqualifikationen

1.4 Psychologische Aspekte im Einsatz

1.4.1 Positive Grundhaltung

1.4.2 Humanfaktoren, Kommunikation und Teamarbeit

1.4.3 Resilienz und Vulnerabilität

1.4.4 Stressbewältigung

2 Organisation des Rettungsdienstes

2.1 Aufgaben und Einrichtungen der Notfallversorgung

2.1.1 Aufgaben des Rettungsdienstes

2.1.2 Einrichtungen des Rettungsdienstes

2.1.3 Wichtige Schnittstellen

2.1.4 Weitere Einrichtungen der Notfallversorgung

2.2 Hilfsfristen und Rettungsdienstbereiche

2.2.1 Hilfsfristen

2.2.2 Rettungsdienstbereiche

2.3 Rettungsmittel und Rettungskette

2.3.1 Rettungsmittel

2.3.2 Rettungskette

2.4 Funk im Rettungsdienst

2.4.1 Rechtliche Grundlagen

2.4.2 BOS-Sprechfunkgeräte

2.4.3 Analog- und Digitalfunk

2.4.4 Vorgang des Funkens

2.4.5 Das Funkmeldesystem (FMS)

2.4.6 Störungen beim Funken

Teil II Medizinische Grundlagen

3 Anatomie und Physiologie

3.1 Einführung

3.2 Aufbau des Körpers

3.2.1 Organisationsebenen des Körpers

3.2.2 Die Zelle

3.2.3 Gewebe des Körpers

3.3 Blut und Immunsystem

3.3.1 Blut

3.3.2 Blutgerinnung

3.3.3 Immunsystem

3.3.4 Lymphatisches System

3.4 Herz-Kreislauf-System

3.4.1 Überblick

3.4.2 Herz

3.4.3 Blutgefäße

3.4.4 Blutkreislauf

3.5 Atmungssystem

3.5.1 Überblick

3.5.2 Nase und Nasennebenhöhlen

3.5.3 Rachen

3.5.4 Kehlkopf

3.5.5 Luftröhre

3.5.6 Bronchien

3.5.7 Lunge

3.5.8 Brustfell

3.5.9 Physiologie der Atmung

3.6 Verdauungssystem

3.6.1 Überblick

3.6.2 Mundhöhle

3.6.3 Speiseröhre

3.6.4 Magen

3.6.5 Dünndarm

3.6.6 Dickdarm

3.6.7 Bauchspeicheldrüse

3.6.8 Leber und Gallenwege

3.6.9 Bauchfell

3.7 Harnsystem

3.7.1 Überblick

3.7.2 Niere

3.7.3 Ableitende Harnwege

3.8 Wasser- und Elektrolyt-Haushalt

3.9 Säure-Basen-Haushalt

3.10 Genitalorgane und Schwangerschaft

3.10.1 Weibliche Genitalorgane

3.10.2 Menstruationszyklus

3.10.3 Schwangerschaft

3.10.4 Männliche Genitalorgane

3.11 Hormonsystem

3.12 Temperaturregulation

3.13 Bewegungssystem

3.13.1 Überblick

3.13.2 Knochen und Gelenke

3.13.3 Skelettmuskulatur

3.14 Nervensystem

3.14.1 Überblick

3.14.2 Zentrales Nervensystem (ZNS)

3.14.3 Peripheres Nervensystem

3.14.4 Vegetatives Nervensystem

3.15 Sinnesorgane

3.15.1 Auge

3.15.2 Ohr

3.15.3 Haut

4 Pharmakologie

4.1 Allgemeine Pharmakologie

4.1.1 Grundbegriffe der Pharmakologie

4.1.2 Rechtliche Grundlagen der Arzneimitteltherapie

4.1.3 Korrekter Umgang mit Arzneimitteln

4.1.4 Applikationsformen von Arzneimitteln

4.1.5 Allgemeine Pharmakokinetik

4.1.6 Allgemeine Pharmakodynamik

4.1.7 Besonderheiten bei bestimmten Patientengruppen

4.2 Spezielle Pharmakologie

4.2.1 Analgetika

4.2.2 Antikonvulsiva und Sedativa

4.2.3 Antiemetika

4.2.4 Narkose im Rettungsdienst

4.2.5 Pharmakologie des Herz-Kreislauf-Systems

4.2.6 Pharmakologie der Atmung

4.2.7 Substanzen zur Behandlung anaphylaktischer Reaktionen

4.2.8 Pharmakologie des Wasser- und Elektrolythaushalts

4.2.9 Pharmakologie der Gerinnung

4.2.10 Antidote

5 Infektionen und Hygiene

5.1 Einführung

5.2 Infektiologie

5.2.1 Grundlagen

5.2.2 Wichtige Infektionskrankheiten im Rettungsdienst

5.2.3 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

5.3 Hygiene

5.3.1 Infektionsprophylaxe

5.3.2 Reinigung, Desinfektion und Sterilisation

5.3.3 Persönliche Hygiene

5.3.4 Vorgehen bei Kontamination

5.4 Infektionstransporte

5.4.1 Planung

5.4.2 Durchführung

Teil III Methoden und Arbeitstechniken

6 Kommunikation und Verhalten in Notfallsituationen

6.1 Die Notfallsituation

6.2 Stress in der Notfallsituation

6.3 Kommunikation in der Notfallsituation

6.3.1 Kommunikation mit Patienten

6.3.2 Kommunikation mit Kollegen und anderen Berufsgruppen

6.3.3 Kommunikation mit Angehörigen

6.3.4 Kommunikation mit besonderen Patientengruppen

7 Einsatztaktik und -ablauf

7.1 Definition und Ablauf eines Einsatzes

7.2 Verhalten an der Einsatzstelle

7.2.1 Prinzipielle Vorgehensweise

7.2.2 Vorgehen im Einzelnen

7.2.3 Eigenschutz

7.2.4 Weitere Schutzmaßnahmen

7.3 Teamarbeit und Führung im Einsatz

7.3.1 Teamarbeit

7.3.2 Führung im Einsatz

8 Die Untersuchung des Notfallpatienten

8.1 Einführung

8.2 Ersteinschätzung

8.3 Primary Survey: (c)ABCDE-Schema

8.3.1 Vorgehen

8.3.2 ABCDE-Schema: Fallbeispiel

8.4 Secondary Survey

8.4.1 SAMPLER-Schema

8.4.2 OPQRST-Schema

8.4.3 IPPAF-Schema

9 Notfallmedizinische Arbeitstechniken und Monitoring

9.1 Monitoring und apparative Diagnostik

9.1.1 Blutdruckmessung

9.1.2 Pulsoxymetrie

9.1.3 Elektrokardiogramm (EKG)

9.1.4 Blutzuckermessung

9.1.5 Kapnometrie und Kapnografie

9.1.6 Temperaturmessung

9.1.7 Blutgasanalyse (BGA)

9.1.8 Monitoringsysteme

9.1.9 Notfallsonografie

9.2 Atemwegsmanagement

9.2.1 Freimachen der Atemwege

9.2.2 Freihalten und Sichern der Atemwege

9.3 Sauerstofftherapie und Beatmung

9.3.1 Sauerstofftherapie

9.3.2 Beatmung

9.4 Injektionen und Infusionen

9.4.1 Vorbereiten von Injektionen

9.4.2 Periphere Venenpunktion

9.4.3 Vorbereiten und Anschließen von Infusionen

9.4.4 Weitere Applikationstechniken

9.5 Rettungstechniken

9.5.1 Helmabnahme

9.5.2 Rautek-Rettungsgriff

9.5.3 Schaufeltrage

9.5.4 Spineboard

9.5.5 Kombinationsgeräte

9.6 Ruhigstellungstechniken (Immobilisation)

9.6.1 Manuelle Inlinestabilisierung (MILS)

9.6.2 HWS-Stützkragen

9.6.3 Rettungskorsett

9.6.4 Rettungs-BOA

9.6.5 Vakuummatratze

9.6.6 Retention von Frakturen

9.7 Transport und Lagerung von Patienten

9.7.1 Rückenschonendes Heben und Tragen

9.7.2 Kinästhetik im Rettungsdienst

9.7.3 Führen von Patienten

9.7.4 Transport von Patienten mit Hilfsmitteln

9.7.5 Lagerungsarten

9.8 Wärmeerhalt und Kühlung

9.8.1 Wärmeerhalt

9.8.2 Kühlung

9.9 Todesfeststellung und Leichenschau

9.9.1 Todesfeststellung

9.9.2 Leichenschau

9.10 Weitere Arbeitstechniken

Teil IV Notfälle

10 Respiratorische Notfälle

10.1 Grundlagen

10.1.1 Leitsymptome

10.1.2 Anamnese und Untersuchung

10.1.3 Basismaßnahmen

10.2 Notfälle und Erkrankungen

10.2.1 Asthma bronchiale

10.2.2 COPD

10.2.3 Lungenentzündung

10.2.4 Lungenödem

10.2.5 Lungenembolie

10.2.6 Pneumothorax

10.2.7 Hyperventilation

10.2.8 Ertrinkungsunfälle

10.2.9 Aspiration

10.2.10 Kohlendioxid-Erstickung

10.2.11 Kohlenmonoxid-Intoxikation

10.3 Respiratorische Notfälle bei Kindern

10.3.1 Allgemeines

10.3.2 Bronchiolitis

10.3.3 Akute Epiglottitis

10.3.4 Pseudokrupp

10.3.5 Fremdkörperaspiration

11 Schock

11.1 Grundlagen

11.1.1 Schock und Schockformen

11.1.2 Schockstadien und Schocksymptome

11.1.3 Versorgung des Patienten

11.2 Besonderheiten der einzelnen Schockformen

11.2.1 Hypovolämischer Schock

11.2.2 Kardialer Schock

11.2.3 Allergische Reaktion und anaphylaktischer Schock

11.2.4 Sepsis und septischer Schock

11.2.5 Neurogener Schock

11.3 Besonderheiten bei Kindern

12 Herz-Kreislauf-Notfälle

12.1 Grundlagen

12.1.1 Leitsymptome

12.1.2 Anamnese

12.1.3 Untersuchung

12.1.4 Basismaßnahmen

12.2 Notfälle und Erkrankungen

12.2.1 Akutes Koronarsyndrom (ACS)

12.2.2 Lungenembolie

12.2.3 Herzinsuffizienz

12.2.4 Herzrhythmusstörungen

12.2.5 Hypertensive Entgleisung

12.2.6 Perikardtamponade

12.2.7 Akutes Aortensyndrom

12.2.8 Akuter peripherer arterieller Verschluss

12.2.9 Tiefe Venenthrombose (TVT)

12.3 Besonderheiten bei Kindern

13 Herz-Kreislauf-Stillstand und Reanimation

13.1 Herz-Kreislauf-Stillstand (HKS)

13.2 Reanimation

13.2.1 Grundlagen

13.2.2 Basischeck

13.2.3 Ablauf der Reanimation

13.2.4 Erfolgreiche Reanimation

13.2.5 Erfolglose Reanimation

13.3 Besonderheiten bei Kindern

13.3.1 Grundlagen

13.3.2 Feststellen eines HKS und Reanimation von Kindern

13.3.3 Beendigung einer Reanimation bei Neugeborenen

14 Gastrointestinale, endokrine und Stoffwechselnotfälle

14.1 Akutes Abdomen

14.1.1 Leitsymptome

14.1.2 Anamnese und Untersuchung

14.1.3 Versorgung des Patienten

14.2 Notfälle und Erkrankungen des Abdomens

14.2.1 Gastrointestinale Blutungen

14.2.2 Entzündliche Erkrankungen

14.2.3 Notfälle und Erkrankungen der Leber

14.2.4 Gallensteinleiden

14.2.5 Darmverschluss (Ileus)

14.2.6 Nieren-/Harnleiterkolik

14.2.7 Bauchaortenaneurysma

14.2.8 Akutes Abdomen bei Kindern

14.3 Diabetes mellitus

14.3.1 Grundlagen

14.3.2 Notfallsituationen bei Diabetes mellitus

14.4 Endokrine Erkrankungen und Notfälle

14.4.1 Schilddrüsenüberfunktion

14.4.2 Schilddrüsenunterfunktion

14.4.3 Unterfunktion der Nebennierenrinde

15 Traumatologische Notfälle

15.1 Einführung

15.1.1 Grundlagen

15.1.2 Rettung eingeklemmter Personen

15.2 Verletzungen der Extremitäten

15.2.1 Einführung

15.2.2 Verletzungen der Gelenke, Sehnen und Bänder

15.2.3 Frakturen

15.3 Wunden, Blutungen und Amputationen

15.3.1 Wunden

15.3.2 Blutungen und Blutstillung

15.3.3 Amputationen

15.4 Schädel-Hirn-Trauma

15.4.1 Grundlagen

15.4.2 Symptomatik und Verletzungsformen

15.4.3 Schweregrade

15.4.4 Versorgung des Patienten

15.5 Verletzungen des Halses und der Wirbelsäule

15.5.1 Verletzungen des Halses

15.5.2 Wirbelsäulenverletzungen

15.6 Thoraxtrauma

15.6.1 Grundlagen

15.6.2 Die „tödlichen Sechs“

15.6.3 Die „versteckten Sechs“

15.6.4 Versorgung des Patienten

15.7 Bauchtrauma

15.7.1 Grundlagen

15.7.2 Häufige Verletzungen

15.7.3 Versorgung des Patienten

15.8 Beckentrauma

15.8.1 Grundlagen

15.8.2 Symptomatik

15.8.3 Versorgung des Patienten

15.9 Polytrauma

15.9.1 Grundlagen

15.9.2 Versorgung des Patienten

15.10 Verbrennungen und Verbrühungen

15.10.1 Thermische Verletzungen

15.10.2 Verätzungen

15.11 Umweltbedingte Notfälle

15.11.1 Kälteschäden

15.11.2 Hitzenotfälle

15.11.3 Strom- und Blitzunfälle

15.11.4 Tauchnotfälle

15.11.5 Ertrinkungsunfälle

16 Neurologische Notfälle

16.1 Grundlagen

16.2 Leitsymptome

16.2.1 Bewusstseinsstörungen

16.2.2 Krampfanfälle

16.2.3 Synkope

16.2.4 Schlaganfall

16.2.5 Weitere Leitsymptome

16.3 Notfälle und Erkrankungen

16.3.1 Neurogener Schock

16.3.2 Verletzungen von Gehirn und Rückenmark

16.3.3 Hirnischämie und Hirninfarkt

16.3.4 Hirnblutungen

16.3.5 Sinus- und Hirnvenenthrombose

16.3.6 Bandscheibenvorfall

16.3.7 Meningitis und Enzephalitis

16.3.8 Neurologische Notfälle bei Kindern

17 Psychische Notfälle

17.1 Einführung

17.2 Grundlagen

17.2.1 Leitsymptome

17.2.2 Anamnese und Untersuchung

17.2.3 Krisenintervention

17.2.4 Unterbringung psychisch Erkrankter gegen ihren Willen

17.3 Psychische Notfälle

17.3.1 Delir

17.3.2 Suizidalität

17.3.3 Akute Erregungszustände

17.3.4 Akute Belastungsreaktion

17.3.5 Akute Hyperventilation

17.3.6 Akute Angst und Panikattacken

17.4 Wichtige psychische Grunderkrankungen

17.4.1 Demenz

17.4.2 Depression

17.4.3 Sucht und Abhängigkeit

17.4.4 Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS)

17.4.5 Bipolare affektive Störung

17.4.6 Schizophrenie

17.4.7 Angststörungen

18 HNO-Notfälle

18.1 Grundlagen

18.1.1 Leitsymptome

18.1.2 Anamnese und Untersuchung

18.1.3 Basismaßnahmen

18.2 Notfälle

18.2.1 Nasenbluten (Epistaxis)

18.2.2 Blutungen aus dem Mund

18.2.3 Blutungen aus dem Ohr

18.2.4 Schwindel

18.2.5 Akustisches Trauma

18.2.6 Hörsturz

18.2.7 HNO-Notfälle bei Kindern

19 Augennotfälle

19.1 Grundlagen

19.1.1 Leitsymptome

19.1.2 Anamnese und Untersuchung

19.1.3 Basismaßnahmen

19.2 Notfälle

19.2.1 Augenverletzungen

19.2.2 Netzhautablösung

19.2.3 Glaukomanfall

19.3 Besonderheiten bei Kindern

20 Geburtshilfliche und gynäkologische Notfälle

20.1 Grundlagen

20.1.1 Leitsymptome

20.1.2 Anamnese und Untersuchung

20.1.3 Basismaßnahmen

20.2 Gynäkologische Verletzungen

20.3 Schwangerschaft

20.3.1 Physiologische Grundlagen

20.3.2 Mutterpass

20.4 Notfälle in der Schwangerschaft

20.4.1 Komplikationen in der Frühschwangerschaft

20.4.2 Komplikationen bei fortgeschrittener Schwangerschaft

20.5 Geburt und Neugeborenes

20.5.1 Physiologischer Ablauf der Geburt

20.5.2 Geburtsbegleitung im Rettungsdienst

20.5.3 Versorgung des Neugeborenen

20.5.4 Komplikationen während und nach der Geburt

20.6 Wochenbett

21 Nephrologische und urologische Notfälle, Störungen des Wasser-, Elektrolyt- und Säure-Basen-Haushalts

21.1 Einführung

21.2 Grundlagen

21.2.1 Leitsymptome

21.2.2 Untersuchung

21.3 Notfälle der Nieren und der ableitenden Harnwege

21.3.1 Akuter Harnverhalt

21.3.2 Urolithiasis und Nieren-/Harnleiterkolik

21.3.3 Akutes Nierenversagen

21.4 Notfälle der männlichen Geschlechtsorgane

21.4.1 Akutes Skrotum

21.4.2 Priapismus

21.4.3 Paraphimose

21.5 Störungen des Wasser- und Elektrolythaushalts

21.5.1 Störungen des Natrium- und Wasserhaushalts

21.5.2 Hyperkaliämie

21.5.3 Hypokaliämie

21.6 Azidosen und Alkalosen

21.6.1 Grundlagen

21.6.2 Symptomatik

21.6.3 Versorgung des Patienten

21.7 Besonderheiten bei Kindern

22 Intoxikationen

22.1 Allgemeine Toxikologie

22.1.1 Einführung

22.1.2 Aufnahme des Giftes

22.1.3 Entgiftung

22.2 Grundlagen

22.2.1 Anamnese

22.2.2 Untersuchung

22.2.3 Versorgung der Patienten

22.3 Spezielle Vergiftungen

22.3.1 Vergiftungen durch Medikamente und illegale Drogen

22.3.2 Vergiftungen durch Alkohol

22.3.3 Vergiftungen durch Pflanzen, Pilze und Tiere

22.3.4 Weitere Vergiftungen

23 Besondere Patientengruppen

23.1 Besonderheiten pädiatrischer Patienten

23.1.1 Grundlagen im Umgang

23.1.2 Kindliche Entwicklung

23.1.3 Anatomie und Physiologie

23.1.4 Beurteilung und Versorgung

23.1.5 Transport

23.1.6 Kindeswohlgefährdung

23.2 Besonderheiten geriatrischer Patienten

23.2.1 Grundlagen im Umgang

23.2.2 Anatomie und Physiologie

23.2.3 Beurteilung und Versorgung

23.3 Besonderheiten adipöser Patienten

23.3.1 Übergewicht und Risiko für Begleiterkrankungen

23.3.2 Beurteilung und Versorgung

24 Spezielle Einsatzsituationen

24.1 Einsätze mit einer großen Anzahl von Verletzten

24.1.1 Grundlagen

24.1.2 Maßnahmen des ersteintreffenden Rettungsmittels

24.1.3 Priorisierung und Sichtung (Triage)

24.1.4 Erstversorgung und Transport

24.2 CBRN-Lagen

24.2.1 CBRN-Gefahren

24.2.2 Vorgehen bei CBRN-Lagen

24.2.3 Dekontamination

24.2.4 Persönliche Schutzausrüstung bei CBRN-Einsätzen

24.3 Besondere Einsatzlagen und taktisches Vorgehen

24.4 Weitere spezielle Einsatzsituationen

24.4.1 Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen (SRHT)

24.4.2 Seenotrettung

24.4.3 Eisrettung

Teil V Rahmenbedingungen

25 Rechtliche Rahmenbedingungen und Qualitätsmanagement

25.1 Grundlagen der staatlichen Ordnung in Deutschland

25.2 Rechtliche Grundlagen für das Handeln im Rettungsdienst

25.2.1 Rechtsgebiete

25.2.2 Beispiele aus dem Rettungsdienstalltag

25.2.3 Straßenverkehrsrecht

25.2.4 Medizinproduktegesetz und Medizinproduktebetreiberverordnung

25.3 Qualitätsmanagement

25.3.1 Bewertungskriterien

25.3.2 Qualitätsstandards und Qualitätskontrolle

25.3.3 Der PDCA-Zyklus

26 Dokumentation im Rettungsdienst

26.1 Stellenwert

26.2 Rechtliche Grundlagen

26.3 Was wird dokumentiert?

26.4 Die „6 Gebote der Dokumentation“

Teil VI Interessantes zum Schluss

27 Orientierungshilfen, Begriffe, Abkürzungen, Größen und Einheiten

27.1 Orientierungshilfen am menschlichen Körper

27.2 Wichtige medizinische Begriffe und Silben

27.3 Wichtige in der Medizin verwendete physikalische Größen und Einheiten

Anschriften

Sachverzeichnis

Impressum/Access Code

Teil I Berufsbild

1 Berufsbild und psychologische Aspekte

2 Organisation des Rettungsdienstes

2 Organisation des Rettungsdienstes

S. Koch, T. Fraatz (2.4)

2.1 Aufgaben und Einrichtungen der Notfallversorgung

2.1.1 Aufgaben des Rettungsdienstes

Definition

Notfallpatient

Die Rettungsdienstgesetze der Bundesländer definieren Notfallpatienten als Kranke oder Verletzte, die sich in Lebensgefahr (vitale Bedrohung) befinden oder bei denen schwere gesundheitliche Schäden zu befürchten sind, wenn sie nicht umgehend medizinische Hilfe erhalten.

Der Rettungsdienst ist eine staatliche Aufgabe der Daseinsvorsorge. Die Organisation des Rettungsdienstes in Deutschland fällt in die Zuständigkeit der Bundesländer und ist dementsprechend unterschiedlich ausgestaltet. In allen Bundesländern besteht derzeit ein boden- und luftgebundener Rettungsdienst (Krankentransport und Notfallrettung) in öffentlicher Trägerschaft (öffentlicher Rettungsdienst). Zur Regelung dieser Aufgaben haben die Bundesländer Rettungsdienstgesetze sowie Landesrettungsdienstpläne und rettungsdienstliche Verordnungen erlassen. Die wesentlichen Inhalte sind vergleichbar. Sie legen einheitliche Grundsätze und Maßstäbe für die Organisation des Rettungsdienstes fest, um eine bedarfsgerechte, flächendeckende und wirtschaftliche Versorgung der Bevölkerung sicherzustellen. Im engeren Sinne definieren sie u.a. Hilfsfristen für dicht und dünn besiedelte Regionen, regeln die Besetzung von Rettungsmitteln sowie die Aufgaben des Rettungsdienstes.

Die grundlegende Aufgabe des Rettungsdienstes ist die eigenverantwortliche Durchführung und teamorientierte Mitwirkung v.a. bei der notfallmedizinischen Versorgung, dem Transport und der Betreuung von Notfallpatienten.

Notfallrettung Sie umfasst folgende Aufgaben:

Durchführen von Maßnahmen zur Lebensrettung oder zur Verhinderung schwerer gesundheitlicher Schäden bei Notfallpatienten am Notfallort

Herstellen der Transportfähigkeit der Notfallpatienten

Beförderung erstversorgter Notfallpatienten unter fachgerechter Betreuung in dafür ausgestatteten ▶ Rettungsmitteln in eine für die weitere Versorgung geeignete Behandlungseinrichtung

Hilfe bei psychosozialen Notfällen (z.B. Depressionen mit Suizidabsichten, Schizophrenie, Denkstörungen)

Krankentransport und intensivmedizinischer Transport Der Krankentransport umfasst die Beförderung kranker, verletzter oder hilfsbedürftiger Personen („Nicht-Notfall-Patienten“), die nach ärztlicher Beurteilung während des Transports eine fachgerechte medizinische Betreuung oder ein besonders ausgestattetes Rettungsmittel benötigen oder bei denen dies aufgrund ihres Zustands zu erwarten ist. Solche Transporte sind grundsätzlich schnellstmöglich und von ordnungsgemäß geschultem Rettungsfachpersonal zum Zweck der Betreuung und Versorgung von Patienten durchzuführen. Der qualifizierte intensivmedizinische Transport ist eine spezielle Art des Krankentransports. Die dafür eingesetzten ▶ Rettungsmittel müssen besser ausgestattet sein als die für die rettungsdienstliche Basisversorgung vorgesehenen Rettungsmittel.

Merke

Prioritäten beim Transport

Die Versorgung und Beförderung von Notfallpatienten hat Vorrang vor Krankentransporten.

Sicherstellungstransport Eine weitere rettungsdienstliche Aufgabe ist der qualifizierte Transport von lebenswichtigen Medikamenten, Blut und Blutbestandteilen, Organen für Transplantationen, medizinisch-technischem Gerät sowie ggf. von Patienten und speziellem medizinischem Personal.

Abgrenzung KrankenfahrtHierbei werden kranke Personen befördert, die nach ärztlicher Beurteilung weder eine fachgerechte Betreuung und Hilfeleistung noch eine Beförderung in einem Rettungsmittel benötigen. Krankenfahrten werden nicht durch den Rettungsdienst, sondern mit öffentlichen oder privaten Verkehrsmitteln, Taxen oder Sondermietwagen (Liegentaxen) durchgeführt und unterliegen nicht den gesetzlichen Vorschriften für den Rettungsdienst.

RETTEN TO GO

Aufgaben des Rettungsdienstes

Notfallpatienten sind Kranke oder Verletzte, die sich in Lebensgefahr befinden oder bei denen schwere gesundheitliche Schäden zu befürchten sind, wenn sie nicht umgehend medizinische Hilfe erhalten.

Die Notfallrettung