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Beschreibung

Kommunikations-Talent ist viel - aber nicht alles. Jeder kann dank dem Einsatz von Techniken und dem Kennen des Grundlagenwissens schnell eine relativ hohe Kompetenz in politischer Kommunikation erreichen. Ziel dieses Buches ist es das Basiswissen für Kommunikation im politischen Alltag zu schaffen, resp. zu verbessern und zur Anwendungsreife zu bringen. Sie finden Techniken und Vorgehensweisen, die es Ihnen ermöglichen aus einem reichhaltigen Fundus zu schöpfen, um effizienter und effektiver kommunizieren zu können. Beginnen Sie jetzt zu Überzeugen!

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Seitenzahl: 41

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Inhaltsverzeichnis

VORTRÄGE ERSTELLEN / HALTEN

BILDSPRACHE

WARUM BILDSPRACHE

BEISPIELE VON METAPHERN:

STILMITTEL

DIE WICHTIGSTEN STILMITTEL

ARGUMENTATIONSTECHNIK

WAS IST ARGUMENTATIONSTECHNIK

DIE WICHTIGSTEN TECHNIKEN

DIE 7 URGESCHICHTEN

LISTE DER URGESCHICHTEN

MUSTERGESCHICHTEN

KÖRPERSPRACHE

UNBEWUSSTE SIGNALE DES KÖRPERS

BEWUSSTE SIGNALE DES KÖRPERS

SCHREIBEN UND LESEN DER KÖRPERSPRACHE

POLIT-MARKETING

POLIT-MARKETING

FRAMING

WAS IST FRAMING

MANIPULATIONEN

LESERBRIEFE / BERICHTE

STRUKTUR EINES LESERBRIEFS

ARGUMENTARIEN

STRUKTUR EINES ARGUMENTARIUMS

INDEX

Vorbemerkungen

Kommunikations-Talent ist viel, aber nicht alles. Jeder kann dank dem Einsatz von Techniken und dem Kennen von Grundlagenwissen schnell eine relativ hohe Kompetenz in politischer Kommunikation erreichen.

Ziel dieses Buches ist es die Grundlagen der Kommunikation im politischen Alltag zu schaffen, resp. zu verbessern und zur Anwendungsreife zu bringen. Hierzu schaffen wir praxisnahe Grundlagen speziell für den politischen Alltag. Sie finden Techniken und Grundlagen, die es Ihnen ermöglicht aus einem reichhaltigen Fundus zu schöpfen, um effizienter und effektiver kommunizieren zu können.

Die Inhalte und Ausführungen sind auf das Politikfeld ausgerichtet und dienen u.a.

Dem Schaffen eines Bewusstseins für die Wirkung und Anwendungsmöglichkeiten von Techniken und Stilmitteln

Der effektiven Erstellung und wirkungsvollen Abhaltung von Vorträgen

der Produktion von Argumentationen und schriftlichen Verlautbarungen wie Leserbriefe oder Berichte

Der Maximierung Ihrer Erfolgsqualität

Vorträge erstellen / halten

Darum geht es in diesem Kapitel

Beim Erstellen eines Vortrages sollten Sie methodisch vorgehen, eine strukturierte Rede produzieren und hierzu starke Argumente entwickeln. Schwache Argumente sollten Sie weglassen.

Einen Vortrag müssen Sie planen, dann üben und schlussendlich wirkungsvoll inszenieren.

Reden Sie laut und deutlich, dann hören Sie alle.

Reden Sie kurz, dann schätzen Sie alle.

Erstellen / Halten eines Vortrags

Von der Idee bis hin zum Vortrag sind fünf Schritte nötig:

Auffindung der Argumente

Gliederung des Vortrags

Die sprachliche Gestaltung (Wortwahl, rhetorische Stilmittel, Satzbau, Pausen)

Einprägen der Rede für das auswendige Vortragen oder holperfreier Vortrag mit Ablesen, Zeitmanagement

Der Vortrag, bei dem stimmliche, mimische und gestische Mittel eingesetzt werden, also sowohl verbal (Lautstärke, Tempo und Pausensetzung, Artikulation) als auch nonverbal (Mimik, Gestik, Blick- bzw. Augenkontakt, persönliche Präsenz, Körpersprache) kommuniziert wird

Auffindung der Argumente

Ein Argument wird typischerweise dazu verwendet, etwas zu begründen oder jemanden zu überzeugen. Mehrere aufeinander bezogene Argumente bilden eine Argumentation.

Argumente bestehen grundsätzlich aus Prämissen und einer Schlussfolgerung, wobei die Prämissen sinnvollerweise die Schlussfolgerung begründen sollen.

Checkliste - Wie gehe ich vor:

Welches sind die Prämissen

1

?

Sind die Prämissen wahr und / oder begründet?

Was ist daraus abgeleitet die Schlussfolgerung?

Ist die Schlussfolgerung offensichtlich oder ist diese „nur’ wahrscheinlich?

Wird die Schlussfolgerung vom Zuhörer angezweifelt?

Dies bestimmt die rationale Stärke des Arguments und somit die Überzeugungskraft

Daraus folgt:

Welche Prämissen sind sinnvoll, wirkungsvoll, widerspruchsfrei?

Nur starke Prämissen wählen

Drei Prämissen sind stets die beste Anzahl

Schwache Prämissen weglassen oder in Reserve halten

Schwache Prämissen schwächen die Starken, deshalb Mut zur Lücke, besser weglassen

Welche Schlussfolgerungen sind stark?

Nur starke Schlussfolgerungen wählen

Schwache Schlussfolgerungen weglassen, allenfalls in Reserve halten

Habe ich genug starke Prämissen / Schlussfolgerungen?

Wenn ja, ok
Wenn nein, weitere, respektive bessere suchenWenn zu viele,, reduzieren auf wichtigste (drei) , allenfalls Rest in Reserve halten

Gliederung des Vortrags

Einleitung

- Sie als Redner versuchen das Wohlwollen des Publikums zu erlangen und seine Aufmerksamkeit sicherzustellen.

Erzählung

- Die Schilderung des Sachverhaltes, um den es geht (siehe auch -> 7 Urgeschichten).

Gliederung

der nachfolgenden Argumentation.

Schlussfolgerung

- Der eigentlich argumentierende Teil der Rede, in dem Sie für die Glaubwürdigkeit der Sache argumentieren. Das kann auch die Widerlegung der gegnerischen Argumente umfassen.

Redeschluss

Hier kann z. B. noch einmal an die Emotionen des Publikums appelliert werden. Unbedingt eine Handlungsaufforderung platzieren und klar ausdrücken, was Sie zu erreichen beabsichtigen.

Sprachliche Gestaltung

Wie formuliere ich die Prämissen und Schussfolgerungen?

Welches ist das Zielpublikum?

Die Sprache dem Publikum anpassen, so dass Sie verstanden werden

Welchen Stil verwende ich?

Beispielsweise: Ernsthaft, mit Humor, sarkastisch oder raffiniert, etc.

Ablesen oder frei vortragen?

Ablesen ist angezeigt, wenn man schlecht auswendig lernen kann, aber stolperfrei vortragen kann. Falls der Vortrag in Schriftdeutsch notiert ist, aber in Mundart vorgetragen werden soll - unbedingt vorgängig üben!Mit Stichworten geführt frei reden ist am angenehmsten, wenn man sich das zutraut und es beherrscht. Auch hier empfiehlt sich ein vorgängiges Üben.Frei reden, wenn man geübt ist und kein Lampenfieber hat

Vorteile frei Rede

Wirkt souveräner, Inhalt und Aussagen können situationsbedingt / situativ angepasst werden

Nachteile freie Rede

Wiederholungen können passieren, Verlust des roten Fadens ist möglich, Sätze ohne Ende sind nicht unwahrscheinlich, das Zeitmanagement ist schwieriger und ‚Ähs‘ sind schlecht vermeidbar

Tempo der Rede

Wählen Sie ein normales Tempo, vermeiden Sie es zu hetzen, machen Sie Pausen, damit der Zuhörer das Gesagte verdauen kann. Wenn Sie den Zuhörer abhängen verliert Ihre Rede sofort an DurchschlagskraftDen Vortrag - einmal mehr gesagt - üben, um auch das Zeitbudget einhalten zu können

Lautstärke

So laut, dass einen alle verstehen, auf keinen Fall zu leise

Sprache