Rollstuhl auf Geisterfahrt. Wir kümmern uns. -  - E-Book

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Beschreibung

Ein Straßenmusiker mit begrenztem Repertoire, ein religiöser Exhibitionist am Hauptbahnhof, ein betender Autofahrer, dubiose Möwenfänger und feiernde Krankenschwestern – die Twittermeldungen der Osloer Polizei sind kleine Perlen des trockenen Humors, die beileibe nicht nur Recht und Ordnung dienen, sondern vor allem von den großen und kleinen Absurditäten der Polizeiarbeit erzählen. «Mitteilungen der Polizei sind meist eine knochentrockene Sache - die Polizei in Oslo zeigt, wie es lustiger geht.» (Spiegel online)

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Seitenzahl: 37

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Polizei Oslo

Rollstuhl auf Geisterfahrt

Die kuriosen Tweets der Osloer Polizei

 

 

Aus dem Norwegischen von Anne Bubenzer

 

Über dieses Buch

Ein Straßenmusiker mit begrenztem Repertoire, ein religiöser Exhibitionist am Hauptbahnhof, ein betender Autofahrer, dubiose Möwenfänger und feiernde Krankenschwestern – die Twittermeldungen der Osloer Polizei sind kleine Perlen des trockenen Humors, die beileibe nicht nur Recht und Ordnung dienen, sondern vor allem von den großen und kleinen Absurditäten der Polizeiarbeit erzählen. «Mitteilungen der Polizei sind meist eine knochentrockene Sache - die Polizei in Oslo zeigt, wie es lustiger geht.» (Spiegel online)

Impressum

Die Originalausgabe erschien 2014 unter dem Titel «Se opp for rullestol i motgående kjøreretning. Twittermeldinger fra Oslo-politiet» im Kagge Forlag, Oslo.

 

 

 

Veröffentlicht im Rowohlt Verlag, Reinbek bei Hamburg, August 2015

Copyright © 2015 by Rowohlt Verlag GmbH, Reinbek bei Hamburg

Umschlaggestaltung ZERO Werbeagentur, München, nach der Originalausgabe des Kagge Forlag, Oslo (Gestaltung: Trine + Kim designstudio)

ISBN 978-3-644-53001-0

 

Schrift Droid Serif Copyright © 2007 by Google Corporation

Schrift Open Sans Copyright © by Steve Matteson, Ascender Corp

 

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www.rowohlt.de

Inhaltsübersicht

Vorwort

Ruhige Nacht in der Hauptstadt. Die Polizei, dein Freund und Helfer in allen Lebenslagen

Einbrecher braucht Hilfe beim Verlassen des Hauses. Dumme Diebe kommen nicht weit

Mann mit heruntergelassener Hose und Schnapsflasche gefährdet den Verkehr. Schuld war nur der Alkohol

Barfüßige Person marschiert mit Gardisten vor dem Schloss. Mit der Polizei auf der Straße

Ruhestörung in Sagene. Schwiegermutter beleidigt. Polizei auf Hausbesuch

Mit Jäckchen bekleideter Papagei entflogen. Ausgerissene Vierbeiner und andere tierische Probleme

Grund der Rauchentwicklung: äußerst knusprig gebackene Grandiosa. Weniger Fertigpizza würde der Polizei eine Menge Arbeit ersparen

Betrunkener Fahrer? Unsicherer Grieche in norwegischen Winterverhältnissen! Die Polizei auf den Straßen für eine bessere Hauptstadt

Die Osloer Polizei twittert

Vorwort

Aus Sicht eines Mitteleuropäers, der Hauptstädte wie Berlin, Madrid, Rom und Athen, Amsterdam, Prag oder Paris gewöhnt ist, erscheint die Hauptstadt Norwegens in erster Linie angenehm überschaubar und ziemlich gemütlich. Oslo, das bis 1924 noch auf den von Fremdherrschaft geprägten Namen Kristiania hörte, hat erst in den letzten zwanzig Jahren endgültig das Provinzgefieder abgestreift und sich richtig zur Metropole gemausert.

Man kann sagen, was man will – Oslo hat viel zu bieten. Da gibt es ein Stadtzentrum, das sich bequem zu Fuß erkunden lässt, da gibt es ein kleines königliches Schloss, einen gemütlichen Hafen, eine beeindruckende Skisprungschanze, eine eisbergähnliche Oper und sehr viel Grün. In Oslo kann man mit der U-Bahn bis zur Skiloipe oder dem Badesee fahren. Da gibt es ein hohes Bruttoinlandsprodukt, ein anständiges Pro-Kopf-Einkommen und ein Preisniveau ähnlich dem Londons. Vor allem aber kann man sich in weiten Teilen der Stadt immer noch einigermaßen sicher fühlen. Selbst die berüchtigten Brennpunkte, klassischerweise jene Stadtteile mit hohem Ausländeranteil und Sozialwohnungen, sind nicht so gefährlich, dass man fürchten müsste, am helllichten Tag überfallen zu werden.

Es gehört zu den wichtigsten Regeln der norwegischen Gesellschaft, seine Mitmenschen in Ruhe zu lassen und niemandem zu nah auf die Pelle zu rücken. Nicht ohne Grund sagt man: Jeder Norweger ist am glücklichsten auf seinem eigenen Berggipfel. Auch in der Hauptstadt leben viele der 600000 Einwohner, die sich auf die 15 Stadtbezirke verteilen, in diesem Selbstverständnis. Doch natürlich sind die dortigen Berggipfel einigermaßen überbevölkert, und das sorgt selbst im friedliebenden Oslo gelegentlich für Gerangel.