RomAmoR Geliebtes Rom - Irene Hülsermann - E-Book

RomAmoR Geliebtes Rom E-Book

Irene Hülsermann

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Beschreibung

Wie fühlt es sich an, in der Stadt seiner Träume nach über 30 Jahren ein zweites Mal leben zu dürfen? Was ist es für ein Gefühl, wenn man wieder den römischen Dialekt hört? Und: Hat sich das Leben in den drei Jahr-zehnten verändert oder ist die Zeit vielleicht ein bisschen stehen geblieben? Mitte der achtziger Jahre lebte ich für zwei Jahre in der italienischen Hauptstadt: Zuerst in einem Dorf nördlich von Rom und anschließend im Zentrum, im bezaubernden Quartiere Monte Verde Vecchio, oberhalb von Trastevere. Über drei Jahrzehnte später hatte ich die Gelegenheit, Vergangenes und Erinnerungen mit neuen Augen zu sehen. Für einige Monate wohnte ich zusammen mit meinem Mann in einem kleinen Apartment im Süden von Rom und ging von dort auf Spurensuche.

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Seitenzahl: 118

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Die Autorin Irene Hülsermann

… ist mit 1 fabelhaften Mann verheiratet

… hat 2 großartige Kinder

… spricht 3 Sprachen

… lebte an 4 Orten

… erlernte 5 Berufe

… hat beim Alter eine 6 vorne stehen

… fährt ihren 7. Fiat

… übt 8 Hobbys aus

… hat 9 Leidenschaften

… ist Fan von 10 Autoren

… hat 11 Lieblingsorte

… veröffentlichte 12 Bücher

Dieses Buch widme ich meinem geliebten und unvergessenen Sohn Federico

Dieser Erlebnis- und Reisebericht über Rom enthält viele Tipps. Alle Informationen sind von der Autorin während ihrer Aufenthalte in Rom sorgfältig geprüft und im Internet zusätzlich recherchiert worden. Aktuelle Abweichungen sind möglich, eine Haftung ist ausgeschlossen.

Ähnlichkeiten mit Personen, die in diesem Buch vorkommen sind rein zufällig oder aber genehmigt.

Und wieder einmal möchte ich mich herzlich bedanken …

… bei meiner Familie, die pausenlos hinter mir steht und mir zeigt, dass es sich lohnt weiter zu schreiben.

… bei meinen Freunden und Leseverrückten, die mir gesagt oder geschrieben haben, dass ihnen meine Bücher sehr gut gefallen. Sie sind der Antrieb meines Schaffens.

… bei meinen Lektorinnen Chiara und Dani, ohne die meine Bücher nur halb so gut wären.

… bei meinen römischen Freunden und den Römern.

Inhaltsverzeichnis

Leben in einer antiken Stadt

Mit der Metro fahren: Ein römisches Abenteuer

I bar italiani

Ein unbekanntes Viertel

Verwunschene Innenhöfe

Spaziergänge durch Rom

Rom muss man sich erlaufen

Wo sich Männer verschönern lassen

Kleine Geheimtipps

Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen

Pasticceria

Römisches Nachtleben

Die Sehnsucht nach den Dachterrassen

Schweizer Garde und der Präsidentenpalast

Besuch im Museo di Guardia die Finanza

Eine unerwartete Begegnung

Zeitreisen in die Antike

Ein Tag in der Vergangenheit

Lohnt sich eine Sightseeing-Tour?

Was man unbedingt gesehen haben muss …

Coole Geschäfte

Römische Märkte

Römische Kirchen

Oasen der Ruhe

Schnee in Rom

Rom mit Kindern

Ein kleines Vorwort …

Dieses Buch sollte schon vor längerer Zeit erscheinen. Dann kam die Pandemie und vieles hat einen Wandel erfahren. Mir wurde klar, dass auch Rom nicht mehr so sein würde, wie es war. Also beschloss ich, so schnell wie möglich wieder dorthin zu reisen, um zu sehen, was sich verändert hat. Gab es die Restaurants, Bars, Geschäfte und Events überhaupt noch? Und wenn ja, hatten sie sich verändert? Zum Besseren, zum Schlechteren?

Es dauerte fünf Jahre, bis ich dies überprüfen konnte. Zwölf Tage Rom sind zu kurz, um alles in Augenschein zu nehmen. Trotzdem habe ich versucht, so viel wie nur möglich abzuklopfen. Dabei stellte ich fest, dass im Internet leider vieles nicht stimmt. Vor allem die Öffnungszeiten sind oft unzuverlässig angegeben. Geschäfte, die es nicht mehr gab, hatten trotzdem noch ihren Auftritt im Netz. Trotz intensiver Recherche, garantieren kann ich nichts. Was heute noch ausgezeichnet ist, kann morgen bereits mangelhaft sein. Ein Eigentümerwechsel oder ein neuer Koch, schon ist das gemütliche Restaurant mit guter römischer Küche ein Reinfall.

Nun wünsche ich Ihnen viel Spaß beim Lesen meines Reiseberichts und hoffe, die Tipps sind nach ihrem Geschmack. Ich freue mich über Ihre Geheimtipps, die sie hoffentlich in der für mich schönsten Stadt der Welt entdecken werden.

Leben in einer antiken Stadt

Wie fühlt es sich an, in der Stadt seiner Träume nach über 30 Jahren ein zweites Mal leben zu dürfen? Was ist es für ein Gefühl, wenn man wieder den römischen Dialekt hört? Und: Hat sich das Leben in den drei Jahrzehnten verändert oder ist die Zeit vielleicht ein bisschen stehen geblieben?

Mitte der Achtzigerjahre lebte ich für zwei Jahre in der italienischen Hauptstadt: zuerst in einem Dorf nördlich von Rom und anschließend im Zentrum, im bezaubernden Quartiere Monte Verde Vecchio, oberhalb von Trastevere. Über drei Jahrzehnte später hatte ich die Gelegenheit, Vergangenes und Erinnerungen mit neuen Augen zu sehen. Für einige Monate wohnte ich zusammen mit meinem Mann in einem kleinen Apartment im Süden von Rom und ging von dort aus auf Spurensuche. Mit der Metro besteht eine schnelle Anbindung, denn in 25 Minuten ist man im Herzen der für mich immer noch schönsten Metropole der Welt.

Den Urlaub in Rom zu verbringen ist garantiert ein ganz außergewöhnliches Erlebnis. Mit den Augen einer Wahlrömerin durch die Straßen zu schlendern steigert dieses Gefühl. Ich genieße es immer, nicht gleich als Tourist erkannt zu werden, denn so kommt man schneller in Kontakt mit den Römern. Zumindest war das meine Erfahrung. Diesmal hatte ich genug Zeit mir Kultur und Ausgrabungen anzusehen, die ich bei kürzeren Aufenthalten nicht zu sehen bekam: eine überwältigende Multimediashow am Foro d’Augusta genießen, mit VR Brillen den Altar Ara Pacis bewundern oder die eindrucksvollen Kunstwerke in der Galleria Borghese zu bestaunen.

Chaotisch war diese quirlige Stadt schon immer, aber dennoch gemütlich. Jeder Ortsteil von Rom ist im Prinzip ein eigenes Dorf. Dort kennen sich alle. Die 3.000 Jahre alte Geschichte begegnet einem immer auf Schritt und Tritt. Irgendwie sieht es aus, als hätte jemand nicht aufgeräumt: hier eine Säule, dort noch ein Stein, da die Reste eines Torbogens. Die Altstadt ist riesengroß, voller berühmter Sehenswürdigkeiten und Kirchen, aber auch vieler kleiner Gassen, in denen man sich verlieren kann, jedoch immer wieder hinausfindet und auf einen bekannten Platz trifft. Folglich verirren unmöglich.

Auf den ersten Blick hat sich also nichts verändert, die gleichen Klänge, dieselben modrigen Gerüche, das gleichbleibende Chaos, die unveränderten Düfte der römischen Küche. Doch etwas ist anders: Die Millionenstadt zerbröckelt, die Straßen sind marode, die Häuser könnten einen neuen Anstrich gebrauchen und der Abfall überall ist unübersehbar. Immer mehr Menschen sitzen am Straßenrand und betteln. In der Innenstadt drängen sich Touristen an den beliebtesten Plätzen, wie an der Fontana di Trevi. Es ist kaum mehr möglich direkt an den Brunnen zu gelangen, da er außerdem zeitweise abgesperrt wird. Früher war Rom nur in den Sommermonaten überlaufen, heute ist dieses Phänomen fast das ganze Jahr über zu beobachten.

Trotzdem, wer Rom von seiner entspannten Seite kennenlernen und relaxte Römer erleben will, wer weniger Hektik ertragen und seltener Müll sehen möchte, der sollte sich an diese Regel halten: Rom besucht man am besten von O bis O, folglich von Oktober bis Ostern.

Mit der Metro fahren: Ein römisches Abenteuer

Von unserer Unterkunft fuhren wir mit der Linie A ins Stadtzentrum von Rom. Meistens stieg ich an der Piazza Barberini aus, aber auch an der Stazione Termini oder an der berühmten Piazza di Spagna.

25 Minuten hatte ich die Gelegenheit, meine Mitfahrer zu beobachten. Jetzt im Winter waren nicht allzu viele Touristen unterwegs. Es gibt bisher in Rom nur zwei Linien. Die dritte, Linie C, wird im Augenblick gebaut und wer schon mal in Rom war, kann sich vermutlich vorstellen, dass das ein schwieriges Unterfangen ist. Unter der heutigen Stadt Roms liegen weitere unzählige antike Gebäude. Wenn dann ein Mammut-Projekt wie eine Metro gebaut wird, werden unvergleichliche Schätze entdeckt. Erst vor wenigen Jahren fand man die alte Stadt von Kaiser Nero mit seinem Domus Aurea. Teilweise ist diese für Geschichts- und Kulturinteressierte geöffnet. Auch unter dem Palazzo Valentini wurden alte römische Häuser gefunden und wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Das erste Stück der neuen Linie C von Montecompatri Pantano bis San Giovanni ist bereits fertiggestellt und 2025 soll die Metro dann bis zum Colosseo fahren. Auf der Piazza Venezia wird fleißig gebaut: Über acht Etagen und 45 Meter tief wird sich diese Station erstrecken. Der aktuelle Plan sieht vor, dass oberhalb der Metro, aber dennoch unterirdisch, ein archäologisches Museum entstehen soll. Genauso wie es bereits bei der Haltestelle San Giovanni ausgeführt wurde. Seit 2018 kann man dort ebenfalls archäologische Exponate bewundern. Zu sehen sind dort unter anderem das Skelett eines Hundes, Schmuck, Münzen und die Reste eines aristokratischen Hauses aus römischen Zeiten mit Möbeln.

Da die Metro nach wie vor das schnellste Verkehrsmittel in der Innenstadt von Rom ist, ist sie logischerweise kontinuierlich voll. Auf dem Hinweg fand ich allerdings immer einen Sitzplatz, da ich bei der ersten Haltestelle einstieg. Aber zurück war es jedes Mal ein Albtraum. Wer einen Platz bekam, konnte sich glücklich schätzen.

Vormittags fuhr ich häufig zu einer Uhrzeit, bei der die Metro nicht hoffnungslos überfüllt war. Dadurch hatte ich dann die Möglichkeit, Beobachtungen anzustellen. In den drei Monaten sah ich zum Beispiel stets die gleiche Bettlerin: Eine junge Frau, die ein Baby in ein Tuch gewickelt vor ihrem Bauch trug und immerzu im leiernden Ton den gleichen Satz runter betete. Kaum ein Mensch beachtete sie. Andere versuchten, mit originelleren Ideen an Spenden zu kommen: Ein Mann spielte auf einem Akkordeon und ein junger Kerl ergatterte ein paar Münzen mit seinem Beat Box Gesang.

In Zeiten des Smartphones gibt es kaum Unterhaltungen zwischen den Reisenden. Aber hin und wieder beobachtete ich einen betagten Herrn mit einer Zeitung oder ein Mädchen vertieft in ein Buch. Besonders bemerkenswert fand ich einen jüngeren Mann, der während der Fahrt Comics zeichnete. Davon abgesehen, dass seine Kunstwerke eindrucksvoll waren, fragte ich mich, wie er dies mit den ruckartigen Bewegungen des Zuges bewerkstelligen konnte.

Ich beobachtete streitende Teenager und ein Liebespaar, das sich augenscheinlich so zerstritten hatte, dass sie weit auseinander saßen. Hin und wieder schauten sie sich jedoch an. Sie blickte ihn mit erbosten Blick an und er hatte eine verzweifelte Miene. Er tat mir irgendwie leid, so traurig und geknickt wirkte er auf mich. Irgendwann sah ich, wie er etwas in sein Smartphone schrieb. Nach einer Weile sah man, dass auch sie tippte. Kurz darauf trat er zu ihr und setzte sich neben sie. Sie redeten wieder miteinander und verließen die Metro Händchen haltend.

Wenn ich mit meinem Mann fuhr, vertrieben wir uns die Zeit mit einem Spiel. Wir beobachteten die Touristen und Ausländer und überlegten uns, woher diese kämen. Dann versuchten wir zu hören, welche Sprache sie benutzten. Kaum zu glauben, wir behielten fast immer recht.

Andere Ereignisse in der Metro sorgten für negative Schlagzeilen: ein Unfall auf der Rolltreppe an der Piazza della Repubblica.Fußballfans des Clubs ZSKA Moskau hüpften solange auf der Fahrtreppe, bis diese zusammenbrach, die Benutzer in die Tiefe stürzten und wie Säcke übereinander fielen. In Panik geratene Menschen sprangen über den Handlauf der Rolltreppe. Etliche Personen wurden im Zahnradgetriebe der Rolltreppe eingequetscht und erlitten Verletzungen an den Beinen: zwanzig Verletzte und davon fünf Schwerverletzte. Die Station blieb für viele Monate gesperrt. Dieses tragische Ereignis ist zum Glück jedoch die Ausnahme.

Metros fahren häufig, etwa alle drei, vier Minuten und trotzdem sind die Züge voll. In der ganzen Zeit meines Aufenthaltes bin ich häufig Bahn gefahren und nie gab es irgendwelche Probleme. Zwei Tage vor unserer Abreise waren mein Mann und ich noch einmal Geschenke für die Familie einkaufen. Müde fuhren wir die Rolltreppe hinunter, um nach Hause zu fahren. Als wir unten an das Gleis ankamen, warteten dreimal so viele Menschen wie sonst. Die einfahrenden Züge waren bereits so voll, dass man keine Chance hatte einzusteigen. Trotzdem drängten sich etliche Männer und Frauen hinein. Wir beschlossen abzuwarten. Doch das Szenario wiederholte sich immer wieder. Die Züge kamen mittlerweile fast im Minutentakt, aber die Situation änderte sich nicht. Und so verging mehr als eine Stunde. Dann endlich wurde es langsam besser und wir beschlossen, ebenfalls einzusteigen. Sehr beengt fuhren wir mit unseren vielen Tüten nach Hause. Inzwischen hatten wir auch erfahren, was passiert war. Eine Person war vor einen Zug geraten.

Obwohl Rom zwischen 3,5 und geschätzten 5 Millionen Einwohner hat, begegnet man selbst hier unverhofft Bekannten. Mein Mann traf in der Metro seinen portugiesischen Arbeitskollegen und mir begegnete ein deutscher Kollege meines Mannes an der Metrostation Piazza di Spagna.

Einmal tranken mein Mann und ich noch in einer empfehlenswerten Bar direkt am Piazza Barberini einen caffè, also einen Espresso, bevor wir mit der Metro zurückfuhren. Die ersten frühlingshaften Temperaturen hatten uns dazu gebracht leichte Bekleidung anzuziehen. Mein Mann wählte eine gelbe Jacke und ich einen roten Trenchcoat. In der Bar kamen wir mit dem Barista in ein kurzes Gespräch. Als wir später an der Haltestelle ausstiegen, sprach uns ein Mann an. Auf unsere verdutzten Blicke hin erklärte er, dass er der Barista sei. Lachend entschuldigten wir uns, weil wir ihn nicht sofort erkannt hätten. Da erwiderte er schmunzelnd: „Ich hatte es ja auch viel leichter, bei den auffälligen Farben der Jacken!“

Infos zu den Metropreisen und Linien:

Ein Ticket kostet 1,50 € und gilt für 100 Minuten. In dieser Zeit können Sie beliebig oft umsteigen, allerdings nur in eine Fahrtrichtung zum geplanten Ziel und Sie dürfen nicht durch das Drehkreuz am Ausgang. Die Metro und die Bahn dürfen Sie hierbei nur einmal benutzen. Die Tickets erhalten Sie an den Automaten, die überall in den Stationen leicht zu finden sind. Dort gibt es auch wieder aufladbare Fahrkarten. Außerdem verkaufen Bars und Kiosks Einzeltickets. Kinder unter zehn Jahren in Begleitung Erwachsener fahren übrigens umsonst. Es gibt zudem Roma 24, 48 und 72 Stunden Tickets, zum Preis von 7 €, 12,50 € und 18 €. Und das CIS Ticket für 24,00 €, das für 7 Tage nach der ersten Entwertung und für alle Verkehrsmittel in Rom gültig ist.

Es gibt die Metro Linea A von Agnanina über Stazione Termini bis Battistini und die Linea B von Laurentina über Stazione Termini bis Rebibbia bzw. Jonio. Die Linea C wird von Clodio-Mazzini über Piazza Venezia bis Montecompatri Pantano fahren. Im Augenblick fährt sie von Montecompatri Pantanao bis San Giovanni. Planungen für weitere Linien sind bereits vorhanden.

Die U-Bahnen verkehren von 5:30 bis etwa 23:30 Uhr. Am Samstag bis 1:30 Uhr.

Weitere aktuelle Informationen finden Sie im Internet.

Domus Aurea

Viale della Domus Aurea 1, 00184 Rom

Metrolinie B, Haltestelle Colosseo

www.parcocolosseo.it

Besichtigung nur mit Reservierung

Römische Häuser

Palazzo Valentini

Le Domus Romane di Palazzo Valentini

Foro Traiano 85, 00186 Rom

www.palazzovalentini.it

I bar italiani

Denkt man an Italien, denkt man gleich an italienische Bars. Nein, sie haben rein gar nichts mit den Nachtlokalen und Kneipen in Deutschland zu tun. Italienische Bars öffnen sehr früh ihre Türen, manche schon um fünf Uhr, und sind oft bis tief in die Nacht geöffnet.

Dort startet man sein Frühstück mit einem cappuccino oder einem caffè, das ist ein Espresso, und dazu eine pasta. Dabei handelt es sich nicht um Nudeln. Pasta ist der Oberbegriff für Teigwaren. Es kann also sowohl eine Nudelsorte, aber auch ein Gepäckteilchen sein. In einer Bar ist dies entweder ein cornetto, das ist ein Hörnchen, eine bomba