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ROMI In dieser Nacht soll ein Wunder geschehen mitten in Japan. Romi ist seit einigen Tagen immer sehr unruhig. Ihre langen blauen Haare trägt sie zu einem Zopf, denn sind sie offen, so beginnen sie sich nach oben zu streben. Sie vermutete, dass in ihnen ein Magnetisches Feld steckt und sobald vom Universum Frequenzen ausgesendet werden, bekommen sie eine merkwürdige Haltung. Den ganzen Tag über spürte sie, da ist etwas in der Atmosphäre. Nur konnte sie es nicht deuten. Ihr Nachbar Jury lachte sie aus. „Du und deinen feinen Antennen.“ Sie boxte ihm in die Rippen. „Wenn meine Antennen nicht wären, dann hätten wir im Frühling die Katastrophe mit den grünen Ilies nicht bemerkt und entwirren können.“ „Romi, du musst immer recht behalten. Kannst nichts einfach so hinnehmen.“ „Jury, warum sollte ich eine Lüge einfach so stehen lassen? Nicht dass ich recht haben will, es geht darum keine Fehler zu machen. So etwas kann uns teuer zu stehen kommen.“ Sie drehte ihm den Rücken zu und ging die Treppe hoch zu ihrem Wohnbereich. Mama Joa lächelte, als ihre Tochter Romi eintrat. Sie küsste sie auf die Stirn und flüsterte: „Na mein Engel, was hast du wieder für Botschaften erhalten? Du siehst aus, als wolltest du gleich wieder auf Erkundungsjagd gehen.“ „Mama Joa, du kennst mich sehr gut.“ „Stimmt!“ „Es soll in der Nacht etwas geschehen, was einem Wunder gleicht. Dies darf ich doch nicht verpassen.“ Lachend strich sie Romi übers Haar. „Du bist ein blauer Engel und hast eine besondere Aufgabe zu erfüllen. Lasse dich von Niemanden abbringen. Nicht einmal deinem Vater Hero darfst du davon erzählen. Seine Familie hat einen anderen Glauben und wird es nie akzeptieren, dass du eine Aufgabe erfüllen sollst. Das du unser Land vor Schaden bewahren muss.“
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Veröffentlichungsjahr: 2026
von
© Mari-Wall
Mari-Wall
Ulzburger Straße 295
22846 Norderstedt
E-Mail: [email protected]
Romi und Stitch begegnen sich in einem außergewöhnlichen Ort mitten in Japan. Erlebt mit Ihnen die neuesten Abenteuer. Fiebert mit, wie sie aufregende Zeiten verbringen.
In dieser Nacht soll ein Wunder geschehen mitten in Japan. Romi ist seit einigen Tagen immer sehr unruhig. Ihre langen blauen Haare trägt sie zu einem Zopf, denn sind sie offen, so beginnen sie sich nach oben zu streben. Sie vermutete, dass in ihnen ein Magnetisches Feld steckt und sobald vom Universum Frequenzen ausgesendet werden, bekommen sie eine merkwürdige Haltung. Den ganzen Tag über spürte sie, da ist etwas in der Atmosphäre. Nur konnte sie es nicht deuten.
Ihr Nachbar Jury lachte sie aus. „Du und deinen feinen Antennen.“
Sie boxte ihm in die Rippen. „Wenn meine Antennen nicht wären, dann hätten wir im Frühling die Katastrophe mit den grünen Ilies nicht bemerkt und entwirren können.“
„Romi, du musst immer recht behalten. Kannst nichts einfach so hinnehmen.“
„Jury, warum sollte ich eine Lüge einfach so stehen lassen? Nicht dass ich recht haben will, es geht darum keine Fehler zu machen. So etwas kann uns teuer zu stehen kommen.“ Sie drehte ihm den Rücken zu und ging die Treppe hoch zu ihrem Wohnbereich.
Mama Joa lächelte, als ihre Tochter Romi eintrat. Sie küsste sie auf die Stirn und flüsterte: „Na mein Engel, was hast du wieder für Botschaften erhalten? Du siehst aus, als wolltest du gleich wieder auf Erkundungsjagd gehen.“
„Mama Joa, du kennst mich sehr gut.“
„Stimmt!“
„Es soll in der Nacht etwas geschehen, was einem Wunder gleicht. Dies darf ich doch nicht verpassen.“ Lachend strich sie Romi übers Haar.
„Du bist ein blauer Engel und hast eine besondere Aufgabe zu erfüllen. Lasse dich von Niemanden abbringen. Nicht einmal deinem Vater Hero darfst du davon erzählen. Seine Familie hat einen anderen Glauben und wird es nie akzeptieren, dass du eine Aufgabe erfüllen sollst. Das du unser Land vor Schaden bewahren muss.“
„Mama, ich werde ganz besonders Vorsichtig sein. Warte also in der Nacht nicht auf mich. Es kann bis in die Morgenstunden dauern.“
Romi zog sich einen knallroten Anzug an und setzte sich ein Cape auf, damit man die blauen Haare nicht gleich sieht. Eine kleine Taschenlampe trägt sie am Gürtel, der sich von ihrem Haaren nicht unterscheiden lässt. Im Stiefel hat sie ein Stab, der Silbern strahlt. Er ist zirka dreißig Zentimeter groß und nur vier Millimeter dick.
Sie nahm das Fahrrad, denn es ist ein Stück aus dem Ort heraus, dort wo sich der Bergfelsen befindet. Normalerweise dürfen wir dort nicht hin, geschweige noch die Höhle betreten. Nur der Reiz ist größer. Solche Verbote hielten Romi schon früher nicht zurück. Sie geht ihren Weg und ihren Bestimmungen nach. „Nur weiß ich sie wirklich? Oder höre ich die falschen Wellen aus dem All?“
Es war nun wahrlich nichts zu erkennen, denn der Mond wollte heute nicht scheinen. Sie kämpfte sich langsam vorwärts. Mit einem Male blitzte es über ihren Kopf. Ein blauer Strahl zog quer über sie und schoss tief in die Höhle des Berges rein. „Was war das? Meine Haare kräuselten sich nur. Sie flogen nicht in die Höhe.“
Ganz still war es nun. Nicht einmal ein Tier konnte man vernehmen.
Ihr Fahrrad stellte sie seitlich vom Felsen hinter den Rotdornbusch. So war es von vorne nicht zu sehen. Langsam trat sie zum Eingang der Höhle und verharrte. Lauschte angespannt. „Wage ich es hinein? Oder warte ich lieber, bis es drei Uhr wird?“
Da kamen wieder blaue Wellen und zogen sie an ihren Haaren ins Innere der Höhle. Leise hörte sie „Romi, komm zu mir. Der Zeitpunkt ist gekommen. Du bist bereit für deine Aufgabe.“
Sie versuchte abzubremsen, doch die Kraft war so stark, dass ihr nichts anderes übrigblieb, als sich zu fügen. Ihr Cape musste sie in die Hand nehmen, denn die Haare machten was sie wollten. Sie standen steil nach oben. „Wer und was bist du? Wieso zwingst du mich jetzt schon hineinzukommen?“
„Romi, du bist alt genug, um deine Pflicht zu übernehmen.“
„Welche Pflicht? Wieso zeigst du dich nicht? Ich würde gerne von Auge zu Auge mit dir kommunizieren.“
Es begann leise zu summen. Danach wurde es stärker und mit einem Male sehr laut. Sie hielt sich die Ohren zu. Der Druck riss sie wieder weg. „Was hast du vor? Kannst du nicht normal dich zeigen, wie es üblich ist?“
Wie ein Windstoß polterte ein Etwas vor ihre Füße. Lange starten sie sich an. Romi begann so herzlich zu lachen, dass sie nicht wusste warum. Ihre Augen strahlten das Ding was da vor ihr stand, saß oder wie an. „Wer bist du? Was bist du? Woher kommst du?“
„Stopp! Ich bin Stitch und komme vom Planeten Blutorus. Meine Familie ist vor einiger Zeit hier gelandet und meine Neugierde brachte mich in diese Lage. Ich wollte alles erkunden und verlor mich in dieser Höhle. Sie flogen ohne mich weg. Nun bin ich hier und warte auf den Tag, wo ein japanisches Mädchen Romi mit blauen Haaren mich befreien kann.“
„Du bist doch nicht gefesselt? Somit bist du frei.“
Sie lachten frei heraus. Dadurch entstand in der blauen Wellenstruktur eine neue Basierung. Sie konnten sich jetzt berühren und für einen kurzen Moment, stand die Atmosphäre still. Kein Luftzug und keine magnetische Haftung. Romis Haare legten sich wieder in die Normalität. Sie ging auf Stitch zu und berührte sein Ohr.
Er lachte. „Mädchen das kitzelt.“ Ihre Hand fuhr über seinen Kopf und sein Gesicht.
„Das fühlt sich so weich an. Du bist wie ein Plüschbär.“
„Darf ich dein Haar auch berühren?“
Romi nickte und beugte sich zu ihm. „Oh wie feingliedrig.“
„Du meinst fein Strukturiert.“
„Romi sind wir jetzt Freunde? Wirst du mir helfen wieder nach Hause zu kommen?“
Sie saßen so einige Stunden zusammen und berieten, was sie als nächstes tun können. Erstmal wird Stitch in der Höhle bleiben und Romi ihre Mama einweihen, damit sie Hilfe bekommt. Sie versprach ihm, am Abend wieder zu kommen und schon neue Pläne mitzubringen. „Stitch, vertraue mir.“
Romi fuhr erstmal zum Bäcker, damit sie ihre Mama Joa überraschen konnte. Sie mag zu gerne die Schokoecken mit einer Feige oben drauf. Sie stellte das Fahrrad in den Schuppen hinterm Haus. lief rasch die Treppe hoch und schloss leise die Tür auf. „Huhu, ich bin wieder zu Hause. Oha hast du heiße Schokolade gekocht? Riecht so lecker.“
„Komm rein Romi, ich bin schon so neugierig.“
Sie versteckte die Bäckertüte hinter dem Rücken.
„Reich sie mir schon, ich habe längst gerochen, dass du uns eine Leckerei mitgebracht hast. Danke mein Engel. Du verwöhnst mich immer so lieb.“
Romi setzte sich an den gedeckten Tisch, nahm eine großen Schluck von der Schokolade und begann zu berichten.
Mama Joa waren die Wangen errötet. „Also ist es jetzt soweit? Kann ich dich unterstützen.“
„Ich werde in den Abendstunden zur Höhle gehen und gemeinsam mit Stitch versuchen den Grund der raschen Abreise zu finden. Wir wollten auch die Höhle genauer untersuchen. Vielleicht entdecken wir ja etwas.“
Joa stand auf, ging zum Vorratsschrank und holte einen blauen kreisförmigen Gegenstand hervor. „Dies hatte dein Vater Hero damals in dieser Höhle gefunden. Er verbot mir dort je hineinzugehen. Doch als er auf Reisen war, nahm ich mir die stärkste Taschenlampe mit und ging hinein. Ich fand nichts, außer ein Zeichen am Boden.“
„Hattest du diese Kugel mitgehabt?“
„Nein, das wagte ich mir dann doch nicht.“
„Wie lange ist Vater noch auf Reisen? Können wir dies ohne Sorge durchführen?“
„Er bleibt noch sieben Tage fort. Soll ich dich begleiten?“
„Nein, ich nehme das Fahrrad und muss erstmal alleine diesen Weg gehen.“
Nachdem Romi einige Stunden geschlafen hatte, nahm sie einiges an Lebensmittel mit. Sie wusste ja nicht, was Stitch alles aß. Es war noch immer trocken und Regen war nicht gemeldet. Das Fahrrad stellte sie wieder an der gleichen Stelle ab, wie am Vortag. Nahm den Rucksack und wunderte sich, dass heute keine blauen Wellen zu sehen waren. Langsam trat sie in die Höhle. Lauschte und hörte nichts. „Was ist das? Hatte ich das alles nur geträumt?“ Wo ist Stitch? Leise rief sie ihn. „Wo bist du? Ist etwas passiert?“
Romi ging tiefer in die Höhle herein und sah nichts. Sie fand auch kein Hinweis, ob etwas passiert war. Nachdenklich verließ Romi die Höhle und statt zum Fahrrad zu gehen, zog es sie in die andere Richtung. Blieb an den riesigen Fliederbusch stehen. Wieder gab sie alle Stille ins Hören. Kein Signal. „Ich werde noch ein Stück weiter gehen, denn hier ist keine Menschenseele. Rufen ist sicher nicht gut, denn wer weiß weshalb Stitch verschwunden ist.“
Plötzlich, so nach 700 Metern, begannen sich ihre Haare zu kräuseln. Sie blieb stehen und lauschte angestrengt. Ein blauer Lichtstrahl schwebte am Ende des Berges. „Ist dort noch eine Höhle? Kann er auf Erkundungstour gegangen sein?“
Sie lief jetzt schneller und sah den Strahl, der sich in eine Spaltöffnung zog. „Stitch, bist du hier? Warum versteckst du dich? Du solltest doch in der Höhle bleiben.“
Schluchzende Geräusche waren zu vernehmen. Sie untersuchte den Spalt. „Da passe ich nie durch. Stitch ist hier garantiert auch nicht durchgekommen. Wo bist du denn?“
„Hier“, sprach eine zittrige Stimme. „Du musst noch drei Meter weiterlaufen, dann findest du den Eingang.“
Romi tat es, wie geheißen. Nun sah sie vor dem Felsrücken eine Dornenhecke. „Wie komme ich da hinein?“ Sie lief weiter und entdeckte dann ein Loch in der Hecke. Sie untersuchte die Stelle und fand drei blaue Fellhaare von ihm daran. Das Loch war gerade so groß, dass man durchkrabbeln konnte. „Wo steckst du denn? Melde dich doch bitte.“
„Komme fünf Meter herein und biege nach rechts ab. Dann müsstest du mich sehen.“
Romi konnte sich nach zwei Metern aufrichten, dann sah sie das blaue Licht tanzen. “Oh, bin ich froh dich zu sehen. Ich war so erschrocken, als ich in die Höhle kam und du weg warst. Was ist nur passiert.“
„Hole doch erstmal Luft. Ich wollte nur die Gegend inspizieren, da hörte ich zwei Jungs zur Höhle kommen. Ich zog sofort die ganze Energie heraus und versteckte mich. Erst hinter dem Fliederbusch. Er ist ja so toll gewachsen, dass man mich nicht sehen konnte. Der eine sprach von dir und meinte: Du wärst seine Nachbarin und hast feine Antennen für außergewöhnliche Dinge. Sie blieben sehr lange und ich traute mich nicht mehr zurück. Da ging ich weiter und fand diesen Eingang. Wir müssen uns unbedingt zusammen verschmelzen, damit ich dich über den Geist rufen und informieren kann. Deshalb bin ich noch immer hier. Hast du mir was mitgebracht?“
„Ja, hatte ich dir doch versprochen. Natürlich müssen wir einen Weg finden, wie wir uns verständigen können.“ Sie schaute sich um und entdeckte einen liegenden Felsen, wo sie die Mitbringsel drauflegte. Streichelte Stitch am Ohr und legte ihre Wange an seiner. „Du bist so schön Stitch.“
Stitch trat aus seiner Ecke hervor und kam näher. „Oh, was sind das für runde Stücke? Kann man die essen?“
„Mein lieber Stitch, dies sind Rosinenbrötchen, sehr schmackhaft.“ Sie reichte ihm eins und nahm sich selbst auch davon. „Süß, nicht wahr?“
Stitch nickte schmatzend. Dann griff er zur Kugel. „Woher hast du unsere blaue Kristalline? Die war doch in unserem Flugschiff.“
„Diese Kristalline gab mir meine Mutter heute beim Frühstück. Sie berichtete auch, dass mein Vater sie in der Höhle fand.“
