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Diese Ausgabe der renommierten RÖMPP Chemie-Enzyklopädie von 1999 enthält über 5000 Fachbegriffe aus dem Bereich Umwelt mit 19.000 Q uerverweisen, 8000 Literaturhinweisen, sowie 400 Abbildungen und Tabellen. Anwendungsbezogen und praxisnah erklären Experten die Sti chwörter so leicht verständlich, dass der RÖMPP auch für Nicht-Chemiker praktisch im Arbeitsalltag einsetzbar ist. Folgende Themen sind enthalten: Wasser, und Luftverschmutzung, Abfall, Ökotoxikologie, Naturschutz, Ökologie, Rohstof- und Energiequellen, Bodenschu tz, Strahlung, Umweltanalytik, Umweltgesetzgebung, Umweltmanagement, Risikobewertung, Sustainable Development und Ökoaudit. Ferner u mfasst der Band ein englischsprachiges Wörterbuch, Organisationen und Verbände.
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Seitenzahl: 3159
Veröffentlichungsjahr: 2014
AlphabetIm Römpp Lexikon Umwelt folgt die Einordnung der Stichwörter dem ABC der DIN-Norm 5007: 1962-11, d.h. Umlaute werden wie ae, oe, ue behandelt. Griechische Buchstaben gehen den lateinischen, klein geschriebene den Großbuchstaben voraus (Beisp.: rh, rH, Rh, RH). Bei Eigennamen werden Adelsprädikate u. ähnliche Namensbestandteile im allgemeinen bei der Einordnung unberücksichtigt gelassen. Vorsilben wie primär-, eis-, endo- u. dgl. werden in der alphabetischen Einordnung der Stammverbindungen zunächst übergangen; sie werden ebenso wie a- (alpha), o- (ortho), N- (Stickstoff) u. dgl. als Sortiermerkmale erst innerhalb der Einzelwörter wirksam. Ziffern bleiben bei der Einreihung eines Stichworts zunächst ebenfalls unberücksichtigt.
SchreibweiseAls Schreibweise der Fachbegriffe wird jeweils die derzeit im wissenschaftlichen Schrifttum gebräuchlichste gewählt. Wird ein Wort mit k oder z nicht an der erwarteten Stelle gefunden, so sehe man unter c nach und umgekehrt, das gleiche gilt für ä.- bzw. ö-und E-Schreibweise.
AbkürzungenDie in der aufgeführten Zusammenstellung nicht enthaltenen Abkürzungen sind im Buch an den betreffenden Stellen des Alphabets erläutert. Wird ein Stichwort im darauffolgenden Text wiederholt, so ist als Abkürzung vielfach nur der Anfangsbuchstabe (also etwa A., B. usw.) od. ein geläufiges Akronym (z.B. GDCh) eingesetzt. Die adjektivische Endung "isch" ist häufig abgekürzt und durch einen Punkt ersetzt worden.
Marken (Warenzeichen) und BezugsquellenIm Römpp Lexikon Umwelt sind die eingetragenen Marken nach bestem Wissen mit dem nachgestellten Symbol ® gekennzeichnet. Der Zusatz ® bezeichnet Eigenmarken unabhängig davon, ob eine Markenregistrierung in Deutschland erfolgt ist. Fehlt dieser Hinweis, so kann daraus nicht geschlossen werden, daß die betreffende Bezeichnung im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wäre und daher von jedermann benutzt werden dürfte. Umgekehrt können aus der irrtümlichen Kennzeichnung einer Benennung mit ® in diesem Werk keine Schutzrechte abgeleitet werden.
LiteraturzitateDie im Stichworttext zu einem speziellen Aspekt der Abhandlung erwähnten Fremdzitate sind mit einem Index versehen und im zugehörigen Literaturteil (z.B. Lit.1) aufgeführt; anschließend folgen in alphabetischer Ordnung diejenigen Zitate, die sich mit dem besprochenen Begriff insgesamt beschäftigen (allg.:). Die Zitierweise erfolgt in Anlehnung an Chemical Ab-stracts Service. Herausgeberwerke sind unter dem Personennamen aufgenommen u. nicht unter dem Sachtitel, da dieser meist nicht so einprägsam ist (Landolt-Börnstein statt: Zahlenwerte und Funktionen...). Bei mehr als zwei Autoren ist zumeist nur der erste mit dem Zusatz "et al." aufgeführt. Auf die Angabe der Autoren bei Zeitschriftenartikeln wurde aus Platzgründen verzichtet.
Zeichen und AuszeichnungenEin Sternchen (*) bedeutet, daß der darauffolgende Ausdruck als Stichwort in einem gesonderten Abschnitt behandelt ist. Die Kursivsetzung von Fachaus-drücken ist ein Gliederungsmerkmal u. dient der Hervorhebung; solcherart ausgezeichnete Ausdrücke können jedoch auch gesondert als Stichwörter behandelt worden sein.
MAK- und TRK-WerteDie im Römpp Lexikon Umwelt gemachten Angaben über die Einstufung giftiger Stoffe und Zubereitungen nach der * Gefahrstoff Verordnung wie *MAK-, *BAT-Wert sowie LD50 (s. Letale Dosis), nach oraler Gabe, erfolgen nach bestem Wissen und Gewissen.
Das Thema Umwelt hat in den letzten 10 Jahren eine dynamische, gelegentlich rasante Entwicklung genommen und es rückt immer stärker in unser Bewußtsein, daß der Umgang mit unserer Biosphäre eine globale Herausforderung ist. Auf diese Herausforderung müssen wir eine rationale, wissenschaftlich-technisch geprägte Antwort finden. Dabei sollte nicht falsch gedeutet werden, daß die Umwelt-Thematik nicht mehr unbestritten den Rang 1 in den Hitlisten wichtiger oder für wichtig gehaltener Themen einnimmt. Es ist ein durchaus üblicher, sogar vernünftiger Trend, daß das Umweltschutz-Thema immer mehr in die Kategorie des Selbstverständlichen gelangt, und daher natürlich auch nicht mehr vorwiegend durch den Faszinationsreiz des prickelnd Neuen Bedeutung entfaltet. Umweltschutz-Themen spielen für Wirtschaft und Gesellschaft nach wie vor eine sehr bedeutende, oftmals unentbehrliche Rolle. Mit diesem Reifeprozeß gingen Tendenzen einher, die bereits bei der letzten Auflage deutlich zu erkennen waren. Die stark von den Naturwissenschaften und Technik geprägte Thematik hat vermehrt eine ganzheitliche, fächer- und disziplinübergreifende Betrachtung erfahren. Die Gestaltungsidee des "Sustainable Development", bei der für die weitere Entwicklung der Menschen auf der Erde die Felder ökologie, ökonomie sowie die gesellschaftlichen Belange gleichermaßen zu betrachten sind, hat dabei wichtige neuere Impulse gesetzt. Dieser Trend, verbunden mit dem weiterhin in einzelnen Teilgebieten vorhandenen Fortschritt war Veranlassung, der ersten Auflage von 1993 eine neue zweite Auflage folgen zu lassen. Hierbei sind viele Anregungen und gute Ratschläge als Kommentare zu der ersten Auflage berücksichtigt worden. Allgemein wurde begrüßt, die Thematik breit und ganzheitlich zu betrachten. Dieses spiegelt sich in einer Akzentuierung der
Schwerpunkte bei wichtigen Stichworten wider (z. B. Managementsysteme, Risiko-Thematik, Sustainable Development u.a.)
Neu hinzu gekommene Erkenntnisse sowie das erweiterte Wissen wurden aktuell berücksichtigt und in bewährter Weise durch Querverweise von einem Stichwort zu den anderen, dazugehörigen, sinnverwandten Stichworten verknüpft. Die schon bei der letzten Auflage geübte Praxis, die kürzende Gesamtdarstellung nicht allzusehr zu Lasten einer vertieften Einzelbetrachtung zu opfern, wurde dabei konsequent fortgeschrieben. Die für Umweltfragen auch heute noch wichtigen rechtlichen, organisatorischen sowie wirtschaftswissenschaftlichen Aspekte wurden daher aufgegriffen und nach dem aktuellen Wissensstand abgehandelt.
Herausgeber, Autoren und Verlag haben dabei besonderen Wert auf eine fachbetonte und möglichst wertungsneutrale Beschreibung gelegt. Dabei war in vielen Fällen ein Kompromiß zu suchen, der sich auf der Notwendigkeit einer erforderlich breiten und detaillierten Darstellung einerseits sowie der für ein Lexikon unentbehrlichen knappen und kompakten Darstellungsweise andererseits ergibt. Die neubearbeitete zweite Auflage dieses Umweltlexikons möge allen Interessierten als ein Instrument fachlicher Beratung dienen und dazu beitragen, Sachverhalte richtig zu beurteilen um die erforderlichen Entscheidungen zu treffen.
Leverkusen, Düsseldorf, Münchenim November 1999
H. HulpkeH. A. KochR. Nießner
Abfallwirtschaft, Ziff. 534
Der Rat von Sachverständigen für Umweltfragen, Abfallwirtschaft, Stuttgart: Metzler-Poeschel 1990 (hier Ziff. 534)
AKSys
Mitteilungen der Deutschen Bodenkundlichen Gesellschaft Bd. 86, S. 1-180(1998)
Analvt.-Taschenb.
Analytiker-Taschenbuch, Berlin: Springer seit 1980
Beilstein E IV 7
Beilsteins Handbuch der Organischen Chemie, 4. Aufl., Berlin: Springer seit 1918 (hier 4. Ergänzungswerk, Bd. 7, 1969; analog E III/IV
17
für das 3./4. u. E V
17/11
für das 5. Ergänzungswerk)
Belitz-Grosch (4.)
Belitz u. Grosch, Lehrbuch der Lebensmittelchemie, 4. Aufl., Berlin: Springer 1992
Bender et al. (3.)
Bender, Sparwasser u. Engel, Umweltrecht, 3. Aufl., Heidelberg: C. F. Müller 1995
Bick (3.)
Bick, Grundzüge der ökologie, 3. Aufl., Jena: G. Fischer 1998
Bischof (11.)
Bischof u. Hosang, Abwassertechnik, 11. Aufl., Stuttgart: Teubner 1998
Bodenkarte der BRD
Roeschmann, Bodenkarte der Bundesrepublik Deutschland 1 : 1 000 000,
Legende u. Erläuterungen, Hannover: Bundesanstalt für Geowissen-schaften u. Rohstoffe 1997
Bodenkundliche Kartieranleitung (4.) Brauer
Arbeitsgruppe Bodenkunde, Bodenkundliche Kartieranleitung, 4. Aufl., Stuttgart: Schweizerbart 1994Handbuch der Präparativen anorganischen Chemie, Bd. 1-2, Stuttgart: Enke 1960, 1962; [analog (3.) für die 3. Aufl. 1975-1981; Nachfolgewerk ab 1996 Hermann Brauerl
Braun-Dönhardt
Braun u. Dönhardt, Vergiftungsregister, Stuttgart: Thieme 1975
Daten zur Umwelt
1997
Umweltbundesamt (Hrsg.), Daten zur Umwelt, Ausgabe 1997, Berlin: E. Schmidt 1997
Erichsen (11.)
Erichsen (Hrsg.), Allgemeines Verwaltungsrecht, 11. Aufl., Berlin: de Gruyter 1998
Farm
Farm Chemicals Handbook. 37841 Enclid Ave.. Meister Publishing Co.,
Willoughby, Ohio 44094 (erscheint jährlich in aktualisierter Auflage)
Faustzahlen für Landwirtschaft u. Gartenbau (12.)
Hydro Agri Dülmen GmbH (Hrsg.), Faustzahlen für Landwirtschaft u. Gartenbau, 12. Aufl., Münster-Hiltrup: Landwirtschaftsverl. GmbH 1993
Giftliste
Roth und Daunderer, Giftliste (mit Erg.), Landsberg: ecomed seit 1981
Hager (4.)
Hagers Handbuch der Pharmazeutischen Praxis (List u. Hörhammer,
Hrsg.), 4. Aufl., 1967-1989; Bruchhausen et al., 5. Aufl., 9. Bd, Berlin: SDringerl993-1995
Handwörterbuch des Umweltrechts (2.)
Kimminich, von Lersner u. Storm (Hrsg.), Handwörterbuch des Umweltrechts, 2. Aufl., Berlin: E. Schmidt 1994
Hommel
Hommel, Handbuch der gefährlichen Güter, 12. Aufl., Berlin: Springer 1997 (Loseblattsammlung)
Hoppe u. Beckmann
Hoppe und Beckmann, Umweltrecht, München: Beck 1989
Hutzinger
Hutzinger (Hrsg.), The Handbook of Enviromental Chemistry, Berlin: Springer seit 1980
Imhoff (28.)
Imhoff, Taschenbuch der Stadtentwässerung, 28. Aufl., München: Oldenbourg 1993
Kaltschmitt-Wiese (2.)
Kaltschmitt u. Wiese (Hrsg.), Erneuerbare Energien – Systemtechnik, Wirtschaftlichkeit. Umweltasoekt. 2. Aufl.. Berlin: Soringer 1997
Kirk-Othmer (2.)
Kirk-Othmer (Hrsg.), Encyclopedia of Chemical Technology, 24 Bd., 2. Aufl., New York: Interscience 1963-1972; 3. Aufl., 26 Bd., New York:
Wilev 1978-1984: 4. Aufl.. seit 1992 (analog S für das SuDülemenO
Kloeofer (2.)
Kloepfer, Umweltrecht, 2. Aufl., München: Beck 1998
Koch (3.)
Koch, Umweltchemikalien, 3. Aufl., Weinheim: VCH Verlagsges. 1995
Körte (3.)
Körte, Lehrbuch der ökologischen Chemie, Grundlagen u. Konzepte für die ökologische Beurteilung von Chemikalien, 3. Aufl., Stuttgart: Thieme 1992
Kuntze (5.)
Kuntze, Roeschmann u. Schwerdtfeger, Bodenkunde, 5. Aufl., Stuttgart: Ulmer 1994
van Leeuwen u. Hermens
van Leeuwen u. Hermens, Risk Assessment of Chemicals: An Introduction, Dordrecht: Kluwer Academic Publ. 1996
von Lersner-Wendenburg
von Lersner u. Wendenburg, Recht der Abfallbeseitigung, Berlin: E. Schmidt seit 1972 (Loseblattsammlung)
Lexikon der Landwirtschaft (3.)
Aising, Lexikon der Landwirtschaft: Pflanzliche Erzeugung, tierische Erzeugung, Landtechnik, Betriebslehre, landwirtschaftliches Recht, 3. Aufl., München: BLV Verlagsges. 1995
MAK-Werte-Liste 1999
Deutsche Forschungsgemeinschaft, Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe (Hrsg.), MAK- u. BAT-Werte-Liste 1999, Weinheim: VCH Verlagsges. 1999
Müller u. Schmitt-Gleser, 1-5.2.1, Lfg. 5/96
Müller u. Schmitt-Gleser, Handbuch der Abfallentsorgung, Landsberg: ecomed seit 1989 (Loseblattsammlung) (hier Kapitel 1-5.2.1, Lieferung vom Mai 1996)
Müll-Handbuch, Kz. 8175, Lfg. 5/88
Müll-Handbuch, Berlin: E. Schmidt seit 1964 (Loseblattsammlung) (hier Kz. 8175, Lieferung vom Mai 1988)
Odum (3.)
Odum, ökologie, 3. Aufl., Stuttgart: Thieme 1999
Perkow
Perkow, Wirksubstanzen der Pflanzenschutz- u. Schädlingsbekämpfungsmittel, Berlin: Parey seit 1971 (Loseblattsammlung)
Pesticide Manual
The Pesticide Manual, A World Compendium (Incorporating the Agro-chemical Handbook) (Worthing u. Hance, Hrsg.), 10. Aufl., Farnham: The British Crop Protection Council 1994
Richter (6.)
Richter, Stoffwechselphysiologie der Pflanzen, 6. Aufl., Stuttgart: Thieme 1997
Römpp Lexikon Chemie
Falbe u. Regitz (Hrsg.), Römpp Lexikon Chemie, 10. Aufl., 6 Bd., Stuttgart: Thieme 1996-1999
Römpp Lexikon Biotechnologie u. Gentechnik (2.)
Deckwer, Pühler u. Schmid (Hrsg.), Römpp Lexikon Biotechnologie u. Gentechnik, 2. Aufl,. Stuttgart: Thieme 1999
Römpp Lexikon Lacke und Druckfarben
Zorll (Hrsg.), Römpp Lexikon Lacke und Druckfarben, Stuttgart: Thieme 1998
Römpp Lexikon Naturstoffe
Steglich, Fugmann u. Lang-Fugmann (Hrsg.), Römpp Lexikon Naturstoffe Stuttgart: Thieme 1997
Schäfer u. Tischler (2.) Scheffer-Schachtschabel (14.)
Wörterbuch der Biologie, ökologie, 2. Aufl., Stuttgart: Fischer 1983 Scheffer u. Schachtschabel, Lehrbuch der Bodenkunde, 14. Aufl., Stuttgart: Enke 1998
Schlee (2.)
Schlee. ökologische Biochemie, 2. Aufl.. Jena: G. Fischer 1992
Schmidt (5.)
Schmidt, Schalltechnisches Taschenbuch, 5. Aufl., Düsseldorf: VDI1996
Schubert (3.)
Schubert, Lehrbuch der ökologie, 3. Aufl., Jena: G. Fischer 1991
Tiltmann, Teil 7/2.1.1., Lfg. 6/97
Tiltmann, Recycling betrieblicher Abfälle, Augsburg: WEKA seit 1990 (Loseblattausgabe) Thier Teil 7/2.1.1.. Lieferung vom Juni 1997)
Tischler (4.)
Tischler, Einführung in die ökologie, 4. Aufl., Stuttgart: Fischer 1993
Ullmann (3.)
Ullmanns Enzyklopädie der Technischen Chemie, 3. Aufl., München: Urban und Schwarzenberg 1951-1970; 4. Aufl., Weinheim: Verl. Chemie 1972-1984; 5. Aufl. in Englisch, 1985-1995; 6. Aufl. als electronic release auf CD, 1998 (analog
E
für den Ergänzungs-Bd.)
Wasser-Kalender
Wagner (Hrsg.ì. Wasser-Kalender. Berlin: E. Schmidt (fortlaufend)
Weissermel-Arpe (4.)
Weissermel u. Arpe, Industrielle organische Chemie, 4. Aufl., Weinheim: VCH Verlagsges. 1994 (analog (5.) für die 5. Aufl. 1998)
Winnacker-Küchler (3.)
Winnacker u. Küchler, Chemische Technologie, 3. Aufl., 7 Bd. München: Hanser 1970-1975 (analog (4.) für die 4. Aufl., 1981 -1986)
Wirkstoffe iva (2.)
Industrie verband Agrar e.V. (Hrsg.), Wirkstoffe in Pflanzenschutz u. Schädlingsbekämpfungsmitteln. Physikalisch-chemische u. toxikologische Daten, 2. Aufl., München: BLV Verlagsges. 1990
A. 1. *Kennbuchstabe nach *Kreislaufwirtschafts- u. Abfallgesetz § 49 Absatz 6 für Fahrzeuge, die genehmigungspflichtige Abfälle auf öffentlicher Straße befördern. – 2. *Brandklasse, umfaßt brennbare, feste Stoffe, die Flammen u. Glut bilden. – 3. Kennzeichnung in der *MAK-Liste für Stoffe, bei denen ein Risiko der Fruchtschädigung sicher nachgewiesen ist, s. Schwangerschaftsgruppen. – 4. Abk. für *Aktivi- tät.
Lit: MAK-Werte-Liste 1997, S. 106–112.
AI, AI, AIII. *Kennbuchstaben nach *VbF für nicht mit Wasser mischbare, brennbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt unter 21°C (Gefahrklasse AI), von 21–55°C (AII) od. 56–100°C (AIII). Brennbare Flüssigkeiten mit einem Flammpunkt unter 21°C, die bei 15°C in jedem beliebigen Verhältnis in Wasser lösl. sind (bzw. deren brennbare Bestandteile), werden der Gefahrklasse B zugeordnet.
a. a. R. d. T.. Abk. für *allgemein anerkannte Regeln der Technik.
Aarhus-Protokolle s. LRTAP.
Aarhus-überein kommen. Das im Juni 1998 in Aarhus, Dänemark, von über 30 Vertragsstaaten gezeichnete übereinkommen befaßt sich mit dem Zugang zu Umwelt-Informationen, der Beteiligung der öffentlichkeit u. ihren Rechtsbefugnissen im Kontext von umweltrelevanten Vorgängen wie bestimmten Programmen, polit. Entscheidungen u. Verwaltungsverfahren. – E Convention on Access to Information, Public Participation in Decision-making and Access to Justice in Environmental Matters, Aarhus Convention – Internet-Adresse:http://www.unece.org/env/europe/ppconven.htm
AAS. Abk. für *Atomabsorptionsspektrometrie.
Abbau. Zerlegung vielatomiger Verb. in einfachere. Darunter fallen auch gezielte A.-Reaktionen in der Organ. Chemie. In der Umweltchemie werden unter A. abiot. u. biot. Vorgänge zusammengefaßt, die zum vollständigen Verschwinden einer chem. Substanz aus der Biosphäre führen (s. abiotischer Abbau, biologische Abbaubarkeit). Früher wurde häufig jede Abnahme der rückstandsanalyt. nachweisbaren Stoffmenge als A. bezeichnet1. Der Begriff wird heute klarer definiert; weder Stoffverlagerungen aus einer in eine andere Phase noch eine Bindung an Bodenbestandteile fallen korrekterweise unter diesen Begriff. Standardisierte Screening-Tests auf *biologische Abbaubarkeit in verd. wäss. Prüfsyst. ermöglichen durch die Auswertung von Kontrollansätzen u. die Anw. unterschiedlicher Analyseparameter näherungsweise die Differenzierung des A. von physikal.-chem. Effekten. Die Konz.-Minderung insgesamt (in diesen Tests u. in Kläranlagen), verursacht durch A. u.a. Effekte, bezeichnet man in der Wasserchemie als *Elimination. Der erste Schritt des A., der *Primärabbau, führt in der Regel zu chem. Verb., die die typ. Eigenschaften des Ausgangsstoffes verloren haben, z. B. die oberflächenaktive Wirkung von Tensiden od. die biozide Wirkung von Pestiziden. Zum Primärabbau zählen oft auch Reaktionen, die zur Umwandlung von organ. Substanzen führen, ohne zu einer Verkleinerung des Kohlenstoff-Gerüsts beizutragen (s.a. Biotransformation). Durch eine Hydroxylierung wird z. B. das Mol. dem weiteren A. leichter zugänglich1.
Ein vollständiger A. od. *Totalabbau führt zur Zerlegung des Mol. u. seiner Metabolite bis zur *Mineralisierung u. Freisetzung des Kohlenstoffs aus organ. Verb. als CO2 (s. aerober Abbau) od. CH4 (s. anaerober Abbau). Beim biolog. Totalabbau wird ein Teil des Kohlenstoffs auch in die wachsende *Biomasse aufgenommen. Dadurch ist eine quant. Bilanzierung des A. über die CO2-Freisetzung od. den biolog. SauerstoffVerbrauch nicht möglich. In Einzelfällen tritt eine Verkleinerung des Kohlenstoff-Gerüsts organ. Verb. durch die Mineralisierung von Seitengruppen od. Seitenketten ein, u. es bleiben kleinere organ. Verb. übrig. Es kann sich bei den Metaboliten um *abbauresistente Substanzen handeln (Teil-A.) od. um tox. Endprodukte (*Dead-end-pathway).
Oxid., Red. u. Biotransformationen niedermol. anorgan. Substanzen sind in der Regel nicht als A. zu bezeichnen, da diese Substanzen nicht endgültig verschwinden, sondern lediglich im Stoffkreislauf der Natur zwischen den verschiedenen Zustandsformen wechseln (z. B. biolog. Red. u. Oxid. von Schwefel-Verb.). – E degradation
Lit.:1Chem. Unserer Zeit 28, Nr. 2, 68–78 (1994). allg.: s. biologische Abbaubarkeit.
Abbaubarkeit. Bez. für die Eigenschaft einer chem. Verb., unter Umweltbedingungen einem *Abbau unterliegen zu können. Wichtige Parameter für die ökolog. Beurteilung von Stoffen (s.a. Risikobewertung) sind die *biologische Abbaubarkeit u. der *abiotische Abbau. Der Begriff A. ist auf niedermol. anorgan. Substanzen nicht anwendbar (s. Abbau), da mineral. Stoffe Endprodukte des *Totalabbaus (*Mineralisierung) sind. – E degradability
Lit.: Klöpffer, Verhalten u. Abbau von Umweltchemikalien, S. 149–297, Landsberg: ecomed 1996.
Abbaugrad. Nach DIN 4045: 1985–12 der Grad des Abbaus organ. Substanz im Rahmen der biolog. *Ab-wasserbehandlung. Es wird zwischen dem theoret. u. dem techn. A. unterschieden. Der theoret. A. entspricht dem Anteil an abbaubarer Substanz an der gesamten im Substrat enthaltenen organ. Substanz, der techn. A. dem mit einem bestimmten Verf. im prakt. Betrieb nach den *allgemein anerkannten Regeln der Technik erreichbaren. Der techn. A. ist immer kleiner als der theoret. A. (s. Abb.); s.a. biologische Abbaubarkeit.
Abb.: Theoret. u. techn. Abbaugrad.
– E degree of degradation
Abbaukapazität der Umwelt. Maß für das Vermögen der Umwelt, Substanzen durch *abiotischen od. *biologischen Abbau im Sinne einer *Mineralisierung u. Rückführung des Stoffinventars in den allg. Kreislauf der Stoffe umzuwandeln. Die Kapazität, die dafür in der Umwelt zur Verfügung steht, hängt nicht nur von der Abbaubarkeit des Stoffes u. damit von der Kinetik der Abbaureaktion ab. Auch die Stoffverteilung sowie das Umgebungsmilieu des Stoffes in physikal., chem. u. biolog. Hinsicht spielen eine große Rolle. Die Größenordnung der A. d. U. läßt sich abschätzen, indem für eine Zeiteinheit eine Bilanz über Stoffeintrag u. Stoffverbleib in der Umwelt aufgestellt wird. – environmental capacity to degrade
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