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Schach Problem - Die rätselhaften Seiten von Fritz Heft 02 / 2017 SCHACH PROBLEM ist ein Schachbuch, das Spaß macht: 100 Schach-Taktikaufgaben von "einfach" bis "Bundesliga"-Niveau, jede Aufgabe von ChessBase getestet, ELO-geeicht und mit Lösung. Außerdem 3 Trainingsbeiträge als Extra! Sämtliche Aufgaben stammen aus der ChessBase Onlinedatenbank mit 60.000 Stellungen! Tausende Spieler weltweit trainieren online Taktik bei ChessBase, u.a. Garry Kasparov. Für Einsteiger sind die ersten Aufgaben auf den ersten 25 Seiten gut lösbar, das macht stolz und süchtig nach mehr. Die Rubriken Weltmeister und Taktikmotiv sind ebenfalls auch für Einsteiger geeignet, die Trainingsrubrik "Ernstfall am Brett" fordert auch starke Turnierspieler. Dieses Heft richtet sich an alle Schachspieler, vom Anfänger bis zum Weltmeister. Außerdem: Schach fördert die Gesundheit! Dr. Helmut Pfleger (Internist und Schach- Großmeister) empfiehlt regelmäßiges Gehirnjogging mit Taktikaufgaben: "Es ist aus ärztlicher Sicht sehr sinnvoll, das Gehirn an kombinatorischen Aufgaben zu schulen und zu stärken." •100 Taktikaufgaben von einfach bis schwer! •Weltmeister-Taktik: die schönsten Kombinationen von Wassily Smyslov •Das Taktikmotiv: Entwicklungsvorsprung •Ernstfall am Brett: Lösen Sie 10 Stellungen wie in der Turnierpraxis •Schachbuch mit 88 Seiten
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Seitenzahl: 36
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Vorwort
Die Notation - So geht es!
Aufgaben 1 bis 100
Taktik-Schule: Entwicklungsvorsprung
Weltmeisterlich kombinieren mit Wassily Smyslov
Der Ernstfall am Brett - Schnellschach WM Doha 2016
Lösungen
Impressum
Liebe Schachfreunde,
liebe Schachfreundinnen,
in Ihren Händen liegt die sechste Ausgabe des „Schach-Problems, die rätselhaften Seiten von Fritz. Die zweite Ausgabe für 2017.
Erneut bedanken möchten wir uns für die zahlreichen Rückmeldungen zu den bisherigen Ausgaben. Daraus lernen wir und hoffen, dass unser Produkt Ihnen mit jeder Ausgabe besser gefällt.
Wie immer sind die Aufgaben nach dem Schwierigkeitsgrad geordnet. Es geht los mit Matt in einem Zug, wobei gelegentlich mal ein Materialgewinn oder abweichendes Motiv eingestreut wurde. Eine kleine Extra-Herausforderung ab und an macht die Sache interessanter.
Wie wird der Schwierigkeitsgrad der Aufgaben ermittelt? Die angegebenen Elo-Zahlen bei den einzelnen Aufgaben sind auf dem Taktik-Server von ChessBase (mehr dazu auf Seite 30) ermittelt worden. Hier hat jeder Teilnehmer eine Wertzahl, die, je nach den Erfolgen beim Lösen, ständig aktualisiert wird. Aber auch die Wertzahlen für jede Stellung werden ständig aktualisiert. Je nachdem, ob eine Stellung von einem starken oder weniger starken Löser gelöst wird oder diesem standhält, bekommt die Stellung Punkte hinzu oder verliert welche. Auf diese Weise sind die angegebenen Zahlen ein guter Indikator für den Schwierigkeitsgrad der jeweiligen Stellung.
Andererseits besteht keine direkte Verbindung zu Ihren ELO- oder DWZ-Zahlen. Die Zahlen werden im Verhältnis zu den anderen Stellungen aus der Datenbank ermittelt, nicht im Verhältnis zu Ihrer realen Wertzahl.
In unserem Motiv-Thema geht es um Entwicklungsvorsprung. Hier wird deutlich, dass das Zusammenspiel der Figuren, oder - modern ausgedrückt - deren Vernetzung der Schlüssel zum Erfolg ist.
Auch dieses Heft hat einen aktuellen Bezug. Zwischen Weihnachten und Neujahr 2016 wurde in Doha/Katar die Schnellschach WM ausgetragen. Bei einer Bedenkzeit von 15 Minuten für die ganze Partie sowie zehn Sekunden extra je Zug ergeben sich viele taktische Motive. In der Ernstfall am Brett „schicken wir Sie daher in die Wüste“ - zur Schnellschach WM! Die Aufgaben sind realitsnah gestellt. Sie wissen nur wer am Zug ist. Ganz wie in einer praktischen Partie, in der Ihnen auch keiner einen Tipp gibt, dass hier „etwas geht“.
Der Personenschwerpunkt ist einer Schachlegende gewidmet. Der siebente Weltmeister Wassily Smyslov steht im Mittelpunkt. Erfreuen Sie sich an schönen Kombinationen eines der großen Spieler des Schachs.
Und wie immer gilt: „Schach ist gesund“. Wir geben Ihnen die Möglichkeit, Ihr Gehirn mit taktischen und kombinatorischen Aufgaben zu schulen und zu stärken. Dies ist eine nette und unterhaltsame Art und Weise etwas für Ihre Gesundheit zu tun.
Halten Sie sich fit! Bis zum Matt!
Viel Spaß und Erfolg,
Martin Fischer
Die einzelnen Aufgaben werden immer aus der Sicht desjenigen, der am Zug ist, gezeigt. Im obigen Beispiel ist es Schwarz.
Es geht darum, den besten Zug für die eigene Seite zu finden. In den leichteren Aufgaben ist dies meist ein Matt, aber manchmal und bei schweren Aufgaben muss man sich mit entscheidendem Materialgewinn begnügen.
Zu den meisten Aufgaben gibt es die Angabe eines Schwierigkeitsgrades. Dieser wird in Form der Elo-Zahl, eines im Schach gebräuchlichen Wertzahlsystems, angegeben. Hierbei gilt: Je höher die Elo-Zahl, umso schwieriger die Aufgabe. Die Elo-Zahl wurde auf dem Taktikserver von ChessBase ermittelt. Je höher die Zahl, umso seltener wurde die Aufgabe erfolgreich gelöst.
Bei den Lehrbeispielen, die bestimmte Motive hervorheben, und den thematischen Aufgaben (Weltmeisterlich kombinieren und Taktikschule) gibt es keine Elo-Zahl.
Bei den Aufgaben wird noch angegeben, wer hier gegen wen gespielt hat und, soweit bekannt, bei welchem Turnier.
Die Lösungen werden in der algebraischen Kurznotation angegeben. Die Züge beginnen mit der Zugnummer, wobei schwarze Züge durch Punkte nach der Nummer gekennzeichnet sind (1. …).
Die Felder werden durch ein Koordinatensystem bezeichnet, wobei die Kleinbuchstaben a-h die senkrechten Linien bezeichnen (z.B. a-Linie, b-Linie usw.), während die Ziffern 1 bis 8 die waagerechten Reihen bezeichnen.
Die jeweiligen Figuren werden durch Großbuchstaben gekennzeichnet, wobei folgende Abkürzungen gelten: K= König, D= Dame, T= Turm, L= Läufer und S= Springer. Bei Bauernzügen fehlt eine entsprechende Bezeichung.
Der Zug selbst wird dadurch angegeben, dass die Figur bezeichnet wird, welche zieht, und das Zielfeld, auf welches diese Figur (oder der Bauer) zu stehen kommt. Bei einem Bauernzug wird nur das Zielfeld angegeben.
