Schlemmer Salate -  - E-Book

Schlemmer Salate E-Book

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Beschreibung

essen&trinken: Deutschlands größtes Food-Magazin hat eine neue, köstliche Dependance. Kochen Sie sich glücklich mit unseren thematisch geordneten eBooks. Sie stehen Ihnen im eiligen Alltag genauso wie beim Menü für besondere Anlässe mit den richtigen Rezepten und mit Rat und Tat zur Seite. Die übersichtlich gestalteten Kochbücher im eFormat sind hautnah an der Praxis orientiert und führen Sie Schritt für Schritt durch den Kochvorgang. Von "Vegetarisch" bis "große Braten", von "feine Desserts" bis "leichte Küche", von "ganz einfach" bis "für Gäste" – hier finden Sie auf jeden Fall neue Kochideen und raffiniert interpretierte alte Bekannte. Trotz frischem Wind und modernem Touch, auch hier gilt selbstverständlich die bekannte und geschätzte Geling-Garantie von essen&trinken. Alle Rezepte wurden exklusiv von Profis in der Versuchsküche der beliebten Zeitschrift entwickelt, jedes Gericht wird dort drei Mal gekocht, zuletzt von einem Laien am Herd – der Qualitätskontrolle der Redaktion sozusagen. Keine Sorge also: Das können Sie mühelos nachkochen – versprochen!

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Seitenzahl: 51

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Schlemmer Salate

Mit Sauerkraut, Couscous oder Rote Bete – wir haben Ihnen 30 großartige Salate zusammengestellt. Allesamt köstlich vegetarisch, schnell gemacht und sogar bürotauglich. Lassen Sie sich überraschen.

HERAUSGEBERessen&trinken | Gruner + Jahr GmbH & Co KG | Am Baumwall 11 | 20459 HamburgISBN 978-3-652-00566-1

Liebe Leserin, lieber Leser,

irgendwie habe ich ein Image-Problem: Bei Buletten oder Braten rufen mich die »essen & trinken«-Köche immer an, damit ich zum Probieren in der Küche vorbeischaue. Bei Salaten nie. Dabei liebe ich Gemüse, esse gern und immer öfter vegetarisch und kann sogar Tofu etwas abgewinnen. Außerdem freue ich mich riesig, dass im Zuge des Veggie- und Vegan-Trends auch in Restaurants immer kreativere Salate serviert werden. Die Zeiten, in denen zweifelhafte Qualität im Essig-Öl-Bad ertränkt oder mit Dressing üppig übertüncht wurde, sind eben vorbei. Zum Glück! Und damit Sie zu Hause eine möglichst große Auswahl köstlicher Salate zur Hand haben, präsentieren wir Ihnen gleich 30 wunderbare Rezepte. Vom Avocado-Salat mit Feigen bis zu Quinoa mit gegrillter Paprika und Gurke. Ich finde jeden einzelnen einfach toll! Und ja, sie schmecken auch zur Bulette.

Herzlichst, Ihr Jan Spielhagen

Achim Ellmer (Küchenchef), Marcel Stut, Hege Marie Köster, Marion Heidegger, Anne Haupt, Kay-Henner Menge, Jürgen Büngener, Anne Lucas, Michele Wolken (v. l. n. r.)

Willkommen bei uns in der Küche

Woran Sie uns messen können!

1. Wir entwickeln unsere Rezepte exklusiv für Sie.

Spargel im Frühjahr, Grillen im Sommer, Plätzchen im Advent, den »essen & trinken«-Köchen fällt jede Saison wieder etwas Neues ein. Dafür stehen in unserer Küche zehn ganz normale Kochplätze zur Verfügung, ausgestattet mit Kühlschrank, Herd und Backofen — aber ohne Hightech und Brimborium. Schließlich sollen Sie zu Hause alles genau so nachkochen können.

2. Wir kochen jedes Gericht drei Mal.

Das ist einmalig unter deutschen Food-Zeit schriften. Konkret geht das so: Ein »e&t«-Koch entwickelt ein Rezept — im Kopf und auf Papier — und kocht es zum ersten Mal. Die Kollegen probieren, schwärmen (meistens), diskutieren (selten), verwerfen (sehr selten) und optimieren (manchmal). Im zweiten Schritt wird das Rezept erneut gekocht und fotografiert. Die letzte Kontrolle erfolgt durch unsere Küchenpraktikanten. Sie kochen das Gericht ein drittes Mal, prüfen, ob alle Zutaten, Mengen und Zeiten stimmen. Nur so können wir garantieren, dass die Rezepte bei Ihnen zu Hause hundertprozentig gelingen.

3. Wir beherzigen die Saison.

Wer saisonal kocht, schont die Umwelt, spart Geld und isst die Produkte dann, wenn sie am allerbesten schmecken.

4. Wir achten auf die Herkunft.

Für uns ist es selbstverständlich, dass wir bei lokalen Produzenten kaufen. Wir verarbeiten Fleisch aus artgerechter Tierhaltung, verwenden Bio-Eier und -Milchprodukte und servieren Fisch aus nachhaltiger Fischerei.

5. Wir genießen das Gute.

»essen & trinken« ist ein Heft für alle, die gern kochen und denen gutes Essen eine Herzensangelegenheit ist. Sie finden bei uns Rezepte mit Fleisch und Fisch, Vegetarisches und Veganes. Manches ist schnell gemacht, anderes aufwendiger — das Wichtigste ist für uns immer der Genuss. Versprochen!

Inhalt

Vorwort

Willkommen bei uns in der Küche

Salat ist nicht Salat. Es lebe die Vielfalt!

ABC der Vitamine

Rezepte

Gazpacho-Salat

Grüner Salat mit Mozzarella

Radicchio-Apfel-Salat

Gemüse-Nudel-Salat

Sellerie-Trauben-Salat mit Frischkäse

Kohlrabi-Möhren-Salat mit Seidentofu-Dressing

Endivien-Linsen-Salat mit Nuss-Kartoffel-Würfelne

Linsen-Birnen-Salat mit Avocado und Brot-Chips

Couscous-Salat

Fruchtiger Avocadosalat

Grünkernsalat mit Fenchel und Berberitzen

Avocado-Salat mit Feigen

Spargel-Flan mit Paprikasalat

Rote-Bete-Salat mit Zwiebeln

Kürbis-Pastinaken-Salat

Sauerkraut-Fenchel-Salat mit Mango

Semmelknödel-Salat mit Liebstöckel und Radieschen

Bulgur-Salat mit Roter Bete und Kichererbsen

Kürbis-Brunnenkresse-Salat

Aprikosensalat

Linsensalat mit Schafskäse

Bulgur-Salat mit Gurke und Mandeln

Knuspersalat mit Miso-Dressing

Quinoa-Salat mit gegrillter Paprika und Gurke

Kichererbsensalat mit Minze

Endiviensalat

Arabischer Linsensalat

Nudelsalat

Nudelsalat mit Pesto

Knackiger Wintersalat

Impressum

Salat ist nicht Salat. Es lebe die Vielfalt!

Wir stellen Ihnen die wichtigsten Sorten vor und geben Tipps für die Zubereitung

Bataviasalat ist mit Kopf- und Eisbergsalat verwandt. Vom Kopfsalat hat er die Form, vom Eisbergsalat die knackigen Blätter, die grün, rötlich-braun und am Rand gekräuselt sind. Der Sommersalat hält sich problemlos ein paar Tage im Kühlschrank. Im Geschmack ist er herzhaft und passt gut in einen Mix aus anderen Sorten. Er verträgt sich mit allen möglichen Gemüsen und Käse, zum Beispiel Feta, Mozzarella, Ziegenkäse.

Chicorée ist ein typischer Wintersalat und besteht aus robusten, dichten, weißen Blättern mit zartgelben Spitzen. Mittlerweile ist auch eine rote Variante im Zusammenspiel mit Radicchio gezüchtet worden. Die länglichen schalenförmigen Blätter passen gut in bunte Salate, lassen sich grillen, dünsten, füllen und überbacken. Wegen des leicht bitteren Geschmacks passt Chicorée gut zu Früchten, Trockenobst, Nüssen und herzhaftem Käse. Achtung: Der Strunk kann sehr bitter sein, am besten schneiden Sie ihn heraus.

Eichblattsalat hat seinen Namen wegen seiner Blattform, die an Eichenlaub erinnert. Den Newcomer aus den USA gibt es im Sommer in grün und rötlich. Sein nussiges Aroma passt gut zu Pilzen, Schafs- und Ziegenkäse, Oliven, Knoblauch und einem Balsamico-Dressing. Leider welkt der Eichblattsalat relativ schnell und sollte deshalb nicht lange lagern.

Die glattere Endivie und der krause Frisée gehören zur Endivien-Familie, die ab Spätsommer Saison hat. Die glatte Variante hat breite, nur leicht gekräuselte Blätter und einen herben Geschmack. Frisée dagegen ist fein gekraust, hat geschlitzte oder gefiederte Blätter und schmeckt wesentlich milder. Beide Verwandten schmecken gut mit fruchtigen Dressings, Obst und einem kräftigen Käse. Achtung: Die äußeren Blätter sind viel intensiver im Geschmack als die helleren innen.

Feldsalat, in einigen Regionen auch Rapunzel, Ackersalat oder Sonnenwirbele genannt, ist ein klassischer Wintersalat. Er ist robust und übersteht auch Minusgrade gut. Kälte verstärkt das Aroma von Feldsalat, deshalb hat er zwischen Oktober und Januar einen besonders intensiven Geschmack. Das kräftige Aroma und der nussige Geschmack vertragen sich bestens mit deftigen Zutaten, zum Beispiel Käse. Aber auch die Kombi mit süßem Obst, wie Äpfeln oder Birnen, und Nüssen passt gut. Frischer Feldsalat wird mit Wurzel geerntet, damit er lange frisch bleibt. Beim Waschen sollten Sie diese entfernen.

Kopfsalat ist ein bisschen aus der Mode gekommen, dabei ist er ein kalorienarmer Allrounder, der perfekt zu gemischten Salaten und mit jeglicher Art von Zutat und Dressing passt. Er hat von Mai bis Oktober Saison und da schmeckt er am besten. Seine Blätter sind zart, deshalb wird er auch als „Buttersalat“ bezeichnet. Als Dressing nehmen Sie am besten Essig und Öl oder ein Joghurt-Dressing.