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Die Autoren zeigen anschaulich, wie Unternehmen HR-Strategien in exzellente Personalarbeit umsetzen, die neueste Erkenntnisse der Neurowissenschaft berücksichtigt. So gestalten Sie eine schlagkräftige HR-Organisation, die mit dem 3E-Modell nachhaltigen Nutzen für Ihr Unternehmen und Ihre Mitarbeiter stiftet. Inhalte: - HR-Excellence durch wertschöpfendes HR-Management - Effektivität und Effizienz in Strategie und Prozessen - Das "HR-Haus": Navigation für die gesamte Personalarbeit - Human Resources 4.0: die digitale Transformation - Mitarbeitergewinnung und -bindung, Talent Management, Personalentwicklung und Employer Branding Die Co-Autoren: Isabelle Demangeat, Tim Goldmann, Dr. Martin Grentzer, Thomas Heckler, Angelique Morio, Tjalf Nienaber, Ingo Priebsch, Dr. Dierk Schindler, Drissia Schroeder-Hohenwarth, Dr. Sebastian Spörer
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Seitenzahl: 711
Veröffentlichungsjahr: 2016
Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.
Arne Prieß (Hrsg.)Schlüsselfaktor Strategisches Personalmanagement1. Auflage 2016
© 2016, Haufe-Lexware GmbH & Co. KG, Freiburg [email protected]: Bettina Noé
Lektorat: Gabriele Vogt Satz: Reemers Publishing Services GmbH, Krefeld Umschlag: RED GmbH, Krailling Druck: Schätzl Druck & Medien GmbH & Co. KG, Donauwörth
Alle Angaben/Daten nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit.
Alle Rechte, auch die des auszugsweisen Nachdrucks, der fotomechanischen Wiedergabe (einschließlich Mikrokopie) sowie der Auswertung durch Datenbanken oder ähnliche Einrichtungen, vorbehalten.
Dieses Buch widme ich von ganzem Herzen meinem Vater Hans Prieß.
Erst wenn man selbst Kinder hat, erkennt man, welche Verantwortung auf einem Vater lastet.
Nun habe ich drei Bengel, die mich täglich fordern, jeder auf seine Weise.
Und keiner von ihnen macht sich Gedanken,
welche beruflichen und familiären Herausforderungen der Papa täglich stemmen muss.
Er muss eben funktionieren, Zeit haben und zuhören, helfen und beistehen,[2]
aber auch das „schöne Leben“, bitteschön, ermöglichen.
Genauso habe ich als Kind und Jugendlicher gedacht.
Und mein Vater hat sich nie beklagt, hat seine Rolle tapfer gespielt.
Ein aufrechter Handwerksmeister, ein „Mann von gutem Ruf“,
von dem ich fürs Leben mehr gelernt habe, als ich, während ich es tat, wahrhaben wollte.
Ich selbst hatte „zwei linke Hände und alles Daumen“ und
war daher für ein Handwerk mit goldenem Boden nicht geeignet.
Aber vieles an meiner heutigen Berater- und Trainer-Arbeit vertrete,
verstehe und betreibe ich unter dem Verständnis eines „Handwerks“,
vielleicht auch ein unbewusstes Ergebnis meiner Erziehung.
Ohne meinen Vater als solides Fundament unserer Familie,
hätte ich für meinen heutigen Platz im Leben wohl nicht die richtige Absprunghöhe gehabt.
Wenn meine drei Jungs irgendwann dasselbe von mir sagen würden, dann wäre das was!
Aber bis dahin werde ich versuchen, tapfer und ohne allzu viel Klage
meinen Job als Vater zu verrichten,
eben genau so, wie ich es selbst von meinem erlebt habe.
Danke Dir Papa!
In Liebe, Dein Sohn!
Arne Prieß
Das ganze HR Management in einem Buch? Und dann auch noch mit dem Anspruch, strategisches Personalmanagement durch die Berücksichtigung neuester neurobiologischer Forschungsergebnisse unterstützen zu wollen – geht denn das? Ehrlich gesagt, habe ich mich das zu Beginn dieses Buchprojektes auch gefragt. Aber wie hat es schon der alte Seneca trefflich formuliert:
„Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht,[3]
sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer!“
Lucius Annaeus Seneca (Moralische Briefe an Lucilius, XVII/XVIII, CIV, 26)
Nun, ein Jahr und unendliche Stunden intensiver Schreibarbeit bei mir und meinen tapferen Koautoren später, bin ich so mutig, zu sagen: Ja, es geht! Wir wagten es, aber es war schon schwer! Ob es uns aber so gelungen ist, dass Sie nach der Lektüre sagen werden: Jawohl, ich habe ausreichend hilfreiche Impulse herausgezogen, das müssen Sie entscheiden, wenn sich das Buch in Ihrem Arbeitsalltag als Nachschlagewerk bewährt hat.
Naturgemäß muss aber bei einem solchen Unterfangen mancher Tiefgang der Vollständigkeit des Überblicks weichen. Es konnte uns nicht darum gehen, jede Facette der strategischen Personalarbeit mit einer inhaltlichen Tiefenbohrung zu versehen – denn dann hätte dieses Buch mehrere Bände gehabt. Und mal ehrlich: Hätten Sie es gekauft, wenn Ihnen der Verkäufer im Buchladen Band um Band eines mehrteiligen Mammutwerkes auf den Tisch gelegt hätte, bis sich die Tischplatte biegt? Oder wenn auf der Internetseite, auf der Sie das Buch vielleicht bestellt haben, „4 Bände à 300 Seiten“ vermerkt gewesen wäre? Sie müssen nicht antworten: Ich hätte es auch nicht getan.
Für diese Herausforderung habe ich mein Netzwerk nach erfahrenen Praktikern mit HR-Spezialwissen durchleuchtet und ein Koautoren-Team zusammengestellt, das innerhalb eines Jahres den neuesten Wissensstand in diesem Themenbereich eingebracht hat. Uns Autoren und dem Verlag geht es in erster Linie darum, Ihnen einen spannenden Überblick über die Möglichkeiten strategischer und damit effektiver HR-Arbeit zu bieten. Und es geht darum – und das ist nach unseren Recherchen der erste Versuch dazu – HR-Konzepte und Prozesse dort, wo sinnvoll und angesichts der aktuellen Gehirnforschung möglich, neurobasiert zu beschreiben.[4]
Als Hauptautor dieses Buches ist dabei mein Anspruch, bei allen beschriebenen HR-Themen immer wieder die Verbindung zu den Unternehmenszielen herzustellen und effektive HR-Arbeit zu beschreiben, die den vielbeschriebenen Wertschöpfungsbeitrag des Personalmanagements erhöht. Dazu haben die Koautoren in ihren Kapiteln die beschriebenen Konzepte auch auf operative Prozesse heruntergebrochen und geben praktische Tipps für die tägliche Personalarbeit. Wir hoffen, dass uns mit dieser Mischung aus strategisch konzeptionellen und praxisnahen Erläuterungen ein gesunder Mittelweg gelungen ist. Verstehen Sie dieses Werk am besten als Ihr „Master-Book“, als einen vollständigen ersten Überblick über alle wichtigen Bereiche des strategischen Personalmanagements, den man an verschiedenen Stellen durch tiefergehende Spezialliteratur und/oder Seminare ergänzen sollte.
Der Textfluss wird immer wieder in unregelmäßigen Abständen mit herausgehobenen Empfehlungen unterbrochen, die mit den nachfolgenden Kästen gekennzeichnet sind. Hier werden die Themen aus den jeweils vorher beschriebenen Sachverhalten in Form von kompakten Regeln bzw. Tipps noch einmal „auf den Punkt“ gebracht.[5]
Die goldenen HRE-Regeln enthalten kompakte Tipps, basierend auf den vorherigen Ausführungen. Diese geben Impulse, um eine „HR Excellence“ zu entwickeln.
Mit Dr. Sebastian Spörer konnte ich für dieses dritte Buch im Haufe Verlag erneut meinen Neuro-Kollegen der ersten beiden Bücher gewinnen. Er hat sich auf die spannende Idee eingelassen, 2 Themengebiete zusammenzuführen, die schon längst zusammengehören: Personalmanagement und Neuro-Forschung. Denn jeder Mitarbeiter ist ein Mensch mit einem Gehirn – was liegt da näher als zu prüfen, ob effektive HR-Lösungen neben der Wirksamkeit auf strategische Unternehmensziele obendrein gehirngerecht gestaltet sind? Denn was nützt das schönste und effektivste Konzept, wenn es die Mitarbeiter mangels Berücksichtigung der Gehirnfunktionen nur unter Mühen umsetzen können. Nennen Sie es „Neuro-HR“ oder „Personalarbeit mit Köpfchen“; aber egal wie Sie es bezeichnen, wichtig ist, dass HR als der am intensivsten am Mitarbeiter/Menschen arbeitende Funktionsbereich in Unternehmen anfängt, neurosensibel zu denken und zu handeln.
Dr. Sebastian Spörer
Personalwissenschaften sind hauptsächlich von pädagogischen, psychologischen und sozialen Einflüssen geprägt. Dies ist ein Grund, warum HR in den vorrangig an Zahlen orientierten Unternehmen oft wenig Einfluss hat. Für Ingenieure, BWLer und andere zahlengetriebene Berufsgruppen fehlt der klare Zahlenhintergrund. Die Entscheidung, ob z. B. ein Produktionsstandort erweitert wird, ist zwar grundsätzlich mit Unsicherheit verbunden, aber die vorab erstellte Zahlengrundlage gibt eine vermeintliche Kontrolle über diese Entscheidung. Für die Einstellung eines neuen Mitarbeiters beispielsweise fehlt die Möglichkeit einer numerischen Berechnung im Vorfeld.[6]
Der Psychologe sagt dazu: Menschliches Verhalten ist keine einfache und klare A-B-Verknüpfung. Zwar konnte dieser wesentliche Gegenstand des Personalmanagements zum großen Teil aus der Pädagogik, der Psychologie und der Soziologie heraus erklärt werden, doch es fehlte immer noch ein Puzzlestück. Mit den Neurowissenschaften hat sich in den letzten Jahren ein Zweig ausgebildet, der menschlichem Verhalten eine weitere Dimension der Erklärung hinzufügt: Verhalten hat auch eine biologische Komponente. In den letzten Jahren hat sich hier aufgrund der technischen Entwicklung viel getan und inzwischen können Forscher dem Gehirn beim Denken zuschauen.
Der Star dieser bildgebenden Verfahren ist der Gehirn-Scanner, das fMRT. Mithilfe dieses Scanners wird eine Durchblutungsänderung im Gehirn gemessen. Inzwischen kann man bestimmtes Verhalten, z. B. Angst, einer Gehirnstruktur zuordnen. Wenn nun eine bestimmte Aufgabe gestellt wird und diese Gehirnstruktur stärker durchblutet wird (auf dem Bild heller leuchtend), dann ist es wahrscheinlich, dass dieser Mensch bei dieser Aufgabe ein ängstliches Gefühl hat. So lassen sich viele Themen von HR wie zum Beispiel generell die Auswirkungen von Entlohnung, Kritik, Change, Kommunikation etc. im Gehirnscanner durch clevere Versuche untersuchen. Allein genommen sind die dabei entstehenden Erkenntnisse wertlos. Im Zusammenhang mit bekannten pädagogischen und psychologischen Untersuchungsergebnissen kommen aber wieder neue spannende Zusammenhänge hinzu. Die Neuro-Wissenschaft sollte daher in Zukunft eine Hilfswissenschaft für HR sein. So wie in der Psychologie die biologische Psychologie eine Teildisziplin ist, so wäre biologisches Personalmanagement ein Teil des HR Managements.[7]
In einigen eigenen Kapiteln und entlang der Kapitel der als Autoren beteiligten HR-Experten werde ich versuchen, Verbindungen zwischen HR und den neuesten Erkenntnissen der Neurowissenschaft zu verdeutlichen. Damit gewinnen Sie – so ist meine Hoffnung – neue und kräftige Hebel für die Wirksamkeit Ihrer Arbeit in Bezug auf die wichtigste Ressource in Unternehmen: dem Menschen.
Der Neuro-Spezialist Dr. Spörer hat nicht nur eigene, in sich abgeschlossene Kapitel beigetragen, er hat ebenfalls gezielt zu den Ausführungen der anderen Koautoren passende Tipps auf Basis der Neuroforschungserkenntnisse hinzugefügt. So erhoffen wir uns eine verständlichere Verknüpfung der beiden oben aufgezeigten Themengebiete.
Hier erfolgen Bezüge zu wertvollen Erkenntnissen der Gehirnforschung, die bei den jeweiligen HR-Prozessen/Konzepten berücksichtigt werden sollten.
Senecas obige Weisheit kann auch für Sie gelten, wenn Sie es wagen, Ihr HR Management strategisch und damit auf den Unternehmenserfolg hin auszurichten: Wagen Sie es, es lohnt sich![8]
Aber nun erst einmal viel Spaß beim Lesen dieses Buches! Sie müssen dies im Übrigen nicht an einem Stück und in der Reihe der Kapitel absolvieren. Kapitel 1 bis 2 geben Ihnen eine umfassende Einführung ins Kernthema und ab Kapitel 3 ist freie Wahl angesagt. Sie können alles in einem Rutsch oder aber auch ab dem 3. Kapitel die jeweiligen Themen nach Bedarf lesen und so nach und nach in verdaulichen Häppchen den ganzen Kuchen verdrücken.
Mein Autoren-Team und ich wünschen Ihnen viel Erfolg bei der Umsetzung hoffentlich vieler neuer Impulse auf dem Weg zu einem strategisch und neurobiologisch wirksamen HR Management in Ihrem Unternehmen!
Ihr Arne Prieß
Im Buch werden sprachlich nicht immer beide Geschlechter verwendet. Wenn also von „er“ gesprochen wird, bitten wir die Damen unter den Lesern um Verständnis und hoffen, dass das erleichterte Lesen für diese einseitige Geschlechterbenennung entschädigt.
Alle Koautoren wurden von mir eingeladen, so zu schreiben, wie sie sprechen, wenn sie arbeiten, beraten oder trainieren. Das führt naturgemäß zu einer eher lockeren Sprache mit persönlichem Stil. Ich hoffe, dass es sich für Sie angenehmer „verdauen“ lässt als die häufig staubtrockene Fachliteratur. Wenn es sich so anfühlt, als wenn Sie gerade mit dem Autor plaudern, dann „fliegen“ Sie sicher leichter durch die Seiten.
Bei allen Liebhabern einer urdeutschen Sprache entschuldige ich mich schon jetzt für das unvermeidbare Ausmaß an Anglizismen. Diese sollen die Ausführungen nicht künstlich „aufhübschen“, sondern werden aufgrund der Tatsache verwendet, dass es für manche Themen kaum mehr übliche deutsche Bezeichnungen gibt.[9]
Ich werde mehrfach auf meine ersten beiden Bücher verweisen, weil deren Inhalte mit denen dieses Buches an verschiedensten Stellen verdrahtet sind. Einige wenige Unterkapitel sind in ähnlicher Form insbesondere im erstgenannten Buch vertreten, wo sie aber als Hilfestellung für die Führungskräfte geschrieben wurden, während sie in diesem Buch für die Personaler erläutert werden:
Führen mit dem Omega-Prinzip. Neuroleadership und Führungspraxis erfolgreich vereint, Haufe 11/2013.
Zeit- und Projektmanagement. Neurowissenschaft und Methoden-Wissen erfolgreich vereint, Haufe 11/2014.
1U. a. in Ulrich und Brockbank: „The HR Value Proposition“, 2005.
2Drissia Schroeder-Hohenwarth, meine geschätzte Koautorin, sandte mir im Verlaufe der Arbeit an diesem Buch einen Artikel zu, in dem eine der namhaften Unternehmensberatungen ihr neues Modell von der Zukunft der HR-Organisationen beschrieb. Sie meinte, dass sie den Hinweis dazu von einer Seminarteilnehmerin gehört hatte und dass dies vielleicht ein neuer Trend ist, den wir als Berater und Buchautoren nicht verschlafen sollten.
3http://www.umantis.com/assets/downloads/Haufe_HR_Image_Studie-2013.pdf (März 2016).
4Buchorn und Werle, Manager Magazin, Frust im Job – Hauptsache Ihr werdet billiger, 2012. So einen Schlag in die Magengrube aller Personaler muss man erstmal über die Lippen bekommen. Ich habe eigentlich in den Artikeln und Blogs im Internet auf die Schlagzeile gewartet: „HR ist für die Doofen und Faulen im Lande.“ Aber das haben sich selbst die bösesten Schreiberlinge nicht getraut (aber vielleicht gedacht).[29]
5Werle, Mai 2013, Homepage vom Manager Magazin.
6Siehe z. B. Malik, m.o.m 14. Jahrgang / Oktober-November 2006, ®-Letter 10-11/0.
7Und wenn das Lesen allein nicht ausreicht, stehe ich Ihnen mit meinen Kollegen auch gerne mit Rat und Tat zur Verfügung.
Autor: Arne Prieß
Nachdem ich 15 Jahre lang im Personalmanagement tätig war, davon 12 Jahre als Vorstand eines Personalmanagement-Beratungsunternehmens, gründete ich meine eigene Firma. In dieser wollte ich meine bisherigen Erfahrungen, wie man Personalabteilungen erfolgreich neu bzw. besser aufstellt, in leicht erklärbaren und nachvollziehbaren Modellen abbilden. Ich war schon immer der Meinung, dass ein Modell nur verstanden werden kann, wenn ich es auf einem Flipchart in fünf Minuten skizzieren und erklären kann. Alles, was länger dauert, ist nach meiner Erfahrung schon zu kompliziert und deshalb insbesondere in der Beratung wenig hilfreich. Das grundlegendste Modell, nach dem ich arbeite, ist das 3 E-Modell. Dieses erklärt, wie man unter der Berücksichtigung von eine nachhaltige Verbesserung der Personalarbeit sicherstellt.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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