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Nach 22 Jahren als Leiterin der Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck geht Dr. Brigitte Templin 2018 in den Ruhestand. Diese Festschrift würdigt ihre umfangreichen Museumstätigkeiten und ist zugleich eine Chronik der turbulenten jüngeren Geschichte der Sammlung. In 16 Beiträgen erinnern sich Freundinnen, Weggefährtinnen, sowie Kolleginnen und Kollegen an ihre Arbeit mit Brigitte Templin. Zudem werden die Vielfalt und das Potenzial der Sammlung beleuchtet. Dabei werden so unterschiedliche Objektgruppen wie eine chinesische Sammlung, Schamanentrommeln, Repliken altägyptischer Kunstwerke, Stabkarten von den Marshallinseln und einem Bootsmodell aus Alaska vorgestellt. Darüber hinaus präsentieren namhafte Experten in teils sehr persönlichen Beiträgen überraschende Erkenntnisse zu aktuellen Themen wie Kolonialgeschichte und Provenienzforschung, die Repatriierung von Wissen und die damit verbundene Bedeutung ethnologischer Museen für das Empowerment indigener Gemeinschaften.
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Seitenzahl: 189
Veröffentlichungsjahr: 2018
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Festschrift
für Brigitte Templin
Leiterin der Völkerkundesammlung
der Hansestadt Lübeck
von 1996 bis 2018
Dank und Einführung
Elke Krüger:
Searching the Key
Elke Krüger:
Ausstellungen und Veranstaltungen 1996 - 2018
Antje Peters-Hirt:
Beruf und Berufung oder Wunsch und Wirklichkeit
Ingaburgh Klatt:
Die Entstehung einer Freundschaft
Renate Kastorff-Viehmann:
Konzepte und Ideen zur Völkerkundesammlung oder Ein Kampf gegen Windmühlenflügel?
Viola König:
Leitende Frauen in Ethnologischen Museen – Zwischen Erwartungen und Erfolg, Frustration und Hoffnung
Renate Germer:
Echnaton und seine Familie – Repliken geben Einblicke in die Kultur des Alten Ägypten
Lars Frühsorge:
Die Geschichte zweier Trommeln
Lukas C. Saul:
Von einer klugen Frau und „sprechenden“ Objekten
Anna-Maria Brandstetter:
Einkaufen en gros, Verkaufen en détail – zwei Stabkarten von den Marshallinseln in der Ethnografischen Studiensammlung
Wulf Köpke:
Wem gehört ein Völkerkundemuseum? Ein höchst subjektiver Essay
Hilke Thode-Arora:
Alles nur geklaut? Provenienzforschung zu ethnografischen Objekten aus kolonialen Kontexten – einige Überlegungen zur aktuellen Diskussion am Beispiel von Sammlungen aus Ozeanien
Rainer Hatoum:
Reflexionen zur Ausstellung „Die Navajo – Auf der Suche nach Harmonie“
Claudia Kalka:
Hoher Besuch für alte Objekte: Indigene Gäste und Begegnungen
Sven Haakanson:
The Luebeck Angyaaq-model from Alaska
Antje Kelm:
„Ihr habt uns unsere Geschichte gegeben“
Elke Krüger:
Schenkungen und Neuerwerbungen 1996 – 2018 - Eine Auswahl
Literatur
Neuzugang 2017 Michael Ayodele, "Drummer's Celebration", Nigeria, Inv. Nr. 2017.1:0
Die vorliegende Publikation ist entstanden, um die Arbeit von Dr. Brigitte Templin, der Leiterin der Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck, zu würdigen, die im März 2018 - nach 22 Jahren erfolgreicher Tätigkeit - in den Ruhestand verabschiedet wurde.
Wir danken Dr. Brigitte Templin aus tiefstem Herzen für ihren unermüdlichen Einsatz, für ihre Präzision und für die ästhetisch hervorragenden Ausstellungen, die stets großen Anklang fanden, was die Besucherzahlen belegen. Herzlich danken wir ihr auch für ihren Kampf zum Wohl der Völkerkundesammlung Lübeck, weit über ihr Tätigkeitsfeld hinaus, trotz vieler Unwägbarkeiten und Hürden.
Sie hat diese Festschrift für ihre engagierte Arbeit allemal verdient, auch wenn diese ihr aufgrund des Umfangs nicht voll und ganz gerecht werden kann. Wir wünschen Ihr alles erdenklich Gute, weiterhin viel Neugierde am Unbekannten, viele schöne Reisen und weiterhin viel Spaß beim Suchen …
Die vorliegende Festschrift versammelt Aufsätze, deren Autorinnen und Autoren auf die eine oder andere Weise mit Brigitte Templin und der Lübecker Völkerkundesammlung freundschaftlich oder kollegial verbunden sind. Der Band beginnt mit den persönlichen Würdigungen von Lübecker Weggefährtinnen Brigitte Templins wie Ingaburgh Klatt und Antje Peters-Hirt. Viola König stellt Brigitte Templin in eine Reihe von weiteren starken, hoch engagierten und bisweilen unbequemen Leiterinnen ethnologischer Museen.
Im zweiten Abschnitt stehen die Objekte der Völkerkundesammlung bzw. Lübecker Sammler im Vordergrund. Bis auf die Analyse der Repliken altägyptischer Bildhauerkunst von Renate Germer handeln alle diesbezüglichen Aufsätze von Objekte n, die in kolonialen Zusammenhängen gesammelt wurden. Die im 18. bzw. 20. Jahrhundert gesammelten Trommeln aus Lappland und Sibirien zeugen, wie Lars Frühsorge zeigt, einerseits von der Unterdrückung der indigenen Religionsausübung, aber auch vom „Überleben des schamanischen Erbes“. Lucas C. Saul analysiert die Anfang des 20. Jahrhunderts zusammengetragene Chinasammlung von Frau M. Pasedag mit überraschenden Ergebnissen und Anna-Maria Brandstetter kommt der bislang unerkannten Handelstüchtigkeit von Marshallinsulanern und Lübeckern auf die Spur.
Dass Provenienzforschung auch zu unerwarteten Ergebnissen führen kann, bestätigt sich ebenfalls im Beitrag von Hilke Thode-Arora. Sie zeigt überdies auf, wie aufwändig und langwierig ernst gemeinte ethnologische Provenienzforschung in Ozeanien ist.
Der dritte Teil stellt heraus, dass ethnologische Museumssammlungen zunehmend im Blick der Herkunftsgesellschaften stehen und verdeutlicht verschiedene Formen der Zusammenarbeit. Rainer Hatoum erklärt am Beispiel der Lübecker Navajo-Ausstellung wie politisch Ausstellungen sein können und welche Überlegungen von der Öffentlichkeit unbemerkt im Vorfeld ablaufen. Claudia Kalka berichtet von vier indigenen Besuchen in der Völkerkundesammlung Lübeck und deren Ergebnisse. Postkolonialer Ausgleich und seine 24jährige intensive Zusammenarbeit mit unterschiedlichen indigenen Gruppen stehen im Mittelpunkt der Bilanz von Wulf Köpke. An zwei konkreten Beispielen wird das Potential einer derartigen Zusammenarbeit verdeutlicht: Antje Kelm führt aus, welche kulturellen und politischen Folgen die Übersetzung und Übergabe der Berichte der Hamburger Südsee-Expedition nach mehr als 100 Jahren an die Tolai in Neubritannien (Papua Neuguinea) haben. Der alutiische Wissenschaftler Sven Haakanson entlockt alten Souvenirs aus seiner Heimat das darin enthaltene Wissen und bringt einige durch koloniale Unterdrückung verlorene Teile der traditionellen Kultur zurück. Horst Antes ehrt Brigitte Templin mit einer Zeichnung.
Die Aufsätze von Elke Krüger und Renate Kastorff-Viehmann runden mit einem Rückgriff auf die Geschichte der Lübecker Völkerkundesammlung den Band ab. Sie weisen dabei nachdrücklich auf die Leistungen von Brigitte Templin hin, die nicht nur seit 1996 eine beachtliche Anzahl von Ausstellungen realisiert hat, sondern in den letzten elf Jahren auch neun verschiedene Entwürfe für die Zukunft der Völkerkunde erarbeitete. Allen Ethnologen (und Indologen) ist wohl bewusst, dass regelmäßig abgehaltene Rituale das Leben und Überleben von Gemeinschaften und Institutionen sichern und durch Krisenzeiten führen. Ganz in diesem Sinne versteht sich diese Festschrift als Erneuerungsritual, damit mit diesem Buch analog zur Festschrift für Helga Rammow von 1990 ein neuer Lebenszyklus für die Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck eingeleitet wird.
Ohne diese Beiträge hätte die Festschrift zu Ehren von Brigitte Templin nicht in diesem Umfang entstehen können. Deshalb danken wir allen Autorinnen und Autoren dafür sehr herzlich.
Elke Krüger, Claudia Kalka, Lars Frühsorge Lübeck, August 2018
Neuzugang 1996 Elefantengott Gaṇeśa, Indien, Inv. Nr. 96.9:7
Neuzugang 1997 Schattenspielfigur, Figur eines edlen Charakters, Indonesien, Inv. Nr. 97.7:36
Elke Krüger
Die Anfänge 1893 - 1990
Die Völkerkundesammlung feiert in diesem Jahr ihr 125jähriges Bestehen. Am 16. Mai 1893 wurde das Museum für Völkerkunde im Museum am Dom, das sechs Museen der Stadt vereinte, feierlich eröffnet.
Dass die Ethnographische Sammlung mit ihren heute über 26.000 Objekten, tausenden von Fotos, Archivalien und Tagebüchern in Lübeck eine der ältesten ist, dürfte bekannt sein. In vielen Publikationen wurde dieses bereits erwähnt. Die Anfänge der Sammlung gehen auf die Sammeltätigkeit des Hauptpastors von St. Marien, Jacob von Melle, zurück. Später, 1831, wurde die Sammlung Teil einer gemeinnützigen und ab 1934 einer städtischen Einrichtung (Templin 2011).
Seit Mitte des 17. Jahrhunderts ist auch die so genannte Lübecker Mumie kontinuierlich in der Hansestadt nachweisbar. Berühmt wurde sie nach einer Untersuchung 1992, die von der Ägyptologin Dr. Renate Germer initiiert wurde.
Nach der Eröffnung am Dom bestand das Museum knapp drei Jahre, als 1896 die Ära Dr. Richard Karutz begann und er zum Vorsteher des Museums für Völkerkunde berufen wurde. Karutz vermehrte die Bestände des Museums erheblich. Als er Vorsteher des Museums wurde, umfasste die Sammlung etwa 4.000 Gegenstände. Gut zwanzig Jahre später besaß das Museum mehr als 20.000 größtenteils systematisch gesammelte Objekte sowie 2.000 photographische Platten und 200 phonographische Aufnahmen. Dieses Material war im Gegensatz zu anderen Museen mehrheitlich als Geschenk und nicht als Ankauf in das Museum gekommen. 1921 verließ Dr. Karutz Lübeck (Templin 2010).
Nach der Karutz-Ära lag die Leitung des Hauses bis 1938 in den Händen eines Mediziners, des Marinegeneralarztes a.D. Dr. Theodor Hansen, der in den Jahren seines Wirkens weder Publikationen noch Ausstellungen oder nennenswerte Sammlungsvermehrungen getätigt hatte. Vielmehr war es Margarethe Schmidt, Obersekretärin und wissenschaftliche Hilfsarbeiterin, die das Museum inoffiziell bis 1969 leitete.
1942 kam durch die Bombardierung Lübecks an Palmsonntag die Zeit der erfolgreichen Arbeit der Völkerkunde zu einem abrupten Ende. Von 1952 bis 1969 wurde die Sammlung ausgelagert und dem Hamburgischen Museum für Völkerkunde leihweise überlassen.
1971 nahm Dr. Helga Rammow ihre Tätigkeit als Direktorin der Völkerkundesammlung auf. Ab 1990 lief der Ausstellungsbetrieb "auf Sparflamme", nachdem Frau Rammow 1990 in den Ruhestand verabschiedet wurde (Harms et. al 1990).
Die Stelle von Frau Rammow wurde nicht wiederbesetzt und fiel den Sparmaßnahmen der Stadt zum Opfer. Dr. Gerhard Gerkens, Direktor der Museen für Kunst und Kulturgeschichte Lübeck, übernahm die kommissarische Leitung. Die wissenschaftliche Stelle wurde ausgeschrieben und 1996 Brigitte Templin eingestellt.
Neuzugang 1996 Götterfigur Śiva als Naṭarāja, Indien, Inv. Nr. 96.9:6
Ära Templin 1996 - 2018
Am 5. Februar 1996 trat Brigitte Templin eine Halbtagsstelle in der Völkerkundesammlung Lübeck an. Sie hauchte dem Ausstellungsbetrieb mit viel Energie innerhalb kürzester Zeit wieder Leben ein. Wie sie selbst einmal sagte, ist ihr ständiges Ziel, Vorurteilen entgegenzuwirken, zum Nachdenken anzuregen, die Besucher zu sensibilisieren für die Bedeutung von kultureller Vielfalt und zu vermitteln, dass großartige Kunst und Kultur zu allen Zeiten überall auf der Welt entstanden ist und entsteht. Dieses hat sie dann auch sehr erfolgreich umgesetzt.
Trotz steter Budgetkürzungen und Stelleneinsparungen - der sowieso personell nur knapp besetzten Einrichtung - konnte Brigitte Templin im Laufe der folgenden Jahre durch zahlreiche anspruchsvolle, abwechslungsreiche und mitreißende Ausstellungen sowie umfangreiche und interessante Begleitprogramme überregionale Aufmerksamkeit erlangen und die Besucherzahlen um ein Vielfaches steigern. Diese schnellten in der Völkerkundesammlung von anfangs jährlich rund 4.700 auf über 15.000 Besucher in die Höhe. In der Kunsthalle St. Annen erreichte sie mit der Ausstellung „Welten entdecken“ sogar über 24.000 Besucher. Sie setzte in Lübeck neue Maßstäbe, präsentierte u.a. auch kritische, aktuelle und weltbewegende Themen, kombinierte alte und neue Kunst und schuf auch Raum für in Lübeck unbekannte Künstler aus aller Welt.
Für Veranstaltungen und Begleitprogramme hat Sie oft multinationale Verbände gewinnen können wie z.B. die Deutsch-Ibero-Amerikanische-, Deutsch-Italienische-, Deutsch-Griechische-, Deutsch-Indische-, Deutsch-Finnische und die Polnische Gesellschaft. Auch mit den in Lübeck vertretenen Religionsgemeinschaften baute sie ein gutes Netzwerk auf. Gerne wirkten sie z.B. bei Ausstellungen und der Podiumsdiskussion „Fremde Freunde?“ im Rahmen der Ausstellung „Salaam Lübeck“ mit.
Brigitte Templin leistete in Lübeck mit ihren neuen Ideen Pionierarbeit in der Museumspädagogik. Die verschiedensten Programme erfreuten sich größter Beliebtheit bei Kindern und Jugendlichen. Unter anderem rief sie im August 1999 den „Krokodil-Mumien-Klub“ ins Leben, der sehr schnell, einmal im Monat, zu einem festen Bestandteil wurde. Mehrere Geschwister-Generationen nahmen daran teil. Auch die jährlich mehrfach stattfindenden Hieroglyphen-Kurse waren immer wieder innerhalb kürzester Zeit ausgebucht. Sie arbeitete gemeinsam mit Schulklassen aller Stufen an Projekten, teilweise wurden diese dann auch in kleinen Ausstellungen präsentiert.
Mit dem ersten Band „O Mensch erkenne Dich selbst…“ begründete Brigitte Templin 2010 die Buchreihe „Lübecker Beiträge zur Ethnologie“. Mittlerweile sind 7 Bände in dieser Reihe erschienen. Neben zahlreichen Begleitpublikationen zu ihren Ausstellungen (siehe Literaturliste) brachte sie 2011 den großformatigen Bestandskatalog mit dem Titel
Ausstellung „Aus dem schönen Haus der Ewigkeit - Die Lübecker Mumie“, 1996-2007
Ausstellung „Wolle, Silber, Seide aus Tunesien“, 1998/1999
„Einblicke" im Rahmen der Ausstellung „Welten entdecken" heraus. Das erste und einzige kleinformatige Buch zum Bestand war 1921 erschienen (Karutz 1921). Dieser 392 Seiten umfassende Katalog, der die Bedeutung der Lübecker Sammlung dokumentiert, gibt Einblick in den Sammlungsbestand und einen Eindruck von seinem Reichtum und seiner Vielfalt anhand von rund 400 ausgewählten Werken aus Afrika, Europa, Asien, Ozeanien und Amerika, die im internationalen Maßstab mit einer Vielzahl von Meisterwerken aufwarten kann.
Dieser überregionalen Aufmerksamkeit und dem gut aufgebauten Netzwerk von Brigitte Templin verdankt die Sammlung auch ihren steten Zuwachs. Durch Schenkungen, Spenden und Nachlässe vieler Kunstwerke sowie traditionellen Gegenständen von Weltreisenden hat sie 3.158 Objekte inventarisiert und somit die Sammlung auf über 26.000 Objekte erweitert. Darunter die herausragende Ausrüstung des Navajo-Medizinmannes Benet Toehe von Prof. Horst Antes und zahlreiche großartige Gegenstände aus Nordamerika von Prof. Dr. Dr. Werner Winter sowie eine hervorragende Asien-Sammlung aus dem Nachlass der zuletzt in England wohnhaften Annelise Rambow und einer Afrika-Sammlung der in München lebenden Helga Hinke.
Neben den erfolgreichen Ausstellungen in der Kunsthalle und dem St. Annen-Museum konnte Brigitte Templin das 2012 begonnene Pilotprojekt „Digitale Erfassung der Objekte der Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck“ 2016 erfolgreich beenden. Diesem Projektabschluss ging eine Vielzahl von Vorbereitungen voraus, u.a. umfangreiche Fototermine, eine aufwendige Logistik bis hin zur Auswahl von geeigneten Wissenschaftlern.
Eigentlich war Brigitte Templin „ein Kind der ersten Stunde“ im Zeughaus. Sie arbeitete bereits seit Anfang der 1980er-Jahre in der Völkerkundesammlung unter der Leitung der von ihr sehr geschätzten „Lehrmeisterin“ Dr. Helga Rammow. In diese Zeit fiel auch der Umzug der Sammlung von der Dr.-Julius-Leber-Straße in das Zeughaus am Dom. Sie arbeitete mit an der Neuordnung der Bestände im Magazin und bereitete die Eröffnungs-Ausstellung „Aus der Welt des Buddhismus“ mit gleichnamiger Begleitpublikation (Templin 1985) in den neuen Räumen des gerade bezogenen Gebäudes vor.
Brigitte Templin, sie ist in große Fußstapfen getreten und hat diese voll ausgefüllt. Eine faire Chefin und sehr geschätzte Kollegin, etwas ungeduldig, begeisterungsfähig, mit einem unglaublichen fachlichen Wissen, einem ausgeprägten Hang zur Präzision, humorvoll, einem ästhetischen Blick, mit Herz bei und Freude an der Arbeit und oft auf der Suche nach dem Schlüssel. Vor allem aber eine Kämpferin, die in all den Jahren nicht ihren eigenen Ruhm, sondern das Vermitteln von Werten und Wissen zum Wohlergehen der Sammlung in den Vordergrund gestellt hat.
Ausstellung „Spuren und Zeichen – Kunst der Südsee im Dialog mit Bildern von Helmut Gutbrod“, 2002
Ausstellung „Masken der Welt“, 2005
Elke Krüger
Ausstellungen ab 1996
„Aus dem schönen Haus der Ewigkeit“. Die Lübecker Mumie.
Bestand der Völkerkundesammlung. 20.04.1996 (mit Unterbrechungen) – 16.09.2007
Zen und die Kultur Japans. Klosteralltag in Kyoto.
Ausstellung der Stiftung Preußischer Kulturbesitz aus dem Museum für Völkerkunde Berlin. 29.08.1996 – 25.01.1998
Bildwerke aus der Welt des Buddhismus
. Bestand der Völkerkundesammlung. (Begleitheft) 29.08.1996 – 19.09.1999
„Wenn wir sterben... sterben wir nicht wirklich.“ Zum Totenkult in Mexiko gestern und heute.
Bestand der Völkerkundesammlung und Leihgaben. 14.04.1997 – 31.12.1997
„Wie willst Du den Gott schauen, wenn nicht im Tiere?” Tierdarstellungen im pharaonischen Ägypten.
Ausstellung der Völkerkundesammlung in Zusammenarbeit mit dem Pelizaeus- Museum, Hildesheim. 31.08.1997 – 30.11.1997
„König im weißen Fleck“. Günter Tessmann und die Lübecker Pangwe-Expedition 1907-1909.
Bestand der Völkerkundesammlung. 01.03.1998 – 11.10.1998
Wolle, Silber, Seide aus Tunesien.
Die Sammlung G. und Dr. K. J. Krüger, Hamburg. (Katalog) 15.11 1998 – 13.06.1999
Madonna in der Hölle. Das Grauen des algerischen Bürgerkriegs in den Gesichtern der Menschen.
Fotoausstellung des Südwestrundfunks Freiburg. 25.02.1999 – 26.03.1999
Künstlerinnen und Künstler für das Haus der Kulturen in Lübeck
. 16.05.1999 – 13.06.1999
Moderne afrikanische Kunst. Bayo Ogundele. Drawings from the Back
. 11.07.1999 – 19.09.1999
egongol. Von der Schönheit traditioneller afrikanischer Werke.
Bestand der Völkerkundesammlung. (Katalog) 11.07.1999 – 31.05.2000
Die Geburt des Menschenbildes. Die Kopffüßler
. Sammlung Kraft, Köln. (Katalog) 17.10.1999 – 31.05.2000
Unsere Nachbarn im Osten – Städte und Regionen im Wandel
. Ausstellung des Instituts für Länderkunde Leipzig. 26.03.2000 – 07.05.2000
„Heute sah ich auf gestern“ – Helga Schröder, Bremen
. 04.06.2000 – 16.07.2000
Katsinam. Figuren der Pueblo-Indianer Nordamerikas aus der Studiensammlung Horst Antes
. (Katalog) 15.10.2000 – 21.10.2001
Nicht zum Spielen allein... Afrikanische Puppen aus der Sammlung W. + U. Horstmann, Schweiz.
(Katalog) 15.11. 2001 – 14.11.2002
Art on the Rocks. Südafrikanische Felsbilder. Aquarelle von Richard Townley Johnson aus der Sammlung der Richemont Art Foundation.
(Katalog) 25.11. 2001 – 31.03.2002
Simbabwe. Images in stone and metal
. Stein-Skulpturen afrikanischer Künstler 06.12.2001 – 20.01.2002
Spuren und Zeichen – Kunst der Südsee im Dialog mit Bildern von Helmut Gutbrod
. Werke des Künstlers und Bestand der Völkerkundesammlung. 03.05.- 27.10.2002
„Facetten jüdischen Lebens gestern und heute“. Sammlung Julius Carlebach, 1932 im Dialog mit Fotos von Sebastian Bolesch
. Bestand der Völkerkundesammlung. 10.11.2002 – 25.05.2003 und 01.04. – 10.10.2004
Fernöstliches Universum. Chinesische Schnupftabakfläschchen aus der Sammlung Guter
,
Bremen.
24.11.2002 – 25.05.2003
Leben in Westafrika
. Ausstellung der Universität Frankfurt. (Katalog) 15.06.2003 – 04.01.2004
Paradiesvögel des Carnevale di Venezia.
Reportage mit Bildern und Texten von Christine Böer, Hamburg. 18.01. – 14.03.2004
„Mali. Erinnerung an die Temperatur des Lichts“.
Elektronische Gemälde von Carsten Jorgensen, Dänemark/Schweiz. (Katalog) 25.01. – 19.09.2004
Peter Gilles – Birgit Kahle. DAS DRITTE AUGE
. Zeitgenössische Kunst und ethnologische Objekte. (Katalog) 01.10.2004- 13.02.2005
Qin Zhongming. Imperfect Beauty. Ölmalerei auf Reispapier
. 22.10.2004-16.01.2005
Matten Muscheln Manillen. Schöne Werte – Fremdes Geld
. Bestände der Völkerkundesammlung mit Aquarellen von Waltraud Draeger, Lübeck. (Katalog) 30.01. – 19.06.2005
Masken der Welt. Europa – Afrika – Amerika – Asien – Ozeanien (Südsee).
Bestand der Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck. 25.02.2005 (mit Unterbrechung) – 16.09.2007
Weihnachtskrippen der Völker. Lateinamerika – Afrika – Asien. Sammlung Hilke Ehlers
. 25.11.2005 – 08.01.2006
Japan. Traditionen zwischen Zeiten und Welten
. Bestand der Völkerkundesammlung mit einigen Leihgaben. 22.07.2005 – 30.06.2006
Weil wir Mädchen sind... Mädchenwelten in Afrika, Asien und Lateinamerika
. Erlebnisausstellung von Plan International. 17.09.2006 – 18.03.2007
Afrika – Neuzugänge der letzten 10 Jahre – Auswahl
. Bestand der Völkerkundesammlung. 17.09.2006 – 30.01.2007
„Adieu l’Excision! Auf Nimmerwiedersehen Beschneidung!“
Fotoausstellung von Barbara Schirpke. 04.02.2007 – 18.03.2007
Faszination Initiation.
Eine Ausstellung des Projektkurses „Das Fremde“ der Oberschule zum Dom Lübeck. 20.05.2007 – 12.06.2007
Togo direkt. Didier A. Ahadsi – Zeitgenössische Kunst aus Afrika
. Leihgaben aus der Sammlung Karl-Heinz-Krieg. (Katalog) 22.04. – 16.09.2007
… aus Mexiko – Geschenke Lübecker Bürger.
Bestand der Völkerkundesammlung. 01.06. – 13.07.2008
Ausstellungen in der Kunsthalle St. Annen und im St. Annen-Museum Lübeck
Welten entdecken – Werke aus der Völkerkundesammlung der Hansestadt Lübeck zu Gast in der Kunsthalle St. Annen.
(Katalog) 26.06.2011 – 13.11.2011
Der zweite Blick. Angela Hartig, Rainer Bendfeldt, Burkhard Dierks. Zeitgenössische Positionen in der Ausstellung „Welten entdecken“.
(Katalog) Kunsthalle St. Annen 28.08. – 13.11.2011
Im Zeichen des Drachen – Impressionen aus dem alten China Werke aus der Völkerkundesammlung Lübeck.
Kunsthalle St. Annen 08.07.2012 – 02.09.2012
Was macht das Zebra an der Krippe? Weihnachten weltweit
Leihgaben und Bestand der Völkerkundesammlung. St. Annen-Museum 10.11.2013 – 02.02.2014
Auf der Suche nach Harmonie. Die Navajo – eine indianische Gruppe in Nordamerika.
Bestand der Völkerkundesammlung. (Katalog) St. Annen-Museum 23.11.2014 – 01.03.2015
Salaam Lübeck. Muslimisches Leben in der Hansestadt
Bestand der Völkerkundesammlung und Leihgaben. Kunsthalle St. Annen 16.05. – 16.08.2015
Aklama - Hilfsgeister der Ewe und Dangme aus der Studiensammlung Horst Antes.
(Katalog) St. Annen-Museum 05.06. – 04.09.2016
Ausstellung Salaam Lübeck. Muslimisches Leben in der Hansestadt“, in der Kunsthalle St. Annen, 2015
Ausstellung „Aklama - Hilfsgeister der Ewe und Dangme aus der Studiensammlung Horst Antes“ im St. Annen-Museum, 2016
Präsentationen in anderen Institutionen – Auswahl
Heilig-Geist-Hospital
Objektpräsentation auf dem Kunsthandwerkermarkt,
jährlich Ende November/Anfang Dezember
Königpassage Lübeck
„Abenteuer Südsee - Weltumsegler Burghard Pieske“, 13.02. – 27.02.1999
„Typenfiguren und Modelle aus Indien und China“, 2000
Sparkasse zu Lübeck, Filiale Breite Straße
„Traditionelle Zahlungsmittel aus aller Welt“, 21.03. – 15.04.2002
Silberschmiede Oehlschlaeger, Lübeck
Präsentation Afrika-Objekte, 12.08. – 09.09.2003
St. Augustinus Kirchengemeinde, Lübeck
Ausstellung im Gottesdienst, 19.12.2002 – 08.01.2003
Stiftung Schleswig-Holstein Musik Festival, Lübeck
Festival zum Thema „Japan“, 2005
Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit, Lübeck
Präsentation zum Fest der Deutsch-Ibero-Amerikanischen Gesellschaft,
30.06. - 02.07.2007
Ausleihe von Objekten an andere Institutionen – Auswahl
Universität Tübingen, Institut für Ethnologie, Tübingen
Ausstellung Neuseeland mit Linden-Museum Stuttgart, 04.10.1996 – 15.01.1997
Jüdisches Museum der Stadt Wien
„Juden-Fragen. Jüdische Positionen von Assimilation bis Zionismus“,
24.10.1996 – 15.02.1997
Mexikanisches Generalkonsulat, Hamburg
„Mexikanische Kulturtage in Lübeck“, 30.01.1997 – 05.02.1997
Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburg
„Das Geheimnis der Mumien. Ewiges Leben am Nil“, 24.01. -20.04.1997
Roemer- und Pelizaeus-Museum, Hildesheim
„Das Geheimnis der Mumien. Ewiges Leben am Nil“, 22.06. -09.11.1997
Kreismuseum Prinzesshof, Itzehoe
„Schwarz wie der Teufel muss der Kaffee sein. Eine Ausstellung um die braune Bohne“,
26.10.1997 – 15.02.1998
Staatliche Museen zu Berlin, Ägyptisches Museum
„Das Geheimnis der Mumien. Ewiges Leben am Nil“, 01.03. – 10.05.1998
Hessisches Landesmuseum Stuttgart
„Sitting Bull – der letzte Indianer“, 13.06. – 17.10.1999
Staatliches Museum für Völkerkunde, Dresden
„Kleine Geschichte der Synagoge aus 13 Städten“, 21.03. – 26.09.1999
St. Petri Kirchengemeinde, Lübeck
„Leben mit dem Tod. Ausstellung zur Trauerkultur“, 04.11. – 30.11.1999
Drägerwerk AG, Lübeck
„Videoskopische Chirurgie - ökologische und ökonomische Dimensionen“
im Rahmen der Expo 2000 Hannover, 27.05. – 31.10.2000
Jüdisches Museum, Rendsburg
„Vorhalle zur Ewigkeit“, 13.07. – 22.10.2000
Volkshochschule der Stadt Heide in der Markthalle, Heide
„Buddhismus zwischen Tibet und Thailand“; 03.09. – 30.09.2000
Museum für Völkerkunde Hamburg
„Mexiko 2000. Von der Hautstadt der Azteken zur größten Stadt der Welt“,
10.01.1999 – 31.01.2000
Lippisches Landesmuseum, Detmold
„Ozeanien – Kult und Vision“, 10.10.2003 – 14.02.2004
Kunsthalle St. Annen, Lübeck
„Gruppe Spur“, 25.03. – 17.06.2007
The Museum of Modern Art, New York, USA
“Eternal Ancestors: The Art of the Central African Reliquary”,
01.09.2007 – 30.04.2008
Kunsthistorisches Museum mit MVK und ÖTM, Schloss Schallaburg, Wien
„Indianer – Ureinwohner Nordamerikas“, 28.03.2008 - 19.10.2008
Überseemuseum Bremen
„Sitting Bull und seine Welt“, 12.12.2008 - 03.05.2009
Overbeck-Gesellschaft Lübeck
„Alexander Wolff“, 30.09.2012 - 11.11.2012
Kunsthalle St. Annen, Lübeck
„H. Rieger – Afrika in mir“, 03.02.2013 – 14.04.2013
Stiftung Jüdisches Museum Berlin
„HAUT AB! Positionen zur rituellen Beschneidung“, 24.10.2014 - 01.03.2015
Martin-Gropius-Bau, Berlin
„Sepik - Kunst aus Papua-Neuguinea“, 18.03.2015 - 14.06.2015
Museum für Natur und Umwelt, Lübeck
„Von Schmetterlingen und Donnerdrachen – Natur und Kultur in Bhutan“,
18.03.2015 - 20.09.2015
Museum Rietberg, Zürich
„Sepik - Kunst aus Papua-Neuguinea“, 10.07.2015 – 04.10.2015
Musée du Quai Branly, Paris
„Sepik - Kunst aus Papua-Neuguinea“, 27.10.2015 – 07.02.2016
Fest der 1.000 Kraniche, 1999, Foto: Andreas Udluft
Veranstaltungen – Auswahl
1999 - 2007 jeden 1. Samstag im Monat Krokodil-Mumien-Klub
11.07.1999 Maasai-Chor Ilkerumboti aus Tanzania zur Eröffnung der Ausstellung „egongol“
19.09.1999 Fest der 1.000 Kraniche mit Übergabe der Friedenskraniche für den Hiroshima Peace Memorial Park in Japan
05.03.2000 Übergabe der Schenkung „Ausrüstung des Medizinmannes Benet Toehe“ in memoriam Dr. Gerhard Gerkens von Prof. Horst Antes
17.02.2000 Diavortrag: Westafrikanischer Abend. Martin Skrydstrup und Jørgen Mührmann-Lund, Kopenhagen: „Auf Tessmann Spuren im Pangwe-Land“
15.10.2000 – 15.10.2001 Während der gesamten Laufzeit der Ausstellung Katsinam jeden Sonntag: Öffentliche Führung mit Brigitte Templin.
07.12.2000 Dia-Vortrag von Dr. Hans-Ulrich Sanner, Berlin: „Mais, Regen, Ritual. Die Hopi-Indianer in Arizona“.
03.05.2001 Dia-Vortrag von Dipl. Ing. Jürgen Wüsteney, München: „Die Pueblo-Indianer im Südwesten der USA“
06.09.2001 Vortrag in englischer Sprache von dem Hopi-Indianer Lindbergh Namingha: „Hopi Seasons“
18.10.2001 Film in englischer Sprache von Pat Ferrero: „Hopi: Songs of the Fourth World”, USA 1983.
21.10.2001 Dia-Vortrag von Prof. Dr. Andreas Franzke, Karlsruhe: „Künstler als Sammler“
15. März 2003 Dia-Vortrag von Josef Guter, Bremen: „Kaiserschätze Chinas - Schatzkammern der Dynastien“
27.09.2003 Dritte Lübecker Museumsnacht, Thema „Afrikanische Nacht“
03.10.2003 Marathon-Führungs-Tag
10.09.2003 Lesung mit der Autorin und ehemalige Kindersoldatin China Keitetsi: „Sie nahmen mir meine Mutter und gaben mir ein Gewehr“ in Zusammenarbeit mit Amnesty International, Bezirksbüro Lübeck
26.10.2003 Lesung mit Herrn Idrissa Keïta, Mali: „Weltgeschichten“
20.02.2004 Dia-Vortrag des Diplom-Geographen Kai Seebörger, Berlin: „Gesellschaft und Entwicklung in Mali“
19.09.2004 Vortrag von Rokia Goldmann, Berlin: „Einblicke in die Lebenswelten von arbeitenden Kindern in Westafrika“
22.05.2005 Erster Ethnologischer Salon, Thema: Masken der Welt
10.08.2005 Japanische Märchen für Kinder und Erwachsene erzählt von Ursula Jeroschewitz, Lübeck
07.09.2005 Vortrag von Dr. Dr. h.c. Manfred Osten, Bonn: „Seid umschlungen Millionen – Zur Rezeption der europäischen Musik in Japan“
24.09.2005 Teezeremonie mit Michiyo Suzuki Kubiak, Kiel
19.11.2005 Vorführung des vierteiligen Films
„Samurais für die Zukunft – Erziehung und Bildung in Japan“
Dezember 2005 Markt der Völker im Zeughaus
29.01.2006 Kyudo-Einführung und –Vorführung – Bogenschießen
mit dem Japanischen Langbogen – mit Uwe Steinhauer, Kyudojo Lübeck e.V.
28.03.2006 Dia-Vortrag mit Frauke Kässbohrer
„Sechs Wochen im Land der aufgehenden Sonne“
30.03.2006 Lesung und Erzählung mit dem Autor Michael Obert
aus seinem Buch: „Regenzauber. Auf dem Niger ins Innere Afrikas“
05.11.2006 Vortrag von Dr. Anja Stuckert, Plan International Deutschland, „Was macht Mädchen stark?“
23.11.2006 Lesung der Autorin Fatma Bläser aus ihrem Buch
“Hennamond - Mein Leben zwischen den Welten“
17.02.2007 Mädchentag im Rahmen der Ausstellung „Weil wir Mädchen sind“
01.06.2007 Vortrag von Dr. Werner Stutz, Zürich: „Kulturprojekte in Afghanistan 2007. Traditionelles Bauen und Kunsthandwerk“
07.09.2007
