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Ein gefährlicher Präsident, eine kurvige Präsidententochter und eine Begegnung, die alles aus dem Gleichgewicht bringt … Bull hat immer alles unter Kontrolle. Als Präsident des Emerald Wolves Motorcycle Clubs ist er es gewohnt, Entscheidungen zu treffen, Stärke zu zeigen und jedes Risiko frühzeitig auszuschalten. Die landesweite Clubversammlung soll genau das sein: Geschäft, Macht und Ordnung. Was er ganz sicher nicht eingeplant hat: Stella - kurvig, selbstbewusst, klug und ausgerechnet die Tochter eines anderen MC-Präsidenten. Kaum dass Bull sie sieht, trifft es ihn völlig unvorbereitet. Plötzlich ist da diese Spannung zwischen ihnen, als hätte jemand einen unsichtbaren Funken gezündet, den keiner von beiden ignorieren kann. Und obwohl Bull weiß, dass sie tabu ist und nichts als Ärger bedeutet, trifft er eine Entscheidung, die alles verändert: Er macht sich auf die Suche nach ihr. Was danach passiert, sprengt jede Kontrolle. Heimliche Treffen, die zu nah gehen und Nächte, die heißer sind, als sie sein dürften. Und eine Wahrheit, die Bull besonders hart trifft: Die Frau, die er niemals hätte wollen dürfen, ist genau die, die er nicht mehr aus seinem Leben wegdenken kann. Doch Geheimnisse bleiben meist nicht lange verborgen. Und als Stellas Vater die Wahrheit erfährt, fordert er einen blutigen Preis. Heiß, gefährlich und voller knisternder Spannung - "Sein kurviges Wunder" ist eine explosive Curvy-Biker-Romance über verbotene Nähe, Loyalität bis zum Äußersten und einen Mann, der erkennt, dass wahre Stärke manchmal darin liegt, alles zu riskieren. Die neue Curvy Biker Serie besteht aus: Band 1 - Sein kurviges Weihnachtsgeschenk Band 2 - Seine kurvige Geliebte Band 3 - Sein kurviges Wunder Jeder Roman ist abgeschlossen! Heiß, emotional, wild und curvy - jede Geschichte hat ein abgeschlossenes Happy End, das man nicht so schnell vergisst.
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Seitenzahl: 88
Veröffentlichungsjahr: 2026
Sein kurviges Wunder
© [2026] [Bärbel Muschiol]
[email protected] Rechte vorbehalten.
Dieses eBook ist ein Werk der Fiktion. Namen, Charaktere, Handlungen und Orte sind frei erfunden. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, Firmen, Ereignissen oder Schauplätzen sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.
Kein Teil dieses eBooks darf ohne ausdrückliche Genehmigung der Autorin reproduziert, gespeichert oder in irgendeiner Form - elektronisch, fotomechanisch, durch Kopie oder andere Verfahren - übertragen oder weitergegeben werden, es sei denn, die gesetzlichen Bestimmungen erlauben dies ausdrücklich.
Inhaltsverzeichnis
Sein kurviges Wunder
Curvy Biker Romance
Vorwort
1. Kapitel – Der Ort
2. Kapitel – Die Tochter des Präsidenten
3. Kapitel – Der Blick des Präsidenten
4. Kapitel – Feuer, Lärm und Wölfe
5. Kapitel – Falsche Regeln
6. Kapitel – Schlechte Ideen mit verdammt guten Lippen
7. Kapitel – Nachhall
8. Kapitel – Linien im Staub
9. Kapitel – Nachhall
10. Kapitel – Der Punkt ohne Rückweg
11. Kapitel – Vor dem Morgengrauen
12. Kapitel – Ein Platz an meiner Seite
Epilog – Ankommen
Schlusswort
Dieses Buch ist kein Ratgeber.
Nicht für Beziehungen, nicht für Rocker und ganz sicher nicht für ein ordentliches Leben.
Es ist eine Geschichte über Frauen, die wissen, was sie wollen, über Männer, die damit umgehen können, und über Entscheidungen, die manchmal laut, manchmal chaotisch und fast immer richtig sind - auch wenn sie sich nicht immer so anfühlen.
Hier geht es nicht darum, perfekt zu sein, sondern echt.
Nicht darum, sich klein zu machen, sondern Platz einzunehmen.
Und ganz bestimmt nicht darum, sich erklären zu müssen.
Wenn du also Lust auf Herzklopfen, Humor, Kurven und ein bisschen verdammte Freiheit hast - dann bist du hier genau richtig.
Und falls nicht: Keine Sorge.
Du wirst diese Geschichte trotzdem lieben …
Bull
Ich habe das Seattle-Chapter des Emerald Wolves Motorcycle Clubs nicht gegründet, weil ich an große Ideale geglaubt hätte oder an die Vorstellung, dass Männer wie ich irgendwann einfach in diese Welt hineinwachsen würden.
Ich habe es gegründet, weil mir früh klar war, dass es Männer wie mich gibt. Männer, die anders ticken als der Rest der Welt: Härter, kompromissloser, mit einer Gewaltbereitschaft im Inneren, die man nicht einfach abschalten, sondern höchstens lenken kann, und dass diese Männer einen Ort brauchen, an dem sie nicht erklären müssen, warum sie sind, wie sie sind.
Ich habe es gegründet, weil ich keine Familie hatte und weil ich wusste, dass ich nicht der Einzige bin, dem es so geht.
Es gibt Männer, die funktionieren, die arbeiten, kämpfen, überleben und die trotzdem nirgends wirklich ankommen, weil ihnen wahre Nähe schwerfällt und weil Loyalität für sie nicht einfach nur ein schönes Wort ist, sondern etwas, das man lebt.
Die normale Gesellschaft ist vollkommen zufrieden damit, acht bis zehn Stunden am Tag für einen Mindestlohn buckeln zu gehen, nur um sich dann mit Brot und Spielen von ihrer tristen Existenz abzulenken.
Das kam für mich nicht in Frage, ich bevorzuge die Anarchie.
Seattle war kein Zufall.
Diese Stadt stellt keine Fragen, und sie bietet genug Raum für Menschen, die nicht in Schablonen passen. Genau das machte sie geeignet für ein Chapter, das nicht auf Anpassung basiert, sondern auf Zusammenhalt.
Am Anfang, vor zehn Jahren, waren wir nur wenige Männer mit unterschiedlichen Geschichten, aber gleichen Charaktereigenschaften. Und ich erinnere mich noch gut an die erste Zeit. An diese Mischung aus Misstrauen und Hoffnung, an das vorsichtige Abtasten und das langsame Entstehen von etwas, das sich nicht sofort Familie nannte, sich aber mit jedem gemeinsamen Abend ein kleines Stück mehr so anfühlte.
Fuck!
Ich habe ihnen kein besseres Leben versprochen und keine Illusion von Normalität, sondern etwas, das für Männer wie mich schwerer wiegt als alles andere: Einen Ort, an dem Zugehörigkeit kein Versprechen ist, sondern eine Tatsache. An dem Schutz und Rückhalt nicht verhandelt werden, Loyalität bis zum Tod reicht und deine Brüder an deiner Seite bleiben, ohne zu fragen, ob du es verdient hast, sondern weil du ein Teil von etwas bist, das man nicht verlässt.
Ich habe ihnen versprochen, dass niemand allein kämpft, dass Schutz keine leere Floskel ist und Loyalität nicht verhandelbar ist, sondern die Grundlage von allem, was wir tun.
Der Emerald Wolves Motorcycle Club ist nach außen geschlossen und nach innen unerschütterlich.
Dieses Chapter ist keine Zuflucht, es ist ein Zuhause, getragen von Brüderlichkeit. Jeder meiner Brüder weiß, dass wir uns aufeinander verlassen können und dass wir niemals einen von uns zurücklassen würden.
Heute stehen viele Chapter hinter diesem Gedanken, und das nicht nur, weil er schön klingt oder leicht zu verkaufen wäre, sondern weil er Bestand hat, und weil er Männer zusammengebracht hat, die sonst allein geblieben wären.
Und während ich über das Gelände am Rand des Hafens laufe, meine Brüder bei den letzten Vorbereitungen beobachte, Maschinen anrollen sehe und Stimmen lauter werden, weiß ich, dass dieses Treffen keine Machtdemonstration ist, sondern eine Bewährungsprobe für das, was wir hier geschaffen haben.
Heute ist das alljährliche Treffen der Emerald Wolves, heute kommen die Präsidenten der gesamten Westküste nach Seattle. Männer mit eigenen Vorstellungen von Ordnung und Loyalität. Es werden Geschäfte geschlossen, Allianzen geschmiedet und Ziele besprochen.
„Präs?“
Anstatt mich zu Ghost meinem Vizepräsidenten umzudrehen, bleibe ich noch einen Moment stehen, lasse die Luft langsam aus meinen Lungen entweichen und blicke auf die Straße hinaus, die sich gleich mit Bikes füllen wird. Der Winter liegt endlich hinter uns, die Maisonne steht hoch am Himmel, und ich kann nur hoffen, dass diese Versammlung friedlich bleiben wird.
Stella
Ich fahre nicht von Spokane nach Seattle, weil ich Lust auf die Jahresversammlung der Emerald Wolves habe, und auch nicht, weil ich mir nichts Schöneres vorstellen könnte, als von irgendwelchen Präsidenten beäugt zu werden, die glauben, Testosteron sei eine Art Währung - ich fahre, weil ich meinem Vater etwas versprochen habe, und weil ein Versprechen in unserer Welt mehr wiegt als alles andere.
Mein Vater Marcus Grave Caldwell der Präsident des Spokane-Chapters der Emerald Wolves, sitzt auf seiner mattschwarzen Harley Davidson vor mir und wirkt dabei so unbesiegbar und souverän, als hätte er nie etwas anderes getan, als der gnadenlose Präsident eines Outlaw Motorcycle Clubs zu sein.
Direkt hinter uns fahren drei seiner ranghöchsten Männer. Die allesamt wachsam und so loyal sind, dass sie für meinen Dad ohne zu zögern in den Tod gehen würden.
Und ich?
Ich fahre wie immer auf meiner eigenen Maschine direkt neben ihm.
Und das nicht nur, weil ich die Tochter des Präsidenten bin, sondern auch eine Frau die lange bevor sie alt genug war, um alleine an einer Tankstelle bezahlen zu dürfen, gelernt hat, wie man ein Bike auseinander- und wieder zusammenbaut.
Ich liebe diesen Teil meines Lebens. Den Fahrtwind, der mir den Kopf freipustet, den gleichmäßigen Rhythmus des Motors und das Gefühl, Teil von etwas Größerem zu sein.
Der Club ist mein Zuhause und diese Welt ist mir vertrauter als alles andere.
Und trotzdem weiß ich schon lange, dass sie nicht meine Zukunft ist.
Mein Vater sieht das anders. Für ihn bin ich nicht nur seine Tochter, sondern auch eine Möglichkeit. Ein Beweis dafür, dass sich die Dinge ändern können und das Gesetze nicht in Stein gemeißelt sind.
Er glaubt fest daran, dass es irgendwann eine Frau geben könnte, die ein Patch trägt, und das nicht nur als Old Lady, sondern als Wolf - vielleicht sogar als Präsidentin.
Aber das ist sein Traum und nicht meiner.
Ich liebe ihn dafür, dass er so denkt, und gleichzeitig weiß ich, dass mir das, was er lebt, nicht im Blut liegt. Ich habe kein Problem mit Gewalt, ich verstehe sie sogar und ich akzeptiere sie als Teil dieser Welt.
Aber ich verspüre nicht das geringste Bedürfnis jemandem die Knochen zu brechen oder den Abzug einer Waffe zu ziehen…
Ich kann bei all diesen brutalen Dingen danebenstehen und ich kann verdammt loyal sein, aber ich will nichts von all dem selber tun.
Nach sechs Stunden Fahrt taucht Seattle endlich groß und grau vor uns auf und noch bevor wir das Stadtgebiet richtig erreichen, spüre ich, wie sich meine Laune langsam, fast unmerklich verschlechtert. Und das nicht wegen der Stadt selbst, die mir mit ihren Hochhäusern und dem fernen Schimmer des Wassers eigentlich ganz gut gefällt, sondern wegen all dem, was mich hier erwartet.
Ich hasse die Gespräche, die sich nicht vermeiden lassen und die Blicke der Männer, die nicht verstehen können, wieso mein Vater darauf besteht, mich bei diesem Treffen, dabei zu haben.
Für die meisten Männer ist allein der Gedanke, dass eine Frau jemals mehr als nur eine Old Lady sein könnte, einfach unerträglich.
Verdammte Machos!
Als wir das Gelände des Seattle-Chapters erreichen und die Maschinen abstellen, liegt diese typische Spannung in der Luft, die immer dann entsteht, wenn zu viele Männer mit zu viel Macht aufeinandertreffen.
Kaum das wir abgestiegen sind, legt mir mein Vater kurz seine Hand auf die Schulter.
„Bleib in meiner Nähe.“
Ich seufze. „Ich bin kein kleines Mädchen mehr, Dad.“
Der Blick mit dem er mich ansieht, verrät mir, dass er das anders sieht.
„Für mich schon.“
Dann höre ich langsame jedoch schwere Schritte und als ich mich umdrehe, steht er da … Bull, der Präsident des Seattle-Chapters der Emerald Wolves.
Und verdammt noch mal!
Er ist um einiges größer und attraktiver, als ich erwartet habe.
Mein Blick bleibt einen Herzschlag zu lange an ihm hängen, wandert dann über seine kurzen dunklen Haare, den markanten Kiefer, der von einem dunklen Bartschatten bedeckt ist, der allein mir schon eine Warnung sein sollte, bis hin zu seinen eisblauen Augen die viel zu intensiv auf meinem Gesicht ruhen.
Sein Blick ist gnadenlos und wachsam, fast so als würde er alles sehen und sich trotzdem nichts anmerken lassen.
Neben seinem Mundwinkel zieht sich eine kleine Narbe entlang, die für jeden der nicht aus meiner Welt stammt, eher unscheinbar wirken muss.
Doch für mich ist sie wie ein Ausrufezeichen, ein stiller Hinweis darauf, dass dieser Mann es gewöhnt ist zu Kämpfen.
Bull hat verflucht breite Schultern und einen massiven Körper der nur aus Muskeln, Kraft und Entschlossenheit zu bestehen scheint.
Und mit jeder Sekunde wird mir klarer, dass es nicht allein seine Größe ist, die so einen Eindruck auf mich macht. Es ist die Autorität, die ihn wie ein zäher Nebel umgibt. Eine Autorität die so spürbar ist, dass sich die feinen Härchen in meinem Nacken warnend aufstellen.
Dieser Mann ist mindestens so gefährlich wie mein Vater.
Vielleicht sogar gefährlicher.
Und das nicht, weil sich zu 100% eine Waffe unter seiner Weste verbirgt, sondern weil er diese ruhige, kontrollierte Bedrohlichkeit ausstrahlt, die keinen Raum für irgendwelche Zweifel lässt und die ganz sicher keine Fehler verzeiht.
