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Joe war ein Profi, seiner Transport Aufträgen erledigte er stets sehr genau und pünktlich. Die Polizei versuchte oftmals ihm zu folgen oder ihn zu fassen, aber Joe hatte so viele Möglichkeiten durch seiner Unterirdischen Refugien und ebenfalls durch, seiner guten Freunde sich in der Luft aufzulösen, Joe, hat sich aus seiner Geschäfte zurückgezogen und genoss mit seiner Freundin das Leben am Meer angeblich in Kalifornien, Amerika, aber das wusste niemanden so genau. Die Polizei stand vollkommen ins Dunkel.
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Seitenzahl: 91
Veröffentlichungsjahr: 2017
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Alexander Gairing
Sein letzter Auftrag
Ich habe die ruhige Macht den Skorpion!
Dieses ebook wurde erstellt bei
Inhaltsverzeichnis
Titel
Sein letzter Auftrag
Kurzbeschreibung
Kapitel 1
Impressum neobooks
Joe, 60 Jahre alt. Größe 175 cm und 65 kg, sportliche Figur, sehr sympathisch, freundlich, scharmant und immer elegant angezogen, ein schöne Ovale Gesicht sein Kopf glattrasiert und mit großen braune Augen.Aus seiner Geschäfte hat er sich Seit fünf Jahren zurückgezogen und genoss mit seiner Freundin das Leben am Meer angeblich in Kalifornien, aber das wusste niemanden so genau.
Er wurde viele Male angerufen, weil man ihm vertraute und wusste, er ist intelligent genug, um Waren aller Art zu transportieren. Aber er wollte in seinem Alter nicht mehr arbeiten, sagte immer Nein zu jedem Angebot. Bis eines Tages ein sehr guter Honorarvorschlag gemacht wurde, wo es sehr viel Geld zu verdienen gab, er überlegte sehr lange, wollte hier ablehnen, aber es war viel zu interessant und fast ohne Risiko. Er entschloss sich dafür und akzeptierte den Auftrag. Er war ein alter erfahrener Mann um die 60 Jahre, der immer noch sehr dynamisch, gesund und durchtrainiert war, kannte seinen Job genau. Man nannte ihn Joe, wohnhaft in Californien, so stand es in seinem Ausweis. Aber niemand wusste genau, ob das auch stimmte. Nicht verheiratet, ohne Kinder und mit mehreren Frauen, die er in verschiedenen Staaten hatte. Einem einwandfreien Leumundszeugnis. Diesmal sprach ihn das Angebot an und er traf sich um 18 Uhr mit Antonio in dem Kaffee Pucci, in einem kleinen unbekannten Dorf bei Palermo, Sizilien. Antonio war einer der Bosse, den Joe seit über 15 Jahren schon kannte.
Antonio erklärte ganz genau das Geschäft, da er Joe im Prinzip schon kannte. Hier wurde ihm nur die Adresse gegeben, wo er sich in Trapani eine Tasche abholen muss. „Hier wirst du dann erfahren, wo du es abliefern sollst, und auch sofort die Hälfte des Geldes bei dem Auftrag und die andere Hälfte bei der Lieferung bekommen.“ Joe: „Nein, ich will die ganze Summe bei Auftragserteilung, die bei der Taschenübernahme erfolgen wird und zwar sofort in bar.“ Antonio musste hier mit allen möglichen Tricks kämpfen, aber Joe stellte seine festen Bedienungen und es gab keinen Kompromiss.
Antonio musste mit dem Boss in Trapani telefonieren und nach einer Weile bekam er das Einverständnis, dass Joe die volle Summe bei Abholung der Tasche bekommen wird. „Wann muss ich in Trapani sein?, fragte Joe. „Nächste Woche Freitag, genau um 12 Uhr.“ „Okay.“ Joe kam genau zum vereinbarten Termin, pünktlich klopfte er an die Tür, ein Wachmann öffnete: „Ich weiß, wer du bist, komm, der Boss wartet auf dich“, sagte er, als ob er die Strophe auswendig gelernt hatte. Joe ging in das prachtvolle Haus herein und wurde durch den Saal in das Büro geführt. Giovanni stand aus seinem Lederstuhl auf und streckte mit einem kleinen Lächeln Joe seine große Hand entgegen, die Joe mit Freude fest in seine Hand drückte. Giovanni wahr sehr jung um die 30 Jahre und war sicherlich nicht der hohe Boss. Giovanni aber fing sofort an, über das Honorar zu verhandeln. Er wollte nur die Hälfte bezahlen und nicht die ganze Summe Geld, so wie Joe verlangte. Joe stand sofort auf und drehte Giovanni den Rücken zu und ging ohne etwas zu sagen aus dem Büro. Das ist ein dummer Mann, dachte sich Joe, und ging durch den Saal bis zum Ausgang. Eine Stimme rief laut: „Warte, Joe.“ Giovanni kam mit einem verschlossenen Geldkuvert. „Entschuldige bitte, hier ist dein Geld.“ Joe sah ihm tief und lange in die Augen: „Okay, wo ist die Ware?“ Einer der Wachtmänner brachte auf Rollen eine schwarze Tasche herbei. „Hier ist auch die Lieferadresse“, sagte Giovanni. „Das ist eine Adresse in München, Deutschland“, sagte Joe. „Ja, richtig, du sprichst perfekt Deutsch so wie uns bekannt ist, fast ohne Akzent.“
„Ja, das stimmt.“ „Ich denke, die 200.000 Euro sind eine gute Bezahlung und ich wünsche dir eine gute Reise“, sagte Giovanni fast verärgert. „Komm wieder gesund zurück, wir haben noch einen Auftrag für dich.“
Joe nickte leicht mit dem Kopf, er dachte sich, dass er vor den Leuten das Geld erwähnen musste, war sehr dumm. Einen zweiten Auftrag wird es sicherlich nicht mehr geben.
Aber innerlich freute er sich und stieg in sein Sportauto, das sofort mit Vollgas weiterfuhr. Die Fahrt nach München ging über 1200 km, die er in vier Etappen schaffen wollte. Er hatte für die verschiedenen Reisen, so wie immer, alles im Voraus vorbereitet, egal wohin er fuhr. Er brauchte nur seine Sachen zu holen und entsprechend die Personen, denen er vertraute, anzurufen. Er hatte für seine Sicherheit. falls es schief laufen sollte, immer einen Plan, der mit vier versteckten Refugien (Zufluchtsorten), versehen war. Er überließ nichts dem Zufall. Seine Route führte als erstes zu einem verlassenen kleinen Dorf bei Pizzo, hier wartete schon der sympathische Agostino, der immer zum Scherzen bereit war.
Er hatte einen Sohn, der ein Diplom als Jurist mit Erfolg abgelegt hatte. Aber er war mit schlechten drogensüchtigen Freunden zusammen, die Koka rauchten und genau vor drei Monaten bekam er mit der Polizei Probleme, er wurde nicht ins Gefängnis gesteckt, sondern er verlor seine Rechtsanwaltslizenz und musste seine Kanzlei schließen. Seine Frau hat viel für ihn gemacht, um ihn von der Clique, mit der seit er ein Kind war, immer zusammen war, fernzuhalten. Ich weiß nicht wie, aber auf einmal schaffte sie es, danach fuhren sie beide nach Mailand.
Er stellte bald fest, dass er sogar ohne Koka leben kann. „Sie ist nicht nur schön, sondern eine wunderbare gute Frau. Gott segne sie“, sagte Agostino mit einer zittrigen Stimme. „Ja, Gott segne sie“, sagte Joe.
Am nächsten Tag Fuhr Joe in sein zweites Refugium weiter, zu Giuseppe, der in einem ganz kleinen Dorf bei Ottaviano in der Nähe von Neapel wohnte.
Refugium bedeutet, wenn er von der Polizei verfolgt wird, dann benutzt er ein vorbereitetes unterirdisches Versteck, so eine Art Tunnel, der ganz woanders einen Ausgang hat. Hier unten kann er für die nächsten drei Monate, ohne mit Lebensmitteln versorgt zu werden, leben.
Giuseppe wartete ganz ungeduldig, denn sie kannten sich seit über 20 Jahren und es wurde immer, wenn er kam, ein großes Fest gegeben. Joe kam um 14 Uhr, die Sonne immer noch hoch, stark und warm, als Begrüßung gab es eine Brotzeit und reichlich Wein aus eigenem Weinbau. Joe durfte in den Weinkeller und selbst den guten Tropfen aussuchen, denn er trank nur trockenen Rotwein mit 13 % oder 14 % Alkohol und von 0,1 % bis 0,5 % Restzucker der Liter. Joe genoss die guten Weine sehr. Giuseppe bekam sogar bei vier verschiedenen Rot- und zwei Weißweinen Auszeichnungen sowie eine weitere für seinen hervorragenden Grappa. Nach der kräftigen Brotzeit fing Giuseppe an, zu erzählen, was er vor zwei Tagen erlebt hat.
„Vorgestern war ich beim Einkaufen gewesen, ganz zufällig sprach mich ein alter Mann an, als erstes dachte ich, er will Almosen von mir, aber er sagte, im Namen der Gerechtigkeit, ich warne dich für deine angeberische naive Zusammensetzung der Gifte, die du der Gendarmerie von Neapel ins Ohr gesetzt hast. Was sagst du da, was für Gifte, ich weiß überhaupt nicht, von was du sprichst, du alter Narr, sagte ich. Das wirst du bald zu sehen bekommen, antwortete mir mit eine sehr tiefe Stimme.
Ich beachtete ihn gar nicht und ging weiter, nach nur zwei Schritten drehte ich mich wieder zu ihm um, aber er war schon verschwunden. Nach dem Einkaufen ging ich zu meinem Auto und stieg ein, hier bemerkte ich, dass auf meiner Scheibe ein Zettel unter das Wischblatt gelegt wurde. Ich nahm es raus und las: Ich habe dich gewarnt.“
„Anscheinend hat er dich die ganze Zeit beobachtet“, sagte Joe. „Ja, das kann möglich sein, aber was wollte der alte Mann mit Giften sagen, warum warnen?“ Joe: „Erzähl weiter.“
Danach habe ich Halt bei Gasolio an der Tankstelle gemacht, um voll zu tanken, dort bin ich sehr oft, denn dort bekommst du immer einen sehr guten Service. Ich stieg aus und ging in die Cafeteria, um ein Café Corretto mit Grappa zu trinken, mit der Tasse in der Hand drehte ich mich um zu meinem Auto, in weiter Entfernung sah ich wieder den alte Mann ganz ruhig stehen, der sicherlich schon eine ganze Weile zu mir schaute. Ich stellte die Tasse auf die Theke und drehte mich zu ihm, aber er war schon wieder weg. Ich dachte mir, sehr eigenartig, und trank meinen Kaffee weiter und nahm noch ein Wurstbrot zu mir in der Hoffnung, dass er wieder auftauchen würde, aber er ließ sich nicht mehr blicken.
„Sappalot“, sagte Joe, „das ist sehr merkwürdig, dass er sogar weiß, wo du tankst.“ Gestern, zusammen mit meiner Tochter, bin ich nach Amalfi zu meinen Schwestern zum Kaffee und Kuchen gefahren. Beim Aussteigen sah ich wieder von Weitem den alten Mann in einer Ecke auf der anderen Straßenseite stehen, so, als ob er auf uns warten würde. Ich sagte Anita, sie solle einen Moment auf mich warten und wollte schnell über die Straße zu ihm. Die Straße wahr sehr lebendig, hier fuhren sie alle ziemlich schnell.
Beim Überqueren der Straße musste ich höllisch aufpassen, es fehlte nicht viel und fast wäre ich von einem Lkw überfahren worden. Auf der anderen Seite angekommen, sah ich den Mann nicht mehr, er war wieder verschwunden, als ob er sich in Luft aufgelöst hätte.
Der kalte Schweiß lief mir über den Rücken. Meine Schwester meinte, ich bin einfach von der vielen Arbeit überspannt und brauche unbedingt Erholung. Ja, sie hatte recht, das brauche ich wirklich. Ein Urlaub wäre sehr schön, aber wer versorgt die Weine. Außerdem, die Geschichte ist nicht erfunden.“ „Ja, das glaube ich auch“, sagte Joe. „Wenn aber der alte Mann sich immer in Luft auflöst, so wie du sagst, wie kannst du ihm auf die Fersen kommen? Vor allem möchte ich gerne wissen, woher er alles über dich weiß, hast du Feinde oder irgendwen, der an dir Rache üben will?“ „Nein, niemand, von dem ich wüsste.“ „Es ist die seltsamste Geschichte, die ich bis heute gehört habe. Wenn ich zurückkomme, werde ich bei dir wieder Halt machen und möchte wissen, was das alles zu bedeuten hat.“ Giuseppe: “Ja, gut, ok.”
Am nächsten Morgen ganz in der Früh fuhr Joe zu seinem dritten Refugium, das einige Kilometer von San Lazzaro bei Bologna entfernt war, hier hatte er nach vielen Monaten Arbeit sein größtes Versteck aufgebaut, das ihm sogar erlaubte, ein ganzes Jahr unterirdisch zu leben. Er kam um 17 Uhr und Pasquale hatte mit seiner Frau Teodora für ihn eine festliche Mahlzeit vorbereitet. Die Kinder hatten sogar mit Blumen das ganze Haus und den Festtisch dekoriert. Joe war überwältigt von der Schönheit der Choreografie und dem passenden Zusammenspiel der Gestaltung durch die vielen zarten Lichter.
