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Viele Menschen nutzen bestimmte Formen der Selbstbehandlung, sei es bei körperlichen oder psychischen Erkrankungen oder auch zur Prävention und Rehabilitation. Insbesondere wird dabei auf nicht verschreibungspflichtige Medikamente zurückgegriffen. Die Beiträge des vorliegenden Bandes setzen sich aus verschiedenen Blickwinkeln und unter Berücksichtigung wissenschaftlicher Befunde mit diesem Thema auseinander. Zunächst gibt der Band in mehreren Kapiteln einen Überblick über den allgemeinen Medikamentengebrauch bei verschiedenen Patientengruppen. Anschließend wird auf die Selbstbehandlung und Selbstmedikation bei verschiedenen Indikationen wie z.B. Kopfschmerzen, Suchterkrankungen, Zwangs- und Essstörungen eingegangen. Weitere Kapitel diskutieren die Selbstbehandlung im Rahmen der sogenannten komplementär-alternativen Medizin sowie den Einsatz von kreativen Verfahren wie Musik-, Schreib-, Tanz- und Bibliotherapie. Abschließend werden Aktivitäten der Selbsthilfe wie die Nutzung von Ratgeberliteratur und Selbsthilfegruppen im realen und virtuellen Setting thematisiert. Der Band bietet somit Informationen und Hilfestellungen für alle Personen, die in der Behandlung und Beratung von Patienten tätig sind, sowie für Menschen, die generell an ihrer Gesundheit interessiert sind.
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Veröffentlichungsjahr: 2017
Christiane Eichenberg
Elmar Brähler
Hans-Wolfgang Hoefert †
(Hrsg.)
Selbstbehandlung und Selbstmedikation
Organisation und Medizin
Selbstbehandlung und Selbstmedikation
hrsg. von Prof. Dr. Christiane Eichenberg, Prof. Dr. Elmar Brähler und Prof. Dr. Hans-Wolfgang-Hoefert
Herausgeber der Reihe:
Prof. Dr. Hans-Wolfgang-Hoefert, Prof. Dr. Uwe Flick, Prof. Dr. Dr. Martin Härter
Prof. Dr. Christiane Eichenberg, geb. 1973. Studium der Psychologie in Köln. 2013–2016 Universitätsprofessorin für Klinische Psychologie, Psychotherapie und Medien, Sigmund Freund PrivatUniversität Wien. Ab 2016 Universitätsprofessorin an der Medizinischen Fakultät der Sigmund Freund PrivatUniversität Wien, Leiterin des Instituts für Psychosomatik.
Prof. Dr. Elmar Brähler, geb. 1946. Studium der Mathematik und Physik in Gießen. 1994–2013 Leiter der Selbständigen Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie der Universität Leipzig und 2009–2012 Medizinisch-Wissenschaftlicher Leiter des Departments für Psychische Gesundheit.
Prof. Dr. Hans-Wolfgang Hoefert, geb. 1945, gest. 2014. Studium der Psychologie und Betriebswirtschaftslehre in Berlin. 1982–2006 Hochschullehrer für Sozial- und Organisationspsychologie, Schwerpunkt Gesundheitswesen, an der Alice Salomon Hochschule Berlin. Ab 1980 Fortbildungen für Fach- und Führungskräfte sowie Mitglied in europäischen Expertenkommissionen im Gesundheitswesen.
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Satz: Mediengestaltung Meike Cichos, Göttingen
Format: EPUB
1. Auflage 2017
© 2017 Hogrefe Verlag GmbH & Co. KG, Göttingen
(E-Book-ISBN [PDF] 978-3-8409-2688-4; E-Book-ISBN [EPUB] 978-3-8444-2688-5)
ISBN 978-3-8017-2688-1
http://doi.org/10.1026/02688-000
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Aus verschiedenen Gründen nutzen immer mehr Menschen bestimmte Formen der Selbstbehandlung, vor allem zur Kuration von körperlichen und psychischen Erkrankungen oder Missgefühlen, gelegentlich auch im Rahmen der Prävention und Rehabilitation. Dabei ist die Selbstmedikation – mit nicht verschreibungspflichtigen Mitteln – die am häufigsten praktizierte Form der Selbstbehandlung. Daneben werden zahlreiche andere Formen praktiziert, die von der Rezeption von Ratgebern über Nahrungsergänzungsmittel, homöopathische Praktiken bis hin zu körperlichen Übungen fernöstlicher Provenienz reichen. Die Anwendung solcher Mittel und Methoden ist nicht unproblematisch, da es zu Nebenwirkungen aufgrund von Fehldosierungen und schädlichen Interaktionen mit verordneten Medikamenten kommen kann. Auch die jeweiligen Informationsquellen – zunehmend das Internet – bedürfen bei allen Vorteilen, die sie Betroffenen auf dem Weg zu einem „informierten Patienten“ bieten, einer kritischen Analyse. Umso wichtiger wird eine fachkundige Beratung für Patienten durch Fachpersonen (Ärzte, Psychologen, Apotheker), soweit sie im direkten Kontakt mit Patienten stehen, und nicht zuletzt auch durch verantwortungsvolle Wissenschaftsjournalisten, soweit sie an der Gestaltung von Internettexten oder Informationsmaterialien der Krankenkassen beteiligt sind.
Einleitend wird in diesem Band ein Überblick gegeben über die Beschaffenheit des sogenannten zweiten Gesundheitsmarktes, die relevanten Wirtschaftsdaten und die wichtigsten Indikationen, bei denen die Verbraucher zu Formen der Selbstbehandlung greifen, wobei diese Ausführungen noch einmal nach Altersgruppen spezifiziert werden (Kinder, Jugendliche, Erwachsene sowie speziell ältere Menschen). Diskutiert werden weiterhin die Probleme der Dosierung und Polypharmazie. Im zweiten Teil werden Formen der Selbstbehandlung bei verschiedenen (auch psychischen) Indikationen diskutiert. Im dritten Teil stehen Selbstbehandlungen im Rahmen der sogenannten komplementär-alternativen Medizin im Mittelpunkt, wobei die jeweiligen Quellen in ihrer Attraktion für Patienten diskutiert werden. Im vierten Teil werden verschiedene kreative Verfahren auf ihr Potenzial zur Selbstanwendung beleuchtet. Abschnitt fünf stellt verschiedene Selbsthilfeaktivitäten, insbesondere solche mit realem oder virtuellem Gruppenbezug, dar und beschreibt verschiedene Entscheidungshilfen für Patienten, die von Internetquellen bis hin zu realen Beratungen durch Ärzte und Apotheker reichen.
Damit greift das vorliegende Herausgeberwerk ein modernes wie zentrales Gesundheitsthema auf und versucht aus verschiedenen Disziplinen und damit Blickwinkeln einerseits und für verschiedene Patientengruppen andererseits wissenschaftlich fundierte wie praktische Hilfestellung für alle Berufsgruppen zu geben, die an ihrer Gesundheit interessierte Menschen begleiten.
Die Idee zu diesem Buch stammt von Prof. Dr. Hans-Wolfgang Hoefert, der sich vieler innovativer, aber bis dato vernachlässigter Themen im Gesundheitsbereich annahm (z. B. Buchpublikationen zu Themen wie „Gesundheitszwänge“, „Gesundheitsängste“, „Krankheitsprävention in der Kontroverse“, „Moderne Krankheiten“, „Krankheitsvorstellungen von Patienten“ usw.). Leider verstarb Wolfgang Hoefert während dieses |6|Buchprojekts nach schwerer Krankheit. Als Co-Herausgeber führen wir seine begonnene Arbeit in Gedenken an ihn zu Ende. Wir danken allen Autoren dieses Buches, die uns dabei unterstützten, und hoffen, dass für Selbstbehandlungsmaßnahmen betreibende Menschen und ihre Berater Anregung und Hilfestellung gegeben werden kann, diese nicht nur gezielter, effektiver, sondern auch nebenwirkungsärmer zu gestalten.
Gießen und Wien, im November 2016
Elmar Brähler
Christiane Eichenberg
Vorwort
Teil I Konventionelle medikamentöse Behandlung
Arzneimittelverbrauch in Deutschland
1 Einführung
2 Das Angebot an Arzneimitteln
3 Pharmakologische Expertise als notwendige Voraussetzung der Arzneimitteltherapie
4 Individueller Arzneimittelverbrauch
5 Der Arzneimittelverbrauch in 2014
Die 2014 meistverkauften Arzneimittel
6 Ein besonderes Verbrauchsproblem: Abhängigkeit
7 Daten zum Gebrauch ausgewählter Arzneimittel
Literatur
Arzneimittelverbrauch und Arzneimitteltherapiesicherheit bei älteren Menschen
1 Steigender Arzneimittelverbrauch – nicht zuletzt aufgrund einer alternden Bevölkerung
2 Selbstmedikation im Alter
3 Geschlechtsunterschiede
4 Multimorbidität und Polypharmazie sind häufige Phänomene im Alter
5 Polypharmazie gefährdet die Patientensicherheit
6 Potenziell inadäquate Medikamente im Alter (PIM)
7 Einstellung zu Medikamenten und Adhärenz
8 Heimbewohner als besondere Risikogruppe
9 Fazit
Literatur
Arzneimittelgebrauch bei Kindern und Jugendlichen – Ergebnisse des Kinder- und Jugendgesundheitssurveys (KiGGS)
1 Einleitung
2 Studiendesign
3 Erfassung des Arzneimittelgebrauchs
4 Ergebnisse
4.1 Prävalenz der Arzneimittelanwendung nach soziodemografischen Merkmalen
4.2 Arzneimittelspektrum
4.3 Indikationen
4.4 Verordnungs- vs. Selbstmedikation
4.5 Schmerzmittel
4.6 Arzneimittelanwendung bei Erkältung und Infektion der oberen Atemwege
4.7 ADHS-Medikation
4.8 Off-Label-Use
5 Zusammenfassung und Ausblick
Literatur
Selbstmedikation in Deutschland
1 Selbstmedikation im Zeitverlauf
2 Dominante Forschungsthemen
3 Aktuelle Befunde zu Risikogruppen
3.1 Schwangerschaft
3.2 Junge und alte Menschen
3.3 Weitere Risikogruppen
4 Selbstmedikation und Medien
5 Mit nicht verschreibungspflichtigen Arzneimitteln behandelte Beschwerden
6 Motive für Selbstmedikation
7 Informationsquellen und Absatzkanäle
8 Diskussion
8.1 Aktuelle Datenlage zur Selbstmedikation der Deutschen
8.2 Kulturvergleichende Bemerkungen
8.3 Zentrale Institutionen
8.4 Forschungs- und Praxisausblick
Literatur
Polypharmazie
1 Einleitung
Ab wann spricht man von Polypharmazie?
2 Überblick zur Häufigkeit und Betroffenheit von Polypharmazie
2.1 Polypharmazie in Deutschland
2.2 Über die Schwierigkeiten eines vollständigen Überblicks zur Einnahme von Medikamenten
3 Was macht Polypharmazie zum Problem?
4 Handlungsnotwendigkeiten und -möglichkeiten
4.1 Grundlegende Voraussetzungen für die Veränderungen von Polypharmazie
4.2 Einzelmaßnahmen zur Beeinflussung von Polypharmazie durch Ärzte und Apotheker
Literatur
Einflüsse von Persönlichkeitsmerkmalen bei der Selbstmedikation
1 Einleitung
2 Methoden
2.1 Methodische Herangehensweise
3 Ergebnisse
3.1 Selbstmedikation in Deutschland
3.2 Beschwerden und Medikation
3.3 Subjektiver Gesundheitszustand und Medikation
3.4 Medikation und soziales Selbst
4 Zusammenfassung und Folgerungen
4.1 Medikation in Abhängigkeit von Geschlecht, Alter, Schicht
4.2 Medikation und Beschwerden
4.3 Medikation und Gesundheitszustand
4.4 Selbstmedikation und ärztliche Medikation
4.5 Selbstmedikation und soziales Selbst
4.6 Keine Medikation und soziales Selbst
5 Diskussion
5.1 Ängstlich-isoliertes soziales Selbst
5.2 Selbstwirksam-autarkes soziales Selbst
Literatur
Teil II Selbstbehandlung bei verschiedenen Indikationen
Selbstmedikation mit OTC-Präparaten in Deutschland – Ergebnisse bevölkerungsbezogener Gesundheitssurveys
1 Einleitung
2 Methodik zur Arzneimittelerfassung
3 Ergebnisse
3.1 Selbstmedikation bei Erwachsenen in BGS98
3.2 Selbstmedikation bei Erwachsenen in DEGS1
4 Zusammenfassung und Ausblick
Literatur
Selbstbehandlung mit OTC-Präparaten und Internetnutzung
1 Einleitung
2 Übersicht relevanter Forschungsthemen
3 Selbstmedikation mit OTC-Präparaten
4 Motive und Gründe für die Internetbestellung von Arzneimitteln
5 Vor- und Nachteile der Online-Bestellung
6 Charakteristika von Pharmakäufern im Internet
6.1 Alter
6.2 Risikobereitschaft
7 Cybercrime
8 Zum Zusammenhang von Medikamentenmissbrauch und Internet
9 Evaluierung von Online-Apotheken
10 Zusammenfassung und Implikationen für die Praxis
Literatur
Selbstbehandlung von Migräne und Spannungskopfschmerzen
1 Einführung
2 Migräne
2.1 Diagnostik der Migräne mit der IHS-Klassifikation
2.2 Epidemiologie der Migräne
2.3 Migränekomplikationen – Chronische Migräne (CM)
2.4 Pathophysiologie der Migräne
3 Kopfschmerz vom Spannungstyp
3.1 Diagnostik
3.2 Epidemiologie
3.3 Pathophysiologie des Kopfschmerzes vom Spannungstyp
4 Behandlung primärer Kopfschmerzen
4.1 Nicht medikamentöse Behandlung
4.2 Medikamentöse Behandlung
4.3 Probleme bei der Selbstbehandlung
5 Zur Effektivität der nicht medikamentösen Selbstbehandlung
6 Fazit
Literatur
Selbstbehandlung bei Suchterkrankungen
1 Einleitung
2 Ist Selbstheilung bei Suchterkrankten wirksamer als professionelle Suchtbehandlung?
3 Psychotrope Substanzen zur Selbstmedikation
4 Gesellschaftlich forcierte Mythen als Motivator zur Selbstbehandlung
5 Selbstbehandlung mittels Neuroenhancern
6 Grenzen der Selbstbehandlung
7 Selbsthilfegruppen
8 Zusammenfassung
Literatur
Selbstbehandlung bei typischen Männerleiden
1 Selbstbehandlung bei Männerleiden?
2 Psychische Bewältigungsstrategien
3 Ernährung
4 Bewegung
5 Alkohol
6 Rauchen
7 Soziale Situation
8 Arbeitsbelastung, Stress und Entspannung
9 Vorsorge
10 Fazit
Literatur
Selbstmedikation in der Frauenheilkunde und Geburtshilfe
1 Hinführung zum Thema
2 IGeL in der Gynäkologie
3 Körperbildaspekte
4 Lebensübergänge von Frauen
4.1 Pubertät und Adoleszenz
4.2 Der Menstruationszyklus
4.3 Klimakterium
4.4 Senium
5 Selbstmedikation bei ausgewählten gynäkologischen Beschwerdebildern
5.1 Selbstmedikation bei klimakterischen Beschwerden
5.2 Selbstmedikation bei Menstruationsbeschwerden und prämenstruellem Syndrom
5.3 Selbstmedikation bei Dyspareunie und Sexualstörungen
5.4 Kontrazeptive Maßnahmen in der Selbstmedikation
5.5 Selbstmedikation bei gynäkologischen Tumorerkrankungen und Brustkrebs
5.6 Selbstmedikation bei schwangerschaftsbedingten Beschwerden
6 Fazit
Literatur
Selbstbehandlung von Zwangsstörungen
1 Hintergrund Zwangserkrankungen
1.1 Epidemiologie und Symptomatik
1.2 Ursachen und Diagnostik
1.3 Therapie
2 Selbstbehandlung bei Zwangserkrankungen: Forschungshintergrund und relevante Fragen
2.1 Zwangsstörungen – Selbstbehandlung als zunächst längerfristig dysfunktionales Coping
2.2 Eigenleistung in der Therapie erforderlich – Erfolgreiche Selbstbehandlung ist nicht weit verbreitet
2.3 Was zählt zur Selbstbehandlung?
2.4 Was motiviert zur Selbstbehandlung?
2.5 Ratgeberliteratur und Angebote über elektronische Medien
2.6 Alternative Behandlungen – Mögliche Formen der Selbstbehandlung
2.7 Angehörige
3 Diskussion
Literatur
Selbstbehandlung bei Essstörungen
1 Einleitung
2 Der problematische und der normale Körper
3 Essstörungen
3.1 Bulimia nervosa
3.2 Anorexia nervosa
3.3 Orthorexia nervosa
4 Essgestörte als Kulturavantgarde
5 Studien und Befunde zur Selbstbehandlung
6 Schlussfolgerung
Literatur
Teil III Komplementär- und Alternativmedizin
Stärkung der Selbstheilung
1 Einleitung
2 Der Zeiteffekt
2.1 Fraktionierter Verlauf der Selbstheilung bei chronischen oder rezidivierenden Störungen
2.2 Symptom-Rhythmus-Diagramm
2.3 Timing der Medikation
2.4 Chrono-Onkologie
3 Der Entspannungseffekt: 4 – 6-Atemtechnik
4 Der Vorstellungseffekt: Fremd- und Selbstsuggestion
5 Objektheileffekt
6 Autoritätsheileffekt: Kansas-Experiment
7 Der Ortsheileffekt
8 Der Selbstheileffekt
8.1 Akzeptanz
8.2 Mortalität und die Selbstbeurteilung der Gesundheit
8.3 Mortalität und die Selbstbeurteilung des Alters
9 Der Konditionierungseffekt
Konditionierung der positiven Wirkung eines allopathischen Medikaments
10 Löschung von negativen Körperreaktionen
11 Der Sozialeffekt
12 Der Epigenetikeffekt
13 Bewusstseinsmedizin: Vorstellungskraft als Heilmittel
Literatur
Inanspruchnahme der Komplementär- und Alternativmedizin
1 Einleitung
2 Stellenwert von Naturheilverfahren und CAM-Verfahren in der Selbstbehandlung
3 Selbstmedikation mit Produkten aus dem Bereichen Naturheilkunde und CAM
3.1 Pflanzliche Arzneimittel (Phytopharmaka)
3.2 Zubereitungen aus nicht europäischen traditionellen Medizinsystemen
3.3 Mikrobiologische Therapie
3.4 Homöopathika und Medikamente aus mit der Homöopathie verwandten Medizinsystemen
3.5 Nichtarzneimittel
3.6 Einflussfaktoren auf die Selbstmedikation mit Phytopharmaka/CAM-Medikamenten
3.7 Extrinsische Faktoren der Motivation
3.8 Intrinsische Faktoren der Motivation
4 Wünsche und Forderungen der Anwender von Selbstmedikation
5 Zusammenfassung und Ausblick
Literatur
Homöopathische Selbstbehandlung
1 Einleitung
2 Die Selbstmedikation mit homöopathischen Mitteln heute
3 „Einfach, sanft, billig“ – Die Homöopathie als „ideale“ Möglichkeit der Selbsthilfe
4 Schluss
Literatur
Selbstmedikation in der Anthroposophischen Medizin
1 Einleitung
2 Selbstmedikation ist vom Krankheits- und Therapieverständnis abhängig
3 Patienten-Arzt-Beziehung und Selbstmedikation
4 Ethische Grundlinien der Selbstmedikation
5 Praxis der Selbstmedikation
6 Anthroposophische Medizin: Beispiele für die Selbstbehandlung
6.1 Virale Infekte
6.2 Durchfallerkrankungen
6.3 Allergische Erkrankungen
6.4 Arterielle Hypertonie
6.5 Schmerztherapie
6.6 Wundbehandlung
7 Zusammenfassung und Ausblick
Literatur
Selbsthypnose und Autosuggestion
1 Einführung
1.1 Was bedeutet Autosuggestion?
1.2 Hypnose und Selbsthypnose: Einführung und Definition
1.3 Überblick über die Anwendungsbereiche der Selbsthypnose und Autosuggestion
2 Psychologische Parameter
2.1 Leistungssteigerung durch Selbsthypnose
2.2 Hypnose bei psychischen Erkrankungen
2.3 Hypnose bei Stotterern
3 Selbsthypnose in der Medizin
3.1 Selbsthypnose und Immunsystem
3.2 Selbsthypnose zur Schmerzreduktion
3.2 Selbsthypnose und Allergien
4 Zusammenfassende Diskussion und Zukunftsperspektiven
Literatur
Teil IV Kreative Verfahren
„Schaden kann Musik wohl kaum …“: Selbstbehandlung mit Musiktherapie
1 Präludium
2 Annäherung an das Ohr als Werkzeug musikalischer Selbstbehandlung und -medikation
3 Die „musikalische Hausapotheke“ als alte neue Einladung zur Selbstbehandlung?
4 Die musikalische Medikation „Stille“
5 Erkenntnisfortschritte aus der Forschung und ihre mögliche Anwendungen in der Selbstbehandlung und -medikation mit Musik
6 Qualifizierungshilfe für die Selbstbehandlung
7 Analytische Entwicklungspsychologie
8 Qualifizierungshilfe für die Selbstbehandlung
9 Persönlichkeitspsychologie und Musik
10 Postludium
Literatur
Selbstbehandlung mit Schreibtherapie
1 Anmerkungen zur Schreibtherapie
2 Einige psychologische Überlegungen zur Schreibtherapie als Selbstbehandlung
3 Krisen in der Selbstbehandlung durch Schreibtherapie
4 Regression im Dienste des Ichs in der Selbstbehandlung mit Schreibtherapie
5 Zum aktuellen Stand der Selbstbehandlung mit Schreibtherapie
Literatur
Selbstbehandlung mit Tanztherapie
1 Einleitung
2 Standardanforderungen an anerkannte Tanztherapeutinnen
3 Entscheidungshilfen für Experten und Patientenleitlinien: Internetsuche
4 Indikation und Kontraindikation für Tanztherapie
4.1 Indikation
4.2 Kontraindikation
5 Selbstbehandlung in der Tanztherapie
Tanztherapeutische Schritte in die Selbstbehandlung – Ein Beispiel
6 Zusammenfassung
Literatur
Selbstbehandlung mit Bibliotherapie
1 Historischer Kontext
2 Gegenwärtige Situation
3 Perspektiven
Literatur
Teil V Selbsthilfeaktivitäten
Selbstbehandlung mit Ratgeberliteratur
1 Einleitung
2 Dimensionen der Ratgeberliteratur
2.1 Fiktionales vs. didaktisches Material
2.2 Patientenratgeber und Selbsthilfebücher
2.3 Selbsthilfemanuale
2.4 Intentionales vs. relationales vs. transponierendes Lesen
2.5 Therapiegeleitete Verwendung von Ratgeberliteratur: Bibliotherapie
3 Angebot und Nachfrage
4 Evaluierung von Ratgebern und Selbsthilfemanualen
4.1 Metaanalysen
4.2 Weitere Befunde
5 Zum Verhältnis von Selbsthilfemanualen und professioneller Behandlung
6 Chancen und Grenzen
7 Ausblick
Literatur
Reale Selbsthilfegruppen – Eine Form gemeinschaftlicher Selbstbehandlung
1 Historische Vorbemerkung
2 12-Schritte-Gruppen
3 Psychologisch-therapeutische Selbsthilfegruppen
4 Selbsthilfe bei körperlichen Erkrankungen und Behinderungen
5 Zugang zur Selbsthilfe
Literatur
Virtuelle Selbsthilfegruppen
1 Einleitung
2 Dominante Forschungsthemen
2.1 Spezifische Inhalte in Selbsthilfeforen
2.2 Chancen, Risiken und Effekte von Selbsthilfeforen
2.3 Soziale Unterstützung in Selbsthilfeforen
2.4 Charakteristika der Nutzer
2.5 Kommunikationsprozesse und Inhalte in Selbsthilfeforen
2.6 Selbsthilfeforen als Informationsmöglichkeit
3 Besonderheiten virtueller Selbsthilfegruppen
3.1 Anonymität
3.2 Erhöhte Flexibilität
3.3 Teilnehmerzahl
3.4 Asynchrone Kommunikation
3.5 Extreme Communities
3.6 Virtuelle Selbsthilfegruppen im Web 2.0
3.7 Soziale Unterstützung für alle Altersgruppen
3.8 Subjektives Wohlbefinden
3.9 Erhöhte Compliance
4 Diskussion
4.1 Forschungsdesiderate
4.2 Rolle des Behandelnden
4.3 Ausblick
Literatur
Gesundheits- und Risikokommunikation im Dialog mit Patienten
1 Einleitung
2 Aufgaben der Risikokommunikation
Paradigmenwechsel von der Experten orientierten Perspektive zum Dialog
3 Der Konsum von Nahrungsergänzungsmitteln – Trends und Hintergründe
3.1 Rechtliche Definition von Nahrungsergänzungsmitteln in Abgrenzung zu Arzneimitteln
3.2 Verbreitung und Risiken
3.3 Anlässe für Risikokommunikation
4 Die BfR-Studie
4.1 Design und Ergebnisse
4.2 Ergebnisse der qualitativen Forschung
5 Verwendungsmotive von Nahrungsergänzungsmitteln
Lifestyle-Ideale versus Alltagserfordernisse
6 Schlussfolgerungen für eine zielgruppenorientierte Risikokommunikation im Bereich Selbstbehandlung und Selbstmedikation
Zielgruppenorientierte Risikokommunikation setzt Zielgruppenkenntnis voraus
7 Zusammenfassung und Ausblick
Literatur
Internethilfen zur Selbstbehandlung
1 Einleitung
2 Merkmale von Online-Selbsthilfeangeboten
3 Informationsangebote
Probleme
4 Online-Diagnosesysteme
Probleme
5 Internetbasierte Selbsthilfeprogramme
5.1 Stand der Forschung zur Effektivität
5.2 Probleme
6 Soziale Netzwerke
Probleme
7 Apps
8 Serious Games
9 Diskussion
Literatur
Ethische Vorgaben zur Beratung von Apothekern und Ärzten
1 Einleitung
2 Ethik und Monetik: Die Situation der Apotheker
3 Eigenverantwortung und Unabhängigkeit: Die Situation der Ärzte
4 Fazit
Literatur
Die Autorinnen und Autoren des Bandes
Stichwortverzeichnis
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