Sex mit dem Vermieter | Erotische Geschichte - Ricarda Jackson - E-Book

Sex mit dem Vermieter | Erotische Geschichte E-Book

Ricarda Jackson

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Beschreibung

Wer ist der geheimnisvolle Mann, der Elisa für wenig Geld ein Zimmer in seiner herrschaftlichen Villa anbietet und ihr gleich am ersten Abend einen gewaltigen Orgasmus beschert? Sie stellt fest, dass der überirdische Sex sie nicht getäuscht hat: Der Mann ist kein Mensch. Gefangen im Haus eines magischen Wesens, zu dem sie sich mehr und mehr hingezogen fühlt, muss sie sich entscheiden: Soll sie fliehen oder der Wahrheit auf den Grund gehen? Keine Zeit für einen langen Roman? Macht nichts! Love, Passion & Sex ist die neue erotische Kurzgeschichten-Serie von blue panther books. Genießen Sie je nach Geldbeutel und Zeit erotische Abenteuer mit den wildesten Sex-Fantasien. Egal ob Sie nur noch 5 Minuten vor dem Schlafen Zeit haben oder 30 Minuten Entspannung auf der Sonnenliege brauchen, bei uns finden Sie jederzeit die richtige Geschichte! Hinweis zum Jugendschutz Das Lesen dieses Buches ist Personen unter 18 nicht gestattet. In diesem Buch werden fiktive, erotische Szenen beschrieben, die nicht den allgemeinen Moralvorstellungen entsprechen. Die beschriebenen Handlungen folgen nicht den normalen Gegebenheiten der Realität, in der sexuelle Handlungen nur freiwillig und von gleichberechtigten Partnern vollzogen werden dürfen. Dieses Werk ist daher für Minderjährige nicht geeignet und darf nur von Personen über 18 Jahren gelesen werden. Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.

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Seitenzahl: 46

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Impressum:

Sex mit dem Vermieter | Erotische Geschichte

von Ricarda Jackson

 

Ricarda Jackson wollte schon immer Schriftstellerin werden. Unter verschiedenen Pseudonymen veröffentlicht sie Romane und Kurzgeschichten in unterschiedlichen Genres – von Jugendbüchern über Romantasy und Romantic Thrill bis Erotik ist alles dabei. Ricarda hat viel Zeit in den USA verbracht und lebt jetzt inmitten des Ruhrgebiets. Sie ist regelmäßiger Gast bei Pferderennen und reist gern um die Welt. Neben der Musik ist ihre größte Inspiration, neue Menschen kennenzulernen und unbekannte Orte zu entdecken.

 

Lektorat: Marie Gerlich

 

 

Originalausgabe

© 2019 by blue panther books, Hamburg

 

All rights reserved

 

Cover: allgord @ istock.com

Umschlaggestaltung: www.heubach-media.de

 

ISBN 9783862778683

www.blue-panther-books.de

Sex mit dem Vermieter von Ricarda Jackson

Es war kalt, die Luft roch nach Schnee. Elisa fröstelte und starrte ungläubig auf den Zettel in ihrer Hand. Das war die richtige Adresse. Eindeutig. Sie hatte gewusst, dass das Haus abgelegen am Waldrand lag, aber diese herrschaftliche Villa hatte sie nicht erwartet. Sie kramte in ihrer Jackentasche und las noch einmal den Text des Inserats: »Student sucht Mitbewohner.« Daneben stand eine Telefonnummer. Das war alles. Elisa hatte dort angerufen und war bei einer Dame in der Zeitungsredaktion gelandet, die sie mit einem netten jungen Mann verbunden hatte. Das Gespräch war gut gelaufen, ihrer Information nach hatte er das Haus von seinen Eltern geerbt, zwei Zimmer frei und suchte nun jemanden, der für eine kleine Miete bei ihm einziehen wollte, damit er die Unterhaltungskosten tragen konnte. Er hatte ihr den Termin am heutigen Abend genannt, um sich bei ihm vorzustellen.

Elisa war erst vor wenigen Tagen in Düsseldorf angekommen. Sie hatte einen Studienplatz in Medizin belegt. Am Telefon hatte sie erfahren, dass Arnaldo Geschichte studierte und von einer englischen Universität nach Düsseldorf gewechselt war. Elisa zerknüllte das Inserat und den Zettel mit der Adresse. Einhundertfünfzig Euro wollte er im Monat haben. Das war doch lächerlich. Niemand ließ einen für so wenig Geld in so einem »Schloss« wohnen. Oder doch?

Elisa fragte sich, ob das Anwesen nur wegen der Dämmerung so düster wirkte. Es war zwar nicht weit bis zur Uni, aber wenn sie sich so umsah, dann käme man niemals auf den Gedanken, in einer Großstadt zu sein. Noch nicht einmal in einem Dorf, denn außer dem Wald und der unbeleuchteten Landstraße, die zum Anwesen führte, gab es hier nichts. Vielleicht hatte er weder fließendes Wasser noch Heizung und nur eine Latrine im Garten, das würde die niedrige Miete erklären.

Elisa grinste. Langsam wurden ihre Hände und Füße kalt. Sie schloss ihren kleinen Ford Ka ab und holte tief Luft. Arnaldo, dachte sie, was war das für ein komischer Name. Der Typ war bestimmt eine Brillenschlange mit einem Tweedjackett und trank, da er ja aus England kam – pünktlich seinen Fünf-Uhr-Tee! Wieder musste sie grinsen. Sie schritt auf das eiserne Tor zu und klingelte. Es schwang sofort auf. Langsam lief sie die Auffahrt hoch. Ein Auto konnte sie nicht ausmachen. Wahrscheinlich hatte er es in der Garage, auch wenn sie nirgendwo eine Garage erblicken konnte. Das Haus sah wirklich düster aus. Ihr Grinsen erstarb und sie bemerkte eine Gänsehaut, die nicht von der Kälte herrührte.

Noch etwas fiel ihr auf: Es war totenstill. Sie hörte keine Geräusche, kein Tier, das einen Laut von sich gab. Blätter fielen an diesem Ort anscheinend lautlos zu Boden. Der Garten war gepflegt, sie sah Rasen und einige Steinfiguren, die im Dunkeln recht unheimlich aussahen. Wölfische Menschen mit hässlichen Fratzen, aber auch engelsgleiche Figuren. Der Weg kam Elisa endlos vor und je näher sie dem Haus kam, desto mehr Türmchen schien es zu bekommen. Sie schüttelte den Kopf. Das Haus veränderte sich nicht, ihre Fantasie spielte ihr einfach einen Streich. Natürlich musste es von Nahem betrachtet etwas größer wirken. Es war aus rotbraunen Steinen gebaut und Elisa stand jetzt vor der großen schwarzen Eingangstür. Sie hätte nicht sagen können, aus welchem Holz diese gemacht war. Überhaupt sah das Haus eher so aus, als sei es aus einem einzigen Stück, aus einem Felsen gehauen und nicht Stein für Stein erbaut. Wieder schüttelte sie den Kopf. Für einen Moment wollte sie umdrehen und wieder gehen, aber das wäre ja albern. Sie klingelte.

Irgendwie hatte sie einen alten, dürren Butler erwartet – der hätte genau in dieses Haus gepasst –, aber ein junger Mann öffnete ihr. Im ersten Moment verschlug es ihr die Sprache. Er hatte so gar nichts mit dem Arnaldo aus ihrer Vorstellung gemeinsam. Kein Tweedjackett, keine Brille. Der junge Mann war groß und sehr schlank und trug ein elegantes schwarzes Hemd lässig über seiner dunkelblauen Jeans. Seine Haare waren zu einem Zopf gebunden, der ihm fast bis zur Taille reichte. Sie hatten genau die gleiche Farbe wie seine Augen, ein eigenartiges Blauschwarz, das Elisa so noch nie gesehen hatte. Dichte schwarze Wimpern umrahmten seine Augen. Er hatte hohe Wangenknochen und ein kantiges Kinn, das von einem Grübchen verziert wurde. Da Elisa einen Bücherwurm erwartet hatte, wunderte sie sich, dass er eine gesunde Gesichtsfarbe hatte und ihn auch die schwarzen Haare nicht blass erscheinen ließen.

»Hi, du musst Elisa sein. Komm rein.« Er öffnete die Tür noch ein Stück und Elisa konnte einen Blick auf die riesige Eingangshalle werfen. Ihr erster Gedanke war, dass sie sich in diesem Haus gnadenlos verirren würde. Die Halle hatte unzählige Türen rechts und links und im Hintergrund sah sie eine riesige verschnörkelte Wendeltreppe.

»Hey, es wird kalt.« Seine tiefe, angenehme Stimme holte sie aus ihren Gedanken.