Smarter promovieren - Martin Gertler - E-Book

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Martin Gertler

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Beschreibung

Wissenschaftliches Arbeiten stand lange vor einem Dilemma: Entweder man forschte gründlich und verlor Jahre in Bibliotheken - oder man arbeitete schnell und riskierte die Qualität. Mit dem Durchbruch der Künstlichen Intelligenz hat sich das geändert. Doch viele Forschende tappen in die Falle: Sie nutzen KI als "Ghostwriter", verlieren dabei ihre eigene Stimme und produzieren halluzinierte Fakten.
Es gibt jetzt einen besseren und sicheren Weg: hybrides Forschen. In diesem Buch verbinden wir akademische Exzellenz mit technologischer Geschwindigkeit.
Es ist aber kein technisches Handbuch, sondern ein strategischer Begleiter. Mit ihm lernst du, wie deine Wissenschaft mit modernen KI-Workflows verschmilzt, wie du in Stunden statt Wochen den Forschungsstand erfasst, wie du Schreibblockaden für immer beenden und deinen Stil behalten kannst, und wie du KI als virtuellen Sparringspartner nutzt, um Fragebögen zu testen und Daten in Sekunden zu analysieren.
Dieses Buch ist für Promovierende, Forschende in Institutionen und Industrie sowie für moderne Wissensarbeiter, die keine Zeit zu verlieren haben, aber ihren Anspruch an Qualität nicht opfern wollen.
 
Martin Gertler promovierte 1999 und 2025 jeweils interdisziplinär. Er arbeitet als Professor und als Promotionsbegleiter vorwiegend mit berufstätig Promovierenden an internationalen Universitäten.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Veröffentlichungsjahr: 2026

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Martin Gertler

 

Smarter promovieren

Berufsbegleitend forschen mit KI-Support

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

PROMOVIEREN.NET

 

 

 

 

Der Nutzung dieses Werkes zum Zwecke des Text- und Data-Minings (gemäß § 44b UrhG) wird ausdrücklich widersprochen. Jede automatisierte Analyse, Auswertung oder Speicherung zum Training von Künstlicher Intelligenz ist ohne gesonderte Zustimmung des Urhebers untersagt.

 

Texte: © Copyright by Martin GertlerUmschlaggestaltung: © Copyright by Martin Gertler

 

Angaben zur KI-Nutzung:

- Prompts sowie Vorschläge zur hybriden Forschungskonzeption: Gemini

 

ISBN: 9783695219476

Inhalt

 

Einleitung

Einführung in das hybride Forschen

Die Kunst des Promptens: R-K-A-F

Teil I: Forschen – was bedeutet das?

1 Was Wissenschaft ist

2 Den Stand der Forschung ermitteln

3 Neues Wissen schaffen

4 Wie entstehen Theorien?

5 Wie prüfen wir Theorien?

Teil II: Forschen – wie geht das?

6 Wissenschaftlich recherchieren

7 Grundelemente formulieren

8 Richtig zitieren

9 Quellenverwaltung

10 Wissenschaftlich schreiben

11 Empirisch vorgehen

Teil III: Forschen – wie schaffe ich das?

12 Managen und Interagieren

13 Ein Coaching als dein „Fast Track“

 

Einleitung

Warum dieses Buch?

Forschung beginnt nicht mit einer zündenden Idee – sondern mit der Entscheidung, diese Idee systematisch und verantwortungsvoll zu verfolgen. Dieses Buch begleitet dich genau dabei: Es ist kein Theoriekompendium, sondern ein Trainingsbuch. Es will dich nicht belehren, sondern dich anleiten, strukturieren, fordern – und stärken. Für deine Dissertation, deine Masterarbeit oder jedes andere anspruchsvolle wissenschaftliche Projekt.

Wer wissenschaftlich arbeiten will, braucht mehr als Fachwissen: Du brauchst Methodenbewusstsein, Klarheit im Denken und Disziplin im Schreiben. Du brauchst die Fähigkeit, eigene Überzeugungen zu prüfen – und die Geduld, komplexe Probleme differenziert zu betrachten. Dieses Buch gibt dir das Handwerkszeug dafür.

Für wen dieses Buch gedacht ist

Dieses Buch richtet sich an Promovierende, Masterkandidat*innen und fortgeschrittene Studierende, die ein eigenes Forschungsprojekt entwickeln oder bereits mitten im Prozess stecken. Vor allem ist es eine Hilfe für Berufstätige, die sich akademisch durch ein eigenes Forschungsvorhaben beweisen wollen – ob als Dissertation oder als sonstiges wissenschaftliches Projekt innerhalb ihres beruflichen Umfelds.

Es ist ebenso hilfreich für angehende Wissenschaftler*innen, die ihre methodischen Kompetenzen reflektieren und vertiefen möchten – unabhängig vom Fachgebiet.

Du musst also nicht alles schon wissen. Was du brauchst, ist die Bereitschaft, Fragen zu stellen, systematisch zu denken und dich auf einen strukturierten Prozess einzulassen. Dieses Buch hilft dir, diesen Weg zu gehen – Schritt für Schritt.

Wie du mit dem Buch arbeitest

Die Kapitel sind narrativ aufgebaut: Sie führen dich gedanklich in zentrale Fragen ein, eröffnen Perspektiven, diskutieren Positionen und geben dir konkrete Empfehlungen für dein eigenes Forschungsprojekt. Dabei verbinden sie methodisches Wissen mit Reflexion – und Theorie mit praktischer Umsetzung.

In jedem Kapitel findest du Umsetzungsübungen, klar nummeriert und mit Zielangabe. Diese Übungen sind kein Add-on, sondern der eigentliche Kern deines Lernprozesses. Sie helfen dir, das Gelesene auf dein eigenes Projekt anzuwenden – und aus Theorie reale Fortschritte zu machen. Das funktioniert aber nur, wenn du sie auch umsetzt und dir sowohl die Fragen als auch deine Antworten in einer eigenen Datei stets aktualisierst. So entsteht dein ganz persönliches Seminarbuch!

Du erkennst die Umsetzungsübungen an ihren Hervorhebungen. Damit ist dieses Buch kein typisches Lesebuch, keine Niederschrift einer Vorlesung gar – es ist dein persönliches Seminar in Buchform!

Einhundertsechsunddreißig Anwendungsübungen!

Das gibt es nirgendwo sonst! Hier findest du 136gezielt entwickelte Umsetzungsaufgaben, die deine aktive Beteiligung fördern und dir helfen, wissenschaftliche Denk- und Arbeitsweisen Schritt für Schritt selbstständig zu durchdringen und für dein eigenes Forschungsvorhaben fruchtbar zu machen. Betrachte jede Übung als Baustein deines persönlichen Forschungsseminars: Indem du die Aufgaben für dich löst und konsequent reflektierst, entsteht aus Theorie gelebte Praxis – und aus Lektüre selbstbewusstes Forschen.

Kein Schnickschnack

Gern erzählt man heute überall hilfreiche Geschichten: Erlebnisse und Erfahrungen von anderen, Testimonials und Praxisbeispiele. Ich habe mich aber dagegen entschieden, denn du brauchst jetzt keine Beispiele von anderen mehr, und dies ist ja auch keine aufmerksamkeitsfordernde Vorlesung. Es geht allein um dich und um dein Vorhaben, für das du Lösungen suchst, und die findest du beim Bearbeiten der Umsetzungsaufgaben!

Nicht einmal weiterführende Quellenhinweise habe ich für dich zusammengestellt. Sobald du mehr erfahren willst und musst – und das wird immer mal wieder vorkommen! – wirst du am besten dich selbst auf die Suche machen. Die Internetsuchdienste beantworten inzwischen jede Frage mit Kurztexten und Quellenverweisen selbst – nutze sie! Alles, was du gesucht und gefunden hast, ist mehr ein von dir selbst generiertes Wissen, als wenn du eine vorgegebene Liste von Quellen abrufst.

Dein persönlicher Nutzen

Nimm dieses Seminarbuch als aktiven Trainingspartner: Nicht die bloße Lektüre, sondern die Anwendung prägt deinen Erkenntnisfortschritt. Lege dir auf deinem Rechner ein separates Dokument an für deine Bearbeitung der Umsetzungsaufgaben – damit erschaffst du dir eine zentrale Ressource, die dich nicht nur im aktuellen Projekt, sondern auch bei künftigen wissenschaftlichen Herausforderungen begleiten kann.

Wissenschaftliches Arbeiten ist ja kein einmaliger Sprint, sondern ein nachhaltiger Entwicklungsweg. Dieses Buch möchte dich dazu befähigen, ihn eigenständig, reflektiert und kompetent zu gestalten.

Was du mitnehmen kannst

Wenn du dieses Buch und seine Umsetzungsübungen vollständig durcharbeitest, wirst du

- wissen, wie Forschung methodisch fundiert funktioniert,
- deine eigene Fragestellung klar formulieren,
- dein Forschungsdesign stimmig aufbauen,
- wissenschaftlich argumentieren, zitieren und schreiben,
- und vor allem: dich sicherer fühlen in dem, was du tust.

Wissenschaft ist kein Hindernislauf, sondern ein Erkenntnisweg. Und dieses Buch ist ab jetzt deinTrainingspartner auf diesem Weg!

 

 

Einführung in das Forschen mit KI-Unterstützung

Der Begriff „hybride“ wird inzwischen oft strapaziert – von der „hybriden Lehre“ bis zur „hybriden Kriegsführung“. Unter „hybridem Forschen“ verstehen manche nun sogar das, was eigentlich immer schon als „Mixed Methods“ bezeichnet wird: der parallele und einander ergänzende Einsatz von quantitativen und qualitativen Methoden.

Dabei hat er einen klaren, technischen Ursprung, der für uns das beste Bild liefert: den Hybridantrieb. Und dort laufen nie zwei Prozesse parallel, sondern: einander ergänzend! Ein Hybridfahrzeug – dort schließen wir uns an -nutzt zwei verschiedene Kraftquellen: Es fährt elektrisch, wo es leise, kraftvoll und effizient sein muss, und es schaltet den Verbrenner dazu, wenn Reichweite gefragt ist. Genau das tun wir nun in der Forschung. Wir schalten also nahtlos zwischen zwei Modi um:

- Menschliche Kognition (Tiefe), wenn es um Verstehen, Bewerten und ethisches Abwägen geht.
- Künstliche Intelligenz (Breite), wenn es um Mustererkennung in großen Datenmengen, Strukturierung oder Textproduktion geht.

Legen wir uns auf eine klare Definition fest, die diesem Buch zugrunde liegt:

DEFINITION: Hybrides Forschen

Hybrides Forschen bezeichnet einen methodisch gesteuerten Prozess, in dem Forschende ihre menschliche Urteilskraft und die maschinelle Informationsverarbeitung komplementär einsetzen.

Der Mensch entscheidet souverän, wann KI-Systeme zur Erweiterung der Breite und zur Beschleunigung von Routinen eingesetzt werden – und wann zwingend die menschliche Kognition für Kontextualisierung, ethische Reflexion und Verifikation übernehmen muss.

Ziel ist nicht die Ersetzung des Denkens, sondern die funktionale Arbeitsteilung: Die KI übernimmt die prozessuale Last, damit der Mensch sich auf die wissenschaftliche Substanz konzentrieren kann.

(Autor: Martin Gertler, 2025)

Dieses Zusammenwirken zeigt das nachstehende konzeptionelle Modell:

Grafik: Konzeptionelles Modell „hybrides Forschen“ (Autor: Martin Gertler, 2025)

Wie in der Forschung üblich, ist die Definition in dem zugehörigen konzeptionellen Modell skizziert. Es zeigt die dominierende Kraft („Menschliche Kognition“), die den Forschungsmodus („Hybrider Forschungsprozess“) iterativ steuert. Dabei erledigen mit Sprachmodellen arbeitende Maschinen („KI-Systeme“) zeitsparend hilfreiche Aufgaben, die üblicherweise – im „Old School“-Modus – von wissenschaftlichen Mitarbeitern, Recherchediensten und Lektoraten übernommen würden.

Wie du mit dem Buch arbeitest: dein hybrides Lernlabor

Die Kapitel führen dich stets gedanklich in zentrale Fragen ein, geben dir methodische Sicherheit und zeigen dir abschließend stets auch in einem entsprechenden Abschnitt, wie du diese mit KI skalierst: dem Hybrid-Labor.

Es gibt Umsetzungsübungen, für den Kopf (Substanz): Hier ist dein kritisches Denken gefragt. Du definierst Ziele, prüfst Logik, triffst Entscheidungen. Das kann dir keine KI abnehmen.

Und im Hybrid-Labor der jeweiligen Kapitel geht es um KI (Speed): Hier lernst du, wie du diese Gedanken in Befehle (Prompts) übersetzt, die die KI für dich arbeiten lassen.

Ein Wort zur Technik

Ich werde in diesem Buch konkrete, derzeit aktuelle Tools nennen (wie ChatGPT, Perplexity oder Zotero). Doch auch die KI-Welt dreht sich schnell weiter. Verstehe diese Namen daher als Platzhalter für „das aktuell beste Werkzeug dieser Kategorie“.

Auf meiner Website hybrid-forschen.de bzw. promovieren.net findest du vertiefende Infos.

Wissenschaft ist nun kein Hindernislauf mehr, den du allein bewältigen musst: Du hast jetzt ein Orchester, dieses Buch ist die Partitur und du bist der Dirigent.

Die Kunst des Promptens: R-K-A-F

Bevor wir ans Werk gehen, müssen wir die Sprache lernen, mit der du dein Orchester führst. Eine Generative KI (wie ChatGPT, Claude oder Gemini) ist nämlich wie ein hochintelligenter, extrem belesener, aber völlig unselbstständiger Assistent. Sie weiß alles, tut aber nichts von allein. Viele scheitern, weil sie mit der KI reden wie mit Google:

- Falsch:Klimawandel Folgen (Stichwort-Logik)
- Richtig:Du bist Klimaforscher. Erkläre die sozioökonomischen Folgen des Klimawandels für deutsche Küstenstädte in drei prägnanten Thesen. (Delegations-Logik)

Das Prinzip lautet also: wer Müll hinein gibt, bekommt Müll heraus. Wenn dein Befehl (Prompt) unpräzise ist, bekommst du halt bloß generischen Durchschnitt. Damit du nicht raten musst, kommt hier die universelle Formel für akademische Prompts, bestehend aus den Bausteinen (R-K-A-F):

1. ROLLE (Wer soll die KI sein?)

Gib der KI eine Identität. Das aktiviert ihren spezifischen Wortschatz. Beispiel:Du bist ein methodisch strenger Professor.Du bist ein gnadenloser Lektor.

2. KONTEXT (Worum geht es?)

Die KI kennt dein Projekt nicht. Gib ihr den Rahmen. Beispiel:Ich schreibe eine Dissertation über Fachkräftemangel in der Pflege.

3. AUFGABE (Was genau soll passieren?)

Verwende aktive Verben. Sei präzise. Beispiel:Erstelle einen Leitfaden mit fünf offenen Fragen. Kritisiere meinen Entwurf.

4. FORMAT (Wie soll das Ergebnis aussehen?)

Zwinge die KI in eine Form, sonst schwafelt sie. Beispiel:Antworte in einer Tabelle. / Erstelle eine nummerierte Liste. / Antworte nur mit Ja oder Nein.

Ein Fallbeispiel:

Statt: „Schreib eine Gliederung“ gibst du ein: (Rolle) Du bist Experte für Organisationspsychologie. (Kontext) Ich schreibe über Homeoffice-Effekte. (Aufgabe) Erstelle einen problemorientierten Gliederungsentwurf. (Format) Gib mir eine Liste der Kapitelüberschriften inklusive je einem Satz zur Kernbotschaft.

Nutze diese Logik auch für die aus Platzgründen etwas knapper gehaltenen „KI (Speed)“-Übungen in diesem Buch!

Und denke daran: hybrides Forschen ist ein Dialog. Wenn das erste Ergebnis nicht passt, korrigiere die KI: Das war zu oberflächlich. Mach es akademischer.

 

Nun bist du hoffentlich auf Stand, was dein unterstützendes Arbeiten mit KI betrifft. Im Laufe des Buches wird es sich immer mehr als eine logische und erleichternde Unterstützung erweisen – probiere es aus und halte die Regeln ein, mit denen ich dich Schritt für Schritt vertraut mache!

 

 

Teil I:Forschen – was bedeutet das?

Wir starten mit dem grundlegenden Teil dieses Forschungsseminars für Promovierende und solche, die es werden wollen. Ja, es ist tatsächlich ein Seminar in Buchform, weil es eine Menge Übungen enthält, die deinem eigenen Vorhaben zugutekommen. Das Motto dieses Grundlagenteils lautet: „Forschen – was bedeutet das?“

Fünf Fragen gilt es in den Kapiteln dieser ersten Einheit zu beantworten:

- Was ist Wissenschaft?
- Wie ermitteln wir den Stand der Forschung?
- Wie schaffen wir neues Wissen?
- Wie entstehen Theorien?
- Wie prüfen wir Theorien?

Mein Ziel ist es, ein Verständnis der wissenschaftlichen Prozesse aufbauen zu helfen bzw. es aufzufrischen und zu aktualisieren, und dich auf diese Weise für dein eigenes Forschungsprojekt zu rüsten.

Später, im zweiten Teil, wechseln wir von der Was-Frage zur Wie-Frage. Aber ich kann dir schon jetzt versprechen, dass auch in diesem ersten Teil eine Menge Wie-Aspekte zur Sprache kommen!

Und im dritten Teil wird es darum gehen, dass und wie ich dich bei Bedarf mit auf diesem Buch aufbauenden, strukturierten Coaching-Phasen unterstützen kann, um deinen Wunsch einer gelungenen und akzeptierten Dissertation Wirklichkeit werden zu lassen.

 

1 Was Wissenschaft ist

Was wäre, wenn du wissenschaftliches Denken so klar durchschauen würdest, dass dir Forschung nicht mehr wie ein Rätsel vorkommt, sondern wie ein Werkzeug, das du sicher bedienen kannst?

Dann würde dir dieses Kapitel das Fundament legen: Klarheit über Ziele, Methode und Denkweise – damit du vom ersten Tag an sicher auf wissenschaftlichem Boden arbeitest.

Zur Beantwortung der Frage nach dem, was Wissenschaft eigentlich ist, gehe ich zunächst auf die Definition und die Ziele der Wissenschaft ein, gefolgt von einem Blick auf das Durcheinander der wissenschaftlichen Disziplinen und deren Zuordnungen, um dann auf die Suche nach der wissenschaftlichen Methode an sich zu gehen, deren Merkmale Objektivität, Nachvollziehbarkeit und Überprüfbarkeit sein sollen.

1.1 Definition und Ziele der Wissenschaft

Ich formuliere es so: Wissenschaft lässt sich als systematische Methode zur Erkenntnisgewinnung definieren.

Es geht also um neues Wissen, das gewonnen werden soll – nicht nur um Zusammenfassung bereits vorhandenen Wissens. Das mögen Wissenschaftsjournalisten tun, sie greifen Ergebnisse auf und diskutieren ihr Zustandekommen, halten gegebenenfalls andere Ergebnisse dem entgegen.

Mit unserer Wissenschaft wollen wir die uns umgebende Welt verstehen, erklären, und womöglich sogar vorhersagen.

Das Besondere der Wissenschaft ist ihre systematische Vorgehensweise: Es werden Beobachtungen gemacht, danach werden Hypothesen formuliert. Es werden Daten gesammelt und analysiert, um schließlich Theorien aufzustellen oder anzupassen.

Wissenschaftliche Erkenntnisse sind dynamisch; sie entwickeln und verändern sich mit neuen Daten und Perspektiven. Das ist wie ein Spiel, aber nicht ein zufälliges Spiel, sondern eines nach Regeln.

Zu unseren Zielen als Wissenschaftler gehört es, konsistente, zuverlässige und objektive Antworten auf Fragen zu finden, die unser Verständnis für physische, biologische, psychologische, soziale, wirtschaftliche, politische, juristische und andere Phänomene erweitern.

Die Wissenschaft wird dabei aber nicht immer endgültige Antworten liefern können. Vielmehr ist sie ein fortlaufender Prozess der Annäherung an „die Wahrheit“, wobei Verständnis und Erklärungen mit der Zeit verfeinert und manchmal auch grundlegend geändert werden.

Dieser iterative Prozess bedeutet, dass wir ständig von unseren Beobachtungen lernen, unsere Hypothesen anpassen und unsere Theorien auf Basis neuer Erkenntnisse weiterentwickeln. Es ist ein Zyklus aus Fragen stellen, Beobachten, Erklären und wieder Fragen stellen. Diese Dynamik unterscheidet Wissenschaft fundamental von statischem Wissen und macht ihre Stärke aus: die Fähigkeit zur Selbstkorrektur.

Über die systematische Vorgehensweise hinaus sind weitere Prinzipien entscheidend für die Qualität unserer Forschung:

- Parsimonie (die einfachste Erklärung ist oft die beste),
- Konsistenz (Ergebnisse sollten miteinander und mit etabliertem Wissen vereinbar sein) und
- Offenheit (Bereitschaft zur Transparenz und zum Teilen von Methoden und Daten).

Diese Prinzipien leiten uns an, nicht nur neue Erkenntnisse zu gewinnen, sondern diese auch robust und vertrauenswürdig zu gestalten. Es ist wie beim Bau eines stabilen Hauses: Das Fundament muss nicht nur da sein, es muss auch nach bestimmten Regeln und mit den richtigen Materialien gebaut werden.

Die Einbettung der Wissenschaft

Wissenschaft umfasst weit mehr als nur die Anwendung von Methoden zur Erkenntnisgewinnung. Sie ist in erster Linie auch ein gesellschaftlicher Prozess. Die Praxis des Forschens ist in soziale Strukturen eingebettet. Sie ist sowohl von Kooperation als auch von Wettbewerb geprägt. Zudem ist interne Kommunikation, der Einfluss institutioneller Rahmenbedingungen sowie die Einbettung in Organisationen wie Universitäten und Forschungseinrichtungen von entscheidender Bedeutung.

Erkenntnisse entstehen nicht im luftleeren Raum, sondern im Zusammenspiel vieler Akteure. Es obliegt nicht dem Einzelnen, zu bestimmen, welche Form des Wissens als gültig zu betrachten ist. Dies wird durch die Fachgemeinschaft festgelegt, beispielsweise mittels Mechanismen wie der Begutachtung durch Peers, wissenschaftlichen Konferenzen oder Publikationen in Fachzeitschriften. Diese kollektive Anerkennung gewährleistet eine Qualitätssicherung und ist gleichzeitig Teil einer dynamischen Unternehmenskultur, in der Werte wie Offenheit, Skepsis, Integrität und kritische Diskussion eine zentrale Rolle spielen.

Obwohl Wissenschaft das Ideal der Werturteilsfreiheit anstrebt, also die Trennung von wissenschaftlichen Fakten und persönlichen oder gesellschaftlichen Werten, ist sie dennoch immer von menschlichen Einflüssen und gesellschaftlichen Kontexten geprägt. Das bedeutet, die Auswahl der Fragestellung, die Interpretation von Daten oder die Anwendung von Forschungsergebnissen sind immer auch von gesellschaftlichen Werten, Interessen und Normen beeinflusst. Die Reflexion darüber ist ein wesentlicher Bestandteil wissenschaftlichen Arbeitens.

 

JETZT KONVENTIONELL ANWENDEN ÜBEN!

01 | Formuliere die Ziele deiner Dissertation im Kontext der systematischen Wissensproduktion

- Wie trägt deine Forschung zur Generierung neuen Wissens bei und wie unterscheidet sie sich von einer bloßen Zusammenfassung vorhandenen Wissens?
- In welcher Weise wirst du deine Forschung „eingebettet“ anpacken und umsetzen können?

02 | Reflektiere die Prinzipien deiner Forschung

- Überlege, wie die Prinzipien der Parsimonie, Konsistenz und Offenheit in deinem Forschungsvorhaben zum Tragen kommen.
- Wie würdest du beispielsweise sicherstellen, dass deine Erklärungen nicht unnötig komplex werden und deine Ergebnisse transparent sind?

03 | Reflektiere gesellschaftliche Einbettung

- Überlege, welche gesellschaftlichen Werte oder Interessen deine Forschungsfrage beeinflusst haben könnten oder wie deine Ergebnisse gesellschaftlich interpretiert werden könnten.
- Wie gehst du mit der Spannung zwischen Werturteilsfreiheit und gesellschaftlicher Relevanz um?

 

Das Hybrid-Labor

Im hybriden Modus hast du für jeden der Schritte in deiner Forschungsarbeit nun einen Turbo. Die KI kann z.B. Beobachtungen in Datenmengen machen, die für dich zu groß wären, und sie kann Dutzende Hypothesen in Sekunden generieren. Aber: die Auswahl und Prüfung liegen bei dir!

Die KI bietet dir hierfür Antwort-Angebote. Deine Aufgabe ist es, diese auf Konsistenz und Zuverlässigkeit zu prüfen, denn LLMs (Large Language Models) neigen dazu, plausibel klingende, aber faktisch falsche Antworten zu geben. Sie neigen dazu, weil sie dazu geschaffen wurden, das große Plappern und Rauschen in der Welt zu verstärken. Selbst wenn man keine Antwort hat, gibt man dennoch eine – das ist durchaus ein auch bei Menschen beobachtbares Phänomen.

 

JETZT MIT KI ANWENDEN ÜBEN!

- Nutze die KI als „Advocatus Diaboli“, um zu prüfen, ob dein Ziel wirklich neu ist. Prompt: Ich plane eine Dissertation zum Thema [dein Thema]. Mein Ziel ist es, [dein Ziel]. Kritisiere dieses Vorhaben: Ist das wirklich neues Wissen oder nur eine Zusammenfassung des bestehenden Forschungsstandes? Wo siehst du die Gefahr, dass ich nur Bekanntes wiederhole?
- Trainiere die KI darauf, deine Texte zu entschlacken (Parsimonie). Prompt: Hier ist ein Absatz, den ich geschrieben habe: [Text einfügen]. Wende das Prinzip der Parsimonie (Ockhams Rasiermesser) an. Schreibe den Absatz neu, sodass er denselben Inhalt transportiert, aber mit 30 % weniger Wörtern auskommt und präziser ist.
- Lass die KI verschiedene gesellschaftliche Linsen simulieren, um blinde Flecken zu finden. Prompt: Analysiere meine Forschungsfrage [Frage einfügen] aus zwei gegensätzlichen Perspektiven: 1. Aus der Sicht eines streng ökonomisch denkenden Marktwirtschaftlers. 2. Aus der Sicht eines auf soziale Gerechtigkeit fokussierten Soziologen. Welche unterschiedlichen Kritikpunkte könnten beide an meinem Ansatz haben?

 

1.2 Wissenschaftliche Disziplinen

Es gibt eine Vielzahl wissenschaftlicher Disziplinen, die sich in zwei grobe Kategorien einteilen lassen: die Naturwissenschaften und die Geisteswissenschaften.

Die Naturwissenschaften, wie Physik, Chemie und Biologie, konzentrieren sich auf die physische Welt und ihre Phänomene.

Geisteswissenschaften, wie Geschichte, Philosophie und Linguistik, erforschen hingegen menschliche Kulturen, Gedanken und Gesellschaften.

Sozialwissenschaften stehen zwischen diesen beiden Bereichen und untersuchen menschliches Verhalten und gesellschaftliche Strukturen.

Man sortiert auch nach den Typen Formal- und Realwissenschaft. Dabei gelten die Mathematik und die Logik als formalwissenschaftliche Gebiete, alles andere gehört zur Realwissenschaft, die unterteilt ist in Naturwissenschaft und Sozialwissenschaft.

Es gibt dann die zugeordneten Fachgebiete: bei der Naturwissenschaft treffen wir auf Physik, Chemie und Biologie; bei der Sozialwissenschaft auf Rechtswissenschaft, Soziologie und Psychologie, sowie die Wirtschaftswissenschaft mit ihren Unterteilungen in VWL und BWL. Außerdem gibt es Sprachwissenschaften, Kommunikationswissenschaft, Politikwissenschaft, gar Philosophie und Theologie, Erziehungswissenschaft und manches mehr…

Also, wir haben niemanden, der uns eine verbindliche Struktur der Wissenschaft vorlegt. Immerhin ahnen wir aber, dass es ja Gemeinsamkeiten geben könnte: Die Verpflichtung zu systematischer Untersuchung und der Suche nach objektiven, nachvollziehbaren Wahrheiten.

Die Methoden und Annäherungen können sich jedoch erheblich unterscheiden, was zuweilen zu Debatten über die „Wissenschaftlichkeit“ bestimmter Ansätze führt.

Die fortschreitende Komplexität globaler Herausforderungen erfordert zunehmend die Überwindung traditioneller Disziplingrenzen. Dabei sind Interdisziplinarität und Transdisziplinarität von zentraler Bedeutung.

Interdisziplinäre Forschung verbindet Ansätze, Methoden und Theorien aus zwei oder mehr wissenschaftlichen Disziplinen, um eine komplexere Fragestellung zu bearbeiten, die eine einzelne Disziplin nicht vollständig beantworten könnte. Sie ist oft durch den Austausch zwischen Disziplinen gekennzeichnet, bei dem jede Disziplin ihre eigene Perspektive einbringt.

Transdisziplinäre Forschung geht noch einen Schritt weiter: Sie integriert nicht nur Wissen aus verschiedenen wissenschaftlichen Disziplinen, sondern auch außerwissenschaftliches Wissen und die Perspektiven von Praxisakteuren oder gesellschaftlichen Gruppen (Stakeholdern). Dies zielt darauf ab, konkrete gesellschaftliche Probleme zu lösen und Ergebnisse direkt in die Praxis zu überführen.

Die Fähigkeit, in diesen unterschiedlichen Kontexten zu arbeiten, erweitert nicht nur die Perspektiven der Forschung, sondern stellt sie auch vor neue Herausforderungen, insbesondere in interdisziplinären Projekten, wo Forschende aus verschiedenen Disziplinen zusammenarbeiten. Es geht dann nicht nur darum, die „Sprache“ der anderen Disziplin zu verstehen, sondern auch die zugrundeliegenden Annahmen über „Wissen“ und „Wahrheit“. Das erfordert Offenheit, Dialogbereitschaft und die Bereitschaft, über den eigenen disziplinären Tellerrand zu blicken.

Beispielsweise setzen Naturwissenschaften stärker auf quantitative Methoden und experimentelle Forschung. Geistes- und Sozialwissenschaften nutzen gern qualitative Ansätze und hermeneutische sowie heuristische Verfahren.

Ein wesentlicher Bestandteil unserer Wissenschaftskultur ist die Fähigkeit zur Selbstkritik. Wissenschaft lebt von der kontinuierlichen Reflexion der eigenen Methoden und Ergebnisse – ein Prinzip, das für alle Disziplinen gilt. Es ist von entscheidender Bedeutung, dass wissenschaftliche Erkenntnisse stets nur vorläufig sein können: Ihre Gültigkeit ist an die Bedingung geknüpft, dass bessere Daten, neue Perspektiven oder überzeugendere Theorien ihre Gültigkeit in Frage stellen oder weiterentwickeln.

Diese Bereitschaft zur Revision ist ein wesentliches Merkmal wissenschaftlichen Arbeitens und unterscheidet es maßgeblich von einem Dogma. Gleichzeitig ist festzuhalten, dass Wissen nicht isoliert existiert, sondern in unterschiedlichen Formen in Erscheinung tritt. Es kann sich um Alltagswissen, Erfahrungswissen oder künstlerische Erkenntnis handeln. Diese Formen des Verständnisses sind nicht minder bedeutsam, auch wenn sie anderen Regeln folgen als die Forschung.

Was steht jetzt also für dich an? Deine eigene Standortbestimmung! Du hast ja bereits in definierten Fächern und Disziplinen studiert und wirst voraussichtlich auch daran anknüpfen – vielleicht aber auch nicht.

 

JETZT KONVENTIONELL ANWENDEN ÜBEN!

04 | Welcher wissenschaftlichen Disziplin ist deine Forschung zuzuordnen?

- Angenommen, deine Forschung hat Bezüge zu einer anderen wissenschaftlichen Disziplin: welche spezifischen Herausforderungen könnten sich aus den unterschiedlichen Methoden und Annahmen ergeben?
- Wie könntest du diesen Herausforderungen proaktiv begegnen, um eine fruchtbare Zusammenarbeit zu gewährleisten?

05 | Interdisziplinäre Herausforderungen

- Erkläre, wie deine Arbeit in das größere Bild der Natur-, Geistes- oder Sozialwissenschaften passt.
- Beschreibe, welche Methoden und Ansätze in deiner Disziplin bevorzugt werden und warum.

06 | Inter- oder transdisziplinär arbeiten?

- Wenn deine Forschung disziplinäre Grenzen überschreitet, ordne ein, ob sie eher interdisziplinär oder transdisziplinär angelegt ist.

Begründe deine Einschätzung und überlege, welche spezifischen Herausforderungen sich daraus für dein Projekt ergeben könnten.

 

Das Hybrid-Labor

Hier betritt nun die KI die Bühne, sie wird manchmal als „Meta-Disziplin“ verstanden. Da Large Language Models (LLMs) mit Texten aller Disziplinen trainiert wurden, können sie Muster erkennen, die über die Grenzen der einzelnen Fächer hinausgehen. Sie zwingen uns fast dazu, die Grenzen zwischen „Qualitativ“ (Text) und „Quantitativ“ (Zahlen) neu zu denken, da sie Text statistisch berechenbar machen.

Die KI wird nun zu einem besonderen Werkzeug: Sie fungiert als Universal-Übersetzer. Sie kann dir helfen, die Fachterminologie einer fremden Disziplin in deine eigene Wissenschaftssprache zu „dolmetschen“. Das senkt die Einstiegshürde für interdisziplinäres Arbeiten enorm.

Die KI beherrscht quantitative Methoden, qualitative Ansätze und hermeneutische sowie heuristische Verfahren. Daher kann sie helfen, Brücken zu bauen, z.B. durch automatisierte Inhaltsanalyse riesiger Textmengen. Das bedeutet, dass man eine qualitative Erhebung auch in den Umfängen qualitativer Forschung durchführen kann, um sie mit KI quantifizierbar zu machen.

 

JETZT MIT KI ANWENDEN ÜBEN!

Nutze die KI, um deine „Disziplin-Blindheit“ zu testen: Ich forsche im Bereich [dein Fach] zum Thema [Dein Thema]. Nimm nun die Perspektive eines [andere Disziplin, z.B. Soziologen / Ökonomen / Biologen] ein. Welche drei kritischen Fragen würde dieser Wissenschaftler meinem Thema stellen, die ich aus meiner Sicht vielleicht übersehe?

Lass dir methodische Alternativen aufzeigen: In meiner Disziplin [Fach] nutzen wir für Fragestellungen wie meine typischerweise [deine Methode, z.B. Interviews]. Welche innovativen Methoden aus anderen Fachbereichen (z.B. Computer Science oder Psychologie) könnten mir helfen, mein Thema aus einem völlig neuen Blickwinkel zu beleuchten?

Übe das „Übersetzen“ von Fachjargon, um anschlussfähig zu werden:Hier ist eine Zusammenfassung meiner Forschungsfrage in meinem Fachjargon: [füge deine Frage ein]. Bitte erkläre diese Fragestellung und ihre Relevanz so, dass sie ein Experte aus dem Bereich [Nachbardisziplin] sofort versteht und den Wert für sein eigenes Feld erkennt.

1.3 Wissenschaftliche Methoden

Gibt es sie denn überhaupt, die wissenschaftliche Methode?

Gern nehme ich dafür stets das Modell von Balzert / Schröder / Schäfer. Denn es zeigt uns zwei Pole an: oben die „Ideen – was wir denken“, und unten das, was wir um uns herum vorfinden: „Realität – was wir beobachten“ können.

Die Forschungsmethoden Induktion und Deduktion

 

 

Quelle: Balzert, Helmut; Schröder, Marion; Schäfer, Christian (2022): Wissenschaftliches Arbeiten - Ethik, Inhalt & Form wiss. Arbeiten, Handwerkszeug, Quellen, Projektmanagement, Präsentation, 3. Auflage. DOI: 10.18420/LB-WissArbeiten – S. 269

Schauen wir es uns nun insgesamt an.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Einführung in das Forschen mit KI-Unterstützung

Die Kunst des Promptens: R-K-A-F

Teil I: Forschen – was bedeutet das?

1 Was Wissenschaft ist

1.1 Definition und Ziele der Wissenschaft

1.2 Wissenschaftliche Disziplinen

1.3 Wissenschaftliche Methoden

1.4 Reflexion

2 Den Stand der Forschung ermitteln

2.1 Literaturrecherche

2.2 Bewertung von Quellen

2.3 Zusammenfassung des Forschungsstandes

3 Neues Wissen schaffen

3.1 Forschungsdesign und Forschungsmethodik

3.2 Datenerhebung

3.3 Datenanalyse

4 Wie entstehen Theorien?

4.1 Theoriebildung

4.2 Hypothesengenerierung

4.3 Konzeptualisierung und Operationalisierung

4.4 Theoretische Rahmenbedingungen

5 Wie prüfen wir Theorien?

5.1 Empirische Überprüfung

5.2 Statistische Signifikanz

5.3 Theoriekritik und Weiterentwicklung

Teil II: Forschen – wie geht das?

6 Wissenschaftlich recherchieren

6.1 Einführung in die wissenschaftliche Recherche

6.2 Recherchestrategien entwickeln

6.3 Bewertung und Auswahl

6.4 Tipps für effektive Recherche

7 Grundelemente formulieren

7.1 Titel der Arbeit

7.2 Problemstellung

7.3 Zielsetzung

7.4 Forschungsfrage

8 Richtig zitieren

8.1 Bedeutung des Zitierens

8.2 Zitierstile und Zitierregeln

8.3 Quellenangaben

8.4 Tipps zum Zitieren

9 Quellenverwaltung

9.1 Notwendigkeit

9.2 Quellenverwaltungssysteme

9.3 Quellen organisieren

9.4 Integration in den Schreibprozess

10 Wissenschaftlich schreiben

10.1 Merkmale

10.2 Der Schreibprozess

10.3 Sprache und Stil

10.4 Effektiv schreiben

11 Empirisch vorgehen

11.1 Grundlagen empirischer Forschung

11.2 Forschungsethik

11.3 Qualitätssicherung

Nachwort

Teil III: Forschen – wie schaffe ich das?

12 Managen und Interagieren

12.1 Zeit und Energie im Griff

12.2 Den Schreibprozess meistern

12.3 Mit Feedback umgehen

12.4 Motivation und Resilienz

12.5 Vor dem nächsten Schritt

13 Ein Coaching als dein „Fast Track“

13.1 Phase I: Grundlagen und Handwerkliches

13.2 Phase II: Forschungslücke, Grundkonzept, Methoden interdisziplinär und Exposé

13.3 Phase III: Umsetzen und Manuskript fertigstellen

13.4 Phase IV: Aufbereiten, Defensio-Training, publizieren

13.5 Zusammenfassung und Einladung