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Wer sich erfolgreich in ein neues Bundesland oder eine neue Stadt integrieren will, der sollte sich mit den örtlichen Gepflogenheiten vertraut machen. Da geht es dem Bayer nicht anders als dem Hamburger, denn in Köln ist erst mal alles anders. Während der Bayer geduldig auch etwas länger auf ein gutes Essen wartet - denn Schweinebraten und Kaiserschmarrn dauern einfach ihre Zeit - muss es beim Berliner schnell gehen. Deshalb stehen dort Currywurst und Döner auch hoch im Kurs. Aber das Essen ist nur ein Aspekt, bei dem ein gewisses Spezialwissen nützlich ist. Auch in punkto Mode, Flirtverhalten, Lieblingswitze, Lieblingsfeinde und Schimpfworte gibt es jede Menge Spezialwissen, das man sich aneignen sollte, um wirklich dazuzugehören. Wer in Bayern zum Beispiel "ein echter Hund" genannt wird, kann sich was darauf einbilden, im Rest der Republik geht das aber nicht unbedingt als Kompliment durch. Dies ist ein Buch, das letzte Integrationsschwierigkeiten innerhalb Deutschlands ausräumt
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Seitenzahl: 117
Veröffentlichungsjahr: 2015
Alejandra Mendez
So wird man zum Sylter
Wer nach Deutschland ziehen will oder das Bundesland wechselt, tut gut daran, sich mit den örtlichen Gepflogenheiten vertraut zu machen. Da geht es dem Spanier nicht anders als dem Hamburger: In der Oberpfalz verstehen sie erst mal beide nichts. Man kann sich noch so gut über die neue Heimat informieren, Vokabeln und Aussprache pauken, der Kulturschock ist vorprogrammiert. Stellen Sie sich nur vor, wie ein engagierter junger Spanier seine Umzugskisten packt, ein One-Way-Ticket löst und dann in, sagen wir, Köln landet. Während des Karnevals. Auf so etwas bereitet einen nichts vor, dem ist man einfach ausgeliefert. Doch egal, woher Sie kommen: Damit Sie nicht völlig ahnungslos in Ihr neues Umfeld tappen, sondern sich zügig integrieren, geben wir Ihnen diesen schonungslosen Leitfaden an die Hand. Hier erfahren Sie in sieben einfachen Schritten, was Sie beachten müssen, um nicht anzuecken (oder hochkant wieder rauszufliegen, siehe Schweiz).
Viel Spaß und toi, toi, toi!
Das Essen ist eine vorzügliche Gelegenheit, um Land und Leuten zu schmeicheln. Sobald Sie voller Inbrunst »Ich würde für diese Nürnberger Rostbratwürste oder diesen Kaiserschmarrn sterben!« glaubhaft rüberbringen, haben Sie es in die Herzen Ihrer neuen Mitbürger geschafft. Selbst wenn diese eingefleischte Vegetarier oder laktoseintolerant sind: Irgendwie keimt in ihnen trotzdem das Gefühl des Stolzes– als hätten sie ihr bisheriges Leben mit der Zusammensetzung und Zubereitung der Bratwurst oder des kaiserlichen Schmarrns verbracht. Zeigen Sie sich deshalb aufgeschlossen für die Gaumenfreuden und -leiden, die Ihnen Ihre neuen Nachbarn offerieren, sie werden es Ihnen danken.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
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