Sokrates - der Mickerling wird weise - Birgit Vogt - E-Book

Sokrates - der Mickerling wird weise E-Book

Birgit Vogt

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Beschreibung

In diesem Buch erzählt der nun erwachsene Mickerling von seinen neuen Alltagserlebnissen. Obwohl Sokrates nun schon ein leicht ergrauter Hundeopa ist, hat er noch Spaß am Leben. Besonders fröhlich wird er, als sein Frauchen einen neuen Lebensgefährten findet; denn was gibt es Schöneres für einen Hund, als einen Neuzugang ganz nach seinen Wünschen zu erziehen. Und da ist es völlig egal, ob "der Neue" ein Vierbeiner oder ein Mensch ist.

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Seitenzahl: 74

Veröffentlichungsjahr: 2016

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Inhaltsverzeichnis

Wieder da!!!

Danke

Turbulenzen

Wer hat denn hier wen überlistet?

Die Lage wird ernst

Ich will Klarheit

Die bittere Erkenntnis

Die Reise ans Meer

Der Alltag kehrt ein

Stress, Tränen und Luftnot

Die Versöhnung

Routine kehrt ein

Vorweihnachtszeit

Ein Baum für mich alleine

Was wird die Zukunft bringen?

Noch eine Nachricht

Wieder da!!!

Hallo Ihr da; ich bin es... Euer Mickerling.

Dieses Mal ist es noch gar nicht so lange her, dass ich Frauchen das dritte Buch diktiert habe und jetzt gibt es schon wieder etwas, was ich unbedingt berichten muss.

Was ganz toll ist...

Frauchen hat gar keinen Stress gemacht, als ich ihr sagte, dass wir wieder ein Buch schreiben wollen. Sie hat sich fast ohne zu meckern hingesetzt und alles aufgeschrieben.

Das ist es ja; sie ist gut drauf und das ist die „Schuld“ des „außerirdischen“ Typen...!

Ihr wisst doch noch, was ich Euch dazu berichtet habe, oder? Wie seltsam sie war als wir den kennenlernten...

Ja und wegen dem gibt es jetzt dieses Buch.

Viel Spaß damit... wünscht Euch, Euer Soki!

Danke

Zuerst möchte ich mich mal bei all unseren Lesern - ja also bei Euch - bedanken.

Klar, Ihr kauft die Bücher, die ich so toll diktiere und die mein Frauchen mehr oder weniger fehlerfrei gestaltet.

Wir freuen uns darüber ganz doll.

Es ist keineswegs selbstverständlich für uns, dass wir so viele Komplimente bekommen, wenn wieder eine Lektüre über mich und meine Erlebnisse erschienen ist.

Naja, für mich ist alles schon irgendwie ganz klar...

Wer sollte sich nicht freuen, wenn es mal wieder etwas zu lachen gibt oder auch mal etwas, wo man Tränen in den Augen spürt?

Aber Frauchen ist immer sehr gerührt, wenn wir so nette Nachrichten bekommen. Sie ist eben nicht so sehr von sich überzeugt wie ich es bin.

Okay, ich bin dann auch immer ganz stolz, wenn es Lob gibt... von Leuten, die ich gar nicht kenne.

Daher hier also ganz offiziell ein „Dankeschön“ an all unsere Fans.

Wir freuen uns über jede Kritik - egal ob positiv oder negativ.

Dass Ihr die Fehler, die Frauchen ab und an unterlaufen gar nicht schlimm findet, das ist wirklich klasse; denn dadurch brauche ich nicht mehr so erschrocken auf ihre Wutausbrüche zu warten, wenn sie das erste gedruckte Exemplar eines neuen Buches in Händen hält.

Ja auch mein Frauchen sieht es inzwischen alles viel lockerer.

Die ganze Schreiberei soll doch Spaß machen.

Ich und mein Frauchen sagen Euch ganz doll „danke“ und warten auf Eure Meinung zu den neusten Erlebnissen des kleinen Mickerlings, der jetzt schon älter und ein ganz klein bisschen weise ist.

Turbulenzen

Im letzten Buch hatte ich Euch ja von unseren Männerbekanntschaften berichtet und sicher könnt Ihr Euch noch daran erinnern, dass Frauchen irgendwann zu der Erkenntnis kam, dass es keinen Mann gibt, der zu ihr passen würde.

Als dann aber eine ganze Weile vergangen war, lernte sie ja eben diesen „außerirdischen“ Typen kennen.

Der war ja ein ganz besonderes Exemplar seiner Gattung.

Frauchen musste ihre Behauptung, dass Männer nur eine Zeile schreiben und nicht mehr als drei Sätze reden können tatsächlich ganz offiziell widerrufen. Und das ist ihr nicht leicht gefallen.

Sie hat den neuen Mann in unserem Leben wie man so schön sagt „auf Herz und Nieren“ geprüft; und dann wurde er als total anders - aber recht gut - befunden.

Ja nach dem ganzen hin und her, was wir in den letzten Jahren so erlebt hatten, war ich sogar fast froh, dass wir nun doch jemanden gefunden hatten, der wieder mit in unseren Alltag integriert werden sollte.

Ja, so oder so ähnlich nannte Frauchen das mal, als sie mit ihrer Freundin über den „Neuen“ sprach.

Wobei „integrieren“ heißt doch, soweit ich weiß, dass man jemanden aufnimmt! Oder habe ich das irgendwie falsch verstanden?

Wenn Leute aus dem Ausland kommen und wollen dann bei uns hier leben, dann werden die in ihr neues Umfeld integriert. Die lernen unsere Sprache und passen sich unseren Sitten an. Naja zumindest sollte das so sein.

Aber der neue Typ konnte uns doch schon verstehen und wir ihn auch. Also sprachen wir alle schon dieselbe Sprache.

Der sollte doch wohl nicht so richtig in unser tägliches Leben mit aufgenommen werden?

Nein, das wollte ich nicht. Ich bin Frauchens Lebensmittelpunkt und das will ich doch auch bleiben.

Ja, so hab ich das zumindest eine ganze Weile gesehen.

Der durfte sich gerne uns anpassen beim Gassigehen und ab und an würde ich ihm ja auch mein Frauchen mal ausleihen. Die beiden dürften dann mal einen Kaffee zusammen trinken - notfalls auch ohne mich.

Aber wenn der so jedes Wochenende oder gar jeden Tag bei uns aufkreuzen wollte...

Nein, da würde ich aber ganz schnell einen Riegel vorschieben.

Ich hab das dann alles gar nicht so wirklich gemerkt. Die Situation veränderte sich recht schnell, aber ich hab es wieder mal nicht begriffen.

Im Nachhinein muss ich sagen; bisher hab ich ja immer gemeckert, wenn Frauchen mich wieder mal „Erbsenhirni“ nannte; aber in dem Fall, war ich wohl echt nicht sehr vorausschauend.

Egal... Die Turbulenzen in unserem Leben waren plötzlich vorbei und alles ging irgendwie wieder geregelter zu.

Nicht unbedingt schlecht; wenn sich da nur nicht zu viel anbahnte zwischen den beiden Menschen, die ich doch mittlerweile beide zu schätzen wusste.

Aber ich wollte mich noch nicht zu sehr einmischen, denn eins war ganz klar...

Frauchen war ganz anders geworden seit der „Außerirdische“ bei uns war. Sie freute sich die ganze Woche auf den Samstag und den Sonntag und sie hat nicht einmal was gesagt von wegen „Luftnot“

Und ich durfte den sogar ganz offiziell, den „Außerirdischen“ nennen, denn Frauchen hatte ja selbst gesagt, dass der nicht der Norm entsprechend wäre. Also wartete ich mal ab...

Wer hat denn hier wen überlistet?

Der „Außerirdische“ kam nach kurzer Zeit fast jeden Samstag zu uns; nicht nur ab und zu. Und der durfte immer über Nacht bleiben. So was wollte Frauchen doch eigentlich gar nicht mehr zulassen.

Ja, ich betone... er kam zu „uns“.

Am Anfang hatte ich ja gedacht, der würde mich irgendwie gar nicht mögen.

Ich bin ein Hund; und fast jeder Hund weiß wie man einen Menschen um den Finger wickelt. Und auch wenn ich sonst nicht all zu viel kann; das behauptet Frauchen zumindest oft; aber alle um den Finger wickeln kann ich. Und wie!

Immer wenn Frauchen mal in der Küche war und der Neue auf dem Sofa saß bin ich zu ihm hingerannt. Zuerst wollte ich ihn ja nur anbellen. Aber da der sich von meinem Gekläffe gar nicht beeindrucken ließ, hab ich es dann mal auf die nette Tour probiert.

Ich bin dann ganz nah an seine Schuhe gegangen und hab mich auf den Rücken geschmissen.

Das ist eine gute Stellung.

Auf der einen Seite bekommt man so von fast jedem ganz schnell den Bauch gekrault und wenn das mal nicht so ist, oder man wird so dumm angefasst, dass es einem nicht gefällt, dann kann man blitzschnell zufassen.

Klar mit der Beißerei ist das so eine Sache.

Wie Ihr ja wisst besitze ich nur noch einen Zahn. Aber da ich immer mal übe, ist es kein Problem für mich auch ohne weitere Zähne eine richtig tolle Bisswunde hinzukriegen. Ja, meine Beißkraft hat auch zahnlos nicht nachgelassen.

Nun ja bei dem „Außerirdischen“ hab ich es nie tun müssen - ich meine so einen richtigen Biss hat er nie abbekommen.

Auch, wenn er anders ist als alle anderen Männer vorher; begriffsstutzig ist er nicht.

Immer wenn ich meine Rückenstellung vor seinen Füßen einnahm kraulte er mir sofort mein Bäuchi. Na klasse, dass hatte er ja schon mal kapiert.

Dann begann ich mit den weiteren Erziehungsmaßnahmen. Und ich muss schon sagen, der war echt ein guter Schüler.

Der musste nie brutal drauf hingewiesen werden was ich denn wollte. Ich guckte ihn an brachte mich in Pose, und schon funktionierte er, als hätte er sein Leben lang Hunde besessen.

Nicht schlecht... und das, wo er nie zuvor einen Vierbeiner um sich hatte. Und schon gar nicht so eine Krawallnudel wie mich.

Klasse, der gefiel mir von Wochenende zu Wochenende besser.

Allerdings wollte ich ihn eigentlich viel mehr für mich haben; aber der kümmerte sich auch ganz gut um mein Frauchen.

Ob der etwa dachte, dass MEIN Frauchen irgendwann mal SEIN Frauchen werden könnte?

Na da hatte er sich aber mächtig geirrt.

Aber erst einmal kam ich verdammt gut voran mit ihm und meinen Vorstellungen von einem guten Herrchen.

Nun; „Herrchen“ wollte ich ihn lieber nicht nennen, denn wenn er mein Herrchen wäre, dann wäre er auch Frauchens Mann; oder irgendwie so ähnlich.

Nein, dann war er eben für mich nur ein gelehriger „Außerirdischer“ und für mein Frauchen da sollte er lieber nur ein Wanderkumpel bleiben.