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SOPs bieten klare Handlungsempfehlungen für den Klinikalltag und dienen daher der Qualitätssicherung.
Dieses Werk umfasst alle relevanten SOPs in der Neurologie. Die kompakte und übersichtliche Darstellung der Inhalte garantiert Ihnen einen schnellen und sicheren Zugriff auf die entscheidenden Informationen. Ausgehend vom Leitsymptom bzw. Krankheitsbild werden alle wichtigen Arbeitsabläufe und Schnittstellen zielorientiert beschrieben und können direkt in die Praxis umgesetzt werden.
Sie bekommen Sicherheit und Routine bei allen wichtigen neurologischen Krankheitsbildern. Mit diesen SOPs gelingt Ihnen eine optimale Patientenversorgung.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 1030
Veröffentlichungsjahr: 2018
Gereon R. Fink, Ralf Gold, Peter Berlit
Gabriele Arendt, Manuel Dafotakis, Haidar Dafsari, Till Dembek, Rolf R. Diehl, Christian Dohmen, Gisa Ellrichmann, Pia Floßdorf, Norbert Galldiks, Martin Glas, Christian Grefkes, Sophie Aschenberg, Torsten Grehl, Ali Riza Günes, Jeffrie Hadisurya, Aiden Haghikia, Kerstin Hellwig, Manuel Hermann, Maike Hesse, Robert Hoepner, Johannes Holle, Andrea Jaspert-Grehl, Ilya Ayzenberg, Ingo Kleiter, Thomas Klockgether, Christoph Kosinski, Christina Kowoll, Laura Kraayvanger, Ilonka Kreitschmann-Andermahr, Christos Krogias, Markus Krämer, Juraj Kukolja, Imke Köchling, Juan Baldermann, Clara Lehmann, Helmar C. Lehmann, Silvia Leuenhagen, Marie Madlener, Michael Malter, Saskia Meves, Siegfried Muhlack, Eckhard Möbius, Hannes Nordmeyer, Özgür Onur, Susanne Otto, Michael Barbe, Amande Pauls, Kalliopi Pitarokoili, Paul Reker, Regina Rogozinski, Maria Adele Rüger, Carsten Saft, Johannes Schiefer, Uwe Schlegel, Kirsten Schmieder, Christiane Schneider-Gold, Jana Becker, Michael Schroeter, Roland Sparing, Julia Steffen, Henning Stetefeld, Sandra Thiel, Caroline Tscherpel, Lars Tönges, Matthias Vorgerd, Ralph Weber, Peter Weiss-Blankenhorn, Lisa M. Putsch, Gilbert Wunderlich, Min-Suk Yoon, Lothar Burghaus, Sebahattin Cirak
119 Abbildungen
Ein großer Verdienst der Deutschen Gesellschaft für Neurologie ist die konsequente Entwicklung von Leitlinien für alle wichtigen neurologischen Krankheitsbilder. Leitlinien sind auf aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen basierende, systematisch entwickelte Hilfen zur Entscheidungsfindung für Ärztinnen und Ärzte. Sie werden mit verschiedener Evidenzstärke evaluiert und sorgen als Handlungsanleitung in der Diagnostik und Therapie für mehr Sicherheit, berücksichtigen aber auch ökonomische Aspekte. Der für die Entwicklung einer Leitlinie notwendige oft fächerübergreifende Konsentierungsprozess hat allerdings zur Folge, dass Leitlinien heute nicht selten dutzende oder gar über hundert Seiten umfassen, was ihren Einsatz im Alltag einschränkt – ein schnelles Nachschlagen ist nicht ohne weiteres möglich.
In der Notfall-Ambulanz, im Stationsalltag und in der Praxis müssen aber rasch wichtige Entscheidungen getroffen werden. Es werden konkrete Diagnostik- und Behandlungspfade benötigt, die auch den sich wandelnden Anforderungen der modernen Medizin genügen. Hierzu bieten sich Standard Operating Procedures (SOP) an. SOPs basieren auf Leitlinienempfehlungen, verzichten aber auf die Darstellung umfangreicher Studiendetails oder ein detailliertes Abwägen unterschiedlicher Optionen. Vielmehr skizzieren sie Abläufe, die eine schnelle und rationale Patientenversorgung erlauben. So wie Leitlinien sind SOPs rechtlich nicht bindend und haben daher weder haftungsbegründende noch haftungsbefreiende Wirkung. In Form von klaren Algorithmen für Diagnostik- und Behandlungspfade helfen sie aber dem Berufsanfänger genauso wie dem erfahrenen Facharzt, indem sie Anregungen bieten für ein schnelles, pragmatisches und trotzdem durch Leitlinien abgesichertes Vorgehen – im Tagdienst wie im häufigen „Einzelkämpfer-Einsatz“ im Nachtdienst.
Das vorliegende Buch bietet SOPs zu allen relevanten Symptomkomplexen, Erkrankungen, diagnostischen Prozeduren und Therapien in der Neurologie. Damit werden Standards in Praxis und Klinik auf evidenzbasiertem Niveau sichergestellt und die Grundlagen für eine leitlinienbasierte Versorgung auf höchstem Niveau geschaffen. Dies trägt zur Qualitätssicherung, aber auch zum rationalen Umgang mit Ressourcen bei. Die drei Herausgeber überblicken dies mit mehr als 100 Berufsjahren in der akademischen Neurologie.
Wir hoffen gemeinsam mit unseren Autorinnen und Autoren damit einen wichtigen Beitrag zur Versorgung neurologischer Patienten zu leisten, aber auch zur Verbesserung der Aus-, Fort- und Weiterbildung der Ärztinnen und Ärzte in der Neurologie.
SOPs müssen kontinuierlich adaptiert und weiterentwickelt werden – sie benötigen den Praxistest und ständigen Dialog. Wir, die Autoren und Herausgeber, freuen uns daher sehr auf Ihre Kommentare und Verbesserungsvorschläge.
Berlin, Köln und Bochum im Herbst 2018
Gereon R. Fink
Ralf Gold
Peter Berlit
Titelei
Vorwort
Teil I Notfallsituationen
1 Der bewusstlose Patient
1.1 Definition
1.2 Klinisches Bild
1.3 Ursachen
1.4 Diagnosesicherung und Akutversorgung
1.4.1 Klinische Untersuchung
1.4.2 Weitere Diagnostik in Aufnahmesituation
1.4.3 Weiterführende Diagnostik bei weiterhin unklarem Koma
1.5 Notfall- und Intensivtherapie
1.5.1 Allgemeine Therapiemaßnahmen
1.5.2 Spezifische Therapiemaßnahmen
1.6 Besonderheiten
1.6.1 Differenzialdiagnose: psychogenes Koma
1.7 Literatur
2 Akute Verwirrtheit und Delir
2.1 Definitionen
2.1.1 Verwirrtheit
2.1.2 Delir
2.2 Ursachen
2.3 Pathophysiologie
2.4 Diagnostik
2.4.1 Erfassung der Kognition
2.4.2 Körperliche Untersuchung
2.4.3 Neurologische Untersuchung
2.4.4 Apparative Zusatzdiagnostik
2.5 Therapie
2.5.1 Allgemeine Maßnahmen
2.5.2 Medikamentöse Therapie (nicht alkoholisches Delir)
2.5.3 Medikamentöse Therapie (alkoholisches Delir)
2.6 Prävention
2.7 Spezifische Ursachen einer akuten Verwirrtheit und eines Delirs
2.7.1 Akute Infektion, Sepsis, Meningoenzephalitis
2.7.2 Dehydrierung
2.7.3 Hyponatriämie (< 135mmol/l)
2.7.4 Urämische Enzephalopathie
2.7.5 Hepatische Enzephalopathie
2.7.6 Entzugsdelir
2.8 Besonderheit: Wernicke-Enzephalopathie
2.9 Literatur
3 Sprach- und Sprechstörung
3.1 Definition
3.2 Ursachen
3.2.1 Ursachen von Sprachstörungen
3.2.2 Ursachen von Sprechstörungen
3.3 Diagnostik
3.3.1 Differenzialdiagnostik Sprachstörung vs. Sprechstörung
3.3.2 Diagnostik und ätiologische Abklärung der Sprachstörungen
3.3.3 Diagnostik und ätiologische Abklärung der Sprechstörungen
3.4 Therapie
3.4.1 Therapie der Sprachstörungen
3.4.2 Therapie der Sprechstörungen
3.4.3 Besonderheiten
3.5 Literatur
4 Akute Halbseitenlähmung
4.1 Definition
4.2 Untersuchung und Befunde
4.2.1 Untersuchungsmethoden
4.2.2 Testbatterien und Scores
4.2.3 Charakteristika der „zentralen“ Hemiparese
4.2.4 Topologie typischer Befundkonstellationen mit Hemiparese
4.3 Ursachen einer Hemiparese (Auswahl) und Differenzialdiagnostik
4.3.1 Mögliche Ursachen
4.3.2 Differenzialdiagnostik „psychogene Parese“
4.4 Diagnostik
4.4.1 Kranielle Bildgebung
4.5 Literatur
5 Akute Gefühlsstörungen
5.1 Definitionen
5.2 Klinisches Bild
5.2.1 Läsion im peripheren Nervensystem
5.2.2 Rückenmarksläsionen
5.2.3 Zentrale Läsionen
5.3 Ursachen sensibler Störungen
5.4 Differenzialdiagnosen
5.5 Diagnostik
5.5.1 Apparative Zusatzdiagnostik
5.6 Therapie
5.7 Literatur
6 Sehstörung
6.1 Definition
6.2 Ursachen
6.2.1 Akute Visusstörung/Gesichtsfeldstörung
6.2.2 Subakute Visusstörung/Gesichtsfeldstörung
6.2.3 Kongenitale/genetische Visusminderung/Gesichtsfeldstörung
6.3 Diagnostik
6.3.1 Anamnese
6.3.2 Untersuchung von Patienten mit Sehstörungen
6.3.3 Weitere Diagnostische Verfahren
6.3.4 Bei V.a. vaskuläre Genese
6.3.5 Bei V.a. entzündliche/tumoröse/sonstige Genese
6.3.6 Ophthalmologisches Vorstellung
6.3.7 Neuroophthalmologische Vorstellung
6.4 Therapie
6.5 Prognose
6.6 Literatur
7 Doppelbilder
7.1 Definition
7.2 Wichtige anatomische Strukturen des okulomotorischen Systems
7.3 Ursachen
7.3.1 Ursachen monokularer Doppelbilder
7.3.2 Ursachen binokularer Doppelbilder
7.4 Diagnostisches Vorgehen
7.4.1 Anamnese
7.4.2 Untersuchung von Patienten mit Doppelbildern
7.4.3 Weitere Diagnostische Verfahren
7.5 Prognose
7.6 Therapie
7.7 Literatur
8 Fazialisparese
8.1 Definition
8.2 Klinisches Bild
8.2.1 Zentrale faziale Parese
8.2.2 Periphere Fazialisparese
8.3 Diagnosesicherung
8.3.1 Diagnose bei Verdacht auf zentrale faziale Parese
8.3.2 Diagnose bei Verdacht auf periphere Fazialisparese
8.4 Periphere Fazialisparese
8.4.1 Anamnese
8.5 Diagnostik
8.5.1 Klinischer Befund
8.5.2 Elektrophysiologische Diagnostik
8.5.3 Bildgebende Diagnostik
8.5.4 Labordiagnostik
8.5.5 Weitere Diagnostik
8.6 Therapie
8.6.1 Pharmakotherapie
8.6.2 Nicht medikamentöse Therapie
8.6.3 Symptomatische Therapie
8.7 Prognose
8.8 Literatur
9 Akuter Schwindel
9.1 Definition
9.2 Ursachen von Schwindel
9.2.1 Peripher vestibulärer Schwindel
9.2.2 Zentraler Schwindel
9.2.3 Benommenheitsschwindel (unsystematischer Schwindel)
9.2.4 Stand- und Gangunsicherheit
9.2.5 Psychogener Schwindel
9.3 Klinisches Bild und diagnostisches Vorgehen
9.3.1 Zentrale Ursache
9.3.2 Periphere Ursache
9.4 Allgemeine Therapieprinzipien
9.5 Erkrankungen
9.5.1 Benigner paroxysmaler Lagerungsschwindel (BPLS)
9.5.2 Neuropathia vestibularis
9.5.3 Menière-Krankheit
9.5.4 Chronische bilaterale Vestibulopathie
9.5.5 Perilymphfistel
9.5.6 Basilarismigräne/vestibuläre Migräne
9.5.7 Phobischer Schwankschwindel
9.5.8 Orthostatischer Tremor
9.6 Literatur
10 Neurogene Schluckstörung
10.1 Definition
10.2 Erkennung von Schluckstörungen
10.3 Neurologische Ursachen
10.4 Klinische Anzeichen
10.5 Diagnosesicherung und Akutversorgung
10.5.1 FEES
10.5.2 VFSS
10.6 Therapie
10.6.1 Allgemeine Maßnahmen
10.6.2 Spezielle Maßnahmen
10.7 Komplikationen
10.8 Literatur
11 Akute Monoparese
11.1 Definition
11.2 Diagnostik
11.2.1 Akutdiagnostik
11.3 Therapie
11.3.1 Akuttherapie
11.4 Literatur
12 Aufsteigende Lähmung
12.1 Definition
12.2 Einteilung
12.3 Begleitsymptome
12.4 Anamnese und Klinik
12.4.1 Anamnese
12.4.2 Klinik
12.4.3 Differenzialdiagnose
12.5 Diagnostik
12.5.1 Allgemein
12.5.2 Elektrodiagnostik
12.6 Therapie
12.6.1 Allgemeinmaßnahmen
12.6.2 Spezielle Therapie
12.7 Literatur
13 Myasthene Krise
13.1 Definition
13.2 Klinisches Bild
13.2.1 Auftreten
13.2.2 Klinische „red flags“
13.3 Diagnostik
13.4 Therapie
13.4.1 Therapie in der Akutsituation
13.4.2 Therapie der Krise
13.4.3 Intensivmanagement
13.4.4 Thymektomie
13.5 Literatur
14 Blasen- und Mastdarmstörungen
14.1 Definition
14.2 Klinisches Bild
14.3 Diagnostik
14.3.1 Anamnese
14.3.2 Klinische Untersuchung
14.3.3 Labor
14.3.4 Bildgebende Verfahren
14.3.5 Funktionelle Diagnostik
14.4 Therapie
14.4.1 Therapeutische Prinzipien neurogener Blasenstörungen
14.5 Konus- und Kaudasyndrom
14.6 Literatur
15 Der epileptische Anfall
15.1 Definition
15.2 Diagnostik
15.3 Klinisches Bild
15.3.1 Anfallsarten
15.4 Diagnostik
15.4.1 Diagnostik beim ersten Anfall
15.5 Differenzialdiagnosen zu epileptischen Anfällen
15.6 Therapie
15.6.1 Fokale Anfälle
15.6.2 Primär generalisierte Anfälle
15.6.3 Substanzen der ersten Wahl
15.7 Literatur
16 Status epilepticus
16.1 Definition
16.2 Klinisches Bild
16.2.1 Arten des Status epilepticus
16.2.2 Stadien des Status epilepticus
16.3 Diagnosesicherung und Akutversorgung
16.3.1 Bei negativer Anamnese für eine Epilepsie
16.3.2 Bei bekannter Epilepsie
16.4 Notfall- und Intensivtherapie
16.4.1 Allgemeine Maßnahmen
16.4.2 Supportive Therapie
16.4.3 Stufenschema der antikonvulsiven Therapie
16.5 Prognose
16.6 Literatur
17 Akute Hyperkinesen
17.1 Definition
17.2 Klinisches Bild
17.3 Diagnostik
17.3.1 Anamnese
17.3.2 Neurologische Untersuchung
17.3.3 Labor
17.3.4 Zerebrale Bildgebung
17.4 Therapie
17.4.1 Symptomatische Therapie der Bewegungsstörung nach Leitsymptom
17.4.2 Therapie der Grunderkrankung
17.5 Literatur
18 Sturz ohne Bewusstseinsstörung
18.1 Definition
18.2 Risikofaktoren
18.2.1 Frailty
18.3 Differenzialdiagnose
18.4 Diagnostik
18.4.1 Abklärung der Differenzialdiagnosen
18.4.2 Erforderliche Akutdiagnostik nach Sturz
18.5 Therapie
18.5.1 Therapeutische Grundprinzipien
18.5.2 Medikamentöse Therapie
18.6 Orthostatische Dysfunktion
18.6.1 Physikalische Maßnahmen
18.6.2 Pharmakologische Maßnahmen
18.6.3 Physiotherapie
18.7 Allgemeine Maßnahmen
18.8 Literatur
19 Akuter Hirndruck
19.1 Definition
19.2 Symptomatik
19.3 Differenzialdiagnosen
19.3.1 Ursachen akuten Hirndrucks
19.4 Akutdiagnostik
19.5 Akuttherapie
19.5.1 Allgemeinmaßnahmen
19.5.2 ICP-Monitoring
19.5.3 Therapie des akuten Hirndrucks: Hirndrucksenkung
19.5.4 CPP-Monitoring
19.6 Literatur
20 Akuter Kopfschmerz
20.1 Definition
20.2 Anamnese
20.3 Diagnosesicherung und Akutversorgung
20.3.1 Körperliche Untersuchung
20.3.2 Differenzialdiagnosen und Diagnosesicherung in der Akutversorgung
20.4 Literatur
21 Akuter Rückenschmerz
21.1 Definition
21.2 Vorgehen in der Akutsituation
21.2.1 Symptomatik und Diagnostik
21.2.2 Klinische Untersuchung
21.3 Akuttherapie
21.3.1 Nicht medikamentöse Schmerztherapie
21.3.2 Medikamentöse Schmerztherapie
21.4 Literatur
22 Zervikobrachialgie
22.1 Definition
22.2 Klinisches Bild
22.3 Diagnostik
22.3.1 Anamnese
22.3.2 Klinische Untersuchung
22.3.3 Bildgebende Verfahren
22.3.4 Elektrophysiologie
22.3.5 Labordiagnostik
22.4 Therapeutische Grundprinzipien
22.4.1 Bandscheibenvorfall/degenerative knöcherne Prozesse
22.4.2 Radikulopathien
22.5 Literatur
23 Lumboischialgie
23.1 Definition
23.2 Klinisches Bild
23.3 Diagnostik
23.3.1 Anamnese
23.3.2 Klinische Untersuchung
23.3.3 Bildgebende Verfahren
23.3.4 Elektrophysiologie
23.3.5 Labor
23.4 Therapeutische Grundprinzipien
23.4.1 Bandscheibenvorfall/degenerative knöcherne Prozesse
23.4.2 Entzündliche Prozesse
23.4.3 Spinalkanalstenose
23.4.4 Nicht komprimierende, schmerzhafte Radikulopathien
23.5 Literatur
24 Muskelkrampi
24.1 Definition
24.2 Ursachenabklärung
24.3 Diagnostik
24.3.1 Eigenanamnese und Familienanamnese
24.3.2 Medikamentenanamnese
24.3.3 Neurologische Untersuchung
24.3.4 Neurophysiologie
24.3.5 Labor
24.4 Therapie
24.5 Literatur
Teil II Wichtige neurologische Krankheitsbilder
25 Nicht akuter Kopfschmerz
25.1 Definition
25.2 Klinisches Bild
25.2.1 Riesenzellarteriitis (Arteriitis temporalis)
25.2.2 Idiopathische intrakranielle Drucksteigerung
25.2.3 Kopfschmerzen durch übermäßigen Medikamentengebrauch (MOH)
25.2.4 Episodischer und chronischer Spannungskopfschmerz
25.2.5 Zervikogener Kopfschmerz
25.2.6 Chronisches Subduralhämatom
25.2.7 Hirntumor
25.2.8 Kraniomandibuläre (Temporomandibuläre) Dysfunktion (CMD/TMD)
25.2.9 Posttraumatischer Kopfschmerz
25.3 Diagnostik
25.3.1 Riesenzellarteriitis (Arteriitis temporalis)
25.3.2 Idiopathische intrakranielle Drucksteigerung
25.3.3 Kopfschmerzen durch übermäßigen Medikamentengebrauch (MOH)
25.3.4 Episodischer und chronischer Spannungskopfschmerz
25.3.5 Zervikogener Kopfschmerz
25.3.6 Chronisches Subduralhämatom:
25.3.7 Kraniomandibuläre (Temporomandibuläre) Dysfunktion
25.3.8 Posttraumatischer Kopfschmerz
25.4 Therapie
25.4.1 Riesenzellarteriitis (Arteriitis temporalis)
25.4.2 Idiopathische intrakranielle Drucksteigerung
25.4.3 Kopfschmerzen durch übermäßigen Medikamentengebrauch (MOH)
25.4.4 Episodischer und chronischer Spannungskopfschmerz
25.4.5 Zervikogener Kopfschmerz
25.4.6 Chronisches Subduralhämatom
25.4.7 Kraniomandibuläre Dysfunktion
25.4.8 Posttraumatischer Kopfschmerz
25.5 Literatur
26 Neuralgien
26.1 Definition
26.2 Ätiologie
26.3 Klinisches Bild
26.3.1 Lokalisation
26.3.2 Typische Manifestationen
26.4 Diagnostik
26.5 Therapie
26.5.1 Systemische Therapien
26.5.2 Dauertherapien
26.5.3 Lokale Therapien
26.6 Literatur
27 Hydrozephalus
27.1 Definition
27.2 Klinisches Bild
27.2.1 Ursachen
27.2.2 Klinisches Bild eines Hydrozephalus communicans
27.2.3 Klinisches Bild des NPH
27.2.4 Pathophysiologie des NPH
27.3 Diagnostik
27.3.1 Klinische Kriterien des NPH
27.3.2 Zerebrale Bildgebung des NPH
27.3.3 Liquoruntersuchungen
27.4 Therapie des NPH
27.5 Prognose
27.6 Differenzialdiagnosen
27.6.1 Differenzialdiagnosen zum NPH bei Ventrikulomegalie
27.7 Literatur
28 Gliale Tumoren
28.1 Definition
28.2 Klinisches Bild
28.3 Diagnostik
28.3.1 Bildgebung
28.3.2 Neuropathologie
28.3.3 Differenzialdiagnostik
28.4 Therapeutische Grundprinzipien
28.4.1 Therapiestratifizierung gemäß Biomarker
28.5 Literatur
29 Primäres ZNS-Lymphom
29.1 Definition
29.2 Klinisches Bild
29.3 Diagnostik
29.3.1 Zerebrale Bildgebung
29.3.2 Liquordiagnostik
29.3.3 Biopsie und histopathologische Diagnostik
29.3.4 Staging
29.4 Therapie
29.4.1 Wesentliche Elemente der Leitlinienempfehlungen
29.4.2 MTX-basierte Induktionstherapien
29.4.3 Freiburger Hochdosistherapie
29.4.4 Strahlentherapie
29.4.5 Ältere Menschen
29.4.6 Rezidivtherapie
29.4.7 Experimentelle Therapien
29.5 Literatur
30 Zerebrale Metastasen
30.1 Definition
30.2 Klinisches Bild
30.2.1 Einteilung
30.3 Diagnostik
30.4 Therapie
30.4.1 Akuttherapie
30.4.2 Interdisziplinär und individualisiert
30.4.3 Therapiemodalitäten
30.5 Nachsorge
30.6 Literatur
31 Meningeome
31.1 Definition
31.2 Klinisches Bild
31.3 Diagnostik
31.4 Therapie
31.4.1 Akuttherapie
31.4.2 Management
31.4.3 Operation
31.4.4 Perioperatives Management
31.4.5 Histologie
31.4.6 Strahlentherapie
31.4.7 Chemotherapie
31.4.8 Radionuklidtherapie
31.4.9 Klinisch-neurologisches Ergebnis
31.4.10 Rezidiv
31.5 Nachsorge
31.6 Literatur
32 Hypophysentumoren
32.1 Definition
32.2 Differenzialdiagnosen
32.3 Klinisches Bild
32.3.1 Neurologische Symptome
32.3.2 Endokrine Symptome
32.4 Diagnostik
32.4.1 Endokrinologische Anamnese
32.4.2 Labordiagnostik
32.4.3 Ophthalmologische Diagnostik
32.4.4 Bildgebende Diagnostik
32.5 Therapie
32.6 Nachsorge
32.7 Behandlung der Addison-Krise
32.8 Sonderfall Hypophysenapoplex
32.9 Literatur
33 Paraneoplastische Syndrome
33.1 Definition
33.2 Klinische Bedeutung
33.2.1 Autoantikörper gegen intrazelluläre Antigene
33.2.2 Autoantikörper gegen Antigene auf der Zelloberfläche
33.3 Therapieprinzipien
33.3.1 Empfehlungen zur Tumorsuche
33.3.2 Empfehlungen zur Immuntherapie
33.4 Differenzialdiagnose
33.4.1 Paraneoplastische zerebelläre Degeneration (PCD)
33.4.2 Limbische Enzephalitis (LE)
33.4.3 Paraneoplastische Myelopathie (PM)
33.4.4 Opsoclonus-Myoklonus-Syndrom (OMS)
33.4.5 Stiff-Person-Syndrom (SPS)
33.4.6 Lambert-Eaton myasthenes Syndrom (LEMS)
33.4.7 Paraneoplastische Polyneuropathie (pPNP)
33.5 Literatur
34 Parkinson-Syndrom
34.1 Definition
34.1.1 Stadieneinteilung
34.2 Ursachen für Parkinson-Syndrome
34.2.1 Idiopathisches Parkinson-Syndrom
34.2.2 Atypische Parkinson-Syndrome
34.2.3 Symptomatische Parkinson-Syndrome
34.3 Diagnostik
34.3.1 Anamnese
34.3.2 Diagnosesicherung durch Zusatzuntersuchungen
34.4 Therapie
34.4.1 Medikamentöse Therapie
34.4.2 Invasive Therapieformen im fortgeschrittenen Krankheitsstadium
34.4.3 Andere Therapieformen
34.4.4 Therapie bei spezifischen Problemen
34.4.5 Therapie atypischer und symptomatischer Parkinson-Syndrome
34.4.6 Therapie sekundärer Parkinson-Syndrome
34.4.7 Weitere mögliche Maßnahmen
34.5 Literatur
35 Multisystematrophien
35.1 Definition
35.2 Klinisches Bild
35.3 Diagnostik
35.3.1 Zusatzuntersuchungen zur Diagnosesicherung
35.4 Differenzialdiagnosen
35.5 Therapie
35.5.1 Autonome Störungen
35.5.2 Blasenentleerungsstörungen
35.5.3 Parkinson-Syndrom
35.5.4 Weitere Maßnahmen
35.6 Literatur
36 Chorea
36.1 Definition
36.2 Differenzialdiagnosen
36.2.1 Klinik bei Morbus Huntington
36.2.2 Andere vererbte Chorea-Erkrankungen
36.2.3 Andere Chorea-Ursachen
36.2.4 Genetik
36.3 Therapie
36.3.1 Symptomatische Therapie der Huntington-Erkrankung
36.4 Prognose
36.4.1 Neuroprotektion/Studien bei Morbus Huntington
36.5 Literatur
37 Dystonie
37.1 Definition
37.2 Epidemiologie und Ursachen
37.3 Anamnese und klinische Untersuchung
37.3.1 Anamnese
37.3.2 Untersuchung der Dystonie
37.3.3 Begleitsymptome
37.4 Diagnostik
37.5 Therapie
37.5.1 Wichtige spezifisch behandelbare Dystonien und Dyskinesien
37.5.2 Rein symptomatische Therapiemöglichkeiten
37.5.3 Tiefe Hirnstimulation
37.5.4 Andere operative Verfahren
37.5.5 Sonstige Therapiemöglichkeiten und Hilfsmittel
37.6 Literatur
38 Morbus Wilson
38.1 Definition
38.2 Klinisches Bild
38.2.1 Hepatisch
38.2.2 Neurologisch
38.2.3 Psychiatrisch
38.2.4 Weitere Organmanifestationen und mögliche Symptome
38.3 Diagnostik
38.3.1 Indikation für Morbus-Wilson-Diagnostik
38.3.2 Laborparameter bei Morbus Wilson
38.3.3 Spaltlampenuntersuchung
38.3.4 Perkutane Leberpunktion
38.3.5 Transkranielle Sonografie (TCS)
38.3.6 Diagnosekriterien
38.3.7 Nicht etablierte Tests
38.4 Therapie
38.4.1 Präklinisches Stadium
38.4.2 Klinisches Stadium
38.4.3 Unterstützende Therapie
38.5 Verlaufskontrolle
38.6 Literatur
39 Restless-Legs-Syndrom
39.1 Definition
39.2 Formen
39.3 Klinisches Bild
39.4 Diagnostik
39.4.1 Diagnostische Einordnung
39.5 Differenzialdiagnosen
39.5.1 Häufige Differenzialdiagnosen
39.5.2 Seltene Differenzialdiagnosen
39.6 Therapie
39.6.1 Allgemeines
39.6.2 Therapie mit dopaminergen Substanzen
39.6.3 Therapie bei Kontraindikation/unzureichendem Ansprechen auf Dopaminergika
39.7 Spezielles Therapieproblem Augmentation
39.8 Literatur
40 Tremor
40.1 Definition
40.2 Klassifikation
40.2.1 Achse 1: klinische Merkmale
40.2.2 Achse 2: Ätiologie
40.3 Klinisches Bild
40.3.1 Tremorfrequenz
40.3.2 Tremoramplitude
40.3.3 Anatomische Verteilung
40.4 Diagnostik
40.4.1 Zusatzuntersuchungen zur Tremorcharakterisierung
40.5 Tremorsyndrome
40.5.1 Aktions- oder Ruhetremor
40.5.2 Fokale Tremores
40.5.3 Aufgaben- und lagespezifischer Tremor
40.5.4 Orthostatischer Tremor
40.5.5 Tremor mit zusätzlichen Zeichen
40.5.6 Sonstige
40.6 Merkmale und Therapie häufiger Tremores
40.6.1 Verstärkter physiologischer Tremor
40.6.2 Essenzieller Tremor
40.6.3 Essenzieller Tremor plus
40.6.4 Orthostatischer Tremor
40.6.5 Dystoner Tremor und dystonieassoziierter Tremor
40.6.6 Parkinson-Tremor
40.6.7 Zerebellärer Tremor
40.6.8 Holmes Tremor
40.6.9 Gaumensegeltremor
40.6.10 Medikamenten- oder toxininduzierter Tremor
40.6.11 Aufgaben- und positionsspezifische Tremores
40.6.12 Neuropathischer Tremor
40.6.13 Myorhythmie
40.6.14 Funktioneller (psychogener) Tremor
40.7 Literatur
41 Myoklonien
41.1 Definition
41.2 Klinisches Bild
41.3 Diagnostik
41.4 Erkrankungen mit Myoklonien
41.5 Therapie
41.6 Literatur
42 Degenerative Ataxien
42.1 Definition
42.2 Klinisches Bild
42.3 Klassifikation
42.4 Diagnostisches Vorgehen
42.4.1 Differenzialdiagnose
42.5 Therapie
42.6 Literatur
43 Erworbene Kleinhirnerkrankungen
43.1 Definition
43.2 Einführung
43.3 Klinisches Bild
43.3.1 Klinische Störungen
43.4 Differenzialdiagnosen
43.5 Erkrankungen
43.5.1 Akute Schädigungen
43.5.2 Subakute Schädigung
43.5.3 Subakuter, chronisch progredienter Verlauf
43.5.4 GAD-AK-vermittelte Ataxie
43.5.5 Glutensensitive Ataxie
43.5.6 Vitaminmangel
43.5.7 Metabolische Ursachen
43.5.8 Neurodegenerative Kleinhirnatrophien und Prionenerkrankungen
43.5.9 Weitere seltene Ursachen
43.6 Literatur
44 Demenzen
44.1 Definition
44.2 Diagnostik
44.2.1 Einwilligungsfähigkeit
44.2.2 Strukturiertes Vorgehen: Übersicht
44.2.3 Eigen-/Fremdanamnese
44.2.4 Neuropsychologische Testung
44.2.5 Strukturelle Bildgebung
44.2.6 Liquoruntersuchung
44.2.7 Nuklearmedizinische Bildgebung
44.2.8 Laboruntersuchungen
44.2.9 Genetik
44.2.10 EEG
44.2.11 Doppler-/Duplexuntersuchung
44.3 Spezifische Diagnostik
44.3.1 Demenz vom Alzheimer-Typ
44.3.2 Erleichterung der Diagnose
44.3.3 fronto-temporale Lobärdegeneration
44.3.4 FTLD, behaviorale Variante
44.3.5 Primär progressive Aphasie
44.3.6 Lewy-Körperchen-Demenz
44.3.7 Parkinson-Erkrankung mit Demenz
44.3.8 Normaldruckhydrozephalus
44.4 Therapie
44.4.1 Medikamentöse antidementive Therapie
44.4.2 Therapie bei Verhaltensauffälligkeiten und psychischen Symptomen
44.4.3 Depression
44.4.4 Psychotische Symptome
44.4.5 Nicht medikamentöse Maßnahmen
44.5 Prävention
44.6 Soziale Aspekte
44.7 Literatur
45 Synkopen
45.1 Definition
45.2 Klinisches Bild
45.2.1 Kurzzeitiger Bewusstseinsverlust (TLOC)
45.3 Diagnostik
45.3.1 Basisdiagnostik bei TLOCs
45.3.2 Kardiale Synkopen
45.3.3 Orthostatische Hypotonie
45.3.4 Vasovagale Synkopen
45.4 Therapie
45.4.1 Kardiale Synkopen
45.4.2 Orthostatische Hypotonie
45.4.3 Vasovagale Synkopen
45.5 Literatur
46 Epilepsien
46.1 Definition
46.2 Klinisches Bild und Klassifikation
46.3 Diagnostik
46.3.1 Anfallsanamnese
46.3.2 Elektroenzephalografie (EEG)
46.3.3 Zerebrale Bildgebung
46.3.4 Liquordiagnostik
46.3.5 Medikamentenspiegel im Serum
46.3.6 Neuropsychologische Testung
46.4 Therapie
46.4.1 Medikamentöse Therapie
46.4.2 Epilepsiechirurgische Therapie (resektiv und nicht resektiv)
46.5 Besondere Behandlungssituationen
46.5.1 Epilepsietherapie bei Kinderwunsch und Schwangerschaft
46.5.2 Epilepsie und Führerschein
46.5.3 Sudden unexpected Death in Epilepsy (SUDEP)
46.5.4 Absetzen der Medikation bei Anfallsfreiheit
46.5.5 Generische Antikonvulsiva
46.5.6 Altersepilepsie
46.6 Literatur
47 Herpes-Enzephalitis
47.1 Definition
47.2 Pathologie
47.3 Risikofaktoren
47.4 Diagnostik
47.4.1 Liquor
47.4.2 Komplementäre Diagnostik
47.4.3 Differenzialdiagnostik
47.5 Therapie
47.6 Prognose und Folgen
47.7 Literatur
48 Autoimmunenzephalitiden
48.1 Definition
48.2 Antikörper
48.3 Klinisches Bild
48.3.1 Limbische Enzephalitis
48.3.2 Faziobrachiale dystone Anfälle
48.3.3 Anti-NMDAR-Enzephalitis
48.4 Diagnosesicherung
48.4.1 cMRT
48.4.2 EEG
48.4.3 Serum-/Liquordiagnostik
48.5 Differenzialdiagnosen
48.6 Therapie
48.6.1 Akuttherapie
48.6.2 Langzeittherapie
48.7 Prognose
48.8 Literatur
49 Meningitis
49.1 Definition
49.2 Klinisches Bild
49.3 Diagnostik
49.3.1 Akutdiagnostik und Akutbehandlung
49.3.2 Diagnostische Kriterien
49.4 Therapeutische Grundprinzipien
49.4.1 Intensivtherapie
49.5 Prophylaxe
49.6 Besonderheiten
49.7 Literatur
50 Tetanus-Erkrankung
50.1 Definition
50.2 Klinisches Bild
50.2.1 Generalisierter Tetanus
50.2.2 Lokaler Tetanus
50.2.3 Zephaler Tetanus
50.2.4 Neonataler Tetanus
50.3 Diagnosesicherung
50.3.1 Elektromyografie
50.3.2 Nicht zur Diagnosestellung geeignet
50.4 Akuttherapie
50.4.1 Symptomatische Therapie
50.4.2 Chirurgische Sanierung der Wunde
50.4.3 Neutralisierung des zirkulierenden Toxins
50.5 Notfall-/Intensivtherapie
50.5.1 Spezielles Management auf Intensivstation
50.5.2 Atemwegsmanagement
50.5.3 Rhabdomyolyse
50.6 Prophylaxe
50.6.1 Aktive Immunisierung
50.6.2 Wichtige Komplikation
50.7 Literatur
51 Neuroborreliose
51.1 Definition
51.2 Klinisches Bild
51.2.1 Frühmanifestationen
51.2.2 Spätmanifestationen
51.3 Diagnosesicherung
51.3.1 Serologie
51.3.2 Diagnosekriterien
51.3.3 Sonstige diagnostische Maßnahmen
51.4 Therapie
51.5 Verlaufskontrolle
51.6 Literatur
52 Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
52.1 Definition
52.2 Klinisches Bild
52.3 Diagnostik
52.3.1 Diagnostische Kriterien
52.3.2 Diagnosesicherung
52.4 Therapie
52.4.1 Therapeutische Grundprinzipien
52.4.2 Hygiene
52.5 Besonderheiten
52.6 Literatur
53 Hirnabszess
53.1 Definition
53.2 Klinisches Bild
53.3 Diagnostik
53.3.1 Diagnostik zum Nachweis des Hirnabszesses
53.3.2 Diagnostik zur weiteren ätiologischen Abklärung
53.3.3 Differenzialdiagnosen
53.4 Therapie
53.5 Prognose
53.6 Literatur
54 Chemoprophylaxe und Impfungen zur Prophylaxe von Meningitiden
54.1 Definition
54.2 Postexpositionsprophylaxe
54.2.1 Postexpositions-Chemoprophylaxe nach Meningokokken-Exposition
54.2.2 Dosierung und Anwendung der Postexpositions-Chemoprophylaxe
54.3 Impfungen
54.3.1 Meningokokken
54.3.2 Pneumokokken
54.3.3 Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME)
54.4 Literatur
55 Neurolues
55.1 Definition
55.2 Stadien und Manifestationen
55.3 Diagnostik
55.3.1 Serologie
55.3.2 Pathologischer Liquor
55.4 Neurolues bei nicht HIV-Erkrankten
55.4.1 Diagnostik
55.4.2 Therapie
55.4.3 Behandlungserfolg
55.4.4 Infektionspersistenz, Re-Infektion
55.4.5 Symptomatische Therapie
55.5 Neurolues bei HIV
55.5.1 Allgemeines
55.5.2 Diagnostik
55.5.3 Behandlung der Neurolues
55.5.4 Infektionspersistenz, Re-Infektion
55.6 Literatur
56 Neuro-AIDS
56.1 Definition
56.2 Klinisches Bild
56.2.1 Allgemein
56.2.2 Zerebrale opportunistische Infektionen
56.2.3 HIV-assoziierte Erkrankungen
56.3 Primäres „HAND“
56.3.1 Diagnosesicherung
56.3.2 Neuropsychologische Testung
56.3.3 Zerebrale Bildgebung
56.3.4 Lumbalpunktion
56.4 Sekundäres „HAND“
56.4.1 Allgemeines
56.4.2 CMV-Infektion
56.4.3 Kryptokokken-Meningitis/Meningoenzephalitis
56.4.4 Tuberkulöse Meningitis
56.4.5 Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML)
56.4.6 Zerebrale Toxoplasmose
56.5 Tumoren des ZNS
56.5.1 Primär zerebrales Lymphom
56.5.2 Therapie
56.6 Peripheres Nervensystem
56.7 Besonderheiten
56.8 Literatur
57 Opportunistische Infektionen des zentralen Nervensystems
57.1 Definition
57.2 Epidemiologie
57.3 Ätiologie und Immunpathologie
57.4 Klinisches Bild und Diagnostik
57.4.1 Toxoplasmose des ZNS
57.4.2 Kryptokokkose des ZNS
57.4.3 CMV-Infektion des ZNS
57.5 Therapie
57.5.1 Toxoplasmose
57.5.2 Kryptokokkose
57.5.3 Zytomegalievirusinfektion
57.6 Prognose
57.7 Literatur
58 ZNS-Tuberkulose - tuberkulöse Meningitis
58.1 Definition
58.2 Klinisches Bild
58.3 Diagnosesicherung
58.3.1 Entzündliche Liquorveränderungen
58.3.2 Mikrobiologische Diagnostik
58.3.3 Radiologische Untersuchungen
58.3.4 Interferon-Gamma-Release-Assay (IGRA)
58.3.5 Weitere Diagnostik
58.4 Besonderheiten
58.5 Therapie
58.5.1 Medikamentöse Therapie
58.6 Literatur
59 Multiple Sklerose
59.1 Definition
59.2 Klinisches Bild
59.3 Diagnostik
59.3.1 Diagnosekriterien
59.3.2 Zusatzdiagnostik
59.4 Therapie
59.4.1 Behinderungsgrad (EDSS)
59.4.2 Schubtherapie
59.4.3 Langzeitimmuntherapie
59.4.4 Weitere Schritte
59.5 Fazit
59.6 Literatur
60 Neuromyelitis-optica-Spektrumerkrankung
60.1 Definition
60.2 Klinisches Bild
60.3 Epidemiologie
60.4 Diagnostik
60.4.1 Untersuchungen zur Diagnosesicherung
60.5 Therapie
60.5.1 Behandlung des akuten Schubs
60.5.2 Präventive Immuntherapie
60.5.3 Symptomatische Therapie
60.6 Notwendige Verlaufsuntersuchungen
60.7 Literatur
61 Riesenzellarteriitis (RZA)
61.1 Definition
61.2 Klinisches Bild
61.2.1 RA-Klassifikationskriterien für die Riesenzellarteriitis
61.3 Diagnostik
61.3.1 Allgemein
61.3.2 Laboranalyse
61.3.3 Duplex-Sonografie
61.3.4 Biopsie
61.3.5 Bildgebung
61.4 Therapie
61.5 Literatur
62 Zerebrale Vaskulitis
62.1 Definition
62.2 Klinisches Bild
62.2.1 Anamnese
62.2.2 Untersuchung
62.3 Diagnostik
62.3.1 Zusatzuntersuchungen – Basisprogramm
62.3.2 Fortbestehender V.a. ZNS-Vaskulitis
62.3.3 Katheterangiografie der Hirngefäße (obligat)
62.3.4 Differenzialdiagnosen
62.3.5 Diagnosesicherung mittels ZNS-Biopsie
62.4 Therapie
62.4.1 Therapeutische Grundprinzipien
62.5 Literatur
63 Porphyrie
63.1 Definition
63.2 Triggerfaktoren von akuten Porphyrien
63.3 Klinisches Bild
63.3.1 Akute intermittierende Porphyrie (AIP)
63.3.2 Weitere akute Porphyrien
63.4 Diagnostik
63.5 Therapie
63.5.1 Intensivmedizinische Überwachung und Therapie
63.5.2 Symptomatische Therapie
63.5.3 Präventive und weitere Maßnahmen
63.6 Weitere Infos und Adressen
63.7 Literatur
64 Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML)
64.1 Definition
64.2 Epidemiologie
64.3 Ätiologie und Pathogenese
64.4 Klinisches Bild und Diagnose
64.5 Therapie
64.5.1 Risikomanagement
64.5.2 Akuttherapie
64.5.3 Zukünftige Möglichkeiten
64.6 Prognose
64.7 Literatur
65 Transistorisch-ischämische Attacke/Hirninfarkt/Sekundärprophylaxe
65.1 Definition TIA
65.2 Diagnostik TIA/Hirninfarkt
65.2.1 Wichtigste TIA-Differenzialdiagnosen
65.2.2 Basisdiagnostik bei TIA/Schlaganfall
65.2.3 Erweiterte Diagnostik bei TIA/Schlaganfall
65.3 Akutversorgung Schlaganfall
65.4 Stroke-Unit-(SU)-Behandlung
65.4.1 Überwachung Stroke Unit
65.5 Hirnödemtherapie bei Hirninfarkt
65.5.1 Frühe rehabilitative Therapie auf Stroke Unit
65.6 Thrombose- und Lungenembolieprophylaxe
65.7 Ätiologische Zuordnung der TIA/Hirninfarkt
65.8 Sekundärprophylaxe bei TIA/Hirninfarkt
65.8.1 Blutverdünnung
65.8.2 Antihypertensive Therapie
65.8.3 Statine
65.9 Nicht medikamentöse Sekundärprophylaxe bei TIA
65.10 Kryptogener Schlaganfall und persistierendes Foramen ovale (PFO)
65.10.1 Diagnostik
65.10.2 Therapie
65.11 Literatur
66 Systemische Thrombolyse und Thrombektomie beim akuten Schlaganfall
66.1 Systemische Thrombolyse mit rt-PA
66.1.1 Definition
66.1.2 Indikation, Dosis und Wirksamkeit
66.1.3 Praktisches Vorgehen
66.1.4 Kontraindikationen von rt-PA
66.1.5 Vorgehen unter laufender und nach systemischer Thrombolyse
66.2 Mechanische Thrombektomie
66.2.1 Indikation und Therapieeffekte
66.2.2 Übernahme von externen Schlaganfallpatienten zur Thrombektomie
66.3 Literatur
67 Intrazerebrale Blutung (ICB)
67.1 Definition
67.2 Klinisches Bild
67.3 Diagnosesicherung und Organisation der Akutversorgung
67.3.1 Bildgebung
67.3.2 Labor
67.3.3 Akuttherapie
67.3.4 Blutdruckmanagement
67.3.5 Normalisierung der Hämostase
67.4 Therapie
67.4.1 Basistherapie
67.4.2 Erweitertes (Neuro-)Monitoring
67.5 Operative Entlastung
67.6 Maßnahmenkatalog bei Komplikationen
67.6.1 Generell bei neurologischer Verschlechterung oder neuer Symptomatik
67.6.2 Nachblutung
67.6.3 Hirndruck durch perifokales Ödem
67.6.4 Epileptischer Frühanfall
67.6.5 Massive intraventrikuläre Blutung (IVH)
67.6.6 Hydrozephalus
67.6.7 Hirndrucktherapie
67.7 Weiterführende Diagnostik
67.8 Weiterführende Therapie
67.8.1 Frühe Tracheotomie
67.8.2 Sekundärprophylaxe
67.8.3 Wiederbeginn einer Antikoagulation nach ICB
67.8.4 Wiederbeginn einer Thrombozytenaggregationshemmung nach ICB
67.8.5 Sonstiges
67.9 Literatur
68 Karotisstenose
68.1 Definition
68.2 Diagnostik
68.3 Therapie
68.3.1 Asymptomatische Karotisstenose
68.3.2 Symptomatische Karotisstenose
68.3.3 Symptomatische extrakranielle Karotisstenose
68.4 Literatur
69 Intrakranielle Stenosen
69.1 Definition
69.2 Klinisches Bild und Epidemiologie
69.2.1 Intrakranielle Stenosen
69.3 Diagnostik
69.4 Therapie
69.5 Monitoring und Rezidivrisiko
69.6 Literatur
70 Zerebrale Sinus-/Hirnvenenthrombose
70.1 Definition
70.2 Klinisches Bild
70.2.1 Typische Befunde bei einer SVT
70.3 Diagnosesicherung und Akutversorgung
70.3.1 Zerebrale Bildgebung
70.3.2 Labor
70.4 Akuttherapie und Monitoring
70.4.1 Antikoagulation
70.4.2 Dekompressive Operation
70.4.3 Neuromonitoring
70.5 Maßnahmen bei Komplikationen
70.5.1 Bei neurologischer Verschlechterung
70.5.2 Epileptischer Frühanfall
70.5.3 Hydrozephalus
70.5.4 Hirndruck
70.6 Therapie nach der Akutphase
70.6.1 Dauer der oralen Antikoagulation
70.6.2 Frührehabilitation
70.6.3 Rezidivprophylaxe in Risikosituationen
70.7 Literatur
71 Subarachnoidalblutung
71.1 Definition
71.2 Klinisches Bild
71.3 Diagnosesicherung und Organisation der Akutversorgung
71.3.1 Zerebrale Bildgebung
71.3.2 Lumbalpunktion
71.3.3 Weitere Schritte
71.3.4 Akuttherapie
71.4 Notfall- und Intensivtherapie
71.4.1 Allgemeine Maßnahmen
71.4.2 Vasospasmus-Prophylaxe
71.4.3 Präinterventionell bzw. präoperativ
71.4.4 Komplikationen der aneurysmatischen SAB
71.5 Spezifisches Management auf der Intensivstation
71.5.1 Kreislaufmonitoring und Blutdruckmanagement
71.5.2 Hämodynamisches Monitoring
71.5.3 Weitere Maßnahmen
71.5.4 Nachweis, Kontrolle und Therapie von Vasospasmen
71.5.5 Thromboseprophylaxe
71.6 Besonderheiten nicht aneurysmatischer SABs
71.6.1 Diffuse, nicht aneurysmatische SAB
71.6.2 Perimesenzephale/präpontine SAB
71.6.3 Traumatische und atraumatische kortikale SAB
71.6.4 Langzeitbehandlung
71.7 Literatur
72 Unrupturiertes zerebrales Aneurysma
72.1 Definition
72.2 Klinisches Bild
72.2.1 Asymptomatisches vs. symptomatisches unrupturiertes Aneurysma
72.2.2 Vordere vs. hintere Zirkulation
72.2.3 Morphologie von Aneurysmen
72.3 Blutungsrisiko inzidenteller Aneurysmen
72.4 Diagnostik
72.4.1 Familienanamnese
72.4.2 Diagnostische Bildgebungsverfahren
72.5 Therapie
72.5.1 Behandlungsindikationen
72.5.2 Behandlungsstrategien
72.5.3 Abwägung endovaskuläre vs. neurochirurgische Behandlung
72.5.4 Behandlungsindikation kleiner Aneurysmen der vorderen Zirkulation
72.6 Prä- und postinterventionelle Behandlung
72.6.1 Vorbereitung bei Clipping
72.6.2 Vorbereitung bei endovaskulärer Therapie
72.6.3 Postinterventionelles Monitoring
72.6.4 Postinterventionelle medikamentöse Therapie
72.6.5 Nachsorge
72.7 Literatur
73 Arteriovenöse Malformation
73.1 Definition
73.2 Klassifikationen
73.3 Akut rupturierte AVM
73.3.1 Klinisches Bild der rupturierten AVM
73.3.2 Diagnosesicherung der rupturierten AVM
73.3.3 Akuttherapie der rupturierten AVM
73.3.4 Nachsorge der rupturierten AVM
73.4 Unrupturierte AVM
73.4.1 Klinisches Bild der unrupturierten AVM
73.4.2 Diagnosesicherung der unrupturierten AVM
73.4.3 Therapie der unrupturierten AVM
73.4.4 Nachsorge der unrupturierten AVM
73.5 Literatur
74 Schädel-Hirn-Trauma
74.1 Definition
74.2 Pathophysiologie
74.2.1 Primärschäden
74.2.2 Sekundärschäden
74.3 Klassifikationen
74.4 Klinisches Bild
74.5 Diagnostik
74.6 Therapie
74.7 Komplikationen
74.8 Nachbehandlung und Rehabilitation
74.9 Spätfolgen
74.10 Literatur
75 Chronisches Subduralhämatom
75.1 Klinisches Bild
75.2 Diagnostik
75.2.1 Differenzialdiagnostik
75.3 Therapie
75.3.1 Akuttherapie
75.3.2 Weitere Schritte
75.4 Literatur
76 Epiduralhämatom (EDH)
76.1 Definition
76.2 Klinisches Bild
76.3 Diagnosesicherung
76.3.1 cCT (Goldstandard)
76.4 Differenzialdiagnosen
76.5 Therapeutische Grundprinzipien
76.5.1 Akuttherapie
76.5.2 Allgemeine Maßnahmen
76.5.3 Normalisierung der Blutgerinnung (falls notwendig)
76.6 Literatur
77 Feststellung des irreversiblen Hirnfunktionsausfalls
77.1 Definition
77.2 Diagnostik
77.2.1 Diagnostischer Ablauf
77.3 Prüfung der Voraussetzungen
77.3.1 Wichtig für die Dokumentation
77.3.2 Prüfung der klinischen Symptome des IHA
77.3.3 Nachweis der Irreversibilität des Hirnfunktionsausfalls
77.3.4 Apparative Bestätigungsmethoden
77.4 Feststellung IHA
77.5 Maßnahmen nach Feststellung IHA
77.6 Literatur
78 Zentrale pontine Myelinolyse, auch osmotische Demyelinisierung
78.1 Definition
78.2 Klinisches Bild
78.3 Diagnostik
78.3.1 Differenzialdiagnosen
78.4 Therapie
78.4.1 Akuttherapie
78.4.2 Prävention einer Demyelinisierung bei der Behandlung einer Hyponatriämie
78.4.3 Ausgleich einer chronischen oder schweren Hyponatriämie
78.4.4 Euvolämische Hyponatriämie
78.4.5 Hypovolämische Hyponatriämie
78.4.6 Hypervolämische Hyponatriämie
78.5 Literatur
79 Zervikale Spinalkanalstenose
79.1 Definition
79.2 Klinisches Bild
79.3 Diagnostik
79.3.1 Spinale Syndrome
79.4 Differenzialdiagnosen
79.5 Therapie
79.5.1 Konservative Therapie
79.5.2 Operative Therapie
79.6 Literatur
80 Lumbale Spinalkanalstenose
80.1 Definition
80.2 Klinisches Bild
80.3 Diagnostik
80.3.1 Differenzialdiagnosen
80.4 Therapie
80.4.1 Konservative Therapie
80.4.2 Operative Therapie
80.5 Literatur
81 Amyotrophe Lateralsklerose (ALS)
81.1 Definition
81.2 Klinisches Bild
81.3 Diagnostik
81.3.1 Differenzialdiagnosen
81.3.2 Diagnosesicherung
81.4 Therapie
81.4.1 Medikamentöse Therapie
81.4.2 Heilmittel
81.4.3 Hilfsmittel
81.5 Spezifisches Management
81.5.1 PEG
81.5.2 Cough Assist
81.5.3 Beatmung
81.5.4 Beendigung der Beatmung
81.6 Literatur
82 Spinale Muskelatrophien (SMA)
82.1 Definition
82.2 Klinisches Bild
82.2.1 SMA-Typen -I-III
82.2.2 SMA Typ IV
82.2.3 Spinobulbäre Form der SMA
82.2.4 Distale SMA
82.2.5 Segmentale oder fokal begrenzte Manifestation
82.2.6 Sporadisch asymmetrische Form
82.3 Diagnostik
82.3.1 Elektrophysiologie
82.3.2 Labor
82.3.3 Muskelbiopsie
82.3.4 Genetik
82.3.5 Differenzialdiagnosen
82.4 Therapie
82.4.1 Medikamentöse Therapie
82.5 Literatur
83 Polyneuropathien
83.1 Definition
83.2 Ätiologie
83.3 Anamnese
83.4 Klinisches Bild
83.5 Zusatzdiagnostik
83.5.1 Neurophysiologische Diagnostik
83.5.2 Labordiagnostik
83.5.3 Liquor
83.5.4 Weitere Zusatzdiagnostik
83.6 Therapie
83.6.1 Nicht pharmakologische Therapie
83.6.2 Pharmakologische Therapie
83.7 Polyneuropathie als Nebenbefund im höheren Lebensalter
83.8 Literatur
84 Guillain-Barré-Syndrom (GBS)
84.1 Definition
84.2 Klinisches Bild
84.3 Diagnosesicherung und Akutversorgung
84.3.1 Liquor
84.3.2 Elektroneurografie/-myografie
84.3.3 Autoantikörper
84.3.4 Weitere Schritte
84.4 Therapie
84.4.1 Akuttherapie
84.5 Komplikationen
84.5.1 Autonome Störungen
84.5.2 Ateminsuffizienz
84.5.3 Thromboseprophylaxe
84.6 Langzeitbehandlung
84.7 Literatur
85 Chronische inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP)
85.1 Definition
85.2 Klinisches Bild
85.3 Diagnosesicherung und Akutversorgung
85.3.1 Elektroneurografie/-myografie
85.3.2 Supportive Kriterien
85.3.3 Weitere Schritte
85.4 Therapie
85.4.1 Behandlung mit Kortikoiden oder intravenösen Immunglobulinen (IVIg)
85.4.2 Plasmaaustauschverfahren
85.4.3 Immunsuppressiva
85.5 Literatur
86 Multifokale motorische Neuropathie (MMN)
86.1 Definition
86.2 Klinisches Bild
86.3 Diagnostik
86.3.1 Diagnosesicherung
86.3.2 Elektrophysiologie
86.3.3 Labor
86.3.4 Bildgebung
86.3.5 Nervenbiopsie
86.3.6 Differenzialdiagnosen
86.4 Therapie
86.5 Literatur
87 Zervikobrachiale Plexusparese
87.1 Definition
87.2 Klinisches Bild
87.2.1 Obere Armplexusläsion
87.2.2 Mittlere Armplexusläsion
87.2.3 Untere Armplexusläsion
87.2.4 Kombinierte Armplexusläsion
87.3 Diagnostik
87.3.1 Anamnese
87.3.2 Klinische Untersuchung
87.3.3 Elektrophysiologische Untersuchungen
87.3.4 Schirmer-Test
87.3.5 Bildgebende Verfahren
87.3.6 Lumbalpunktion
87.4 Therapie
87.5 Wichtige Differenzialdiagnosen
87.6 Literatur
88 Lumbosakrale Plexusparese
88.1 Definition
88.2 Klinisches Bild
88.2.1 Plexus-lumbalis-Läsion (L1-L4)
88.2.2 Plexus-sacralis-Läsion (L5-S3)
88.2.3 Plexus-pudendus-Läsion (S1-S4)
88.3 Diagnostik
88.3.1 Anamnese
88.3.2 Klinische Untersuchung
88.3.3 Elektrophysiologische Untersuchungen
88.3.4 Bildgebende Verfahren
88.3.5 Lumbalpunktion
88.4 Therapie
88.4.1 Schmerztherapie
88.4.2 Therapie von neuropathischen Schmerzen
88.4.3 Lumbosakrale Plexusparese autoimmun-entzündlicher Genese
88.4.4 Lumbosakrale Plexusparese durch Malignome/Raumforderungen
88.4.5 Traumatische Plexusschädigungen
88.4.6 Psoashämatom
88.4.7 Infektiös bedingte lumbosakrale Plexusparese
88.4.8 Sonstige Therapie
88.5 Differenzialdiagnosen
88.6 Literatur
89 Ulnaris-Neuropathie am Ellenbogen (UNE)
89.1 Definition
89.2 Klinisches Bild
89.3 Diagnostik
89.3.1 Klinische Untersuchung
89.3.2 Elektrophysiologie
89.3.3 Bildgebung
89.4 Differenzialdiagnose
89.5 Ätiologie der UNE
89.5.1 Kubitaltunnelsyndrom
89.5.2 Sulcus-ulnaris-Syndrom
89.5.3 Strukturelle Veränderungen im Bereich der Ulnaris-Rinne
89.5.4 Prädisponierende Faktoren
89.6 Therapie
89.6.1 Konservative Therapie
89.6.2 Operative Therapie
89.6.3 In-situ-Dekompression
89.6.4 Vorverlagerung des Nervs
89.7 Literatur
90 Karpaltunnelsyndrom (CTS)
90.1 Definition
90.2 Klinisches Bild
90.3 Diagnostik
90.3.1 Klinische Untersuchung
90.3.2 Elektrophysiologie
90.3.3 Bildgebung
90.4 Differenzialdiagnosen
90.5 Prädisponierende Faktoren und Pathophysiologie
90.6 Ätiologie
90.6.1 Erkrankungen aus dem rheumatischen Formenkreis
90.6.2 Hormonelle/stoffwechselbedingte Erkrankungen
90.6.3 Mechanisch
90.6.4 Überlastungs- bzw. tätigkeitsbedingt
90.6.5 Anatomische Varianten innerhalb des Karpalkanals
90.6.6 Tumoren
90.6.7 Traumata
90.6.8 Dialyse
90.6.9 Hereditäre Neuropathie
90.7 Therapie
90.7.1 Konservative Therapie
90.7.2 Operative Therapie
90.7.3 Nachbehandlung
90.8 Prognose
90.9 Literatur
91 Peronaeusparese
91.1 Definition
91.2 Klinisches Bild
91.3 Diagnostik
91.3.1 Klinische Untersuchung
91.3.2 Elektrophysiologie
91.3.3 Bildgebung
91.4 Differenzialdiagnose
91.4.1 L5-Syndrom
91.4.2 Peronaeal-betonte Ischiadikus-Läsion
91.4.3 Polyneuropathien
91.4.4 Vorderhornprozesse
91.4.5 Zentrale Läsionen
91.4.6 Kompartmentsyndrom
91.5 Ätiologie
91.5.1 Trauma
91.5.2 Operationen
91.5.3 Ganglien/Zysten
91.5.4 Druckläsionen
91.5.5 Kompressionssyndrom
91.5.6 Hereditäre Neuropathie mit Neigung zu Druckläsionen (HNPP)
91.5.7 Andere Ursachen
91.5.8 Vorderes Tarsaltunnelsyndrom
91.6 Therapie
91.6.1 Konservative Therapie
91.6.2 Operative Therapie
91.7 Literatur
92 CK-Ämie
92.1 Definition
92.2 Kreatinkinase, Normwerte, Makro-CK-Ämie
92.2.1 Makro-CK-Ämie
92.3 Ursachen einer CK-Ämie
92.3.1 Asymptomatische CK-Ämie
92.3.2 Symptomatische CK-Ämie
92.4 Rhabdomyolyse
92.4.1 Potenzielle Komplikationen der Rhabdomyolyse
92.4.2 Ursachen einer Rhabdomyolyse
92.5 Diagnostik
92.5.1 Asymptomatische CK-Ämie
92.5.2 Symptomatische CK-Ämie
92.6 Literatur
93 Idiopathische Myositis
93.1 Definition
93.2 Klinisches Bild
93.2.1 Klinische Symptomatik
93.3 Diagnostik
93.3.1 Myositis-Antikörper
93.3.2 MRT-Bildgebung bei den Myositiden
93.3.3 Histopathologie der Myositiden
93.4 Therapie
93.4.1 Glukokortikoide
93.4.2 Immunsuppressiva
93.4.3 Immunglobuline (IVIG)
93.4.4 Therapierefraktäre Myositis-Verläufe
93.4.5 Besonderheiten der Therapie der sIBM
93.4.6 Supportive Therapie
93.5 Literatur
94 Muskelsteifigkeit
94.1 Definition
94.2 Klinisches Bild
94.2.1 Chloridkanalmyotonien
94.2.2 Natriumkanalmyotonien
94.2.3 Kaliumsensitive Myotonien
94.2.4 Myotone Dystrophien Typen 1 und 2
94.3 Diagnostik
94.3.1 Diagnosesicherung
94.3.2 Differenzialdiagnostik
94.3.3 Differenzialdiagnosen
94.4 Therapie
94.5 Myotonieverstärkende Faktoren
94.6 Literatur
95 Myasthenie
95.1 Definition
95.2 Anamnese
95.2.1 Typische Symptome
95.2.2 Gezielte Anamnese nach typischen Begleitumständen
95.3 Klinische Untersuchung
95.3.1 Scoring, Klassifikation
95.3.2 Untypische Symptome für eine Myasthenie („red flags“)
95.4 Zusatzdiagnostik
95.4.1 Laboruntersuchungen
95.4.2 Elektrophysiologie
95.4.3 Bildgebung
95.4.4 Optionale weitere Untersuchungen im Einzelfall
95.5 Therapie
95.5.1 Therapieversuch
95.5.2 Symptomatische Therapie
95.5.3 Immunsuppressive Therapien
95.5.4 Thymektomie
95.6 Danksagung
95.7 Literatur
96 Muskeldystrophien
96.1 Definition
96.1.1 Einteilung der Muskeldystrophien
96.2 Klinisches Bild
96.2.1 X-chromosomale Dystrophinopathien
96.2.2 Gliedergürtelmuskeldystrophien (LGMD)
96.2.3 Fazioskapulohumerale Muskeldystrophie (FSHD)
96.2.4 Okulopharyngeale Muskeldystrophie (OPMD)
96.2.5 Distale Muskeldystrophien (DM)
96.2.6 Emery-Dreifuss-Muskeldystrophien (EDMD)
96.3 Diagnostik
96.4 Therapie
96.4.1 Therapieempfehlungen
96.5 Literatur
97 Hypovitaminosen
97.1 Definition
97.2 Vitamin-B1-Mangel
97.2.1 Definition/Funktion Vitamin B1
97.2.2 Ursachen
97.2.3 Diagnostik
97.2.4 Klinik
97.2.5 Therapie
97.3 Vitamin-B3-Mangel
97.3.1 Definition/Funktion Vitamin B3
97.3.2 Ursachen
97.3.3 Diagnostik
97.3.4 Klinik
97.3.5 Therapie
97.4 Vitamin-B6-Mangel
97.4.1 Definition/Funktion Vitamin B6
97.4.2 Ursachen
97.4.3 Diagnostik
97.4.4 Klinik
97.4.5 Therapie
97.5 Vitamin-B9-(Folsäure-)Mangel
97.5.1 Definition/Funktion Vitamin B9
97.5.2 Ursachen
97.5.3 Diagnostik
97.5.4 Klinik
97.5.5 Therapie
97.6 Vitamin-B12-Mangel
97.6.1 Definition/Funktion Vitamin B12
97.6.2 Ursachen
97.6.3 Diagnostik
97.6.4 Klinik
97.6.5 Therapie
97.7 Vitamin-D-Mangel
97.7.1 Definition/Funktion Vitamin D
97.7.2 Ursachen
97.7.3 Diagnostik
97.7.4 Klinik
97.7.5 Therapie
97.8 Vitamin-E-Mangel
97.8.1 Definition/Funktion Vitamin E
97.8.2 Ursachen
97.8.3 Diagnostik
97.8.4 Klinik
97.8.5 Therapie
97.9 Literatur
98 Elektrolytstörungen
98.1 Definition
98.2 Hyponatriämie
98.2.1 Definition
98.2.2 Diagnostik
98.2.3 Ursachen/Formen
98.2.4 Klinik
98.2.5 Therapie
98.3 Hypernatriämie
98.3.1 Definition
98.3.2 Diagnostik
98.3.3 Ursachen
98.3.4 Klinik
98.3.5 Therapie
98.4 Hypokaliämie
98.4.1 Definition
98.4.2 Ursachen
98.4.3 Klinik
98.4.4 Therapie
98.5 Hyperkaliämie
98.5.1 Definition
98.5.2 Ursachen
98.5.3 Klinik
98.5.4 Therapie
98.6 Hypokalzämie
98.6.1 Definition
98.6.2 Ursachen
98.6.3 Klinik
98.6.4 Therapie
98.7 Hyperkalzämie
98.7.1 Definition
98.7.2 Ursachen
98.7.3 Klinik
98.7.4 Therapie
98.8 Hypomagnesiämie
98.8.1 Definition
98.8.2 Ursachen
98.8.3 Klinik
98.8.4 Therapie
98.9 Hypermagnesiämie
98.9.1 Definition
98.9.2 Ursachen
98.9.3 Klinik
98.9.4 Therapie
98.10 Literatur
99 Narkolepsie
99.1 Definition
99.2 Formen
99.3 Klinisches Bild
99.3.1 Hauptbefunde
99.3.2 Nebenbefunde
99.3.3 Häufige Komorbiditäten
99.4 Diagnostik
99.4.1 Obligate Erhebung
99.4.2 Fakultative Diagnostik
99.4.3 Ausschluss- und Differenzialdiagnostik
99.5 Therapie
99.5.1 Verhaltenstherapeutische Maßnahmen
99.5.2 Medikamentöse Therapie
99.6 Literatur
100 Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom (OSAS)
100.1 Definition
100.2 Klinisches Bild
100.2.1 Klassische Symptome
100.2.2 Häufig assoziierte Symptome
100.2.3 Häufig assoziierte Erkrankungen/Befunde
100.2.4 Begünstigende Faktoren
100.2.5 Differenzialdiagnosen
100.3 Diagnostik
100.3.1 Diagnosesicherung
100.3.2 Wichtige respirationsbezogene Indizes
100.3.3 Klassifizierung des OSAS-Schweregrades
100.4 Therapie
100.4.1 Grundsätzliche Empfehlungen
100.4.2 Spezifische therapeutische Verfahren
100.5 Literatur
Teil III SOPs bei Langzeittherapien
101 Intravenöse Immunglobuline
101.1 Definition
101.2 Vorbereitung vor Therapiebeginn
101.2.1 Überprüfung der Indikation
101.2.2 Aktivität der Erkrankung überprüfen
101.2.3 Vorbereitende Untersuchungen
101.2.4 Impfungen
101.2.5 Kenntnis des Nebenwirkungsprofils
101.2.6 Aufklärung mündlich und schriftlich
101.2.7 Festlegung der Dosierung
101.2.8 Anordnung der Prämedikation
101.2.9 Anordnung der Begleitmedikation
101.3 Intravenöse Therapie
101.3.1 Infusionsgeschwindigkeit, Applikation
101.3.2 Überwachung während und nach der Infusion
101.3.3 Langzeitbeobachtung
101.4 Literatur
102 Plasmaseparation/Immunadsorption
102.1 Definition
102.2 Indikationsgebiete
102.2.1 Multiple Sklerose und Neuromyelitis-optica-Spektrumerkrankung
102.2.2 Myasthenia gravis
102.2.3 Polyradikuloneuritiden
102.2.4 Antikörpervermittelte autoimmune Enzephalitiden:
102.2.5 Therapiemonitoring/Nebenwirkungsprofil
102.3 Literatur
103 Cyclophosphamid
103.1 Definition
103.2 Vorbereitung vor Therapiebeginn
103.2.1 Überprüfung der Indikation
103.2.2 Aktivität der Erkrankung überprüfen
103.2.3 Vorbereitende Untersuchungen
103.2.4 Impfungen
103.2.5 Kenntnis des Nebenwirkungsprofils/Interaktionsprofils
103.2.6 Aufklärung mündlich und schriftlich
103.2.7 Festlegung der Dosierung
103.2.8 Anordnung der Prämedikation bei i.v. Anwendung
103.2.9 Anordnung der Begleitmedikation
103.3 Intravenöse Therapie
103.3.1 Infusionsgeschwindigkeit
103.3.2 Überwachung während und nach der Infusion
103.4 Langzeitbeobachtung
103.5 Literatur
104 Natalizumab
104.1 Wirkstoff
104.2 Dosierung
104.3 Pharmakodynamische Wirkung
104.4 Anwendung
104.4.1 Vor der Therapie
104.4.2 Während der Therapie
104.4.3 Notwendige Sicherheitsuntersuchungen
104.5 Wirksamkeit
104.6 Nebenwirkungen
104.6.1 Gelegentliche unerwünschte Nebenwirkung
104.7 Schwangerschaft und Stillzeit
104.8 Literatur
105 Rituximab
105.1 Vorbereitung vor Therapiebeginn
105.1.1 Überprüfung der Indikation
105.1.2 Aktivität der Erkrankung überprüfen
105.1.3 Vorbereitende Untersuchungen
105.1.4 Impfungen
105.1.5 Kenntnis des Nebenwirkungsprofils
105.1.6 Aufklärung mündlich und schriftlich
105.1.7 Festlegung der Dosierung
105.1.8 Anordnung der Prämedikation (Lymphozytolyse-Prophylaxe)
105.1.9 Anordnung der Begleitmedikation
105.2 Intravenöse Therapie
105.2.1 Infusionsgeschwindigkeit, Applikation
105.2.2 Überwachung während und nach der Infusion
105.2.3 Langzeitbeobachtung
105.3 Literatur
106 Alemtuzumab
106.1 Wirkstoff
106.2 Dosierung
106.3 Pharmakokinetik
106.4 Pharmakodynamische Wirkungen
106.5 Anwendung
106.5.1 Absolute Kontraindikationen
106.5.2 Relative Kontraindikationen
106.6 Nebenwirkungen
106.6.1 Infusionsassoziierte Reaktionen (IAR) und Anaphylaxie
106.6.2 Infektionen
106.6.3 Autoimmunerkrankungen
106.6.4 Schilddrüsenerkrankungen
106.6.5 Immunthrombozytopenische Purpura (ITP)
106.6.6 Nephropathien
106.6.7 Zytopenien
106.7 Impfungen
106.8 Schwangerschaft und Stillzeit
106.9 Literatur
107 Ocrilizumab
107.1 Wirkstoff
107.1.1 Wirkmechanismus
107.2 Indikation
107.3 Dosierung und Sicherheitsmaßnahmen vor Ocrelizumab
107.3.1 Vor Therapieeinleitung
107.3.2 Therapiezyklus
107.4 Kontraindikationen und Besonderheiten
107.5 Nebenwirkungen
107.6 Literatur
108 Mitoxantron
108.1 Wirkstoff
108.2 Indikationsstellung und Behandlungsziel
108.3 Maßnahmen vor Therapiebeginn
108.3.1 Aufklärung zur Mitoxantron-Therapie
108.4 Dosierung und Anwendung
108.5 Monitoring während der Therapie
108.6 Literatur
109 Azathioprin
109.1 Wirkstoff
109.1.1 Wirkmechanismen
109.2 Nebenwirkungen
109.2.1 Gastrointestinale Nebenwirkungen
109.2.2 Hämatologische Toxizität
109.2.3 Hepatotoxizität (< 10%)
109.2.4 Pankreatitis (< 1%)
109.2.5 Allergische Reaktionen (< 1%)
109.2.6 Progressive multifokale Leukenzephalopathie (PML)
109.2.7 Makrozytose
109.3 Malignomrisiko
109.4 Schwangerschaft und Stillzeit
109.5 Impfungen
109.6 Therapieempfehlungen
109.6.1 Indikationen
109.6.2 Dosierung und Behandlungsdauer
109.6.3 Diagnostik vor Beginn mit Azathioprin
109.6.4 Monitoring und Maßnahmen unter der Therapie
109.6.5 Interaktionen
109.7 Literatur
110 Kortikoide
110.1 Wirkstoff
110.1.1 Wirkmechanismen
110.2 Pharmakokinetik und Äquivalenzdosen
110.3 Nebenwirkungen
110.3.1 Häufige Nebenwirkungen
110.4 Therapie mit Glukokortikoiden
110.4.1 Multiple Sklerose (MS)
110.4.2 Weitere Erkrankungen
110.5 Literatur
111 Temozolomid
111.1 Wirkstoff
111.1.1 Wirkmechanismus
111.2 Sicherheits- und Wirksamkeitskriterien
111.3 Therapie
111.3.1 Erstlinientherapie
111.3.2 Rezidivtherapie
111.4 Literatur
112 Bevacizumab
112.1 Wirkstoff
112.1.1 Sicherheits- und Wirksamkeitskriterien
112.2 Monitoring
112.3 Therapie
112.4 Literatur
113 PCV-Chemotherapie
113.1 Wirkstoff
113.1.1 Sicherheits- und Wirksamkeitskriterien
113.2 Monitoring
113.3 Therapie
113.4 Literatur
114 Orale Antikoagulation
114.1 Definition
114.2 Beginn einer OAK, wenn indiziert bei TIA/Schlaganfall
114.2.1 Auswahl der oralen Antikoagulation
114.2.2 Abschätzung des Blutungsrisikos
114.3 Neue orale Antikoagulanzien (NOAK)
114.3.1 Laboruntersuchungen unter NOAKs
114.4 Komplikationsmanagement
114.4.1 Vitamin-K-Antagonist
114.4.2 NOAK
114.5 Wiederbeginn einer OAK
114.6 Gerinnungsmanagement
114.6.1 Gerinnungsmanagement von Vitamin-K-Antagonisten
114.6.2 Praktisches Vorgehen mit Vitamin-K-Antagonisten
114.6.3 Praktisches Vorgehen mit NOAK
114.7 Literatur
115 Clozapin
115.1 Defintion
115.2 Indikationen
115.3 Kontraindikationen
115.4 Nebenwirkungen
115.5 Praktische Hinweise zur Eindosierung
115.5.1 Eindosierungsschema
115.6 Literatur
116 Tolcapon
116.1 Definition
116.2 Indikation
116.3 Mögliche Nebenwirkungen
116.4 Kontraindikationen und Gegenanzeigen
116.5 Hinweis zur Eindosierung
116.6 Laborchemische Kontrolle der Leberwerte
116.7 Literatur
117 Tiefe Hirnstimulation
117.1 Definition
117.2 Indikationen
117.2.1 Häufige Bewegungsstörungen
117.2.2 Seltenere Indikationen
117.2.3 Indikation beim idiopathischen Parkinson-Syndrom
117.2.4 Indikation beim essenziellen Tremor
117.2.5 Indikation bei Dystonie
117.2.6 Maßnahmen während der Indikationsprüfung
117.3 Kontraindikationen der THS
117.4 Implantation des THS-Systems
117.4.1 Bildgebung vor und nach Implantation des THS-Systems
117.4.2 Postoperative Ersteinstellung der THS-Patienten
117.4.3 Weitere Einstellung
117.5 Krankheitsspezifische Probleme
117.5.1 Freezing of Gait bei Parkinson-Patienten
117.5.2 Habituation bei ET-Patienten
117.5.3 Dystonie
117.6 Einbinden des Patienten
117.7 Literatur
118 Duodopa-Pumpen-Therapie
118.1 Definition
118.2 Indikation
118.2.1 Kontraindikationen
118.3 Wirksamkeit und Rationale
118.4 Mögliche Nebenwirkungen und Komplikationen
118.5 Praktische Empfehlungen
118.5.1 Vorbereitung auf Station vor Jet-PEG-Anlage
118.5.2 Nach der Jet-PEG-Anlage
118.5.3 Vor Entlassung
118.6 Nachsorge und Optimierung
118.7 Literatur
119 Apomorphin-Pumpen-Therapie
119.1 Definition
119.2 Indikation
119.2.1 Kontraindikationen
119.3 Wirksamkeit
119.4 Mögliche Nebenwirkungen
119.5 Praktische Empfehlungen
119.5.1 Stationäre Aufnahme zur Pumpenanlage
119.5.2 Apomorphin-Test
119.6 Beginn der Pumpentherapie
119.6.1 Standard-Konzept
119.6.2 Bei ausgeprägten Medikamentenunverträglichkeiten
119.7 Optimierung der Pumpentherapie
119.8 Entlassung des Patienten
119.9 Literatur
120 Impulskontrollstörungen bei Morbus Parkinson
120.1 Definition
120.2 Klinisches Bild
120.2.1 Häufigste Manifestationen
120.3 Diagnostik
120.4 Ätiologie und Ursachenforschung
120.5 Therapie
120.5.1 Therapiestrategien nach Relevanz in absteigender Form
120.6 Literatur
121 Antikonvulsiva
121.1 Definition
121.2 Indikation
121.3 Prävention und Therapie
121.3.1 Mono- und Kombinationstherapien
121.3.2 Generalisierte Epilepsien
121.3.3 Fokale Epilepsien
121.4 Literatur
122 Schwangerschaft und neurologische Erkrankungen
122.1 Einleitung
122.2 Pharmakokinetische Veränderungen
122.2.1 Plazentapassage
122.3 Neurovaskuläre Erkrankungen
122.3.1 Zerebrale Ischämien und Blutungen
122.3.2 Ursachenabklärung und Therapieoptionen
122.3.3 Sinusvenenthrombose (SVT)
122.3.4 Reversibles Vasokonstriktionssyndrom (RCVS)
122.3.5 Posteriores reversibles Enzephalopathie-Syndrom (PRES)
122.4 Potenzielle neurologische Komplikationen
122.4.1 Prä-Eklampsie
122.4.2 Eklampsie
122.4.3 Fruchtwasserembolie-Syndrom
122.4.4 Sheehan-Syndrom
122.5 Sonstige neurologische Erkrankungen
122.5.1 Periphere Nervenläsionen
122.5.2 Restless-Legs-Syndrom (RLS)
122.6 Vorbestehende neurologische Erkrankungen
122.6.1 Multiple Sklerose (MS)
122.6.2 Myasthenie
122.6.3 Migräne
122.6.4 Epilepsie
122.7 Literatur
123 Spastik
123.1 Definition
123.2 Klinische Untersuchung
123.3 Therapie
123.3.1 Therapieplanung
123.3.2 Therapiemodule
123.4 Literatur
124 Botulinumtoxin
124.1 Wirkstoff
124.2 Indikation und Behandlungsziele
124.2.1 Zugelassene Indikationen
124.2.2 Nicht zugelassene Indikationen/Off-Label-Anwendungen
124.3 Therapie
124.3.1 Präparate (Serotypen)
124.3.2 Dosierung/Verdünnungen
124.3.3 Nebenwirkungen
124.3.4 Kontraindikationen
124.3.5 Interaktionen
124.4 Literatur
Teil IV Qualitätsmanagement in der Neurologie
125 Aufklärungspflicht
125.1 Definition
125.2 Aufklärungsformen
125.2.1 Sicherungsaufklärung
125.2.2 Eingriffsaufklärung
125.3 Aufklärungsbefugnis
125.4 Aufklärungsinhalt
125.5 Aufklärungsfrist
125.6 Fehlende Aufklärungsfähigkeit
125.6.1 Elektive Eingriffe bei Patienten mit fehlender Aufklärungsfähigkeit
125.7 Unzureichende Sprachkenntnisse
125.8 Ablehnung des Eingriffes
125.9 Off Label Use
125.10 Ausnahmen
125.11 Literatur
126 Betreuung
126.1 Definition
126.2 Feststellung der Einwilligungsfähigkeit
126.2.1 Fragen zur Feststellung der Einwilligungsfähigkeit
126.2.2 Fehlende Einwilligungsfähigkeit
126.2.3 Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung
126.2.4 Antrag auf gesetzliche Betreuung
126.2.5 Aufgaben des Bevollmächtigten und des gesetzlichen Betreuers
126.3 Literatur
127 Pflegegrade
127.1 Definition
127.2 Pflegebedürftigkeit
127.3 Das Neue Begutachtungsassessment (NBA)
127.3.1 Bewertung von Fertigkeiten
127.3.2 Literatur
128 Frührehabilitation
128.1 Definition
128.2 Indikationen zur Frührehabilitation
128.2.1 Typische Erkrankungen in der Frührehabilitation
128.2.2 Frühreha-Ziele
128.2.3 Mindestmerkmale
128.2.4 Früh-Reha-Scores
128.3 Literatur
129 Fahreignung
129.1 Definition
129.2 Beurteilung
129.3 Rechtliches
129.3.1 Aufklärungspflicht
129.3.2 Dokumentation
129.3.3 Meldepflicht
129.3.4 Pflicht zur Vorsorge
129.3.5 Begutachtung und Fahrprobe
129.4 Spezielle Gesichtspunkte
129.4.1 Schlaganfall/TIA
129.4.2 Aphasie
129.4.3 SHT/Hirn-OP
129.4.4 Anfallsleiden
129.4.5 Demenz
129.4.6 Parkinson
129.4.7 Multiple Sklerose
129.4.8 Schwindel
129.4.9 Medikation
129.4.10 Nicht neurologische Begleiterkrankungen
129.5 Literatur
130 Spezielle Labordiagnostik im Blut
130.1 Definition
130.2 Gerinnungsstörungen
130.2.1 Hämorrhagische Diathese
130.2.2 Thrombophilie-Diagnostik
130.2.3 Gerinnungstests bei direkten oralen Antikoagulanzien (NOAK)
130.3 Polyneuropathie
130.4 Vaskulitis
130.5 Literatur
131 Lumbalpunktion
131.1 Definition
131.2 Aufklärung des Patienten
131.3 Indikationen
131.4 Kontraindikationen
131.4.1 Hirndruck
131.4.2 Entzündung an der Punktionsstelle
131.4.3 Blutungsneigung
131.4.4 Relevante Blutungsgefahr
131.5 Durchführung der Lumbalpunktion
131.5.1 Materialvorbereitung
131.5.2 Patientenvorbereitung
131.5.3 Hygienemaßnahmen
131.5.4 Lokalanästhesie
131.5.5 Punktionskanüle
131.5.6 Punktionsort
131.5.7 Punktionsdurchführung
131.5.8 Probenentnahme und -prozessierung
131.6 Postpunktionelles Syndrom
131.7 Spezielle Verfahren
131.7.1 Messung des Liquoreröffnungsdrucks
131.7.2 Entlastungspunktion
131.8 Literatur
132 Spezielle Untersuchungen im Liquor
132.1 Definition
132.2 Neurodegenerative und dementielle Erkrankungen
132.2.1 Alzheimer-Demenz
132.2.2 Creutzfeldt-Jakob-Krankheit
132.2.3 Antikörpervermittelte Autoimmunenzephalitiden
132.3 Literatur
133 Nerven- und Muskelbiopsie
133.1 Nervenbiopsie
133.1.1 Vorbemerkungen
133.1.2 Indikationen für eine Nervenbiopsie
133.1.3 Auswahl des Nervs
133.1.4 Durchführung
133.1.5 Komplikationen
133.1.6 Aufklärung
133.1.7 Morphologische Methodik/Untersuchungsmethoden
133.2 Hautbiopsie
133.2.1 Indikation
133.2.2 Durchführung
133.2.3 Komplikationen
133.2.4 Aufklärung
133.2.5 Untersuchungsmethoden
133.3 Muskelbiopsie
133.3.1 Vorbemerkungen
133.3.2 Indikationen für eine Muskelbiopsie
133.3.3 Auswahl des Muskels
133.3.4 Durchführung
133.3.5 Aufklärung
133.3.6 Morphologie/Untersuchungsmethoden
133.4 Literatur
134 Molekulargenetische Untersuchungen
134.1 Definition
134.2 Voraussetzungen und gesetzliche Regeln
134.3 Vorbereitung
134.4 Molekulargenetische Diagnostik
134.4.1 Methodik
134.4.2 Material
134.5 Molekularzytogenetische Diagnostik
134.5.1 Methodik
134.5.2 Material
134.6 Genetisch bedingte neurologische Erkrankungen
134.7 Literatur
135 HIV-Test
135.1 Definition
135.1.1 Risikogruppen mit erhöhter Prävalenz einer HIV-Infektion
135.2 Neurologische Indikationen
135.3 HIV-Test
135.3.1 Suchtest/Screening-Test (ELISA)
135.3.2 Bestätigungstest (Western-/Immunoblot)
135.3.3 Zweitprobe
135.3.4 Das diagnostische Fenster
135.4 HIV-Test bei beruflicher Exposition
135.5 Literatur
136 Myastheniediagnostik
136.1 Definition
136.2 Diagnostik
136.2.1 Antikörper-Diagnostik
136.3 Medikamententest zur weiteren ätiologischen Abklärung
136.3.1 Indikation
136.3.2 Medikation
136.3.3 Vorbereitung
136.3.4 Durchführung
136.4 Literatur
137 Pharmakologische Tests
137.1 Pharmakologische Pupillentests
137.1.1 Grundlegendes und Indikation
137.1.2 Durchführung
137.2 L-Dopa- und Apomorphin-Test
137.2.1 Grundlegendes und Indikation
137.2.2 Durchführung
137.3 Literatur
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum
1 Der bewusstlose Patient
2 Akute Verwirrtheit und Delir
3 Sprach- und Sprechstörung
4 Akute Halbseitenlähmung
5 Akute Gefühlsstörungen
6 Sehstörung
7 Doppelbilder
8 Fazialisparese
9 Akuter Schwindel
10 Neurogene Schluckstörung
11 Akute Monoparese
12 Aufsteigende Lähmung
13 Myasthene Krise
14 Blasen- und Mastdarmstörungen
15 Der epileptische Anfall
16 Status epilepticus
17 Akute Hyperkinesen
18 Sturz ohne Bewusstseinsstörung
19 Akuter Hirndruck
20 Akuter Kopfschmerz
21 Akuter Rückenschmerz
22 Zervikobrachialgie
23 Lumboischialgie
24 Muskelkrampi
Marie Madlener, Christian Dohmen
Definition
Reduzierte oder fehlende Reaktion auf äußere Reize. Man unterscheidet:
Quantitative Bewusstseinsstörung (Somnolenz, Sopor, Koma; s. ▶ Tab. 1.1).
Qualitative Bewusstseinsstörung (meist im Rahmen eines Delirs: Desorientierung, Gedächtnisstörung, psychomotorische Verlangsamung oder Agitation, Halluzinationen).
▶ Tab. 1.1: Klinische Graduierung einer quantitativen Bewusstseinsstörung.
Tab. 1.1
Quantitative Graduierung der Bewusstseinsstörungen.
Bewusstseinsstörungen
Körperliche Reaktion
Somnolenz
Spontan schläfrig, Augen öffnen auf Ansprache.
Sopor
Augenöffnen nur auf Schmerzreiz, nur vorübergehend erweckbar.
Koma
Kein Augen öffnen auf starken Schmerzreiz, ungezielte Abwehrbewegungen möglich.
▶ Tab. 1.2: Schweregradeinteilung nach der Glasgow Coma Scale (GCS).
Tab. 1.2
Klinische Schweregradeinteilung der Bewusstlosigkeit nach der Glasgow Coma Scale (GCS).
Punkte
Augen öffnen
Verbale Reaktion
Motorische Reaktion
6
-
-
Befolgt Aufforderungen
5
-
Orientiert (korrekte Angabe von Name, Ort, Datum)
Lokalisiert (bringt Hand über Clavicula bei Schmerzreiz supraorbital)
4
Spontan geöffnet
Verwirrt (desorientiert, aber verständliche Kommunikation)
Beugt normal (bringt Arm aber nicht über Clavicula)
3
Auf Geräusch (Ansprechen)
Nur Einzelwörter
Beugt abnormal
2
Auf Druck (Fingernagel)
Laute (Stöhnen/Ächzen)
Streckt (Arm im Ellenbogen bei Schmerzreiz supraorbital)
1
Nicht vorhanden
Keine
Keine
NT (nicht beurteilbar)
Augen verschlossen aufgrund lokaler Umstände
Intubation oder andere verfälschende Einflüsse, z.B. Aphasie
Lähmung oder andere verfälschende Einflüsse
Die jeweiligen Punktzahlen sollten für die Einzeldomänen gesondert aufgeführt werden.
Ein zur notfallmäßigen Abarbeitung möglicher Differenzialdiagnosen praktisches Akronym lautet: VITAMINE ( ▶ Abb. 1.1).
Mögliche Differenzialdiagnosen für eine Bewusstlosigkeit.
Abb. 1.1
Epileptische Anfälle können die Ursache einer Bewusstseinsstörung, aber auch ein unspezifisches Begleitsymptom jeder akuten primären oder sekundären Hirnläsion sein.
Bei bekanntem Anfallsleiden sollte deshalb immer eine andere Ursache der Bewusstlosigkeit ausgeschlossen werden, insbesondere wenn die Bewusstlosigkeit prolongiert ist oder neue fokal-neurologische Symptome bestehen.
Cave! Alltägliche nicht neurologische Erkrankungen, wie Infekt mit Sepsis, Exsikkose, Elektrolytverschiebungen, akute Niereninsuffizienz, können bei zerebraler Vorschädigung (z.B. Demenz, Parkinson-Syndrom, Z.n. Schlaganfall) und/oder hohem Lebensalter (generalisierte Hirnatrophie), zu einer Enzephalopathie mit erheblicher Bewusstseinsstörung führen ▶ [1], ▶ [9].
Wurden sedierende Medikamente eingenommen/verabreicht?
Bewusstseinsprüfung/GCS ( ▶ Tab. 1.1, ▶ Tab. 1.2)
Meningismus (im tiefen Koma nicht nachweisbar, nicht bei V.a. eine HWS-Instabilität prüfen)
Hirnstammreflexe:
Pupillenweite und -form sowie direkte und indirekte Lichtreaktion
Kornealreflex
Bulbusstellung: Konjugierte Blickwendung? Bulbusdivergenz? Spontane Bulbusbewegungen? Nystagmus?
Vestibulo-okulärer Reflex (VOR) (nicht bei V.a. eine HWS-Instabilität prüfen):
Ausfall des horizontalen und vertikalen VOR: suggestiv für Ponsläsion
Ausfall des vertikalen VOR bei erhaltenem horizontalem VOR: suggestiv für mesenzephale Läsion
Trachealreflex (synonym „Hustenreflex“)
Würgereflex
Reflexstatus: Reflexniveau? Seitendifferenzen? Spastische Zeichen?
Muskeltonus: schlaff oder erhöht (Spastik, Rigor), Tremor, spontane Entäußerungen (Myoklonien, Hyperkinesien)?
Motorik ( ▶ Tab. 1.2)
Prüfen auf spontane Bewegungen, Reaktion auf Schmerzreiz supraorbital und am Fingernagel an beiden Händen, ggf. auch Füßen
Fehlende fokal-neurologische Defizite sind hinweisend auf eine Intoxikation, metabolische oder endokrine Störung ( ▶ [7]).
Lunge: Atemgeräusch apikal und laterobasal seitengleich? Rasselgeräusche?
Herztöne: Rein und rhythmisch? Nebengeräusche?
Abdomen: Peristaltik, Abwehrspannung?
Haut: Volumenstatus? Haut heiß/trocken oder feucht/kalt? Verletzungen/Einstichstellen? Ikterus/Leberhautzeichen? Petechien/Janeway-Läsionen?
Foetor ex ore?
Anamnese ergänzen (Rettungsdienst, Fremdanamnese):
Vorerkrankungen
Alkohol-, Drogenabusus
Medikamente
Verlauf (akut, subakut, fluktuierend)
Zusätzliche Symptome (Fieber, Kopf- oder Ohrenschmerzen, initiale neurologische Defizite, motorische Entäußerungen)
Hinweise auf Intoxikation (Auffindesituation, leere Tablettenschachteln), auch um die Differenzialdiagnostik zu rationalisieren.
Labor: Bestimmung von
Glukose
Elektrolyte
GOT, GPT, GGT
Kreatinin
Harnstoff
CK, CK-MB
Troponin
CRP, PCT
BGA
Laktat
Blutbild
PTT, INR, TZ, TSH, T3, T4
V.a. Sepsis, Meningitis:
Blutkulturen vor Antibiose anlegen
Asservierung von Blut und Urin für ggf. weitere Untersuchungen.
V.a. Intoxikation:
Ethanolspiegel
Drogenschnelltest im Urin
ggf. Medikamentenspiegel (z.B. Antiepileptika, Lithium, Benzodiazepine, Opiate etc.)
niederschwellige Rücksprache mit regionaler Giftnotrufzentrale
Cave! Suchtpatienten haben durch eine mögliche Blutungsneigung, Immunsuppression und eventuelle Eintrittspforten ein deutlich erhöhtes Risiko für intrakranielle Blutungen, Meningoenzephalitiden oder Hirnabszesse, d.h. die Suchterkrankung muss nicht die Ursache der Bewusstseinsminderung oder des Bewusstseinsverlustes sein.
EKG (12-Kanal)
Bildgebung: cCT mit CT-Angiografie (schnelle Durchführung, gute Überwachungsmöglichkeit):
Hinweise auf Blutung
Ischämie
Gefäßverschluss
Liquorzirkulationsstörung
Raumforderung
Herniation
Ausschluss Basilaristhrombose
Cave! Da eine zerebrale Ischämie eine häufige Ursache einer Bewusstseinsstörung unklarer Genese ist und eine Ischämie im cCT initial dem Nachweis entgehen kann (besonders infratentoriell), sollte bereits initial eine CT-Angiografie durchgeführt werden ▶ [6].
V.a. Trauma:
cCT um CT-HWS/Traumaspirale ergänzen
V.a. Lungenembolie oder Aortendissektion:
CT-Thorax mit CT-Angiografie ergänzen
Indikation zur Lumbalpunktion:
klinischer oder serologischer Hinweis auf Meningitis/Enzephalitis oder Ursache der Bewusstlosigkeit trotz o.g. Notfalldiagnostik unklar (insbesondere zum Ausschluss einer HSV-Enzephalitis oder CT-negativen SAB).
Lumbalpunktion bei bewusstlosen Patienten erst nach bildmorphologischem Ausschluss von Hirndruck ▶ [11].
Liquor:
Zellzahl
Glukose
Laktat
Eiweiß
Gram-Färbung
PCR auf neurotrope Viren, PCR auf Meningokokken, Pneumokokken, Listerien, Haemophilus influenzae (besonders wenn Lumbalpunktion nach Antibiotikatherapie)
Liquorkultur (aerob/anaerob) anlegen
Ausreichend Liquor für ggf. weitere Diagnostik asservieren
Cave! Bei immunsupprimierten Patienten können typische entzündliche Liquorveränderungen trotz Vorliegens einer Meningitis/Enzephalitis fehlen ▶ [10].
Der Algorithmus in ▶ Abb. 1.2 beschreibt das parallele diagnostische und therapeutische Vorgehen bei bewusstlosen Patienten in der Notaufnahme.
Vorgehen beim bewusstlosen Patienten.
Abb. 1.2
(nach Edlow et al. 2014)
EEG:
Hinweise auf einen nonkonvulsiven Status/„subtle status“? ▶ [13]
cMRT:
ggf. nach Intubation
Erweiterte Labor- und Liquordiagnostik, je nach Zusatzbefunden und Verdacht (ggf. auch zum Ausschluss) erwägen:
systemische Vaskulitis: Serumimmunfixation, Serumimmunelektrophorese, RF, ANA, dsDNA, p-ANCA, c-ANCA, Antiphospholipid-Antikörper, Lupus-Antikoagulanz, ACE, IL 2
