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Seit dem Ausgang des Mittelalters, vor allem aber im 18. Jahrhundert wecken der Rhein und seine Städte am Ufer zunehmend das Interesse der Menschen. So werden zahlreiche (Reise-)Berichte verfasst, und dabei die Landschaft und die Menschen und ihre Geschichte beschrieben, sowohl von Deutschen als auch von Ausländern. - In diesem Band werden kürzere Werke zusammengefasst. Die komplette Reihe erscheint im Kid-Verlag Bonn.
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Seitenzahl: 634
Veröffentlichungsjahr: 2021
Vorwort
1545 S. Münster: »Cosmographia – Von den stetten die am Rhein gebirg hinab biß ghen C ln«
1705 C. Freschot: »Remarques historiques et critiques faites dans un Voyage dans l’Année 1704«
1776 H. Sander: »Beschreibung seiner Reisen durch Frankreich, die Niederlande, Holland, Deutschland und Italien«
1793 Johann Wolfgang Goethe: Belagerung von Mainz
1793 »Reise einer Französischen Emigrantin durch die Rhein-Gegenden«
1794 Anonym: »Reise von Mainz nach Kölln im Frühjahr 1794, in Briefen«
1794 C. G. Küttner: »Wanderungen durch die Niederlande, Deutschland, die Schweiz und Italien in den Jahren 1793 und 1794«
1794 C. F. Meyer: »Ansichten einer Reise«
1795 J. H. Liebeskind: »Rükerinnerungen«
Kleist: Germania an ihre Kinder
1802 J.B.J. Breton : »Voyage sur la Rive gauche du Rhin«
1808 W. J. Heinen: »Verzeichnis der vornehmsten Städte Deutschlands«
1809 Th. Huber: »Bemerkungen über Holland aus dem Reisejournal einer deutschen Frau«
1813 J.C.F. de Ladoucette: »Voyage fait en 1813 et 1814 dans le pays entre Meuse et Rhin«
1816 Lord Byron: Ehrenbreitstein
Literaturverzeichnis
Abbildungen
Index Personen
Ausserhalb der Reihe »Reiseberichte vom Rhein 1783-1816« im Kid-Verlag, Bonn, werden die hier vorliegenden Texte veröffentlicht, die den Rhein zwischen Mainz und Köln aus mannigfaltigen Perspektiven beschreiben; sie sind teilweise kurz, teilweise keine Reiseberichte im engeren Sinne, sondern lexikalische Artikel (Münster, S. → ff) oder Tagebucheinträge (Goethe, S. → ff). Drei sind in französischer Sprache verfasst (Freschot, S. → ff; Breton, S. → ff; Ladoucette, S. → ff); ein deutschsprachiger Text (Reise einer französischen Emigrantin, S. → ff) ist offensichtlich von einem Deutschen geschrieben.
Die Verfasser schildern die Geschichte der besuchten Orte, ihre Sehenswürdigkeiten, die Landschaft und die Ökonomie, zuweilen auch die religiöse Situation und die Bildungseinrichtungen. Die Kriegsereignisse der 1790er Jahre werden beschrieben von
Goethe in seinem Tagebuch, von dem
Anonymus, S.
→
ff, von
Liebeskind, S.
→
ff, und von
Therese Huber, S.
→
ff.
Heinen, S. → ff, erwähnt die Kriege und ihre Folgen mit keiner Silbe. Aus der römischen und der mittelalterlichen Epoche werden einzelne Aspekte, die teilweise auch unzutreffend sind, gebetsmühlenartig wiederholt.
Bonn, den 15.01.2021 Norbert Flörken
1 Fundstelle: ULB Düsseldorf; urn:nbn:de:hbz:061:1-4685; VD16 M6690.
Cosmographia | BESCHREIBUNG | ALLER LENDER DRCH | Sebastianum Munsterum | in wlcher begriffen. | Aller vlcker, Herrschafften, Stetten, und namhafftiger flecken, hrkommen: Sitten, gebruüch, ordnung, glauben, secten, und hantierung, durch die gantze welt, und fürnemlich Teütscher nation. […] | Getruckt z Basel durch Henrichum | Petri. Anno MDXLV.
Von den stetten die am Rhein gebirg hinab biß ghen Cln auff der Gallier seyten ligend.
<422>
V On Basel biß ghen Mentz und Bingen, ist der Rheinstrom ein frey offen land z beyden seyten, aber z Bingen tht er sich gar z, und wirt der rhein do gezwungen in die enge der berg, und fleüßt also gefangen ferr hinab biß ghen Bonn. Es tht sich das gebirg etwan also nahe zsammen, daß ein starcker mann an etlichen orten gar nahe über den Rhein werfen mcht. Ligen z beiden seyten vil stett und schlsser.
Bachrach.
D Iese statt ligt zwo meyl under Bingen, und meynen etlich sie sey von Bacho, das ist von dem kostlichen Fürstenberger wein, der do wechst, also genant worden. Sie ist die elteste statt, die ich in der Pfaltz findt, oder die zum ersten an die Pfaltz bey dem Rhein kommen ist. Dan anno Christi tausent hundert neün und neünzig ward Stalberg [=Stahleck] und die Vogtey z Bachrach verlihen Pfaltzgraven Conrad von einem z Cln.
<423>
Bopart, oberWesel.
D Iese zwo Reichstett Bopart und oberWesel seynd von keyser Henrichen dem siebenden, verpfendt dem bischoff von Trier umb ein summ gelts2. Wie hoch sie aber verpfendt, ist mir onwissend. Man findt hin und wider vil geschriben, wie die keyser so geng sind gewesen des Reichs flecken z versetzen, aber ist noch keiner kommen, der wider ablsen wll.
St. Gewere
Dis stettlein hat den namen überkommen vonn eine frommen mann der hieß Goar und kam auß Aquitania z der zeiten des keysers Mauricij3, und setzt sich an den Rhein, do er auch ein Christlich leben frt. Z den selbigen zeiten kam auch Sant Gall und Columban auß Hibernia in Burgund, unnd darnach in das Teütschland ob dem Bodensee, do sie auch das Closter z sant Gall4 auffrichteten. An diesem ort bey sant Gewere, hat der Rhein vil zwrbel, und man meynt daß er do vil wasser verlirt.
Cobolentz.
Z U latein nent man diese statt Confluentiam oder Confluentes, das ist, ein zsammenfliessung. Dan die Mosel und der Rhein kommen do zsammen.
Es ist auch der alten stett eine, wie dan die alten sich des geflissen haben, daß sie namhafftige stett haben gesetzt an die rter, do zwey wsser zsammen fliessen, wie das schein ist bey Basel, Straßburg, Mentz, Ulm. Es ist der bischoff von Trier herr über Cobolentz, und ghat eine steine brugk über die Mosel, ist fast ein lustig wesen umb diese statt. Es wllen etliche daß Ptolemeus5 die Mosel hab genent Obrincam, aber es will die gegenheit sich nit gar ztragen. Es mag mer auff die Nah so bey Bingen in Rhein laufft gezogen werden.
Andernach.
U Mb das jar Christi 1120 hat ein bischoff von Cln, diese statt gebauwen, oder ein dorff z einer statt gemacht, dan Ammianus6 der under dem keyser Juliano geschriben hat gedenckt dises orts, und nennt es Antennacum. Nun ist kein andere statt am Rhein, dere nam stimmen z disem namen. Sie hat ein lustigen lger am Rhein und zwischen dem Rhein gebirg.
Bonn.
P Tolemeus und andere mere alten scribenten gedencken dieser stat, darumb mß es ein alter flecken sein. Sie ist des bischofs von Cln, und ligt auff einer hübschen ebne, do sich das gros Rhein gebirg wider zerzeücht, so von Bingen biß an diese statt den Rhein z beiden seyten ynfaßt. <425>
Von der statt Cln.
D Ie vlcker so vor Christ geburt bey dieser statt gewont, haben Ubij geheissen, und ist Cln jr hauptstatt gewesen, wie wol sie disen namen noch nit ze derselbigen hat gehabt sunder man nennet sie der Ubiern hauptstatt, oder das haupt der Ubiern. Die Rmer haben sich vil do gehalten, und ein ewigen krieg gefrt wider die Teütschen, und besunder wider die Schwaben so z derselbigen zeit z grossem theil sich in sachsen an der Elb gehalten, darvon ich hie unden weytluffiger schreiben will, darumb auch keyser Julius7 in einer kleinen zeit einen holtzene bruck8 macht über den Rhein, domit er gering mit seinem zeüg wider die Teütschen rucken mcht. Darnach über eine gte zeit, nachdem Cln erbauwen ward, ist ein steine bruck über den Rhein gemacht worden, aber man findt nit wer9 das gethan hab. Man findet wol daß bischoff Bruno auß geheiß seines brders keyer Otten des ersten, ließ sie im grunde abbrechen dan es geschahen auff jr bey nacht vil todtschlag unnd rauberey.
Diese statt Cln nach dem sie von den Ubiern ein anfang hat genommen, ist sie darnach Agrippina10 von Marco Agrippa jrem auffrichter genant worden, des des keysers Augusti tochter mann was. Und ward auch lange zeit nach jm Agrippa genent, und herscheten die Rmer darin biß z den zeiten des Marcomyrus11der Frantzosen künig ward, der trib die Rmer darauß umb das jar Christi vierhundert und nent sie Coloniam, das ist ein besetzung. Darnach do Hertzog Otto von Sachsen Keyser ward, den man den grossen Otten nennt, nam er sie von den Frantzosen und bracht sie under das Rmisch Reich. Aber Cornelius Tacitus schreibt im zwlfften bch daß Agrippina die Keyserin Keyser Claudij eegemahl sey geborn in der Ubiern statt und hab ein besetzung darin gemacht, unnd seyn beyden namen der statt von jr bliben. Sant Matern ein jünger sant Petri, hat zum <425> ersten den Christen glauben z Cln verkündt. – Anno Christi 1074 ist z Cln erstanden ein gros uffrr zwischen den burgern und dem bischoff, der dozmal jr oberherr was [=Anno]. Dann es wolt der bischoff z vil herschen in der statt und nur den burgern handlen nach seynem gefallen, er hett fg oder nit. Also wolt er einen kauffmann wider seinen willen nehmen ein schiff12, do legt sich der kauffmann mit sampt seinen und andern gten gndern wider den bischoff, unnd kam die sach do hin daß die gantz statt uffrürig ward, und wollten dem bischoff nit vertragen, daß er ungebürliche ding13 gebot, der bischoff als ein obrer beüt frid und trewet die uffrrer z straffen, und ward also der lerman etwas gestillet biß an den vierdten tag, do stund der bischoff uff und prediget und schalt die burger umb jren ufflauff, sagt die statt were des teüfels, und sie würd in einer kurzenzeit under ghan wo sie nit bß theten. Das beiß die burger gar bel und rhelten zsammen und berfilen den bischoff z obent in seinem schloss, schlügen etlich z todt, und ward dem bischoff kam so vil zeit daß er mit etlichen entrann die selbige nacht in sant Peters kirchen, und kam vondannen z der statt hinauß in frmbden kleidern biß gegen Neüß, bracht uff ein groß landvolck, zgen wider die statt, die z bezwingen nach jrem gefallen.
Als die Clner den gewalt sahen begerten sie des fridens und ergaben sich widerumb dem bischoff uff gnad. Und als si am morgen sollten erscheinen und für jre frevel gng thn, bliben sie auß, verhoffend der künig, z dem sie heimlich hetten botschaft gethan, würd jnen z hilff kommen. Do der bischoff solichs innen ward, sahe er durch die finger14 und ließ sein kriegs volck in die heüser fallen, die raubten, würgten, fiengen und plnderten was sie funden. Denen die sie gefangen namen, stachen sie die Augen auß oder kpfften sie, und wer übrig blib, mst dem bischoff uff ein news schweren. Wann aber darnach die statt wider under sich z bringen, nemlich umb das jar Christi 1260 vermeint er under seinen gewalt z bringen die statt und den burgern alle freyheiten z nehmen, wie dann mit andern stetten mere beschehen ist, des halben die bischoff anfiengen vil seltzammen practiken, aber die burger mercketen es und waren jnen z gescheid.
Z der selbigen zeyt hetten zwei Thmherren ein lwen, den zgen sie dem bischoff. Und nachdem sie ein heimlichen haß trgen wider den burgermeister, nemlich herrn Hermann Gryn15, namen sie sich grosser früntschafft gegen jm an, und ein zeyt lden sie jn z gast, und ließen den lwen wol hungrig werden. Und do der Burgermeister kam frten sie jn zum lwen, und ongewarnter sachen stiessen sie jn in die kamer z dem lwen, und schlossen die kammer z, do mit der lw jn zerzerret.
Aber der Burgermeister was nit onbehend, do der lw gegen jm sprang wickelt er seinen mantel umb die linck hand, und stieß sie jm in den uffgesperten rachen, und mit der rechten hand erstach er den lwen und kam also ongeschedigt darvon. Bald schickt er nach den zweien pfaffen, und ließ sie mit stricken erhencken16 an ein balcken bey dem Thmcloster.
Darnach erhben sich gar vil streyt zwwischen dme[!] bischoff und der statt, biß z letst bischoff <426> Syfrid17 erlangt am Rmischen künig, das die Clner sollten dem bischoff die statt übergeben, oder sollten die schlüssel der statt zwo meyl uff daß feld fren, und mit dem bischoff darumb kempffen, unnd das geschah [1288]. Die burger fürten uff einem wol verwarten karren die schlüssel hinauß biß ghen Woringen, und erfochten jre schlüssel und freyheiten ritterlichen, behielten also die statt unnd allen gewalt darin. Wo sie sich hetten lassen erschrecken, were es jnen gangen wie es nur anderen vil gros stetten gangen ist, nemlich Mentz, Bamberg und andere mere, die under der geistlichen regiment kommen seind und bisher haben under inen müssen bleiben. Anno Christi tausent dreyhundert acht und achtzig ward uffgericht z Cln die hohe schl18 und begabt mit privilegien von bapst Urbano.
2 1309 unterstellte König Heinrich VII. die Verwaltung der beiden reichsunmittelbaren Städte Boppard und Oberwesel seinem Bruder, Erzbischof Balduin von Trier, als Reichsgubernator und Vogt. Am 12. August 1312 erfolgte dann die Verpfändung beider Reichsstifte durch König Heinrich VII. im Lager vor Rom, die Pfandsumme betrug zunächst 4.000 Mark Silber.
3 vielleicht Maurikios (lateinisch Flavius Mauricius Tiberius) * 539 in Arabissos; † 27. November 602 in Chalkedon) war vom 13. August 582 bis 27. November 602 Kaiser des Oströmischen Reiches und einer der wichtigsten spätantiken bzw. frühbyzantinischen Herrscher.
4 Randbemerkung: Sant Gall.
5 Ptolemäus, II, 8 nennt den Fluss Obrinca als Zufluss zum Rhein in der Mitte zwischen Quelle und Mündung.
6 Ammianus Marcellinus, res gestae XVIII, 2, 4.
7 gemeint ist Iulius Caesar, der 55 v. Chr. allerdings viel weiter südlich, im Neuwieder Becken, über den Rhein ging.
8 Randbemerkung: Ein bruck z Cln über den Rhein.
9 310 n. Chr. liess Kaiser Konstantin die steineren Brücke bauen.
10 Randbemerkung: Agrippina.
11 sagenhafte Gestalt, nur im 16./17. Jhdt. erwähnt.
12 siehe Lampert von Hersfeld, Annales, zum 23.04.1074.
13 Randbemerkung: uffrr z Coeln.
14 sovielwie: wegsehen, sich nicht kümmern. Zuerst wohl erwähnt bei (Franck 1876, 93) # 285, dem Kaiser Maximilian I. in den Mund gelegt: »Wer nit kann für oren unnd augen lassen geen, und durch die finger sehen, der kann nit regieren…«
15 Hermann Gryn (auch Grin) ist ein fiktiver Bürgermeister einer Kölner Sage, deren Geschichte sich 1262 zugetragen haben soll: https://de.wikipedia.org/wiki/Hermann_Gryn; Bild in (Schäfke 1988, 516).
16 Randbemerkung: Zwen Thmherren gehenckt.
17 Siegfried von Westerburg (auch: Sigfrid oder Sifrid; * unbekannt; † 7. April 1297 in Bonn) war von 1275 bis 1297 Erzbischof des Erzbistums Köln.
18 Die Universität zu Köln wurde am 21. Mai 1388 als vierte Universität im Heiligen Römischen Reich nach der Karls-Universität Prag (1348), der Universität Wien (1365) und der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg (1386) gegründet. Die Initiative dazu ging nicht wie sonst üblich vom Kaiser oder einem Fürsten aus, sondern vom Rat der Freien Reichsstadt Köln.
REMARQUES historiques et CRITIQUES, | Faites dans un Voyage d’Italie en Hollande dans l’Année 1704. | Contenant les Moeurs, Interêts, & Religion […] | Tome premier. | A Cologne, | chez Jacques le Sincere. | MDCCV.19
IX. LETTRE.
De Francfort À Cologne.
[Francfort]
Monsieur,
J’ai demeure quelques jours à Francfort, parce que la Ville en vaut la peine. C’est une belle, & grande Ville Impériale, sur le fleuve Mein, renduë fameuse par les élections des Empereurs, que les Constitutions de l’Empire commandent y être faites: ce qui y attirant les Electeurs, la plûpart de ceux-ci y ont des maisons en propre avec leurs armes exposées sur le frontispice. La Ville est extrêmement marchande, à quoi contribuent principalement ses foires des plus célébrés de toute l’Allemagne, qu’ils faillirent cependant à perdre il y a quelques années par l’obstination, où ils étoient de ne pas rendre l’Eglise Cathédrale aux Catholiques, qui l’avoient toûjours possedée. La Ville de Nuremberg insistoit puissamment à ce que l’Empereur leur fît sentir ce châtiment, & transférât <46> les foires dans leur Ville, auquel effet ils offroient trois de leurs plus belles Eglises aux Catholiques, & des revenus suffisans pour entretenir le Clergé nécessaire à les desservir.
Les Catholiques ont à Francfort neuf Eglises, les autres étant à l’usage des Lutheriens, les deux Religions etaint mêlées dans la Ville, avec une entière parfaite intelligence entre les uns & les autres, qui s’allient avec des mariages continuels. Que croyez-vous, Monsieur, de ces mariages bigarrez? Je sai qu’ils ont été très permis au commencement du Christianisme, par la raison qu’un des mariez le convertissant à la foi, on ne l’obligeoit pas de le séparer de sa partie, de peur de donner lieu au désordre, qui auroit suivi de cette séparation? Mais que des Chrétiens d’alors épousassent de gayeté de coeur des personnes, qui ne leur étoient pas semblables dans la profession de la même foi, c’est ce que je doute qu’il fût fréquent; les exemples de Ste. Cecile & d’autres semblant persuader le contraire. Cependant, comme je vous ai dit ailleurs, les mariages sont fort fréquens dans les Villes Protestantes d’Allemagne, & je vis en particulier à Leipsic des Catholiques habituez en cette ville, & mariez avec des Lutheriennes, ou qui sous le prétexte d’un négoce qu’ils pourroient aussi <47> bien exercer ailleurs, & qu’ils font là, demeurent les années entières sans faire aucun exercice de leur Religion, excepté quelques Messes qu’ils entendent dans le temps des foires, des Moines qui y abordent en ces occasions, peut-être autant pour trafiquer des aumônes pour eux, que par aucun zele qu’ils ayent d’assister leur prochain. Je sai bien que je ne conseillerois jamais ni ces mariages, ni ces sejours dans les païs Protestans, où les occasions de changement de Religion sont plus fréquentes qu’on ne lé peut dire, & les moyens aussi rares de recevoir les Sacremens.
L’eglise principale des Catholiques vulgairement appellee le Dome, est un vieux bâtiment, que les habitans croÿent avoir été fait construire par Charlemagne. Il y a une Chapelle ou Sacristie à droite du grand Autel, où l’on fait la fonction d’élire les Empereurs: lieu fort peu digne d’une fonction si célébré, puis que tout s’y ressent d’une vieillesse, & d’une pauvreté, qui n’est pas loin de la gueuserie, si on a égard à l’usage auquel elle est destinée. Il y a un Bursevot mitré ou Suffragant de Mayence, qui officie en ce Dome, & celui qui l’est actuellement est privé de la vûë à cause de son extrême vieillesse. Je vis peu de Chanoines au Choeur, quoi que ce fut un Dimanche, & des Maîtres d’écoles mêlez parmi <48> eux qui aidoient à chanter, & y faire une Musique abominable. Quatre chandelles sur l’autel étoit toute la pompe, & au lieu des Diacres, & Soûdiacres assistans au Chanoine qui célebroit, deux marmousets vêtus de robes jaunes sous un lambeau de toile, façon de surplis couleur peu séante à la gravite des fonctions sacrées, ausquelles ils assistoient comme Ministres.
Les Protestans ayant bâti dans cette Eglise pendant qu’ils la tenoient un grand étage, ou loge exhaussée sur le plan, & qui entoure tout le dedans de l’Eglise, selon la coûtume, que j’ai observé, qu’ils ont en pluiseurs lieux, de destiner ces loges aux personnes les plus respectables, qui viennent à la prière, pendant que le bas de l’Eglise est comme abandonné aux femmes, & au petit peuple, les Catholiques les y ont laissez, quoi qu’ils ne s’en servent point.
Et outre cela il y a dans la même Eglise une Horloge d’un artifice singulier, puisque le tour d’une seule rouë y marque tous les jours & les fêtes de l’année, sa révolution ordinaire ne finissant qu’au bout de 366 jours, outre tous les changemens de Lune, & toutes les autres particularitez des Horloges communes, qui y sont specialement indiquées. Les autres Eglises à l’usage des Catholiques n’ont rien de particulier, non plus que celles qui fervent <49> aux Lutheriens, excepté celle de Ste. Catherine – car elles ont toutes appartenu aux Catholiques – qui est allez belle avec une voute de bois ornée de diverses peintures. Celle-ci comme toutes les autres Eglises des Protestans en Allemagne, n’ont point d’autres ornemens au dedans, qu’une quantité d’écus ou armoiries des personnes enterrées dedans, lesquelles sont ordinairement peintes dans une espece d’ornement, non pas comme une simple cartouche, mais avec des piliers, & des frises, qui les font paroître comme de retables de petits autels, enjolivez avec de l’or, & avec le jour, du mois, & de l’année de la mort de celui duquel elles contiennent les armes.
Les Lutheriens n’ont point à Francfort d’autels comme en Saxe, & n’y disent point de Messes. Il y a bien dans cette Eglise à la place de l’autel, & contre la muraille, un tableau de Jesus Christ priant au jardin des Olives, mais ensuite il n’y a qu’une table, derrière laquelle le Ministre se met dans les jours de Communion, & la donne à tous ceux qui se présentent & passent devant la table, selon leur ceremonie; au lieu qu’en Saxe ils disent la Messe a leur maniere, & ont retenu des autels comme les Catholiques.
La Maison de Ville n’est nullement considerable pour un peuple aussi riche que <50> celui de Francfort, & dans toute la Ville il n’y a quasi qu’une belle & large ruë, les autres étant tortuës, courtes, & étroites. Les maisons y sont pourtant quasi toutes peintes, mais basses, & la plûpart à deux étages seulement. Ce qu’il y a de fort beau est le Quai hors, & proche des murs de sa Ville, où il y a un concours continuel de monde occupé à charger, ou décharger les marchandises des bateaux, qui viennent par le Mein.
Les Religieux Catholiques ont pleine liberté de marcher par la Ville avec les habits de leur Ordre; y ont leurs Cloîtres & leurs Eglises ouvertes; & à proportion des Eglises le nombre des habitans Catholiques doit être plus grand que celui des Lutheriens, puis que ceux-ci n’en ont que sept & les autres neuf. Cependant les Magistrats sont Lutheriens sans mélange de Catholiques, qui cependant vivent ensemble avec une si bonne intelligence, qu’ayant demandé par hazard à un Libraire Catholique s’il n’avoit point de livres de Controverse, il me répondit brusquement que ces sortes de livres étoient bannis de sa boutique, & de celles de bien d’autres Libraires, qui ne vouloient, comme lui, rien avoir, qui servît à semer de la jalousie, & de la haine entre les deux Religions, qui vivoient en parfaite amitié à Francfort. <51> Il y a pluiseurs belles maisons en cette Ville, & outre celles que j’ai dit appartenir en propre à des Electeurs, il y en a plusieurs autres qui appartiennent à de riches marchands, fort bien bâties, & qui ont plus l’air de Palais que de maisons bourgeoises. Ici comme à Leipsic la plûpart des maisons ont dés logemens jusques au haut des toits, percez comme là, de pluiseurs étages de fenêtres. On conserve sur la porte d’une de ces belles maisons les armes de l’Empereur, parce qu’il y logea, quand il vint à Francfort pour son élection. Il y en a une autre, où les armes de France sont de même exposées sur le frontispice, parce qu’il y logeoit devant la guerre un Ministre du Roi Très-Chrétien avec le titre de Résident. Que font ces Ministres de France dans des Villes particulières, où le Roi n’a aucun intérêt d’en tenir? Il y en avoit un à Strasbourg, qui par son sejour faisoit une authentique déclaration que S. M. T. Chrétienne reconnoissoit cette Ville & petite République pour tout à fait indépendante, & cependant, quand on trouva bon de s’en saisir, ou publia sans façon que le Roi l’avoit toujours considerée comme sienne, & comme une partie de l’Alsace, qui lui avoit été cedée par les Traitez de Westphalie. Ces Messieurs, façons de Résidens vivent dans ces grandes <52> Villes de l’Empire, apparemment pour y négocier leurs coquilles. En effet, ils ont toujours leurs poches pleines de nouvelles à l’avantage de la France, & des magazins pleins de raisons pour excuser ses entreprises, quelles qu’elles soient, font belle dépense, gagnent les esprits par leurs cajoleries & maniérés insinuantes, régalent à propos, & hors de propos ceux qu’ils croyent capables de servir, mais à quoi? à brouiller les cartes, & avancer dans un besoin les desseins de ceux, qui sont tout disposez à leur faire changer la belle liberté, dont la plûpart ne savent que faire, aux chaînes de la plus esclave sujettion. Si la dépense de maintenir des Résidens dans des lieux, où les interets de la Couronne ne peuvent avoir aucune part, ne va pas là, je ne sai où elle peut aller, & s’il faut dire la vérité, je croi qu’on épargneroit bien des maux à l’Europe, si on s’en tenoit à l’ancien usage de n’envoyer des Ambassadeurs, ou des Ministres, que dans le besoin précis de traiter quelque affaire entre des Souverains, ces Ministres à tout hazard, ne cessant jamais, pour se rendre importans, de machiner quelque chose, dont les suites n’iront jamais au bien de ceux, parmi lesquels ils demeurent, quelque grimace, & protestations d’amitié qu’ils leur fassent, puis que l’intérêt de celui qui les <53> envoye n’est nullement de les maintenir dans une paix, dont il ne retireroit aucun profit. On prévoit & on pourvoit à tout, parce qu’on espere, & qu’on travaille à surprendre, & à prendre tout. Le Roi, dit-on, n’a pas cette pensée, & n’est pas même informé de ces minuties; et des empressemens, peut-être irréguliers, dont se peuvent entêter ces petits Ministres. Pourquoi n’y pas prendre garde? Car enfin, si cela est, ils font tort à la réputation de leurs Maîtres, qu’ils rendent odieux par l’ambition, dont ils donnent sujet de le charger.
Il y a jusqu’au nombre de trente mille Juifs à Francfort, mais tous assez pauvres, si on en doit juger par leurs habits, & par leurs Synagogues, qui ne sont gueres plus que des réduits de gueusaille. Tant les hommes que les femmes portent les fêtes une espece de surcout plissé & sans manches avec des agrafes d’argent, ou argentées, & des fraises, les hommes toutes bleuës d’amidon, & les femmes blanches, & assez bien godronnées. Au lieu de chapeaux les hommes ont des larges toques de drap comme le Capitan-Scaramouche de la Comédie, mais encore plus larges, & plus roides, de sorte qu’ils paroissent avoir en tête le fond d’un tonneau. Et les femmes sont encore plus ridiculement coiffées, ayant <54> une espece de bonnet, qui finit en deux cornes exhaussées, l’une noire & l’autre jaune, ou orangé, une grande partie couverte de papier de cette couleur, ces deux étalages chargez de faux brillans comme des pendans d’oreilles, & d’autres babioles, qui ne sont d’aucun prix. Le surtout des femmes un peu plus riches est brodé sur les plis par le haut, mais cette mantille pour les plus pauvres est purement de toile noire plissee, & sursemée de papillottes d’argent faux, qui les fait paroître comme des marionettes enveloppées de quinquaillerie.
Il y a une autre Ville ou Fauxbourg de l’autre côté du Mein, qu’on passe sur un beau pont de pierre, qui les joint immédiatement toutes deux. Cette seconde Ville s’appelle Saxenhausen, ou Camp des Saxons, à cause d’une armée de ceux-ci, qui y campa, & y campa assez long temps, pour en faire une Ville avec des bâtimens à chaux & à sable. A quelle occasion fut ce que ces Saxons vinrent, & le campèrent là? C’est ce que je ne saurois vous dire ne l’ayant point appris jusqu’à présent. Ce dont je puis vous assurer est qu’aujourd’hui la Ville de Saxenhausen est assez bien bâtie, & a ses fortifications, qui dominent une belle campagne de ce côté-là, comme elle l’est du côté, par où nous entrâmes, où le chemin est par l’espace d’une heure <55> entière bordé a droite & à gauche de jardine & de Maisons de plaisance très agréables à voir.
Dès le premier repas que je pris à Francfort on me fit boire, mêlées avec le vin, des eaux minérales de Schwalbach, qui penserent me faire crever la nuit, & le jour suivant. Ces eaux ont le goût, mais plus piquant, de l’aqua acetosa de Rome, & on en débite & transporte des bouteilles cachetées par toute l’Allemagne, & la Hollande, où elles sont estimées. Je crûs d’avoir bû les eaux ameres qui farsoient mourir les femmes Juives, qui n’avoient pas été fidèles à leurs maris, & je sais d’autant plus volontiers une même comparaison de ces deux sortes d’eaux, que celle de Schwalbach, ne fait aucun dommage à ceux du païs, & aux Allemans, qui en boivent, au lieu quelles faillirent à me faire mourir, comme les eaux des Juifs ne causoient aucune douleur aux femmes innocentes, & causoient la mort aux coupables. Je n’avois pourtant commis aucun crime de respect de ceux dont les eaux des Juifs croient vengeresses; aussi n’en mourus je pas, & j’en fus quitte pour de bonnes tranchées, qui assurément m’incommoderent bien fort pendant quelque temps.
L’effet particulier de ces eaux de Schwalbach est d’empêcher les obstructions, & <56> de corriger les indigestions, maladie ordinaire de ceux qui succombent à l’intempérance du manger. C’est pourquoi les Allemans content pour une grande faveur du Ciel ces eaux qui se trouvent chez eux, comme ceux qui sont les plus sujets à avoir besoin de ce remede. J’avois déjà pris garde, en quelques lieux de ce païs où j’avois vu quelques malades, qu’on avoit commencé leur cure par des vomitifs, ce qu’on m’assura qui se pratiquoit dans toute sorte de maladies, sans doute parce que ces maladies ne leur viennent ordinairement que de quelque repletion, qui embarasse la chaleur naturelle, & met la bonne constitution du corps en désarroi. C’est donc un grand trésor pour des Allemans que d’avoir ce remède promt à une maladie qui leur est fréquente. Mais soit dit sans les offenser, qu’ils jouissent païsiblement de leur avantage, car n’étant aucunement sujet à leur indisposition, je n’ai aucune envie ni besoin de leur panacée.
[Mayence]
La maniéré ordinaire de voyager en ce païs étant de s’embarquer, nous nous mîmes sur le Mein jusqu’a Mayence, dans laquelle route il ne nous arriva rien qui merite de vous être rapporté. On s’embarque le matin, & l’on arrive le soir à Mayence, d’où si l’on veut l’on peut encore le même jour prendre un autre embarquement sur <57> le Rhin, qui conduit jusqu’à Cologne. Je ne vous saurois rien dire de Mayence que vous ne sachiez déjà. C’est une vieille assez grande Ville, bâtie dans l’endroit où le Mein se jette dans le Rhin, Siège & Domaine d’un Archevêque qui est le premier entre les Electeurs de l’Empire. Le Prince d’aujourd’hui est un Baron de Schonborn, d’un âge frais et dont tout le monde dit du bien: bon Alleman, attaché à l’Empereur et à l’Empire, jusqu’à se bannir volontairement du lieu de sa Résidence, plûtôt que d’y voir les François, qui s’en étant saisis en surent cependant chassèz dans la derniere guerre, avec un siege aussi glorieux à la nation Allemande, que les François qui avoient une armée dans la Ville firent de plus grands efforts pour s’y maintenir. Comme les fortifications de la place ne sont pas considérables, ils l’avoient fortifiée à leur mode, c’est à dire, avoient élevé des travaux tout autour, dans lesquels ils pensoient bien se défendre, mais comme j’ai dit, & comme vous le savez, Charles le Grand Duc de Lorraine les obligea d’avouër que si un corps de douze mille François bien résolus est capable de la défense la plus vigoureuse, une armée Allemande est encore plus capable d’en triompher, comme on a vû dans celle-ci & dans d’autres occasions. <58> Comme le Rhin est fort large devant Mayence, on le passe sur un pont de bateaux de neuf cens pas de longueur, au bout duquel on trouve la petite Ville de Cassel, qu’on tâchoit de fortifier avec des pallisades & des travaux de terre à nôtre passage. Le Rhin ensuite forme dans son cours une quantité d’isles, dont la plûpart cependant n’ont rien de considérable. La première qu’on trouve au sortir de Mayence est une espece de Par, où l’Archevêque a une Maison de plaisance, un jardin & un Parc où il tient du gibier pour pouvoir prendre le divertissement de la promenade & de la chasse. Nous ne pûmes pas bien découvrir la maison en décendant dans le bateau, parce qu’elle étoit à couvert de beaux arbres de haute futaye dont l’isle est bien pourvûë, ce qui en rend la promenade, & la chasse plus agréable.
A propos de bateau je dois vous dire, que la commodité de voyager dans ceux qu’on prend à Mayence jusqu’a Cologne ne sauroit être plus incommode. Ce sont de méchans petits bâtimens, qui ne sont ordinairement destinez a faire qu’un voyage, parce que les bateliers ont coûtume de les laisser & les vendre à Cologne, où l’on les achète bien souvent pour le seul usage d’en faire du feu, ou de les faire servir à a pêche. Il ne faut pas demander après cela <59> s’ils ont quelques agrémens, car on les doit supposer petits, & couverts seulement d’une toile, de sorte que la fortune de ceux qui s’y embarquent est qu’il ne pleuve pas, autrement ils seront mal à couvert de la pluye. Leur petitesse est encore la cause qu’il faut être toujours assis, & pressèz, car il y a toujours nombreuse compagnie, ce qui fut cause que je ne voulus jamais m’embarquer le premier jour, que je vis tant de monde se jetter dans une de ces barques, où les genoux de chacun se touchent, ne croyant pas sûre une navigation, que je voyois si chargée au milieu, & dans le courant d’un si grand fleuve. Ajoutez à cela la puanteur des pipes – car vous savez, que fumer la pipe est le grand & continuel régal des Allemans de quelque condition qu’ils soient – la vûë chagrinante de toute sorte de monde, qui pour son argent trouve lieu dans la barque à mesure qu’il y entre, & l’ennui de ne pas entendre la langue du païs, & qui m’auroit fait faire le voyage sans parler, si je n’avois trouvé quelques Moines avec qui discurir, au moins de quelques pauvretez. J’eus cependant avec un de ceux-ci, qui étoient dans la barque, qualifié du titre de Lecteur dans son Ordre, quelques discours de Théologie, & en particulier des questions de la Grâce, sur lesquelles je connus qu’il étoit Moliniste. Ce qui me fit <60> faire réflexion sur l’adresse avec laquelle les Jesuites s’employent de tous côtez à entraîner le monde dans leurs opinions, qui selon le cours des choses ne peuvent manquer de prendre avec le temps le dessus dans les écoles. Ils ne sauroient faire ceci qu’en cajollant les autres Religieux, & gagnant leurs Supérieurs assez souvent ignorans, à ce qu’ils défendent à leurs Lecteurs d’enseigner une autre doctrine, que celle, qui est si bien reçûë aujourd’hui par tout, quoi que quand il s’agit de leur enlever l’estime du monde, ils n’employent pas un moindre soin à les ridiculiser & les décrier, soit dans leurs livres, soit dans les entretiens qu’ils ont avec le tiers & le quart. Les oeuvres du P. Bolland, & de ses Consorts sont assez connoître, qu’ils ne ménagent aucun Ordre Religieux, ausquels ils ont enlevé tous les Saints qu’ils ont pû, de même que les écrits & les défenses réciproques de ces Ordres Religieux à maintenir ce qu’on leur a voulu arracher, sont une preuve de cette espece de persécution.
Au reste ce Lecteur ou Professeur Religieux, avec lequel je m’entretenois, n’étoit nullement homme chagrin, & par tout, où nôtre barque abordoit – car on aborde quasi à tous les lieux sur la route pour mettre à terre & pour recevoir du nouveau monde – il m’invitoit à boire le petit coup <61> sans parler des soirées, & des gîtes, où il faloit que je lui tinsse tête, autrement nôtre commerce auroit été estropié, au hazard de l’offenser encore davantage. Avec ces raffraichissemens de gosier les disputes alloient avant, & nous nous entretenions assez familièrement de tout ce qui se présentoit à nôtre imagination. Je tirois de plus un autre avantage de ma complaisance, qui étoit que le Pere me servoit d’Antiquaire, & que comme il avoit plusieurs fois roulé le païs, il en savoit toutes les veritez, ou les fables.
Il me fit remarquer ›la Tour aux rats‹ [= Mäuseturm] dans la suite de nôtre navigation, fameuse par le châtiment miraculeux de cet Archevêque de Mayence, qui y ayant fait brûler une quantité de pauvres, sous prétexte que comme des rats ils consumoient inutilement les grains, y fut lui-même mangé des rats, sans qu’aucune diligence humaine le pût exemter du supplice, dont Dieu vouloit punir son inhumanité. Il me montra aussi une autre isle d’un souvenir plus consolant, savoir celle qui est à l’endroit du Bourg de Baccharach, où l’on voit encore aujourd’hui une espece de petit bâtiment quarré, & quelques autres rochers autour, qu’on croit avoir été autrefois des autels & des lieux consacrez au Dieu du vin, où l’on le remercioit des benedictions <62> particulières, qu’il répandoit sur les rivages voisins, qui sont en effet couverts de belles vignes, & où l’on voit croître – particulièrement à droite dans un petit puisqu’on appelle Rhingau – les bons vins du Rhin, qui consolent si sensiblement, & inspirent de si belles pensées aux Allemans.
Au reste tous ces rivages sont bordez de belles collines sur lesquelles on voit par tout & de beaux Villages & de misérables ruïnes de Chateaux démolis, par la necessité d’ôter ces retraites à une prodigieuse quantité de voleurs, qui desoloient autrefois le païs. Cela veut dire que les Gentilshommes, qui habitoient ces Châteaux, exercoient eux-mêmes le métier de voleurs, ou ce qui est plus vrai-semblable, se contentoient du partage des vols, que faisoient en personne des voleurs de profession, ausquels ils accordoient la retraite dans leurs forts. Cette histoire c’est un peu honteuse pour la Nation Allemande: mais qu’y faire? Il est sûr que pendant l’Interrégne, ou la vacance de l’Empire, qui préceda l’élection de Rodolphe I. d’Habsbourg, à cause de la justice négligée par le manquement de Souverain, qui en maintînt l’exercice, le nombre des voleurs étoit si grand, & les vols si fréquens, qu’un Archevêque de Mayence ne pût sortir Allemagne pour faire le chemin de Rome avec <63> quelque assurance, qu’escorté d’un nombre d’hommes armez que lui mena le même Rodolphe, dont il fut accompagné jusqu’en Italie, & au retour encore des frontières d’Italie jusqu’à Mayence. Ce qui fut une des raisons, pour lesquelles ce même Archevêque, le jugea, & le fit reconnoître à ses Coelécteurs pour le Prince le plus digne de l’Empire, & tel qu’il en etoit besoin pour relever, comme il fit par la chasse qu’il donna aux voleurs, & par la ruïne des Châteaux qui leur servoient de retraite, la gloire tout à fait abattuë de l’Empire.
[Caub]
Entre ces Châteaux démolis on en voit un de fortifie ; c’est celui de Craub à droite du Rhin en décendant, & du Domaine de l’Electeur Palatin, – car les Jurisdictions sont fort mêlées dans ce païs, & les Electeurs voisins du Rhin ont tous quelques places sur ce fleuve. En face de ce Château il y a une isle, & un autre Château dedans, nommé Phalts, où l’on dit que les Princesses Palatines avoient coûtume de venir accoucher, peut-être à cause de l’aménité du lieu, ou parce que cette place etoit la première & la plus importante du Patrimoine de leurs maris; ou peutêtre encore, pour plus grande assûrance de leurs personnes, de leurs fruits, & de leurs familles, dans les temps que les vols étoient <64> si fréquens dans le païs, où elles n’auroient pas crû être aussi assûrées, par tout ailleurs. Il y a encore aujourd’hui un bâtiment, qui pourroit passer pour un des beaux Châteaux & des Palais de ce temps-là, mais qui ne servoit à nôtre passage, non plus que le Château de Craub, qu’à y tenir en arrêt une quantité de François, faits prisonniers, dans le temps, que selon la coûtume qui semble leur être aujourd’hui particulièrement propre, ils venaient saccager le Palatinat. Voici, dites-vous, un petit trait décoché, qui va à son but. Et moi je vous réponds que nonobstant vôtre penchant vers la France, vous aurez bien des maux de la justifier de bien des choses, qui ne lui sont pas d’honneur, & dont les Payens mêmes se défendoient autrefois comme d’un honteux reproche. J’entends des manquemens de foi, des trahisons, ou des désolations impitoyables, dont il semble qu’elle ne fait que rire. Le Palatinat entr’autres se souviendra long-temps de la guerre, qu’elle lui a fait, & des ruïnes qu’elle y a causées, au delà de toutes les violences, dont on a coûtume d’user dans la guerre. Mais les plaintes ne servent de rien à ceux qui souffrent, de même qu’elles ne serviroient de rien aux François, si les Allemans les allant visiter chez eux, leur rendoient une partie de ce qu’ils leur ont si libéralement <65> prête. Ce dont je croi qu’on peut être sûr, est que l’avantage qu’on a sur ce peu de prisonniers, qui sont dans ces Châteaux, & le souvenir des choses passées, ne dispose pas leurs Géoliers à leur être plus traitables, & que les François dans ces solitudes passent mal leur temps, au moins le passent-ils bien solitairement, car le lieu est peu agréable à des gens renfermez & pressez comme ils sont. On pêche les saumons, dans la partie du Rhin, qui est au dessus & au dessous de cette isle, & c’est apparemment ce qui peut rendre ce séjour le plus agréable.
[Ober-]Wesel est un beau Bourg à gauche du Rhin, qui appartient à l’Electeur de Trêves. On voit plusieurs Eglises qui se font distinguer parmi les autres bâtimens, de même que quelques Cloîtres de Religieux. Il y a un autre Wesel dans le Duché de Cleves, beaucoup plus bas, & à droite du Rhin, dont je vous parlerai dans la suite.
[St. Goar]
Rhinfels, du même côté du Rhin que Wesel, & qu’on trouve en décendant, est une bonne Place, qui appartient aux Landgraves de Hesse-Cassel, contre laquelle le Maréchal de Tallard échoüa dans la derniere guerre. Elle a un Château qui véritablement est dominé, mais il y a des hauteurs de l’autre côté du Rhin, d’où l’on pêut foudroyer les dominateurs, & battre <66> en ruïne leurs batteries. Au reste la Ville est de bonne défense, & de l’autre côté du Rhin il y a un grand bâtiment, où l’on fond de l’artillerie, & où les soldats de la garnison ont coûtume de faire leurs exercices militaires. Le cours du Rhin est si rapide en ces endroits ici, que nous avions déjà fait douze lieuës, dès le matin quand nous arrivâmes à Rhinfels pour dîner. Il faut supposer avec cela que nôtre bateau s’arrêtoit non seulement tous les jours pour le dîner & le coucher, mais en beaucoup d’autres endroits, où il y avoir des corps de garde pour reconnoître tous ceux qui décendoient ce fleuve; ce qui étoit un chagrin continuel, causé par la longueur des examens de chaque personne en particulier, & par des difficultés formées souvent mal à propos par des gens, qui étoient ou prévenus, ou peu en état de juger équitablement des affaires.
[Braubach]
Braubach est une autre Place, à côté droit du Rhin, qui n’st considérable qu’a cause d’un Château assez fort qui est au dessus, c’est à dire sur une colline à deux ou trois cens pas du Bourg qui est sur le bord du Rhin. Les François toûjours attentifs à faire tout le mal qu’ils peuvent, avoient dans la dernière guerre corrompu le Gouverneur du Fort: mais cinquante soldats envoyez pour l’occuper, en attendant une <67> plus forte garnison, ayant été surpris sur le rivage, où ils avoient fait leur décente, & arrêtez, la chose fut découverte, & on empêcha que la trahison n’eût son effet. Entre le Bourg et le Fort, au milieu de la montée il y a une Eglise dans un terrein à guise de plateforme, sur lequel les François avoient déjà projetté de dresser une bonne batterie, qui auroit soudroyé tous les bâtimens, qui se seroient présentez, & les auroit rendus maîtres de toute la navigation du Rhin. Mais Dieu ne permit pas que ce malheur arrivât à ces pauvres Provinces déjà assez affligées, & dont la subsistance et le commerce dépendent quasi entièrement de cette navigation; & pour le coup elles ne souffrirent pas un malheur universel, dont la perfidie d’un seul auroit été la cause.
[Coblentz]
Coblents est une bonne Ville à gauche du Rhin, & dans la pointe de terre que fait la Moselle en se jettant dans ce fleuve. Elle appartient à l’Electeur de Trêves, qui demeure dans un beau Palais sur le rivage opposé à la Ville, & sous lequel il y a une bonne batterie pour empêcher la décente, qu’on voudroit faire de la Moselle dans le Rhin. Au dessus du Palais ou Résidence de l’Electeur, il y a encore un Château ou Forteresse, mais irreguliere, d’ou l’on pourvoit foudroyer la Ville. Mais ceci ne seroit <68> qu’en cas qu’elle fût occupée par l’ennemi, auquel cas le Fort pourrait servir d’une dernière retraite à l’Electeur, dont on pourroit de meme dès la Ville foudroyer la Résidence. L’on travailloit à de nouvelles fortifications autour de Coblents, qui n’est nullement une petite Place, & par conséquent a besoin d’une nombreuse garnison en cas d’attaque, car il falut la traverser toute entière pour aller se presenter au Gouverneur, qui voyoit travailler à la porte la plus éloignée du rivage, & qui avoit donné ordre qu’on lui amenât tous les étrangers qui décendroient le Rhin. Les complimens qu’il nous fit, & le temps qu’il nous retint à discourir, & à boire, furent cause que nous ne pûmes dîner, mais en échange il ne tint pas à lui que nous ne restassions chez lui pendant quelques jours, apparemment à faire la même vie de parler de nouvelles, & de boire. Mais nous le priâmes de souffrir que nous continuassions nôtre route, & que nous ne perdissions pas les compagnons de nôtre voyage.
Nous ne vîmes plus de Places considérables sur les bords du Rhin jusqu’â Bonn, que Andernac, Place appartenante à l’Electeur de Cologne, dont il a falu chasser les François que l’Electeur de ce nom y avoit reçûs sous le titre de soldats du ›Cercle de Bourgogne‹. Nous fûmes d’ici jusqu’à <69> Cologne dans de continuelles allarmes de tomber entre les mains des François, qui faisoient des courses jusques sur le bord du Rhin, n’ayant aucun moyen de nous défendre s’ils nous avoient attaquez dès le rivage, & à coups de mousquets avoient obligé nôtre bateau à aborder & se rendre. Il y avoit d’autant plus de danger à ceci que les bateliers sont souvent euxmêmes les traîtres, qui mettent leurs passagers dans les mains des ennemis, comme il étoit arrivé peu auparavant à trois ou quatre personnes de qualité, qui surent ainsi livrées aux François par leurs bateliers, & qui ont été contraintes après cela de se racheter bien cherement. Comme l’argent fait tout il faut supposer que les François, quand ils rodent le païs, ont par tout des espions du païs même, qui les informent, comme je vous ai dit que c’étoit une nécessité pour nous d’aborder à tout bout de champ par tout où il y avoit des corps de garde de milices, ou de troupes réglées, il n’y a rien de plus facile, que de faire pénétrer aux ennemis la connoissance des étrangers, qui décendent, & que ceux-ci leur taillant le chemin les aillent arrêter aux lieux où ils savent qu’ils n’y rencontreront aucun empêchement. C’est ainsi que la guerre est omne malum, mal & malheur pour ceux-là mêmes, qui cherchent avec plus de soin à s’en éloigner. <70>
[Bonn]
Bonn est la dernière Place considérable qu’on trouve jusqu’à Cologne. Elle est située sur la rive gauche du Rhin, méchante Ville, & bonne Place de guerre, lieu de la Résidence ordinaire des Electeurs, qui ne sont pas les Maîtres absolus dans la Ville de Cologne, dont leur Electorat prend le nom. Je ne sai par quel chagrin Monsieur Misson dans son Voyage dit que le Palais Electoral de Bonn n’est pas beau; Je n’entrai point dedans, mais l’apparence ne sauroit être plus belle. Grand Palais, d’une structure uniforme, & égale, au moins au dehors, & dans lequel le peuple dit qu’il y a autant de fénêtres qu’il y a de jours dans l’année, comme l’on dit à Rome du Palais de S. Pierre au Vatican. Pendant le séjour que nous fîmes à Bonn, je pris plaisir à m’informer des dispositions du peuple envers la nation Françoise, & il me parut de reconnoître qu’il n’avoit nulle inclination pour elle ; soit que les allarmes continuelles, dans lesquelles il vivoit à cause des courses, qui ne permettoient à personne de sortir de la Ville avec sûreté, soit que l’experience qu’il a fait du Gouvernement François l’ait aliené entièrement de son affection. En effet on peut dire que la maniere Françoise de gouverner n’est bonne que pour les François, instruits & fondez dans une docilité aveugle <71> pour tout ce qui plaît au Souverain, au lieu que les Allemans moins susceptibles de ces dispositions si souples, ont une repugnance naturelle à obéir à des Maîtres, qui veulent être servis sans replique. Comme je pense de faire quelque sejour à Cologne, je finirai ici cette lettre, réservant à mon arrivée en Hollande, à vous faire savoir ce que j’aurai ici remarqué, & ce qui nous sera arrivé dans le reste de nôtre voyage. Je suis cependant,
Monsieur,
de Cologne
Vôtre très-humble. <72>
X. LETTRE.
[Cologne]
De la Ville de Cologne.
Monsieur,
Pour continuer à vous donner part des observations que j’ai faites dans mon voyage, je vous dirai que la Ville de Cologne d’où je vous écrivis ma derniere lettre est une vieille Ville tout usée. Vieux bâtimens, vieux Couvents, vieilles rues, vieux Dome, vieilles ordures, & vieille incivilité, le peuple y étant fier, & rustique. Voilà bien des vieilles choses, me direz-vous, pour un homme à qui la nouveauté plaît si fort. Mais qu’y faire? Je suis Historien & non pas Panegyriste, & j’aime à appeller les choses par leur nom, ou au moins comme je croi de les connoître. Cologne cependant, nonobstant mon décri, est une Ville en toute maniere considérable, pour son antiquité, pour sa grandeur, <73> pour ses richesses, pour son importance, & ce qui lui est le plus glorieux pour sa pieté, et pour sa Religion Catholique, qu’elle se vante de n’avoir jamais alterée, et d’avoir toujours été Colonia Ecclesiae Romanae fidelis filia, comme elle l’exprime dans ses cachets, et ses étendarts. C’est en effet le séjour ordinaire du Nonce Apostolique, que le Pape tient auprès des Electeurs du Rhin, & il ne pourroit demeurer dans une autre Ville, où il fût plus respecté qu’à Cologne.
Cologne est siége d’un des Electeurs Ecclesiastiques, Chancelier de l’Empire, au moins en titre pour l’Italie: Archevêque des plus anciens dans la Hierarchie Ecclesiastique, & dont le Chapitre Cathédral est composé de soixante Chanoines tous nobles, & qui doivent s’être fait reconnaître pour tels par des preuves antécedentes, mais dont vingt-quatre seulement composent ce qu’on nomme le ›Grand Chapitre‹ & ont voix dans les élections de l’Archevêque, & peuvent traiter des affaires de l’Eglise, qui appartiennent à leur Jurisdiction. Outre cela la désertion actuelle du Prince Clément Joseph de Bavière des interêts de l’Empire a donné lieu à des prétentions, que ce Chapitre s’attribuë d’une condomination avec son Prince dans le Gouvernement du Diocese, dont celui-ci ne convient <74> point. Vous aurez lû sans doute les écrits et récrits piquans publiez sur cette matière. La verité est que l’Empereur a appuyé le Chapitre, ou au moins a donné une pleine autorité au Prince de Saxe-Zeits Grand Prevôt du Chapitre pour gouverner en l’absence du Prince, qui s’est retiré et uni à la France, et qui sans aucun égard à sa nation, et à la fidélité dûë à l’Empire, avoit rempli toutes les Places de François, avec la prétention de plus de les faire considérer comme troupes du ›Cercle de Bourgogne‹, et de se justifier par là dû reproche de déserteur de la cause commune. Ce nom même qu’il vouloit attribuer à des ennemis déclarez, fait voir qu’il reconnoissoit sa fidélité obligée à l’Empire, puis qu’il vouloit la sauver par cette apparence. Mais enfin les effets étant contraires aux paroles, on a chassé les troupes prétenduës circulaires hors des Cercles de l’Empire, et l’Electeur n’ayant pas voulu revenir aux sentimens de sa première obligation a été contraint de se retirer en France, où il n’a pas, selon toutes les apparences, les plus grands sujets du monde d’être content de son changement. Il y a deux choses, qui paroissent étonnantes dans la conduite de ce Prince: la première que nonobstant les puissantes oppositions que la France avoit faites à son élection, qui n’a eu <75> son effet que par les offices, & la force de l’Empereur, il ait quitté celui-ci pour se donner a l’autre, & la seconde qu’un très-petit Sujet, ait été en ceci & en beaucoup d’autres choses l’arbitre, & la régle de sa conduite; les conseils de celui-ci, que personne ne doute qu’il ne fût gagné par la France, ayant eu un perpétuel ascendant sur son esprit, sans que l’Electeur soit jamais entré en défiance que cet homme le conseillât mal, & par des inspirations étrangères. Vous savez qui est ce Sujet, sans que je vous le nomme.
Le Dome, ou Eglise Cathédrale de Cologne, est commencé sur un si grand & beau dessein, que s’il étoit achevé, ce seroit une des plus magnifiques Eglises du monde. Ce dessein pourtant est à la Gothique comme le Dome de Milan, c’est à dire extrémément exhaussé, & avec un rissu continuel d’ornemens Arabesques de pierre au dehors. Ces godrons ou colifichets, etoient du goût des vieux temps: maison en est aujourd’hui revenu, & l’on bâtit avec une symmetrie plus juile, & une magnificence mieux entenduë. Le toit du Dome de Cologne est pourtant bien different de celui du Dome de Milan, qui est tout plat, & formé de grandes pièces de marbre, sur lesquelles on se peut promener ; au lieu que celui de Cologne est fait en pointe extrêmement <76> aiguë, & couvert de plomb, peut-être pour que la nége n’y pût demeurer, & corrompre le toit.
Il y a un clocher commencé au bas, & à côté de l’Eglise, & l’on voit encore la gruë, ou instrument à lever les matériaux au dessus de ce qui en est fait. Le peuple, qui reçoit toujours de bonne foi les sotises dont on veut le berner, dit que le Diable est cause qu’on n’acheve pas ce bâtiment, & qu’il l’a empêché par diverses vexations qu’il a faites aux ouvriers, contraints à cause de cela de quitter l’entreprise. J’ai grand’ peur que ce Diable ne soit celui que le Gascon avoit au fond de sa bourse, & qu’il voulut bien montrer après beaucoup de mysteres à quelques curieux de le voir, savoir le nommé ›point d’argent‹, qui est le grand & puissant Diable, qui empêche bien des choses en ce monde ici, & traverse souvent les meilleurs desseins. Il y a grand sujet de croire ce Diable la cause, pour laquelle on n’a pas continué à bâtir ni l’Eglise ni le clocher, qui restent tous deux imparfaits, & qui sont un peu de honte à tant d’Archevêques, & de Princes qui ont tenu le siége de Cologne, & n’ont pas eu le courage d’y faire travailler, & d’employer à une oeuvre de si grande réputation une partie de leurs grands revenus.
L’habit des Chanoines Capitulaires de Cologne <77> est different de tous ceux, que j’aye encore vûs. C’est une Zimarre, comme parlent les Italiens, ou Robe de chambre de velours rouge, de même que le bonnet, avec une espece de mouchoir de col sur les épaules, d’hermine, qui a une pointe, & des mignons pendans assez bas par derriere, si vous n’aimez mieux dire que c’est le Capuchon des anciens, dont les Cardinaux, & les Evêques retiennent encore la forme à peu près, excepté que celui ci n’a rien qui puisse se tirer sur la tête, & n’est qu’un simple superhumerale en terme Latin, en forme comme je vous ai dit de grand mouchoir de col, comme le portent les bourgeoises, ou femmes de moindre qualité en plusieurs endroits. Cet habit n’est que pour l’Eglise, & au lieu qu’en divers autres lieux les Chanoines sortent de leurs maisons avec leurs habits de Choeur, & les y reportent de même après le Service, je pris garde que les Chanoines de Cologne se dépouillent tous dans quelques Chapelles à l’écart, & j’en vis qui étant ainsi dépouillez, en habit court & en cravate sortirent de l’Eglise avec la canne à la main, suivis de leurs laquais. Monsieur le Prince de Saxe-Zeits Grand Prevôt de Cologne, Evêque de Javarin, fait honneur par son exemplaire pieté à tout son Chapitre. Ce Prince étant passé à la Religion Catholique <78> Romaine par les mouvemens d’une grâce particulière du Ciel, soûtient son changement par une pratique très-exacte de tous les devoirs de sa nouvelle croyance, s’étant donné à la vie Ecclesiastique qu’il mene avec toute l’exemplarité des plus sages Religieux. La qualité de sa naissance, & son habileté particulière ayant mû l’Empereur à l’employer dans le manîment de diverses affaires Politiques, il s’y est attaché avec tout le zele & la fidélité d’un très-bon Ministre, sans jamais perdre de vûë la décence, ou les obligations de son état, ce que j’eus le moyen de remarquer le jour de Pentecôte derniere, où je le vis assister au Choeur, & célébrer la Messe à l’Autel. Ce Prince ayant fait bâtir un Palais à Vienne, par un mouvement de la même pieté, y a reçu des Peres Théatins, aulquels il l’a laissé en propre après sa mort, ne prétendant d’en jouir que dans la compagnie de ces personnes, vrayement Religieuses, lesquelles étant par leur institut éloignées de toute ambition, & amour des biens du siécle – qu’ils ne peuvent posseder qu’autant qu’on les leur donne par une libéralité volontaire – sont plus que tous autres propres à donner des conseils & des consolations désinteressées. On ne doute nullement de voir bientôt ce Prince dans le nombre des Cardinaux, & que l’Empereur ne lui donne pour cet <79> effet sa Nomination, qu’il merite si bien par son attachement aux intérêts de S. M. Impériale.
Le Dome de Cologne est fameux par le dépôt des corps des Rois Mages, qui vinrent adorer Nôtre Seigneur en Bethleem, & que l’Empereur Frédéric Barberousse y fit transporter de Milan, quand il voulue ruiner cette grande Ville. Ils y étoient dans une sépulture qu’on voit encore dans l’Eglise de S. Eustorge, à terre, et contre une muraille, avec une inscription qui marque qu’ils y ont reposé. Mais ce qui cause de l’étonnement est que cette sépulture si basse ne les distinguât pas du reste des corps ensevelis en cette Eglise, puis qu’il y a là même & ailleurs mille sépulcres de personnes un peu distinguées autant & plus élevez que celui de ces Rois. Ils étoient pourtant reconnus pour Saints. Est-ce donc qu’on faisoit si peu d’état des corps Saints en ce temps-là, au prix de celui-ci, où l’on les met sur, ou au moins au dedans des Autels?
