Standardabläufe in der Augenheilkunde -  - E-Book

Standardabläufe in der Augenheilkunde E-Book

0,0
159,99 €

-100%
Sammeln Sie Punkte in unserem Gutscheinprogramm und kaufen Sie E-Books und Hörbücher mit bis zu 100% Rabatt.

Mehr erfahren.
Beschreibung

Transparente Abläufe für eine optimale Patientenversorgung

Die Implementierung von Standards verbessert nachhaltig die Versorgung der Patienten. Dieses Werk bietet Ihnen ausgewählte Klinikstandards für die wichtigsten Erkrankungen und Verletzungen in der Augenheilkunde.

Die Vorteile auf einen Blick

  • Handlungssicherheit, auch für den Umgang mit Komplikationen
  • strukturierter Behandlungsablauf nach evidenzbasierten Kriterien
  • Unterstützung bei der Vorbereitung von Eingriffen
  • Orientierungshilfe für Berufseinsteiger
  • Qualitätsstandard im Behandlungsablauf
  • verbesserte Patientensicherheit

Jederzeit zugreifen: Der Inhalt des Buches steht Ihnen ohne weitere Kosten digital in der Wissensplattform eRef zur Verfügung (Zugangscode im Buch). Mit der kostenlosen eRef App haben Sie die Inhalte auch offline immer griffbereit.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 489

Veröffentlichungsjahr: 2020

Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Standardabläufe in der Augenheilkunde

Christoph Hirneiß, Marc J. Mackert, Elisabeth M. Messmer, Siegfried Priglinger

Michael Czihal, Nikolaus Luft, Wolfgang J. Mayer, Christina Miller, Claudia Priglinger, Theresia Ring-Mangold, Günther Rudolph, Mehdi Shajari, Jakob Siedlecki, Stephan Thurau, Denise Vogt, Martin Dirisamer, Bettina von Livonius, Efstathios Vounotrypidis, Armin Wolf, Oliver Ehrt, Aylin Garip-Kübler, Tina Herold, Christoph Hintschich, Annemarie Klingenstein, Thomas C. Kreutzer, Raffael Liegl

74 Abbildungen

Vorwort

Das vorliegende Werk ist durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Sektionsleiter der Spezialambulanzen der Augenklinik der Ludwig-Maximilians Universität entstanden, einem Haus der ophthalmologischen Maximalversorgung.

Die Idee war, die aktuell geltenden, evidenzbasierten Vorgehensweisen in Diagnostik und Therapie der wichtigsten Augenerkrankungen des klinischen Alltags zusammen- und in einer einheitlichen inneren Struktur darzustellen.

Die beschriebenen Standardabläufe haben zwar den Charakter von Leitlinien, dennoch müssen sie klar von letzteren abgegrenzt werden, da die Erstellung dieser den Fachgesellschaften obliegt.

Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben, da zum einen die mittlerweile immense Tiefe des Fachgebiets nicht in einem Buch dieser Größe komplett widergespiegelt werden kann, und Behandlungsschemata einem ständigen Wandel und ständiger Weiterentwicklung unterliegen.

Es wurde bewusst nicht der Terminus von SOPs (Standard Operating Procedures) verwendet, da für diese eine klare, völlig strukturierte Form definiert ist, und welche im Wesentlichen für die Beschreibung exakter Prozessabläufe entwickelt wurden, mit klaren Verantwortlichkeiten etc. Aufgrund der Heterogenität der verschiedenen Subspezialitäten der Ophthalmologie hat es sich im Entstehungsprozess als sinnvoller gezeigt, die Herangehensweise in Standardabläufen darzustellen, bei denen die Form nicht ganz so streng ist.

Wir hoffen, dass wir mit unseren Standardabläufen ein hilfreiches Werk an die Hand geben können, egal ob zum raschen Nachschlagen oder zur Lernlektüre, für junge Assistenten, erfahrene Kliniker oder niedergelassene Augenärzte.

Oktober 2020

Christoph Hirneiß

Marc J. Mackert

Elisabeth M. Messmer

Siegfried Priglinger

Inhaltsverzeichnis

Titelei

Vorwort

1 Okuloplastik inkl. Orbita und Tränenwege

1.1 Lidoperationen

1.1.1 Ziel der Therapie

1.1.2 Indikation

1.1.3 Vorbereitung

1.1.4 Vorbereitung unmittelbar präoperativ

1.1.5 Anästhesie

1.1.6 Anschließende Therapie

1.1.7 Anschließende Kontrollen

1.1.8 Komplikationen/Aufklärung

1.1.9 Bemerkungen

1.2 Lidkantennaht

1.2.1 Ziel der Therapie

1.2.2 Prinzip

1.2.3 Indikation

1.2.4 Kontraindikationen

1.2.5 Vorbereitung

1.2.6 Anästhesie

1.2.7 Durchführung

1.2.8 Anschließende Therapie

1.2.9 Anschließende Kontrollen

1.2.10 Komplikationen/Aufklärung

1.2.11 Prognose

1.2.12 Bemerkungen

1.2.13 Alternative Verfahren

1.2.14 Literatur

1.3 Evertierende Nähte

1.3.1 Ziel der Therapie

1.3.2 Prinzip

1.3.3 Indikation

1.3.4 Kontraindikationen

1.3.5 Vorbereitung

1.3.6 Anästhesie

1.3.7 Durchführung

1.3.8 Anschließende Therapie

1.3.9 Anschließende Kontrollen

1.3.10 Komplikationen/Aufklärung

1.3.11 Prognose

1.3.12 Bemerkungen

1.3.13 Alternative Verfahren

1.3.14 Literatur

1.4 Temporäre Tarsorrhaphie

1.4.1 Ziel der Therapie

1.4.2 Prinzip

1.4.3 Indikation

1.4.4 Kontraindikationen

1.4.5 Vorbereitung

1.4.6 Anästhesie

1.4.7 Durchführung

1.4.8 Anschließende Therapie

1.4.9 Anschließende Kontrollen

1.4.10 Komplikationen/Aufklärung

1.4.11 Prognose

1.4.12 Bemerkungen

1.4.13 Alternative Verfahren

1.4.14 Literatur

1.5 Ptosisoperationen

1.5.1 Ziel der Therapie

1.5.2 Pathogenese

1.5.3 Indikation

1.5.4 Kontraindikationen

1.5.5 Vorbereitung

1.5.6 Aufklärung

1.5.7 Vorbereitung unmittelbar präoperativ

1.5.8 Anästhesie

1.5.9 Anschließende Therapie

1.5.10 Anschließende Kontrollen

1.5.11 Aufklärung/Komplikationen

1.5.12 Prognose

1.5.13 Bemerkungen

1.6 Periokuläre Tumoren

1.6.1 Ziel der Therapie

1.6.2 Prinzip

1.6.3 Indikation

1.6.4 Vorbereitung

1.6.5 Anästhesie

1.6.6 Durchführung

1.6.7 Anschließende Therapie

1.6.8 Anschließende Kontrollen

1.6.9 Tumorkontrollen

1.6.10 Komplikationen/Aufklärung

1.6.11 Literatur

1.7 Protrusio bulbi – Exophthalmus

1.7.1 Ziel des Managements

1.7.2 Wichtige Begleitsymptome der Protrusio

1.7.3 Ophthalmologische Untersuchungen

1.7.4 Interdisziplinäres Management

1.7.5 Bildgebung

1.7.6 Therapie

1.7.7 Anschließende Therapie

1.7.8 Komplikationen/Aufklärung

1.7.9 Prognose

1.7.10 Literatur

1.8 Endokrine Orbitopathie

1.8.1 Ziel des Managements

1.8.2 Risikofaktoren

1.8.3 Klinisches Erscheinungsbild

1.8.4 Pathogenese

1.8.5 Erkrankungsaktivität

1.8.6 Erkrankungsschweregrad

1.8.7 Diagnostik

1.8.8 Ophthalmologische Untersuchung

1.8.9 Internistisch-endokrinologische Abklärung

1.8.10 Therapie

1.8.11 Anästhesie

1.8.12 Anschließende Therapie

1.8.13 Anschließende Kontrollen

1.8.14 Aufklärung/Komplikationen

1.8.15 Prognose

1.8.16 Bemerkungen

1.8.17 Alternative Verfahren

1.8.18 Literatur

1.9 Orbitaoperationen

1.9.1 Ziel der Therapie

1.9.2 Indikationen

1.9.3 Kontraindikationen

1.9.4 Patientenaufklärung/operative Komplikationen

1.9.5 Vorbereitung

1.9.6 Vorbereitung unmittelbar präoperativ

1.9.7 Anästhesie

1.9.8 Durchführung

1.9.9 Anschließende Therapie

1.9.10 Anschließende Kontrollen

1.9.11 Prognose

1.9.12 Bemerkungen

1.9.13 Alternative Operationsverfahren

1.10 Tränenwegoperationen

1.10.1 Ziel der Therapie

1.10.2 Indikation

1.10.3 Kontraindikationen

1.10.4 Vorbereitung

1.10.5 Vorbereitung unmittelbar präoperativ

1.10.6 Anästhesie

1.10.7 Anschließende Therapie

1.10.8 Anschließende Kontrollen

1.10.9 Komplikationen/Aufklärung

1.10.10 Prognose

1.10.11 Bemerkungen

1.10.12 Alternative Verfahren

2 Hornhaut und Bindehaut

2.1 Hornhaut konservativ und Bindehaut

2.1.1 Akuter Keratokonus

2.1.2 Epitheldefekt

2.1.3 Infektiöse Keratitis

2.1.4 Konjunktivitis

2.1.5 Abstoßungsreaktion nach perforierender Keratoplastik

2.1.6 Postoperative Immunsuppression nach perforierender Hochrisiko-Keratoplastik

2.1.7 Pterygiumoperation

2.1.8 Trockenes Auge – Diagnostik

2.1.9 Trockenes Auge – Therapie

2.1.10 Lidkantenpflege

2.1.11 Bindehaut-/Hornhautverätzung

2.1.12 Vernarbende Konjunktivitis

2.2 Hornhaut operativ

2.2.1 Vorbereitung vor Amnionmembrantransplantation

2.2.2 Vorbereitung vor UV-Crosslining

2.2.3 Vorbereitung vor tiefer anteriorer lamellärer Keratoplastik (DALK)/perforierender Keratoplastik (PKP)

2.2.4 Vorbereitung vor Descemet-Membran-Endothel-Keratoplastik (DMEK)

2.2.5 Vorbereitung vor Histo-Acryl-Klebung

2.2.6 Vorbereitung vor Hornhautnahtentfernung

2.2.7 Vorbereitung vor perforierender Keratoplastik

2.2.8 Vorbereitung vor superfizieller Keratektomie

3 Glaukom

3.1 Glaukom konservativ

3.1.1 Basisuntersuchungen

3.1.2 Perimetrie

3.1.3 Literatur

3.1.4 Bildgebende Verfahren

3.1.5 Kontrollintervalle

3.1.6 Medikamentöse Glaukomtherapie

3.1.7 Glaukom bei Uveitis

3.1.8 Neovaskularisationsglaukom

3.1.9 Tages-Nacht-Druck-Messungen

3.2 Glaukom operativ

3.2.1 Glaukomoperation mit Drainageimplantat

3.2.2 Glaukomoperation mit subkonjunktivaler Filtration

3.2.3 iStent-Implantation kombiniert mit Kataraktoperation

3.2.4 Selektive Lasertrabekuloplastik

3.2.5 Zyklodestruktive Eingriffe (Zyklophoto- und Zyklokryokoagulation)

4 Uveitis

4.1 Uveitis anterior

4.1.1 Ziel und Zweck

4.1.2 Differenzialdiagnose

4.1.3 Therapie der anterioren Uveitis

4.1.4 Literatur

4.2 Uveitis intermedia

4.2.1 Ziel und Zweck

4.2.2 Differenzialdiagnose

4.2.3 Therapie der intermediären Uveitis

4.2.4 Literatur

4.3 Uveitis posterior

4.3.1 Ziel und Zweck

4.3.2 Differenzialdiagnose

4.3.3 Therapie der posterioren Uveitis

4.4 Uveitis beim Kind

4.4.1 Ziel und Zweck

4.4.2 Anteriore Uveitis

4.4.3 Intermediäre Uveitis beim Kind

4.4.4 Posteriore Uveitis beim Kind

4.5 Uveitis: Klassifikation, Anamnese und Befunde

4.5.1 Ziel und Zweck

4.5.2 Diagnostik

4.5.3 Anamnese

4.5.4 Klassifikationsstandards

4.5.5 Wichtige Leitbefunde bei Uveitis

4.5.6 Literatur

5 Linse

5.1 Ziel und Zweck

5.2 Anwendung

5.3 Beschreibung des Ablaufs

5.3.1 Präoperativer Ablauf

5.3.2 Operation (Phakoemulsifikation)

5.3.3 Postoperative Nachsorge

5.4 Zuständigkeit, Qualifikation

5.5 Dokumentation

6 Refraktion

6.1 Brille, Refraktion, Anpassung vergrößernder Sehhilfen

6.1.1 Bestimmung der Sehschärfe

6.1.2 Subjektive Refraktion

6.1.3 Sphärischer Abgleich

6.1.4 Die Kreuzzylindermethode

6.1.5 Sphärischer Feinabgleich

6.1.6 Binokularabgleich

6.1.7 Anpassung der Nahbrille

6.1.8 Anpassung vergrößernder Sehhilfen

6.1.9 Literatur

6.2 Refraktive Therapie

6.2.1 Hornhautablative Laserchirurgie

6.2.2 Phake Intraokularlinsen

6.2.3 Refraktiver Linsenaustausch

6.2.4 Komplikationsmanagement nach subtraktiver, refraktiver Chirurgie

6.2.5 Komplikationsmanagement nach refraktiver Linsenchirurgie

7 Netzhaut

7.1 Netzhaut degenerativ und Gefäßerkrankungen

7.1.1 Diagnostik trockene altersabhängige Makuladegeneration (AMD)

7.1.2 Diagnostik neovaskuläre altersabhängige Makuladegeneration (AMD)

7.1.3 Therapiestrategien neovaskuläre altersabhängige Makuladegeneration (AMD)

7.1.4 Intravitreale Medikamentengabe (IVOM)

7.1.5 Diagnostik und Therapie der Chorioretinopathia centralis serosa (CRCS)

7.1.6 Diagnostik und Therapie makulärer Blutungen

7.1.7 Diagnostik und Therapie von Glaskörperblutungen

7.1.8 Arterielle Gefäßverschlüsse am Auge

7.2 Netzhaut diabetisch

7.2.1 Therapie der nicht proliferativen diabetischen Retinopathie (NPDR)

7.2.2 Therapie der proliferativen diabetischen Retinopathie

7.2.3 Therapie des diabetischen Makulaödems (DMÖ)

7.2.4 Therapie des diabetischen Makulaödems mit fokaler Laserphotokoagulation (fLK)

7.2.5 Therapie der proliferativen diabetischen Retinopathie mit panretinaler Laserphotokoagulation (PRP)

7.3 Netzhaut operativ

7.3.1 Ablatio retinae

7.3.2 Glaskörperblutungen

7.3.3 Traktive diabetische Retinopathie

8 Tumoren

8.1 Diagnose und Prozedere bei Aderhautnävus

8.1.1 Ziel und Zweck

8.1.2 Anwendung

8.1.3 Beschreibung des Ablaufs

8.1.4 Zuständigkeit, Qualifikation

8.1.5 Dokumentation

8.2 Diagnose und Therapie des Aderhautmelanoms

8.2.1 Ziel und Zweck

8.2.2 Anwendung

8.2.3 Beschreibung des Ablaufs

8.2.4 Zuständigkeit, Qualifikation

8.2.5 Dokumentation

8.3 Diagnose und Prozedere bei Aderhautmetastasen

8.3.1 Ziel und Zweck

8.3.2 Anwendung

8.3.3 Beschreibung des Ablaufs

8.3.4 Zuständigkeit, Qualifikation

8.3.5 Dokumentation

8.4 Diagnose und Therapie des choroidalen Hämangioms

8.4.1 Ziel und Zweck

8.4.2 Anwendung

8.4.3 Beschreibung des Ablaufs

8.4.4 Zuständigkeit, Qualifikation

8.4.5 Dokumentation

8.5 Diagnose und Therapie der Strahlenretinopathie

8.5.1 Ziel und Zweck

8.5.2 Anwendung

8.5.3 Beschreibung des Ablaufs

8.5.4 Zuständigkeit, Qualifikation

8.5.5 Dokumentation

8.6 Ultraschall und Ultraschallbiomikroskopie bei intraokularen Tumoren

8.6.1 Ziel und Zweck

8.6.2 Anwendung

8.6.3 Beschreibung des Ablaufs

8.6.4 Zuständigkeit, Qualifikation

8.6.5 Dokumentation

9 Kinderophthalmologie

9.1 Frühgeborenenretinopathie

9.1.1 Ziel und Zweck

9.1.2 Anwendung

9.1.3 Beschreibung des Ablaufs

9.1.4 Zuständigkeit, Qualifikation

9.1.5 Dokumentation

9.1.6 Literatur

9.2 Kataraktoperation bei Kindern – Besonderheiten

9.2.1 Ziel und Zweck

9.2.2 Anwendung

9.2.3 Beschreibung des Ablaufs

9.2.4 Zuständigkeit, Qualifikation

9.3 Glaukomdiagnostik bei Kindern

9.3.1 Ziel und Zweck

9.3.2 Anwendung

9.3.3 Beschreibung des Ablaufs

9.3.4 Zuständigkeit, Qualifikation

9.3.5 Dokumentation

9.4 Narkoseuntersuchung bei Glaukom

9.4.1 Ziel und Zweck

9.4.2 Anwendung

9.4.3 Beschreibung des Ablaufs

9.4.4 Zuständigkeit, Qualifikation

9.4.5 Dokumentation

9.5 Medikamentöse Glaukomtherapie bei Kindern

9.5.1 Ziel und Zweck

9.5.2 Anwendung

9.5.3 Beschreibung des Ablaufs

9.6 Notfälle – Besonderheiten bei der Behandlung von Kindern

9.6.1 Ziel und Zweck

9.6.2 Anwendung

9.6.3 Beschreibung des Ablaufs

9.6.4 Zuständigkeit, Qualifikation

9.6.5 Dokumentation

9.7 Kongenitale Tränenwegsstenose und Tränensackhydrops

9.7.1 Ziel und Zweck

9.7.2 Anwendung

9.7.3 Beschreibung des Ablaufs

9.7.4 Zuständigkeit, Qualifikation

9.7.5 Dokumentation

9.8 Okklusionspflaster und Hinweise zur Teilzeitokklusion

9.8.1 Ziel und Zweck

9.8.2 Anwendung

9.8.3 Beschreibung des Ablaufs

9.8.4 Zuständigkeit, Qualifikation

9.8.5 Dokumentation

10 Orthoptik und Neuroophthalmologie

10.1 Wann ist eine orthoptische Untersuchung sinnvoll?

10.1.1 Ziel und Zweck

10.1.2 Anwendung

10.1.3 Beschreibung des Ablaufs

10.1.4 Zuständigkeit, Qualifikation

10.1.5 Dokumentation

10.2 Anamnese bei strabologischen Fragestellungen

10.2.1 Ziel und Zweck

10.2.2 Anwendung

10.2.3 Beschreibung des Ablaufs

10.2.4 Zuständigkeit, Qualifikation

10.2.5 Dokumentation

10.3 Diplopie

10.3.1 Ziel und Zweck

10.3.2 Anwendung

10.3.3 Beschreibung des Ablaufs

10.3.4 Zuständigkeit, Qualifikation

10.3.5 Dokumentation

10.3.6 Literatur

10.4 Verordnung von Prismenfolien

10.4.1 Ziel und Zweck

10.4.2 Anwendung

10.4.3 Beschreibung des Ablaufs

10.4.4 Zuständigkeit, Qualifikation

10.4.5 Dokumentation

10.5 Postoperative Kontrollen nach Augenmuskeloperationen

10.5.1 Ziel und Zweck

10.5.2 Anwendung

10.5.3 Beschreibung des Ablaufs

10.5.4 Zuständigkeit, Qualifikation

10.5.5 Dokumentation

10.6 Kopfzwangshaltung

10.6.1 Ziel und Zweck

10.6.2 Anwendung

10.6.3 Beschreibung des Ablaufs

10.6.4 Zuständigkeit, Qualifikation

10.6.5 Dokumentation

10.7 Nystagmus

10.7.1 Ziel und Zweck

10.7.2 Anwendung

10.7.3 Beschreibung des Ablaufs

10.7.4 Zuständigkeit, Qualifikation

10.7.5 Dokumentation

10.8 Pupillendiagnostik

10.8.1 Ziel und Zweck

10.8.2 Anwendung

10.8.3 Beschreibung des Ablaufs

10.8.4 Zuständigkeit, Qualifikation

10.8.5 Dokumentation

10.8.6 Literatur

10.9 Randunscharfe Papille

10.9.1 Ziel und Zweck

10.9.2 Anwendung

10.9.3 Beschreibung des Ablaufs

10.9.4 Zuständigkeit, Qualifikation

10.9.5 Dokumentation

11 Hereditäre Netzhautdystrophien

11.1 Untersuchungsgang bei hereditären Netzhautdystrophien

11.1.1 Ziel und Zweck

11.1.2 Anwendung

11.1.3 Beschreibung des Ablaufs

11.1.4 Zuständigkeit, Qualifikation

11.1.5 Dokumentation

11.2 Differenzialdiagnose hereditärer Makula- und Netzhautdystrophien nach Leitsymptomen

11.2.1 Hereditäre Makuladystrophien

11.3 Untersuchungsgang bei progredienter Nachtblindheit

11.3.1 Augenhintergrund mit oder ohne Pigmentkondensationen

11.3.2 Nachtblindheit mit chorioretinaler Atrophie

11.3.3 Weiterführende Untersuchungen

11.3.4 Zuständigkeit, Qualifikation

11.3.5 Dokumentation

11.4 Untersuchungsgang bei Verdacht auf erbliche Retinopathien mit infantilem Nystagmus und Photophobie

11.4.1 Lebersche kongenitale Amaurose (LCA)

11.4.2 Kongenitale stationäre Nachtblindheit (CSNB)

11.4.3 Achromatopsie

11.4.4 Albinismus

11.4.5 Zapfen- und Zapfen-Stäbchen-Dystrophien mit früher Manifestation

11.4.6 Zuständigkeit, Qualifikation

11.4.7 Dokumentation

11.5 Untersuchungsgang bei Photophobie und Visusminderung zum Ausschluss einer hereditären Netzhautdystrophie

11.5.1 Zapfendystrophien und Zapfendysfunktionssyndrome

11.5.2 Zuständigkeit, Qualifikation

11.5.3 Dokumentation

11.6 Untersuchungsgang bei Verdacht auf hereditäre Optikusneuropathien

11.6.1 Ziel und Zweck

11.6.2 Anwendung

11.6.3 Diagnose

11.6.4 Hereditäre Optikusneuropathien

11.6.5 Zuständigkeit, Qualifikation

11.6.6 Dokumentation

11.7 Untersuchungsgang bei Verdacht kindliche exsudative Vitreoretinopathien

11.7.1 Ziel und Zweck

11.7.2 Anwendung

11.7.3 Beschreibung des Ablaufs

11.7.4 Zuständigkeit, Qualifikation

11.7.5 Dokumentation

11.7.6 Literatur

12 Notfälle inkl. Trauma

12.1 Hautwunde

12.1.1 Ziel und Zweck

12.1.2 Anwendung

12.1.3 Beschreibung des Ablaufs

12.1.4 Zuständigkeit, Qualifikation

12.1.5 Dokumentation

12.2 Lidverletzung

12.2.1 Ziel und Zweck

12.2.2 Anwendung

12.2.3 Beschreibung des Ablaufs

12.2.4 Zuständigkeit, Qualifikation

12.2.5 Dokumentation

12.3 Bindehautverletzung

12.3.1 Ziel und Zweck

12.3.2 Anwendung

12.3.3 Beschreibung des Ablaufs

12.3.4 Zuständigkeit, Qualifikation

12.3.5 Dokumentation

12.4 Hornhautverletzung (nicht penetrierend)

12.4.1 Ziel und Zweck

12.4.2 Anwendung

12.4.3 Beschreibung des Ablaufs

12.4.4 Zuständigkeit, Qualifikation

12.4.5 Dokumentation

12.5 Fremdkörper der Bindehaut oder Hornhaut

12.5.1 Ziel und Zweck

12.5.2 Anwendung

12.5.3 Beschreibung des Ablaufs

12.5.4 Zuständigkeit, Qualifikation

12.5.5 Dokumentation

12.6 Hordeolum, Lidphlegmone

12.6.1 Ziel und Zweck

12.6.2 Anwendung

12.6.3 Beschreibung des Ablaufs

12.6.4 Zuständigkeit, Qualifikation

12.6.5 Dokumentation

12.7 Akutes Winkelblockglaukom und dekompensiertes Offenwinkelglaukom

12.7.1 Ziel und Zweck

12.7.2 Anwendung

12.7.3 Beschreibung des Ablaufs

12.7.4 Zuständigkeit, Qualifikation

12.7.5 Dokumentation

12.8 Contusio bulbi mit/ohne Iris-Linsen-Beteiligung

12.8.1 Ziel und Zweck

12.8.2 Anwendung

12.8.3 Beschreibung des Ablaufs

12.8.4 Zuständigkeit, Qualifikation

12.8.5 Dokumentation

12.9 Bulbusverletzung mit intraokularem Fremdkörper

12.9.1 Ziel und Zweck

12.9.2 Anwendung

12.9.3 Beschreibung des Ablaufs

12.9.4 Zuständigkeit, Qualifikation

12.9.5 Dokumentation

12.10 Endophthalmitis

12.10.1 Ziel und Zweck

12.10.2 Anwendung

12.10.3 Beschreibung des Ablaufs

12.10.4 Zuständigkeit, Qualifikation

12.10.5 Dokumentation

13 Gutachten

13.1 Grundsätzliches

13.1.1 Gutachten in verschiedenen Rechtsbereichen

13.1.2 Bestandteile eines Gutachtens

13.1.3 Formale Aspekte

13.1.4 Untersuchungsablauf

13.1.5 Anamnese

13.1.6 Befunde, die bei der klinischen Untersuchung erhoben werden müssen

13.1.7 Befunde, die zusätzlich notwendig sein können

13.2 Klinische Untersuchung

13.2.1 Sehschärfenbestimmung gemäß DIN 58220

13.2.2 Gesichtsfeld im Gutachten

13.2.3 Wichtiger Grundsatz

13.3 Struktur und Aufbau von Gutachten

13.4 Gutachten in verschiedenen Rechtsbereichen

13.4.1 Blindengeldgutachten

13.4.2 Begutachtung im Schwerbehindertenrecht

13.4.3 Begutachtung die Gesetzliche Rentenversicherung betreffend

13.4.4 Begutachtung die Gesetzliche Unfallversicherung (GUV) betreffend

13.4.5 Begutachtung die Private Unfallversicherung betreffend

13.4.6 Fahreignungsbegutachtung

13.4.7 Berufsgenossenschaftliche Grundsätze

13.5 Literatur

14 Medikamente in der Schwangerschaft

14.1 Ziel und Zweck

14.2 Anwendung

14.3 Beschreibung des Ablaufs

14.3.1 Anwendung der Medikamente in der Diagnostik in der Schwangerschaft

14.3.2 Anwendung der Medikamente in der Therapie in der Schwangerschaft

14.4 Literatur

15 Abkürzungen

Anschriften

Sachverzeichnis

Impressum/Access Code

2 Hornhaut und Bindehaut

2.1 Hornhaut konservativ und Bindehaut

Elisabeth M. Messmer

2.1.1 Akuter Keratokonus

2.1.1.1 Ziel und Zweck

Kenntnis der klinischen Zeichen des akuten Keratokonus

Kenntnis der Risikofaktoren für einen akuten Keratokonus

Behandlung des akuten Keratokonus

2.1.1.2 Anwendung

(Notfall-)Ambulanz, Station.

2.1.1.3 Klinische Zeichen des akuten Keratokonus (kornealer Hydrops)

Plötzliches Hornhautödem am Apex des Keratokonus ( ▶ Abb. 2.1)

Inzidenz: 2,5–3,0% der Keratokonusaugen

2.–3. Dekade

mehr Männer

selten beidseits

Pathogenese: Ruptur der Descemet-Membran

Gefahr der Perforation der Hornhaut minimal bis nicht vorhanden!

Die Diagnose des akuten Keratokonus erfolgt klinisch. Eine Tomografie des Partnerauges kann hilfreich sein. Ultraschallbiomikroskopie (UBM) oder optische Kohärenztomografie (AC-OCT) als diagnostische Bildgebung können zur Morphologiebeurteilung der Hornhaut hier eingesetzt werden.

Akuter Keratokonus.

Abb. 2.1

2.1.1.4 Risikofaktoren für einen akuten Keratokonus

Junges Lebensalter

Augenreiben

Keratoconjunctivitis vernalis/Atopie

Down-Syndrom

2.1.1.5 Therapie des akuten Keratokonus

keine perforierende Keratoplastik im Akutstadium (Gefahr von Fadenlockerung, Fadeninfiltraten, Neovaskularisation)

unkonservierter Tränenersatz 6×/d

hypertone Lösungen 4×/d

topische Kortikosteroide nur bei beginnender Vaskularisation

topische Antibiose nur bei Epitheldefekt

evtl. Zykloplegika erwägen

bei Bedarf Senkung des intraokularen Druckes

bei fehlender Aufklarung kann intrakameral Luft oder Gas (20% SF6- oder 14% C3F8-Gas) appliziert werden

Option: tief stromale Nahtadaptierung (10,0 Nylon) des Descemet-Einrisses mit Einzelknopfnähten

perforierende Keratoplastik nach Abschwellung des Hydrops nach 3–6 Monaten planen

Manchmal kommt es nach akutem Hydrops zu einer deutlichen Abflachung und evtl. Visusverbesserung, sodass die Indikation zur Keratoplastik dann neu überdacht werden muss.

2.1.1.6 Zuständigkeit, Qualifikation

Assistenzarzt in der Ambulanz.

2.1.1.7 Dokumentation

Dokumentation des klinischen Befundes in E-Akte, Indikation zur Keratoplastik durch Oberarzt.

2.1.1.8 Literatur

[13] Fan Gaskin JC, Patel DV, McGhee CN. Acute Corneal Hydrops in Keratoconus – New Perspectives. Am J Ophthalmol 2014; 157: 921–928

[14] Maharana PK, Sharma N, Vajpayee RB. Acute corneal hydrops in keratoconus. Indian J Ophthalmol 2013; 61: 461–464

[15] Seitz B, El-Husseiny M, Langenbucher A et al. Prophylaxe und Management von Komplikationen bei perforierender Keratoplastik. Ophthalmologe 2013: 110: 605–613

2.1.2 Epitheldefekt

2.1.2.1 Ziel und Zweck

Definition rezidivierende/persistierende Erosio corneae

Therapie der Erosio corneae (traumatisch, rezidivierend, persistierend)

2.1.2.2 Anwendung

(Notfall-)Ambulanz.

Definition

Rezidivierende/persistierende Erosio corneae

Rezidivierende Erosio corneae

Eine rezidivierende Erosio tritt wiederholt und spontan ohne erneutes Trauma auf. Zugrunde liegt häufig ein korneales Trauma oder eine Basalmembrandystrophie.

Persistierende Erosio corneae

Eine unkomplizierte Erosio corneae mittlerer Größe ist typischerweise nach 1–3 Tagen abgeheilt. Eine Erosio corneae, die unter intensiver Therapie nicht nach 10 Tagen abgeheilt ist, wird typischerweise als persistierende Erosio cornae bezeichnet (leider gibt es keine offizielle Definition).

2.1.2.3 Therapie der Erosio corneae

Traumatische Erosio corneae

Konservierungsmittelfreies topisches Antibiotikum (z.B. Ofloxacin AT unkonserviert 4×/d)