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Transparente Abläufe für eine optimale Patientenversorgung
Die Implementierung von Standards verbessert nachhaltig die Versorgung der Patienten. Dieses Werk bietet Ihnen ausgewählte Klinikstandards für die wichtigsten Erkrankungen und Verletzungen in der Augenheilkunde.
Die Vorteile auf einen Blick
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Seitenzahl: 489
Veröffentlichungsjahr: 2020
Christoph Hirneiß, Marc J. Mackert, Elisabeth M. Messmer, Siegfried Priglinger
Michael Czihal, Nikolaus Luft, Wolfgang J. Mayer, Christina Miller, Claudia Priglinger, Theresia Ring-Mangold, Günther Rudolph, Mehdi Shajari, Jakob Siedlecki, Stephan Thurau, Denise Vogt, Martin Dirisamer, Bettina von Livonius, Efstathios Vounotrypidis, Armin Wolf, Oliver Ehrt, Aylin Garip-Kübler, Tina Herold, Christoph Hintschich, Annemarie Klingenstein, Thomas C. Kreutzer, Raffael Liegl
74 Abbildungen
Das vorliegende Werk ist durch die Zusammenarbeit der verschiedenen Sektionsleiter der Spezialambulanzen der Augenklinik der Ludwig-Maximilians Universität entstanden, einem Haus der ophthalmologischen Maximalversorgung.
Die Idee war, die aktuell geltenden, evidenzbasierten Vorgehensweisen in Diagnostik und Therapie der wichtigsten Augenerkrankungen des klinischen Alltags zusammen- und in einer einheitlichen inneren Struktur darzustellen.
Die beschriebenen Standardabläufe haben zwar den Charakter von Leitlinien, dennoch müssen sie klar von letzteren abgegrenzt werden, da die Erstellung dieser den Fachgesellschaften obliegt.
Ein Anspruch auf Vollständigkeit wird nicht erhoben, da zum einen die mittlerweile immense Tiefe des Fachgebiets nicht in einem Buch dieser Größe komplett widergespiegelt werden kann, und Behandlungsschemata einem ständigen Wandel und ständiger Weiterentwicklung unterliegen.
Es wurde bewusst nicht der Terminus von SOPs (Standard Operating Procedures) verwendet, da für diese eine klare, völlig strukturierte Form definiert ist, und welche im Wesentlichen für die Beschreibung exakter Prozessabläufe entwickelt wurden, mit klaren Verantwortlichkeiten etc. Aufgrund der Heterogenität der verschiedenen Subspezialitäten der Ophthalmologie hat es sich im Entstehungsprozess als sinnvoller gezeigt, die Herangehensweise in Standardabläufen darzustellen, bei denen die Form nicht ganz so streng ist.
Wir hoffen, dass wir mit unseren Standardabläufen ein hilfreiches Werk an die Hand geben können, egal ob zum raschen Nachschlagen oder zur Lernlektüre, für junge Assistenten, erfahrene Kliniker oder niedergelassene Augenärzte.
Oktober 2020
Christoph Hirneiß
Marc J. Mackert
Elisabeth M. Messmer
Siegfried Priglinger
Titelei
Vorwort
1 Okuloplastik inkl. Orbita und Tränenwege
1.1 Lidoperationen
1.1.1 Ziel der Therapie
1.1.2 Indikation
1.1.3 Vorbereitung
1.1.4 Vorbereitung unmittelbar präoperativ
1.1.5 Anästhesie
1.1.6 Anschließende Therapie
1.1.7 Anschließende Kontrollen
1.1.8 Komplikationen/Aufklärung
1.1.9 Bemerkungen
1.2 Lidkantennaht
1.2.1 Ziel der Therapie
1.2.2 Prinzip
1.2.3 Indikation
1.2.4 Kontraindikationen
1.2.5 Vorbereitung
1.2.6 Anästhesie
1.2.7 Durchführung
1.2.8 Anschließende Therapie
1.2.9 Anschließende Kontrollen
1.2.10 Komplikationen/Aufklärung
1.2.11 Prognose
1.2.12 Bemerkungen
1.2.13 Alternative Verfahren
1.2.14 Literatur
1.3 Evertierende Nähte
1.3.1 Ziel der Therapie
1.3.2 Prinzip
1.3.3 Indikation
1.3.4 Kontraindikationen
1.3.5 Vorbereitung
1.3.6 Anästhesie
1.3.7 Durchführung
1.3.8 Anschließende Therapie
1.3.9 Anschließende Kontrollen
1.3.10 Komplikationen/Aufklärung
1.3.11 Prognose
1.3.12 Bemerkungen
1.3.13 Alternative Verfahren
1.3.14 Literatur
1.4 Temporäre Tarsorrhaphie
1.4.1 Ziel der Therapie
1.4.2 Prinzip
1.4.3 Indikation
1.4.4 Kontraindikationen
1.4.5 Vorbereitung
1.4.6 Anästhesie
1.4.7 Durchführung
1.4.8 Anschließende Therapie
1.4.9 Anschließende Kontrollen
1.4.10 Komplikationen/Aufklärung
1.4.11 Prognose
1.4.12 Bemerkungen
1.4.13 Alternative Verfahren
1.4.14 Literatur
1.5 Ptosisoperationen
1.5.1 Ziel der Therapie
1.5.2 Pathogenese
1.5.3 Indikation
1.5.4 Kontraindikationen
1.5.5 Vorbereitung
1.5.6 Aufklärung
1.5.7 Vorbereitung unmittelbar präoperativ
1.5.8 Anästhesie
1.5.9 Anschließende Therapie
1.5.10 Anschließende Kontrollen
1.5.11 Aufklärung/Komplikationen
1.5.12 Prognose
1.5.13 Bemerkungen
1.6 Periokuläre Tumoren
1.6.1 Ziel der Therapie
1.6.2 Prinzip
1.6.3 Indikation
1.6.4 Vorbereitung
1.6.5 Anästhesie
1.6.6 Durchführung
1.6.7 Anschließende Therapie
1.6.8 Anschließende Kontrollen
1.6.9 Tumorkontrollen
1.6.10 Komplikationen/Aufklärung
1.6.11 Literatur
1.7 Protrusio bulbi – Exophthalmus
1.7.1 Ziel des Managements
1.7.2 Wichtige Begleitsymptome der Protrusio
1.7.3 Ophthalmologische Untersuchungen
1.7.4 Interdisziplinäres Management
1.7.5 Bildgebung
1.7.6 Therapie
1.7.7 Anschließende Therapie
1.7.8 Komplikationen/Aufklärung
1.7.9 Prognose
1.7.10 Literatur
1.8 Endokrine Orbitopathie
1.8.1 Ziel des Managements
1.8.2 Risikofaktoren
1.8.3 Klinisches Erscheinungsbild
1.8.4 Pathogenese
1.8.5 Erkrankungsaktivität
1.8.6 Erkrankungsschweregrad
1.8.7 Diagnostik
1.8.8 Ophthalmologische Untersuchung
1.8.9 Internistisch-endokrinologische Abklärung
1.8.10 Therapie
1.8.11 Anästhesie
1.8.12 Anschließende Therapie
1.8.13 Anschließende Kontrollen
1.8.14 Aufklärung/Komplikationen
1.8.15 Prognose
1.8.16 Bemerkungen
1.8.17 Alternative Verfahren
1.8.18 Literatur
1.9 Orbitaoperationen
1.9.1 Ziel der Therapie
1.9.2 Indikationen
1.9.3 Kontraindikationen
1.9.4 Patientenaufklärung/operative Komplikationen
1.9.5 Vorbereitung
1.9.6 Vorbereitung unmittelbar präoperativ
1.9.7 Anästhesie
1.9.8 Durchführung
1.9.9 Anschließende Therapie
1.9.10 Anschließende Kontrollen
1.9.11 Prognose
1.9.12 Bemerkungen
1.9.13 Alternative Operationsverfahren
1.10 Tränenwegoperationen
1.10.1 Ziel der Therapie
1.10.2 Indikation
1.10.3 Kontraindikationen
1.10.4 Vorbereitung
1.10.5 Vorbereitung unmittelbar präoperativ
1.10.6 Anästhesie
1.10.7 Anschließende Therapie
1.10.8 Anschließende Kontrollen
1.10.9 Komplikationen/Aufklärung
1.10.10 Prognose
1.10.11 Bemerkungen
1.10.12 Alternative Verfahren
2 Hornhaut und Bindehaut
2.1 Hornhaut konservativ und Bindehaut
2.1.1 Akuter Keratokonus
2.1.2 Epitheldefekt
2.1.3 Infektiöse Keratitis
2.1.4 Konjunktivitis
2.1.5 Abstoßungsreaktion nach perforierender Keratoplastik
2.1.6 Postoperative Immunsuppression nach perforierender Hochrisiko-Keratoplastik
2.1.7 Pterygiumoperation
2.1.8 Trockenes Auge – Diagnostik
2.1.9 Trockenes Auge – Therapie
2.1.10 Lidkantenpflege
2.1.11 Bindehaut-/Hornhautverätzung
2.1.12 Vernarbende Konjunktivitis
2.2 Hornhaut operativ
2.2.1 Vorbereitung vor Amnionmembrantransplantation
2.2.2 Vorbereitung vor UV-Crosslining
2.2.3 Vorbereitung vor tiefer anteriorer lamellärer Keratoplastik (DALK)/perforierender Keratoplastik (PKP)
2.2.4 Vorbereitung vor Descemet-Membran-Endothel-Keratoplastik (DMEK)
2.2.5 Vorbereitung vor Histo-Acryl-Klebung
2.2.6 Vorbereitung vor Hornhautnahtentfernung
2.2.7 Vorbereitung vor perforierender Keratoplastik
2.2.8 Vorbereitung vor superfizieller Keratektomie
3 Glaukom
3.1 Glaukom konservativ
3.1.1 Basisuntersuchungen
3.1.2 Perimetrie
3.1.3 Literatur
3.1.4 Bildgebende Verfahren
3.1.5 Kontrollintervalle
3.1.6 Medikamentöse Glaukomtherapie
3.1.7 Glaukom bei Uveitis
3.1.8 Neovaskularisationsglaukom
3.1.9 Tages-Nacht-Druck-Messungen
3.2 Glaukom operativ
3.2.1 Glaukomoperation mit Drainageimplantat
3.2.2 Glaukomoperation mit subkonjunktivaler Filtration
3.2.3 iStent-Implantation kombiniert mit Kataraktoperation
3.2.4 Selektive Lasertrabekuloplastik
3.2.5 Zyklodestruktive Eingriffe (Zyklophoto- und Zyklokryokoagulation)
4 Uveitis
4.1 Uveitis anterior
4.1.1 Ziel und Zweck
4.1.2 Differenzialdiagnose
4.1.3 Therapie der anterioren Uveitis
4.1.4 Literatur
4.2 Uveitis intermedia
4.2.1 Ziel und Zweck
4.2.2 Differenzialdiagnose
4.2.3 Therapie der intermediären Uveitis
4.2.4 Literatur
4.3 Uveitis posterior
4.3.1 Ziel und Zweck
4.3.2 Differenzialdiagnose
4.3.3 Therapie der posterioren Uveitis
4.4 Uveitis beim Kind
4.4.1 Ziel und Zweck
4.4.2 Anteriore Uveitis
4.4.3 Intermediäre Uveitis beim Kind
4.4.4 Posteriore Uveitis beim Kind
4.5 Uveitis: Klassifikation, Anamnese und Befunde
4.5.1 Ziel und Zweck
4.5.2 Diagnostik
4.5.3 Anamnese
4.5.4 Klassifikationsstandards
4.5.5 Wichtige Leitbefunde bei Uveitis
4.5.6 Literatur
5 Linse
5.1 Ziel und Zweck
5.2 Anwendung
5.3 Beschreibung des Ablaufs
5.3.1 Präoperativer Ablauf
5.3.2 Operation (Phakoemulsifikation)
5.3.3 Postoperative Nachsorge
5.4 Zuständigkeit, Qualifikation
5.5 Dokumentation
6 Refraktion
6.1 Brille, Refraktion, Anpassung vergrößernder Sehhilfen
6.1.1 Bestimmung der Sehschärfe
6.1.2 Subjektive Refraktion
6.1.3 Sphärischer Abgleich
6.1.4 Die Kreuzzylindermethode
6.1.5 Sphärischer Feinabgleich
6.1.6 Binokularabgleich
6.1.7 Anpassung der Nahbrille
6.1.8 Anpassung vergrößernder Sehhilfen
6.1.9 Literatur
6.2 Refraktive Therapie
6.2.1 Hornhautablative Laserchirurgie
6.2.2 Phake Intraokularlinsen
6.2.3 Refraktiver Linsenaustausch
6.2.4 Komplikationsmanagement nach subtraktiver, refraktiver Chirurgie
6.2.5 Komplikationsmanagement nach refraktiver Linsenchirurgie
7 Netzhaut
7.1 Netzhaut degenerativ und Gefäßerkrankungen
7.1.1 Diagnostik trockene altersabhängige Makuladegeneration (AMD)
7.1.2 Diagnostik neovaskuläre altersabhängige Makuladegeneration (AMD)
7.1.3 Therapiestrategien neovaskuläre altersabhängige Makuladegeneration (AMD)
7.1.4 Intravitreale Medikamentengabe (IVOM)
7.1.5 Diagnostik und Therapie der Chorioretinopathia centralis serosa (CRCS)
7.1.6 Diagnostik und Therapie makulärer Blutungen
7.1.7 Diagnostik und Therapie von Glaskörperblutungen
7.1.8 Arterielle Gefäßverschlüsse am Auge
7.2 Netzhaut diabetisch
7.2.1 Therapie der nicht proliferativen diabetischen Retinopathie (NPDR)
7.2.2 Therapie der proliferativen diabetischen Retinopathie
7.2.3 Therapie des diabetischen Makulaödems (DMÖ)
7.2.4 Therapie des diabetischen Makulaödems mit fokaler Laserphotokoagulation (fLK)
7.2.5 Therapie der proliferativen diabetischen Retinopathie mit panretinaler Laserphotokoagulation (PRP)
7.3 Netzhaut operativ
7.3.1 Ablatio retinae
7.3.2 Glaskörperblutungen
7.3.3 Traktive diabetische Retinopathie
8 Tumoren
8.1 Diagnose und Prozedere bei Aderhautnävus
8.1.1 Ziel und Zweck
8.1.2 Anwendung
8.1.3 Beschreibung des Ablaufs
8.1.4 Zuständigkeit, Qualifikation
8.1.5 Dokumentation
8.2 Diagnose und Therapie des Aderhautmelanoms
8.2.1 Ziel und Zweck
8.2.2 Anwendung
8.2.3 Beschreibung des Ablaufs
8.2.4 Zuständigkeit, Qualifikation
8.2.5 Dokumentation
8.3 Diagnose und Prozedere bei Aderhautmetastasen
8.3.1 Ziel und Zweck
8.3.2 Anwendung
8.3.3 Beschreibung des Ablaufs
8.3.4 Zuständigkeit, Qualifikation
8.3.5 Dokumentation
8.4 Diagnose und Therapie des choroidalen Hämangioms
8.4.1 Ziel und Zweck
8.4.2 Anwendung
8.4.3 Beschreibung des Ablaufs
8.4.4 Zuständigkeit, Qualifikation
8.4.5 Dokumentation
8.5 Diagnose und Therapie der Strahlenretinopathie
8.5.1 Ziel und Zweck
8.5.2 Anwendung
8.5.3 Beschreibung des Ablaufs
8.5.4 Zuständigkeit, Qualifikation
8.5.5 Dokumentation
8.6 Ultraschall und Ultraschallbiomikroskopie bei intraokularen Tumoren
8.6.1 Ziel und Zweck
8.6.2 Anwendung
8.6.3 Beschreibung des Ablaufs
8.6.4 Zuständigkeit, Qualifikation
8.6.5 Dokumentation
9 Kinderophthalmologie
9.1 Frühgeborenenretinopathie
9.1.1 Ziel und Zweck
9.1.2 Anwendung
9.1.3 Beschreibung des Ablaufs
9.1.4 Zuständigkeit, Qualifikation
9.1.5 Dokumentation
9.1.6 Literatur
9.2 Kataraktoperation bei Kindern – Besonderheiten
9.2.1 Ziel und Zweck
9.2.2 Anwendung
9.2.3 Beschreibung des Ablaufs
9.2.4 Zuständigkeit, Qualifikation
9.3 Glaukomdiagnostik bei Kindern
9.3.1 Ziel und Zweck
9.3.2 Anwendung
9.3.3 Beschreibung des Ablaufs
9.3.4 Zuständigkeit, Qualifikation
9.3.5 Dokumentation
9.4 Narkoseuntersuchung bei Glaukom
9.4.1 Ziel und Zweck
9.4.2 Anwendung
9.4.3 Beschreibung des Ablaufs
9.4.4 Zuständigkeit, Qualifikation
9.4.5 Dokumentation
9.5 Medikamentöse Glaukomtherapie bei Kindern
9.5.1 Ziel und Zweck
9.5.2 Anwendung
9.5.3 Beschreibung des Ablaufs
9.6 Notfälle – Besonderheiten bei der Behandlung von Kindern
9.6.1 Ziel und Zweck
9.6.2 Anwendung
9.6.3 Beschreibung des Ablaufs
9.6.4 Zuständigkeit, Qualifikation
9.6.5 Dokumentation
9.7 Kongenitale Tränenwegsstenose und Tränensackhydrops
9.7.1 Ziel und Zweck
9.7.2 Anwendung
9.7.3 Beschreibung des Ablaufs
9.7.4 Zuständigkeit, Qualifikation
9.7.5 Dokumentation
9.8 Okklusionspflaster und Hinweise zur Teilzeitokklusion
9.8.1 Ziel und Zweck
9.8.2 Anwendung
9.8.3 Beschreibung des Ablaufs
9.8.4 Zuständigkeit, Qualifikation
9.8.5 Dokumentation
10 Orthoptik und Neuroophthalmologie
10.1 Wann ist eine orthoptische Untersuchung sinnvoll?
10.1.1 Ziel und Zweck
10.1.2 Anwendung
10.1.3 Beschreibung des Ablaufs
10.1.4 Zuständigkeit, Qualifikation
10.1.5 Dokumentation
10.2 Anamnese bei strabologischen Fragestellungen
10.2.1 Ziel und Zweck
10.2.2 Anwendung
10.2.3 Beschreibung des Ablaufs
10.2.4 Zuständigkeit, Qualifikation
10.2.5 Dokumentation
10.3 Diplopie
10.3.1 Ziel und Zweck
10.3.2 Anwendung
10.3.3 Beschreibung des Ablaufs
10.3.4 Zuständigkeit, Qualifikation
10.3.5 Dokumentation
10.3.6 Literatur
10.4 Verordnung von Prismenfolien
10.4.1 Ziel und Zweck
10.4.2 Anwendung
10.4.3 Beschreibung des Ablaufs
10.4.4 Zuständigkeit, Qualifikation
10.4.5 Dokumentation
10.5 Postoperative Kontrollen nach Augenmuskeloperationen
10.5.1 Ziel und Zweck
10.5.2 Anwendung
10.5.3 Beschreibung des Ablaufs
10.5.4 Zuständigkeit, Qualifikation
10.5.5 Dokumentation
10.6 Kopfzwangshaltung
10.6.1 Ziel und Zweck
10.6.2 Anwendung
10.6.3 Beschreibung des Ablaufs
10.6.4 Zuständigkeit, Qualifikation
10.6.5 Dokumentation
10.7 Nystagmus
10.7.1 Ziel und Zweck
10.7.2 Anwendung
10.7.3 Beschreibung des Ablaufs
10.7.4 Zuständigkeit, Qualifikation
10.7.5 Dokumentation
10.8 Pupillendiagnostik
10.8.1 Ziel und Zweck
10.8.2 Anwendung
10.8.3 Beschreibung des Ablaufs
10.8.4 Zuständigkeit, Qualifikation
10.8.5 Dokumentation
10.8.6 Literatur
10.9 Randunscharfe Papille
10.9.1 Ziel und Zweck
10.9.2 Anwendung
10.9.3 Beschreibung des Ablaufs
10.9.4 Zuständigkeit, Qualifikation
10.9.5 Dokumentation
11 Hereditäre Netzhautdystrophien
11.1 Untersuchungsgang bei hereditären Netzhautdystrophien
11.1.1 Ziel und Zweck
11.1.2 Anwendung
11.1.3 Beschreibung des Ablaufs
11.1.4 Zuständigkeit, Qualifikation
11.1.5 Dokumentation
11.2 Differenzialdiagnose hereditärer Makula- und Netzhautdystrophien nach Leitsymptomen
11.2.1 Hereditäre Makuladystrophien
11.3 Untersuchungsgang bei progredienter Nachtblindheit
11.3.1 Augenhintergrund mit oder ohne Pigmentkondensationen
11.3.2 Nachtblindheit mit chorioretinaler Atrophie
11.3.3 Weiterführende Untersuchungen
11.3.4 Zuständigkeit, Qualifikation
11.3.5 Dokumentation
11.4 Untersuchungsgang bei Verdacht auf erbliche Retinopathien mit infantilem Nystagmus und Photophobie
11.4.1 Lebersche kongenitale Amaurose (LCA)
11.4.2 Kongenitale stationäre Nachtblindheit (CSNB)
11.4.3 Achromatopsie
11.4.4 Albinismus
11.4.5 Zapfen- und Zapfen-Stäbchen-Dystrophien mit früher Manifestation
11.4.6 Zuständigkeit, Qualifikation
11.4.7 Dokumentation
11.5 Untersuchungsgang bei Photophobie und Visusminderung zum Ausschluss einer hereditären Netzhautdystrophie
11.5.1 Zapfendystrophien und Zapfendysfunktionssyndrome
11.5.2 Zuständigkeit, Qualifikation
11.5.3 Dokumentation
11.6 Untersuchungsgang bei Verdacht auf hereditäre Optikusneuropathien
11.6.1 Ziel und Zweck
11.6.2 Anwendung
11.6.3 Diagnose
11.6.4 Hereditäre Optikusneuropathien
11.6.5 Zuständigkeit, Qualifikation
11.6.6 Dokumentation
11.7 Untersuchungsgang bei Verdacht kindliche exsudative Vitreoretinopathien
11.7.1 Ziel und Zweck
11.7.2 Anwendung
11.7.3 Beschreibung des Ablaufs
11.7.4 Zuständigkeit, Qualifikation
11.7.5 Dokumentation
11.7.6 Literatur
12 Notfälle inkl. Trauma
12.1 Hautwunde
12.1.1 Ziel und Zweck
12.1.2 Anwendung
12.1.3 Beschreibung des Ablaufs
12.1.4 Zuständigkeit, Qualifikation
12.1.5 Dokumentation
12.2 Lidverletzung
12.2.1 Ziel und Zweck
12.2.2 Anwendung
12.2.3 Beschreibung des Ablaufs
12.2.4 Zuständigkeit, Qualifikation
12.2.5 Dokumentation
12.3 Bindehautverletzung
12.3.1 Ziel und Zweck
12.3.2 Anwendung
12.3.3 Beschreibung des Ablaufs
12.3.4 Zuständigkeit, Qualifikation
12.3.5 Dokumentation
12.4 Hornhautverletzung (nicht penetrierend)
12.4.1 Ziel und Zweck
12.4.2 Anwendung
12.4.3 Beschreibung des Ablaufs
12.4.4 Zuständigkeit, Qualifikation
12.4.5 Dokumentation
12.5 Fremdkörper der Bindehaut oder Hornhaut
12.5.1 Ziel und Zweck
12.5.2 Anwendung
12.5.3 Beschreibung des Ablaufs
12.5.4 Zuständigkeit, Qualifikation
12.5.5 Dokumentation
12.6 Hordeolum, Lidphlegmone
12.6.1 Ziel und Zweck
12.6.2 Anwendung
12.6.3 Beschreibung des Ablaufs
12.6.4 Zuständigkeit, Qualifikation
12.6.5 Dokumentation
12.7 Akutes Winkelblockglaukom und dekompensiertes Offenwinkelglaukom
12.7.1 Ziel und Zweck
12.7.2 Anwendung
12.7.3 Beschreibung des Ablaufs
12.7.4 Zuständigkeit, Qualifikation
12.7.5 Dokumentation
12.8 Contusio bulbi mit/ohne Iris-Linsen-Beteiligung
12.8.1 Ziel und Zweck
12.8.2 Anwendung
12.8.3 Beschreibung des Ablaufs
12.8.4 Zuständigkeit, Qualifikation
12.8.5 Dokumentation
12.9 Bulbusverletzung mit intraokularem Fremdkörper
12.9.1 Ziel und Zweck
12.9.2 Anwendung
12.9.3 Beschreibung des Ablaufs
12.9.4 Zuständigkeit, Qualifikation
12.9.5 Dokumentation
12.10 Endophthalmitis
12.10.1 Ziel und Zweck
12.10.2 Anwendung
12.10.3 Beschreibung des Ablaufs
12.10.4 Zuständigkeit, Qualifikation
12.10.5 Dokumentation
13 Gutachten
13.1 Grundsätzliches
13.1.1 Gutachten in verschiedenen Rechtsbereichen
13.1.2 Bestandteile eines Gutachtens
13.1.3 Formale Aspekte
13.1.4 Untersuchungsablauf
13.1.5 Anamnese
13.1.6 Befunde, die bei der klinischen Untersuchung erhoben werden müssen
13.1.7 Befunde, die zusätzlich notwendig sein können
13.2 Klinische Untersuchung
13.2.1 Sehschärfenbestimmung gemäß DIN 58220
13.2.2 Gesichtsfeld im Gutachten
13.2.3 Wichtiger Grundsatz
13.3 Struktur und Aufbau von Gutachten
13.4 Gutachten in verschiedenen Rechtsbereichen
13.4.1 Blindengeldgutachten
13.4.2 Begutachtung im Schwerbehindertenrecht
13.4.3 Begutachtung die Gesetzliche Rentenversicherung betreffend
13.4.4 Begutachtung die Gesetzliche Unfallversicherung (GUV) betreffend
13.4.5 Begutachtung die Private Unfallversicherung betreffend
13.4.6 Fahreignungsbegutachtung
13.4.7 Berufsgenossenschaftliche Grundsätze
13.5 Literatur
14 Medikamente in der Schwangerschaft
14.1 Ziel und Zweck
14.2 Anwendung
14.3 Beschreibung des Ablaufs
14.3.1 Anwendung der Medikamente in der Diagnostik in der Schwangerschaft
14.3.2 Anwendung der Medikamente in der Therapie in der Schwangerschaft
14.4 Literatur
15 Abkürzungen
Anschriften
Sachverzeichnis
Impressum/Access Code
Elisabeth M. Messmer
Kenntnis der klinischen Zeichen des akuten Keratokonus
Kenntnis der Risikofaktoren für einen akuten Keratokonus
Behandlung des akuten Keratokonus
(Notfall-)Ambulanz, Station.
Plötzliches Hornhautödem am Apex des Keratokonus ( ▶ Abb. 2.1)
Inzidenz: 2,5–3,0% der Keratokonusaugen
2.–3. Dekade
mehr Männer
selten beidseits
Pathogenese: Ruptur der Descemet-Membran
Gefahr der Perforation der Hornhaut minimal bis nicht vorhanden!
Die Diagnose des akuten Keratokonus erfolgt klinisch. Eine Tomografie des Partnerauges kann hilfreich sein. Ultraschallbiomikroskopie (UBM) oder optische Kohärenztomografie (AC-OCT) als diagnostische Bildgebung können zur Morphologiebeurteilung der Hornhaut hier eingesetzt werden.
Akuter Keratokonus.
Abb. 2.1
Junges Lebensalter
Augenreiben
Keratoconjunctivitis vernalis/Atopie
Down-Syndrom
keine perforierende Keratoplastik im Akutstadium (Gefahr von Fadenlockerung, Fadeninfiltraten, Neovaskularisation)
unkonservierter Tränenersatz 6×/d
hypertone Lösungen 4×/d
topische Kortikosteroide nur bei beginnender Vaskularisation
topische Antibiose nur bei Epitheldefekt
evtl. Zykloplegika erwägen
bei Bedarf Senkung des intraokularen Druckes
bei fehlender Aufklarung kann intrakameral Luft oder Gas (20% SF6- oder 14% C3F8-Gas) appliziert werden
Option: tief stromale Nahtadaptierung (10,0 Nylon) des Descemet-Einrisses mit Einzelknopfnähten
perforierende Keratoplastik nach Abschwellung des Hydrops nach 3–6 Monaten planen
Manchmal kommt es nach akutem Hydrops zu einer deutlichen Abflachung und evtl. Visusverbesserung, sodass die Indikation zur Keratoplastik dann neu überdacht werden muss.
Assistenzarzt in der Ambulanz.
Dokumentation des klinischen Befundes in E-Akte, Indikation zur Keratoplastik durch Oberarzt.
[13] Fan Gaskin JC, Patel DV, McGhee CN. Acute Corneal Hydrops in Keratoconus – New Perspectives. Am J Ophthalmol 2014; 157: 921–928
[14] Maharana PK, Sharma N, Vajpayee RB. Acute corneal hydrops in keratoconus. Indian J Ophthalmol 2013; 61: 461–464
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Definition rezidivierende/persistierende Erosio corneae
Therapie der Erosio corneae (traumatisch, rezidivierend, persistierend)
(Notfall-)Ambulanz.
Definition
Rezidivierende/persistierende Erosio corneae
Rezidivierende Erosio corneae
Eine rezidivierende Erosio tritt wiederholt und spontan ohne erneutes Trauma auf. Zugrunde liegt häufig ein korneales Trauma oder eine Basalmembrandystrophie.
Persistierende Erosio corneae
Eine unkomplizierte Erosio corneae mittlerer Größe ist typischerweise nach 1–3 Tagen abgeheilt. Eine Erosio corneae, die unter intensiver Therapie nicht nach 10 Tagen abgeheilt ist, wird typischerweise als persistierende Erosio cornae bezeichnet (leider gibt es keine offizielle Definition).
Konservierungsmittelfreies topisches Antibiotikum (z.B. Ofloxacin AT unkonserviert 4×/d)
