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Zu viel Zeit daheim?
Zuhause ist es am schönsten – aber was, wenn wir dort so viel Zeit verbringen, dass es schlicht langweilig wird? Egal, ob du wegen Kurzarbeit oder dem ins Wasser gefallenen Urlaub zuhause bleibst - die gewonnene Zeit kannst du auch als Möglichkeit sehen, neue Fähigkeiten zu erlangen, Dinge zu tun, für die du sonst keine Zeit hast: Zeichnen lernen oder mit Handlettering anfangen, Brot backen oder Mandalas kolorieren.
Solche und viele andere Beschäftigungsideen sind hier versammelt. Willst du etwas lernen oder lieber ein DIY-Projekt starten mit dem, was du im Haus hast? Willst du die Zeit zur Entspannung oder lieber zur Selbstoptimierung nutzen? Mit all dem kannst du direkt loslegen. Das E-Book wird ergänzt durch zahlreiche Anleitungen zum Runterladen und Ausdrucken. Worauf wartest du also noch? Übe dich in Selbstliebe und tu etwas für dein Wohlbefinden, das hast du verdient!
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 65
Veröffentlichungsjahr: 2020
Hallo,
viele von uns verbringen momentan wohl mehr Zeit zu Hause als je zuvor.
Und auch wenn wir die eigenen vier Wände vielleicht lieben gelernt haben, hier Urlaube verbringen und Wochenenden, kann einem dabei irgendwann die Decke auf den Kopf fallen. Dieses E-Book soll dir dabei helfen, das zu verhindern und die Zeit zu Hause zu nutzen, etwas für dich zu tun: etwas zu lernen, kreativ zu sein, zur Ruhe zu kommen und ein wenig innezuhalten.
Du kannst mit den allermeisten Beschäftigungen, die hier vorgestellt werden, direkt loslegen. Du brauchst nichts mehr zu recherchieren und keine anderen Bücher kaufen. Wenn du bei bestimmten Aktivitäten Blut geleckt hast, steht dir das aber natürlich frei.
Damit dieses Büchlein so schnell wie möglich zu dir kommen kann, haben wir es als E-Book gestaltet. Einige der Anleitungen musst du dir daher als PDF herunterladen, damit die Bilder korrekt angezeigt werden. Manches wirst du ausdrucken müssen, um damit zu arbeiten (zum Beispiel Mandalas zum Ausmalen).
Wir haben dieses Buch sehr schnell produziert und bitten dich, uns kleine Rechtschreibfehler nachzusehen. Solltest du beim Nachmachen feststellen, dass bestimmte Anleitungen nicht funktionieren, oder andere Kritik und Anregungen haben, schreib gerne an: [email protected].
Viel Spaß beim Zeitvertreiben!
Inka und Maren
Vorwort
Was lernen
Zehnfingersystem
Fingeralphabet
Morsealphabet
Handlettering
Zeichnen
Sich über ein Thema informieren
Stammbaum erforschen
Kartentricks lernen
Denksportaufgaben lösen
Wikipedia-Odyssee
Mit den Fingern pfeifen
Was erschaffen
Blumentöpfe aus alten Dosen
Upcycling-Ideen für Altglas
Collagen kleben aus Altpapier
Marmorieren mit Nagellack
Pinnwand basteln aus alten Korken
Kosmetik herstellen
Brot backen
Ostereier natürlich bemalen
Gewürzöle machen
Neue Kerzen aus Kerzenresten machen
Pflanzensamen gewinnen und aussäen
Pflanzen vermehren
Fotoalben zusammenstellen
Video-Tagebuch führen
Fotoprojekt in der Wohnung
Gedichte schreiben oder Songs texten
Aufwändige Kochrezepte ausprobieren
Einen Instagram-Kanal starten
Was organisieren
Kleiderschrank aussortieren
Bücherregal neu sortieren
Den nächsten Urlaub planen
Musik-Playlisten erstellen
Pflanzen umtopfen
Steuererklärung machen
Weihnachtsgeschenke planen
Computer neu organisieren
Outfits planen
Bucket list erstellen
Finanzen klären
Dachboden, Keller oder Abstellkammer aufräumen
Kleidung flicken
Wohnung umdekorieren
Gutes Tun
Mit Oma telefonieren
Briefe an Freunde schreiben
Für einen guten Zweck spenden
Gutscheine besorgen, um lokale Unternehmen zu unterstützen
Patenschaft übernehmen
Entspannen
Bücher lesen
Bewegung
Vögel beobachten
Hörbücher und Podcasts hören
In alten Tagebüchern oder Fotoalben schmökern
Beautytag einlegen
Sterne beobachten
Mandalas ausmalen
Meditieren
Kino zu Hause
Konzerte oder andere Kulturveranstaltungen über das Internet anschauen
Gemeinsam allein sein
Skypen statt Kneipen
Telefon-Kaffeeklatsch
Messenger-Witze-Contest
Style-Challenge
Face-Time-Poetry-Slam
Online-Quiznight
Vita
Bist du jemand, der andere gern beeindruckt? Bist du wissbegierig und vielleicht auch ein kleines bisschen ehrgeizig? Wolltest du schon immer richtig gut zeichnen können oder auf zwei Fingern pfeifen? Dann ist deine Stunde gekommen, denn nie hattest du mehr Gelegenheit, deine Fähigkeiten und dein Wissen auszuweiten. Übung macht schließlich den Meister und Übung braucht Zeit.
Mit den Aktivitäten der nächsten Seiten tötest du nicht nur Langeweile, du machst dir damit selbst ein ganz besonderes Geschenk: Du lernst etwas. Du gibst deinem System ein Update. Und wir alle wissen: Danach läuft alles viel runder!
Viele von uns schreiben schon schnell. Vielleicht verwendest du die Drei- oder Vierfingertechnik (plus Daumen). Dann könnte man deine Tippgeschwindigkeit mit einem soliden Kleinwagen vergleichen, VW Up oder Renault Twingo. Manche schaffen es auch, mit fünf Fingern auf ihre Tastatur zu hacken. Das ist dann schon eher Mittelklasse. Vielleicht ein Mazda oder ein kleiner BMW.
Wer weniger Übung hat, tippt konzentriert mit zwei Fingern (ein alter VW-Bus), Menschen über Siebzig verwenden oft nur einen (das Fahrrad).
Und nun stell dir vor, du könntest ein Porsche werden. Oder ein Ferrari. Das ginge, würdest du dein ganzes Hand-Potenzial ausschöpfen. Geübte Zehnfingerschreiber schaffen immerhin 200 bis 400 Anschläge pro Minute. Das sind einige Pferdestärken mehr.
Und stell dir vor, du müsstest nicht mehr auf deine Tastatur starren, sondern könntest während des Schreibens mitlesen. Tippfehler würden direkt auffallen, fehlerhafte Autokorrektur könnte dir nichts mehr anhaben. Peinliche E-Mails wären passé.
Klingt nach einem Wunschtraum? Könnte aber auch für dich Wirklichkeit werden. Alles, was du tun musst, ist das Zehnfingersystem zu lernen. Und um es dir noch einfacher zu machen, findest du die Anleitung dazu gleich hier: ⇨ www.randomhouse.de/zehnfingersystem.
Go for it! Werde zum Virtuosen an der Laptop-Klaviatur und beeindrucke alle Kollegen, wenn du zurück im Büro bist! Alles was du brauchst, ist ein Computer oder Laptop oder eine gute, alte Schreibmaschine.
Sich in einer neuen Sprache unterhalten zu können, ist großartig. Nur sind wir ehrlich: Die zu lernen, ist meist eine recht mühselige und vor allem langwierige Angelegenheit. So ewig wirst du hoffentlich nicht Zuhause hocken.
Wie gut, dass es eine Art der Kommunikation gibt, die man viel, viel, viel schneller lernen kann. Wer ganz kühn ist, behauptet gar, in nur wenigen Stunden. Wer fit ist, vielleicht sogar in unter einer Stunde? Und du brauchst dafür nicht einmal zu sprechen.
Gemeint ist: das Fingeralphabet. Eigentlich dient es dazu, die Schreibweise eines Wortes mit den Fingern abbilden zu können. Gehörlose können damit auch Worte buchstabieren, für die es noch kein Gebärdenzeichen gibt.
Zugegeben, ganze Unterhaltungen mit den Fingerzeichen zu führen, ist wahrscheinlich etwas anstrengend. Machst du dir aber die Mühe, die Handstellungen zu lernen, kannst du dich zumindest rudimentär mit jedem Gehörlosen verständigen. Und das ist doch schön!
Und auch sonst hat das Fingeralphabet viele Vorteile. Du kannst ausgewählte Personen bitten, es ebenso zu lernen. Das ist äußerst praktisch, wenn etwa der Ton des Videotelefonats ausfällt. Oder wenn du im Meeting geheime Botschaften versenden möchtest – ob im Online-Teamroom oder Konferenzraum.
Und das Tolle: Du kannst gleich loslegen. Alles, was du wissen musst, findest du hier: ⇨ www.randomhouse.de/fingeralphabet.
Das Morsealphabet besteht aus drei Symbolen: kurzes Signal, langes Signal, Pause. Man kennt das aus zahlreichen Filmen: Es kann als elektrischer Puls, Ton-, Licht- oder Funksignal übertragen werden. Und auch das weiß man aus Filmen: Es kann Leben retten.
Früher wurde es von Schiffen in Seenot verwendet, aber auch heute noch ist es in brenzligen Situationen äußerst sinnvoll. Es könnte ja sein, dass du eines Tages von ausländischen Spionen gekidnappt wirst und geknebelt auf einem Dachboden landest. Du findest eine kleine Glasscherbe, mit der du den Sonnenstrahl, der durch eine kleine Luke fällt, brechen kannst. Wäre jetzt schön blöd, wenn die Lichtsignale, die du zur Erde sendest, keinen Sinn ergeben, oder?
Du könntest genauso gut in einem Fahrstuhl festsitzen oder verschüttet werden, weil du in Köln lebst und sie dort mal wieder eine U-Bahn bauen wollen. Oder du vergisst den Kellerschlüssel und die Tür fällt ins Schloss. Eine Klopfbotschaft senden zu können, wäre in solchen Situationen deluxe.
Umgekehrt kann es passieren, dass jemand versucht, dir eine Nachricht zu schicken. Das Flackern der Deckenlampe könnte von einem verzweifelten Mitarbeiter des Elektrizitätswerkes kommen. Nur verstehst du seine Zeichen nicht.
Du merkst: Das Morsealphabet sollte man können. Und du kannst direkt damit anfangen, es zu lernen. Klick einfach hier: ⇨ www.randomhouse.de/morsealphabet.
Wer Grundschulnoten für Schönschrift gefürchtet hat, an dem ging dieser Trend vorbei. Handlettering ist das, was frühere Generationen unter Kalligraphie verstanden: mit Stift, Pinsel oder Feder besonders schön schreiben.
